DE20013592U1 - Laterne, insbesondere Grab- oder Gartenlaterne - Google Patents
Laterne, insbesondere Grab- oder GartenlaterneInfo
- Publication number
- DE20013592U1 DE20013592U1 DE20013592U DE20013592U DE20013592U1 DE 20013592 U1 DE20013592 U1 DE 20013592U1 DE 20013592 U DE20013592 U DE 20013592U DE 20013592 U DE20013592 U DE 20013592U DE 20013592 U1 DE20013592 U1 DE 20013592U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- roof
- lantern
- lantern according
- wall
- housing
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000005401 pressed glass Substances 0.000 claims description 8
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 6
- 238000004873 anchoring Methods 0.000 claims description 5
- 239000012780 transparent material Substances 0.000 claims 1
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 6
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 6
- 241001465382 Physalis alkekengi Species 0.000 description 4
- 244000309464 bull Species 0.000 description 4
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 3
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 3
- QVGXLLKOCUKJST-UHFFFAOYSA-N atomic oxygen Chemical compound [O] QVGXLLKOCUKJST-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 229910052760 oxygen Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000001301 oxygen Substances 0.000 description 2
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 description 2
- 241000238631 Hexapoda Species 0.000 description 1
- 244000178289 Verbascum thapsus Species 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 230000003670 easy-to-clean Effects 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 239000003595 mist Substances 0.000 description 1
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 1
- 239000011343 solid material Substances 0.000 description 1
- 239000004071 soot Substances 0.000 description 1
- 239000004575 stone Substances 0.000 description 1
- 239000001993 wax Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21L—LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
- F21L19/00—Lanterns, e.g. hurricane lamps or candle lamps
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21W—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES F21K, F21L, F21S and F21V, RELATING TO USES OR APPLICATIONS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS
- F21W2131/00—Use or application of lighting devices or systems not provided for in codes F21W2102/00-F21W2121/00
- F21W2131/10—Outdoor lighting
- F21W2131/109—Outdoor lighting of gardens
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
Description
KAISER-WILHELM-RING 24 ■ 50672 KÖLN
DATUM DATE
Anmelder: Eduard de Brachetti, Hohenzollernring 13,
D-50672 Köln
Titel: Laterne, insbesondere Grab- oder Gartenlaterne
Titel: Laterne, insbesondere Grab- oder Gartenlaterne
Die Erfindung betrifft eine Laterne, insbesondere Grab- oder Gartenlaterne nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Gattungsgemäße Laternen weisen in der Regel ein Gehäuse auf, das einen Boden, zumindest drei winklig zueinander angeordnete Seitenwände und ein Dach umfaßt und mit wenigstens einer Zugangsöffnung versehen ist. Durch die Zugangsöffnung hindurch kann ein Leuchtmittel, wie insbesondere eine oder mehrere Kerzen, im Gehäuseinnern aufgestellt, angezündet oder ausgewechselt werden. Das Gehäuse selbst besteht meist aus einzelnen durchsichtigen Kunststoff- oder Glasscheiben, zwischen denen, in der Regel an den Eckwinkeln, Metallsprossen als Halter bzw. Einfassung für die Scheiben angeordnet sind. Da die Laternen häufig im Freien verwendet werden, müssen sie von Zeit zu Zeit gereinigt werden. Bei der Reinigung ist es wünschenswert, nicht nur die außenliegenden Flächen der Laterne zu säubern, sondern