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DE20008877U1 - Instrument mit abwinkelbarem Schaft zum Präparieren von Gewebe - Google Patents

Instrument mit abwinkelbarem Schaft zum Präparieren von Gewebe

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Publication number
DE20008877U1
DE20008877U1 DE20008877U DE20008877U DE20008877U1 DE 20008877 U1 DE20008877 U1 DE 20008877U1 DE 20008877 U DE20008877 U DE 20008877U DE 20008877 U DE20008877 U DE 20008877U DE 20008877 U1 DE20008877 U1 DE 20008877U1
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DE
Germany
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shaft
instrument
pull
insulating sheath
push element
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20008877U
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Karl Storz SE and Co KG
Original Assignee
Karl Storz SE and Co KG
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Filing date
Publication date
Application filed by Karl Storz SE and Co KG filed Critical Karl Storz SE and Co KG
Priority to DE20008877U priority Critical patent/DE20008877U1/de
Publication of DE20008877U1 publication Critical patent/DE20008877U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B18/00Surgical instruments, devices or methods for transferring non-mechanical forms of energy to or from the body
    • A61B18/04Surgical instruments, devices or methods for transferring non-mechanical forms of energy to or from the body by heating
    • A61B18/12Surgical instruments, devices or methods for transferring non-mechanical forms of energy to or from the body by heating by passing a current through the tissue to be heated, e.g. high-frequency current
    • A61B18/14Probes or electrodes therefor
    • A61B18/1442Probes having pivoting end effectors, e.g. forceps
    • A61B18/1445Probes having pivoting end effectors, e.g. forceps at the distal end of a shaft, e.g. forceps or scissors at the end of a rigid rod
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/28Surgical forceps
    • A61B17/29Forceps for use in minimally invasive surgery
    • A61B2017/2926Details of heads or jaws
    • A61B2017/2927Details of heads or jaws the angular position of the head being adjustable with respect to the shaft
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    • A61B2018/00053Mechanical features of the instrument of device
    • A61B2018/00059Material properties
    • A61B2018/00071Electrical conductivity
    • A61B2018/00083Electrical conductivity low, i.e. electrically insulating

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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Endoscopes (AREA)

