DE20005140U1 - Verpackungsanordnung - Google Patents
VerpackungsanordnungInfo
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- Packging For Living Organisms, Food Or Medicinal Products That Are Sensitive To Environmental Conditiond (AREA)
Description
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Beschreibung
Verpaclcungsanordnung
Die Erfindung betrifft eine Verpackungsanordnung für wannenförmige Behälter mit überstehendem Rand, insbesondere Becher für Streichkäse und Frischkäse.
Streichbare Käsesorten, wie z.B. Frischkäse und Schmelzkäse, aber auch Käse in Scheiben oder andere Milchprodukte wie z.B. Pudding werden häufig in flachen rechteckigen oder wannenförmigen Behältern verpackt. Um diese dem Kunden möglichst verkaufsgünstig präsentieren zu können, werden die Behälter im Regal oftmals auf ihre schmale Seite gestellt. Dadurch zeigt die mit Produktnamen und Informationen bedruckte Deckeloberseite nach vorne zum Kunden. Das Aufstellen der Behälter auf deren Schmalseite bringt jedoch Probleme mit der Stabilität mit sich. Dadurch daß der Schwerpunkt relativ hoch liegt und die Auflagefläche sehr klein ist, neigen die Behälter dazu, umzufallen. Dies tritt besonders häufig dann auf, wenn aus einer Reihe an Behältern bereits einer oder mehrere entnommen sind, da dadurch die gegenseitige Stabilisierung wegfällt. Ferner kommt es auch häufig vor, daß bei unvorsichtiger Entnahme eines Behälters die dahinterliegenden umgestoßen werden und quasi ein Dominoeffekt auftritt, so daß die ganze Reihe umfällt. In jedem Fall führt dies zu einem unordentlichen Anblick im Verkaufsregal und außerdem wird der Zweck einer möglichst günstigen, kundenfreundlichen Präsentation dadurch zunichte gemacht.
Zu den eben geschilderten Problemen trägt neben der schmalen Auflagefläche bedingt durch die geringe Höhe der Behälter vor allem der bei diesen Behältern meist über den Behälterrand hinausstehende Deckel bei. Um die beschriebenen Behälter dicht, vor allem luftdicht verschließen zu können, bedarf es eines breiteren Randes des Behälters und eines Deckels, der über den Behälterrand übersteht. Werden diese Behälter dann auf ihre
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Schmalseite aufgestellt, so stehen diese durch den überstehenden Deckel bedingt niemals senkrecht. Dies ist zum einen nachteilig für die Verkaufspräsentation, da der Kunde wegen der geneigten Fläche möglicherweise Probleme beim Lesen der Deckeloberseite hat, und zum anderen bringt diese Neigung bereits eine gewisse Instabilität mit sich. Vor allem wannenförmige Behälter neigen aufgrund dessen, daß der Schwerpunkt nicht über dem Deckel sondern im Bereich der Behältermitte liegt, soweit umzukippen, daß sie auf ihren Seitenflächen aufliegen. Dies führt im ungünstigsten Fall dazu, daß die Deckeloberseite und damit die Produktspezifizierung nicht mehr lesbar sind.
Bisher gibt es mehrere Wege, dieses Problem zu lösen. Zum einen werden die Produkte in Umkartons einsortiert, in welchen sich stützende Einsätze befinden, die der Stabilisierung der Behälter in ihrer aufrechten Lage dienen. Nachteil dieser Einsätze ist jedoch, daß diese von der Umverpackung getrennt sind und einzeln in die fertig aufgestellten Verpackungen eingelegt werden müssen. Dadurch werden mehrere zusätzliche Arbeitsschritte benötigt, da diese Einsätze sowohl separat von den Umverpackungen hergestellt werden müssen, als auch getrennt von diesen aufgestellt werden müssen. Ferner bestehen derartige Einsätze oftmals aus Kunststoffen, was Probleme bezüglich der Umweltverträglichkeit und Entsorgung mit sich bringt.
Weiterhin ist bekannt, in Verkaufsregalen Gestelle aus Kunststoff oder Metall aufzustellen, welche die Warenartikel aufnehmen. Diese dienen nicht nur einmalig der Aufnahme von rechteckigen oder wannenformigen Warenartikeln, sondern werden mehrfach benutzt. Dadurch ist zwar das Entsorgungsproblem reduziert, aber der Arbeitskraft- und Zeitbedarf ist erheblich gesteigert. Die Waren müssen sämtlich ihrer Umverpackung entnommen und von Hand in die Regale einsortiert werden. Sind die vorderen Warenartikel entnommen, so müssen die noch in den Gestellen verbleibenden Artikel wieder umsortiert und nach vorne sortiert werden, damit die verkaufsfördernde Wirkung erhalten
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bleibt. Eine verkaufsfördernde Präsentation der Waren ist also nur über einen hohen Arbeitskräftebedarf zu bewerkstelligen.
