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DE20012772U1 - Drehmoment-Kalibriervorrichtung - Google Patents

Drehmoment-Kalibriervorrichtung

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Publication number
DE20012772U1
DE20012772U1 DE20012772U DE20012772U DE20012772U1 DE 20012772 U1 DE20012772 U1 DE 20012772U1 DE 20012772 U DE20012772 U DE 20012772U DE 20012772 U DE20012772 U DE 20012772U DE 20012772 U1 DE20012772 U1 DE 20012772U1
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DE
Germany
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torque
lever
mass elements
calibration
mass
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20012772U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Renk GmbH
Original Assignee
Renk GmbH
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Publication date
Application filed by Renk GmbH filed Critical Renk GmbH
Priority to DE20012772U priority Critical patent/DE20012772U1/de
Publication of DE20012772U1 publication Critical patent/DE20012772U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L25/00Testing or calibrating of apparatus for measuring force, torque, work, mechanical power, or mechanical efficiency
    • G01L25/003Testing or calibrating of apparatus for measuring force, torque, work, mechanical power, or mechanical efficiency for measuring torque

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Drives For Endless Conveyors (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)

Description

tGebrauchsmusteranmeldung]
Renk AG PB 04434
[Bezeichnung der Erfindung] Drehmoment-Kalibriervorrichtung
:13:Ö2:46
[Beschreibung]
Die Erfindung betrifft eine Drehmoment-Kalibriervorrichtung gemäß Oberbegriff des Anspruches 1.
[Stand der Technik]
Zur Drehmoment-Kalibrierung beispielsweise bei Kraftfahrzeug-Rollenprüfständen ist es bekannt, diese Drehmoment-Kalibrierung mittels einer Vorrichtung bestehend aus einem an der zu kalibrierenden Rolle direkt angreifenden Hebelmechanismus durchzuführen, der mit Masseelementen, beispielsweise geeichten Gewichten, beaufschlagt wird,. um ein Drehmoment auf die Rolle und somit auf an der Rolle angeordnete Messinstrumente zu übertragen. Die gesamte Vorrichtung zur Drehmoment-Kalibrierung ist unterhalb der Prüfebene im Bereich der
Rollen angeordnet. ·
Nachteil bei diesen Kalibrier-Vorrichtungen ist, dass die Bedienungsperson die zur Drehmoment-Kalibrierung benötigten Masseelemente an den unter der Prüfebene befindlichen Hebelmechanismus transportieren und sich infolge dessen unter die Prüfebene begeben muß. Es ist leicht verständlich, dass dieser Vorgang für die Bedienungsperson sehr zeit- und kraftaufwendig ist. .
[Aufgabe der Erfindung]
Die Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur Drehmoment-Kalibrierung zu schaffen, mit der eine für den Bedienungsmann einfache und genaue Kalibrierung möglich ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei einer gattungsgemäßen Vorrichtung durch die Anwendung der Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruches 1 gelöst. Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie aus der Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen.
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Ein bedeutungsvoller Vorteil der Erfindung ist, dass die Einleitung des Drehmomentes weg vom am Drehmoment-Mess-System angeordneten Hebel über den an der Drehmoment-Kalibriervorrichtung befindlichen Hebelmechanismus in eine leicht zugängliche Ebene verlagert wird.
Ein bedeutungsvoller Vorteil der Drehmoment-Kalibriervorrichtung ist, dass diese vom zu kalibrierenden Gerät, beispielsweise ein Drehmoment-Mess-System, leicht entfernt werden kann und einen kompakten Aufbau aufweist. Ferner ist die Vorrichtung beispielsweise über ein Fördermittel oder angeordnete Rollenelemente verfahrbar.
Ein weiterer Vorteil der Drehmoment-Kalibriervorrichtung ist, dass die zum Kalibrieren benötigten Masseelemente in einem Magazinelement integriert sind und das von den Masseelementen über einen Hebelmechanismus bewirkte Drehmoment über den selben Hebelmechanismus an das Drehmoment-Mess-System übertragen wird.
Die Drehmoment-Kalibriervorrichtung muß somit nicht in unmittelbarer Nähe eines Drehmoment-Mess-System angeordnet sein.
