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DE20008163U1 - Anschlußsystem für mehrere elektrische Bauteile - Google Patents

Anschlußsystem für mehrere elektrische Bauteile

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Publication number
DE20008163U1
DE20008163U1 DE20008163U DE20008163U DE20008163U1 DE 20008163 U1 DE20008163 U1 DE 20008163U1 DE 20008163 U DE20008163 U DE 20008163U DE 20008163 U DE20008163 U DE 20008163U DE 20008163 U1 DE20008163 U1 DE 20008163U1
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DE
Germany
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line
connection system
coupling parts
recess
attached
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20008163U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent SAS
Original Assignee
Alcatel SA
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Filing date
Publication date
Application filed by Alcatel SA filed Critical Alcatel SA
Priority to DE20008163U priority Critical patent/DE20008163U1/de
Publication of DE20008163U1 publication Critical patent/DE20008163U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R25/00Coupling parts adapted for simultaneous co-operation with two or more identical counterparts, e.g. for distributing energy to two or more circuits
    • H01R25/14Rails or bus-bars constructed so that the counterparts can be connected thereto at any point along their length
    • H01R25/145Details, e.g. end pieces or joints

Landscapes

  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)

Description

Anschlußsystem für mehrere elektrische Bauteile
Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Anschlußsystem für mehrere elektrische Bauteile, die mit Abstand zueinander im Verlauf einer gemeinsamen, mindestens zwei gegeneinander isolierte Leiter aufweisenden elektrischen Leitung an deren Leiter angeschlossen sind, bei welcher im Verlauf der Leitung mit Abstand zueinander erste Kupplungsteile aus Isoliermaterial angebracht sind, die zur Aufnahme von mit den Bauteilen verbundenen, zweiten Kupplungsteilen aus Isoliermaterial dienen, in denen elektrische Kontaktelemente angebracht sind (DE 296 05 165 Ul).
Derartige Anschlußsysteme sind grundsätzlich für Lichterketten bekannt, die beispielsweise bei Weihnachtsbäumen oder in Gartenlokalen eingesetzt werden. Im Verlauf der für solche Anschlußsysteme verwendeten Leitungen sind mit Abstand zueinander Fassungen zum Einschrauben von Glühlampen angebracht. Der durchgehende Strompfad ist nur dann geschlossen, wenn in allen Fassungen eine Glühlampe ordnungsgemäß angeordnet ist. Anderenfalls ist das gesamte Anschlußsystem nicht funktionsfähig. Hinzu kommt, daß die Fassungen schnell korrodieren, wenn ein solches Anschlußsystem im Freien eingesetzt wird. Wenn nicht aufwendige Schutzmaßnahmen getroffen werden, ist das ganze Anschlußsystem dann schnell unbrauchbar.
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Bei dem bekannten Anschlußsystem nach dem eingangs erwähnten DE 296 05 165 Ul sind erste Kupplungsteile mit Kontaktelementen ausgerüstet, die mit den Leitern einer elektrischen Leitung verbunden sind. Das Isoliermaterial der ersten Kupplungsteile ist feuchtigkeitsdicht um die Leitung herumgespritzt. Gegenkontakte von zweiten Kupplungsteilen, die mit elektrischen Bauteilen verbunden sind, werden für die Arbeitsposition des Anschlußsystems auf bzw. in die Kontaktelemente der ersten Kupplungsteile gesteckt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das eingangs geschilderte Anschlußsystem in seinem Aufbau und seiner Handhabung zu vereinfachen.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die ersten Kupplungsteile aus zwei miteinander verbindbaren, in Arbeitsposition die Leitung mit Klemmwirkung umschließenden Teilkörpern bestehen,
daß in einem der Teilkörper mindestens eine nach außen offene Ausnehmung angebracht ist, welche zum Einstecken eines zweiten Kupplungsteils dient, und in welche die eingeklemmte Leitung in Arbeitsposition hineinragt, und daß die Isolierung der Leitung bis zur Freilegung eines ihrer Leiter in dem Bereich entfernt ist, der in die Ausnehmung hineinragt.
Dieses Anschlußsystem ist sehr einfach aufgebaut, mit weniger Einzelteilen als bei bekannten Systemen und einer entsprechend vereinfachten Herstellung. In den ersten Kupplungsteilen werden keine elektrischen Kontaktelemente mehr verwendet, die mit den Leitern der Leitung zu verbinden wären. Die partiell abisolierten Leiter dienen vielmehr selbst als Kontaktelemente. Die Gegenkontakte der zweiten Kupplungsteile liegen in Arbeitsstellung des Anschlußsystem elektrisch leitend direkt an den Leitern der Leitung an. Da alle elektrischen Verbindungen ohne Unterbrechung der Leiter hergestellt werden, ist das Anschlußsystem auch dann funktionsfähig, wenn nicht alle oder nur ein Teil der Bauteile angeschlossen sind. Diese hohe Sicherheit des
Anschlußsystems ist beispielsweise dann von Bedeutung, wenn die Bauteile elektrische Zünder für Sprengladungen sind, die beispielsweise zur Sprengung von Gebäuden eingesetzt werden.
Bei sachgerecht konischer Ausführung der Ausnehmungen im ersten Kupplungsteil werden die Gegenkontakte der zweiten Kupplungsteile in Arbeitsposition fest gegen die jeweiligen Leiter gedrückt. Eine Abdichtung der Kontaktstellen gegen das Eindringen von Feuchtigkeit kann durch Dichtelemente sichergestellt werden, die an den zweiten Kupplungsteilen angebracht sind.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 in schematischer Darstellung ein Anschlußsystem nach der Erfindung. Fig. 2 einen Ausschnitt aus Fig. 1 in vergrößerter Darstellung. Fig. 3 bis 5 Einzelheiten in weiter vergrößerter Darstellung.
