DE2001148A1 - Tunnelofen - Google Patents
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Description
S.C.E.I. Societa Costruzioni Elettrotermiche Industriali
in Novara / Italien
Tunnelofen
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Tunnelofen mit einem oder mehreren Brennkanälen zum Brennen
von keramischem oder Tongut, wobei alle Organe zum Erwärmen und Steuerung des Tunnelofens im Bereich der
Deckenwandung angeordnet sind, so daß eine getrennte Bedienung für die einzelnen Brennkanäle möglich ist.
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Es ist bekannt, daß alle in großem Maße in der Keramik- und Bauindustrie verwendeten tonhaltigen Materialien
während der Vorerwärmung eine oder mehrere empfindliche Temperaturen aufweisen,während welcher eine starke Wärmeabsorption
auftritt, wobei das zu brennende Material nicht direkt mit zu heißen Gasen behandelt werden bzw. nicht in
direkte Berührung mit den ^lammen kommen darf. Bei diesen empfindlichen Temperaturen werden beispielsweise das in
dem Ton gebundene Wasser eliminiert bzw. bei manchen Materialien bereits vor der Eliminierung dieses gebundenen
Wassers organische Substanzen vergast bzw. verkohlt.
Bei den bisher bekannten Tunnelofen wird das zu brennende Gut auf einem Zug von Wagen oder auf einem
Transportband entlang eines oder mehrerer paralleler Brennkanäle geführt. Das zu brennende Material bildet eine
flache Schicht, die aus einzelnen Stücken oder aus wenigen übereinander geschichteten Stücken kleinerer Größe bestehen
kann, wobei die Höhe des Brenngutes im allgemeinen nicht größer als 25 - 30 cm ist, jedoch in manchen Fällen auch
darüber liegen kann. Die bisher bekannten Tunnelofen haben jedoch den Nachteil, daß die Erwärmung des Brenngutes
nicht optimal erfolgt, so daß ein gewisser Ausschuß des Brenngutes in Kauf genommen werden muß.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen Tunnelofen zu schaffen, der diesen Nachteil bekannter Tunnelofen
nicht aufweist und der eine sehr gleichmäßige Erwärmung des Brenngutes ermöglicht, wobei Beschädigungen des
Brenngutes soweit wie möglich vermieden sind.
Erfindungsgemäß wird dies durch die Kombination der folgenden Merkmale erreicht:
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a) Innerhalb der Brennzone sind Brenner vorgesehen, deren Flammen nicht direkt gegen das Brenngut gerichtet sind;
b) innerhalb der Vorwärmzone sind außerhalb des Tunnelofens angeordnete Brennkammern vorgesehen, die dem Volumen
der Temperatur und dem gewünschten Druck innerhalb der verschiedenen Bereiche der Vorwärmzone entsprechende
Gase erzeugen.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Brenner innerhalb jedes
Brennkanals in Längsnischen angeordnet sind und daß die Brenner derart angeordnet sind, daß die von den Brennern
erzeugten Flammen in einem gewissen Abstand von dem Brenngut parallel in Richtung der Fortbewegungsrichtung des
Brenngutes gerichtet sind.
Dabei erweist es sich als zweckmäßig, wenn die Brenner an einem Ende der Längsnischen angeordnet sind und
daß an den gegenüberliegenden Enden der Längsnischen Schrägungen vorgesehen sind, unter welchen jeweils die
freien Zwischenräume innerhalb des Brenngutes zu liegen kommeηι
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Brennkammern
mit Gebläsen in Verbindung stehen, die wahlweise Kaltluft,
warme Rückgewinnungsluft oder zurückgeleitete
Brenngase ansaugen, wodurch die erzeugten Gase auf den gewünschten Druck und Temperatur gebracht werden und wenn
die Brennkammern mit wenigstens einem in der Decke des Tunnelofens angeordneten Zwischenraum in Verbindung stehen,
der wiederum durch die Deckenwandung hindurch über entsprechende Öffnungen mit dem Brennkanal in Verbindung steht,
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Bei dem Tunnelofen gemäß der Erfindung sind alle Heizelemente und die zur Regulierung dienenden Elemente
derart angeordnet, daß mehrere Brennkanäle nebeneinander angeordnet werden können, wobei sich unabhängig von der
Anzahl der nebeneinander angeordneten Brennkanäle eine zufriedenstellende Funktionsweise und eine unabhängige Regulierungsmöglichkeit ergibt.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sollen im folgenden anhand eines AusführungsbeispieIs näher erläutert
und beschrieben werden, wobei auf die beigefügte Zeichnung Bezug genommen ist. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Längsschnittansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Tunnelofens} und
Fig. 2 eine Querschnittansicht entlang der Linie 2-2 von
Fig. 1.
