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DE20005599U1 - Lineargeber - Google Patents

Lineargeber

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Publication number
DE20005599U1
DE20005599U1 DE20005599U DE20005599U DE20005599U1 DE 20005599 U1 DE20005599 U1 DE 20005599U1 DE 20005599 U DE20005599 U DE 20005599U DE 20005599 U DE20005599 U DE 20005599U DE 20005599 U1 DE20005599 U1 DE 20005599U1
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DE
Germany
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carrier
slider
linear encoder
roller
encoder according
Prior art date
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Application number
DE20005599U
Other languages
English (en)
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Fernsteuergeraete Kurt Oelsch GmbH
Original Assignee
Fernsteuergeraete Kurt Oelsch GmbH
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Publication date
Application filed by Fernsteuergeraete Kurt Oelsch GmbH filed Critical Fernsteuergeraete Kurt Oelsch GmbH
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Publication of DE20005599U1 publication Critical patent/DE20005599U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P3/00Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
    • G01P3/42Devices characterised by the use of electric or magnetic means
    • G01P3/44Devices characterised by the use of electric or magnetic means for measuring angular speed
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D5/00Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable
    • G01D5/26Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable characterised by optical transfer means, i.e. using infrared, visible, or ultraviolet light
    • G01D5/32Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable characterised by optical transfer means, i.e. using infrared, visible, or ultraviolet light with attenuation or whole or partial obturation of beams of light
    • G01D5/34Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable characterised by optical transfer means, i.e. using infrared, visible, or ultraviolet light with attenuation or whole or partial obturation of beams of light the beams of light being detected by photocells
    • G01D5/347Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable characterised by optical transfer means, i.e. using infrared, visible, or ultraviolet light with attenuation or whole or partial obturation of beams of light the beams of light being detected by photocells using displacement encoding scales

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission And Conversion Of Sensor Element Output (AREA)

Description

Gebrauchsmusteranmeldung
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Fernsteuergeräte Kurt Oelsch GmbH, Jahnstraße 68 + 70. D-12347 Berlin
Lineargeber
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Die Neuerung betrifft einen Lineargeber, enthaltend
(a) einen bzgl. eines Schieber-Führungsteils eines Trägers linear verschiebbaren Schieber, und
(b) ein Gebersystem, durch welches Signale in Abhängigkeit von der Position des Schiebers bzgl. des Trägers erzeugbar sind.
Solche Lineargeber werden dazu verwendet, die Bewegung oder die Position eines bewegbaren Teils zu erfassen bzw. zu messen. Das bewegte Teil wird dabei mit dem Schieber verbunden, so daß die Bewegung des bewegten Teils in eine lineare Bewegung des Schiebers bzgl. des Trägers umgesetzt wird. Nun wird die lineare Bewegung bzw. die Position des Schiebers bzgl. des Trägers mittels eines Gebersystems gemessen. Durch das Gebersystem werden Signale (z.B. elektrische Signale) erzeugt, welche von der Position des Schiebers bzgl. des Trägers abhängen.
Lineargeber sind bekannt, bei welchen das Gebersystem eine in dem Schieberführungsteil des Trägers angeordnete, lineare potentiometrische Anordnung enthält, bei welchem ein Bürstenabgriff mit dem Schieber und die Potentiometerwicklung mit dem Träger verbunden ist. Bei linearer Verschiebung des Schiebers verlagert sich der Bürstenabgriff längs der Potentiometerwicklung, so daß der Widerstand des Potentiometers verändert wird und als Maß für die Bewegung bzw. die Position des Schiebers bzgl. des Trägers dient.
Solche bekannte Lineargeber weisen mehrere Nachteile auf. Das Gebersystem enthält in der Regel elektrische Komponenten, welche gegen Feuchtigkeit etc. geschützt werden müssen. Es sehr schwierig, das in dem Schieberführungsteil angeordnete Gebersystem gegen äußere Einflüsse zu schützen bzw. abzudichten. Weiterhin ist die Geschwindigkeit
der Stellbewegung des Schiebers begrenzt, da die Gefahr des Abhebens des Bürstenabgriffs von der Potentiometerwickling bei hohen Stellgeschwindigkeiten besteht.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Lineargeber der eingangs genannten Art zu verbessern.
