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DE20005758U1 - Vorrichtung zum Belüften von Räumen - Google Patents

Vorrichtung zum Belüften von Räumen

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DE20005758U1
DE20005758U1 DE20005758U DE20005758U DE20005758U1 DE 20005758 U1 DE20005758 U1 DE 20005758U1 DE 20005758 U DE20005758 U DE 20005758U DE 20005758 U DE20005758 U DE 20005758U DE 20005758 U1 DE20005758 U1 DE 20005758U1
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DE
Germany
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air
room
air passage
slide
housing
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DE20005758U
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English (en)
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RYLCZCYNSKI MIREPA
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RYLCZCYNSKI MIREPA
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Publication date
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Publication of DE20005758U1 publication Critical patent/DE20005758U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F7/00Ventilation
    • F24F7/04Ventilation with ducting systems, e.g. by double walls; with natural circulation
    • F24F7/06Ventilation with ducting systems, e.g. by double walls; with natural circulation with forced air circulation, e.g. by fan positioning of a ventilator in or against a conduit
    • F24F7/065Ventilation with ducting systems, e.g. by double walls; with natural circulation with forced air circulation, e.g. by fan positioning of a ventilator in or against a conduit fan combined with single duct; mounting arrangements of a fan in a duct

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ventilation (AREA)

Description

Vorrichtung zum Belüften von Räumen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Belüften von Räumen mit einem Gebläse zur Erzeugung eines in den Raum förderbaren Luftstroms.
Es ist bekannt, zur Belüftung von Räumen, wie beispielsweise Wintergärten oder dergleichen, Gebläse innerhalb des Raumes anzubringen, um für eine ausreichende Luftverteilung innerhalb des Raumes zu sorgen.
Nachteilig an der bekannten Vorrichtung ist, dass die Luftbewegung innerhalb des Raumes relativ unkontrolliert erfolgt. Weiterhin ist der mit dem Betrieb des Gebläses verbundene Lärm unerwünscht.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Belüften von Räumen derart weiterzubilden, dass eine einfach zu bedienende, effektive und vorzugsweise ge-
räuscharme Belüftung eines geschlossenen Raumes gewährleistet ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, dass der Raum in einem Absaugbereich desselben über einen Luftabführungskanal mit dem Gebläse verbunden ist, wobei der Luftabführungskanal in dem Absaugbereich mindestens eine Ansaugöffnung aufweist, dass der Raum in einem Zuführbereich desselben eine Luftsteuereinheit aufweist, die mehrere Luftdurchtrittsöffnungen aufweist, die derart zusammenwirken, dass in einer Umwälzstellung ein über den Luftabführungskanal geleiteter Luftstrom in den Raum zurückgeführt und dass in einer Frischluftstellung ausschließlich ein Frischluftstrom aus der Umgebung in den Raum geführt wird.
Der besondere Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, dass durch das Vorsehen einer in zwei Betriebsstellungen betätigbaren Luftsteuereinheit in Verbindung mit dem Gebläse und einem Luftführungskanal auf einfache Weise eine ganzjährige Belüftung eines geschlossenen Raumes gewährleistet wird. In einer Umwälzstellung der Luftsteuereinheit erfolgt eine Luftzirkulation, die beispielsweise ein Beschlagen von Scheiben verhindert. In einer Frischluftstellung wird die von dem Gebläse angesaugte Luft aus dem Raum freigegeben und stattdessen vorzugsweise kühle Frischluft aus der Umgebung angesaugt. Vorteilhaft kann der in dem geschlossene Raum infolge des durch das Gebläse erzeugten Absaugens der Luft entstehende Unterdruck für das Ansaugen der Frischluft sogen. Die Erfindung ermöglicht somit eine stetige und kontrollierte Luftführung, die
sich günstig auf das Wohlbefinden der innerhalb des Raumes befindlichen Personen bzw. Pflanzen auswirkt.
