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DE20011858U1 - Achsbock für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge - Google Patents

Achsbock für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge

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Publication number
DE20011858U1
DE20011858U1 DE20011858U DE20011858U DE20011858U1 DE 20011858 U1 DE20011858 U1 DE 20011858U1 DE 20011858 U DE20011858 U DE 20011858U DE 20011858 U DE20011858 U DE 20011858U DE 20011858 U1 DE20011858 U1 DE 20011858U1
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DE
Germany
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axle
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axle bracket
bracket according
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DE20011858U
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Feldbinder Spezialfahrzeugwerke De GmbH
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Feldbinder and Beckmann Fahrzeugbau GmbH and Co KG
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Achsbock für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge.
Aus dem Stand der Technik sind Achsböcke bekannt, die zwei Schenkel aufweisen, an denen sich Mittel zum Anbringen eines Stoßdämpfers sowie einer Achse befinden. Diese sind normalerweise aus einem Stück gefertigt, wobei die Schenkel in im wesentlichen gleicher Wandstärke ausgeführt sind. Die bekannten Achsböcke sind für einen bestimmten Achstyp, wie Schräglenker- oder Längslenkerachse, und dessen Abmessungen
ausgelegt. Eine universelle Verwendung von bekannten Achsböcken für verschiedene Achstypen ist aus dem Stand der Technik weder bekannt noch nahegelegt.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Achsbock zur Verfügung zu stellen, der gegenüber bekannten Achsböcken eine gute Festigkeit bei gleichzeitiger Material- oder/und Gewichtseinsparung aufweist und insbesondere leicht an verschiedene Achsfabrikate angepasst werden kann.
Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 genannten Merkmale gelöst.
Ein erfindungsgemäßer Achsbock ist für Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge, Anhänger und Aufleger, geeignet und setzt sich aus mindestens zwei Modulen zusammen. Das erste Modul besteht aus zwei miteinander verbundenen Schenkeln, insbesondere einem Schalenblech, die gegebenenfalls zwei miteinander fluchtende Öffnungen zum Anbringen eines Stoßdämpfers und zwei miteinander fluchtende Aussparungen zur Aufnahme des zweiten Moduls aufweisen. Das zweite Modul besteht aus zwei vorzugsweise miteinander verbundenen Schenkeln, die zwei miteinander fluchtende Öffnungen zum Anbringen einer Achse umfassen, die in jeder geeigneten Form gestaltet sein können, vorzugsweise rund, oval oder länglich ausgebildet sind. Das zweite Modul ist in den Aussparungen der Schenkel des ersten Moduls eingepasst und mit ihm fest verbunden.
Als besonders vorteilhaft hat sich der modulare Aufbau erwiesen, der es ermöglicht, ein für verschiedene Achstypen bzw. Achsfabrikate einheitliches erstes Modul zu verwenden, das in relativ großen Stückzahlen und somit kostengünstig, insbesondere in automatischer Fertigung, herstellbar ist. Beispiele solcher Achstypen sind SAF-, BPW- oder ROR-Achsen. Weiterhin kann dadurch gewalztes Blech, insbesondere Aluminium-Blech, insbesondere für das erste Modul mit relativ geringer Wandstärke verwen-
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det werden, wodurch eine Material- und Gewichtseinsparung erreicht werden konnte. Das zweite Modul weist eine im Vergleich zum ersten Modul relativ große Wandstärke auf. Durch diesen Aufbau wird hohe Festigkeit bei über große Bereiche des Achsblocks geringer Wandstärke möglich, ohne die erforderliche Festigkeit einzubüssen. In besonders belasteten Bereichen können paarig eingeschweißte Verstärkungsplatten die Festigkeit zusätzlich erhöhen. Dabei sind verschiedenste Werkstoffkombinationen denkbar, denn das erste und/oder das zweite Modul kann aus Aluminium, einer Aluminiumlegierung, Stahl und/oder Edelstahl bestehen.
Insbesondere das zweite Modul kann Verstärkungsplatten aufweisen, die jeweils entsprechend den speziellen Anforderungen verschiedener Achshersteller mit Aufnahmen für Achsfedern versehen sein können. Hierbei sind gegebenenfalls die Aufnahmen in Form von Exentern zum vereinfachten und exakten Einbau gestaltet. Ein derartiges zweites Modul in Form von Verstärkungsplatten wird dann in das erste Standardmodul vorzugsweise eingeschweißt. Dies geschieht in der Weise, dass der lichte Abstand zwischen den beiden Platten ebenfalls entsprechend den gewünschten speziellen Achsfabrikaten berücksichtigt werden kann.
Ein weiterer Vorteil ist, dass das lichte Maß zwischen den beiden Schenkeln des erfindungsgemäßen Achsbocks durch eine leicht geänderte Positionierung des zweiten, variablen Moduls beim Einsetzen an den jeweils gewünschten Achstyp einfach angepasst werden kann. Die unterschiedliche Lage der Federbolzen bei unterschiedlichen Achstypen wird durch eine unterschiedliche Lage und unterschiedliche Abmessungen der Öffnungen im zweiten Modul für die Aufnahme der Achse realisiert.