Der Neuerung liegt insbesondere die Aufgabe zugrunde, einen Lineargeber der eingangs genannten Art so auszubilden, daß einen Abdichtung des Gebersystems vereinfacht wird.
Der Neuerung liegt weiterhin die Aufgabe zugrunde, einen Lineargeber der eingangs genannten Art zu schaffen, bei welchem höhere Geschwindigkeiten der Stellbewegung des Schiebers möglich sind.
Neuerungsgemäß werden diese Aufgaben dadurch gelöst, daß
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(c) das Gebersystem mindestens einen mit einer Eingangswelle versehenen Drehgeber enthält, welcher an einem Drehgeber-Aufnahmeteil des Trägers befestigbar ist, und
(d) die lineare Bewegung des Schiebers in eine Drehbewegung der Eingangswelle des Drehgebers durch mechanische Übertragungsglieder umgesetzt wird, welche eine mit der Eingangswelle des Drehgebers verbindbares, drehbares Antriebsglied enthalten.
Bei dem erfindungsgemäßen Lineargeber ist das Gebersystem also nicht in dem Schieber-Führungsteil des Trägers angeordnet, sondern befindet sich in einem Drehgeber, welcher mit dem Schieber gekoppelt ist. Dabei wird die lineare Bewegung des Schiebers in eine Drehbewegung des Drehgebers umgesetzt. Im Gegensatz zu linearen Gebersystemen kann das Gebersystem eines Drehgebers ohne großen Aufwand abgedichtet werden, da das aus dem Gebergehäuse austretende Teil lediglich eine drehbare Eingangswelle ist. Je nach Ausführung des Drehgebers ist weiterhin die Gefahr des Abhebens eines Bürstenabgriffs bei einem Drehgeber geringer bzw. gar nicht vorhanden, so daß höhere Stellgeschwindigkeiten möglich sind. Wie später beschrieben werden soll ist es weiterhin möglich, eine größere Präzision zu erzielen.
Die Führung des Schiebers an dem Träger kann verschiedenartig ausgeführt sein. Eine besonders vorteilhafte Führung ergibt sich dadurch, daß der Schieber an dem Träger mittels drehbaren Schieber-Führungsrollen geführt ist, welche an Rollenführungmitteln geführt sind. Dadurch kann eine genaue Führung mit geringer Reibung erzielt werden.
Dabei können die Schieber-Führungsrollen entweder an dem Träger oder an dem Schieber befestigt sein. Die Teile, an welchen die Schieber-Führungsrollen geführt werden, sind dann an dem jeweils anderen Teil vorhanden. Eine besonders vorteilhafte Ausführung, bei welcher eine geringe Anzahl von Schieber-Führungsrollen erforderlich ist, ergibt sich dann, wenn die Schieber-Führungsrollen drehbar an dem Schieber befestigt und die Rollenführungmittel fest mit dem Träger verbunden sind. Vorzugsweise weisen die Rollenführungmittel eine erste und eine zweite Führungsstange aufweisen, welche parallel zu einander verlaufen, und der Schieber mindestens eine erste, an der ersten Führungsstange geführten Schieber-Führungsrolle und mindestens eine zweite, an der zweiten Führungsstange geführten Schieber-Führungsrolle aufweist. Eine besonders vorteilhafte Dreipunkt-Führung des Schiebers kann beispielsweise dadurch erhalten werden, daß der Schieber ein erste Schieber-Führungsrolle und zwei zweite Schieber-Führungsrollen aufweist, wobei die beiden zweiten Schieber-Führungsrollen in Bewegungsrichtung des Schiebers gegeneinander versetzt angeordnet sind und die erste Schieber-Führungsrolle in Bewegungsrichtung des Schiebers auf Lücke zu den beiden zweiten Schieber-Führungsrollen angeordnet ist. Durch geeignete Materialwahl der Schieber-Führungsrollen und der Rollenführungsmittel kann die Leichtgängigkeit des Schiebers weiter erhöht werden. Als besonders günstig hat sich gezeigt, die Schieber-Führungsrollen aus Kunststoff und die Rollenführungmittel bzw. die Führungsstangen der Rollenführungmittel aus Stahl auszubilden.