Nach einer besonderen Ausführungsform weist die Luftsteuereinheit ein Gehäuse auf, in dem ein Schieber verschieblich angeordnet ist. Der Schieber weist zwei Durchlässe auf, die mit entsprechenden Luftdurchtrittsöffnungen des Gehäuses derartig zusammenwirken, dass in der Umwälzstellung der mit dem Luftabführungskanal gekoppelte Umwälzanschluss des Gehäuses freigegeben ist zur Durchfuhr des Luftstromes durch eine weitere Luftdurchtrittsöffnung in den Innenraum des Raumes. In einer Frischluftstellung ist der Schieber derart angeordnet, dass die beiden Durchlässe zu den Öffnungen des Umwälzanschlusses und eines benachbarten Abluftanschlusses korrespondieren. Somit kann der durch den Luftabführungskanal geleitete Luftstrom in einen Innenraum des Schiebers eindringen und nach Umleitung über den Abluftanschluss an die Umgebung freigegeben werden. Eine weitere benachbarte dritte Luftdurchtrittsöffnung des Gehäuses ist nunmehr freigelegt, so dass Frischluft aus der Umgebung in den Innenraum geleitet werden kann. Vorteilhaft ermöglicht die Ausbildung des Steuermittels als Schieber die Umlenkung des aus dem Innenraum geleiteten Luftstromes an die Umgebung einerseits und das Freilegen eines Frischluftkanales innerhalb des Gehäuses zur Einleitung von Frischluft in den Raum andererseits. Durch die verschiebliche Anordnung des Schiebers ist eine einfache Bedienbarkeit bei hoher Betriebssicherheit gewährleistet.
Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist das Gehäuse quaderförmig ausgebildet und weist eine Hauptkammer und eine in Luftströmungsrichtung nachgeordnete Verteilkam-
mer auf. Der Schieber ist längsverschieblich quer zur Luftstomrichtung in der Hauptkammer gelagert. Vorteilhaft bilden die Stirnseiten des Gehäuses Endanschläge für die Endlagen des Schiebers.
Alternativ könnte die Verstellung der Luftsteuereinheit statt des Schiebers auch mit zwei um eine vertikale Achse verschwenkbaren Luftklappen erfolgen. Diese müssten über ein Gestänge miteinander gekoppelt sein, wobei jede Luftklappe einem gesonderten Teilraum der Hauptkammer zugeordnet ist. Die Schwenkachsen der Luftklappen erstrecken sich auf einer dem Inneren des Raumes zugewandten Seite der Hauptkammer. Sie bewirken jeweils wechselweise ein Öffnen bzw. Schließen der dem Inneren des Raumes zugewandten Luftdurchtrittsöffnungen des Gehäuses. Diese Ausführungsform der Erfindung ist im Vergleich zur Ausführung als Schieber konstruktiv aufwendig, führt jedoch zu dem gleichen Ergebnis.
Vorteilhaft ermöglicht die der Hauptkammer nachgeordnete Verteilkammer ein Verteilen des Luftstromes in eine gewünschte Richtung. Durch entsprechende Luftleitelemente kann die Richtung vorgegeben werden. Beispielsweise können die Luftleitelemente derart zueinander geneigt ausgebildet sein, dass der Luftstrom fächerförmig in das Innere des Raumes eingeleitet wird.
Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung liegt der Absaugbereich des Raumes in einem oberen deckennahen Bereich. Auf diese Weise kann sich die in dem Deckenbereich sammelnde erwärmte Luft abgesaugt werden, so dass er durch einen in einem bodennahen Bereich des Raumes angeordneten
Zuführbereich eingeleitet wird. In dieser Umwälzstellung des Luftsteuerelementes, die vorzugsweise im Winter Anwendung findet, kann ohne zusätzliche Aufheizung des Luftstromes eine gleichmäßig erwärmte Lutschichtung innerhalb des Raumes erzielt werden.
Vorteilhaft kann innerhalb des Luftabführungskanals ein Luftfeuchtigkeitsregulator vorgesehen sein, der die Feuchtigkeit des Luftstromes selbsttätig steuert. Der Luftfeuch-10 tigkeitsregulator kann beispielsweise als dickwandiges
&eegr; derselben ei einem s der umgetfeuchtigwird.
