DE20007615U1 - Abdeckung für eine Kehlrinne zwischen geneigten Dachflächen - Google Patents
Abdeckung für eine Kehlrinne zwischen geneigten DachflächenInfo
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Description
14515/me/no
Gebrauchsmusteranmeldung
Ing. Kurt Schade GmbH Sc Co. Visbeker Straße 31, 27793 Wildeshausen ,.
Abdeckung für eine Kehlrinne zwischen geneigten Dachflächen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Abdeckung für eine Kehlrinne in der Kehle zwischen zwei zusammentreffenden geneigten, mit Dachsteinen, Dachpfannen oder dergleichen Dachplatten gedeckten Dachflächen, wobei die Abdeckung aneinander gereiht und einander überlappend in der Kehle verlegbare im wesentlichen längliche Kehlbleche umfaßt.
An der Bildung der Ränder einer Kehlrinne beteiligte Dachsteine stehen abschnittsweise mehr oder weniger weit in die Kehle vor, sobald die Dachflächen gedeckt sind. Die aufgrund der Abmessungen der verwendeten Dachsteine, Dachpfannen oder dergleichen unregelmäßigen Ränder der Dachflächen im Bereich der Kehle, werden vom Handwerker begradigt, indem ein Abschneiden mittels eines Trennschnittes vorgenommen wird. Dabei ergeben sich in der Dachfläche bestehen bleibende Abschnitte von Dachsteinen oder Dachpfannen, die ihren sicheren Halt an den Dachlatten der
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Dachunterkonstruktion verlieren. Insbesondere dann, wenn Dachsteine nur noch mit einem verbleibenden Vorsprung an einer Dachlatte hängen*, können sie in die Kehlrinne abkippren, wobei sie den Halt an der Dachlatte vollständig verlieren. Um dies zu vermeiden, ist es bekannt, besondere Sicherungsmittel vorzusehen, wie z. B. an den Dachlatten befestigbare Bügel oder Klammern, welche absturzgefährdete Dachstein-Abschnitte im Bereich einer Kehle abstützen und halten sollen. Die dafür vorgesehenen Hilfsmittel sind vorgefertigte Bauteile aus Blech oder Kunststoff, die es in einem separaten Montagevorgang vom Handwerker anzubringen gilt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Abdeckung mit Kehlblechen zu schaffen, bei der sich die vorherige oder nachträgliche Anbringung von stützenden Sicherungsmitteln für durch Kehlschnitt verkleinerte Dachsteine, Dachpfannen oder dergleichen Dachplatten erübrigt.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß jedes Kehlblech wenigstens eine Stütze für an der Bildung der Ränder der Kehlrinne beteiligte Dachsteine oder dergleichen Dachdeckelemente aufweist.
Erfindungsgemäß gestaltete Kehlbleche zeichnen sich somit dadurch aus, daß die notwendigen Stützen bzw. stützenden Sicherungsmittel in die Kehlbleche unverlierbar integriert sind, daß also nur noch bei der Anbringung einer Abdeckung für eine Kehlrinne eine entsprechende Anzahl von Kehlblechen zu verlegen und zu befestigen ist. Separate Stützen bzw.
■ - _ »es«
entsprechende, Stützfunktionen ausübende Bauteile, können entfallen. Lohnintensive Zusatzarbeiten für das Anbringen stützender Bauteile sind »nicht notwendig, so daß auch eine Kostenreduzierung eintritt.
Nach einer Weiterbildung ist jede Stütze eine aus der Blechebene eines Kehlblechs in die Kehlrinne vorstehende Erhebung. Die als Erhebung vorliegende Stütze steht demzufolge in die Kehlrinne vor, wenn das Kehlblech in der Kehlrinne verlegt ist und vermag ein darüber befindliches Dachdeckungselement von unten zu stützen. Jede Erhebung bildet somit praktisch eine stützende Auflage für ein jeweiliges Dachdeckungselement, das an der Bildung eines Randes der Kehle beteiligt ist.