In einer Ausfuhrung der Neuerung enthalten die mechanischen Übertragungsglieder einen mit dem Schieber verbundenen Zahnriemen und eine an dem Träger drehbar angeordnete Übertragungs-Zahnrolle, welche mit dem Zahnriemen in Eingriff ist. Beim Betrieb des Lineargebers steht dann die Übertragungs-Zahnrolle in Wirkverbindung mit der Eingangswelle des Drehgebers. Die Übertragungs-Zahnrolle kann lösbar an dem Träger angeordnet sein, so daß sie bei Bedarf durch eine andere Übertragungs-Zahnrolle ausgetauscht werden kann. Dabei kann ein Satz von mehreren austauschbaren Übertragungs-Zahnrollen mit unterschiedlichen Durchmessern vorgesehen sein, wodurch das Übertragungsverhältnis veränderbar ist.
Vorzugsweise wird der Zahnriemen endlos ausgebildet, wobei er durch eine an dem Träger drehbar angeordnete Umlenk-Rolle, vorzugsweise eine Umlenk-Zahnrolle umgelenkt wird. Der endlose Zahnriemen wird dann von der Übertragungs-Zahnrolle und der Umlenk-Zahnrolle geführt und bildet zwei zwischen den beiden Zahnrollen neben einander verlaufenden Abschnitte. Die Spannung des Zahnriemens kann dann durch Verstellmittel zum Verstellen der Umlenk-Rolle bzgl. des Trägers verändert werden.
Es ist vorteilhaft, wenn die beiden erwähnten Abschnitte des Zahnriemens zwischen den beiden Zahnrollen parallel zu einander verlaufen. Wenn die beiden Zahnrollen jedoch unterschiedlichen Durchmesser haben, ist dies nicht der Fall. Zu diesem Zweck können Zahnriemen-Führungsrollen zur Führung des Zahnriemens vorgesehen sein.
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Der neuerungsgemäße Lineargeber kann so ausgebildet sein, daß ein und derselbe Träger mit verschiedenen Drehgebern verwendet werden kann. Dabei können beispielsweise handelsübliche Drehgeber eingesetzt werden. Solche Drehgeber sind in verschiedenen Ausführungen sowohl bzgl. des Gehäuses des Drehgebers als auch bzgl. des Gebersystems (z.B. potentiometrische, induktive, magnetische oder optoelektronische Geber) bekannt. Die Anpassung des Trägers an verschiedenen Drehgeber kann durch eine zwischen dem Drehgeber-Aufnahmeteil des Trägers und dem Drehgeber angeordnete Adapteranordnung erfolgen, welche lösbar mit dem Drehgeber-Aufnahmeteil des Trägers und lösbar mit dem Drehgeber verbunden sein kann. Dabei kann einen Satz von mehreren austauschbaren Adapteranordnungen zum Verbinden von unterschiedlichen Drehgebern mit dem Drehgeber-Aufnahmeteil des Trägers vorgesehen sein.
Das drehbare Antriebsglied (beispielsweise in der Ausführung der oben erwähnten Übertragungs-Zahnrolle) der mechanischen Übertragungsglieder kann entweder unmittelbar oder über eine Welle, eine Kupplung und/oder ein Getriebe mit der Eingangswelle des Drehgebers verbunden sein. Dadurch kann die Anpassung an verschiedenen Drehgebern vereinfacht werden. Weiterhin ermöglicht ein Getriebe zwischen dem drehbaren Antriebsglied und der Eingangswelle des Drehgebers eine Veränderung des Übersetzungsverhältnisses. Je nach Wunsch kann dann ein Übersetzungsverhältnis gewählt werden, bei welchem die Präzision der Messung oder die mögliche Stellgeschwindigkeit des Schiebers groß ist. Beispielsweise kann das Übersetzungsverhältnis so gewählt werden, daß ein bestimmter Verstellweg des Schiebers wahlweise eine volle Umdrehung oder mehrere Umdrehungen des Drehgebers entsprechen.