15
Luftstromes hoher Feuchtigkeit durch Absorptio verringert und die gespeicherte Feuchtigkeit b Luftstrom geringer Feuchtigkeit abgibt, so das wälzte Luftstrom stets in einem begrenzten Luf keitsbereich dem Inneren des Raumes zugeführt
Gebläse unass eine dass das Gedten Seite kann eine Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist das terhalb des Bodens des Raumes angeordnet, so d schalldämmende Wirkung erzielt wird. Dadurch,
blase auf einer dem Inneren des Raumes abgewan einer Raumwand in dem Erdreich eingesetzt ist, gute Schalldämmung verwirklicht werden.
Luftabfühertikales reich des atzheizung ise im Winrwärmung des Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist der rungskanal in einem vertikalen Abschnitt als &ngr; Steigrohr ausgebildet, das sich in einem Eckbe Raumes erstreckt und innerhalb dessen eine Zus angeordnet sein kann. Hierdurch kann vorzugswe terbetrieb (Umwälzstellung) eine zusätzliche E Raumes ermöglicht werden.
• ·
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
5
Figur 1 eine perspektivische und schematische Darstellung
eines Raumes und einer Vorrichtung zum Belüften
des Raumes,
Figur 2 eine perspektivische Darstellung eines in einer Luftsteuereinheit integrierten Schiebers,
Figur 3 eine perspektivische Darstellung einer Luftsteuereinheit mit einem Gehäuse und dem Schieber in einer Frischluftstellung und
Figur 4 eine perspektivische Darstellung der Luftsteuereinheit mit dem Schieber in einer Umwälzstellung.
Figur 1 zeigt die Dimensionen eines quaderförmigen Raumes 1, der vorzugsweise als Wintergarten ausgebildet ist und sich an einer nicht dargestellten Wand eines Hauses anschließen kann. Zur Belüftung des Raumes 1 ist ein Luftabführungskanal 2 vorgesehen, der sich von einem in einem deckennahen Bereich des Raumes 1 liegenden Absaugbereich 3 zu einem Boden 4 des Raumes 1 nahen angeordneten Zuführbereich 5 erstreckt.
Der Luftabführungskanal 2 weist in dem Absaugbereich 3 eine Anzahl von Ansaugöffnungen 6, deren Querschnitt in Luftstromrichtung abnimmt. Hierdurch ist gewährleistet, dass bei Vorliegen eines sich über die gesamte Länge des Raumes
1 erstreckenden Absaugbereichs 3 ein gleichmäßiger Luftvolumenstrom aufgenommen wird.
Damit die Luft in dem oberen Bereich des Raumes 1 (Absaugbereich 3) abgesaugt werden kann, ist ein Gebläse 7 vorgesehen, das in einem Erdreich 8 unterhalb des Bodens 4 des Raumes 1 angeordnet ist. Das Gebläse 7 ist über einen vertikalen Abschnitt 9 des Luftabführungskanals 2 mit dem Absaugbereich 3 verbunden. Der vertikale Abschnitt 9 des Luftabführungskanals 2 kann vorzugsweise als Steigrohr ausgebildet sein, das sich in einem vertikalen Eckbereich 10 des Raumes 1 unter Anlage an einer vertikalen Wandung 11 des Raumes erstreckt. Auf einer dem Inneren des Raumes 1 zugewandten Seite des Steigrohres kann ein Schalter 12 vorgesehen sein zum Einschalten bzw. Einstellen der Drehzahl des in dem Gebläse 7 angeordneten nicht dargestellten Lüfters.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann innerhalb des Steigrohres auch eine Zusatzheizung angeordnet sein, so dass der umgewälzte Luftstrom zusätzlich erwärmt werden kann.
