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DE20011746U1 - Wabenpaneel - Google Patents

Wabenpaneel

Info

Publication number
DE20011746U1
DE20011746U1 DE20011746U DE20011746U DE20011746U1 DE 20011746 U1 DE20011746 U1 DE 20011746U1 DE 20011746 U DE20011746 U DE 20011746U DE 20011746 U DE20011746 U DE 20011746U DE 20011746 U1 DE20011746 U1 DE 20011746U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
honeycomb
profiles
honeycomb panel
panel
joining
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20011746U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ROMONTA BETEILIGUNGSGMBH
Original Assignee
ROMONTA BETEILIGUNGSGMBH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ROMONTA BETEILIGUNGSGMBH filed Critical ROMONTA BETEILIGUNGSGMBH
Priority to DE20011746U priority Critical patent/DE20011746U1/de
Publication of DE20011746U1 publication Critical patent/DE20011746U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/30Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure
    • E04C2/34Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure composed of two or more spaced sheet-like parts
    • E04C2/36Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure composed of two or more spaced sheet-like parts spaced apart by transversely-placed strip material, e.g. honeycomb panels
    • E04C2/365Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure composed of two or more spaced sheet-like parts spaced apart by transversely-placed strip material, e.g. honeycomb panels by honeycomb structures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

550400gb
Beschreibung
Wabenpaneel
5
Die Erfindung betrifft ein Wabenpaneel mit beliebig geformten Waben.
Derartige Wabenpaneele dienen überwiegend als Stützkerne für jegliche Sandwichproduktion. Sie werden in tragenden Bauelementen eingesetzt, erfüllen Funktionen bei der Dämmung und finden in der angewandten Verfahrenstechnik und auf anderen Gebieten Anwendung.
Beispielsweise werden Wabenkörper zur Bodenbefestigung als Rasengitterplatten verwendet. Auch solche Anwendungen von Wabenkörpern sind von der vorliegenden Erfindung mit erfasst.
Durch die Wahl verschiedener Kunststoffe und Wabengeometrien sind spezifische Parameter der Paneele, beispielsweise Festigkeitswerte, Wärmeübergangskoeffizienten, spezifische Oberfläche, Oberflächeneffekte u.a.
sicherheitsrelevante Kenndaten beliebig beeinflussbar. Somit ergibt sich ein breites Feld möglicher Applikationen.
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Bei der Konzipierung von Sandwichbauelementen mit tragenden Eigenschaften hat sich die Herstellung von grossflächigen relativ stabilen Wabenpaneelen als problematisch erwiesen. Im Spritzgussverfahren sind diese aufgrund der dafür erforderlichen Maschinentechnik nicht wirtschaftlich herstellbar. Andere Verfahren, zum Beispiel Extrudierung mit anschliessender Formung, lassen sich aus dem gleichen Grund nicht ohne weiteres erfinderisches Zutun übernehmen.
Insgesamt war dem Stand der Technik keine technische Lösung unmittelbar zu entnehmen, mit der Endloswabenpaneele mit hoher Produktivität herstellbar sind.
Daher waren Bemühungen zur Bereitstellung und insbesondere wirtschaftlichen Herstellung vom von endlosen Wabenpaneelen, möglichst in Serienfertigung, unter Angabe der apparativen Mittel dazu erforderlich. Die zu entwickelnden Wabenpaneele sollen eine relativ hohe Stabilität aufweisen und in ihren Abmessungen, insbesondere in ihrer flächenhaften Ausdehnung und in der Form der Waben, frei definierbar sein.
Insgesamt ist der Stand der Technik auf dem in Rede stehenden Fachgebiet entsprechend weiterzuentwickeln und zu bereichern.
