[go: up one dir, main page]

DE20009866U1 - Be- und Entlüftungsanlage für Gebäude und Baueinheit zur Herstellung ihrer Be- und Entlüftungsleitung - Google Patents

Be- und Entlüftungsanlage für Gebäude und Baueinheit zur Herstellung ihrer Be- und Entlüftungsleitung

Info

Publication number
DE20009866U1
DE20009866U1 DE20009866U DE20009866U DE20009866U1 DE 20009866 U1 DE20009866 U1 DE 20009866U1 DE 20009866 U DE20009866 U DE 20009866U DE 20009866 U DE20009866 U DE 20009866U DE 20009866 U1 DE20009866 U1 DE 20009866U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
line
ventilation system
fire
segments
connection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20009866U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CONIT LUFTTECHNIK GmbH
Original Assignee
CONIT LUFTTECHNIK GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CONIT LUFTTECHNIK GmbH filed Critical CONIT LUFTTECHNIK GmbH
Priority to DE20009866U priority Critical patent/DE20009866U1/de
Publication of DE20009866U1 publication Critical patent/DE20009866U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F7/00Ventilation
    • F24F7/04Ventilation with ducting systems, e.g. by double walls; with natural circulation
    • F24F7/06Ventilation with ducting systems, e.g. by double walls; with natural circulation with forced air circulation, e.g. by fan positioning of a ventilator in or against a conduit
    • F24F7/08Ventilation with ducting systems, e.g. by double walls; with natural circulation with forced air circulation, e.g. by fan positioning of a ventilator in or against a conduit with separate ducts for supplied and exhausted air with provisions for reversal of the input and output systems
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F12/00Use of energy recovery systems in air conditioning, ventilation or screening
    • F24F12/001Use of energy recovery systems in air conditioning, ventilation or screening with heat-exchange between supplied and exhausted air
    • F24F12/006Use of energy recovery systems in air conditioning, ventilation or screening with heat-exchange between supplied and exhausted air using an air-to-air heat exchanger
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F11/00Control or safety arrangements
    • F24F11/30Control or safety arrangements for purposes related to the operation of the system, e.g. for safety or monitoring
    • F24F11/32Responding to malfunctions or emergencies
    • F24F11/33Responding to malfunctions or emergencies to fire, excessive heat or smoke
    • F24F11/35Responding to malfunctions or emergencies to fire, excessive heat or smoke by closing air passages
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02BCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
    • Y02B30/00Energy efficient heating, ventilation or air conditioning [HVAC]
    • Y02B30/56Heat recovery units