An eine mindestens zwei gegeneinander isolierte Leiter 1 und 2 (Fig. 3) aufweisende Leitung 3 sind mit Abstand zueinander elektrische Bauteile 4 angeschlossen. Die Anzahl der Bauteile 4 richtet sich nach der Länge der Leitung 3, die länger als 100 m sein kann. Das aus Leitung 3 und Bauteilen 4 bestehende Anschlußsystem kann beispielweise beim Sprengen von Gebäuden eingesetzt werden. Die Bauteile 4 sind dann elektrische Zünder. Die Leitung 3 kann an einem Ende an eine Stromquelle 5 angeschlossen sein.
An jeder Anschlußstelle für ein Bauteil 4 ist an der Leitung 3 ein erstes Kupplungsteil 6 angebracht, dessen genauerer Aufbau aus den Fig. 3 bis 5 hervorgeht. In das erste Kupplungsteil 6 sind zweite Kupplungsteile 7 einsteckbar, die über Leitungen 8 und mit einem elektrischen Bauteil 4 verbunden sind. Die Kupplungsteile 6 und 7
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bestehen aus Kunststoff, vorzugsweise aus Polyvinylchlorid.
In dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel sind zwei Kupplungsteile 7 getrennt voneinander am Ende je einer der Leitungen 8 bzw. 9 angebracht sind. Da die Leitung 3 mindestens zwei Leiter 1 und 2 zum getrennten Kontaktieren aufweist, sind die Bauteile 4 direkt mit der Stromquelle 5 verbunden, wenn die Kupplungsteile 6 und 7 zusammengesteckt sind. Das gilt unabhängig von allen anderen Bauteilen 4 für jedes einzelne Bauteil 4.
In den ersten Kupplungsteilen 6 sind keine gesonderten Kontaktelemente vorhanden. Die Kontaktflächen zur Anlage der Gegenkontakte der zweiten Kupplungsteile 7 werden vielmehr durch die Leiter 1 und 2 der Leitung 3 selbst gebildet. Dazu wird an für die Kontaktgabe vorgesehenen Stellen die Isolierung von dem jeweiligen Leiter 1 oder 2 entfernt, so daß derselbe blank vorliegt.
Wie dazu beispielsweise vorgegangen wird, wird im folgenden anhand von Fig. 4 erläutert:
Ein erstes Kupplungsteil 6 besteht aus zwei Teilkörpern 10 und 11, die im fertig montierten Kupplungsteil 6 beispielsweise durch Anwendung von Ultraschall fest miteinander verbunden sind. Sie klemmen die Leitung 3 in Arbeitsposition ein. Im Teilkörper 10 sind zwei Ausnehmungen 12 angebracht, von denen in Fig. 4 eine dargestellt ist. Sie dienen zur Aufnahme der zweiten Kupplungsteile 7. Von den beiden Ausnehmungen 12 ist eine für den Leiter 1 und die andere für den Leiter 2 der Leitung 3 bestimmt. Die Leitung 3 wird zwischen den beiden Teilkörpern 10 und 11 so angeordnet, daß sie jeweils in eine der Ausnehmungen 12 des Kupplungsteils hineinragt. An dieser Stelle ist die Isolierung der Leitung 3 derart entfernt, daß der jeweilige Leiter 1 oder 2 blank vorliegt. Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ragt der Leiter 2 in die Ausnehmung 12 hinein, und zwar mit seiner abisolierten blanken Fläche. Ein in Fig. 4 oberhalb der Ausnehmung 12 dargestellter Kupplungsteil 7 hat
einen Gegenkontakt 13, der dann fest am Leiter 2 anliegt, wenn der Kupplungsteil 7 in die Ausnehmung 12 eingesteckt ist.
Die sichere Kontaktgabe zwischen Leiter 2 und Gegenkontakt 13 kann durch eine korrespondierende Formgebung von Kupplungsteil 7 und Ausnehmung 12 sichergestellt sein. Dazu kann entsprechend Fig. 4 zumindest die Wandung der Ausnehmung 12 schräg verlaufen, welche der Leitung 3 gegenüberliegt. Die Ausnehmung 12 verengt sich dadurch in Steckrichtung des Kupplungsteils 7 konisch. Die konische Ausführung von Kupplungsteil 7 und Ausnehmung 12 trägt dazu bei, daß der Gegenkontakt 13 in Montageposition mit ausreichendem Druck am Leiter 2 anliegt. Der Leiter 2 ist durch zwei korrespondierende Vorsprünge 14 und 15 im fertigen Kupplungsteil 6 geringfügig aus der Leitung 3 herausgedrückt und so etwas weiter in die Ausnehmung 12 geschoben. Der Vorsprung 14 gehört zum Teilkörper 10, während der Vorsprung 15 am Teilkörper 11 angebracht ist.
Bei der Herstellung des ersten Kupplungsteils 6 wird beispielsweise so vorgegangen, daß zunächst der Leiter 2 an einer Seite freigelegt wird. Danach werden die Teilkörper 10 und 11 um die Leitung 3 herumgelegt und mittels Ultraschalls fest miteinander verbunden. Dabei drücken die Vorsprünge 14 und 15, die in die Isolierung der Leitung 3 eindringen und Kraft auf den Leiter 2 ausüben, den Leiter 2 aus der Isolierung etwas heraus, so daß er für den Gegenkontakt 13 des Kupplungsteils 7 in jedem Fall zugänglich ist. Der Arbeitsgang des Abnehmens der Isolierung vom Leiter 2 kann auch in dem Teilkörper 10 erfolgen, wenn dazu die Leitung 3 in eine Nut des Teilkörpers 10 eingelegt wird, in welcher sich der Vorspung 14 befindet. Die Leitung 3 wird dann in der Nut abgestützt. Die Isolierung kann danach mittels eines in die noch offene Ausnehmung 12 (der Teilkörper 11 ist noch nicht angebracht) eingeführten Werkzeugs beispielsweise durch Stanzen entfernt werden. Anschließend wird dann der Teilkörper 11 auf den Teilkörper 10 aufgesetzt und in der schon beschriebenen Art und Weise mittels Ultraschalls mit demselben verschweißt.
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Die zweiten Kupplungsteile 7 können jeweils mit Vorsprüngen 16 versehen sein (Fig. 5), durch welche sie in Montageposition in der jeweiligen Ausnehmung 12 des ersten Kupplungsteils 6 verrastet gehalten werden. Sie greifen dann hinter korrespondierende Vorsprünge 17 der Ausnehmung 12. Sie können auch mit einer umlaufenden Dichtlippe 18 ausgerüstet sein, durch welche die Kontaktstellen bei eingestecktem Kupplungsteil 7 feuchtigkeitsdicht verschlossen sind.