Im folgenden soll auf die Figuren, insbesondere Fig. 1 Bezug genommen werden, aus welcher hervorgeht, daß
der erfindungegemäße Tunnelofen Seitenwände 1 aufweist,
auf welchen die Deckenwandungen 2 der einzelnen Brennkanäle aufliegen. Die einzelnen Brennkanäle werden nach unten hin durch eine Serie von hintereinander angeordneten
Wagen 3 abgeschlossen, die schubartig mit dem darauf geladenen Brenngu-t 4 fortbewegt werden, wobei die durch die
Wagen 2 bedingten Zwischenräume 5 des Brenngutes 4 immer an bestimmten Stellen des Tunnelofens zu liegen kommen.
Damit die Oberfläche des Brenngutes in möglichst guten Kontakt mit den Heizgasen gelangen kann, sind gemäß
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Fig. 2 auf den Wagen 3 Abstandsstück^ 6 vorgesehen. Unterhalb
des Brenngutes 4 bilden sich demzufolge freie Zwischenräume
7, in welchen die zur Erwärmung dienenden Gase gleichmäßig eindringen können, so daß das zu brennende
Brenngut von allen Seiten her gleichmäßigjerwärmt wird.
Oberhalb jeder Deckenwandung 2 jedes Brennkanals ist eine Abdeckung 8 vorgesehen, wodurch sich ein oder
mehrere Zwischenräume 9a - 9d bilden, die in Längsrichtung hintereinander angeordnet sind. Anhand von Fig. 1 ergibt
sich, daß im Heizbereich des Tunnelofens drei Zwischenräume 9a - 9c im Kühlbereich und ein Zwischenraum 9d vorgesehen
sind. Die Zwischenräume 9a - 9d sind mit dem Brennkanal mittels einer Mehrzahl von innerhalb der Deckenwandung
2 angeordneten Öffnungen 10a - 1Od verbunden. Die Position dieser Öffnungen 10a-d entspricht den Zwischenräumen
5 zwischen den einzelnen Wagen bzw. des Brenngutes. Im Bereich der Öffnungen 10a-d sind steuerbare Ventileinrichtungen
11 vorgesehen, durch welche die durch die Öffnungen 10a-d strömende Gasmenge beeinflußt werden kann.
Wie dies anhand von Fig. 1 ersichtlich ist, sind in den Brennzonen jedes Brennkanals innerhalb der Deckenwandung
2 Längsnischen 13 angeordnet, in welchen Brenner 14 derart hineinragen, daß das Brenngut 4 ohne Schaden auf
hohe Temperaturen gebracht werden kann. Die Flammen der Brenner 14- sind dabei aufgrund ihrer winkelmäßigen Auslegung
nicht direkt gegen das Brenngut 4, sondern parallel zur Fortbewegungsrichtung des Brenngutes 4 gerichtet, wobei
ein gewisser Abstand zwischen den Flammen und dem Brenngut 4 vorhanden ist. Jede Längsnische 13 weist am gegenüberliegenden
Ende der Brenner 14 eine Abschrägung 15 auf, die jeweils oberhalb eines freien Zwischenraumes 5 des
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Brenngutes 4 zu liegen kommt, so daß die heißen Gase direkt durch diese Zwischenräume 4 gedrückt werden. Auf
diese Weise werden die heißen Gase, welche mit den aus den vorangegangenen Zonen des Tunnelofens stammenden Gasen
gemischt werden, ebenfalls seitlich und von unten her auf das Brenngut 4 beaufschlagt. Die Abschrägungen 16
innerhalb der Längsnischen 13 unterstützen dabei die gleichmäßige
Verteilung der Brenngase bis zu dem Brenngut 4.