Bei Verwendung der Vorrichtung beispielsweise an bauart bedingt schwer zugänglichen Drehmoment-Mess-Systemen, wie beispielsweise Rollenprüfstände, kann diese oberhalb einer Prüfebene angeordnet werden.
Besonders hervorzuheben ist, dass mittels einer an der Vorrichtung angeordneten Hubvorrichtung die Masseelemente an den das Drehmoment weiterleitenden Hebelmechanismus angehoben werden. Für die Bedienungsperson sind somit keine körperlich anstrengenden Tätigkeiten beim Einstellen der Drehmoment-Kalibriervorrichtung erforderlich, obwohl die Masseelemente als Gewichte ausgeführt sind.
Ein bedeutungsvoller Vorteil ist in der einfachen Einstellung der das Drehmoment bewirkenden Kraft mittels der Masseelemente zu sehen. Die Masseelemente sind im Magazinelement der Vorrichtung aufgestapelt angeordnet, wobei die zur Kalibrierung nicht benötigten Masseelemente von den benötigten Masseelementen mittels eines Halteelementes trennbar sind, wobei
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die nicht benötigten Masseelemente mittels des Halteelementes mit dem Magazinelement arretiert werden und somit keinen Einfluss auf den Kalibriervorgang haben.
Eine bedeutungsvolle Variante der Vorrichtung ergibt sich, indem der Hebelmechanismus der Vorrichtung mit einer Hebel-Übersetzung ausgestattet ist, so dass eine Einsparung von Masseelementen oder Verringerung der Masse der einzelnen Masseelemente um den Faktor der Übersetzung ermöglicht ist. Dies hat zum Vorteil, dass die Handhabung der Vorrichtung für die Bedienungsperson mit noch geringerem körperlichen Aufwand erfolgen kann.
[Beispiele]
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Es zeigt schematisch:
Fig. 1 eine Drehmoment-Kalibriervorrichtung zum Erzeugen eines Drehmomentes auf ein zu kalibrierendes Rollenelement eines RollenprüfStandes und
Fig. 2 eine Seitenansicht gemäß der Fig. 1, teilweise geschnitten dargestellt.
25
Fig. 1 zeigt eine Drehmoment-Kalibriervorrichtung (1) zum Erzeugen eines Drehmomentes auf ein Drehmoment-Mess-System, beispielsweise auf ein zu kalibrierendes Rollenelement (2) eines Kraftfahrzeug- und/oder Reifenrollenprüfstand. Die Vorrichtung (1) besteht aus einem auf einer Prüfebene (3) anordbaren Führungselement (4) auf welchem eine Grundplatte (5) gelagert ist. Auf der Grundplatte (5) ist ein Magazinelement (6), ein Abstützmittel (7) und eine Hubvorrichtung (8) angeordnet. Die Hubvorrichtung (8) ist beispielsweise ein
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hydraulisch oder pneumatisch betriebener Arbeitszylinder oder eine elektromechanisch angetriebene Hubvorrichtung. Im Magazinelement (6) sind Masseelemente (9) beweglich angeordnet, die mittels eines Halteelementes (10) im Magazinelement (6) 5 ortsfest positionierbar sind. Die Masseelemente (9) sind mit Bohrungen (11) zur Aufnahme des Halteelementes (10) versehen (siehe Fig. 2) . Auf dem Abstützmittel (7) ist ein Hebelelement (12) beweglich gelagert, an welchem ein Stangenelement (13) und ein Stangenelement (14) angeordnet ist. Das Hebelelement (12) ist in waagrechter Stellung mittels eines nicht näher beschriebenen Mechanismus arretierbar. Am Stangenelement (14) ist ein Auflageelement (15) angeordnet. Das Stangenelement (14) ist durch Bohrungen (16) der Masseelemente (9) hindurch geführt.
Das Stangenelement (13) dient als Übertragungsmittel des von den Masseelementen (9) auf das Hebelelement (12) ausgeübten Drehmomentes auf ein am zu kalibrienrenden Rollenelement (1) angeordneten Hebel (17). Das Stangenelement (13) ist am Hebel (17) mit einer lösbaren und verlustfreien Verbindung, beispielsweise einer Verbindung aus Schneiden (18), befestigt. Die Grundplatte (5) ist auf dem Führungselement (4) mittels Rollenelementen (19) verschiebbar gelagert und mit nicht näher beschriebenen Mechanismen auf dem Führungselement (4) arretierbar.
Das Führungselement (4) ist auf der Prüfebene (3) beweglich gelagert. Es kann mit Fördermitteln (20), beispielsweise mit einem in der Prüfebene (3) eingelassenen Kettentrieb, verfahren werden. Es ist auch möglich das Führungselement (4) beispielsweise mit nicht näher dargestellten Rollenelementen beweglich auszugestalten.
