DE20004349U1 - Vorrichtung zum Halten von in Mauerschlitzen verlegten Leitungen - Google Patents
Vorrichtung zum Halten von in Mauerschlitzen verlegten LeitungenInfo
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Description
Vorrichtung zum Halten von in Mauerschlitzen verlegten Leitungen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Halten von in Mauerschlitzen verlegten Leitungen oder dergleichen.
Im Stand der Technik ist es üblich, Kabel oder dergleichen Leitungen in Mauerschlitzen zu verlegen. Um zu verhindern, daß die in den Mauerschlitzen verlegten Leitungen vor dem Verputzen der entsprechenden Mauern und vor dem Zuputzen der Mauerschlitze sich aus dem Mauerschlitz verlagern können, ist es bekannt, sogenannte Nagelschellen vorzusehen, die den Schlitz überbrückend, genagelt werden. Dies ist ein zusätzlicher Arbeitsaufwand, wobei zudem die Gefahr besteht, das eingelegte Leitungen oder dergleichen durch einen Nagel beschädigt werden.
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Es ist auch schon eine Fixiervorrichtung für Leitungen in Wandschlitzen bekannt (DE 298 03 142 U 1), wobei eine Art Klemmschelle mit flügelartigen Federklemmen auf ein Kabel aufgeklemmt wird und dann gemeinsam mit dem Kabel in den Mauerschlitz eingedrückt wird, so daß das Kabel in dem Mauerschlitz gehalten ist. Dies ist insofern nachteilig, als bei der Anordnung von mehreren Leitungen oder Kabeln in ein und demselben Mauerschlitz eine umständliche Handhabung erforderlich ist. Zudem muß der Mauerschlitz wesentlich größer sein als der Durchmesser des oder der einzulegenden Kabel, weil die entsprechende Fixiervorrichtung sowohl in der Breite als auch in der Tiefe einen entsprechenden Einbauraum benötigt, um sicheren Sitz in dem Schlitz zu gewährleisten.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung gattungsgemäßer Art zu schaffen, die bei kleinen Mauerschlitzen, die im wesentlichen dem Durchmesser der einzulegenden Leitungen oder dergleichen angepaßt sind, angebracht werden können, wobei auch die Tiefe des Mauerschlitzes nur wenig größer sein muß als der Durchmesser der einzulegenden Leitung oder Leitungen.
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Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, daß die Vorrichtung durch ein Klemmteil gebildet ist, welches zwischen den Wandungsteilen einklemmbar ist, die den Schlitz begrenzen.
Gemäß der Erfindung kann in einen entsprechenden Mauerschlitz eine Leitung oder auch mehrere Leitungen eingelegt werden. Der Verlegende kann dann, während der Verlegung oder nach der Verlegung das entsprechende Klemmteil in den Mauerschlitz einfügen und zwischen den Wandungsteilen einklemmen, die den Schlitz begrenzen, und zwar im Bereich der Schlitzmündung. Auf diese Weise ist es möglich, die Schlitzweite der einzulegenden Leitung oder dergleichen eng anzupassen, wobei die Schlitztiefe nur geringfügig größer sein muß als die einzulegende Leitung, nämlich höchstens um so viel, wie der Einbautiefe des Klemmteiles in den Schlitz entspricht.
Eine besonders bevorzugte Weiterbildung wird darin gesehen, daß das Klemmteil etwa quaderförmig ausgebildet ist, mit seiner Schmalseite parallel zur Schlitzlängserstreckung auszurichten ist, an seinen kurzen Breitseiten Rauhungen, Rippungen oder
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dergleichen reibungserhöhende Ausformungen aufweist, die sich in Montagelage an den parallelen Wandungsteilen des Schlitzes mündungsnah abstützen, und zwischen den kurzen Breitseiten Zick-Zack-förmige Stege aufweist, die ein elastisches Zusammendrücken der kurzen Breitseiten zueinander und ein Zurückbewegen in eine Spreizlage bewirken.
Bei dieser Ausbildung wird aufgrund der Quaderform eine flache Bauweise gefördert, wobei dennoch große Stützflächen zum sicheren Sitz des Klemmteiles in den Mauerschlitz zur Verfügung gestellt sind. Dadurch, daß zwischen den kurzen Breitseiten Zick-zack-förmige Stege vorgesehen sind, ist ein elastisches Zusammendrücken über einen relativ großen Weg möglich, so daß Schlitze unterschiedlicher Breite mit ein und dem gleichen Klemmteil zweckmäßig bestückt werden können.