Oberhalb der Brenn- undKühlzone der einzelnen Brennkanäle befindet sich ein SammelZwischenraum 9d, der
über Öffnungen 1Od mit dem Brennkanal in Verbitiung steht. Durch diese Öffnungen 1Od wird die heiße Luft von einem
Kühlgebläse 17 angesaugt, und über ein Rohr abgeführt.
Innerhalb der Vorwärmzone jedes Brennkanals ist eine starke Wärmezufuhr notwendig, ohne daß das zu brennende
Material, welches zu diesem Zeitpunkt äußerst empfindlich ist, mit zu heißen Gasen beaufschlagt werden bzw. in direkte
Berührung mit den Flammen der Brenner gebracht werden darf. In die einzelnen Zwischenräume 5 zwischen dem Brenngut
4 werden demzufolge außerhalb des Tunnelofens erzeugte heiße Gase eingeführt, die entsprechend der betreffenden
Vorwärmstelle auf die gewünschte Volumen-, Temperatur- und Druckbedingungen gebracht worden sind. Die
heißen Gase werden in einer oder mehreren Brennkammern 19»2O erzeugt, wobei diese Brennkammern 19» 20 mit rückgewonnener
Warmluft gespeist werden können. So wird beispielsweise die Brennkammer 20 gemäß der Darstellung mit Warmluft gespeist,
die aus dem Zwischenraum 9d stammt. Die Heizgase für die Brennkammer 19 werden hingegen gemäß der Darstellung
von Abgasen erzeugt, die aus dem Zwischenraum 9a stammen, welcher im übrigen noch mit einem Sauggebläse 25 und
einem Rohr 24 verbunden ist.
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Die aus dem Zwischenraum 9a stammenden heißen Gase werden mit Hilfe eines Gebläses 26 der Brennkammer 19 zugeführt, in welcher diese Gase mit den Verbrennungsgasen
von Brennern 22 gemischt werden. Das dadurch gebildete Gasgemisch wird anschließend dem Zwischenraum 9b" zugeführt,
von welchem das Gas durch die innerhalb der Deckenwandung 2 vorhandenen Öffnungen 1Od in die Zwischenräume 5 des
Brenngutes 4 strömt. In gleicher Weise wird die aus dem Sammelzwischenraum 9d stammende heiße Luft mittels eines
Gebläses 27 der Brennkammer 20 zugeführt und innerhalb derselben mit durch Brenner 21 erzeugten Gasen gemischt.
Das sich gebildete Gasgemisch wird dann dem Zwischenraum 9c und von dort durch die Öffnungen 10c in die Zwischen- m
räume 5 zwischen dem Brenngut k geführt. Gebläse 26 und
dienen dazu, den Verbrennungsgasen bzw. der heißen Luft den notwendigen Druck zu geben, während die vorzugsweise
mit einer automatischen Regeleinrichtung versehenen Brenner
21, 22 zur Einstellung der gewünschten Temperatur dienen.
Der erfindungsgemäße Tunnelofen kann in sehr einfacher Weise mit einer Einrichtung zur Vorerwärmung bzw.
Trocknung von Brenngut kombiniert werden, wobei derartige Einrichtungen in der Längsachse des Trockenofens oder
seitlich daneben angeordnet sein können. In diesem Fall können die Gase direkt zur Vorerwärmung bzw. Trocknung
verwendet werden. Die Temperatureinstellung kann dabei %
durch Mischung mit Frischluft oder heißen Gasen erfolgen, wobei letztere von den Brennkammern 19t 20 abgezogen werden können.
Es sei bemerkt, daß gewisse Abwandlungen der Erfindung möglich sind. So besteht beispielsweise die Möglichkeit, Gasvorhänge aus Luft oder heißen Gasen vorzusehen» oder eine Rezirkulation der Gase vorzunehmen. Ferner
kann eine rasche Abkühlung vorgenommen werden, falle dies erwünscht sein sollte.