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

DE 7944 Patentanwalt
Diplom-Physiker
Reinfried Frhr. v. Schorlemer
Karthäuserstr. 5A 34117 Kassel Allemagne
Telefon/Telephone (0561) 15335
(0561)780031
Telefax/Telecopier (0561)780032
conit Lufttechnik GmbH, 34123 Kassel
Be- und Entlüftungsaniape für Gebäude und Baueinheit zur Herstellung ihrer Be- und Entlüftungsleitimg
Die Erfindung betrifft eine Be- und Entlüftungsanlage der im Oberbegriff des Anspruchs angegebenen Gattung und eine Baueinheit zur Herstellung ihrer Be- und Entlüftungsleitung.
Bei Gebäude-Lüftungsanlagen gelten im Hinblick auf den Brandschutz strenge Vorschriften. Zu diesen gehört vor allem, daß die Be- und Entlüftungsleitungen eine vorgegebene Feuerwiderstandsklasse aufweisen müssen. Dies wird im allgemeinen dadurch erreicht, daß entweder die Leitungen selbst mit ausreichend großer Wandstärke aus einem Material der entsprechenden Feuerwiderstandsklasse hergestellt oder mit einer ausreichend dicken Schutzschicht aus einem derartigen Material wie z. B. Mineralfasermatten umwickelt werden, wie dies z. B. bei Anwendung dünner Blechrohre erforderlich ist.
Infolge dieser Erfordernisse ist es bei Lüftungsanlagen für Gebäude heute üblich, getrennte Hauptleitungen für die Zu- und Abluft vorzusehen. Das hat zur Folge, daß beide Hauptleitungen vergleichsweise große Leitungsquerschnitte aufweisen und daher einen großen Raumbedarf sowie einen hohen Material- und Kostenaufwand mit sich bringen, was insbesondere bei der Sanierung von Altbauten unerwünscht ist. Außerdem besteht keine einfache Möglichkeit, einen Wärmeaustausch zwischen der Abluft- und der Zuluft herbeizuführen, so daß insbesondere ein großer Teil der in der Abluft enthaltenen Wärmeenergie ußgejjuizt verloren geht.
-2-
Bei zentralen Be- und Entlüftungsanlagen mit Hauptleitungen, die von vielen Bereichen wie Wohneinheiten, Stockwerken od. dgl. gemeinsam benutzt werden, muß außerdem sichergestellt werden, daß im Brandfall weder Rauch noch Feuer von dort, wo ein Brand ausgebrochen ist, über das System aus Haupt- und Anschlußleitungen in andere mit diesen verbundene Bereiche gelangt. Zur Sicherstellung dieser Forderung sind insbesondere zahlreiche Absperrvorrichtungen bekannt, die in bestehende Lüftungsleitungen zwischen vorgewählten Brandabschnitten zusätzlich eingebaut werden, wie dies insbesondere für die üblicherweise in die Anschlußleitungen eingebauten Brandschutzklappen gilt. Diese beruhen auf dem Prinzip, daß sie ein durch Wärmeeinwirkung verformbares oder schmelzbares Element aufweisen, das eine in eine Leitung eingebaute Klappe normalerweise in einer Offenstellung hält, im Brandfall aufgrund der entstehenden Wärme dagegen die Klappe freigibt, so daß sie aufgrund der Schwerkraft, einer mechanischen Kraft oder durch Motorsteuerung in die Schließstellung gelangt. Das die Klappe in Offenstellung haltende Element kann z. B. aus einem Schmelzlot (DE 42 34 800 Al), einem Bimetallstreifen (DE 94 10 744 Ul) oder einem Schmelzkleber (DE 295 20 276 Ul) bestehen.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, die Be- und Entlüftungsanlage der eingangs bezeichneten Gattung so auszubilden, daß die Hauptleitungen für die Zu- und Abluft weniger Raum in Anspruch nehmen, ein intensiver Wärmeaustausch zwischen Abluft und Zuluft möglich ist und dennoch auf einfache Weise alle Anforderungen an den Brandschutz erfüllt werden können. Außerdem soll eine Baueinheit zur Herstellung derartiger Be- und Entlüftungsleitungen vorgeschlagen werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die kennzeichnenden Merkmale der Ansprüche 1 und 11.
