DE2001073A1 - Schmiermittelzufuehrung fuer Kreiselbrecher - Google Patents
Schmiermittelzufuehrung fuer KreiselbrecherInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C2/00—Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers
- B02C2/02—Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers eccentrically moved
- B02C2/04—Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers eccentrically moved with vertical axis
- B02C2/047—Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers eccentrically moved with vertical axis and with head adjusting or controlling mechanisms
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Description
Anlage zum Patentgesuch der 9 Π Π 1 Π 7 ^ ^ 70/1
Klöckner-Humboldt-Deutz ZUU I U / O yt-/v-i
Aktiengesellschaft '
vom 9. Januar 1970
Schmiermittelzuführung für Kreiselbrecher
Die Erfindung betrifft einen Kreiselbrecher, dessen taumelnder Brechkegel über ein vertikal bewegliches, schalenförmiges
Gleitlager von einem axial verstellbaren Kolben abgestützt wird.
Bei bekannten Kreiselbrechern dieser Art ist der Kolben in einer feststehenden, zylindrischen Gehäuseachse geführt. Er
ist hydraulisch oder pneumatisch vertikal einstellbar. Dazu ist zwischen dem unteren Ende des Kolbens und dem Brechergehäuse
ein Zylinderraum vorgesehen, der entsprechend mit Druckflüssigkeit oder Gas beschickt wird.
Am Kopf des Kolbens befindet sich die meist als Kugelkalotte ausgebildete Tragschale des Gleitlagers. Auf ihr lastet der
Brechkegel, der über eine Exzenterbuchse und an ihr befestigte Treibräder angetrieben im Brechraum eine taumelnde Bewegung
ausführt.
Es ist bekannt, das Gleitlager des Brechkegels unter Druck mit Schmiermittel zu versorgen. Zum Beispiel wird bei einem
aus der deutschen Patentschrift 1 197 732 bekannten Brecher,
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bei dem der Kolben zur Einstellung der Brecherspaltweite mechanisch über eine Spindel axial verstellbar ist, das
Schmieröl in einer einfach herstellbaren, zentralen Bohrung durch die Spindel zum Gleitlager des Brechkegels gepreßt.
Die Spindel taucht dabei mit ihrem unteren Ende in eine am Brechergehäuse befestigte, mit Schmiermittel gefüllte Kammer.
Diese Konstruktion ist aber nicht bei einem Kreiselbrecher mit hydraulischer oder pneumatischer Verstellung des Brech-
solchen
kegeis anwendbar. In einer bekannten Ausführung eines/Kreiselbrechers
wird nach der amerikanischen Patentschrift 3 372 881 das Schmiermittel zur Schmierung des Gleitlagers
in Umgehung des Hydraulik-Zylinderraumes durch eine Bohrung im Brechergehäuse in eine Ringkammer um den axial verschiebbaren
Kolben gepumpt. Von dieser Ringkammer führt ein Schmiermittelkanal im Kolben direkt zu einer zentralen
Verteilerkammer im Gleitlager. Die notwendigen Dichtungen der Ringkammer sind im Gehäuse in der Nähe der Kolbenlager
angebracht.
Bei dieser Konstruktion für die Schmiermittelzufuhr müssen großflächige Dichtungen verwendet werden, die beidseitig
an der Ringkammer angebracht sind und einen Innendurchmesser besitzen, der von der konstruktiv notwendigen äußeren Abmessung
des Kolbens abhängig ist. Durch die axialen Verstel-
1 Ü U H 3 f) / Π Ρ 8 3
lungen des Kolbens verschleißen diese Dichtungen in relativ
kurzer Zeit. Undichtigkeiten an der Ringkammer führen aber zu ungenügender Schmierung der hoch belasteten Lager des
Brechkegels und zu erheblichem Lagerschaden. Ein Auswechseln unbrauchbarer Dichtungen an der Ringkammer ist aber bei dem
Kreiselbrecher nach dem amerikanischen Patent 3 372 861 nur mit erheblichem Montageaufwand möglich.
