DE20011854U1 - Vorrichtung zum Banderolieren - Google Patents
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Description
DR. STARK & PARTNER PATENTANWÄLTE · MOERSER STRASSE 140 · D-47803 KREFELD
Anwaltsakte: 00 194/4 th
MSK-Verpackungs-Systeme Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Benzstraße, 47533 Kleve
Vorrichtung zum Banderolieren
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Banderolieren einer Packguteinheit mit einer Folienbanderole, mit einem ein Tor bildenden Gestell, mit einer sich durch das Tor erstreckenden, aus zumindest einem Förderer bestehenden Förderstrecke für die Packguteinheit, mit antreibbaren Folienrollen, deren Folienbahnen an ihren Enden miteinander verbunden sind und im Tor einen Folienvorhang bilden sowie mit beidseits des Tors angeordneten, gegeneinander beweglichen Doppelschweißbalken, wobei die Packguteinheit durch das Tor hindurchgefördert wird und den Folienvorhang dabei mitnimmt, so dass sich dieser seitlich um die Packguteinheit herum legt, und anschließend die Doppelschweißbalken zusammenfahren und den Folienvorhang hinter der Packguteinheit durch Verschweißen der Folienbahnen miteinander verschließen.
Aus der Praxis sind derartige Vorrichtungen bekannt, die zur Banderolierung von Packguteinheiten verwendet werden, die mit Stretch- oder Schrumpffolien verpackt werden.
Nachteilig hierbei ist, dass beim Zusammenfahren der Schweißbalken der Folienvorhang zusammengezogen wird und
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somit eine zusätzliche Spannung auf die Folienbanderolierung aufgebracht wird. Hierdurch kann es zur Verlagerung der Ware der Packguteinheit kommen und/oder eine Überdehnung der Folie erfolgen.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und eine Vorrichtung der vorgenannten Art anzugeben, mit der die Spannung der Folie beim Schließen und Schweißen der Folienbanderolierung reduziert und/oder gezielt eingestellt werden kann.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung zum Banderolieren einer Packguteinheit mit einer Folienbanderole, mit einem ein Tor bildenden Gestell, mit einer sich durch das Tor erstreckenden, aus zumindest einem Förderer bestehenden Förderstrecke für die Packguteinheit, mit antreibbaren Folienrollen, deren Folienbahnen an ihren Enden miteinander verbunden sind und im- Tor einen Folienvorhang bilden sowie mit beidseits des Tors angeordneten, gegeneinander beweglichen Doppelschweißbalken, wobei die Packguteinheit durch das Tor hindurchgefördert wird und den Folienvorhang dabei mitnimmt, so dass sich dieser seitlich um die Packguteinheit herum legt, und anschließend die Doppelschweißbalken zusammenfahren und den Folienvorhang hinter der Packguteinheit durch Verschweißen der Folienbahnen miteinander verschließen, wobei zur zumindest zeitweisen Anpassung der Folienspannung während des Zusammenfahrens der Doppelschweißbalken eine Einrichtung zur Verlagerung der jenseits des Tors befindlichen Packguteinheit entgegen der normalen Förderrichtung zurück zum Tor hin vorgesehen ist. Hierdurch kann von den Doppelschweißbalken die Folie in einem der Hälfte der Packguteinheitbreite in etwa entsprechenden Abstand vom Ende der Packguteinheit von den Doppelschweißbalken erfasst werden und
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die Packguteinheit zumindest zeitweise beim Zusammenfahren der Doppelschweißbalken näher an diese herangefahren werden, so dass die Spannung der Folie in etwa konstant bleibt und eine Verlagerung der Ware der Packguteinheit vermieden wird. Durch entsprechendes Verfahren der Packguteinheit mittels Steuerung des Förderers kann auch gezielt die Spannung der Banderolierung beeinflusst werden, z. B. erst während der zweiten Hälfte der Bewegung der Doppelschweißbalken.
Hierbei kann z. B. die Packguteinheit erst in der zweiten Hälfte der Bewegung der Doppelschweißbalken zum Verschweißen der Folienbahnen näher an die Doppelschweißbalken herangefahren werden.
Je nach Erfordernis können auch mehrere Förderer, die beidseits der (geschlossenen) Doppelschweißbalken angeordnet sind, vorgesehen sein, so dass die Schweißung auf einer größeren Höhe der Folienbahnen erfolgen kann.
