DE20011746U1 - Wabenpaneel - Google Patents
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
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Description
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Wabenpaneel
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Die Erfindung betrifft ein Wabenpaneel mit beliebig geformten Waben.
Derartige Wabenpaneele dienen überwiegend als Stützkerne für jegliche Sandwichproduktion. Sie werden in tragenden Bauelementen eingesetzt, erfüllen Funktionen bei der Dämmung und finden in der angewandten Verfahrenstechnik und auf anderen Gebieten Anwendung.
Beispielsweise werden Wabenkörper zur Bodenbefestigung als Rasengitterplatten verwendet. Auch solche Anwendungen von Wabenkörpern sind von der vorliegenden Erfindung mit erfasst.
Durch die Wahl verschiedener Kunststoffe und Wabengeometrien sind spezifische Parameter der Paneele, beispielsweise Festigkeitswerte, Wärmeübergangskoeffizienten, spezifische Oberfläche, Oberflächeneffekte u.a.
sicherheitsrelevante Kenndaten beliebig beeinflussbar. Somit ergibt sich ein breites Feld möglicher Applikationen.
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Bei der Konzipierung von Sandwichbauelementen mit tragenden Eigenschaften hat sich die Herstellung von grossflächigen relativ stabilen Wabenpaneelen als problematisch erwiesen. Im Spritzgussverfahren sind diese aufgrund der dafür erforderlichen Maschinentechnik nicht wirtschaftlich herstellbar. Andere Verfahren, zum Beispiel Extrudierung mit anschliessender Formung, lassen sich aus dem gleichen Grund nicht ohne weiteres erfinderisches Zutun übernehmen.
Insgesamt war dem Stand der Technik keine technische Lösung unmittelbar zu entnehmen, mit der Endloswabenpaneele mit hoher Produktivität herstellbar sind.
Daher waren Bemühungen zur Bereitstellung und insbesondere wirtschaftlichen Herstellung vom von endlosen Wabenpaneelen, möglichst in Serienfertigung, unter Angabe der apparativen Mittel dazu erforderlich. Die zu entwickelnden Wabenpaneele sollen eine relativ hohe Stabilität aufweisen und in ihren Abmessungen, insbesondere in ihrer flächenhaften Ausdehnung und in der Form der Waben, frei definierbar sein.
Insgesamt ist der Stand der Technik auf dem in Rede stehenden Fachgebiet entsprechend weiterzuentwickeln und zu bereichern.
Die Aufgabe der Erfindung ist daher die Entwicklung eines paneelförmigen Wabenkörpers, der prinzipiell endlos in unterschiedlich vordefinierbarer Form und Abmessung zur Verfügung steht, unter besonderer Beachtung der wirtschaftlichen Herstellbarkeit desselben.
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Erfindungsgemäss ist der Wabenkörper aus einzelnen vorprofilierten Streifen, Platten oder Folien zusammengesetzt. Diese weisen sämtlich jeweils Halbwabenprofile auf und ergeben durch Aneinanderreihen und Fügen ein VoUwabenpaneel mit definierter Breite, Höhe, Wabenausbildung und praktisch unbegrenzter Länge.
Die vorgenannten Halbwabenprofile sind so zueinander zu positionieret, dass komplette Waben entstehen, die am Ort der Berührung die doppelte Wandstärke aufweisen. Sie sind an diesen Stellen durch ein geeignetes Fügeverfahren fest miteinander verbunden, vorteilhafterweise durch Verschweissen, wobei auch andere Fügeverfahenr in Abhängigkeit von der Materialauswahl denkbar sind.
Neben der Ausbildung von gleichartigen Wabenprofilen sind auch unterschiedliche Geometrien realisierbar.
Als Wabenmaterial ist bevorzugt thermoplastisch verformbarer Kunststoff vorgesehen. Prinzipiell ist die Erfindung aber auch bei Verwendung anderer geeigneter Rohstoffe, beispielsweise verschiedene Metalle, Vliese oder zellulosehaltige Stoffe, funktionsfähig.
Als Wabenmaterial ist bevorzugt thermoplastisch verformbarer Kunststoff vorgesehen. Prinzipiell ist die Erfindung aber auch bei Verwendung anderer geeigneter Rohstoffe, beispielsweise verschiedene Metalle, Vliese oder zellulosehaltige Stoffe, funktionsfähig.
Aus dem beschriebenen Aufbau des Wabenpaneels ergibt sich, dass dieses verfahrensseitig in mehreren Schritten herstellbar ist.
Zunächst sind die Halbwabenprofile her- oder bereitzustellen, und zwar als Streifen, Platten oder Folien. Dazu wird vorgeheiztes Flachmaterial in vorgelagerten Schritten vorteilhaft in einem kontinuierlich ablaufenden Prozess im Tiefzieh- oder Prägeverfahren entsprechend verformt.
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Gegebenenfalls schliesst sich eine Konvektionierung an. Alternativ sind auch bereits vorkonvektioniert bereitstehende Halbwabenprofile einsetzbar.
Nachfolgend werden die Halbwabenprofile im erwärmten Zustand in einem kontinuierlichen Prozess aneinandergereiht und mittels eines geeigneten Verfahrens gefügt, vorteilhaft durch Verschweissen.
Unmittelbar nach Beendigung des Fügens sind die Fügestellen im Wabenpaneel durch geeignete Verfahrensschritte, beispielsweise einer Konvektions-, Natur- oder Zwangskühlung, zu fixieren.
Der Vorgang ist praktisch unbegrenzt wiederholbar. Auf diese Weise entsteht ein endloses Wabenpaneel, das entsprechend der Bedürfnisse der Praxis weiterbearbeitet, zum Beispiel konfektioniert oder flächig verformt werden kann.