Bei diesem Stand der Technik ergibt sich als Aufgabe, eine SchmiermittelzufUhrung für Kreiselbrecher vorzuschlagen, die
in ihren Abmessungen unabhängig vom Kolbendurchmesser gestaltet werden kann und außerdem leicht, ohne größere Montage
arbeiten am'Kreiselbrecher zugänglich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Schmiermittelkanal des Kolbens mit einem den Zylinderraum
überbrückenden, am Kolben oder durch das Brechergehäuse öldicht
und gleitend geführten Zapfen in Verbindung steht, an dessen äußere» Ende eine Schmiermittelleitung angeschlossen
ist. Der Zapfen ist vorzugsweise mit dem Brechergehäuse fest verbunden und in einen im Kolben axial ausgedehnten Hohlraum
eingeschoben, an dem der durch den Kolben führende Schmier mittelkanal angeschlossen ist. Der Hohlraum ist nach Einschieben des Zapfens durch Dichtungen, die in den Wänden
des Hohlraums angebracht sind und auf der Oberfläche des Zapfens gleiten, gegen äußeren Druck abgedichtet.
- 4 109830/0883
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Zapfen vorteilhaft
mit einer Abdeckung der unteren Seite der hohlen Gehäuseachse, die den Hydraulik-Zylinderraum begrenzt, verbunden.
Der Zapfen kann im Deckel verschraubt, oder auch verschweißt oder verlötet sein. Bei der hier beispielsweise
angegebenen festen Verbindung zwischen dem Zapfen und der Abdeckung ergeben sich keine Schwierigkeiten bei der Abdichtung.
Außerdem ist die Montage sehr leicht vorzunehmen. Der Hohlraum und der vertikal geführte Schmiermittelkanal
im Kolben sind vorteilhaft zentral angeordnet.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung ist ein Ausführungsbeispiel eines Kreiselbrechers ±n der Zeichnung dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen vertikalen Längsschnitt durch
einen Kreiselbrecher.
Fig. 2 zeigt e,ine Vergrößerung eines unteren Ausschnittes des Kreiselbrecherbeispieles nach
Fig. 1.
Im gezeigten Beispiel nach Fig. 1 wird der feststehende Mantel des Kreiselbrechers aus dem Oberteil 1 mit der Aufgabe-Öffnung 2 und dem Brechwerkzeug 3, sowie dem Brechergehäuse
gebildet. Der Brechkegel 5 ruht auf dem Tragkegel 6, in dessefa Innerem die Kugelkalotte 7 und die Tragschale θ des Gleit-
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lagers untergebracht sind. Die am Brechkegel 5 wirkenden Querkräfte stützen sich an der zylindrischen Lagerfläche
gegen die von den Kegelrädern 10 rotierend angetriebene Exzenterbuchse 11 ab, die ihrerseits an der am Brechergehäuse
4 befestigten zylindrischen Achse 12 gelagert ist. Die Tragschale 8 des Gleitlagers ruht auf dem Kolben 13.
Der Kolben 13 ist in der Achse 12 verschiebbar angeordnet und mit einer vorgespannten Feder 14 als Sicherheitselement
gegen Überlastungen des Brechkegels versehen. Die Feder besteht aus übereinander geschichteten Tellerfedern. Sie ist
zwischen dem oberen Teil 13a des Kolbens 13 und dem unteren Teil 13b auf einem in der Zeichnung nicht dargestellten Führungsdorn
gelagert. Der untere Kolbenteil 13b ruht in einem Zylinderraum 15 auf der Druckflüssigkeit einer hydraulischen
Steuereinrichtung, durch die die vertikale Verstellung des Kolbens 13 und damit die Einstellung der Brecherspaltweite
16 erfolgt.
Für die Schmierung des Gleitlagers 7, 8 ist im Kolben 13 eine zentrale Bohrung 17 vorgesehen, die eine Verbindung
mit einem Schmiermittelkanal 18 in dem unteren Teil 13b des Kolbens 13 herstellt. An dem unteren Teil 13b ist der
Kolben 13 mit einem Zapfen 19 verbunden, der den Zylinderraum 15 der hydraulischen Steuereinrichtung überbrückt.
Der Zapfen 19 ist in eine Ausnehmung 20 im Kolbenteil 13b
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eingeschoben. An seinem äußeren Ende 21 ist die Schmiermittelleitung
22 angeschlossen.
Eine vergrößerte Darstellung des unteren Teiles des Kreiselbrechers
zeigt Fig. 2.