Kombinierte Hauptleitungen mit innen und außen liegenden Abschnitten sind in Verbindung mit Heizanlagen als Abgas/Frischluft-Leitungen grundsätzlich bekannt (z. B. DE 38 39 740 Al, DE 39 29 578 C2, DE 40 28 550 Al). Sie unterliegen wegen der Abführung der von einem Verbrennungsvorgang herrührenden Abgase jedoch anderen
brandschutztechnischen Bestimmungen. Außerdem geht die Erfindung von dem bei Be- und Entlüftungsanlagen bisher nicht bekannten Gedanken aus, daß die Innenleitung nicht brandschutzgericrit'atisgebiiäQt ^rd^nibiaUQ|it,iwfefiQnjii#die;AUß6iileitung alle brand-
• ··
-3-
schutztechnischen Anforderungen erfüllt und im übrigen eine den Übergang von Rauch und Feuer zwischen den einzelnen Bereichen verhindernde Schutzeinrichtung vorhanden ist. Daher ist es nur noch erforderlich, eine der beiden Hauptleitungen aus einem Material der geforderten Feuerwiderstandsklasse herzustellen, was im Hinblick auf den Raumbedarf sowie den Kosten- und Montageaufwand erhebliche Vorteile mit sich bringt. Außerdem kann insbesondere die in der Abluft enthaltene Wärmeenergie auf einfache Weise zur Erwärmung der Zuluft genutzt werden.
Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen. 10
Die Erfindung wird nachfolgend in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 schematisch eine erfindungsgemäße Be- und Entlüftungsanlage; 15'
Fig. 2 die Vorderansicht eines zur Herstellung einer erfmdungsgemäßen Zuluft/Abluft-Hauptleitung bestimmten Segments;
Fig. 3 eine Seitenansicht des Segments nach Fig. 2;
20
Fig. 4 und 5 Schnitte längs der Linien IV - IV und V - V der Fig. 2; und
Fig. 6 schematisch den Aufbau einer erfmdungsgemäßen Zuluft/Abluft-Hauptleitung unter Anwendung der Segmente der Fig. 2 bis 5.
In Fig. 1 ist schematisch ein Gebäude mit einer Mehrzahl von zu lüftenden Bereichen 1 bis 3, hier Stockwerken, und einer zentralen, als Be- und Entlüftungsanlage arbeitenden Lüftungsanlage angedeutet. Diese enthält eine die Bereiche 1 bis 3 durchragende Hauptleitung in Form einer Entlüftungsleitung und eine die Bereiche 1 bis 3 durchragende Hauptleitung in Form einer Belüftungsleitung. Erfindungsgemäß ist die Entlüfningsleitung als eine die Belüftungsleitung umgebende bzw. diese im wesentlichen koaxial in sich aufnehmende Außenleitung 4 und die Belüftungsleitung als eine in der Außenleitung 4 z. B. koaxial 4g^^ete*i^fen^in^g:5^siel5MdetvS(J^aß &aacgr;&eegr;&eacgr; Kombinierte Zuluft/-
-A-
Abluft-Hauptleitung entsteht. Die Außenleitung 4 ist am oberen Ende &zgr;. B. mit einem oberhalb des obersten Bereichs 1 auf oder unter dem Dach angeordneten Abluftventilator verbunden, während die Innenleitung 5 am oberen Ende über ein durch die Wand der Außenleitung 4 isoliert durchgeführtes Rohrstück 7 mit einem ebenfalls auf- oder unter dem Dach angeordneten Zuluftventilator verbunden ist. Die beiden in Fig. 1 unteren Enden der Leitungen 4, 5 können geschlossen und ggf. mit einer Revisionsöffnung, einem Kondensatablauf od. dgl. versehen sein.
