DE2000717C - Behälter für bandförmige Aufzeichnungsträger - Google Patents
Behälter für bandförmige AufzeichnungsträgerInfo
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Description
1 2
förmige Aufzeichnungsträger mit einer Bandspule. Wandteile 12 bis 20 zu einem Stück miteinander ver-
Es ist bekannt (USA.-Patent 3 342 431), photo- gössen. Sie können jedoch auch getrennt geformt und
graphische Filmbänder im einer Kassette derart zu an den Passkanten zusammengeklebt sein, Der
lagern, daß beim öffnen eines Deckels der Kassette 5 Kasten und der Deckel 22 werden vorzugsweise aus
das Ende des Filrnbandes durch den Transport- einem schlagfesten Plastikmaterial hergestellt,
mechanismus eines Filmprojektors erfaßt wird. Diese Der Deckel 22 ist durch einfache Stiftscharniere 24 Anwendung von Aufzeichnungsträgern, die in Kas- an der Wand 12 so befestigt, daß er sich um etwa 90l setten angeordnet sind, eignet sich jedoch nur für öffnen läßt und einen ungehinderten Zugang zum Geräte, die für die Auswertung von bandförmigen io Innern des Behälters 10 gestattet. Die Schärnierfedern Aufzeichnungsträgern großer Länge bestimmt sind. 25 drücken den Deckel in die geöffnete Stellung. Diese Geräte sind derart ausgebildet, daß die zur Im Behälter ist eine Spule 26 vorgesehen. Diese Spule Auswertung bestimmten bandförmigen Aufzeich- ist in dem in F i g. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel nungsträger von einer Ablaufspule zu einer Auflauf- auf der Welle 28 so befestigt, daß sie sich frei in den spule tranportiert werden. Zwischen den beiden 15 Lagerungen 30 und 32 drehen kann, die in den End-Bandspulen befindet sich eine Station zum Auf- flächen 18 und 20 des Behälters eingelassen sind, zeichnen/Abfühlen der Bandinformation. Die auto- Die Spule 26 faßt eine vorbestimmte Länge eines matische Einfuanmg des bandförmigen Aufzeich- flexiblen Aufzeichnungsträgers 34, beispielsweise nungsträgers von der Ablaufspule in den Transport- eines photographischen Filmes oder eines Lochmechanismus des auswertenden Gerätes kann nur so ao Streifens. Im beschriebenen Ausführungsbeispiel wird durchgeführt werden, daß das offene Ende an einer der Aufzeichnungsträger von einem Magnetband Öffnung der Kassette der Ablaufspule entnommen gebildet.
mechanismus eines Filmprojektors erfaßt wird. Diese Der Deckel 22 ist durch einfache Stiftscharniere 24 Anwendung von Aufzeichnungsträgern, die in Kas- an der Wand 12 so befestigt, daß er sich um etwa 90l setten angeordnet sind, eignet sich jedoch nur für öffnen läßt und einen ungehinderten Zugang zum Geräte, die für die Auswertung von bandförmigen io Innern des Behälters 10 gestattet. Die Schärnierfedern Aufzeichnungsträgern großer Länge bestimmt sind. 25 drücken den Deckel in die geöffnete Stellung. Diese Geräte sind derart ausgebildet, daß die zur Im Behälter ist eine Spule 26 vorgesehen. Diese Spule Auswertung bestimmten bandförmigen Aufzeich- ist in dem in F i g. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel nungsträger von einer Ablaufspule zu einer Auflauf- auf der Welle 28 so befestigt, daß sie sich frei in den spule tranportiert werden. Zwischen den beiden 15 Lagerungen 30 und 32 drehen kann, die in den End-Bandspulen befindet sich eine Station zum Auf- flächen 18 und 20 des Behälters eingelassen sind, zeichnen/Abfühlen der Bandinformation. Die auto- Die Spule 26 faßt eine vorbestimmte Länge eines matische Einfuanmg des bandförmigen Aufzeich- flexiblen Aufzeichnungsträgers 34, beispielsweise nungsträgers von der Ablaufspule in den Transport- eines photographischen Filmes oder eines Lochmechanismus des auswertenden Gerätes kann nur so ao Streifens. Im beschriebenen Ausführungsbeispiel wird durchgeführt werden, daß das offene Ende an einer der Aufzeichnungsträger von einem Magnetband Öffnung der Kassette der Ablaufspule entnommen gebildet.