Description

Anmelder: 11. Mai 2000
4613G120 VH-jm
Karl Storz GmbH & Co. KG
Mittelstraße 8
D-78532 Tuttlingen
Instrument mit abwinkelbarem Schaft zum Präparieren von Gewebe
Die Erfindung betrifft ein Instrument zum Präparieren von Gewebe im menschlichen oder tierischen Körper, mit einem an zumindest einer Stelle abwinkelbaren Schaft, mit zumindest einem beweglichen Werkzeug am distalen Ende des Schafts, mit einem in dem Schaft angeordneten Zug- und Schubelement, das mit dem zumindest einen beweglichen Werkzeug einerseits und mit einem beweglichen Griffteil am proximalen Ende des Schafts andererseits kraftschlüssig verbunden und als Stromleiter ausgebildet ist.
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Ein solches Instrument ist beispielsweise aus dem DE-Firmenkatalog der Firma Storz GmbH & Co., Tuttlingen, "STORZ, Karl Storz - Endoskope", Band Laparoskopie, S. SCC 10/9, Ausgabe 1/99, bekannt.
Mit einem solchen abwinkelbaren Instrument wird auch ein Zugang zu solchen Bereichen ermöglicht, die mit konventionellen nicht abwinkelbaren Instrumenten nur schwer erreichbar sind.
Ein Instrument der eingangs genannten Art wird in der Hochfrequenz-Chirurgie (HF-Chirurgie) zum Schneiden und/oder Koagulieren von Gewebe mittels Hochfrequenzstrom verwendet.
Ein weiteres Instrument mit einem abwinkelbaren Schaft, desses Zug- und Schubelement jedoch nicht als Stromleiter ausgebildet ist und das daher nicht für die HF-Chirurgie geeignet ist, ist aus der WO 97/493 42 bekannt geworden.
Bei einem Instrument der eingangs genannten Art, bei dem das Zug- und Schubelement als Stromleiter ausgebildet ist, besteht beim Abwinkein des Schafts das Problem, daß das stromführende Zug- und Schublement mit dem üblicherweise metallisch ausgebildeten Schaft im Bereich der abwinkelbaren Stelle bzw. des Gelenks des Schafts in Berührung kommt oder sich diesem so stark annähert, daß sich zwischen dem Zug- und Schubelement und dem Schaft ein Kurzschluß oder ein Kriechstrom bilden kann, wodurch die Stromführung zu dem mit dem Strom zu beaufschlagenden Werkzeug am distalen Ende des Schafts unterbrochen oder zumindest gestört ist.
Dieses Problem stellt sich besonders bei solchen Instrumenten, bei denen der Schaftdurchmesser klein ist bzw. bei solchen Instrumenten, die eine große Abwinklung des Schafts von bis zu 90° ermöglichen.
Es sind zur Vermeidung von Kurzschlüssen und Kriechströmen daher Isolationsmaßnahmen erforderlich.
Bei dem aus dem eingangs genannten DE-Firmenkatalog bekannten Instrument ist zur Lösung des Isolationsproblemes der Außenschaft außen mit einer isolierenden Ummantelung versehen. Die Isolierung des Schafts im Bereich des Schaftgelenks erweist sich jedoch bei der Herstellung des Instruments als aufwendig.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, das Isolationsproblem bei einem Instrument der eingangs genannten Art auf technisch möglichst einfache Weise zu lösen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe hinsichtlich des eingangs genannten Instrumentes dadurch gelöst, daß das Zug- und Schubelement zumindest im Bereich der abwinkelbaren Stelle des Schafts eine isolierende Ummantelung aufweist.
Auf die vorgenannte Art und Weise wird das Isolationsproblem bei dem erfindungsgemäßen Instrument technisch besonders einfach gelöst, weil sich die isolierende Ummantelung an dem Zug- und Schubelement wegen der im wesentlichen glatten Außenkontur derselben leichter aufbringen läßt als am Schaft, da letzterer ein Gelenk aufweist. Durch die erfindungsgemäße Lösung wird eine wirksame Isolierung des Zug- und Schubelements gegenüber dem Schaft zumindest im Bereich des Gelenks des Schafts erreicht.
In einer bevorzugten Ausgestaltung weist das Zug- und Schubelement über nahezu seine gesamte Länge eine isolierende Ummantelung auf, wodurch ein Kurzschluß oder Kriechstrom über den gesamten Bereich des Schafts wirksam vermieden werden.
Weiterhin ist es bevorzugt, wenn die Ummantelung aus einem flexiblen Kunststoff besteht. Da das Zug- und Schubelement beim Abwinkein des Schafts ebenfalls auf Biegung beansprucht wird, wird durch diese Maßnahme vorteilhafterweise vermieden, daß die Ummantelung bricht oder reißt.
Weiterhin ist es bevorzugt, wenn die isolierende Ummantelung als Schrumpfschlauch auf das Zug- und Schubelement aufgebracht ist. Dies hat den Vorteil, daß sich die isolierende Ummantelung eng an das Zug- und Schubelement anlegt und dadurch fest mit dem Zug- und Schubelement verbunden ist und außerdem das Aufbringen als Schrumpfschlauch herstellungstechnisch besonders einfach ist.
Weitere Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in der beigefügten Zeichnung.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird mit Bezug diese hiernach näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 ein Instrument in Gesamtdarstellung in Seitenansicht;
Fig. 2 in vergrößertem Maßstab einen distalen Bereich des Instruments in Fig. 1 in einer ersten Betriebsstellung; und
Fig. 3 den distalen Bereich in Fig. 2 in einer anderen Betriebsstellung .
Das Instrument 10 in Fig. 1 weist allgemein einen Schaft 12, an dessen distalem Ende zwei Werkzeuge 14 angeordnet sind, sowie zwei Griffteile 16 und 18 am proximalen Ende auf.
In dem Schaft 12 erstreckt sich ferner ein Zug- und Schubelement 20, das mit seinem distalen Ende mit einem der Werkzeuge 14 und mit seinem proximalen Ende mit dem beweglichen Griffteil 16 verbunden ist.
Das Zug- und Schubelement 20 ist in dem Schaft 12 axial verschieblich und dient als Kraftübertragungselement zwischen dem Griffteil 16 und den Werkzeugen 14. Durch Betätigen der Griffteile 16 und 18 werden über das Zug- und Schubelement 20 demnach die Werkzeuge 14 geöffnet und geschlossen.
Das Zug- und Schubelement 20 ist weiterhin als Stromleiter ausgebildet und dient demnach als HF-Stromzuführung von einem proximalen HF-Anschluß 22 zu den Werkzeugen 14, so daß die Werkzeuge 14 strombeaufschlagt werden können, um unter Einwirkung von HF-Strom beispielsweise Gewebe zu koagulieren oder zu schneiden.
Das Zug- und Schubelement 20 ist entsprechend als metallischer Leiter ausgebildet.
Bei dem Instrument 10 ist der Schaft 12 ferner durch ein Gelenk 24 unterteilt, so daß ein distaler Abschnitt 26 aus einer in Fig. 1 und 2 gezeigten, mit einem proximalen Abschnitt 28 des Schafts 12 eine geradlinige Verlängerung bildenden Stellung in eine in Fig. 3 dargestellte abgewinkelte Stellung bewegt werden kann. Zum Abwinkein des distalen Abschnitts 26 ist eine weitere Betätigungseinrichtung mit einem dritten Griffteil 30 vorgesehen.
Zur Beschreibung der Ausgestaltung des Gelenks 24 und der weiteren Betätigungseinrichtung wird auf die bereits genannte WO 79/49 342 verwiesen, deren Offenbarung hiermit ausdrücklich in die vorliegende Offenbarung einbezogen wird.
Das Zug- und Schubelement 20 erstreckt sich durch das Gelenk 24 im Schaft 12 hindurch und weist im Bereich des Gelenkes 24 einen im Querschnitt verdünnten Abschnitt 32 auf, wodurch das Zug- und Schubelement 20 im Bereich seines Abschnitts 32 flexibel ist.
Beim Abwinkein des distalen Abschnitts 26 des Schafts 12, wie in Fig. 3 dargestellt ist, kann das stromführende Zug- und Schubelement 20 mit dem metallischen Schaft 12 in Berührung kommen oder sich diesem zumindest sehr weit nähern.
Ein Kurzschluß bzw. Kriechströme wird jedoch dadurch vermieden, daß das Zug- und Schubelement 20 zumindest im Bereich des Gelenks 24 mit einer elektrisch isolierenden Ummantelung 34 versehen ist, die in Fig. 2 und 3 schraffiert dargestellt ist.
In dem gezeigten Ausführungsbeispiel erstreckt sich die isolierende Ummantelung über nahezu die gesamte Länge des Zug- und Schubelements 20.
Die Ummantelung 34 besteht aus einem flexiblen Kunststoff.
Die Ummantelung 34 kann ferner als Schrumpfschlauch auf das Zug- und Schubelement 20 aufgebracht sein.

