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DE20006712U1 - Windwerk, insbesondere Freifallwinde - Google Patents

Windwerk, insbesondere Freifallwinde

Info

Publication number
DE20006712U1
DE20006712U1 DE20006712U DE20006712U DE20006712U1 DE 20006712 U1 DE20006712 U1 DE 20006712U1 DE 20006712 U DE20006712 U DE 20006712U DE 20006712 U DE20006712 U DE 20006712U DE 20006712 U1 DE20006712 U1 DE 20006712U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
free
brake
fall
free fall
winch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20006712U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SIEBENHAAR ANTRIEBSTECHNIK GMB
Original Assignee
SIEBENHAAR ANTRIEBSTECHNIK GMB
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Filing date
Publication date
Application filed by SIEBENHAAR ANTRIEBSTECHNIK GMB filed Critical SIEBENHAAR ANTRIEBSTECHNIK GMB
Priority to DE20006712U priority Critical patent/DE20006712U1/de
Publication of DE20006712U1 publication Critical patent/DE20006712U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/02Driving gear
    • B66D1/14Power transmissions between power sources and drums or barrels
    • B66D1/22Planetary or differential gearings, i.e. with planet gears having movable axes of rotation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description

"Windwerk, insbesondere Freifallwinde1
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Freifallwinde nach Anspruch 1 dieser Anmeldung.
Sogenannte Freifallwinden sind aus vielen Anwendungen der Technik vor allem in Kränen, Seilbaggern und Bohrgeräten bekannt. Die Freifallwinde dient einerseits zum Heben einer Last, muß jedoch in der Lage sein, eine schwere Last, aber auch eine leichte Last, wie z. B. eine leere Schleppschaufel oder einen leeren Haken mit hoher Geschwindigkeit ("Freier Fall") herabzulassen. Durch die DE-PS 32 23 632 ist eine Freifallwinde offenbart, die zum Hohlrad des Plantengetriebes befestigt ist und mit ihren Bremsbacken über einen Ring die Seiltrommel festhält.
Des Weiteren sind Freifallwinden bekannt, bei denen das Hohlrad bzw. der Planetenträger der Abtriebsstufe des Planetengetriebes aus der Trommel herausgeführt und mit der Freifallbremse, die an dem Rand befestigt ist, drehfest verbunden ist.
Eine weitere Lösung zeigt die DE 41 34 722 C2, bei der das Hohlrad bzw. der Steg der vorletzten Planetenstufe gelagert und aus dem Planetengetriebe herausgeführt und außerhalb der Seiltrommel mit der Freifallbremse verbunden wird. Der Nachteil dieser Lösung liegt darin, dass zwischen der im "Freifall" frei zulaufenden Seiltrommel und der Freifallbremse eine Übersetzung von mehr als 3 (in der Regel 3,5 und mehr) besteht. Dadurch wird die Leichtgängigkeit der Freifallwinde beeinträchtigt. Nach dem Öffnen der Freifallbremse muß die Seiltrommel die Räder einer Planetenstufe auf sehr hohe Drehzahlen beschleunigen, wodurch die Freifallwinde schwergängig wird. Dies kann dazu führen, dass eine leichte Schaufel durch ihr Eigengewicht nicht herunterfällt. Die Leichtigkeit ist aber z. B. eine entscheidende Voraussetzung für die Funktionsfähigkeit eines Schleppschaufelbaggers.
Neben des oben beschriebenen Nachteils wird bei allen bisher bekannten Freifallwinden die Freifallbremse außerhalb der Seiltrommel angeordnet. Dies führt zu zwei wesentlichen Nachteilen. Zum Einen benötigt so eine Freifallwinde viel Einbauraum, der oft konstruktiv nicht vorhanden ist. Zum Anderen ist die Freifallbremse ungeschützt Gefahren von Schlag, Witterung etc. ausgesetzt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, eine Freifallwinde zu schaffen, die alle oben aufgeführten Nachteile vermeidet.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Freifallbremse in die Seiltrommel geschützt integriert wird. Durch die unmittelbare Ver-
bindung der Abtriebswelle (ein freies Glied der Abtriebsstufe) des Planetengetriebes - hier der Planetenträger - mit der Freifallbremse innerhalb der Seiltrommel wird dafür gesorgt, dass die Übersetzung zwischen Trommel und Freifallbremse im Freifallbetrieb gleich eins ist. Somit wird die optimale Voraussetzung für einen Schleppschaufelbetrieb erreicht.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung nachstehend beispielhaft näher erläutert.
Durch die Antriebsstufe mit dem Sonnerad 1 ist ein Antriebsmotor (nicht dargestellt) verbunden. Das Sonnenrad 1 steht darüber hinaus mit der Haltebremse 10 in Verbindung. Über das Planetenrad 2 der Antriebsstufe ist dieses Sonnerad mit dem Hohlrad 3 der Antriebsstufe gekoppelt. Das Hohlrad 3 steht in Verbindung mit dem Steg 4 der Antriebsplanetenstufe, die wiederum über das Sonnenrad 5 der Abtriebsplanetenstufe mit dem Planetenrad 6 der Abtriebsplanetenstufe in Verbindung steht. Das Hohlrad 7 der Abtriebsplanetenstufe ist ebenso wie das Hohlrad 3 der Antriebsplanetenstufe durch ein Gehäuse 9 mit der Trommel 11 verbunden. Die Trommel 11 ist hierbei durch den Windenrahmen 12 gehalten. Das Planetenrad 6 der Abtriebsplanetenstufe nimmt den Steg 8 der Abtriebsplanetenstufe auf, der wiederum mit dem Lamellenträger 13 verbunden ist. Der Lamellenträger 13 steht über die Lamellen 14 mit dem Gehäuse 15 für die Freifallbremse in Verbindung. Das Gehäuse 15 ist wiederum mit der Trommel 11 gekoppelt.
Sowohl die Haltebremse 10, als auch die Freifallbremse 13 bis 15 sind im vorliegenden Fall als öldurchflutete Lamellenbremsen ausgebildet, die in einem gesonderten Gehäuse öldicht untergebracht sind.
Die Funktionsweise der Freifallbremse ist nun wie folgt: Beim Antrieb erfolgt die Drehung des Sonnenrades. Durch das Sonnenrad wird das Planetenrad 2 mitgenommen, es erfolgt ein Abtrieb über das Hohlrad auf die Trommel 11. Da es sich bei dem Planetengetriebe um ein Summengetriebe handelt, dreht sich ebenfalls der Steg 4 der Antriebsplanetenstufe sowie das Sonnenrad 5 und auch das Planetenrad 6 der Abtriebsplanetenstufe sowie das Hohlrad 7. Der Steg der Abtriebsplanetenstufe hingegen steht still, da die Bremse angezogen ist.
Beim kontrollierten oder freien Fall, d. h. bei gelöster Freifallbremse 13 bis 15 dreht sich der Steg 8 der Abtriebsplanetenstufe. Gleichfalls bewegen sich sämtliche Getriebeteile der An- und Abtriebsplanetenstufe von dem Planetenrad 6 abwärts bis zum Sonnenrad 1. Die Bewegung ist allerdings unkontrolliert, weil ein Reaktionsmoment fehlt. Wesentlich hierbei ist, wie dies auch zu eingangs bereits erwähnt wurde, dass auf Grund des Übersetzungsverhältnisses zwischen Freifallbremse und Steg von 1 : 1 das Trägheitsmoment der Trommel bzw. des Trommelgehäuses 11 bei vollständig gelöster Freifallbremse denkbar gering ist. Dies deshalb, weil beim freien Fall das Planetengetriebe im Wesentlichen nicht mitbeschleunigt werden muß, sondern es werden sich vielmehr - wie bereits ausgeführt - die einzelnen Elemente der Planetenstufen drehen, jedoch unkontrolliert und nur auf Grund der zwischen den einzelnen Gliedern vorhandenen Reibungsverhältnisse.