und in den Transportmechanismus eingeführt wird. Gemäß der Darstellung in F i g. 3 ist ein Ende des
Eine derartige Anordnung eignet sich jedoch nicht Trägers 34 mit einem Klemmkeil 36 an der Spule 26
für breite bandförmige Aufzeichnungsträger kurzer 35 befestigt, wobei dieser Keil in den keilförmigen
Bandlänge, die in einem Bandbehälter drehbar ge- Schlitz 38 am Spulenkern paßt. Das festzuklemmende
lagert sind und deren Informationsinhalt zum Zweck Ende des Aufzeichnungsträgers wird so in den Spalt
der Aufzeichnur.o/Abfühlung von Informationen mit eingeführt, daß es zwischen dem Keil und dem Spalt
kurzen Zugriffszeiten ausgewertet werden soll. eingeklemmt wird. Das gegenüberliegende Ende des
Behälter für bandföimige Aufzeichnungsträger 30 Aufzeichnungsträgers wird auf di2 gleiche Weise mit
werden gemäß der Erfindung für den genannten der Innenfläche des Deckels 22 auf einer Linie verZweck
derart verbessert, daß der behälter eine dreh- bunden, die parallel zum Scharnier 24 in einem bebar
gelagerte Bandspule enthält, deren Band-Ende stimmten Abstand von diesem verläuft. Die letztere
an einem Behälter-Deckel befestigt ist, durch dessen Verbindung herstellenden Teile Spalt und Keil sind
Öffnungsbetätigung der Aufzeichnungsträger in Form 35 mit 40 bzw. 42 bezeichnet,
einer Bandschlaufe aus dem Behälter abziehbar ist. Die Länge des Aufzeichnurr^trägers 34 zwischen
einer Bandschlaufe aus dem Behälter abziehbar ist. Die Länge des Aufzeichnurr^trägers 34 zwischen
Ein Behälter dieser Art hat den Vorteil, daß der den beiden befestigten Enden wird durch Drehen
bandförmige Aufzeichnungsträger durch eine ein- der Spule 26 auf diese aufgewickelt. Dieses Auffache
pneumatische Einrichtung aus dem Behälter wickeln erfolgt gemäß Darstellung in F i g. 3 vorzugsentnommen
und einem schnell laufenden Transport- 40 weise im Uhrzeigersinn. Wenn die Spule ganz aufgemechanismus
zugeführt werden kann. wickelt ist, zieht sie das Ende des Aufzeichnungs-
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines trägers 34, welches am Deckel befestigt ist, nach in-
Ausführungsbeispieles mittels Zeichnungen näher er- nen und schwenkt dadurch den Deckel 22 gegen
läutert. Es zeigt den Druck der Scharnierfeder in die geschlossene
F i g. 1 eine perspektivische Darstellung des Be- 45 Stellung. Eine Verriegelung in der Seitenwand 16
hälters. hält den Deckel geschlossen. Die Verriegelung um-
F i g. 2 einen Längsschnitt des Behälters entlang faßt ζ. B. zwei Federklammern 44, die in der Seitender
Linie 2-2 in Fig. I, wand 16 verankert sind und mit ihren einander ge-
Fig. 3 einen Querschnitt entlang der Linie 3-3 in genüberliegenden Nasen 46 in entsprechende Vertie-
F ig. 1, 50 fungen 48 des Deckels 22 eingreifen und diesen fest-
F i g. 4 eine perspektivische Darstellung eines Auf- halten. Die Nasen 46 sind am oberen Ende leicht
zeicliJiungs-Verarbeitungsgerätes, in welchem der Be- abgeschrägt und werden beim Schließen des Deckels
halter benutzt werden kann; auseinandergedrückt bis sie anschließend in die Aus-
F i g. 5 /eigl in einer vergrößerten Schnittartsicht sparungen 48 einfallen. So wird der Deckel beim Zu-
das Laden des Aufzeichnungsträgers und 55 klappen verriegelt. Die abgeschrägten Schenkel 50