Jede Erhebung kann z. B. ein an dem zugeordneten Kehlblech durch Befestigen angeordnetes Teil sein. Auch dabei liegt ein vorgefertigtes verlegebereites Kehlblech vor, bei dem sich Zusatzarbeiten für das Montieren separater, eine Stützfunktion ausübender Bauteile eventuell verlierbar erübrigen.
Mit besonderem Vorteil ist jede Erhebung eine Ausformung des Kehlblech, also ein aus dem Blechmaterial des Kehlblechs geformtes Teil, so daß eine zweckmäßige Integration von Kehlblech und Stütze in einem einteiligen bzw. einstückigen Element vorliegt. ,
Jede Erhebung kann als ausgeformter Noppen, Wulst, Kopf oder dergleichen Form vorliegen, wobei Kreisformen und von der
Kreisform abweichende Ausgestaltungen möglich sind. Es lassen sich auch Reihen oder flächige Bereiche mit dicht nebeneinander befindlichen Erhebungen·bilden.
Eine besonders einfache Herstellung der Kehlbleche ist dadurch möglich, daß jede als Erhebung vorgesehene Ausformung eine Sicke ist. Sicken lassen sich relativ problemlos in die Kehlbleche einbringen...
Die Anordnung ist derart getroffen, daß jede Sicke eine Längssicke ist, die zum jeweils benachbarten Kehlblech-Außenrand parallel verläuft. Die in Form von Längssicken vorliegenden Erhebungen haben den Vorteil, daß sie neben ihrer Funktion als Stützen für bestimmte Dachdeckungselemente auch noch die Wasserableitung verbessern. Sie können auch verhindern, daß Schwallwasser zum Kehlblech-Außenrand gelangt und dann unter Umständen sogar in Bereiche der eigentlichen Dachkonstruktion eindringt.
Diesem Vorteil ist es des weiteren förderlich, daß nach einer anderen Weiterbildung, Stützen in dem Bereich des Kehlbleches ausgeformt sind, der die an der Bildung des Randes der Kehlrinne beteiligten Dachdeckungselemente untergreift.
Jede erhabene Längssicke bildet somit zugleich eine Dichtung und eine sichere Stütze in dem untergriffenen Bereich. Dabei haben die Längssicken auch noch den Vorteil, daß sie unter den Bereichen von Dachdeckungselementen durchlaufen. Besondere Maßnahmen zum Ausrichten auf bestimmte
Stützpunkte sind bei den durchlaufenden Längssicken in vorteilhafter Weise vernachlässigbar.
Zur Verbesserung der Dichtungsfunktion ist des weiteren mit Vorteil vorgesehen, daß jede Längssicke asymmetrische Querschnittsformen aufweist, indem sie mit ungleich steilen bzw. ungleich langen Flanken versehen ist.
Die längere Flanke fbefindet sich bei der erfindungsgemäßen Abdeckung an der Seite der Längssicke, die dem jeweils zugeordneten bzw. benachbarten Außenrand des Kehlbleches zugekehrt ist. Sie verläuft aufgrund der Neigung der Seitenflächen der eigentlichen Kehle im Dachbereich, die es mit dem Kehlblech abzudecken gilt, flacher als die kürzere Flanke, die relativ steil angestellt ist und für auftretendes Schwallwasser als .Prallkante wirkt. Daraus ergeben sich Vorteile für die Dichtungs- und Wasserableitfunktionen.
Eine weitere Maßnahme, insbesondere zur Verbesserung der Dichtungsfunktion, sieht vor, daß zwischen einer ersten Erhebung und dem jeweils benachbarten Außenrand des Kehlblechs eine vorstehende zweite Erhebung angeordnet ist.
Auch diese zweite Erhebung liegt in Form einer in das Kehlblech eingeformten Längssicke vor, die vorzugsweise weniger erhaben vorsteht als die erste Erhebung. Schwallwasser, das unter Umständen die erste Längssicke, die hauptsächlich Stützfunktionen erfüllen soll, überwunden hat, wird von der zweiten Erhebung zurückgehalten und kann somit nicht bis an den Außenrand des Kehlblechs gelangen.