Claims (4)

1. Anschlußsystem für mehrere elektrische Bauteile, die mit Abstand zueinander im Verlauf einer gemeinsamen, mindestens zwei gegeneinander isolierte Leiter aufweisenden elektrischen Leitung an deren Leiter angeschlossen sind, bei welcher im Verlauf der Leitung mit Abstand zueinander erste Kupplungsteile aus Isoliermaterial angebracht sind, die zur Aufnahme von mit den Bauteilen verbundenen, zweiten Kupplungsteilen aus Isoliermaterial dienen, in denen elektrische Kontaktelemente angebracht sind, dadurch gekennzeichnet,
- daß die ersten Kupplungsteile (6) aus zwei miteinander verbindbaren, in Arbeitsposition die Leitung (3) mit Klemmwirkung umschließenden Teilkörpern (10, 11) bestehen,
- daß in einem der Teilkörper (10) mindestens eine nach außen offene Ausnehmung (12) angebracht ist, welche zum Einstecken eines zweiten Kupplungsteils (7) dient, und in welche die eingeklemmte Leitung (3) in Arbeitsposition hineinragt, und
- daß die Isolierung der Leitung (3) bis zur Freilegung eines ihrer Leiter (1, 2) in dem Bereich entfernt ist, der in die Ausnehmung (12) hineinragt.
2. Anschlußsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die der Leitung (3) gegenüber liegende Wandung der Ausnehmung (12) im Sinne einer sich in Steckrichtung des zweiten Kupplungsteils (7) verengenden Ausnehmung schräg verläuft.
3. Anschlußsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Kupplungsteilen (6, 7) korrespondierende Rastelemente (16, 17) angebracht sind.
4. Anschlußsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den zweiten Kupplungsteilen (7) eine Dichtlippe (18) zum feuchtigkeitsdichten Verschließen der Ausnehmungen (12) in Arbeitsposition angebracht sind.
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