Vorzugsweise kann die Einrichtung zur Verlagerung der Packguteinheit ein zumindest teilweise jenseits des Tors befindlicher, auch entgegen der normalen Förderrichtung betreibbarer Förderer der Förderstrecke sein, so dass ohne zusätzliche technische Einrichtungen eine entgegengesetzte Bewegung der Packguteinheit erfolgen kann.
Dabei kann die Förderstrecke horizontal und das Tor mit dem Folienvorhang vertikal angeordnet sein, so dass mit einem einfachen technischen Aufbau ein entsprechendes Verpacken der Packguteinheit möglich ist.
In diesem Fall kann(können) die(der) Förderer z. B. als Band- oder Kettenförderer ausgebildet sein.
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Auch kann die Förderstrecke vertikal und das Tor mit dem Folienvorhang horizontal angeordnet sein, so dass auch eine Vertikalspannung erzeugende Verpackung, z. B. mittels Vertikalstretch, erfolgen kann.
Dabei kann(können) die(der) Förderer als mit Tragarmen oder dergleichen in Freiräume der Packguteinheit eingreifende (r) Tragförderer ausgebildet sein, so dass die Packguteinheitaußenflächen zum Verpacken der Packguteinheit frei zugänglich sind.
Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zum Banderolieren einer Packguteinheit mit einer Folienbanderole, mit einer Packguteinheit und einem ein Tor bildenden Gestell, mit antreibbaren Folienrollen, deren Folienbahnen an ihren Enden miteinander verbunden sind und im Tor einen Folienvorhang bilden sowie mit beidseits des Tors angeordneten, gegeneinander beweglichen Doppelschweißbalken, wobei das Tor mit dem Folienvorhang mittels einer Verfahreinrichtung über die Packguteinheit hinüber gefahren wird und der Folienvorhang dabei an der Packguteinheit hängenbleibt und sich seitlich um diese herum legt, und anschließend die Doppelschweißbalken zusammenfahren und den Folienvorhang hinter der Packguteinheit durch Verschweißen der Folienbahnen miteinander verschließen.
Aus der Praxis sind derartige Vorrichtungen bekannt, die zur. Banderolierung von Packguteinheiten verwendet werden, die mit Stretch- oder Schrumpffolien verpackt werden.
Nachteilig hierbei ist, dass beim Zusammenfahren der Schweißbalken der Folienvorhang zusammengezogen wird und somit eine zusätzliche Spannung auf die Folienbanderolierung aufgebracht wird. Hierdurch kann es zur Verlagerung
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der Ware der Packguteinheit kommen und/oder eine Überdehnung der Folie erfolgen.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und eine Vorrichtung der vorgenannten Art anzugeben, mit der die Spannung der Folie beim Schließen und Schweißen der Folienbanderolierung reduziert werden kann.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung zum Banderolieren einer Packguteinheit mit einer Folienbanderole, mit einer Packguteinheit und einem ein Tor bildenden Gestell, mit antreibbaren Folienrollen, deren Folienbahnen an ihren Enden miteinander verbunden sind und im Tor einen Folienvorhang bilden sowie mit beidseits des Tors angeordneten, gegeneinander beweglichen Doppelschweißbalken, wobei das Tor mit dem Folienvorhang mittels einer Verfahreinrichtung über die Packguteinheit hinüber gefahren wird und der Folienvorhang dabei an der Packguteinheit hängenbleibt und sich seitlich um diese herum legt, und anschließend die Doppelschweißbalken zusammenfahren und den Folienvorhang hinter der Packguteinheit durch Verschweißen der Folienbahnen miteinander verschließen und bei der zur zumindest zeitweisen Anpassung der Folienspannung während des Zusammenfahrens der Doppelschweißbalken eine Einrichtung zur Verlagerung des jenseits der Packguteinheit befindlichen Tors mit den Doppelschweißbalken entgegen der normalen Verfahrrichtung zurück zu der Packguteinheit hin vorgesehen ist. Hierdurch kann von den Doppelschweißbalken die Folie in einem der Hälfte der Packguteinheitbreite in etwa entsprechenden Abstand vom Ende der Packguteinheit von den Doppelschweißbalken erfasst werden und die Doppelschweißbalken zumindest zeitweise beim Zusammenfahren näher an die Packguteinheit herangefahren werden, so dass die Spannung der Folie in etwa kon-
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stant bleibt und eine Verlagerung der Ware der Packguteinheit vermieden wird.