Die Aufgabe der Erfindung ist daher die Entwicklung eines paneelförmigen Wabenkörpers, der prinzipiell endlos in unterschiedlich vordefinierbarer Form und Abmessung zur Verfügung steht, unter besonderer Beachtung der wirtschaftlichen Herstellbarkeit desselben.
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Erfindungsgemäss ist der Wabenkörper aus einzelnen vorprofilierten Streifen, Platten oder Folien zusammengesetzt. Diese weisen sämtlich jeweils Halbwabenprofile auf und ergeben durch Aneinanderreihen und Fügen ein VoUwabenpaneel mit definierter Breite, Höhe, Wabenausbildung und praktisch unbegrenzter Länge.
Die vorgenannten Halbwabenprofile sind so zueinander zu positionieret, dass komplette Waben entstehen, die am Ort der Berührung die doppelte Wandstärke aufweisen. Sie sind an diesen Stellen durch ein geeignetes Fügeverfahren fest miteinander verbunden, vorteilhafterweise durch Verschweissen, wobei auch andere Fügeverfahenr in Abhängigkeit von der Materialauswahl denkbar sind.
Neben der Ausbildung von gleichartigen Wabenprofilen sind auch unterschiedliche Geometrien realisierbar.
Als Wabenmaterial ist bevorzugt thermoplastisch verformbarer Kunststoff vorgesehen. Prinzipiell ist die Erfindung aber auch bei Verwendung anderer geeigneter Rohstoffe, beispielsweise verschiedene Metalle, Vliese oder zellulosehaltige Stoffe, funktionsfähig.
Aus dem beschriebenen Aufbau des Wabenpaneels ergibt sich, dass dieses verfahrensseitig in mehreren Schritten herstellbar ist.
Zunächst sind die Halbwabenprofile her- oder bereitzustellen, und zwar als Streifen, Platten oder Folien. Dazu wird vorgeheiztes Flachmaterial in vorgelagerten Schritten vorteilhaft in einem kontinuierlich ablaufenden Prozess im Tiefzieh- oder Prägeverfahren entsprechend verformt.
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Gegebenenfalls schliesst sich eine Konvektionierung an. Alternativ sind auch bereits vorkonvektioniert bereitstehende Halbwabenprofile einsetzbar.
Nachfolgend werden die Halbwabenprofile im erwärmten Zustand in einem kontinuierlichen Prozess aneinandergereiht und mittels eines geeigneten Verfahrens gefügt, vorteilhaft durch Verschweissen.
Unmittelbar nach Beendigung des Fügens sind die Fügestellen im Wabenpaneel durch geeignete Verfahrensschritte, beispielsweise einer Konvektions-, Natur- oder Zwangskühlung, zu fixieren.
Der Vorgang ist praktisch unbegrenzt wiederholbar. Auf diese Weise entsteht ein endloses Wabenpaneel, das entsprechend der Bedürfnisse der Praxis weiterbearbeitet, zum Beispiel konfektioniert oder flächig verformt werden kann.
Wie bereits ausgeführt, wird das Wabenpaneel ad libitum durch Anfügen von Halbwabenprofilen an ein bereits ausgeformtes Halbwabenprofil bzw. Wabenpaneel generiert. Die Zuführung der kann dabei längs- oder quer zur Richtung der Prozessführung erfolgen. Hier werden verschiedene Varianten der Generierung gesehen, die jeweils alternativ anwendbar und als gleichwertig zu betrachten sind.
Alle Verfahrensvarianten nutzen das grundsätzliche Prinzip, nämlich das Positionieren und anschliessende Fügen von Halbwabenprofilen zu einem Wabenpaneel.
Vorrichtungsseitig wird dazu ein Wabenformapparat eingesetzt.
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Letzterer und die verfahrensseitigen Merkmale sind nicht Gegenstand dieser Erfindung und werden daher nicht näher erläutert.
Im folgenden Ausführungsbeispiel ist das erfindungsgemässe Wabenpaneel in drei Figuren angegebenen, wobei die erwähnten Herstellungsvarianten prinzipiell angedeutetet sind.
Im Einzelnen ist folgendes dargestellt:
Figur 1: Wabenpaneel bei paralleler Positionierung der Halbwabenprofile
und Wabenfügung in Richtung der Prozessführung; Figur 2: Wabenpaneel bei sequentieller Positionierung der Halbwabenprofile