auch im Gehäuseinnern Rußpartikel, Nebel, Wachsrückstände, Schmutz oder Insekten entfernen zu können. Bei den gattungsgemäßen Laternen, die meist mit einer an Scharnieren aufgehängten, als Tor aufklappbaren Seitenwand versehen ist, ist dies ein schwieriges und unbequemes Unterfangen. Besonders unbequem ist die Reinigung dann, wenn die Laterne im Boden fest verankert ist, was insbesondere auf Grabstätten häufig der Fall ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Laterne zu schaffen, die bequem zu reinigen ist, einen einfachen Aufbau hat und aufgrund dieser Eigenschaften selbst bei niedrigen Herstellkosten als Markenartikel hoher Qualität hergestellt werden kann,
Die vorstehende Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 angegebene Erfindung gelöst. Insbesondere zur Erleichterung der Reinigung ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß das Dach und wenigstens eine der Seitenwände relativ zu einer fest mit dem Boden verbundenen Seitenstützwand derart bewegbar und/oder von dieser entfernbar sind, daß eine sich über den Bereich von entfernter Seitenwand und entferntem Dach erstreckende, zusammenhängende Zugangsöffnung entsteht. Im Gegensatz zu seitlichen, aufklappbaren Seitenwänden kann die Reinigung bei der erfindungsgemäßen Laterne durch das entferne Dach hindurch erfolgen. Jeder Bereich des Gehäuseinnenraums ist frei und bequem zugänglich, wobei aufgrund der Kombination oberer und seitlicher Öffnung ausreichend Raum für kreisende oder schwingende Reinigungsbewegungen besteht. Bevorzugt wird hierbei, daß sowohl die Seitenwand als auch das Dach vollständig entfernt werden können, so daß beide ebenfalls gut gereinigt werden können.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform handelt es sich bei der entfernbaren Seitenwand um eine vertikal verschieblich in der Seitenstützwand geführten Schiebewand. Es versteht sich, daß die Schiebewand vorzugsweise nur entfernt werden kann, wenn zuvor das Dach entfernt wurde. Bei Verwendung einer Schiebewand entsteht ein optisch äußerst kompakter, dekorativer Gehäusekörper mit entfernbarem Dach. Vorzugsweise weist die Schiebewand hierbei an ihren Seitenrändern Leistenvorsprünge auf und die Seitenstützwand weist an die Leistenvorsprünge angepaßte Nuten auf. Ferner wird bevorzugt, wenn die Schiebewand wenigstens an einem ihrer Querränder, vorzugsweise dem unteren Querrand, mit Aussparungen versehen ist. Die entsprechenden Aussparungen dienen der Zufuhr von Luft, so daß einerseits ein im Gehäuseinnern entzündeter Leuchtkörper Sauerstoff zum Brennen erhält, andererseits eine Luftzirkulation innerhalb der Laterne möglich bzw. begünstigt wird.
Insbesondere bevorzugt wird, wenn sämtliche Gehäuseteile wie Schiebewand, Seitenstützwände, Boden und Dach aus demselben Material gebildet sind, insbesondere aus Preßglas bestehen. Bei der bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Laterne sind also keine Metallsprossen vorhanden, sondern die gesamte Laterne besteht ausschließlich aus Preßglas, das entweder klar ist oder einheitlich eingefärbt ist. Weiter vorzugsweise weisen die Gehäuseteile eine Wanddicke von etwa 8 mm bis 10 mm auf. Bei derartigen Wanddicken entsteht eine insgesamt vergleichsweise schwere Laterne, die aufgrund ihres hohen Eigengewichts bereits gegen Umfallen od.dgl. geschützt ist.
Bei der insbesondere bevorzugten, auch im Ausführungsbeispiel dargestellten Ausführungsform ist das Gehäuse dreiteilig und besteht aus einem entfernbaren Dach, einer Schiebewand und einer mehrfach abgewinkelten, mit dem Boden einstückig ausgebildeten Seitenstützwand. Für die Herstellung derartiger Laternen werden dann nur drei Formen benötigt. Gleichzeitig wird der volle Gebrauchsvorteil der Laterne bei dekorativem Aussehen erreicht.
