DE20006144U1 - Traggestell - Google Patents
TraggestellInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B31/00—Service or tea tables, trolleys, or wagons
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B57/00—Cabinets, racks or shelf units, characterised by features for adjusting shelves or partitions
- A47B57/06—Cabinets, racks or shelf units, characterised by features for adjusting shelves or partitions with means for adjusting the height of the shelves
- A47B57/18—Cabinets, racks or shelf units, characterised by features for adjusting shelves or partitions with means for adjusting the height of the shelves consisting of screwbolts as connecting members
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Description
Die Erfindung betrifft ein Traggestell mit vorzugsweise zwei tragenden Säulen, zwischen denen wenigstens ein horizontaler Fachboden oder dergleichen anbringbar ist.
Derartige Traggestelle können für verschiedene Anwendungszwecke vielfältig ausgestaltet sein.
In neuerer Zeit braucht man derartige Traggestelle für Computer-Arbeitsplätze, wobei der Rechner auf einem unteren Fachboden, wenigstens ein Bildschirm und weiteres Zubehör auf einem mittleren Fachboden und ein Drucker schließlich auf einem oberen Fachboden angeordnet sind. Der mittlere Fachboden kann noch eine vor- und zurückschiebbare Aufnahme oder Ablage für die Tastatur nebst Mauspad haben.
Ein solcher PC-System-Ständer ist vorzugsweise auf Rollen verfahrbar.
Derartige Traggestelle können auch für Karteien und Ablagen in Büros, aber auch für Arbeitsplätze in anderen Betrieben dienen, ebenso wie für Regale.
Sehr stabil sind solche Traggestelle mit vier Säulen, welche die Fachböden jeweils an den Eckbereichen tragen. Viel besser von allen Seiten zugänglich sind aber die Fachböden und die darauf angeordneten Geräte, wenn die Fachböden nur an zwei jeweils an ihrem mittleren Bereich angreifenden Tragsäulen gehaltert sind, insbesondere im Bereich der Längsmittellinie. Hierbei müssen die Befestigungen zwischen Fachböden und Tragsäulen aber auch die Drehmomente aufnehmen, die praktisch unvermeidlich bei außermittiger Lagerung oder Belastung der Fachböden auftreten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Traggestell mit vorzugsweise nur zwei tragenden Säulen zu schaffen, bei dem die Fachböden auch außermittig belastbar sind, dabei sollen die tragenden Säulen mit den Fachböden schnell und leicht montierbar und demontierbar sein, damit das Traggestell bei Transport und Lagerung nur einen kleinen Raum einnimmt.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht gemäß der Erfindung darin, daß der Fachboden wenigstens einen mit der Säule verschraubbaren, konkaven Flansch aufweist, dessen Seitenränder bzw. seitliche Flügel - vor der Montage - einen kleineren Abstand voneinander haben als die Weite oder Breite zwischen entsprechenden Anlageflächen an der Säule.
Die Flanschen entsprechen also in ihrem Querschnitt im wesentlichen dem Profil der Anlageflächen bzw. der durchgehenden Anlagefläche an den Säulen, sind aber etwas stärker abgewinkelt oder gewölbt. Beim Festschrauben verspannt sich der jeweilige Flansch mit der Säule und geht mit ihr ein innig-steifes Verhältnis ein, man erhält eine formschlüssige Verbindung, die auch die auftretenden Kippmomente aufnehmen kann.
Vorzugsweise hat jeder Flansch eine obere Schrauböffnung und eine untere Schrauböffnung, deren Abstand voneinander gleich dem Abstand entsprechender Gewindeöffnungen an der Säule ist. Dank
der jeweils zwei Schraubverbindungen bzw. dank des vertikalen Abstandes zwischen den Schraubverbindungen vermindern sich die von den jeweiligen Schrauben aufzunehmenden Kräfte bei der Übertragung der Drehmomente aufgrund außermittiger Belastung des Fachbodens.
Vorteilhaft ist dabei die untere Schrauböffnung zum unteren Rand des Flansches hin offen, vorzugsweise konisch geöffnet. Bei der Montage kann somit der Flansch mit seiner unten konisch offenen Schrauböffnung von oben auf eine nur halb eingedrehte Schraube eingefahren und aufgesetzt werden; dies erfolgt vorzugsweise im wesentlichen gleichzeitig an beiden Säulen; jetzt ruht der Fachboden bereits stabil auf den beiden unteren Schrauben. Nun kann jeweils die obere Schraube in aller Ruhe eingeschraubt und schließlich können alle Schrauben fest angezogen werden.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung beschrieben.
Fig. 1 zeigt ein PC-Arbeitsgestell gemäß der Erfindung in Perspektive.
Fig. 2 zeigt das Gestell von der Seite; Fig. 3 zeigt das Gestell von vorne;
Fig. 4 zeigt das Gestell in Draufsicht von oben; Fig. 5 zeigt anhand der vergrößerten Ausschnitte V/Va in Fig. 3 bzw. Fig. 2 die erfindungsgemäße Befestigung zwischen
Fig. 4 zeigt das Gestell in Draufsicht von oben; Fig. 5 zeigt anhand der vergrößerten Ausschnitte V/Va in Fig. 3 bzw. Fig. 2 die erfindungsgemäße Befestigung zwischen
Fachböden und Säulen in größerem Maßstab; Fig. 6 zeigt eine Draufsicht auf diese Befestigung in Richtung
der Pfeile VI/VI in Fig. 5.