Die in diesem Beispiel leicht konisch ausgeführte, zylindrische Achse 12 ist mit Hilfe der Mutter 23 fest mit dem
Brechergehäuse 4 verbunden. Der untere Kolbenteil 13b ist in der Buchse 24 in der zylindrischen Achse 12 geführt und
durch Zuführung oder Ableitung von Öl durch die Hydraulikölleitung 25 zur Einstellung der Brecherspaltweite axial
verstellbar.
Der Zapfen 19 zur Schmiermittelzufuhr ist mit der Abdeckung der zylindrischen Achse 12, die einen Teil des feststehenden
Brechergehäuses 4 darstellt, fest verschraubt. Die Sechskantmutter 27 befestigt eine Flachdichtung 27a an der Abdeckung
Der Zapfen 19 ist in diesem Beispiel zentral aufgebohrt, an seinen äußeren Enden 21 mit einem Anschluß für die äußere
Schmiermittelleitung 22 versehen, und ragt mit einem Gleitstück 128 in die Ausnehmung 20 im unteren Kolbenteil 13b.
Die Ausnehmung 20 ist vorteilhaft als zentrale Bohrung im unteren Teil 13b des Kolbens 13 ausgeführt und mit Ringnuten
versehen, in die auf dem Gleitstück 28 gleitende Dichtungen
eingelegt sind. An die Ausnehmung 20 schließt sich ebenfalls als zentrale Bohrung der zum Gleitlager führende, vertikale
Schmiermittelkanal 18 an.
An den Schmiermittelkanal 18 können Leitungen zur Schmierung
weiterer Lager des Kegelbrechers angeschlossen sein. Insbesondere kann beispielsweise bei Verwendung von Tellerfedern
zur überlastsicherung des Brechkegels eine Leitung zur Schmie rung der Stützfederlagerung vorgesehen sein.
In einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann der
Zapfen 19 auch mit dem Kolben 13 fest verbunden sein. In diesem Falle muß für den Zapfen 19 eine entsprechende Durchführung
im Brechergehäuse 4, beispielsweise in der Abdekkung 26 der zylindrischen Achse 12, vorgesehen werden. Vorteilhaft
werden die Dichtungen in diesem Falle in Ringnuten in den Wänden der Durchführung im Brechergehäuse 4 eingesetzt.
Die Dichtungen sind dann besonders leicht zugänglich.
- Patentansprüche - 8 -
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Claims (6)
1. Kreiselbrecher, dessen taumelnder Brechkegel über ein
vertikal bewegliches, schalenförmigee Gleitlager von einem
axial verstellbaren Kolben, der in einer im Brechergehäuse
feststehenden, zylindrischen Gehäuseachse geführt wird, abgestützt ist und zur Schmierung des Gleitlagers mit einem
Schmiermittelkanal versehen ist, wobei zwischen dem unteren Ende des Kolbens und dem Brechergehäuse ein Zylinderraum zur
hydraulischen oder pneumatischen Verstellung des Kolbens vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schmiermittelkanal
(18) mit einem den Zylinderraum (15) überbrückenden, am Kolben (13» 13a, 13b) oder durch das Brechergehäuse (4)
öldicht und gleitend geführten Zapfen (19) in Verbindung
steht, an dessen äußeres Ende (21) eine Schmiermittelleitung (22) angeschlossen ist.
2. Kreiselbrecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (19) mit dem Brechergehäuse (4) fest verbunden
und in einen im Kolben (13, 13a, 13b) axial ausgedehnten
Hohlraum (20) eingeschoben ist, an den der durch den Kolben (13) führende Schmiermittelkanal (18) angeschlossen
ist.
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3. Kreiselbrecher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wände des Hohlraumes (20) mit Dichtungen (29) versehen sind, die auf der Oberfläche des Zapfens (19) gleiten
und den Hohlraum (20) nach Einschieben des Zapfens (19) gegen äußeren Druck abdichten.
4. Kreiselbrecher nach Anspruch 1 oder 3> dadurch gekenn zeichnet, daß der Zapfen (19) mit einer Abdeckung (26) der
unteren Seite der hohlen G-ehäuseachse (12) fest verbunden ist.
5. Kreiselbrecher nach Anspruch 2 bis 4> dadurch gekennzeichnet,
daß der Hohlraum (20) im Kolben (13) zentral angeordnet ist.
6. Kreiselbrecher nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der vertikal geführte Schmiermittelkanal (18) im
Kolben (13) zentral angebracht ist.
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