Um die Federungswirkung zu verbessern und den sicheren Sitz des Klemmteiles in dem Mauerschlitz zu fördern ist zudem vorgesehen, daß die Zick-Zack-förmigen Stege einander kreuzend geformt sind.
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Grundsätzlich ist bevorzugt vorgesehen, daß das Klemmteil aus elastischem Kunststoff besteht.
Um eine ausreichende und sichere Abstützung an den Schlitzwandungen zu gewährleisten, kann vorgesehen sein, daß die Stützflächen der kurzen Breitseiten parallel zueinander gerichtet verlaufen.
Um das Eindrücken des Klemmteiles in den Schlitz zu
erleichtern, kann vorgesehen sein, daß die
Stützflächen quer zu ihrer Längserstreckung gerundet sind.
Durch die entsprechende Rundung der Stützflächen ist es möglich, beispielsweise das Klemmteil zunächst mit der einen Stützfläche an die eine Schlitzwandung anzudrücken und dann entlang der anderen Schlitzwandung in die Stützmündung hineinzubewegen, wobei die Rundung der Stützflächen bei dieser Bewegung förderlich ist und ein weitgehend hemmungsfreies Einsetzen des Klemmteiles in den Schlitz gewährleistet ist.
Um einen sicheren Sitz des Klemmteiles in dem Schlitz
zu erreichen, kann auch vorgesehen sein, daß die Stützflächen mindestens eine parallel zu ihrer Längserstreckung verlaufende Stufung aufweisen.
Alternativ oder zusätzlich kann auch vorgesehen sein, daß die Stützflächen eine quer zu ihrer Längserstreckung oder schräg dazu verlaufende Zahnung oder Kreuzzahnung aufweisen.
Je nach Einbausituation kann auch förderlich sein, wenn die Stützflächen in Längsrichtung vorgewölbt ausgebildet sind.
Eine bevorzugte Weiterbildung wird darin gesehen, daß das Klemmteil aus einer entspannten Spreizlage um etwa die Hälfte seiner Höhe in eine engste Zusammendrücklage entgegen materialeigener Federkraft verstellbar ist.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher beschrieben. Es zeigt:
Figur 1 eine Mauer mit einem Schlitz und
in den Schlitz eingelegten Kabeln sowie einem Klemmteil in Ansicht;
Figur 2
einen Mauerschlitz mit darin befindlichem Klemmteil und davor befindlichem Klemmteil in Ansicht;
Figur 3
ein Klemmteil in isometrischer Darstellung;
Figur A bis 6 Varianten des Klemmteiles in
gleicher Ansicht.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Halten von in Mauerschlitzen 1 verlegten Leitungen 2. Die Vorrichtung ist durch ein Klemmteil 3 gebildet, welches zwischen den Wandungsteilen einklemmbar ist, die den Schlitz 1 in Zeichnungsfigur 1 nach oben und unten begrenzen. Wie beispielsweise besonders deutlich aus Figur 3 ersichtlich, ist das Klemmteil 3 etwa quaderförmig ausgebildet. Mit seiner Schmalseite ist es in der Einbausollage, wie beispielsweise anhand an Figur 1 verdeutlicht, parallel zur Schlitzlängs-
erstreckung ausgerichtet. An seinen kurzen Breitseiten 4 sind Rauhungen, Rippungen oder Zahnungen oder sonstige reibungserhöhende Ausformungen vorgesehen, die sich in der Montagesollage an den parallelen Wandungsteilen des Schlitzes 1 mündungsnah abstützen. Zwischen den kurzen Breitseiten 4 sind Zick-Zack-förmige Stege 5 ausgebildet, die ein elastisches Zusammendrücken des Klemmteiles 3 ermöglichen, wobei die kurzen Breitseiten 4 einander angenähert werden. Werden diese Teile losgelassen, so bewegen sie sich aufgrund materialeigener Elastizität in eine Spreizlage zurück. Zur Verbesserung der Stabilität und Spreizwirkung sind die Zick-Zack-förmigen Stege 5 miteinander kreuzend verbunden. Das Klemmteil 3 besteht vorzugsweise aus elastischem Kunststoffmaterial. Beispielsweise bei der Ausführungsform nach Figur 3 sind die Stützflächen der kurzen Breitseiten 4 parallel zueinander ausgerichtet. Bei der Ausführungsform nach Figur 4 sind die Stützflächen der kurzen Breitseiten 4 quer zu ihrer Längserstreckung gerundet. Bei der Ausführungsform nach Figur 5 weisen die Stützflächen eine parallel zu ihrer Längserstreckung verlaufende Stufung auf. Bei der Ausführungsform nach Figur 3, Figur 4 oder Figur 6
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weisen die Stützflächen eine quer zu ihrer Längserstreckung oder schräg dazu verlaufende Zahnung oder Kreuzzahnung auf. Bei der Ausführungsform nach Figur 6 sind die Stützflächen in Längsrichtung vorgewölbt ausgebildet. Wie insbesondere anhand der Figur 2 verdeutlicht, kann das Klemmteil 3 aus einer entspannten Spreizlage, die in Figur 2 links dargestellt ist, um etwa die Hälfte seiner Höhe in eine engste Zusammendrücklage entgegen materialeigener Federkraft zusammengedrückt werden. Auf diese Weise sind unterschiedliche Schlitzbreiten mit ein und demselben Teil versperrbar.