Jedes Kehlblech ist ein vorgefertigtes Winkelprofil mit in einem stumpfen Winkel zueinanderstehenden ProfiIschenkeln. Dem Handwerker, der die Kehlbleche in einer Kehle zu verlegen hat, wird damit die Anpassung nur durch Nachbiegen der Kehlbleche an die Form der .. Kehle erleichtert. Selbstverständlich kann jedes Kehlblech jedoch auch ein Blechstreifen sein, in den die Stützfunktion ausübenden Erhebungen, insbesondere die Längssicken, bereits eingeformt sind. Bei der Verlegung hat der Handwerker dann durch Andrücken die entsprechende Anpassung herzustellen bzw. vollständig zu biegen.
Die Kehlbleche weisen eine vorbestimmte Länge auf, wobei die Endbereiche, der zu einer Abdeckung verlegten Kehlbleche, einander überlappen. Durch Winddruck und insbesondere durch Kapillarwirkung im Spalt der Überlappung kann in derartige Überlappungsbereiche Wasser eindringen. Um dadurch bewirkte Nachteile für eine Dachkonstruktion zu vermeiden, ist bei der erfindungsgemäßen Abdeckung mit besonderem Vorteil vorgesehen, daß jedes Winkelprofil in einem Endbereich, der bei aneinander gereiht verlegten Kehlbleche das jeweils benachbart liegende Kehlblech überlappt, mit Flüssigkeitssperren ausgerüstet ist. Jede Flüssigkeitssperre ist eine in dem jeweiligen Profilschenkel angebrachte taschenartige Ausformung. Jede taschenartige Ausformung ist vorzugsweise eine gedrückte Ausformung.
Um das Ausformen durch Drücken zu erleichtern und die Kapillarwirkung auszuschließen, weist jede taschenartige Ausformung abgestufte Bereiche »mit unterschiedlichen Höhen auf. Die eingedrückten taschenartigen Ausformungen sind unterschiedlich tief eingedrückt und stehen deshalb auch unterschiedlich erhaben an der gegenüberliegenden Blechseite vor. ■■■.!■■■■
In den Endbereich, der bei aneinandergereiht verlegten Kehlblechen vom jeweils benachbart liegenden Kehlblech überlappt wird, hat jede Erhebung bzw. Längssicke eine Absetzung. Dadurch ist die äußere Flanke der entsprechenden Erhebung bzw. Längssicke um ein vorbestimmtes Maß nach innen in die Erhebung bzw. in die Längssicke hinein versetzt. Die Tiefe dieser Absetzung bzw. Versetzung ist vorzugsweise gleich oder etwas größer als die Dicke des Kehlblechs.
Die Ausrüstung mit Absetzungen hat den Vorteil, daß die verlegten Kehlbleche im Überlappungsbereich nicht aufreiten.
Die Überlappung der Kehlbleche beträgt im Normalfall etwa 120 mm. Die Absetzungen sind in die Kehlbleche vorzugsweise so eingebracht, daß der abgesetzte Bereich länger als die Überlappung ist, beispielsweise 200 mm. Bei der Verlegung der Kehlbleche ist dadurch noch eine LängsverSchiebung und Ausrichtung möglich.
Weiterhin zeichnet sich die erfindungsgemäße Abdeckung dadurch aus, daß jedes Kehlblech aus Kupfer besteht. Selbstverständlich kommen auch andere Bleche in Frage.
Beispielsweise auch ein einseitig coatiertes Aluminiumblech. Diese Materialien sind witterungs- und korrosionsbeständig und biegefreundlich. Sie lassen sich vom Handwerker aufgrund ihrer relativen Weichheit am Verlegeort manuell nachbiegen und damit optimal anpassen. Dazu trägt noch bei, daß relativ dünne Bleche, z. B. bei Kupfer 0,5 bis 0,7 mm dünne Bleche, verwendbar sind. Die Biegesteifigkeit der Kehlbleche und damit ihre Handhabung auf der Baustelle wird verbessert durch die Ausbildung als Winkelprofil und auch die Längssicken als Versteifungselemente wirken.