Die Außenleitung 4 weist in jedem Bereich 1 bis 3 eine erste, in ihrem Mantel ausgebildete Anschlußöffnung 9 auf, an die ggf. eine zum betreffenden Bereich 1 bis 3 führende Anschlußleitung angeschlossen werden kann. Außerdem weist die Außenleitung 4 in jedem Bereich 1 bis 3 eine weitere erste Anschlußöffnung 10 an, an die ggf. ebenfalls eine zum betreffenden Bereich 1 bis 3 führende Anschlußleitung angeschlossen werden kann. Dabei sind die ersten Anschlußöffnungen 9 jeweils mit einem zylinderringförmigen zwischen der Innenleitung 5 und der Außenleitung 4 angeordneten Raum 11 verbunden. Dagegen sind die weiteren ersten Anschlußöffnungen 10 durch je ein Verbindungsstück 12 an eine im Mantel der Innenleitung 5 ausgebildete zweite Anschlußöffnung 14 und damit an den Innenraum 15 der Innenleitung 5 angeschlossen, wobei die Verbindungsstücke 12 derart abgedichtet angeordnet sind, daß dort, wo die Anschlußöffnungen 10, 14 vorgesehen sind, kein Luftübergang von der einen in die andere Leitung 4,5 möglich ist und die Anschlußöffnungen 10 ausschließlich der Zufuhr der Zuluft durch die Leitung 5 dienen. Dabei können die Anschlußöffnungen 10 natürlich auch durch die Enden der den Mantel der Außenleitung 4 durchragenden Verbindungsstücke 12 gebildet sein.
Die anhand der Fig. 1 beschriebene Anordnung stellt nur eine von zahlreichen möglichen Ausführungsformen für die kombinierte Zuluft/Abluft-Hauptleitung dar, wobei die Luftströmungen durch Pfeile angedeutet sind. Alternativ wäre es auch möglich, die Zuluft in der Außenleitung 4 und die Abluft in der Innenleitung 5 zu führen oder die Anschlußöffnungen 9 als die Anschlußöffnungen 14 umschließende Öffnungen auszubilden.
Erfindungsgemäß besteht die Außenleitung 4 aus einem brandschutzgerechten Material, das insbesondere die gewünschte Feuerwiderstandsklasse besitzt. Nach einem besonders bevorzugten AusMnmgsbeispiel :wird:die lÄi^e^eiiiigi^ausjeipea mit Wasserglas
-5-
gebundenen, körnigen, silikathaltigen Mineral hergestellt, das mit einem siliconhaltigen Hydrophobiermittel versehen ist und sich zur Herstellung von Lüftungsleitungen allgemein bewährt hat (DE 98 18 205 Ul). Auch andere Materialien mit entsprechenden Eigenschaften können angewendet werden. Dagegen wird die Innenleitung 5 vorzugsweise aus Metall oder Kunststoff, z. B. einem dünnen Blechrohr, hergestellt, das allein den Brandschutzanforderangen nicht genügt und z. B. keiner der Baustoffklassen nach DIN 41 02, Teil 1, 05.81 angehört. Dabei können die Anschlußstücke 12 als mit dem Blechrohr verschweißte oder verlötete Rohrstutzen ausgebildet sein, die in den Anschlußöffnungen 10 mit geeigneten Dichtmitteln festgelegt sind.
Mit besonderem Vorteil besteht die Innenleitung 5 aus einem gut wärmeleitenden Material. In diesem Fall wirkt die Zuluft/Abluft-Hauptleitung auf ihrer gesamten Länge als Wärmeaustauscher, in dem die wärmeaustauschenden Medien in entgegengesetzte Richtungen strömen. Dadurch ist insbesondere im kälteren Jahreszeiten sichergestellt, daß die wärmere Abluft die kältere Zuluft vorwärmt, während in warmen Jahreszeiten kühlere Abluft die wärmere Zuluft vorkühlen könnte.
Erfindungsgemäß wird die kombinierte Zuluft/Abluft-Hauptleitung vorzugsweise aus einzelnen, übereinander angeordneten Segmenten zusammengesetzt, die erste Segmente 17 nach Fig. 2 bis 4 und zweite Segmente 18 nach Fig. 6 aufweisen.
Die ersten Segmente 17 enthalten je einen Außenleitungsabschnitt 19 einer vorgegebenen Länge. In diesem Außenleitungsabschnitt 19 ist jeweils ein entsprechend langer Innenleitungsabschnitt 20 so angeordnet, daß beide Abschnitte 19, 20 an ihren Enden bündig abschließen. Der Außenleitungsabschnitt 19 besitzt z. B. einen rechteckigen Querschnitt, so daß er unter Anwendung eines geeigneten Klebers od. dgl. aus einzelnen Platten mit der erforderlichen Dicke zusammengesetzt werden kann. Dagegen besteht der Innenleitungsabschnitt 20 z. B. aus einem Blechrohr mit kreisrundem Querschnitt, das mit Hilfe von Abstandhaltern 21 in dem Außenleitungsabschnitt 19 fest fixiert wird, wobei diese Fixierung durch Klemmwirkung, Kleben oder sonstwie herbeigeführt werden kann.