Vorzugsweise wird der Träger von einem Gehäuse gebildet, welches abgedichtet ausgebildet ist. Die Abdichtung im Bereich des Schiebers kann dabei durch ein biegsames Band (z.B. Stahlband) erfolgen, welches durch den Schieber verläuft. Die Ränder des Bandes kann dabei durch magnetische Kräfte an den Träger angezogen werden.
Ausgestaltungen der Neuerung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Ein Ausfuhrungsbeispiel der Neuerung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 ist eine perspektivische Darstellung teilweise im Schnitt und zeigt ein
Ausführungsbeispiel eines Linergebers.
Fig. 2 ist eine schematische Darstellung und zeigt ein Ausführungsbeispiel eines
Schiebers und der Führung des Schiebers an dem Träger des Lineargebers von Fig. 1 in Draufsicht.
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Fig. 3 zeigt ein Querschnitt durch die Führung des Schiebers von Fig. 2 in
Endansicht.
In Fig. 1 ist ein Träger mit 10 bezeichnet. Der Träger 10 bildet ein Strangpressprofil-Gehäuse und besteht aus einem Schieber-Führungsteil 12 und einem Drehgeber-Aufhahmeteil 14. An dem Schieber-Führungsteil 12 ist ein Schieber 16 längsbeweglich geführt. Das Drehgeber-Aufnahmeteil 14 ist zur Aufnahme eines mit einer Eingangswelle 20 versehenen, handelsüblichen Drehgebers 18 ausgebildet, welcher in bekannter Weise ein Signal in Abhängigkeit von der Drehung der Eingangswelle 20 liefert. Solche Drehgeber sind an sich bekannt und werden daher hier nicht näher beschrieben.
Die lineare Bewegung des Schiebers 16 an dem Schieber-Führungsteil 12 des Trägers 10 wird über mechanische Übertragungsglieder in eine Drehbewegung der Eingangswelle 20 des Drehgebers 18 umgesetzt. Diese mechanischen Übertragungsglieder enthalten einen endlosen Zahnriemen 22, welcher fest mit dem Schieber 16 verbunden ist, sowie eine in dem Drehgeber-Aufnahmeteil 14 drehbar angeordnete Übertragungs-Zahnrolle 24. Die Übertragungs-Zahnrolle 24 ist im Eingriff mit dem Zahnriemen 22 und steht mit der Eingangswelle 20 des Drehgebers 18 derart in Wirkverbindung, daß eine Drehung der Übertragungs-Zahnrolle 24 eine Drehung der Eingangswelle 20 bewirkt. In der Nähe des hinteren, dem Drehgeber-Aufnahmeteil 14 abgewandten Ende des Trägers 12 befindet sich eine drehbar gelagerte Umlenk-Zahnrolle 26, um welche der Zahnriemen 22 an diesem hinteren Ende herumgeführt ist. Die Umlenk-Zahnrolle 26 ist in einer Halterung 28 vorgesehen, welche über eine Verstellschraube 30 in Längsrichtung des Trägers 12 verstellbar ist, wodurch die Spannung des Zahnriemens 22 verändert werden kann.