Um das Gewicht und die Standfestigkeit der erfindungsgemäßen Laterne zu erhöhen, kann der Boden mit einem oder mehreren, vorzugsweise seitlich über die Seitenwände überstehenden Stützsockeln versehen sein. Ferner kann ggf. in der Unterseite des Bodens oder zwischen den Stützsockeln eine Aufnahmetasche zur Aufnahme eines Verankerungselementes ausgebildet sein. Weiter vorzugsweise können die Seitenwände rechtwinklig zueinander angeordnet sein und das Gehäuse ist vorzugsweise quadratisch, während das Dach als Zeltdach ausgebildet ist. Ein derartiges, nach Art eines vierseitigen Pyramidenstumpfes ausgebildete Dach hat im Gehäuseinnern einen relativ großen Abstand zum brennenden Kerzendocht, so daß die Anfälligkeit für Verrußen zumindest reduziert ist. Zusätzliche Stabilität kann die erfindungsgemäße Laterne dadurch erhalten, daß das Dach bzw. Zeltdach ein Dachgesims mit einem die Seitenwände übergreifenden Anlageflansch aufweist und/oder sich vom Anlageflansch rechtwinklig nach innen
• Φ Kl* ΦΦ Φ· *
&phgr; &phgr; &phgr; &phgr; &phgr; &phgr; &phgr;
&phgr; &phgr;&phgr;&phgr; &phgr; &phgr; · ·
&phgr; &phgr; · &phgr; &phgr; &phgr;
&phgr; &phgr; · &phgr; &phgr; &phgr;
ΦΦ &phgr;&phgr;&phgr;&phgr; ΦΦΦ· &phgr;· «
&phgr;&phgr;&phgr;&phgr; ΦΦ ·· &phgr; ΦΦΦ·
&phgr; Φ· · &phgr; ·
&phgr; &phgr; &phgr; &phgr; &phgr;
&phgr; &phgr; ·
•·Φ ΦΦ &phgr;&phgr;&phgr;&phgr;
ein Anlagebund erstreckt.. Insbesondere bei einer mehrteiligen Laterne aus Preßglas wird auf diese Weise eine relativ große Auflagezone zwischen den einzelnen Teilen erzielt. Der Anlageflansch und der Anlagebund sind hierzu vorzugsweise ringsumlaufend ausgebildet.
Weitere Vorteile und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch eine erfindungsgemäße Laterne;
Fig. 2 einen Horizontalschnitt durch das Gehäuse der Laterne entlang Linie II-II in Fig. 1;
Fig. 3
die Schiebewand in mehreren Ansichten; und
Fig. 4
eine Draufsicht auf die Innenseite des Dachs.
Fig. 1 zeigt eine Glas-Laterne 10 gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel. Die Glas-Laterne 10 besteht aus ingesamt drei Teilen, nämlich einem Dach 1, einem Stützgehäuseteil 2 und einer Schiebewand 3. Zumindest das Dach 1 und das Gehäuseteil 2 bestehen aus Preßglas und sind in speziellen Formen entsprechend hergestellt. Die Schiebewand 3 besteht vorzugsweise ebenfalls aus Preßglas, könnte jedoch auch aus einer Glasplatte entsprechender Größe mit mehreren Bearbeitungsschritten gewonnen werden. Beim Dach 1 handelt es sich um ein Zeltdach, das, wie ein vierseitiger Pyramidenstumpf, vier ebene Dachschenkel IA, IB, IC und ID (Fig. 4) aufweist, die nach oben in einer fertigungsbedingt abgerundeten Spitze 4 enden. Das Dach 1 ist, wie mit dem Pfeil E schematisch angedeutet, durch Anheben von dem Gehäuseteil 2 und der Schiebewand 3 entfernbar.
Das Gehäuseteil 2 weist,, wie insbesondere aus den Fig. 1 und 2 zu erkennen ist, drei rechtwinklig zueinander angeordnete, zusammen eine Seitenstützwand 5 ausbildende Seitenwände 5A, 5B, 5C auf, die drei Schenkel eines Quadrates bilden. Die Seitenwände 5A, 5B, 5C sind einstückig mit einem durchgehenden Boden 6 verbunden. An den vier Ecken des Quadrates ist der Boden 6 mit vier, hier mit quadratischem Grundriß versehenen Stützsockeln 7 versehen. Die Stützsockel 7 ragen jeweils mit Randabschnitten 8 über die Seitenwände 5A, 5B, 5C hinaus. Die Randabschnitte 8 sind an ihrer zum Dach weisenden Oberseite 81 gerundet, so daß die Stützsockel 7 harmonisch in die Seitenwände 5A, 5B, 5C übergehen. Zwischen den Stützsockeln 7, unterhalb des Bodens 6, ist eine Ausnehmung 9 ausgebildet, in die ggf. ein Verankerungselement eingesetzt werden kann. Mit dem Verankerungselement kann dann die Laterne 10 z.B. an einem Betonsockel oder einer Steinplatte befestigt werden. Die Stützsockel 7 können auch mit Taschen 11 (Fig. 2) versehen sein, so daß ein z.B. Verriegelungsnasen aufweisendes Verankerungselement (nicht gezeigt) durch eine 45°-Drehung der Laterne 10 mit seinen Verriegelungsnasen in die Tasche 11 eingreifen kann, um die Laterne zu verankern. Die Stützsockel 7 können jedoch auch, wie Fig. 1 zeigt, aus Vollmaterial ohne Taschen bestehen.