F i g. (·> eine vergrößerte Schnittansicht entlang der der Federklammern 44 ermöglichen es, diese von
einem rechteckigen Kasten, dessen Innenraum etwas 16 verschiebbar gelagerter Stift 52 drückt von unten
breiter ist, ills der darin aufbewahrte flexible Auf' 60 gegen die Schenkel 50 der Federklammern. Wenn
zeichnungsträger breit ist und dessen Querschnitt dieser Stift 52 nach innen gedrückt wird, drückt er
quadratisch und groß genug ist, um dsn aufgerollten die Federklammern 44 voneinander weg, so daß die
wände 12, 14 und 16 sowie die Endflächen 18 und den Deckel 22 freigeben. Die Federwirkung der
20 sind miteinander fest verbunden und bilden so 65 Schenkel führt den Stift 52 in seine Normalstellung
einen offenen Kasten. Die vierte .Seitenwand 22 ist zurück, wenn der Entriegelungsdruck aufgehoben
an der Seitenwand 12 mit einem Scharnier angehängt wird,
und stellt einen zu Öffnenden Deckel dar, In dem Ein Merkmal der Erfindung besteht in der Ver-
3 ' 4
bindung des Aufzeichnungsträgers 34 mit dem Dek- artiger Rahmen 100 befestigt, der den Behälter in
kel 22. Wenn der Deckel unter Einfluß der Federn 25 Betriebsstellung aufnimmt. Der Rahmen 100. weist an
aufspringt, zieht er den Aufzeichnungsträger mit und der Vorderseite eine öffnung 102 auf, durch welche
erzeugt eine kleine Schleife, die von einem Verarbei- der Behälter 10 von Hand eingesetzt werden kann,
tungsgerät erfaßt werden kann, in welchem der Be- 5 Eine an Scharnieren eingehängte Verschlußplattc 104
halter 10 Hegt. Das Gerät kann die Schleife dann ver- dient dazu, den Behälter gegen Verschieben aus
größern und den ganzen Aufzeichnungsträger bis auf seiner Betriebslage zu sichern. Der Behälter wird in
die an Deckel Und Spule verklammerten Enden her- den Rahmen 100 mit dem Deckel 22 nach unten zur
ausziehen. öffnung 98 hin eingesetzt. Die einen Stößel 106 und
Der Aufzeichnungsträger wird wieder in den Be- w einen Betätigungsmanneten 108 aufweisende Deckelhalter
eingeführt, indem man die Spule 26 zurück- entriegelung ist auf dem Rahmen 100 befestigt. Bei
dreht und dann den Deckel schließt. Ein auf die Erregung des Magneten 108 wird der Stößel 106
Welle 28 außerhalb der Seitenwand 20 aufgesetztes durch eine öffnung in der oberen Abdeckung des
Kupplungsstück 58 überträgt den Antrieb für diesen Rahmens 100 nach unten getrieben und entriegelt
Zweck. Wie in Fig. 1 zu sehen ist, wird das Kupp- 15 über den Stift 52 den Deckel 22. Unter Einfluß der
lungsteil 58 in eine Vertiefung 60 der Endfläche 18 Federn 25 schwingt der Deckel nach unten durch
gesetzt und schließt mit dem Behälter glatt ab. die Öffnung 98 in die geöffnete Stellung und kommt
Der beschriebene Behälter eignet sich besonders an der Seitenwand 72 der Verarbeiiungskammer zur
für die Benutzung in einem Datenverarbeitung*- Ruhe. Wie bereits erwähn wird durch die Öffnung
s>stern, welches Einrichtungen zum Herausziehen, ao des Deckels ein kleiner Teir des Bandes von der
Verarbeiten und Wiederaufwickeln des Aufzeich- Spule 26 in die Kammer hineingezogen. Die Trägnungsträgers
auf die Spule im Behälter enthält. heit der Spule läßt diese weiterdrehen und einen
Eine solche Anlage ist beispielsweise in den weiteren Teil des Bandes in die Kammer transpor-Fig.