In dem Träger 10 sind weiterhin zwei Zahnriemen-Führungsrollen 31 vorgesehen, von welchen nur eine in Fig. 1 sichtbar ist. Diese Zahnriemen-Führungsrollen 31 sind so
• ♦··
• ■ ·
angeordnet, daß eine parallele Führung der beiden neben einander verlaufenden Abschnitte des Zahnriemens 22 gewährleistet ist.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Wirkverbindung zwischen der Übertragungs-Zahnrolle 24 und der Eingangswelle 20 des Drehgebers 18 durch eine Kupplung realisiert. Zu diesem Zweck ist die Übertragungs-Zahnrolle 24 mit einer zentralen Welle 32 versehen. An der Welle 32 ist ein erstes Kupplungsglied 34 der Kupplung vorzugsweise lösbar befestigt. Ein zweites Kupplungsglied 36 der Kupplung ist an der Eingangswelle 20 des Drehgebers 18 vorzugsweise lösbar befestigt. Zwischen dem ersten und dem zweiten Kupplungsglied 34 bzw. 36 befindet sich ein Zwischenkupplungsglied 38. Wie aus Fig. 1 erkennbar, ist die Kupplung so ausgebildet, daß die Welle 32 der Übertragungs-Zahnrolle 24 und die Eingangswelle 20 des Drehgebers 18 in verschiedenen Winkelstellung miteinander verbindbar sind. Solche Kupplungen sind an sich bekannt und werden hier nicht näher beschrieben.
Wenn das Übersetzungsverhältnis zwischen der Übertragungs-Zahnrolle 24 und der Eingangswelle 20 des Drehgebers 18 anders als 1:1 gewählt werden soll, kann zwischen der Übertragungs-Zahnrolle 24 und der Eingangswelle 20 des Drehgebers 18 ein (in den Figuren nicht gezeigtes) Getriebe vorgesehen werden, welches das gewünschte Übersetzungsverhältnis liefert.
Zwischen dem Drehgeber-Aufnahmeteil 14 und dem Gehäuse 40 ist ein Adapterstück 42 vorgesehen. Das Adapterstück 42 ist zur Aufnahme eines bestimmten Gehäusetyps eines Drehgebers ausgelegt und ist mittels Befestigungsklammern 44 lösbar an dem Drehgeber-Aufnahmeteil 14 befestigt.
Der Schieber 16 wird an dem Schieber-Führungsteil 12 des Trägers 10 mittels einer Führung geführt. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist diese Führung eine Rollenführung. Die Ausgestaltung dieser Rollenführung in dem Ausführungsbeispiel ist in Fig. 2 und 3 erkennbar. An dem Schieber 16 sind drei Schieber-Führungsrollen 46, 48 und 50 drehbar befestigt, von welchen in Fig. 1 nur die Schieber-Führungsrolle 46 und in Fig. 3 nur die Schieber-Führungsrollen 46 und 48 sichtbar sind. In dem Schieber-Führungsteil 12 ist eine Rollenführung in Form von zwei parallel verlaufenden Führungsstangen 52 und 54 vorgesehen, von welchen in Fig. 1 nur die Führungsstange 52 sichtbar ist. Die vordere Schieber-Führungsrolle 50 und die hintere Schieber-Führungsrolle 48 liegen in einer Linie parallel mit den Führungsstangen 52 und 54 und liegen an der zweiten Führungsstange 54 an. Die mittlere Schieber-Führungsrolle 46 ist zwischen den beiden Schieber-Führungsrollen 48 und 50 versetzt angeordnet und liegt an
der ersten Führungsstange 52 an. Diese Rollenführung erzeugt eine sehr stabile und leichtgängige Dreipunkt-Führung des Schiebers 16 in dem Schieber-Führungsteil 12 des Trägers 10.
Im Bereich des Schiebers 16 ist das Strangpressprofil-Gehäuse des Trägers 10 durch ein flexibles Stahlband 56 abgeschlossen, welches an dem Strangpressprofil-Gehäuse angeklemmt ist. Das Stahlband 56 liegt abdichtend an dem Gehäuse des Trägers 10 an. Zu diesem Zweck sind an den Längsrändern des Gehäuses Magnetbänder 58 angeordnet, von welchen nur ein Magnetband 58 in Fig. 1 sichtbar ist. Durch die Magnetbänder 58 wird das Stahlband 56 seitlich an das Gehäuse angezogen. Der Schieber 16 ist so ausgebildet, daß das Stahlband 56 durch den Schieber 16 hindurch verlaufen kann.
An dem Schieber 16 befindet sich eine Kugelgelenkstange 60, mittels welcher der Schieber 16 angetrieben wird. Durch das Kugelgelenk wirken auch bei Winkelversatz der Krafteinwirkung keine Querkräfte auf die Schieberführung.