Fig. 7, 7a zeigen den horizontalen Schnitt nach Linie VII/VII in Fig. 6, vor und nach dem Festschrauben.
Fig. 7, 7a zeigen den horizontalen Schnitt nach Linie VII/VII in Fig. 6, vor und nach dem Festschrauben.
Das erfindungsgemäße Traggestell für Geräte eines PC-Arbeitsplatzes weist nur zwei tragende Säulen 1 auf, die mittig auf je
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einem horizontalen, sich in Sichtrichtung erstreckenden Basisrohr 2 ruhen, welches an seinen beiden Enden von je einer Laufrolle 3 getragen ist. Zwischen den beiden Säulen sind drei Fachböden A,5,6 in unterschiedlichen Höhen montiert: der untere Fachboden A vor allem für den Rechner, der mittlere Fachboden für den Bildschirm, nebst einem Auszug für die Tastatur, und der obere Fachboden 6 für einen Drucker.
Die Befestigungsstellen sind etwa auf der Längsmittellinie der Fachböden vorgesehen. In dem Maße, wie die Fachböden außermittig belastet werden, wenn etwa die Tastaturaufnahme nach vorne ausgezogen wird oder wenn der Bildschirm vor- oder zurückgeschoben wird, müssen die Befestigungen auch die dabei auftretenden Kippmomente oder Drehmomente aufnehmen; trotzdem sollen die Bauteile, insbesondere die Säulen, leicht sein und die Fachböden schnell und einfach an den Säulen montierbar sein. Zu diesem Zweck sind die Fachböden erfindungsgemäß wie folgt an den Säulen befestigt:
Die - von Rohren gebildeten - Säulen 1 sind mit einer Reihe von Gewindeöffnungen 7 versehen. Die Fachböden 4,5,6 tragen an der Mitte ihrer Schmalseiten je einen vertikalen Flansch 8, dessen Querschnitt demjenigen der Säulen 1 im Bereich der Gewindeöffnungen entspricht, aber etwas enger bzw. stärker gekrümmt ist als das Profil der Säulen in diesem Querschnittsbereich. Die Seitenränder 9 der konkaven Flansche 8 haben also einen etwas kleineren Abstand a voneinander als die Weite oder Breite b zwischen den entsprechenden Anlageflächen 10 an der jeweiligen Säule 1. Jeder Flansch 8 hat ein Durchsteckloch 11 für einen Schraubbolzen 12 oberhalb des jeweiligen Fachbodens und eine Schrauböffnung unterhalb des Fachbodens, der Abstand zwischen den beiden Schrauböffnungen ist gleich dem Abstand der Muttergewinde 7 an der Säule 1. Die untere Schrauböffnung 13 ist zum unteren Rand
des Flansches 8 hin offen, wobei zwei sich nach unten/außen konisch erweiternde Anlaufschrägen 13a vorgesehen sind.
Zur Montage wird jeweils eine untere Schraube 12 zur Hälfte in das Gewindeloch 7 der gewünschtem Höhe eingeschraubt. Sodann wird der Fachboden beidseits von oben abgesenkt, wobei die Flansche 8 von oben auf die beiden Schraubbolzen 12 abgesenkt werden. Jetzt ruhen die Fachböden - oder andere Komponenten stabil an ihrem Platz; nunmehr kann die jeweils obere Schraube in aller Ruhe eingeschraubt werden, am Ende werden alle Schrauben fest angezogen. Damit ist an allen Befestigungsstellen eine sichere, formschlüssige Verbindung erreicht, die auch Kippkräfte oder Kippmomente übertragen kann.
Es können auch einseitige Komponenten an der einen oder der anderen Säule auf die gleiche Weise, also mit einem erfindungsgemäßen konkaven Flansch angebracht werden.
Die Säulen sind vorzugsweise beidseits, also symmetrisch zu ihrer Längsmittellinie mit Muttergewinden für die Schraubbolzen versehen. Wie Figur 5 im einzelnen zeigt, sind entsprechende Gewindenippel an den Innenseiten befestigt. Zur Aufnahme der auftretenden Kippmomente ist der Querschnitt der Säulen längsgestreckt, vgl. Fig. 2 und 3 bzw. Fig. 7.
Claims (3)
1. Traggestell mit vorzugsweise zwei tragenden Säulen (1), zwischen denen wenigstens ein horizontaler Fachboden (4, 5, 6) oder dergleichen anbringbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Fachboden (4, 5, 6) wenigstens einen mit einer Säule (1) verschraubbaren, konkaven Flansch (8) aufweist, dessen Seitenränder bzw. Flügel (9) einen kleineren Abstand (a) voneinander haben als die Weite oder Breite (b) zwischen entsprechenden Anlageflächen (10) an der Säule (1).
2. Traggestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (8) eine obere Schrauböffnung (11) und eine untere Schrauböffnung (13) hat, deren Abstand voneinander gleich dem Abstand entsprechender Gewindeöffnungen (7) an den Säulen (1) ist.
3. Traggestell nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Schrauböffnung zum unteren Rand des Flansches hin offen, vorzugsweise konisch geöffnet ist.
Priority Applications (4)
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- 2001-03-21 DE DE50102236T patent/DE50102236D1/de not_active Expired - Fee Related
- 2001-03-21 AT AT01106976T patent/ATE266334T1/de not_active IP Right Cessation
- 2001-03-21 EP EP01106976A patent/EP1142509B1/de not_active Expired - Lifetime
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Also Published As
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