4, 5 und 6 dargestellt. Sie umfaßt ein mit 62 tieren, nachdem die Bewegung des Deckels aufgebezeichnetes
Gehäuse, welches eine Verarbeitungs- 25 hört hat, so daß auf diese Weise die mit 34 in F i g. 5
kammer 64 enthält. Die Kammer hat die Form eines bezeichnete kleine Schleife erzeugt wird,
umgekehrten U mit zwei separaten vertikalen Schach- Ungefähr gleichzeitig mit dem öffnen des Deckels
ten 66 und 68, die oben in eine Kammer 70 münden. wird die Kammer 86 von der Pumpe 110 über die
Die genannten Teile 66, 68 und 70 werden durch Leitung 112 unter Unterdruck gesetzt und damit der
die Wandungen 72, 74, 76, 78, 80 und 82 begrenzt. 30 Druck in den Schächten und zunächst auch in der
Die Vorderwand 82 hat die Form einer Tür, die für Kammer 70 reduziert. Da das Band 34 ungefähr geden
Zugriff zur Verarbeitungskammer geöffnet wer- nauso breit ist vie die lichte Weite der Kammer.
den kann. Die beiden Schächte 66 und 68 sind durch dichtet es die Kammer an der Öffnung 98 ab und es
zwei Trennwände 84 voneinander abgeteilt. Diese wird ein Druckgefälle erzeugt, welches die Schleife
Trennwände 84 enden kurz oberhalb der Bodenwan- 35 des Bandes nach unten in die Verarbeitungskammer
dung 78, so daß die gemeinsame Unterdruckkammer zieht, so daß die Spule 26 weiterläuft und Band vor.
86 mi' den beiden Schächten 66 und 68 in Verbin- ihr abgezogen wird. Um diesen Vorgang sicherzusteldung
steht (s. Fig. 5). Siebplatten 88 trennen die len, ist in der Rückwand 80 in der Nähe der Öffnung
Unterdruckkammer 86 von den beiden Schächten. 98 eine weitere öffnung 114 vorgesehen, um oberhalb
Im Betrieb wird in der Kammer 86 ein Unterdruck 40 der Bandschleife den atmosphärischen Druck aufaufrechterhalten,
rechtzuerhaltcn.
Über den Trennwänden 84 ist eine zylindrische Die gestrichelten Linien 34' und 34" in Fig. 5
Antrebsrolle 90 angeordnet, die sich in ihrer Längs- zeigen den Fortgang der Ladeoperation unter dem
ochse über die ganze Tiefe der Kammer 70 erstreckt. Einfluß des Unterdruckes in der Kammer 86. Der
Die Antriebsrolle 90 ist auf einem Rahmen 92 gc- 45 Schacht 66 ist oben breiter als der Schacht 68 und da
lagert, der auf der Unterteilung 84 ruht. Dieser bis die das Band in die beiden Schächte ziehende Kraft
zur Rückwand 8Ü des Gehäuses verlaufende Rahmen proportional dem Querschnitt der Schächte ist, ist
trägt auch den Antriebsmotor 94 für die Rolle. Der für den Schacht 66 anfänglich eine größere wirksame
Rollendurchmesser ist etwas größer als der Abstand Kraft sichergestellt als für den Schacht 68, bis die
zwischen den beiden Schächten 66 und 68. Unter- „j Bandschleife gemäß der Darstellung in der gestrichelhalb
der Antriebsrolle ist zwischen den Trennwänden ten Linie 34' den erweiterten Bereich ausfüllt. Wenn
84 ein Übertrager 96 so angeordnet, daß seine diese Stellung einmal erreicht ist, fällt das Band vorArbeitsfläche
entsprechend der Schnittansicht in nehmlich in den Schacht 68, da dort wegen der Zu-Fig.