Die Verlegung der Kehlbleche zu einer Abdeckung in einer Kehlrinne ist dadurch erleichtert, daß jedes Kehlblech im Bereich seiner seitlichen Außenränder eine Reihe von Befestigungslöchern aufweist. Ist das Kehlblech auf eine Kehlbohle der Dachkonstruktion aufgelegt, kann es mittels durch die Befestigungslöcher treibbaren Nägeln befestigt werden. Damit Längenänderungen aufgrund von Temperaturschwankungen ausgleichbar sind, ist jedes Befestigungsloch ein Langloch. Zur Verlegung der Kehlbleche für die erfindungsgemäße Abdeckung sind Befestigungselemente wie Haften oder dergleichen nicht erforderlich.
Ein .Ausführungsbeispiel der Erfindung, aus dem sich weitere erfinderische Merkmale ergeben, ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht einer die Abdeckung
aufweisenden Kehlrinne in der Kehle
einer Bedachung im Halbschnitt,
t ■
Fig. 2 eine Ansicht eines Kehlbleches,
Fig. 3 eine Ansicht eines Teils des Kehl-
* bleches im Schnitt entlang der
* bleches im Schnitt entlang der
Linie III-III in Fig. 2 und
Fig. 4 eine Teilansicht, eines Überlappungsbereiches
aneinander gereiht verlegter
Kehlbleche.
aneinander gereiht verlegter
Kehlbleche.
In Fig. 1 ist eine Ansicht einer Dachunterkonstruktion im Bereich einer Kehle im Halbschnitt dargestellt. Folglich ist die gesamte Ausführung der Dachkonstruktion hier nicht dargestellt. Sie setzt sich jedoch auf der linken Seite fort, so daß die mit 1 bezeichnete Mittellinie praktisch auch als Symmetrieachse gesehen werden kann.
Mit 2 ist ein Kehlsparren der Dachunterkonstruktion bezeichnet. Daran angeschlossene Dachsparren sind mit 3 und 4 bezeichnet. Bedingt durch die Neigung der Dachsparren 3 und 4 zum Kehlsparren 2 ist im Bereich über dem Kehlsparren 2 die Kehlrinne 5 ausgebildet. Auf den Dachsparren 3 und 4 ist außenseitig eine Lattung mit Dachlatten 6 und Konterlatte 7 angeordnet. Darauf ist eine Kehlbohle 8 verlegt.
Dachdeckungselemente sind mit 9 und 10 bezeichnet. Das Dachdeckungselement 10 ist an der Dachlatte 6 gehalten. Das Dachdeckungselement 10 ist, wie hier deutlich ersichtlich, an der Bildung des rechten Randes der Kehlrinne 5 beteiligt. Es ist durch einen nicht weiter erläuterten Kehlschnitt verkleinert, was dadurch verdeutlicht ist, daß es nicht mehr den profilierten Fußbereich aufweist, der beim benachbarten
f.
Dachdeckungselement 9 noch vorhanden ist.
Bevor die Dachdeckungselemente verlegt werden, ist die Kehlrinne 5 mit einem Kehlblech 11 aus dünnem Kupferblech abzudecken. Das Kehlblech besteht aus- einem Winkelprofil dessen ProfiIschenkel 12 und 13 in einem stumpfen Winkel zueinander stehen. In dem Bereich des Kehlbleches, der die an der Bildung des Randes der Kehlrinne 5 beteiligten Dachdeckungselemente 10 untergreift, ist eine Stütze 14 ausgeformt, die eine erste Erhebung in der Ausbildung als Längssicke mit ungleich steilen bzw. ungleich langen Flanken 15 und 16 ist. Die Längssicke verläuft parallel zum Kehlblech-Außenrand 17.
Im Bereich des Kehlblech-Außenrandes 17 ist das Kehlblech mittels eines hier angedeuteten Nagels 18 mit dem Holz der Kehlschalung 8 verbunden.
Zwischen der in Form einer Längssicke vorliegenden Stütze
14 und dem benachbarten Außenrand 17 des Kehlblechs ist eine zweite Erhebung 19 angeordnet, die ebenfalls als Längssicke 20 ausgebildet ist.