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Claims (8)
1. Tunnelofen mit einem oder mehreren Brennkanälen zum Brennen von keramischen oder Tongut, wobei alle Organe zum Erwärmen und
Steuerung des Tunnelofens im Bereich der Deckenwandung angeordnet sind, so daß eine getrennte Bedienung für die einzelnen Brennkanäle
möglich ist, gekennzeichnet durch die Kombination der folgenden Merkmale:
a) Innerhalb der Brennzone sind Brenner (l4) vorgesehen, deren Flammen nicht direkt gegen das Brenngut (4) gerichtet sind
b) innerhalb der Vorwärmzone sind außerhalb des Tunnelofens angeordnete
Brennkammern (19* 20) vorgesehen, die dem Volumen der Temperatur und dem gewünschten Druck innerhalb der verschiedenen
Bereiche der Vorwärmzone entsprechenden Gase erzeugen.
2. Tunnelofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Brenner (l4) innerhalb jedes Brennkanals in Längsnischen angeordnet sind und daß die Brenner (14) derart angeordnet
sind, daß die von den Brennern (14) erzeugten Flammen in einem gewissen Abstand von dem Brenngut (4) parallel in Richtung der Fortbewegung
srichtung des Brenngutes (4) gerichtet sind.
3· Tunnelofen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e η η zeichnet,
daß die Brenner (l4) an einem Ende der Längsnischen (13) angeordnet sind und daß an den gegenüberliegenden Enden
der Längsnischen (13) Schrägungen (15) vorgesehen sind, unter welchen jeweils die freien Zwischenräume (5) innerhalb des Brenngutes"
(4) zu liegen kommen.
4. Tunnelofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Brennkammern (19, 20) mit Gebläsen (26, 27) in Ver-
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Dindung stehen, die wahlweise Kaltluft, warme Rückgewinnungsluft
oder zurückgeleitete Brenngase ansaugen, wodurch die erzeugten Gase auf den gewünschten Druck und Temperatur gebracht werden und
daß die Brennkammern (Ϊ9, 20) mit wenigstens einem in der Decke des
Tunnelofens angeordneten Zwischenraum (9a - d) in Verbindung stehen, der wiederum durch die Deckenwandung (2). hindurch über entsprechende
öffnungen (.1Oa - d) mit dem Brennkanal in Verbindung steht.
5. Tunnelofen nach Anspruch J5 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnungen (lOa - d) in Abständen entsprechend
den Zwischenräumen (5) des Brenngutes (4) angeordnet sind und
daß eine Einführung von Heißgasen durch diese öffnungen (lOa - d)
erfolgt.
6. Tunnelofen nach Anspruch 4 oder 5* dadurch gekennzeichnet, daß die öffnungen (10a - d) mit steuerbaren Ventile
inrichtungen versehen sind.
7. Tunnelofen nach Anspruch 1, dadurch g e k en η ze i c hn
e t, daß in der inneren Zone und der Kühlzone des Tunnelofens
entsprechend den Zwischenräumen (5) des Brenngutes (4) innerhalb der Deckenwandung (2) öffnungen (10a, d) angeordnet sind, durch
welche der Brennkanal mit einem in der Decke des Tunnelofens angeordneten Zwischenräumen (9a, d) in Verbindung gebracht ist.
8. Tunnelofen nach einem der vorhergehenden Ansprüche* dadurch
g e k e η η ζ e ic h net, daß die abgesaugten Gase direkt einer
Trocknungseinrichtung zugeführt werden, die in axialer Verlängerung
des Tunnelofens oder parallel daneben angeordnet ist.
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| DE3010333A1 (de) * | 1980-03-18 | 1981-09-24 | Keller Ofenbau GmbH, 4530 Ibbenbüren | Vorrichtung zum verschliessen von in der decke eines tunnelofens befindlichen schuerloechern |
| WO1987003358A1 (fr) * | 1985-11-29 | 1987-06-04 | Riedhammer Gmbh Und Co. Kg | Procede et dispositif de traitement thermique de corps moules |
| AT387279B (de) * | 1981-08-14 | 1988-12-27 | Steimer Franz | Vorrichtung zur vergleichmaessigung der oberen und unteren besatztemperaturen im vorwaermbereich von keramischen tunneloefen |
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| JPH09502012A (ja) * | 1994-06-10 | 1997-02-25 | リートハンメル ゲゼルシヤフト ミツト ベシユレンクテル ハフツング | 連続加熱炉 |
Also Published As
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