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Achsbocks ermöglicht nicht nur eine weitgehend automatische Fertigung und dadurch eine Kostenverminderung, sondern auch eine Eingrenzung der Maßtoleranzen des Achs-
bocks als Voraussetzung eines automatischen Anschweißens des Achsbocks an Chassis per Roboter.
In einer weiteren Ausgestaltung ist der erfindungsgemäße Achsbock aus zwei Modulen aufgebaut, wobei das erste Modul aus zwei miteinander verbundenen Schenkeln besteht, vorzugsweise einem in U-Form gewalzten Blech, wobei die Schenkel gegebenenfalls zwei miteinander fluchtende Öffnungen zum Anbringen eines Stoßdämpfers enthalten und zwei miteinander fluchtende Öffnungen zum Durchführen einer Achse aufweisen. Auf das erste Modul ist auf die Öffnungen zum Durchführen einer Achse jeweils einseitig oder beidseitig jedes Schenkels des ersten Moduls das zweite Modul aufgesetzt. Das zweite Modul weist Öffnungen auf, die so ausgestaltet und derart auf dem ersten Modul angebracht sind, dass sich die Öffnungen des zweiten Moduls über den Öffnungen zum Durchführen einer Achse des ersten Moduls befinden und im wesentlichen miteinander fluchten. Die Öffnungen zum Durchführen einer Achse des ersten Moduls sind so groß gearbeitet, dass die Öffnungen des zweiten Moduls für verschiedene Achstypen in geeigneter Weise verschieden positioniert werden können. Dadurch ist es vorteilhafter Weise möglich, das erste Modul in einer einzigen Ausführungsform zu arbeiten und durch die Kombination mit dem zweiten Modul und dessen Positionierung an verschiedene Achstypen anzupassen.
Mit dieser Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Achsbocks werden gleichermaßen die oben dargestellten Vorteile erreicht.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Insbesondere bei Verwendung von einem für alle Achstypen gleichen Schalenblech, vorzugsweise gewalztem Aluminium-Blech, mit relativ geringer Wandstärke für das erste Modul, das mit dem zweiten Modul für die
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Federbolzenaufnahme vorzugsweise durch Schweißen verbunden ist, und das im Vergleich zur Wandstärke des ersten Moduls eine relativ große Wandstärke aufweist, werden die Eigenschaften geringes Gewicht, hohe Festigkeit, einfache Herstellbarkeit sowie kostengünstige Herstellung vereinigt.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht in Bezug auf die Montageausrichtung an einem Chassis einer bevorzugten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Achsbocks,
Fig. 2 eine Ansicht von vorne,
Fig. 3 eine Seitenansicht einer bevorzugten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen zweiten Moduls mit nicht verstellbarer Achspositionierung,
Fig. 4 eine Seitenansicht einer bevorzugten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen zweiten Moduls mit verstellbarer Achspositionierung,
Fig. 5 einen Schnitt einer bevorzugten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen zweiten Moduls auf Höhe von öffnung 22 mit nicht verstellbarer Achspositionierung,
Fig. 6 einen Schnitt einer bevorzugten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen zweiten Moduls auf Höhe von öffnung 22 mit verstellbarer Achspositionierung,
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Fig. 7 einen Aufleger, dessen Achsen an erfindungsgemäßen Achsbökken aufgehängt sind.
Bei den in Fig. 1 bis 7 dargestellten bevorzugten Ausführungsformen erfindungsgemäßer Achsböcke 100 sind keine Achsen bzw. Achslenker und nur teilweise Achsbolzen bzw. Federbolzen dargestellt.
Der in Fig. 1 und 2 dargestellte erfindungsgemäße Achsbock 100 aus gewalztem Aluminium-Blech ist aufgebaut aus einem ersten Modul 10 und einem zweiten Modul 20, wobei das zweite Modul 20 oben rund und unten gerade gearbeitet ist. Das zweite Modul 20 ist passgenau in die Aussparungen 13 des ersten Moduls 10 eingeschweißt. Die Wandstärke des ersten Moduls 10 bzw. des zweiten Moduls 20 beträgt 10 mm bzw. 25 mm. Die Abstände 40 bzw. 41 der öffnungen 12 und 22 betragen 150 mm bzw. 300 mm. Das erste Modul 10 weist zwei miteinander fluchtende Öffnungen 12 mit eingesteckten Lagerbuchsen 14 für Stoßdämpfer an den Schenkeln 11 auf, die durch Verbindung 15 verbunden sind. Das erste Modul 10 ist aus einem Stück gewalzt und als U geformt. Der Abstand 42 der Schenkel 11 an den Außenseiten beträgt 250 mm. Die Schenkel 21 des zweiten Moduls 20 sind über ein Blech 23 miteinander verbunden, wobei der Abstand 44 der Schenkel 21 an ihren Innenseiten 330 mm und der Abstand 43 der Schenkel 21 an ihren Außenseiten 350 mm beträgt. Die miteinander fluchtenden öffnungen 22 sind für die Aufnahme eines Federbolzens vorgesehen, um eine Verbindung einer Achse mit dem Achsbock 100 zu ermöglichen.