Die Erfindung ist nicht auf die Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern im Rahmen der Offenbarung vielfach variabel.
Alle neuen, in der Beschreibung und/oder Zeichnung offenbarten Einzel- und Kombinationsmerkmale werden als erfindungswesentlich angesehen.
Claims (10)
1. Vorrichtung zum Halten von in Mauerschlitzen verlegten Leitungen oder dergleichen, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung durch ein Klemmteil (3) gebildet ist, welches zwischen den Wandungsteilen einklemmbar ist, die den Schlitz (1) begrenzen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmteil (3) etwa quaderförmig ausgebildet ist, mit seiner Schmalseite parallel zur Schlitzlängserstreckung auszurichten ist, an seinen kurzen Breitseiten (4) Rauhungen, Rippungen oder dergleichen reibungserhöhende Ausformungen aufweist, die sich in Montagelage an den parallelen Wandungsteilen des Schlitzes (1) mündungsnah abstützen, und zwischen den kurzen Breitseiten (4) Zick-Zack-förmige Stege (5) aufweist, die ein elastisches Zusammendrücken der kurzen Breitseiten (4) zueinander und ein Zurückbewegen in eine Spreizlage bewirken.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zick-Zack-förmigen Stege (5) einander kreuzend geformt sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmteil (3) aus elastischem Kunststoff besteht.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützflächen der kurzen Breitseiten (4) parallel zueinander gerichtet verlaufen.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützflächen quer zu ihrer Längserstreckung gerundet sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützflächen mindestens eine parallel zu ihrer Längserstreckung verlaufende Stufung aufweisen.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützflächen eine quer zu ihrer Längserstreckung oder schräg dazu verlaufende Zahnung oder Kreuzzahnung aufweisen.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4 oder 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützflächen in Längsrichtung vorgewölbt ausgebildet sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmteil (3) aus einer entspannten Spreizlage um etwa die Hälfte seiner Höhe in eine engste Zusammendrücklage entgegen materialeigener Federkraft verstellbar ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE20004349U1 true DE20004349U1 (de) | 2001-07-19 |
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ID=7938496
Family Applications (1)
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| DE20004349U Expired - Lifetime DE20004349U1 (de) | 2000-03-08 | 2000-03-08 | Vorrichtung zum Halten von in Mauerschlitzen verlegten Leitungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20004349U1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005024390A1 (de) * | 2005-05-27 | 2006-11-30 | König, Bernd | Kabelhalter |
| DE102013020300A1 (de) | 2012-12-04 | 2014-06-05 | Christoph Fritz Meyer | Vorrichtung zur Fixierung von Stranggut in Aussparungen |
| EP3318385A1 (de) * | 2016-11-08 | 2018-05-09 | Sven Ziegler | Vorrichtung und verfahren zum festlegen von leitungen in kanälen von werkzeugen |
| CN110821764A (zh) * | 2019-12-25 | 2020-02-21 | 埃克森(天津)金属制品有限公司 | 用于风力发电机机舱用密封框架 |
| DK202430111A1 (en) * | 2024-03-11 | 2025-09-19 | Duoclips Aps | A wire fixation clip |
-
2000
- 2000-03-08 DE DE20004349U patent/DE20004349U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20010823 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20030527 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
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| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20080421 |
|
| R071 | Expiry of right |