Hierbei können z. B. die Doppelschweißbalken erst in der zweiten Hälfte ihrer Bewegung zum Verschweißen der Folienbahnen näher an die Packguteinheit herangeführt werden.
Dabei kann die Verfahreinrichtung horizontal und das Tor
mit dem Folienvorhang vertikal angeordnet sein, oder es
kann die Verfahreinrichtung vertikal und das Tor mit dem Folienvorhang horizontal angeordnet sein.
Vorzugsweise kann ein Stopper als Begrenzungsanschlag des Zurückverfahrweges vorgesehen sein, so dass eine genaue Positionierung erfolgen kann.
Auch kann zur Steuerung des Zurückverfahrweges eine Steuereinrichtung sowie wenigstens ein Sensor zur Erfassung des Zurückverfahrweges vorgesehen sein, wobei zumindest ein Sensor als Lichtschranke ausgebildet und/oder wenigstens ein Sensor als Kontaktschalter ausgebildet sein kann. Hierbei können die Sensoren entweder in der Nähe der Doppelschweißbalken angeordnet sein und somit das den Doppelschweißbalken zugewandte Ende der Packguteinheit erfassen oder aber in einem Abstand von den Doppelschweißbalken vorgesehen sein und somit das den Doppelschweißbalken abgewandte Ende der Packguteinheit detektieren.
Auch kann eine Steuervorrichtung zur Steuerung der Verfahrwege der Förderer und/oder der Verfahreinrichtung vorgesehen sein, so dass eine Positionierung der Packguteinheit bzw. des Tors mit den Doppelschweißbalken für die entsprechenden Verpackungsstadien leicht und genau erfolgen kann.
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Ferner kann eine Einrichtung zur Erfassung der Bewegung der Doppelschweißbalken, insbesondere ein Drehimpulsgeber, ein Winkelcodierer oder dergleichen zur Steuerung der Folienrollenantriebe vorgesehen sein, so dass in Abhängigkeit der Bewegung der an Pendelarmen angebrachten Folien- und Umlenkrollen die Antriebsgeschwindigkeit der Folienrollen gesteuert werden kann.
Vorzugsweise können die Achsen der Folienrollen sich horizontal erstrecken und Umlenkeinrichtungen für die von den Folienrollen zum Vorhang laufenden Folienbahnen vorgesehen sein, so dass bei einem Wechsel der Folienrollen dann eine Folienrolle mit Hilfe eines Staplers oder eines Handhubwagens so, wie sie auf einer Palette angeliefert wird, in die Vorrichtung eingelegt werden kann, wodurch der Handlingsaufwand und die Unfallgefahr beim Wechsel von Folienrollen reduziert wird. Dazu ist es vorteilhaft, wenn außenseitig am Gestell Lager für die Achsen der Folienrollen angeordnet sind.
Es besteht auch die Möglichkeit, auf zumindest einer Seite des Gestells mehrere Folienrollen übereinander anzuordnen. Dann kann eine der Folienrollen als Vorratsrolle dienen, die in Betrieb genommen wird, wenn die andere Folienrolle verbraucht ist. Dann reduzieren sich Totzeiten beim Folienwechsel. Man kann aber auch Folienrollen mit unterschiedlichen Folienformaten einsetzen, die jeweils bei Bedarf benutzt werden. Bei geringeren Platzverhältnissen können die Folienrollen einseitig angeordnet werden. Hierbei wird die Folienbahn für die eine Seite des Folienvorhangs über die Vorrichtung geführt.
Bei einer bevorzugten Ausführung der Erfindung ist jeder Folienrolle ein an ihrem Umfang angreifender Reibradan-
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trieb zugeordnet, und es sind Folienspeicher für die Folienbahnen auf ihrem Weg zum Folienvorhang vorgesehen. Damit können elektronische Regelungen für die Drehzahl der Antriebe zur Anpassung an den durch den Folienverbrauch kleiner werdenden Umfang der Folienrollen entfallen. Die Drehzahl der Antriebe ist auch nicht mehr von der Taktzahl der Vorrichtung oder von der Transportgeschwindigkeit der Packguteinheiten abhängig, denn die Folienspeicher können laufend gefüllt und bei Bedarf geleert werden. Dazu genügen Folienspeicher mit wenigstens einer Tänzerwalze.