Der vierte Schenkel des quadratischen Laternengehäuses wird von der Schiebewand 3 gebildet, welche, nachdem das Dach 1 in Pfeilrichtung E weggehoben wurde, in Pfeilrichtung P (Fig. 1) verschoben werden kann. Das Dach 1 und die Schiebewand 3 können also relativ zum Gehäuseteil 2, d.h. zum Boden 6 und der Seitenstützwand 5 bewegt werden. Die Führung zwischen der Schiebeplatte 3 und den einander gegenüberliegenden Seitenwänden 5A und 5C des Gehäuseteils 2 wird durch Zusammenwirken einer Nut 12 in den Seitenwänden 5A, 5C und Leistenvorsprüngen 13 an den Seitenrändern 14 der Schiebewand 3 bewirkt. Die Nut 12 ist zwischen zwei voneinander beabstandeten Vertikalleisten 15, 16 gebildet, die jeweils auf die gegenüberliegende Seitenwand 5A bzw. 5C zu vorragen. Bei eingeschobener Seitenwand 3 entsteht zwischen den
• ·
• ·
Seitenrändern 14 der Schiebeplatte 3 und den breiteren, äußeren Vertikalabschlußleisten 16 nur ein geringer Spalt, so daß die Schiebeplatte 3 aufgrund dieses Spiels ohne Beschädigung des Gehäuseteils 2 in Pfeilrichtung P verschoben werden kann. In der Darstellung gem. Fig. 1 und 2 ist bei aufgesetztem Dach 1 und zuvor eingeschobener Schiebewand 3 der Gehäuseinnenraum 17 zu allen Seiten geschlossen. Um eine Sauerstoffversorgung für eine im Gehäuseinnenraum 17 aufgestellte und sich auf dem Boden 6 abstützende Kerze zu bewirken, sind in der Schiebeplatte 3, wie insbesondere die Fig. 3 zeigt, an der unteren Querseite 18 halbkreisförmige Aussparungen 19 vorgesehen. Zwischen zwei Aussparungen 19 ist jeweils ein gradliniger, ebener Zwischensteg 20 angeordnet, so daß die untere Querseite 18 insgesamt eine ebene Aufstandsfläche bildet. Die obere Querseite 21 der Schiebewand ist ebenfalls im wesentlichen eben, wobei alle Ränder fertigungsbedingt (Preßglas) gerundet sind.
Die Laterne 10 hat weitestgehend einen konstanten Materialquerschnitt von etwa 8 mm bis 10 mm. An den Stützsockeln 7 und den Vertikalleisten 15, 16 ist der Materialquerschnitt entsprechend höher, an den Leistenvorsprüngen 13 entsprechend niedriger.
Um eine zentrierte Abstützung des Dachs 1 auf dem Gehäuseteil 2 erzielen zu können, weist das Dach 1 einerseits ein die Seitenwände 5A, 5B, 5C, die Schiebewand 3 und die Randabschnitte 8 seitlich bzw. nach außen überragendes Dachgesims 22 auf, das an der äußersten, umlaufenden Kante 23 im wesentlichen spitz zuläuft. Das Dachgesims 22 ist an seiner Unterseite 22' mit einem quadratisch umlaufenden, sich in Fig. 1 stegartig nach unten erstreckenden Anlageflansch 24 versehen, der sich mit seinem innenliegenden Flanschschenkel 25 außen an die Seitenwände 5A, 5B, 5C und die Schiebewand 3 anlegt. Das innen hohle Dach 1 kann mithin über das Gehäuseteil 2 wie ein glockenförmiger Deckel gestülpt werden und wird durch den ringsumlaufenden Anlageflansch 24 in allen horizontalen Richtungen gegen Verschieben abgestützt. Für die Abstützung in Vertikalrichtung geht der An-
lageflansch 24 rechtwinklig in einen sich nach innen erstreckenden, ebenfalls quadratisch umlaufenden Anlagebund 26 über, so daß bei aufgesetztem Dach 1 der Anlagebund 2 6 flächig auf der oberen Stirnseite der Seitenstützwand 5 (Seitenwände 5A, 5B, 5C) und auf der oberen Querseite 21 der Schiebewand 3 aufliegt. Der Anlagebund 2 6 endet an einer Innenkante 27, die bündig mit der Innenseite der Seitenwände 5A, 5B, 5C verläuft. Die Ausbildung des Kegeldachs 1 mit den vier Seitenwänden 1A-1D, dem stegförmigen, quadratischen Anlageflansch 24 und dem Anlagebund 2 6 ist am besten aus Fig. 4 ersichtlich.