Claims (7)

1. Freifallwinde mit einem ein- oder mehrstufigen Planetengetriebe (1 bis 9), einer Haltebremse (10) und einer Freifallbremse (13, 14, 15), einer Trommel einer Haltebremse (10) sowie einer Trommel (11) und wahlweise einem Rahmen (12), dadurch gekennzeichnet, dass die Freifallbremse (13, 14, 15) vollständig in die Trommel (11) integriert ist und mit dem Planetengetriebe (1 bis 9) über einen Steg (8) oder ein anderes freies Glied der Abtriebsstufe direkt fest verbunden ist, so dass die Übersetzung zwischen Freifallbremse (10) und Trommel (11) gleich eins ist.
2. Freifallwinde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Planetengetriebe (1 bis 9) eine, zwei oder mehr Stufen aufweist.
3. Freifallwinde nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Planetengetriebe ansich öldicht abgedichtet und unabhängig, d. h. ohne die Freifallbremse (13, 14, 15) aus der Trommel (11) entnehmbar ist.
4. Freifallwinde nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Freifallbremse (13, 14, 15) öldicht abgedichtet und unabhängig, d. h. ohne das Planetengetriebe (1 bis 9), aus der Trommel (11) herausgenommen werden kann.
5. Freifallwinde nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Freifallbremse (13, 14, 15) eine hydraulisch gelüftete, öldurchflutete, dynamische Lamellenbremse ist.
6. Freifallwinde nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Lamellenträger (13) der Freifallbremse (13, 14, 15) mit dem Planetenträger (8) über eine abziehbare feste Verbindung, z. B. eine Steckverzahnung, verbunden ist.
7. Freifallwinde nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Freifallbremse (13, 14, 15) entfernt und durch eine Flanschwelle ersetzt werden kann, wodurch aus der Freifallwinde eine normale Hubwinde entsteht.
DE20006712U 2000-04-12 2000-04-12 Windwerk, insbesondere Freifallwinde Expired - Lifetime DE20006712U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202017105348U1 (de) * 2017-09-05 2018-12-07 Liebherr-Components Biberach Gmbh Freifallwinde
DE102023115442A1 (de) * 2023-06-14 2024-12-19 Liebherr-Components Biberach Gmbh Freifallwinde

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202017105348U1 (de) * 2017-09-05 2018-12-07 Liebherr-Components Biberach Gmbh Freifallwinde
US11124396B2 (en) 2017-09-05 2021-09-21 Liebherr-Components Biberach Gmbh Free fall winch
DE102023115442A1 (de) * 2023-06-14 2024-12-19 Liebherr-Components Biberach Gmbh Freifallwinde

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Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 20001228

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 20030313

R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

Effective date: 20060516

R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years

Effective date: 20080602

R071 Expiry of right