Ein anderer Weg wird eingeschlagen durch in der Seitenwand eingebrachte Einschnitte, die den Rand der Behälter aufnehmen. Dadurch werden zwar die oben genannten Nachteile vermieden, jedoch ist die Präsentation der Waren nicht optimal. Dadurch daß die Behälter quasi in die Seitenwände eingehängt werden, ist zum einen ein Teil der werbewirksamen Verpackungsoberfläche verdeckt; zum anderen ist die optische Wirkung eine eher schwerfällige, wenig kundenansprechende. Der Kunde wünscht die Waren optisch ansprechend präsentiert zu bekommen, was durch die beschriebene Anordnung nicht möglich ist.
Es besteht daher immer noch das Problem, eine sowohl funktionale als auch optisch ansprechende Verpackung für wannenförmige Behälter zur Verfügung zu stellen. Ferner besteht die Aufgabe darin, diese auf materialsparende, umweit- und ressourcenschonende Art und Weise bereitzustellen.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Verpackungsanordnung nach Anspruch 1. Vorteilhafte Ausbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die erfindungsgemäße Verpackungsanordnung weist zumindest eine Reihe einer erhabenen, mit Aussparungen versehenen Abstützung auf. Die Aussparungen dienen der Aufnahme des über den Behälterrand hinausstehenden Deckels. Die höherliegende Auflagefläche der Abstützungsreihe dient dazu, den Behälter zu tragen und gegen Umfallen zu sichern. Die Reihe an hintereinander liegenden Abstützungen befindet sich im mittleren Bereich der Verpackungsanordnung, vorzugsweise mehr oder weniger in der Mitte. Sie befindet sich in jedem Fall nicht unmittelbar in der Ecke zwischen Boden und Seitenfläche und sie bildet nicht die Seitenfläche selber.
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Zur Erzielung des erfindungsgemäßen Zweckes genügt es, eine Abstützungsreihe auszubilden. Vorzugsweise ist jedoch vorgesehen, daß mehr als eine Reihe der Abstützungen ausgebildet sind, beispielsweise zwei, drei oder vier Abstutzungsreihen. Besonders bevorzugt wird jedoch die Anordnung von zwei nebeneinander liegenden Abstutzungsreihen. Durch die Ausbildung von mehr als einer Abstützungsreihe werden die Behälter besonders gut stabilisiert. Es wird dadurch vermieden, daß diese aufgrund einer nicht 100%ig mittigen Plazierung auf einer Seite absinken können, wodurch der optische Eindruck etwas getrübt würde.
Durch die Abstutzungsreihen mit ihren Aussparungen, welche den Deckel des Behälters umgreifen, werden die Warenartikel auf besonders vorteilhafte Art und Weise präsentiert. Selbst bei unvorsichtiger Entnahme einzelner Warenartikel kann es nicht vorkommen, daß die noch verbleibenden umgestoßen werden. Dadurch werden die zu verkaufenden Produkte bis zum letzten Stück stets optimal und kundenansprechend präsentiert.
Ein weiterer Hauptvorteil der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß die Warenartikel bereits an ihrem Herstellungsort in die erfindungsgemäße Verpackungsanordnung einsortiert und verpackt werden können. Durch die stabile Lage der Behälter werden zudem Transportschäden, wie sie durch ineinander fallende Artikel auftreten können, verhindert. Zudem wird der Arbeitskräfte- und Zeitbedarf verringert, da die Warenartikel im Geschäft nicht aus ihren Umverpackungen entnommen werden müssen, sondern mit dieser in das Regal gestellt werden.
Vorteilhaft ist außerdem, daß die Abstützungsreihe einstückig mit einer Seiten- oder Bodenfläche verbunden ist. Dies ist besonders vorteilhaft bei der Herstellung, da mit einem Zuschnitt eine vollständige Verpackungsanordnung mit Abstutzungsreihen in einem Arbeitsgang hergestellt werden kann.