Das Dach 1 ummantelt das von der Seitenstützwand 5 und der eingeschobenen Schiebewand 3 gebildete seitliche Laternengehäuse ringsumlaufend mit dem sich vorzugsweise über eine Länge von etwa 2 cm nach unten erstreckenden Anlageflansch 24 und ist nur in waagerechter Form und unter Aufrechterhaltung der waagerechten Ausrichtung nach oben abhebbar. Das Dach 1 kann daher selbst bei starkem Wind nicht fliegen gehen, da es sich automatisch verkantet. Auf zusätzliche Befestigungsmittel für das Dach 1 kann verzichtet werden; das Dachgesims 22 hingegen kann ggf. relativ weit über die Seitenwände 3, 5 hinausragen, ohne daß die Gefahr des windbedingten Abhebens des Dachs 1 zunimmt.
Durch Entfernen des Dachs 1 und der Schiebewand 3 entsteht eine vergleichsweise große zusammenhängende, nach oben und an einer Seite offene Zugangsöffnung (Pfeil Z), wie der Fachmann der Figur 2 ohne weiteres entnimmt. Sowohl das Abstellen oder Austauschen eines Leuchtmittels als auch die Reinigung des Laterneninnenraums 17 kann dann bequem von oben sowie von der offenen Seite her erfolgen. Die Seitenstützwand 5 und der Boden 6 liegen frei und können vollständig eingesehen und gereinigt werden.
Für den Fachmann ergeben sich eine Reihe von Änderungen, die in den Schutzbereich der Unteransprüche fallen sollen. So kann die Laterne auch mit einem Flachdach ausgestattet sein. Ferner könnte die Schiebewand und das Dach einteilig ausgebildet sein.
so daß die Laterne aus nur zwei Bauteilen besteht. An den jeweiligen Stoß- bzw. Verbindungskanten könnte das Glas in schmalen Zierleisten eingefaßt sein. Der Boden bzw. der Stützsockel könnte durchgehen. Die Laterne könnte auch aus einem Glas- oder Kunststoffmaterial urgeformt werden. Ggf. könnten auch zwei oder drei Seitenwände als Schiebewand, insbesondere auch als zusammenhängende Schiebewand ausgebildet sein. Die Luftaussparungen lassen sich zwar in der Schiebewand bequem reinigen, könnten jedoch auch oder zusätzlich in der Seitenstützwand ausgebildet sein. Anstelle eines weitestgehend quadratischen Grundrisses könnte die Laterne auch einen anderen, gleichschenkligen und mehreckigen Grundriss erhalten.
Claims (14)
1. Laterne, insbesondere Grab- oder Gartenlaterne, mit einem wenigstens teilweise aus durchsichtigem Material gebildeten Gehäuse, das einen Boden (6), zumindest drei winklig zueinander angeordnete Seitenwände und ein Dach (1) aufweist und mit wenigstens einer Zugangsöffnung versehen ist, durch die hindurch ein Leuchtmittel, insbesondere eine Kerze, im Gehäuseinnenraum (17) abgestellt oder ausgewechselt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß das Dach (1) und wenigstens eine der Seitenwände (3) relativ zu einer fest mit dem Boden (6) verbundenen Seitenstützwand (5) derart bewegbar und/oder von dieser entfernbar sind, daß eine sich über den Bereich der entfernbaren Seitenwand (3) und des entfernbaren Dachs (1) erstreckende, zusammenhängende Zugangsöffnung (Z) entsteht.
2. Laterne nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine vertikal verschieblich in der Seitenstützwand (5A, 5C) geführten Schiebewand (3).