5 an der rechten Innenseite des Schachtes 66 führung des Bandes von der rechten Seite her eine
bündig liegt. 55 geringere Reibung vorhanden ist. Eine Unterdruck-
Die beschriebene Verarbeitungskammer kann den öffnung 116 in der Seitenwand 72 hält das freihän-Aufzeichnungsträger
34 aufnehmen. In der oberen gende vordere Ende des vom Deckel 22 kommenden
Abdeckung 76 befindet sich eine öffnung 98, Vorzugs- Bandes fest an der Wand 72 und somit das Band
weise an der linken Seite, durch welche das Magnet- während der nachfolgenden Umdrehungen der Spule
band in die Kammer eingelassen werden kann. Das 60 an seiner Stelle. Die öffnung 116 ist über die Leitung
Band selbst befindet sich im Behälter 10, der so auf 118 mit ittt Unterdruckkammer 86 verbunden, so
die Öffnung gesetzt werden kann, daß das Band zur daß beim Laden immer Unterdruck an der öffnung
Verarbeitung beidlgestellt wird. 116 axt Verfügung steht. Die gestrichelte Linie 34"
Für das Einsetzen des Behälters 10 auf die öff- zeigt die Lage des Bandes, wenn es ganz von der
nung 98 können je nach dem gewählten Bearbeitung»- 63 Spule 26 abgezogen ist.
verfahren verscii^dene Mechanismen vorgesehen Wenn das Band 34 einmal eingeführt ist. wird sein
sein. Im dargestellten Gerät wird der Behälter von von der leeren Spule in die Kammer 70 hineinragen-Hand eingesetzt, über der öffnung 98 ist ein käfig- der Teil an der rechten oberen Ecke der Kämmet
durch Unterdruck festgehalten, der an eine Öffnung
120 oben an der Seitenwand 74 angelegt wird. Der Unterdruck an dieser öffnung zieht das Band in
diese Ecke und hält es bei der nachfolgenden Verarbeitung
dort fest. Der Unterdruck wird über die Leitung 122 von einem Ventil 124 her angelegt, das
mit der Unterdruckpumpe 110 verbunden ist. Das Ventil 124 kann entweder in einem gewissen zteiliibstand
nach öffnen des Behälters oder durch einen Fühler betätigt werden, der anzeigt, daß die ganze
Bandlänpe von der Spule 26 abgezogen ist.
Wenn das Band geladen und gemäß obiger Beschreibung gesichert ist. kann es verarbeitet werden,
indem man es an dem Übertrager 96 vorbeiführt. Das geschieht, indem der Teil des Bandes, der ursprünglich
im Schacht 68 gespeichert wurde, zwischen den beiden Schächten hin- und hergeführt wird. Den Antrieb
liefert die Rolle 90.
Am Übertrager 96 kann nicht die ganze Bandlängc vorbeigeführt werden. Um das Band während der
Verarbeitung steuern zu können, muß eine Schlinge um die Rolle 90 gelegt sein, so daß die Bewegung
des Bandes aus dem Schacht 68 in den Schacht 66 beendet sein muß. während noch eine kurze Bandschleife
im Schacht 68 verbleibt. In ähnlicher Weise muß die Bewegung des Bandes aus dem Schacht 66
in den Schacht 68 enden, wenn noch eine kurze Schleife im Schacht 66 steht und bevor diese am
Übertrager 90 vorbeigelaufen ist. Die Bewegungsgrenzen für das Band werden durch Markierungen
auf dem Band festgelegt.