In dem dargestellten Ausfuhrungsbeispiel ist der Lineargeber so ausgebildet, daß die Ausrichtung des Gehäuses 40 des Drehgebers 18 bzgl. des Trägers 10 veränderbar ist. Zu diesem Zweck kann zum einen das Gehäuse 40 um ihre Längsachse um 360° gedreht werden und in verschiedenen Winkelstellungen befestigt werden. Dies wird durch die Ausbildung des Adapterstücks 42 gewährleistet. Zum anderen kann das Drehgeber-Aufnahmeteil 14 bzgl. des Schieber-Führungsteils 12 zwei um 180° winkelversetzte Stellungen einnehmen, so daß der Drehgeber wahlweise nach oben oder nach unten in Fig. 1 zeigt.
Der dargestellte Lineargeber kann mit einer bestimmten Übertragungs-Zahnrolle 24 und mit einem bestimmten Drehgeber 18 ausgerüstet sein. Es können jedoch auch einen Vielzahl von unterschiedlichen, gegeneinander austauschbaren Übertragungs-Zahnrollen, eine Vielzahl von unterschiedlichen, gegeneinander austauschbaren Adapterstücke sowie eine Vielzahl von unterschiedlichen, gegeneinander austauschbaren Drehgebern vorgesehen sein. In dieser Weise ist der Lineargeber sehr flexibel einsetzbar.

Claims (24)

1. Lineargeber, enthaltend
a) einen bzgl. eines Schieber-Führungsteils (12) eines Trägers (10) linear verschiebbaren Schieber (16), und
b) ein Gebersystem (18), durch welches Signale in Abhängigkeit von der Position des Schiebers (16) bzgl. des Trägers (10) erzeugbar sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
a) das Gebersystem mindestens einen mit einer Eingangswelle (20) versehenen Drehgeber (18) enthält, welcher an einem Drehgeber-Aufnahmeteil (14) des Trägers (10) befestigbar ist, und
b) die lineare Bewegung des Schiebers (16) in eine Drehbewegung der Eingangswelle (20) des Drehgebers (18) durch mechanische Übertragungsglieder (22, 24, 32, 34, 36, 38) umgesetzt wird, welche eine mit der Eingangswelle (20) des Drehgebers (18) verbindbares, drehbares Antriebsglied (24, 32) enthalten.
2. Lineargeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (16) an dem Träger (10) mittels drehbaren Schieber-Führungsrollen (46, 48, 50) geführt ist, welche an Rollenführungmitteln (52, 54) geführt sind.
3. Lineargeber nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieber- Führungsrollen (46, 48, 50) drehbar an dem Schieber (16) befestigt und die Rollenführungmittel (52, 54) fest mit dem Träger (10) verbunden sind.
4. Lineargeber nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollenführungmittel eine erste und eine zweite Führungsstange (52, 54) aufweisen, welche parallel zu einander verlaufen, und der Schieber (16) mindestens eine erste, an der ersten Führungsstange (52) geführten Schieber-Führungsrolle (46) und mindestens eine zweite, an der zweiten Führungsstange (54) geführten Schieber- Führungsrolle (48, 50) aufweist.
5. Lineargeber nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (16) eine erste Schieber-Führungsrolle (46) und zwei zweite Schieber-Führungsrollen (48, 50) aufweist, wobei die beiden zweiten Schieber-Führungsrollen (48, 50) in Bewegungsrichtung des Schiebers (16) gegeneinander versetzt angeordnet sind und die erste Schieber-Führungsrolle (46) in Bewegungsrichtung des Schiebers (16) auf Lücke zu den beiden zweiten Schieber-Führungsrollen (48, 50) angeordnet ist.
6. Lineargeber nach einem der Ansprüche 2-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieber-Führungsrollen (46, 48, 50) aus Kunststoff bestehen und die Rollenführungmittel bzw. die Führungsstangen (52, 54) der Rollenführungmittel aus Stahl bestehen.