In einem in Luftstromrichtung nachgeordneten Bereich des Gebläses 7 weist der Luftabführungskanal 2 einen Luftfeuchtigkeitsregulator 13 auf, der vorzugsweise als dickwandiges Schamotterohr ausgebildet ist und für eine Entfeuchtung bzw. Befeuchtung des innerhalb des Luftabführungskanals 2 geführten Luftstromes sorgt. Der Luftfeuchtigkeitsregulator 13 erstreckt sich in einem unteren horizontalen Abschnitt 14 des Luftabführungskanals 2, der vorzugsweise in dem Erdreich 8 unterhalb des Bodens 4 des Raumes 1 verläuft. Das
Auslassende des Luftabführungskanals 2 ist mit einem Umwälzanschluss 15 einer Luftsteuereinheit 16 verbunden. Diese Luftsteuereinheit 16 besteht im Wesentlichen aus einem quaderförmigen Gehäuse 17, in dem ein Schieber 18 längsverschieblich angeordnet ist. Das Gehäuse 17 ist in einem Bereich des Bodens 4 des Raumes 1 eingefasst und weist an einer Oberseite vorzugsweise ein Gitterrost 19 auf, durch deren Zwischenräume der Luftstrom in das Innere des Raumes 1 eindringen kann.
Das Gehäuse 17 weist zum einen eine Hauptkammer 20 auf, innerhalb derer der Schieber 18 gelagert ist, und weist zum anderen eine Verteilkammer 21 auf, von der aus der eingebrachte Luftstrom in das Innere des Raumes 1 einströmen kann.
Die Hauptkammer 20 des Gehäuses 17 weist auf einer dem Inneren des Raumes 1 abgewandten Seite äußere Luftdurchtrittsöffnungen 22, 22 \ 22&lgr;&Lgr; auf und auf einer dem Inneren des Raumes 1 zugewandten Seite innere Luftdurchtrittsöffnungen 23, 23&Lgr; auf. Die Luftdurchtrittsöffnungen 22, 22 \ 22 &lgr;&Lgr;, 23, 23&Lgr; weisen jeweils eine horizontale Mittelachse auf. Die erste als Umwälzanschluss 15 dienenden äußere Luftdurchtrittsöffnung 22 erstreckt sich koaxial zu der ersten inneren Luftdurchtrittsöffnung 23. Die mit einem Frischluftanschluss 24 verbundene dritte äußere Luftdurchtrittsöf fnung 22&Lgr; &Lgr; ist koaxial zu der zweiten inneren Luftdurchtrittsöf fnung 23&lgr; ausgerichtet. Die weitere zweite äußere Luftdurchtrittsöffnung 22 * ist mit einem Abluftan-Schluss 25 verbunden, der den Luftstrom durch eine entsprechende Leitung an die Umgebung abgibt.
In einer Frischluftstellung des Schiebers 18 gemäß Figur 3 liegt der quaderförmige Schieber 18, der passgenau in der Hauptkammer 20 eingesetzt ist, an einer ersten Stirnseite 26 der Hauptkammer 20 an, die als Endanschlag dient. Der Schieber 18 weist zwei Durchlässe 27, 27&lgr; auf einer den äußeren Luftdurchtrittsöffnungen 22, 22 \ 22&Lgr;&lgr; zugewandten Seite auf, die in der Frischluftstellung gemäß Figur 4 zu den inneren Luftdurchtrittsöffnungen 23, 23&Lgr; korrespondieren. Da der Schieber 18 kastenförmig mit einem Hohlraum ausgebildet ist, kann der durch das Gebläse 7 angesaugte Luftstrom durch die Luftdurchtrittsöffnung 22 sowie dem ersten Durchlass 27 in den Hohlraum des Schiebers 18 eindringen, so dass er nachfolgend in umgekehrter Richtung durch den Durchlass 27 * und die zweite äußere Luftdurchtrittsöffnung 22&Lgr; über eine entsprechende Leitung an die Umgebung abgegeben wird.