Die auf diese Weise aus den Außen- und Innenleitungsabschnitten 19, 20 gebildeten, ersten Segmentej 1? jier ko^iihitfrjeij ZÖ|ft/AbM-{iau|)äeituig jwojsen im übrigen alle
für einen zu lüftenden Bereich benötigten ersten und zweiten Anschlußöffnungen 9, 10, und Verbindungsstücke 12 nach Fig. 1 auf. Ihre Länge beträgt z. B. je 120 cm, wodurch sich gut tragbare und transportierbare Einheiten ergeben. Außerdem weisen die ersten Segmente 17 vorzugsweise dort, wo sich auch die Anschlußöfmungen befinden, je eine vergleichsweise große, mit einer Klappe verschließbare Revisions- und Montageöffnung (Fig. 3 und 6) auf.
Der Zusammenbau der Zuluft/Abluft-Hauptleitung ergibt sich insbesondere aus Fig. 6. Beginnend am Boden des untersten Bereichs, z. B. 3, wird zunächst ein erstes Segment angeordnet. Auf diesem Segment 17 wird dann ein Segment 18 angeordnet, indem zunächst ein dem Innenabschnitt 20 entsprechender Innenabschnitt 24 auf das freie Ende des darunter befindlichen Innenleitungsabschnitts 20 des Segments 17 aufgesetzt und mit diesem durch übliche Verbindungsmittel 25 wie z. B. einen mit Lippendichtungen versehenen Nippel verbunden wird. Über diesen Innenleitungsab schnitt 24 wird dann ein Außenleitungsabschnitt 26 geschoben, bis er auf dem darunter befindlichen Außenleitungsabschnitt 19 des ersten Segments 17 aufliegt, und dann durch eine geeignete Rohrschelle, durch Kleben oder sonstwie fest mit diesem verbunden. Dabei sind die Längen der Leitungsabschnitte 24, 26 vorzugsweise gleich groß und derart gewählt, daß beide im vormontierten Zustand gerade bis in den nächsten, darüber befindlichen Bereich (z. B. 1) ragen. Handelt es um übereinander liegende Stockwerke, durchragt das zweite Segment z. B. gerade den entsprechenden Deckendurchbruch. Bei üblichen Geschoßhöhen besitzt das zweite Segment daher z. B. eine Länge von ca. 160 cm bis 180 cm, so daß aus den beiden Segmenten 17, 18 ein Zuluft/Abluft-Hauptleitungsabschnitt mit einer Länge von z. B. 280 cm bis 300 cm hergestellt werden kann.
25
Als nächstes wird nun wieder ein erstes Segment 17 montiert. Da der Innenleitungsabschnitt 24 lose im Außenleitungsabschnitt 26 angeordnet und nicht in diesem zentriert oder mit diesem verbunden ist, kann dabei durch die ausreichend große Montageöffnung 23 hindurch das obere Ende des Innenleitungsabschnitts 24 ergriffen und so positioniert werden, daß es, wiederum mittels eines Verbindungsmittels 25, mit dem nachfolgenden Innenleitungsabschnitt 20 verbunden werden kann. Daran anschließend wird auf die beschriebene Weise wieder ein zweites Segment 18 montiert.
-7-
Die beschnebene Bauweise bringt den Vorteil mit sich, daß einerseits die ersten Segmente 17 komplett vormontiert werden können, andererseits die zweiten Segmente 18 aus einzelnen, nicht vorzumontierenden Teilen hergestellt, transportiert, gelagert und eingebaut werden können. Außerdem ergibt sich der Vorteil, daß die ersten Segmente 17 mit vergleichsweise großen Toleranzen herstellbar sind, da etwaige Zentrierungsfehler od. dgl. im Bereich der ersten Segmente 17 leicht mit Hilfe der Verbindungsmittel 25 und einer entsprechenden Schiefstellung der Innenleitungsabschnitte 24 der zweiten Segmente 18 ausgeglichen werden können. Dabei ist klar, daß in Abhängigkeit vom Gewicht der beteiligten Materialien auch kürzere erste Segmente 17 und pro Bereich 1 bis 3 mehr als ein zweites Segment 18 übereinander geordnet werden können.