Wie bereits ausgeführt, wird das Wabenpaneel ad libitum durch Anfügen von Halbwabenprofilen an ein bereits ausgeformtes Halbwabenprofil bzw. Wabenpaneel generiert. Die Zuführung der kann dabei längs- oder quer zur Richtung der Prozessführung erfolgen. Hier werden verschiedene Varianten der Generierung gesehen, die jeweils alternativ anwendbar und als gleichwertig zu betrachten sind.
Alle Verfahrensvarianten nutzen das grundsätzliche Prinzip, nämlich das Positionieren und anschliessende Fügen von Halbwabenprofilen zu einem Wabenpaneel.
Vorrichtungsseitig wird dazu ein Wabenformapparat eingesetzt.
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Letzterer und die verfahrensseitigen Merkmale sind nicht Gegenstand dieser Erfindung und werden daher nicht näher erläutert.
Im folgenden Ausführungsbeispiel ist das erfindungsgemässe Wabenpaneel in drei Figuren angegebenen, wobei die erwähnten Herstellungsvarianten prinzipiell angedeutetet sind.
Im Einzelnen ist folgendes dargestellt:
Figur 1: Wabenpaneel bei paralleler Positionierung der Halbwabenprofile
und Wabenfügung in Richtung der Prozessführung; Figur 2: Wabenpaneel bei sequentieller Positionierung der Halbwabenprofile
und Wabenfügung quer zur Richtung der Prozessführung; Figur 3: Wabenpaneel bei Erzeugung von Halbwabenprofilen aus einer
profilierten Folie mit anschliessendem Fügen zu einer
offenen Wabe.
Die verwendeten Bezugszeichen bedeuten:
1 Wabenpaneel,
2 Halbwabenprofil,
3 Richtung der Prozessführung zur Herstellung des Wabenpaneels
4 Zuführung der Halbwabenprofile,
5 Positionierung der Halbwabenprofile,
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6 Fügen der Halbwabenprofüe,
7 Erzeugen der Halbwabenprofüe,
8 Ausknicken der Halbwabenprofüe,
9 Fügestelle.
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In den Figuren 1 bis 3 ist das erfindungsgemässe Wabenpaneel 1 zeichnerisch dargestellt, wobei jeweils die Zuführung 4, Positionierung 5 und Fügung 6 von Halbwabenprofilen 2 zu einem Wabenpaneel 1 mit angegeben sind. Es handelt es sich jeweils um ein Wabenpaneel 1 mit Sechseckwaben, wobei die einzelnen Halbwabenprofüe 2 an den sich ergebenden Berührungsstellen zweier benachbarter Halbwabenprofüe 2, an denen sich die doppelte Wandstärke ergibt, mittels geeigneter Fügeverfahren, bevorzugt Schweissen, miteinander verbunden sind. Dabei sind alle, besser aber nur die für einen stabilen Verbund erforderlichen Berührungsstellen als Fügestellen 9 genutzt.
Gemäss Figur 1 ist ein Wabenpaneel 1 aus Halbwabenprofilen 2 auf der Grundlage einzelner zunächst flacher und anschliessend verformter oder bereits vorkonvektionierter Kunststoffbänder hergestellt. Diese sind in Richtung der Prozessführung 3 zueinander positioniert und in dieser Stellung miteinander gefügt. Neben den üblichen Fügeverfahren auf Ultraschall-, Wärmeimpuls- oder Wärmekontaktbasis sind dazu auch Klebeverfahren unter Verwendung vom Hotmelts u.a. Klebstoffsystemen sowie weiterer Füge verfahren möglich.
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Dazu sind die jeweils notwendigen Massnahmen zur Gewährleistung der erforderlichen Festigkeit der Fügestellen 9, beispielsweise eine Oberflächenaktivierung, zu ergreifen.
Nach Figur 2 sind die Halbwaben 2 im Gegensatz zur bereits beschriebenen Verfahrensvariante quer zur Richtung der Prozessführung 3 positioniert und gefügt. Auch hier ist die Verwendung von Flachmaterial in Form von Kunststoffbändern vorgesehen, die durch entsprechende Verformungsschritte zu Halbwaben 2 ausgebildet werden oder bereits als solche zur Verfügung stehen. Kennzeichnend für diese Generierungsart ist das sequentielle Anordnen von Halbwabenstreifen 2 an das Wabenpaneel 1.
In Figur 3 ist eine weitere Variante der Generierung eines Wabenpaneels 1 dargestellt. Im Prinzip ermöglicht diese die Herstellung eines Wabenpaneels 1 mit der Besonderheit, dass als Halbwabenprofile 2 keine einzelnen Kunststoffbänder Hier sind profilierte Folien in Halbwabenform durch Bearbeitung und Formung zunächst hergestellt und anschliessend zu einem Wabenpaneel 1 gefügt, wobei die einzelnen Halbwabenprofile 2 quer und die Herstellungsrichtung der Folie längs zur Prozessführungsrichtung 3 für die Fertigung des Wabenpaneels 1 orientiert sind.
Claims (2)
1. Wabenpaneel, dadurch gekennzeichnet, dass das selbiges aus einzelnen Halbwabenprofilen (2) zusammengesetzt ist, wobei diese derart zueinander positioniert und gefügt sind, dass ein Vollwabenpaneel definierter Breite, Höhe, Wabenausbildung und praktisch unbegrenzter Länge gebildet ist.
2. Wabenpaneel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Orte der Berührung zweier Halbwabenprofile (2), die somit die doppelte Wandstärke aufweisen, als Fügestellen (9) genutzt sind.
Priority Applications (1)
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| R207 | Utility model specification |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20030912 |
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| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20060804 |
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| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20080711 |
|
| R071 | Expiry of right |