und Wabenfügung quer zur Richtung der Prozessführung; Figur 3: Wabenpaneel bei Erzeugung von Halbwabenprofilen aus einer
profilierten Folie mit anschliessendem Fügen zu einer
offenen Wabe.
Die verwendeten Bezugszeichen bedeuten:
1 Wabenpaneel,
2 Halbwabenprofil,
3 Richtung der Prozessführung zur Herstellung des Wabenpaneels
4 Zuführung der Halbwabenprofile,
5 Positionierung der Halbwabenprofile,
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6 Fügen der Halbwabenprofüe,
7 Erzeugen der Halbwabenprofüe,
8 Ausknicken der Halbwabenprofüe,
9 Fügestelle.
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In den Figuren 1 bis 3 ist das erfindungsgemässe Wabenpaneel 1 zeichnerisch dargestellt, wobei jeweils die Zuführung 4, Positionierung 5 und Fügung 6 von Halbwabenprofilen 2 zu einem Wabenpaneel 1 mit angegeben sind. Es handelt es sich jeweils um ein Wabenpaneel 1 mit Sechseckwaben, wobei die einzelnen Halbwabenprofüe 2 an den sich ergebenden Berührungsstellen zweier benachbarter Halbwabenprofüe 2, an denen sich die doppelte Wandstärke ergibt, mittels geeigneter Fügeverfahren, bevorzugt Schweissen, miteinander verbunden sind. Dabei sind alle, besser aber nur die für einen stabilen Verbund erforderlichen Berührungsstellen als Fügestellen 9 genutzt.
Gemäss Figur 1 ist ein Wabenpaneel 1 aus Halbwabenprofilen 2 auf der Grundlage einzelner zunächst flacher und anschliessend verformter oder bereits vorkonvektionierter Kunststoffbänder hergestellt. Diese sind in Richtung der Prozessführung 3 zueinander positioniert und in dieser Stellung miteinander gefügt. Neben den üblichen Fügeverfahren auf Ultraschall-, Wärmeimpuls- oder Wärmekontaktbasis sind dazu auch Klebeverfahren unter Verwendung vom Hotmelts u.a. Klebstoffsystemen sowie weiterer Füge verfahren möglich.
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Dazu sind die jeweils notwendigen Massnahmen zur Gewährleistung der erforderlichen Festigkeit der Fügestellen 9, beispielsweise eine Oberflächenaktivierung, zu ergreifen.
Nach Figur 2 sind die Halbwaben 2 im Gegensatz zur bereits beschriebenen Verfahrensvariante quer zur Richtung der Prozessführung 3 positioniert und gefügt. Auch hier ist die Verwendung von Flachmaterial in Form von Kunststoffbändern vorgesehen, die durch entsprechende Verformungsschritte zu Halbwaben 2 ausgebildet werden oder bereits als solche zur Verfügung stehen. Kennzeichnend für diese Generierungsart ist das sequentielle Anordnen von Halbwabenstreifen 2 an das Wabenpaneel 1.
In Figur 3 ist eine weitere Variante der Generierung eines Wabenpaneels 1 dargestellt. Im Prinzip ermöglicht diese die Herstellung eines Wabenpaneels 1 mit der Besonderheit, dass als Halbwabenprofile 2 keine einzelnen Kunststoffbänder Hier sind profilierte Folien in Halbwabenform durch Bearbeitung und Formung zunächst hergestellt und anschliessend zu einem Wabenpaneel 1 gefügt, wobei die einzelnen Halbwabenprofile 2 quer und die Herstellungsrichtung der Folie längs zur Prozessführungsrichtung 3 für die Fertigung des Wabenpaneels 1 orientiert sind.

Claims (2)

1. Wabenpaneel, dadurch gekennzeichnet, dass das selbiges aus einzelnen Halbwabenprofilen (2) zusammengesetzt ist, wobei diese derart zueinander positioniert und gefügt sind, dass ein Vollwabenpaneel definierter Breite, Höhe, Wabenausbildung und praktisch unbegrenzter Länge gebildet ist.
2. Wabenpaneel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Orte der Berührung zweier Halbwabenprofile (2), die somit die doppelte Wandstärke aufweisen, als Fügestellen (9) genutzt sind.
DE20011746U 2000-07-06 2000-07-06 Wabenpaneel Expired - Lifetime DE20011746U1 (de)

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Effective date: 20080711

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