Claims (4)

1. Instrument zum Präparieren von Gewebe im menschlichen oder tierischen Körper, mit einem an zumindest einer Stelle abwinkelbaren Schaft (12), mit zumindest einem beweglichen Werkzeug (14) am distalen Ende des Schafts (12), mit einem in dem Schaft (12) angeordneten Zug- und Schubelement (20), das mit dem zumindest einen beweglichen Werkzeug (14) einersteits und mit einem beweglichen Griffteil (16) am proximalen Ende des Schafts (12) andererseits kraftschlüssig verbunden und als Stromleiter ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Zug- und Schubelement (20) zumindest im Bereich der abwinkelbaren Stelle des Schafts eine isolierende Ummantelung (34) aufweist.
2. Instrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zug- und Schubelement (20) über nahezu seine gesamte Länge die isolierende Ummantelung (34) aufweist.
3. Instrument nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ummantelung (34) aus einem flexiblen Kunststoff besteht.
4. Instrument nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die isolierende Ummantelung (34) als Schrumpfschlauch auf das Zug- und Schubelement (20) aufgebracht ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT508161B1 (de) * 2009-05-14 2011-08-15 Peter Dr Metzger Flexible chirurgische fasszange
EP3932630A4 (de) * 2019-03-01 2022-06-22 Riverfield Inc. Chirurgisches instrument für einen chirurgischen hilfsroboter

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT508161B1 (de) * 2009-05-14 2011-08-15 Peter Dr Metzger Flexible chirurgische fasszange
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