Im Folgenden wird ein in der Zeichnung dargestelltes Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 schematisch eine Seitenansicht einer Anlage zum Banderolieren einer Packguteinheit mit einer Folienbanderole, die anschließend geschrumpft wird,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Gegenstand nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht der Vorrichtung zum Banderolieren einer Packguteinheit mit einer Folienbanderole,
Fig. 4 eine Seitenansicht des Gegenstandes nach Fig. 3 und
Fig. 5 eine Draufsicht auf den Gegenstand nach Fig. 3.
In den Fig. 1 und 2 erkennt man einen Förderer 1 mit einem Aufgabeende 2 zur Aufnahme von Packguteinheiten 3, die
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insbesondere aus palettierten Gutstapeln bestehen können. Der Förderer 1 erstreckt sich durch eine Vorrichtung 4 zum Banderolieren der Packguteinheit 3 mit einer Folienbanderole und weiter durch eine Schrumpfmaschine 5 üblicher Bauart bis zu einem Abgabeende 6. In dem Bereich des Aufgabeendes 2 befindet sich ein Schaltschrank 7.
Je nach Erfordernis können auch mehrere Förderer 1, la, Ib, die beidseits der (geschlossenen) Doppelschweißbalken 16 angeordnet sind, vorgesehen sein, so dass die Schweißung auf einer größeren Höhe der Folienbahnen 12, 12a erfolgen kann.
Zur Vorrichtung 4 zum Banderolieren gehört, wie aus den Fig. 3 bis 5 ersichtlich, ein Gestell 9, welches ein Tor 8 bildet, durch welches sich der teilweise nicht dargestellte Förderer 1 erstreckt. Beidseits des Tors 8 sind außenseitig am Gestell 9 Lager 10, 10a für darin horizontal zu lagernde, in der Fig. 4 der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellte Folienrollen 11, 11a angeordnet. Bei den in den Figuren gezeigten Ausführungen sind auf jeder Seite des Gestells 9 jeweils zwei Folienrollen 11, 11a mit sich horizontal erstreckenden Achsen angeordnet. Es kann aber auch jeweils nur eine Folienrolle 11, 11a pro Seite angeordnet sein.
Die von den Folienrollen 11, 11a abgezogenen Folienbahnen 12, 12a durchlaufen entsprechend Fig. 3 zunächst Folienspeicher 13, 13a, die zumindest eine Tänzerwalze 14, 14a aufweisen, und werden dann jeweils über eine Umlenkeinrichtung 15, 15a geführt, die bei der dargestellten Ausführung aus einer schräg gestellten, insbesondere mit Teflon beschichteten oder komplett aus Teflon bestehenden Rolle oder Schiene besteht, die die Folienbahnen 12, 12a
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aus horizontaler Lage in eine vertikale Lage überführt. In dieser vertikalen Lage werden die von beiden Seiten kommenden Folienbahnen 12, 12a im Bereich des Tors 8 an ihren jeweiligen Enden miteinander verbunden.
Hierzu sind beidseits des Tors 8 Doppelschweißbalken 16, 16a angeordnet, die mit zugeordneten Antrieben gegeneinander beweglich sind. Jeder Folienrolle 11, 11a ist ein an ihrem Umfang angreifender Reibradantrieb 17, 17a zugeordnet .
Weiterhin ist in dem Schaltschrank 7 eine nicht näher dargestellte Steuereinrichtung integriert, welche die Steuerung des Zurückverfahrweges, insbesondere in Abhängigkeit von einem Sensor zur Erfassung der Position der Packgut einheit ausführt.
Als Sensoren können vorzugsweise Kontaktschalter und/oder Lichtschranken 18 verwendet werden.