Damit über eine Frischluftleitung 28 Frischluft aus der Umgebung in den Raum 1 eingeleitet werden kann, legt der Schieber 18 den Zwischenraum zwischen den parallelen Wandungen der Hauptkammer 21, die die äußere Luftdurchtrittsöf fnung 22&Lgr;&Lgr; und die innere Luftdurchtrittsöffnung 23&lgr; tragen, frei. Es kann somit Frischluft durch einen Frischluftabschnitt 29 der Hauptkammer 20 hindurchströmen in die nachgeordnete Verteilkammer 21, von der aus unter Umlenkung des Frischluftstromes nach oben das Innere des Raumes 1 mit Frischluft versorgt werden kann. Damit die Frischluft verteilt in das Innere des Raumes 1 geführt wird,' können nicht dargestellte Luftleitelemente vorgesehen sein, die sich fächerförmig an einer Oberseite der Verteilkammer 21 erstrecken.
In einer Umwälzstellung gemäß Figur 4 ist der Schieber 18 unter Anlage an einer zweiten Stirnseite 30 der Hauptkammer 20 in einer gegenüberliegenden Endlage verschoben. Zu diesem Zweck kann in einem oberen Bereich ein nicht dargestellter Steg angeordnet sein, der in einem Schlitz des Gitterrostes 19 geführt ist zur manuellen Betätigung des Schiebers 18.
In dieser Umwälz- oder Umluftstellung gemäß Figur 4 können die Durchlässe 27, 27&Lgr; mit dem äußeren Luftdurchtrittsöffnungen 22 \ 22&lgr;&Lgr; korrespondieren, so dass ein in der Frischluftleitung 28 integriertes Frischluftgebläse 31 weiterbetrieben werden kann. Wesentlich ist jedoch, dass die innere Luftdurchtrittsöffnung 23&Lgr; durch den Schieber 18 abgedeckt ist, so dass keine Frischluft in das Innere des Raumes 1 eindringen kann.
Durch diese Endlage des Schiebers 18 ist die äußere Luftdurchtrittsöf fnung 22 und die innere Luftdurchtrittsöffnung 23 freigelegt, so dass der durch den Luftabführungskanal 2 angesaugte Luftstrom nach Durchströmen der Verteilkammer in das Innere des Raumes 1 eingeleitet werden kann. Hierdurch wird eine Luftzirkulation oder Luftdurchmischung ermöglicht, die eine Ansammlung von erwärmter Luft in einem oberen Bereich des Raumes 1 verhindert. Eine unerwünschte Luftschichtung, unten kalt, oben warm, wird hierdurch vermieden. Diese Umwälzstellung ist vorzugsweise in Wintermonaten angezeigt, wobei zusätzlich durch eine Zusatzheizung, die vorzugsweise in dem Steigrohr 9 angeordnet ist, eine zusätzliche Erwärmung des Luftstromes erzeugt werden kann. Die Frischluftstellung bietet sich vorzugsweise in den Sommermonaten an, um eine Abkühlung des Raumes 1 zu erreichen.
Zu diesem Zweck ist das freie Ende der Frischluftleitung 28 vorzugsweise auf einer Nordseite des Raumes 1 angeordnet, in dem sich vorzugsweise gekühlte Luft befindet.
In der Frischluftleitung 28 oder in dem Frischluftgebläse 31 kann ein Aktivkohlefilter integriert sein, der Schadstoffe wie Pollen oder Staubteilchen aus dem Frischluftstrom herausfiltert. Auf diese Weise gelangt ausschließlich gereinigte Frischluft in das Innere des Raumes 1. Insbbesondere kann der Filter so ausgestaltet sein, dass entsprechende allergisch wirksame Partikel aus der Frischluft absorbiert werden, so dass der Raum 1 zum Aufenthalt für Allergiker geeignet ist.