Fig. 1 verdeutlicht, daß die kurze Flanke 16 der ausgeformten, als Längssicke vorliegenden Stütze 14 eine Prallkante für aus der Kehle unter das ,Dackdeckungseleraent 10 gedrücktes Schwallwasser bildet. Sollte Wasser dennoch auf die andere Seite der erhabenen Stütze 14 gelangt sein, kann es aufgrund der flachen Neigung der längeren Flanke 15 zurücklaufen, um in der ,Kehlrinne 5 schließlich abgeführt zu werden.
Die zweite Längssicke 2 0 verhindert, daß unter Umständen doch noch über die Stütze 14 geflossenes Schwallwasser zum Kehlblech-Außenrand 17 gelangen kann.
Selbstverständlich ist der hier nicht weiter dargestellte linke Profilschenkel 12 des Kehlblechs 11 gleichartig mit entsprechenden Erhebungen in Form von Längssicken versehen, die ebenfalls die Funktion von Stützen aber auch von Dichtungsorganen erfüllen.
Fig. 2 zeigt eine Ansicht eines Kehlblechs 11. Jedes Kehlblech liegt in Form einer rechteckigen Tafel vor, die durch Abknicken um die Mittellinie 1 zu einem Winkelprofil mit in einem stumpfen Winkel zueinander stehenden Profilschenkeln 12 und 13 vorgefertigt ist. Die Kehlblech-Außenränder sind mit 17 bzw. 17' bezeichnet. Die Stütze 14, die als ausgeformte Längssicke mit Flanken 15 und 16 vorliegt, ist hier sichtbar. Ebenso die zweite Längssicke 20.
Selbstverständlich ist der Profilschenkel 12 symmetrisch und damit identisch ausgebildet. Er weist ebenfalls Längssicken auf. ,
In einem Endbereich, der bei aneinander gereiht verlegten Kehlblechen das jeweils benachbart liegende Kehlblech überlappt/ ist jedes Kehlblech, hier das Kehlblech 11, mit '■Flüssigkeitssperren ausgerüstet. Jede Flüssigkeitssperre ist bei diesem Ausführungsbeispiel eine in dem jeweiligen Profilschenkel 12, 13 angebrachte, gedrückte Ausformung 21 bzw. 21v die jeweils Bereiche 22 und 23 bzw. 22&lgr; und 23* mit unterschiedlichen Höhen aufweisen.
Jedes Kehlblech 11 weist außerdem im Bereich seiner seitlichen Außenränder 17 und 17' eine Reihe von Befestigungslöchern 24 bzw. 24' auf, von denen jedes als Langloch ausgebildet ist.
Fig. 3 zeigt einen Teil eines Kehlblechs 11 bzw. hier einen Teil des Profilschenkels 13 des Kehlblechs 11 in einem Schnitt entlang der Linie III-III in Fig. 2. Fig. 3 läßt die in Form von gedrückten Ausformungen 21 vorliegenden taschenartigen Flüssigkeitssperren erkennen. Jede Ausformung 21 hat abgestufte Bereiche 22, 23 mit unterschiedlichen Höhen, wie es hier dargestellt ist.
In Fig. 4 ist eine Teilansicht eines Überlappungsbereiches aneinandergereiht verlegter Kehlbleche 11 und 11 a dargestellt, wobei lediglich die Kehlblech-Hälften in den
Bereich der gegenseitigen Überlappung gezeichnet sind. Gleiche Bauteile sind mit gleichen Bezugszahlen bezeichnet.
Sichtbar ist in Mg. 4 der Schenkel 13 sowie der überlappende Schenkel 13 a der in Form von Winkelprofilen mit Schenkeln 12, 12 a bzw.. 13, 13 a vorliegenden Kehlbleche 11 und 11 a. Von den Schenkeln 12, 12 a sind hier lediglich kleine Teilabschnitte dargestellt.