7. Lineargeber nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanischen Übertragungsglieder einen mit dem Schieber (16) verbundenen Zahnriemen (22) und eine an dem Träger (10) drehbar angeordnete Übertragungs- Zahnrolle (24) enthalten, welche mit dem Zahnriemen (22) in Eingriff ist.
8. Lineargeber nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungs- Zahnrolle (24) lösbar an dem Träger (10) angeordnet ist.
9. Lineargeber nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch einen Satz von mehreren austauschbaren Übertragungs-Zahnrollen mit unterschiedlichen Durchmessern.
10. Lineargeber nach einem der Ansprüche 7-9, gekennzeichnet durch eine an dem Träger (10) drehbar angeordnete Umlenk-Rolle (26), durch welche der Zahnriemen (22) umgelenkt wird.
11. Lineargeber nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenk-Rolle eine Umlenk-Zahnrolle (26) ist, welche mit dem Zahnriemen (22) in Eingriff ist.
12. Lineargeber nach Anspruch 10 oder 11, gekennzeichnet durch Verstellmittel (30) zum Verstellen der Umlenk-Rolle (26) bzgl. des Trägers (10) zur Veränderung der Spannung des Zahnriemens (22).
13. Lineargeber nach einem der Ansprüche 7-12, gekennzeichnet durch Zahnriemen- Führungsrollen (31) zur Führung des Zahnriemens (22).
14. Lineargeber nach einem der Ansprüche 1-13, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehgeber-Aufnahmeteil (14) des Trägers (10) bzgl. des Schieber-Führungsteils (12) des Trägers (10) drehbar ist.
15. Lineargeber nach einem der Ansprüche 1-14, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehgeber (18) ein Drehgeber-Gehäuse (40) aufweist, welches in dem Drehgeber- Aufnahmeteil (14) drehbar und arretierbar angeordnet ist.
16. Lineargeber nach einem der Ansprüche 1-15, gekennzeichnet durch eine zwischen dem Drehgeber-Aufnahmeteil (14) des Trägers (10) und dem Drehgeber (18) angeordnete Adapteranordnung (42).
17. Lineargeber nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Adapteranordnung (42) lösbar mit dem Drehgeber-Aufnahmeteil (14) des Trägers (10) und lösbar mit dem Drehgeber (18) verbunden ist.
18. Lineargeber nach Anspruch 17, gekennzeichnet durch einen Satz von mehreren austauschbaren Adapteranordnungen zum Verbinden von unterschiedlichen Drehgebern mit dem Drehgeber-Aufnahmeteil (14) des Trägers (10).
19. Lineargeber nach einem der Ansprüche 1-18, gekennzeichnet durch eine zwischen dem drehbaren Antriebsglied (24, 32) und der Eingangswelle (20) des Drehgebers (18) angeordnete Kupplung (34, 36, 38).
20. Lineargeber nach einem der Ansprüche 1-19, gekennzeichnet durch ein zwischen dem drehbaren Antriebsglied (24, 32) und der Eingangswelle (20) des Drehgebers (18) angeordnetes Getriebe.
21. Lineargeber nach einem der Ansprüche 1-20, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger von einem Gehäuse (10) gebildet wird.
22. Lineargeber nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (10) im Bereich des Schiebers (16) durch ein an dem Gehäuse (10) befestigtes, biegsames Band (56) geschlossen wird, welches durch den Schieber (16) verläuft.
23. Lineargeber nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß das biegsame Band (56) aus magnetisierbarem Material besteht und das Gehäuse (10) mit seitlichen Magnetbändern (58) versehen ist, welche eine anziehende Kraft auf das Band (56) ausübt.
24. Lineargeber nach einem der Ansprüche 1-23, gekennzeichnet durch eine Gelenkstange (60), welche über ein Gelenk mit dem Schieber (16) verbindbar ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN114800606A (zh) * 2022-03-30 2022-07-29 国网湖南省电力有限公司 一种连续体机械臂直线距离传感器标定系统及标定方法

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