3. Laterne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebewand (3) an ihren Seitenrändern (14) Leistenvorsprünge (13) aufweist und daß die Seitenstützwand (5A, 5C) an die Leistenvorsprünge (13) angepaßte Nuten (12) aufweist.
4. Laterne nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebewand (3) wenigstens an einer ihrer Querränder (18) mit Aussparungen (19) versehen ist.
5. Laterne nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuseteile (1, 3, 5, 6) aus demselben Material gebildet sind, insbesondere aus Preßglas bestehen.
6. Laterne nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Material oder Preßglas klar ist oder einheitlich eingefärbt ist.
7. Laterne nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuseteile eine Wanddicke von etwa 8 mm bis 10 mm aufweisen.
8. Laterne nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse dreiteilig ist und aus einem entfernbaren Dach (1), einer Schiebewand (3) und einer mehrfach abgewinkelten, mit dem Boden (6) einstückig ausgebildeten Seitenstützwand (5) besteht.
9. Laterne nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (6) mit einem oder mehreren, vorzugsweise seitlich mit Randabschnitten (8) über die Seitenwände (3, 5) überstehenden Stützsockeln (7) versehen ist.
10. Laterne nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß in der Unterseite des Bodens (6) oder zwischen den Stützsockeln (7) eine Aufnahmetasche (9, 11) zur Aufnahme eines Verankerungselementes ausgebildet ist.
11. Laterne nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (5A, 5B, 5C; 3) rechtwinklig zueinander angeordnet sind und vorzugsweise das Gehäuse (2) quadratisch ist und mit einem Zeltdach (1) versehen ist.
12. Laterne nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Dach bzw. Zeltdach (1) ein Dachgesims (22) mit einem die Seitenwände (5A, 5B, 5C; 3) umgreifenden, stegförmig nach unten sich erstreckenden Anlageflansch (24) aufweist und/oder sich vom Anlageflansch (24) rechtwinklig nach innen ein Anlagebund (26) erstreckt.
13. Laterne nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlageflansch (24) und der Anlagebund (26) umlaufend, insbesondere quadratisch umlaufend ausgebildet sind.
14. Laterne nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Dachgesims (22) des Zeltdachs (1) in einer Randkante (23) spitz zuläuft.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20013592U DE20013592U1 (de) | 2000-08-03 | 2000-08-03 | Laterne, insbesondere Grab- oder Gartenlaterne |
| SK432-2002A SK4322002A3 (en) | 2000-08-03 | 2001-07-21 | Lantern, particularly a grave or garden lantern |
| AU2001282006A AU2001282006A1 (en) | 2000-08-03 | 2001-07-21 | Lantern, particularly a grave or garden lantern |
| CZ2003310A CZ2003310A3 (cs) | 2000-08-03 | 2001-07-21 | Lucerna, zejména náhrobní nebo zahradní lucerna |
| PCT/EP2001/008442 WO2002012784A1 (de) | 2000-08-03 | 2001-07-21 | Laterne, insbesondere grab- oder gartenlaterne |
| EP01960531A EP1305549A1 (de) | 2000-08-03 | 2001-07-21 | Laterne, insbesondere grab- oder gartenlaterne |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20013592U DE20013592U1 (de) | 2000-08-03 | 2000-08-03 | Laterne, insbesondere Grab- oder Gartenlaterne |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20013592U1 true DE20013592U1 (de) | 2000-11-23 |
Family
ID=7944883
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20013592U Expired - Lifetime DE20013592U1 (de) | 2000-08-03 | 2000-08-03 | Laterne, insbesondere Grab- oder Gartenlaterne |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP1305549A1 (de) |
| AU (1) | AU2001282006A1 (de) |
| CZ (1) | CZ2003310A3 (de) |
| DE (1) | DE20013592U1 (de) |
| SK (1) | SK4322002A3 (de) |
| WO (1) | WO2002012784A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10359095B3 (de) * | 2003-12-17 | 2005-03-10 | Roland Freudenmann | Grableuchten-Vorrichtung mit beheiztem Weihwasserbehälter |