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Die Abstützungsreihe entsteht durch Umknicken an FaI&zgr;linien. Es sind wenigstens drei Falzlinien vorgesehen, wodurch eine im Querschnitt pyramidal bzw. mehreckig ausgebildete Abstützungsreihe entsteht. Eine alternative Ausführungsform sieht jedoch das Vorhandensein von vier Falzlinien vor, wodurch die Abstützungsreihe im Querschnitt rechteckig, quadratisch oder auch trapezförmig ausgebildet wird.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung sieht vor, daß zwei Displaymodule gegenüberliegend angeordnet sind. Pro Displaymodul ist zumindest eine Abstützungsreihe ausgebildet, die entweder vom Boden oder vom Deckel der Verpackungsanordnung stammt. Sind zwei Reihen an Abstützungen pro Displaymodul ausgebildet, so ist vorgesehen, daß je eine der beiden Abstützungen vom Boden bzw. Deckel der Verpackungsanordnung herrührt. Die beiden Displaymodule sind einstückig als Verpackungsanordnung ausgebildet und miteinander über eine abtrennbare, sattelförmige Verschlußlasche verbunden. Nach dem öffnen der Verpackungsanordnung durch das Abtrennen der Verschlußlasche verbleiben die beiden Displaymodule und dienen dann als Präsentationseinheit.
Die erfindungsgemäße Verpackungsanordnung ist nicht nur zum Verpacken von Milchprodukten in rechteckigen oder wannenförmigen Behältern geeignet, sondern sie eignet sich auch beispielsweise zur Verpackung und Präsentation von flachen Lebensmitteldosen, wie z.B. Fisch-, Fleisch- oder Wurstdosen, aber auch zur Anordnung von anderen Warenartikeln in derartigen Behältern, wie z.B. Nägeln oder Schrauben.
Nachfolgend werden verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichungen näher erläutert und beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 einen Zuschnitt einer Verpackungsanordnung in Draufsicht;
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Fig. 2 einen Schnitt durch die Verpackungsanordnung von
Fig. 1 im befüllten Zustand;
Fig. 3 eine teilweise geschnittene, perspektivische
Fig. 3 eine teilweise geschnittene, perspektivische
Darstellung eines Displaymoduls; Fig. 4 einen Längsschnitt durch ein Displaymodul im befüllten
Zustand;
Fig. 5 eine teilweise geschnittene, perspektivische Darstellung eines alternativen Ausführungsbeispiels
Fig. 5 eine teilweise geschnittene, perspektivische Darstellung eines alternativen Ausführungsbeispiels
einer Abstützungsreihe der Verpackungsanordnung; und Fig. 6 ein weiteres alternatives Ausführungsbeispiel einer Abstützungsreihe der Verpackungsanordnung.
Fig. 1 zeigt einen Zuschnitt für ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Verpackungsanordnung 1. Sie besteht aus einer Bodenhälfte 2, einer Deckelhälfte 3 und zwei Seitenwänden 4. Sowohl die Bodenhälfte 2 als auch die Deckelhälfte 3 sind mit je zwei seitlich abstehenden Laschen 5 einstückig verbunden. Zur Herstellung der befüllungsfähigen Verpackungsanordnung 1 wird die Lasche 5 entlang der FaI&zgr;linien 6 in einem Winkel von ungefähr 90° vertikal zur Boden- bzw. Deckelfläche abgeknickt. Die Faltung der eigentlichen Abstützungsreihe 7 erfolgt über Abknickung der Falzlinien 8, 9, 10. Innerhalb der Abstützungsreihe 7 sind mehrere Aussparungen bzw. Einschnitte 11 vorgesehen, welche der Aufnahme des Becherrandes dienen (vgl. Fig. 4). Die Laschen 12 dienen dem Zusammenhalt und der seitlichen Versteifung der Verpackungsanordnung 1. Mittels der Lasche 13, welche auch einteilig ausgebildet sein kann, wird die Verpackungsanordnung verschlossen. Auf der Lasche 13 kann das Klebemittel z.B. in Form eines Klebestreifens bereits aufgetragen sein, es kann der Klebstoff jedoch auch nachträglich aufgebracht werden.
In Alternative zu dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel kann eine erfindungsgemäße Verpackungsanordnung auch aus zwei getrennten Teilen bestehen,
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einem Unterteil und einem Oberteil, wobei am Unterteil zumindest eine Abstützungsreihe 7 ausgebildet ist. Nach dem Befüllen des Unterteils mit den Warenartikeln 17 wird das Oberteil als Deckel aufgesetzt; es liegt dann eine allseitig geschlossene Verpackungsanordnung vor. Zur Präsentation der Waren im Geschäft braucht nur der Deckel abgenommen zu werden und das Unterteil mit der darin enthaltenen Abstützungsreihe und den dadurch gestützten Warenartikeln 17 im Regal aufgestellt werden.