In den Schächten sind Bandendfühlcr 126 bekannter
Bauart angeordnet, die das Vorhandensein von Markierungen abfühlen und eine weitere Bandbewegung
in den anderen Schacht stoppen, wenn die Schleife in einem Schacht die größtzulässige Höhe
erreicht hat.
Die Signale von diesen Fühlern werden auf eine nicht dargestellte Steuerschaltung gegeben, die mit
dem an die Rolle 90 gekuppelten Antriebsmotor 94 verbunden ist. Die Motorsteuerung spricht auf diese
Signale an und stoppt den Transport des Bandes bzw. kehrt diesen um in Abhängigkeit von den Kommandos
der Benutzeranlage, unter deren Steuerung das Band 34 verarbeitet wird.
Wenn das Band 34 fertig verarbeitet und zum Herausnehmen aus der Verarbeitungseinheit bereit ist.
wird es nur auf die Spule 26 zurückgewickelt und dann kann der Behälter 10 von Hand herausgenommen
werden. Vor dem Rückspulen wird die Unterdruckpumpe abgeschaltet oder durch Schließen von
Ventilen von der Kammer 86 und den öffnungen 116 und 120 eetrennt. so daß die Unterdruckkammern
in der Verarbeitungseinheit wieder unter atmosphärischem Druck stehen. Diese Funktion über
nimmt das in Fig. 5 gezeigte Ventil 127. Die Antriebsrolle 90 wird zu diesem Zeitpunkt gestoppt. Ein
in Fig. fi gezeigter RUckspulmotor 128 oben auf der Verarbeitungskammer neben dem Gehäuse 100 spult
das Band zurück. Der Motor 128 kann die Spule 26 an ihrer Achse erfassen und so drehen, daß das Band
34 wieder aufgewickelt wird. Die im Ausführurtgsbcispiel gezeigte axial verlängerbare Welle 130 wird
vom Motor 128 angetrieben und kann durch einen Betätigungsmagneten 132 in Achsrichtung ausgefahren
werden. Eine Kupplungsscheibe 134 auf der Welle kommt in Reibungseingriff mit der Welle der
is Spule 26.
Da ein Bandende am Deckel 22 befestigt ist, wird dieser am Ende der Rückspülung geschlossen. Dann
kann der Motor 128 abgeschaltet und der Behälter mechanisch oder von Hand herausgenommen werden.
ao Abweichend von obiger Beschreibung können in der Verarbeitungseinheit auch Einrichtungen vorgesehen
sein, die den Aufzeichnungsträger bei der Verarbeitimg in einer Richtung wieder aufwickeln, anstatt
ihn ganz aus der Kassette zu ziehen. Weiterhin
as kann die Spule auch so im Behälter angeordnet werden,
daß sie. anstatt auf den Lagern 30 und 32 zu laufen, locker im Behälter liegt und von Spindeln der
Verarbeitungseinheit aufgenommen wird, die durch öffnungen in den Seitenwänden des Behälters greifen.
In diesem Falle würde zum Rückspulen eine der beiden
Spindeln angetrieben.
Claims (3)
1. Behälter für bandförmige Aufzeichnungsträger mit einer Bandspule, dadurch gekennzeichnet,
daß der Behälter (10) eine drehbar gelagerte Bandspule (26) enthält, deren Band-Ende an einem Behälter-Deckel (22) befestigt
ist, durch dessen Öffnungsbetätigung der Aufzeichnungsträger in Form einer Bandschleife
aus dem Behälter abziehbar ist.
2. Behälter nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet,
daß der Behälter (10) eine einseitig angeschlagene Seitenwand als Deckel (22) auf-
weist und daß die Achse der Bandspule (26) parallel zum Scharnier des Deckels verläuft "nd daß
das Band-Ende der Spule parallel zur Achse und parallel zum Scharnier an der dem Scharnier abgewandten
Seite des Deckels befestigt ist.
3. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß am Behälter (10) eine von außen zugängliche Kupplung (58) zum Antrieb der Bandspule (26) vorgesehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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