In Fig. 3 und 4 sind bevorzugte Ausführungsformen von erfindungsgemäßen zweiten Modulen 20 dargestellt, wobei von der Seite jeweils ein Schenkel 21 mit öffnungen 22 zu sehen sind. Fig. 3 zeigt eine öffnung 22, durch die in einer einzigen Position ein Bolzen zur gelenkigen Verbindung mit einer Achse eingebracht wird. In dem in Fig. 4 dargestellten erfindungsgemäßen zweiten Modul 20 ist die öffnung 22 so ausgestaltet, dass
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eine Positionsverstellung des zur Achsanbindung verwendeten Bolzens möglich ist. In Fig. 4 ist eine Möglichkeit eines Positionsverschiebungsmittels in öffnung 22 gezeigt.
Fig. 5 und 6 zeigen einen Schnitt durch verschiedene erfindungsgemäße zweite Module 20 auf Höhe von öffnungen 22, wobei jeweils ein Achsbolzen mit Achsbolzenscheibe 25 bzw. 28, Scheiben 26 bzw. 29 und Achsbolzengegenstück 27 bzw. 30 in Öffnungen 22 der Schenkel 21 angebracht ist. In dem in Fig. 5 dargestellten zweiten Modul 20 ist eine einzige Position des Bolzens und somit der Achsanbindung möglich. In dem in Fig. 6 dargestellten zweiten Modul 20 ist die Position des Bolzens und somit der Achse in der Öffnung 22 in Form einer Ovalnut 24 variabel, wodurch es möglich ist, verschiedene Achstypen in einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Achsbocks 100 zu montieren. Die mit den Bolzen befestigten Achsen sind nicht dargestellt.
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Bezuqszeichenliste
100 Achsbock
10 erstes Modul
11 Schenkel
12 Öffnungen für Stoßdämpfer
13 Aussparung
14 Lagerbuchse für Stoßdämpfer
15 Verbindung von Schenkeln (11)
20 zweites Modul
21 Schenkel
22 öffnungen für Achsanbindung
23 Verbindung von Schenkeln (21)
24 Ovalnut
25 Achsbolzenscheibe
26 Scheibe
27 Achsbolzengegenstück
28 Achsbolzenscheibe
29 Scheibe
30 Achsbolzengegenstück
40 Abstand zwischen (12) und (22) (horizontal)
41 Abstand zwischen (12) und (22) (vertikal)

Claims (11)

1. Achsbock (100) für Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass der Achsblock (100) aus zwei Modulen (10, 20) aufgebaut ist, wobei das erste Modul (10) aus zwei miteinander verbundenen Schenkeln (11) besteht, die gegebenenfalls zwei miteinander fluchtende Öffnungen (12) zum Anbringen eines Stoßdämpfers enthalten, und zwei miteinander fluchtende Aussparungen (13) zur Aufnahme des zweiten Moduls (20) umfassen, und wobei das zweite Modul (20) aus zwei vorzugsweise miteinander verbundenen Schenkeln (21) besteht, die zwei miteinander fluchtende Öffnungen (22) zum Anbringen einer Achse umfassen, und dass das zweite Modul (20) in den Aussparungen (13) des ersten Moduls (10) aufgenommen und mit ihm verbunden ist.
2. Achsbock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste oder/und das zweite Modul (10, 20) aus einem Schalenblech besteht.
3. Achsbock nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erste oder/und das zweite Modul (10, 20) aus Aluminium, einer Aluminiumlegierung, Stahl und/oder Edelstahl besteht.
4. Achsbock nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandstärke des ersten Moduls (10) geringer ist als die Wandstärke des zweiten Moduls (20).
5. Achsbock nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandstärke des ersten Moduls (10) bis 12 mm und die des zweiten Moduls (20) von 15 mm bis 30 mm beträgt.
6. Achsbock nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (21) des zweiten Moduls (20) im wesentlichen formschlüssig mit den Aussparungen (13) der Schenkel (11) des ersten Moduls (10) sind.
7. Achsbock nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (40) zwischen Öffnungen (12) und (22) 50 mm bis 200 mm, der Abstand (41) zwischen Öffnungen (12) und (22) 100 mm bis 300 mm, der Abstand (42) 100 mm bis 200 mm, der Abstand (43) 100 mm bis 240 mm oder/und der Abstand (44) 80 mm bis 180 mm beträgt.
8. Achsbock nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (22) von Modul (20) derart gestaltet sind, dass eine Achsverstellung möglich ist.
9. Achsbock nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (22) als runde oder längliche Öffnungen ausgebildet sind.
10. Achsbock nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (22) als Ovalnut (24) ausgebildet sind.
11. Achsbock nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Modul (10) und das zweite Modul (20) ineinander versteckt, miteinander verklebt, verschraubt, vernietet oder/und verschweißt sind.
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