Das bevorzugte Ausführungsbeispiel in Fig. 1 sieht dagegen vor, daß die Bodenhälfte 2 und die Deckelhälfte 3 miteinander zu einer einstückigen Verpackungsanordnung 1 verbunden sind. Ferner ist diese Verpackungsanordnung 1 so ausgebildet, daß zwei einander entgegengesetzt angeordnete Displaymodule 18 durch eine sattelförmige, abtrennbare Verschlußlasche 14 verbunden sind. Diese Verschlußlasche 14 wird entlang ihrer Perforationen 15 zum Öffnen der Verpackungsanordnung im Laden abgetrennt. Im Anschluß daran wird die Verpackungsanordnung 1 gemäß dem Pfeil 19 in Fig. 2 entlang der Perforationslinie 16 umgeklappt, so daß zwei Displaymodule 18 als Präsentationseinheiten vorliegen.
In Fig. 2 ist ein Schnitt durch eine befüllte Verpackungsanordnung 1 von Fig. 1 dargestellt. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, sind die Warenartikel 17 mit ihrem Deckelrand in die Abstützungsreihe 7 eingesetzt. Aus Fig. 2 ist ebenfalls ersichtlich, wie die Abstützungsreihe 7 durch Knicken entlang der Falzlinien 8, 9 und 10 gebildet wird.
Die Verpackungsanordnung 1 in Fig. 2 kann nebeneinander zwei Reihen an Warenartikeln aufnehmen. Entlang der Mitte des Bodens 2 verläuft zumindest teilweise die Perforation 16. Nach Entfernen der - in Fig. 2 nicht ersichtlichen - Verschlußlasche 14 wird die dann noch verbleibende Verpackungsanordnung 1 über der Perforation 16 in Richtung des Pfeiles 19 umgeknickt. Nach dem Umknickvorgang befindet sich jede Reihe an Warenartikeln 17 in einem Displaymodul 18, welche miteinander über die
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Perforation 16 verbunden sind. Bei Bedarf können diese entlang der Perforation 16 abgetrennt werden, so daß dann zwei getrennte Displaymodule 18 als Präsentationseinheit verbleiben. Nach dem Umknickvorgang befinden sich die zuvor seitlich der Warenartikel 17 angeordneten Abstützungsreihen 7 nun auf der dem Regal zugewandten Seite. Die Laschen 5 mit ihren Abstützungsreihen 7 bilden nun den Boden des Displaymoduls 18, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, und zwar dergestalt, daß jeweils eine Lasche 5 mit jeweils einer Abstützungsreihe 7 des Bodens 2 und des Deckels 3 gemeinsam den Boden des Displaymoduls 18 bilden. Die Warenartikel 17, wie durch die strichpunktierte Linie angedeutet, sind nun horizontal in den Aussparungen 11 in ihrer Lage fixiert. Die verbleibenden Teile des Bodens 2 und des Deckels 3 bilden nun die Seitenwände und sind durch die entsprechenden Bezugszeichen 2' und 3' in Fig. 3 dargestellt.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung sieht vor, daß pro Displaymodul 18 zwei Abstützungsreihen 7 ausgebildet sind. Je eine der beiden Abstützungsreihen 7 des Displaymoduls 18 entstammen der Bodenhälfte 2 bzw. Deckelhälfte 3 (vgl. Fig. 2 und 3). Wie aus Fig. 3 ebenfalls ersichtlich, liegen die Warenartikel 12 nach dem anhand von Fig. 2 beschriebenen Trennvorgang übersichtlich angeordnet und zum Entnehmen bereit im Displaymodul 18 vor.
Der Längsschnitt in Fig. 4 zeigt die vorteilhafte Abstützung und Sicherung der Warenartikel 17 durch die erfindungsgemäße Verpackungsanordnung 1 bzw. das Displaymodul 18. Die Warenartikel 17 sind hintereinander ordentlich und übersichtlich aufgereiht. Der überstehende Rand 20 der Warenartikel 17 greift in die Aussparung 11 der Abstützungsreihe 7 ein. Die Breite der Aussparung Il entspricht im wesentlichen der Dicke des Deckels 20. Die Aussparung 11 sollte also so breit, den Deckel 20 bequem aufnehmen zu können. Gleichzeitig sollte sie jedoch nicht so breit sein, daß die Warenartikel 17 verrutschen oder sogar kippen könnten. Allgemein wird eine Breite von 3 mm und maximial
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2 cm günstig sein. Die Seitenwand 21 der Warenartikel 17 liegt auf dem höchsten Punkt der Abstützungsreihe 7 auf. Dadurch bleiben die Warenartikel 17 stets in ihrer vertikalen Lage fixiert. Aus Fig. 4 ist ebenfalls ersichtlich, daß die Seitenwand 4 mit ihrer Lasche 12 der Stabilisierung des Displaymoduls 18 dient.