Die dargestellte Vorrichtung arbeitet wie folgt:
Im Tor 8 bilden die mit ihren Enden verbundenen Folienbahnen 12, 12a jeweils einen Folienvorhang. In diesen Folienvorhang fährt eine auf dem Förderer 1 transportierte Packguteinheit 3 ein und nimmt den Folienvorhang mit, so dass die Packguteinheit 3 dreiseitig mit Folie umschlagen wird. Nachdem die Packguteinheit 3 durch Vor- oder Zurückfahren positioniert wurde, fahren die beiden beidseits des Förderers 1 angeordneten Doppelschweißbalken 16, 16a zusammen und führen die Folienbahnen 12, 12a um die hintere vierte Seite der Packguteinheit 3 herum, bis sie etwa in der Mitte oder auch außerhalb der Mitte zusammentreffen. Dort werden die beiden Folienbahnen 12, 12a mit einer
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DoppeIschweißnaht versehen und durch einen nicht dargestellten Heizdraht in der Mitte zwischen der Doppelschweißnaht getrennt, so dass für die folgende Packgut einheit 3 ein weiterer Folienvorhang entsteht.
Die Reibradantriebe 17, 17a der Folienrollen 11, 11a können unabhängig von der Transportgeschwindigkeit des Förderers 1 und von der Taktzahl der Vorrichtung praktisch ohne Unterbrechung arbeiten, so dass ständig Folienbahnen 12, 12a in die zugeordneten Folienspeicher 13, 13a eingeführt werden. Die im Folienspeicher 13, 13a befindlichen Folienbahnen werden daraus bei Bedarf abgezogen, d.h. wenn eine neue Packguteinheit 3 in das Tor 8 einfährt und dabei den dort befindlichen Folienvorhang mitnimmt.
Wenn eine Folienrolle 11, 11a verbraucht ist, kann zunächst ohne Wechsel der Folienrolle 11, 11a die andere Folienrolle 11, 11a in Betrieb genommen werden. Man kann aber auch auf jeder Seite des Gestells 9 Folienrollen 11, 11a mit unterschiedlichen Folienbreiten einsetzen und hat dann die Möglichkeit für einen schnellen Wechsel des Folienformates.
Auch kann, was in den Figuren nicht dargestellt ist, ein zweiter Folienvorhang vorgesehen sein, wobei der inaktive Folienvorhang nach oben gefahren ist. Die durch die Aufwärtsbewegung entstehende Wegänderung zwischen Folienvorhang und Folienrollen 11, 11a wird über die Tänzerwalze 14, 14a im Folienspeicher 13, 13a ausgeglichen.
Der zweite Folienvorhang kann aber auch überlappend zum ersten Folienvorhang angeordnet werden, wenn Packguteinheiten 3 banderoliert werden sollen, deren Höhe größer ist als die Höhe eines Folienvorhangs.
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Hierbei wird die Umlenkeinrichtung 15, 15a in ihrer Höhenposition verfahren, wobei der Folienspeicher 13, 13a die Wegänderung ausgleicht. Dabei können sowohl lediglich ein Paar Folienrollen 11a verfahrbar sein, es können aber auch mehrere Paare Folienrollen 11, 11a in ihrer Position veränderlich sein.
Um die Spannung des Folienvorhangs konstant zu halten, wird der Förderer 1 zumindest zeitweise während des Zusammenfahrens der Doppelschweißbalken 16 entgegen der normalen Förderrichtung zum Tor 8 hin verfahren, so dass die Packguteinheit 3 näher an die Doppelschweißbalken 16 heran bewegt wird. Um eine Kollision der Packguteinheit 3 mit den Doppelschweißbalken 16 zu vermeiden, wird die Position der Packguteinheit 3 von einer Lichtschranke 18 erfasst, und die Steuereinrichtung in dem Schaltschrank 7 stoppt die Rückwärtsbewegung des Förderers 1.
Über eine Einrichtung zur Erfassung der Bewegung der Doppelschweißbalken 16, insbesondere ein Drehimpulsgeber, ein Winkelcodierer oder dergleichen zur Steuerung der Folienrollenantriebe kann in Abhängigkeit der Bewegung der an Pendelarmen angebrachten Folien- und Umlenkrollen die Antriebsgeschwindigkeit der Folienrollen 11, 11a gesteuert werden.