In dem Bereich, indem sich die aneinandergereiht verlegten Kehlbleche 11, 11 a überlappen, sind die Längssicken 19, 19 a bzw. die in Form von Längssicken vorliegenden Erhebungen 14, 14 a jeweils mit je einer Absetzung 25, 25' versehen. In Fig. 4 sind aufgrund der Teildarstellungen lediglich die Erhebungen 14 mit der Absetzung 25 und die Längssicke 19 des Kehlblechs 11 mit der Absetzung 25' sichtbar. Jede Absetzung 25, 25' ist, wie hier erkennbar, ein in die äußeren Flächen der Flanken der Erhebung bzw. der Längssicke eingedrückter Absatz.
Claims (20)
1. Abdeckung für eine Kehlrinne in der Kehle zwischen zwei zusammentreffenden geneigten, mit Dachdeckungselementen wie Dachsteinen, Dachpfannen oder dergleichen gedeckten Dachflächen, wobei die Abdeckung aneinander gereiht und aneinander überlappend in der Kehle verlegbare Kehlbleche umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Kehlblech (11, 11a) wenigstens eine Stütze (14) für an der Bildung der Ränder der Kehlrinne (5) beteiligte Dachdeckungselemente (10) aufweist.
2. Abdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Stütze (14) eine aus der Blechebene eines Kehlblechs (11, 11a) in die Kehlrinne (5) vorstehende Erhebung ist.
3. Abdeckung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Erhebung eine Ausformung des Kehlbleches (11, 11 a) ist.
4. Abdeckung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Ausformung eine Sicke ist.
5. Abdeckung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Sicke eine Längssicke ist, die zum jeweils benachbarten Kehlblech-Außenrand (17, 17') parallel verläuft.
6. Abdeckung nach einem, der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Stützen (14) in dem Bereich des Kehlbleches (11, 11a) ausgeformt sind, der die an der Bildung des Randes der Kehlrinne (5) beteiligten Dachdeckungselemente (10) untergreift.
7. Abdeckung nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß jede Längssicke asymmetrische Querschnittsformen aufweist, indem sie mit ungleich steilen bzw. ungleich langen Flanken (15, 16) versehen ist.
8. Abdeckung nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einer ersten Erhebung (Stütze 14) und dem jeweils benachbarten Außenrand (17, 17') des Kehlblechs (11, 11a) eine vorstehende zweite Erhebung (19) angeordnet ist.
9. Abdeckung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Erhebung (19) ebenfalls in Form einer in das Kehlblech (11, 11a) eingeformten Längssicke (20) vorliegt.
10. Abdeckung nach einem der Ansprüche 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Erhebung (19) flacher als die erste Erhebung (Stütze 14) ist.
11. Abdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß pedes Kehlblech (11, 11a) ein vorgefertigtes Winkelprofil mit in einem stumpfen Winkel zueinanderstehenden Profilschenkeln (12, 13) ist.
12. Abdeckung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Winkelprofil in einem Endbereich, der bei aneinander gereiht verlegten Kehlblechen (11, 11a) das jeweils benachbart liegende Kehlblech (11) überlappt, mit Flüssigkeitssperren ausgerüstet ist.
13. Abdeckung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß jede Flüssigkeitssperre eine in dem jeweiligen Profilschenkel (12, 13) angebrachte taschenartige Ausformung (21, 21') ist.
14. Abdeckung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß jede Ausformung (21, 21') eine gedrückte Ausformung ist.
15. Abdeckung nach einem der Ansprüche 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß jede Ausformung (21, 21') abgestufte Bereiche 22, 23; 22', 23') mit unterschiedlichen Höhen aufweist.
16. Abdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Längssicken bzw. Erhebungen jedes Kehlbleches (11, 11a) in einem Endbereich, der bei aneinander gereiht verlegten Kehlblechen den jeweils benachbart liegende Kehlblech (11) überlappt, mit Absetzungen (25, 25') versehen sind.
17. Abdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Kehlblech (11, 11a) aus Kupfer besteht.
18. Abdeckung nach einem der Ansprüche 1-17, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Kehlblech (11, 11a) aus einseitig coatiertem Aluminium besteht.
19. Abdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Kehlblech (11, 11a) im Bereich seiner seitlichen Außenränder (17, 17') eine Reihe von Befestigungslöchern (24, 24') aufweist.
20. Abdeckung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Befestigungsloch (24, 24') ein Langloch ist.
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