Claims (12)

1. Vorrichtung zum Belüften von Räumen mit einem Gebläse zur Erzeugung eines in den Raum förderbaren Luftstroms, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum (1) in einem Absaugbereich (3) desselben über einen Luftabführungskanal (2) mit dem Gebläse (7) verbunden ist, wobei der Luftabführungskanal (2) in dem Absaugbereich (3) mindestens eine Ansaugöffnung (6) aufweist, dass der Raum (1) in einem Zuführbereich (5) desselben eine Luftsteuereinheit (16) aufweist, die mehrere Luftdurchtrittsöffnungen (22, 22', 22", 23, 23', 27, 27') aufweist, die derart zusammenwirken, dass in einer Umwälzstellung ein über den Luftabführungskanal (2) geleiteter Luftstrom in den Raum (1) zurückgeführt und dass in einer Frischluftstellung ausschließlich ein Frischluftstrom aus der Umgebung in den Raum (1) geführt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftsteuereinheit (16) ein Gehäuse (17) aufweist, in dem ein Schieber (18) verschieblich gelagert ist zum Öffnen und Verschließen von den in Wandungen des Gehäuses (17) ausgebildeten Luftdurchtrittsöffnungen (22, 22', 22", 23, 23').
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (18) lediglich zwei Luftdurchlässe (27, 27') auf einer gemeinsamen, dem Inneren des Raumes (1) abgewandten Seite aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (17) auf einer dem Inneren des Raumes (1) abgewandten Seite drei äußere Luftdurchtrittsöffnungen (22, 22', 22") und auf einer dem Inneren des Raumes (1) zugewandten Seite zwei innere Luftdurchtrittsöffnungen (23, 23') aufweist, wobei der Schieber (18) in der Umwälzstellung derart positioniert ist, dass zum einen ein durch den Luftabführungskanal (2) geleiteter Luftstrom durch eine äußere Luftdurchtrittsöffnung (22) einerseits und eine erste innere Luftdurchtrittsöffnung (23) andererseits in den Raum (1) geleitet wird und zum anderen zumindest die zweite innere Luftdurchtrittsöffnung (23') versperrt ist und wobei der Schieber (18) in der Frischluftstellung derart positioniert ist, dass zum einen ein Luftstrom aus der Umgebung durch eine weitere äußere Luftdurchtrittsöffnung (22') einerseits und durch die zweite innere Luftdurchtrittsöffnung (23') andererseits in den Raum (1) geleitet wird und zum anderen zumindest die erste Luftdurchtrittsöffnung (23) versperrt ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (18) längsverschieblich in dem Gehäuse (17) gelagert ist, wobei die beiden Durchlässe (27, 27') des Schiebers (18) zu der ersten äußeren Luftdurchtrittsöffnung (22) bzw. der zweiten äußeren Luftdurchtrittsöffnung (22') des Gehäuses (17) korrespondieren, derart, dass der durch den Luftabführungskanal (2) zugeführte Luftstrom umgeleitet und über einen Abluftanschluss (25) an die Umgebung freigegeben wird.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (17) und der Schieber (18) quaderförmig ausgebildet sind, wobei der Schieber (18) in einer Hauptkammer (20) des Gehäuses (17) angeordnet ist und wobei der durch die erste innere Luftdurchtrittsöffnung (23) oder die zweite innere Luftdurchtrittsöffnung (23') die Hauptkammer (20) verlassende Luftstrom in eine nachgeordnete Verteilkammer (21) eintritt, aus der der Luftstrom in Richtung des Inneren des Raumes (1) austritt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelachsen der Luftdurchtrittsöffnungen (22, 22', 22", 23, 23') und der Luftdurchlässe (27, 27') zumindest parallel und im Wesentlichen waagerecht verlaufen.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuführbereich (5) in einem bodennahen Bereich des Raumes (1) angeordnet ist und dass das Gehäuse (17) mit einer Oberseite bündig mit einem Boden (4) des Raumes (1) abschließt, wobei die Oberseite des Gehäuses (17) als Gitterrost ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Absaugbereich (3) in einem deckennahen Bereich des Raumes (1) angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Gebläse (7) unterhalb des Bodens (4) des Raumes (1) in einem Erdreich angeordnet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftabführungskanal (2) in einem vertikalen Abschnitt (9) als ein vertikales in einem Eckbereich des Raumes (1) verlaufenden Steigrohr ausgebildet ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Steigrohr eine Zusatzheizung integriert ist.
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