Die Vorrichtung wird mittels des am Führungselement (4) angeordneten Fördermittels (20) an die zu kalibrierende Rolle (2) positioniert. Das Stangenelement (13) wird mit dem Hebel (17) der Rolle (2) und dem Hebelelement (12) der Vorrichtung (2) verbunden. Mit der Hubvorrichtung (8) werden die Massee-
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lemente (9) bis zu einem am Magazinelement (5) angeordneten Anschlag (21) angehoben. Das Halteelement (10) kann jetzt herausgezogen werden.
Je nachdem welches Drehmoment zur Kalibrierung benötigt wird, wird das Auflageelement (15) mit einer bestimmten Anzahl von Masseelementen (9) beaufschlagt. Die nicht benötigten Masseelemente (9) werden mittels des Halteelementes (10) mit dem Magazinelement (6) arretiert und haben somit keinen Einfluss auf den Kalibriervorgang.
Die Hubvorrichtung (8) wird wieder herabgelassen, somit liegen nur die zur Kalibrierung benötigten Masseelemente (9) auf dem Auflageelement (15) auf. Zum Starten des Kalibriervorgangs wird abschließend die das Hebelelement (12) in seiner waagrechten Lage arretierende Mechanik gelöst und die Kraft der auf dem Auflageelement (15) befindlichen Masseelemente (9) übt über den Hebelmechanismus (12, 13, 14, 16) ein definiertes Drehmoment auf die Rolle (2) und somit an deren angeordnete Messinstrumente und/oder Messmittel aus.
Eine Variante der Vorrichtung nach Fig. 1 ergibt sich, indem das Hebelelement (12) derart auf dem Abstützmittel (7) angeordnet ist, so dass eine Übersetzung erreicht wird mittels derer weniger und/oder massenmäßig kleinere Masseelemente (9) benötigt werden, um ein bestimmtes Drehmoment zu erzeugen als im Vergleich zur Vorrichtung gemäß Fig. 1.
Beispielsweise könnte ein Hebelelement (12) mit einer Hebelübersetzung von 1:5 angeordnet sein, so dass nur 1/5 der im Vergleich zu Figur 1 benötigten Masseelemente (9) benötigt wird oder die Masse der einzelnen Masseelemente (9) nur 1/5 der Masse der Masseelemente (9) der Figur 1 entspricht.
Die Drehmoment-Kalibriervorrichtung soll sich nicht nur auf die Anwendung bei Kraftfahrzeug- oder Reifenrollenprüfständen beschranken. Mit der Drehmoment-Kalibriervorrichtung kann
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jedes beliebige technische Gerät, bei welchem ein bestimmtes Drehmoment kalibriert werden soll, verwendet werden.
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[Bezugszeichenliste]
1 Drehmoment-Kalibriervorrichtung
5 2 Drehmoment-Mess-System
3 Prüfebene
4 Führungselement
5 Grundplatte
6 Magazinelement
10 7 Abstützmittel
8 Hubvorrichtung
9 Masseelement
10 Halteelement
11 Bohrung
15 12 Hebelelement
13 Stangenelement
14 Stangenelement
15 Auflageelement
16 Bohrung
20 17 Hebel
18 Schraubverbindung
19 Rollenelement
20 Fördermittel
21 Anschlag
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Claims (8)

1. Drehmoment-Kalibriervorrichtung (1) bestehend aus in einem Magazinelement (6) angeordneten Masseelementen (9), die ein Drehmoment über ein Hebelelement (12) aufgrund ihrer Masse bewirkend mittels eines Hebelmechanismus (12, 13, 14, 17) auf ein Drehmoment-Mess-System (2) einleiten.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebelmechanismus (12, 13, 14, 17) mit einer Übersetzung ausgestattet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Hebelelement (12) mit einer Übersetzung ausgestattet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Masseelemente (9) mittels einer Hubvorrichtung (8) am Hebelmechanismus (12, 13, 14, 17) positionierbar sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Kalibrierung benötgte Masseelemente (9) mittels Entfernung eines Halteelementes (10) vom Magazinelement (6) auf ein Auflageelement (15) zuschaltbar sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehmoment-Kalibriervorrichtung auf einem verfahrbaren Führungselement (4) und auf einer auf dem Führungselement (4) verschiebbar gelagerten Grundplatte (5) anordbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (4) mittels eines Fördermittels (20) verfahrbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Fördermittel (20) ein Kettentrieb, beispielsweise eine Förderkette, ist.
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