Um zu vermeiden, daß im Brandfall Rauch und/oder Feuer von einem Bereich 1 bis 3 in einen anderen Bereich 1 bis 3 übertragen wird, können zusätzlich an sich bekannte Schutzeinrichtungen vorgesehen werden. Diese enthalten z. B. Brandschutzklappen, Ventile od. dgl., die im Brandfall automatisch geschlossen werden, oder Steuerungen, mittels derer die Ventilatoren 6 bzw. 8 im Brandfall derart betrieben werden, daß ein Übergang von Rauch oder Feuer nicht möglich ist.
In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, wenigstens einer, vorzugsweise jeder ersten Anschlußöffnung 9 bzw. 10 eine eigene Absperrvorrichtung 27 bzw. 28 in Form einer Brandschutzklappe (Fig. 2 bis 5) zuzuordnen. Diese Brandschutzklappen 27, 28 sind vorzugsweise in an sich bekannter Weise ausgebildet (z. B. DE 42 34 800 Al, DE 94 10 744 Ul, DE 295 20 276 Ul) und mit einer in Führungen verschiebbaren Klappe versehen, die mit einem Schmelzlot, einem Bimetallstreifen, einem Schmelzkleber od. dgl. oberhalb der jeweiligen Anschlußöffnung 9, 10 gehalten wird und im Brandfall durch Schmelzen des Lots oder Verbiegung des Bimetallstreifens automatisch herabfällt und die betreffende Anschlußöffnung 9, 10 im wesentlichen luftdicht absperrt. Dadurch ist auch automatisch die mit der Anschlußöffnung 10 verbundene Anschlußöffnung 14 luftdicht abgesperrt.
30
Die Absperrvorrichtungen 27, 28 sind erfmdungsgemäß in die ersten Segmente 17 integriert, in dem sie z. B. auf der Außenseite des Außenleitungsabschnitts 19 (Fig. 2 bis 5) befestigt- wfcfden. rmJü3br|^n:w£r(Jeh[&e;ÄhS^ Absperrvor-
-8-
richtungen 27 und 28, wie Fig. 2 zeigt, vorzugsweise im Bereich der Revisions- und Montageöffnung 23 angeordnet, so daß ohne weiteres etwaige Reparatur- oder Wartungsarbeiten möglich sind. Dadurch bilden die ersten Segmente 17 nicht nur vorgefertigte Baueinheiten, sondern auch Bauteile, die alle für eine Be- und Entlüftungsleitung wesentlichen Elemente enthalten.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausfuhrungsbeispiele beschränkt, die sich auf vielfache Weise abwandern lassen. Dies gilt insbesondere für die im Einzelfall gewählte Form und die Größe der Querschnitte der Außen- und Innenleitungen 4 bzw. 5, da diese von den Erfordernissen des Einzelfalls abhängen. Dabei ist es auch möglich, in der Außenleitung 5 mehr als eine einzige Innenleitung zu verlegen. Auch die Zahl der Anschlußöffnungen 9, 10 bzw. 14 pro Bereich 1 bis 3 kann entsprechend den Erfordernissen des Einzelfalls gewählt werden und insbesondere größer sein, als oben beschrieben ist. Weiter werden die Außenleitungen bzw. die einzelnen Außenleitungsabschnitte vorzugsweise aus einem Material hergestellt, das nicht nur die brandschutztechnischen Anforderungen erfüllt, sondern außerdem auch eine gute Wärme- und Schalldämpfung bewirkt, wie dies für silicathaltige Materialien wie z. B. Vermiculit, insbesondere Blähvermiculit gilt, damit eine zusätzliche, die Außenleitung 4 umgebende Wärmedämmung nicht erforderlich ist. Weiterhin können andere als die beschriebenen Absperrvorrichtungen vorgesehen werden, insbesondere auch solche, die den Anschlußöffnungen 14 anstatt den Anschlußöffnungen 10 zugeordnet sind. Schließlich versteht sich, daß die verschiedenen Merkmale auch in anderen als den dargestellten und beschriebenen Kombinationen verwendet werden können.