| EP2538127A3 (de) * | 2011-06-22 | 2013-04-24 | Ernst Strassacker GmbH & Co. KG Kunstgiesserei | Grablaterne |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9202733U1 (de) | 1992-03-02 | 1992-04-23 | Binder, Frido, 7334 Süssen | Grablaterne |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1366370A (en) * | 1916-07-31 | 1921-01-25 | Lenard P Ellison | Lamp-housing |
| US5613760A (en) * | 1995-11-22 | 1997-03-25 | Dunn; Rosemary M. | Candle lantern |
| US6039563A (en) * | 1998-12-23 | 2000-03-21 | Design Ideas, Ltd. | Stackable hexagonal candle holders |
-
2000
- 2000-08-03 DE DE20013592U patent/DE20013592U1/de not_active Expired - Lifetime
-
2001
- 2001-07-21 WO PCT/EP2001/008442 patent/WO2002012784A1/de not_active Ceased
- 2001-07-21 SK SK432-2002A patent/SK4322002A3/sk unknown
- 2001-07-21 AU AU2001282006A patent/AU2001282006A1/en not_active Abandoned
- 2001-07-21 EP EP01960531A patent/EP1305549A1/de not_active Withdrawn
- 2001-07-21 CZ CZ2003310A patent/CZ2003310A3/cs unknown
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9202733U1 (de) | 1992-03-02 | 1992-04-23 | Binder, Frido, 7334 Süssen | Grablaterne |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10359095B3 (de) * | 2003-12-17 | 2005-03-10 | Roland Freudenmann | Grableuchten-Vorrichtung mit beheiztem Weihwasserbehälter |
| EP2538127A3 (de) * | 2011-06-22 | 2013-04-24 | Ernst Strassacker GmbH & Co. KG Kunstgiesserei | Grablaterne |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AU2001282006A1 (en) | 2002-02-18 |
| SK4322002A3 (en) | 2003-04-01 |
| WO2002012784A1 (de) | 2002-02-14 |
| CZ2003310A3 (cs) | 2003-09-17 |
| EP1305549A1 (de) | 2003-05-02 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0685022A1 (de) | Deckenschalung. | |
| EP0491762A1 (de) | Tisch. | |
| DE3302591A1 (de) | Kerzenstaender | |
| EP2538127B1 (de) | Grablaterne | |
| DE20013592U1 (de) | Laterne, insbesondere Grab- oder Gartenlaterne | |
| DE4314350A1 (de) | Duschabtrennung | |
| DE3621971C2 (de) | ||
| DE202009002053U1 (de) | Grabdenkmal | |
| DE4433576A1 (de) | Möbelauszugsteil in Form eines Schubkastens oder dergleichen | |
| DE9301629U1 (de) | Schwimmbadüberdachung aus mehreren auf Laufschienen verschiebbaren, bogenförmig gewölbten Teilschalen | |
| DE202004003663U1 (de) | Mehrteiliges Grabmal | |
| DE2504186C3 (de) | Verkleidungsplatte zur Erstellung von Unterdecken | |
| EP0310789B1 (de) | Durchbrochener Pflanzenbehälter für Epiphyten | |
| DE3925303C2 (de) | Garage, insbesondere Fertiggarage, oder dgl. vorwiegend mit Flachdach und mit einem vorgefertigten Vordach | |
| DE2810936A1 (de) | Vorrichtung fuer fensterrollos | |
| DE9303181U1 (de) | Kachelfeld aus keramischen Kacheln | |
| DE8519264U1 (de) | Abdeckleuchte für Aquarien | |
| DE29822855U1 (de) | Grablaterne | |
| AT206989B (de) | Schirmbefestigung für Beleuchtungskörper | |
| DE1805308A1 (de) | Beleuchtungskoerper | |
| DE7601416U1 (de) | Raumtrennende sichtschutzwand | |
| DE29507268U1 (de) | Rolladenkasten | |
| DE8906770U1 (de) | Verblendelement aus anorganischem Material zur Zierverkleidung einer Unterlage | |
| DE8811894U1 (de) | Beschriftungs- und Ornamententräger insbesondere für Gräber | |
| DE9101342U1 (de) | Beleuchtbare Möbelstücke |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20001228 |
|
| R163 | Identified publications notified |
Effective date: 20001121 |
|
| R079 | Amendment of ipc main class |
Free format text: PREVIOUS MAIN CLASS: F21S0019000000 Ipc: F21L0019000000 Effective date: 20001205 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20030604 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20060629 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20080818 |
|
| R071 | Expiry of right |