Die Fig. 5 und 6 zeigen eine alternative Ausführungsform der Abstützungsreihe 7. Beide Ausführungsformen werden gebildet durch Umknicken von vier Falzlinien 22, 23, 24 und 25. Dadurch entsteht eine rechteckige (Fig. 5) bzw. trapezförmige (Fig. 6) Ausgestaltung der Abstützungsreihe 7. Diese Ausführungsform ist besonders vorteilhaft, wenn nur eine Abstützungsreihe 7 pro Verpackungsanordnung 1 bzw. Displaymodul 18 ausgebildet ist. Dadurch, daß die obere Fläche 26 der Abstützungsreihen 7 eine größere Fläche umfaßt als die in den Ausführungsbeispielen in den Figuren 1, 2 und 3 dargestellte, erhöht sich die Aufliegefläche für die Seitenwände 21 der Warenartikel 17. Es wird damit ein seitliches Absinken, bedingt durch eine außermittige Anordnung der Warenartikel 17, in den Aussparungen 11 verhindert.
Die erfindungsgemäße Verpackungsanordnung 1 wird bevorzugt aus Pappe, starkem Papier oder Verbundstoffen wie z.B. einem Verbundstoff aus Pappe und Metallfolie hergestellt. Besonders bevorzugt, insbesondere im Hinblick auf die Umweltverträglichkeit, wird die Verwendung von Pappe, insbesondere von Kompaktpappe, aber auch von Wellpappe.
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Claims (8)
1. Verpackungsanordnung für wannenförmige Behälter mit zumindest teilweise überstehendem Rand, insbesondere Becher für Streichkäse, Frischkäse, Pudding etc., dadurch gekennzeichnet, daß an der Verpackungsanordnung (1) zumindest eine gefaltete Abstützungsreihe (7) mit zumindest einer Aussparung (11) zur Aufnahme eines Deckels (20) des Behälters (17) ausgebildet ist, wobei die Abstützungsreihe (7) einstückig mit zumindest einer Deckel-, Boden- oder Seitenfläche (2, 3, 4) verbunden ist, und sich die Abstützungsreihe (7) in Präsentationsstellung annähernd in der Mitte der Verpackungsanordnung (1) befindet.
2. Verpackungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützungsreihe (7) durch drei (8, 9, 10) oder vier (22, 23, 24, 25) Falzlinien gebildet wird.
3. Verpackungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützungsreihe (7) im Querschnitt dreieckig, rechteckig oder trapezförmig ist.
4. Verpackungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Aussparung (11) der Dicke des Deckels (20) des Behälters (17) entspricht, insbesondere zwischen 3 mm und maximal 2 cm breit ist.
5. Verpackungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei einander entgegengesetzt angeordnete Displaymodule (18) einstückig ausgebildet und durch eine sattelförmige, abtrennbare Verschlußlasche (14) verbunden sind, wobei wenigstens eine Abstützungsreihe (7) pro Displaymodul (18) ausgebildet ist.
6. Verpackungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Abstützungsreihen (7) pro Displaymodul (18) ausgebildet sind.
7. Verpackungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß je eine der beiden Abstützungsreihen (7) mit Boden (2) und Deckel (3) der Verpackungsanordnung (1) verbunden ist.
8. Verpackungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verpackungsanordnung (1) aus Pappe oder festem Papier, vorzugsweise aus Kompaktpappe besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20005140U DE20005140U1 (de) | 2000-02-07 | 2000-02-07 | Verpackungsanordnung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20005140U DE20005140U1 (de) | 2000-02-07 | 2000-02-07 | Verpackungsanordnung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20005140U1 true DE20005140U1 (de) | 2001-04-19 |
Family
ID=7939056
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20005140U Expired - Lifetime DE20005140U1 (de) | 2000-02-07 | 2000-02-07 | Verpackungsanordnung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20005140U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1695914A1 (de) * | 2005-02-23 | 2006-08-30 | Mayr-Melnhof Karton AG | Verpackung zum Aufnehmen von Gegenständen, insbesondere für die Aufbewahrung und den Transport von elektronischen Geräten |
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2000
- 2000-02-07 DE DE20005140U patent/DE20005140U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1695914A1 (de) * | 2005-02-23 | 2006-08-30 | Mayr-Melnhof Karton AG | Verpackung zum Aufnehmen von Gegenständen, insbesondere für die Aufbewahrung und den Transport von elektronischen Geräten |
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