Claims (15)

1. Be- und Entlüftungsanlage für ein Gebäude mit mehreren zu lüftenden Bereichen (1 bis 3), mit wenigstens je einer durch das Gebäude erstreckten Zuluft- und Abluftleitung, die Anschlußöffnungen aufweisen, um die Bereiche 1 bis 3 sowohl mit der Zuluftleitung als auch mit der Abluftleitung verbinden zu können, und mit einer Schutzeinrichtung, die im Brandfall zur Vermeidung von Rauch und/oder Feuer zwischen den einzelnen Bereichen (1 bis 3) dient, dadurch gekennzeichnet, daß die Zu- und Abluftleitungen zu einer kombinierten Zuluft/Abluft-Hauptleitung zusammengefaßt sind, indem wenigstens eine der beiden Leitungen als eine aus nicht brandschutzgerechtem Material hergestellte Innenleitung (5) und eine andere der beiden Leitungen als eine diese umgebende, aus brandschutzgerechtem Material hergestellte Außenleitung (4) ausgebildet ist, und daß die Außenleitung (4) erste Anschlußöffnungen (9, 10) aufweist, wobei pro Bereich (1 bis 3) wenigstens eine erste Anschlußöffnung (9) mit einem Ringraum (11) zwischen den beiden Hauptleitungen (4, 5) und wenigstens eine weitere erste Anschlußöffnung (10) mittels eines abgedichtet durch den Ringraum (12) geführten Anschlußstücks (12) mit einer im Mantel der Innenleitung (5) ausgebildeten zweiten Anschlußöffnung (14) verbunden ist.
2. Lüftungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenleitung (5) aus einem gut wärmeleitenden Material besteht.
3. Lüftungsanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die kombinierte Zuluft/Abluft-Hauptleitung aus einer Mehrzahl übereinander angeordneten, je einen Innen- und Außenleitungsabschnitt (19, 20) aufweisenden Segmenten (17, 18) zusammengesetzt ist.
4. Lüftungsanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß erste, als Ganzes vormonierte Segmente (17) vorhanden sind, in denen Innenleitungsabschnitte (20) mit Hilfe von Abstandhaltern (21) fest fixiert sind, und daß diese Außen- und Innenleitungsabschnitte (19, 20) mit den ersten und zweiten Anschlußöffnungen (9, 10, 14) und den Anschlußstücken (12) versehen sind.
5. Lüftungsanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Segmente (17) an einem Ende mit einer Montageöffnung (23) versehen sind.
6. Lüftungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, daß die Schutzeinrichtung Absperrvorrichtungen enthält und die ersten Segmente (17) mit wenigstens je einer, einer ersten Anschlußöffnung (9, 10) zugeordneten Absperrvorrichtung (27, 28) versehen sind.
7. Lüftungsanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Segmente (17) mit je zwei, je einer ersten Anschlußöffnung (9, 10) zugeordneten Absperrvorrichtung (27, 28) versehen sind.
8. Lüftungsanlage nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußöffnungen (9, 10, 14) und Absperrvorrichtungen (27, 28) im Bereich der Montageöffnung (23) angeordnet sind.
9. Lüftungsanlage nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zweite Segmente (18) vorhanden sind, die Außenleitungsabschnitte (24) und lose in diesen angeordnete Innenleitungsabschnitte (26) aufweisen.
10. Lüftungsanlage nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß pro Bereich (1 bis 3) ein erstes Segment (17) und wenigstens ein zweites Segment (18) vorhanden sind.
11. Baueinheit zur Herstellung einer kombinierten Zuluft/Abluft-Hauptleitung für die Lüftungsanlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Außenleitungsabschnitt (19) mit zwei ersten Anschlußöffnungen (9, 10), einen mittels Abstandhaltern (21) fest in diesem angeordneten Innenleitungsabschnitt (20) mit einer zweiten Anschlußöffnung (14) und ein die zweite Anschlußöffnung (14) fest mit einer der ersten Anschlußöffnungen (10) verbindendes Verbindungsstück (12) enthält.
12. Baueinheit nach Anspruch 11, daß sie wenigstens eine im Brandfall wirksam werdende, einer der ersten Anschlußöffnungen (9, 10) zugeordnete, brandschutzgerechte Absperrvorrichtung (27, 28) enthält.
13. Baueinheit nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Absperrvorrichtung (27, 28) aus einer Brandschutzklappe besteht.
14. Baueinheit nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenleitungsabschnitt (19) aus einem mit Wasserglas gebundenen, körnigen silicathaltigen Mineral besteht und zusätzlich mit einem siliconhaltigen Hydrophobiermittel behandelt ist.
15. Baueinheit nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenleitungsabschnitt (20) aus einem Metall oder Kunststoff besteht.
DE20009866U 2000-06-05 2000-06-05 Be- und Entlüftungsanlage für Gebäude und Baueinheit zur Herstellung ihrer Be- und Entlüftungsleitung Expired - Lifetime DE20009866U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE20009866U DE20009866U1 (de) 2000-06-05 2000-06-05 Be- und Entlüftungsanlage für Gebäude und Baueinheit zur Herstellung ihrer Be- und Entlüftungsleitung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE20009866U DE20009866U1 (de) 2000-06-05 2000-06-05 Be- und Entlüftungsanlage für Gebäude und Baueinheit zur Herstellung ihrer Be- und Entlüftungsleitung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE20009866U1 true DE20009866U1 (de) 2001-10-18