Claims (15)
1. Vorrichtung zum Banderolieren einer Packguteinheit (3) mit einer Folienbanderole, mit einem ein Tor (8) bildenden Gestell (9), mit einer sich durch das Tor (8) erstreckenden, aus zumindest einem Förderer (1, 1a, 1b) bestehenden Förderstrecke für die Packguteinheit (3), mit antreibbaren Folienrollen (11), deren Folienbahnen (12) an ihren Enden miteinander verbunden sind und im Tor (8) einen Folienvorhang bilden sowie mit beidseits des Tors (8) angeordneten, gegeneinander beweglichen Doppelschweißbalken (16), wobei die Packguteinheit (3) durch das Tor (8) hindurchgefördert wird und den Folienvorhang dabei mitnimmt, so dass sich dieser seitlich um die Packguteinheit (3) herum legt, und anschließend die Doppelschweißbalken (16) zusammenfahren und den Folienvorhang hinter der Packguteinheit (3) durch Verschweißen der Folienbahnen miteinander verschließen, dadurch gekennzeichnet, dass zur zumindest zeitweisen Anpassung der Folienspannung während des Zusammenfahrens der Doppelschweißbalken (16) eine Einrichtung zur Verlagerung der jenseits des Tors (8) befindlichen Packguteinheit (3) entgegen der normalen Förderrichtung zurück zum Tor (8) hin vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur Verlagerung der Packguteinheit (3) ein zumindest teilweise jenseits des Tores (8) befindlicher, auch entgegen der normalen Förderrichtung betreibbarer Förderer (1, 1a, 1b) der Förderstrecke ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderstrecke horizontal und das Tor (8) mit dem Folienvorhang vertikal angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die(der) Förderer (1, 1a, 1b) als Band- oder Kettenförderer ausgebildet sind(ist).
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderstrecke vertikal und das Tor (8) mit dem Folienvorhang horizontal angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die(der) Förderer (1, 1a, 1b) als mit Tragarmen oder dergleichen in Freiräume der Packguteinheit (3) eingreifende(r) Tragförderer ausgebildet sind(ist).
7. Vorrichtung zum Banderolieren einer Packguteinheit (3) mit einer Folienbanderole, mit einer Packguteinheit (3) und einem ein Tor (8) bildenden Gestell (9), mit antreibbaren Folienrollen (11), deren Folienbahnen (12) an ihren Enden miteinander verbunden sind und im Tor (8) einen Folienvorhang bilden sowie mit beidseits des Tors (8) angeordneten, gegeneinander beweglichen Doppelschweißbalken (16), wobei das Tor (8) mit dem Folienvorhang mittels einer Verfahreinrichtung über die Packguteinheit (3) hinüber gefahren wird und der Folienvorhang dabei an der Packguteinheit (3) hängenbleibt und sich seitlich um diese herum legt, und anschließend die Doppelschweißbalken (16) zusammenfahren und den Folienvorhang hinter der Packguteinheit (3) durch Verschweißen der Folienbahnen miteinander verschließen, dadurch gekennzeichnet, dass zur zumindest zeitweisen Anpassung der Folienspannung während des Zusammenfahrens der Doppelschweißbalken (16) eine Einrichtung zur Verlagerung des jenseits der Packguteinheit (3) befindlichen Tors (8) mit den Doppelschweißbalken (16) entgegen der normalen Verfahrrichtung zurück zu der Packguteinheit (3) hin vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verfahreinrichtung horizontal und das Tor (8) mit dem Folienvorhang vertikal angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verfahreinrichtung vertikal und das Tor (8) mit dem Folienvorhang horizontal angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Stopper als Begrenzungsanschlag des Zurückverfahrweges vorgesehen ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung des Zurückverfahrweges eine Steuereinrichtung sowie wenigstens ein Sensor zur Erfassung des Zurückverfahrweges vorgesehen ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Sensor als Lichtschranke ausgebildet ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Sensor als Kontaktschalter ausgebildet ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuervorrichtung zur Steuerung der Verfahrwege der Förderer (1, 1a, 1b) und/oder der Verfahreinrichtung vorgesehen ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung zur Erfassung der Bewegung der Doppelschweißbalken (16), insbesondere ein Drehimpulsgeber, ein Winkelcodierer oder dergleichen zur Steuerung der Folienrollenantriebe vorgesehen ist.
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