Family

ID=7942336

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE20009866U Expired - Lifetime DE20009866U1 (de) 2000-06-05 2000-06-05 Be- und Entlüftungsanlage für Gebäude und Baueinheit zur Herstellung ihrer Be- und Entlüftungsleitung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE20009866U1 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20218363U1 (de) * 2002-11-26 2004-01-15 Meltem Wärmerückgewinnung GmbH & Co. KG Luftaustauschsystem für die Entlüftung wenigstens eines Raums eines Gebäudes
DE102004001958A1 (de) * 2004-01-13 2005-08-11 Alstom Technology Ltd Lufttechnische Einrichtung
FR2916518A1 (fr) * 2007-05-21 2008-11-28 Aldes Aeraulique Sa Groupe d'extraction d'air hors d'un batiment et installation de desenfumage d'un batiment
EP2982416A4 (de) * 2013-04-02 2016-04-13 Zhengzhou Jingcan Security Engineering Co Ltd Brandrettungssystem für gebäude und verwendungsverfahren dafür

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20218363U1 (de) * 2002-11-26 2004-01-15 Meltem Wärmerückgewinnung GmbH & Co. KG Luftaustauschsystem für die Entlüftung wenigstens eines Raums eines Gebäudes
DE102004001958A1 (de) * 2004-01-13 2005-08-11 Alstom Technology Ltd Lufttechnische Einrichtung
FR2916518A1 (fr) * 2007-05-21 2008-11-28 Aldes Aeraulique Sa Groupe d'extraction d'air hors d'un batiment et installation de desenfumage d'un batiment
EP2982416A4 (de) * 2013-04-02 2016-04-13 Zhengzhou Jingcan Security Engineering Co Ltd Brandrettungssystem für gebäude und verwendungsverfahren dafür

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2804208C3 (de) Feuerbeständige Kabel- oder Rohrdurchführung und Verfahren zu deren Herstellung
DE3420554C2 (de)
WO1999004111A1 (de) Verfahren zur raumklimatisierung und klimadecke für ein solches verfahren
DE3245889A1 (de) Betondeckenelement und heissluftheizung umfassend ein derartiges betondeckenelement
DE3217498C2 (de) Verfahren zur Wärmerückgewinnung aus Verlusten von Fußbodenheizungen sowie Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens
DE20009866U1 (de) Be- und Entlüftungsanlage für Gebäude und Baueinheit zur Herstellung ihrer Be- und Entlüftungsleitung
AT403319B (de) Holzbeheizter steinofen
DE29814772U1 (de) Wärmetauscher-Schornstein mit Abluftnutzung
DE102014003033A1 (de) Brandschutzvorrichtung für eine Wand oder Decke zum Einsetzen in eine Lüftungsleitung
DE3029298C2 (de) Raumheizgerät für Kleinräume
DE19526560C2 (de) Heizcontainer
EP1302722A2 (de) Feuergeschützte Leuchte
DE3030536A1 (de) Bruestungselement zum einbau in fassaden
DE3625851C1 (de) Fussboden-Flaechenheizung mit einer auf einem Unterboden verlegten Waermedaemmschicht
DE69829277T3 (de) Deckenkonstruktion zum heizen oder kühlen eines zimmers
DE2618833A1 (de) Trennwand zur raumklimatisierung
DE102008054181A1 (de) Klimaeinrichtung
DE8508131U1 (de) Leitungsrohr für Schornsteine
DE3527679C2 (de)
DE19925488A1 (de) Schornsteinaufbau mit Verbrennungsluftzufuhr
DE19738172C1 (de) Einrichtung zum Temperieren von Gebäuden
DE2348028A1 (de) Lueftungsschacht
DE29618347U1 (de) Klimatisierungselement
DE3509841C2 (de) Leitungssystem für Schornsteine
EP0299135B1 (de) Hinterlüfteter Kamin

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 20011122

R197 New subsequently filed claims on ip dossier
R156 Lapse of ip right after 3 years

Effective date: 20031231