DE20002946U1 - Bedienblende für elektrische Haushaltsgeräte - Google Patents
Bedienblende für elektrische HaushaltsgeräteInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
DGm 452 DE
Ku/sp
Diehl Controls Nürnberg GmbH & Co.KG, 90451 Nürnberg
Bedienblende für elektrisches Haushaltsgerät
Die Neuerung betrifft eine Bedienblende für ein elektrisches Haushaltsgerät nach dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1.
Nach dem Stand der Technik sind Bedienblenden für elektrische Kochherde derart aufgebaut, daß ein Trägerteil aus Blech vorgesehen ist, welches mit Durchbrüchen
versehen ist, durch welche Bedien- und Anzeigeelemente durchsteckbar sind. Die Bedien- und Anzeigeelemente sind einzeln an dem Trägerteil befestigt und mittels Verdrahtung miteinander und mit Schalt- und Steuerelementen elektrisch verbunden und verschaltet.
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Aus der DE 39 27 247 C2 ist ein einschiebbarer Modul mit Herdblende bekannt, bei welchem Bedien- und Anzeigeelemente auf einer Leiterplatte angeordnet sind und durch Öffnungen in der Herdblende hindurchragen. Der Modul weist darüber hinaus auf seiner Rückseite mehrere Steckanschlüsse auf, welche mit der Leiterplatte verdrahtet sind.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Neuerung die Aufgabe zugrunde, eine Bedienblende für ein elektrisches Haushaltsgerät zu schaffen, bei welcher aufwendiges Verdrahten nicht mehr notwendig ist.
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Diese Aufgabe wird durch eine Bedienblende mit den Merkmalen des Schutzanspruchs 1 gelöst. Die Unteransprüche beschreiben Ausgestaltungen bzw. Weiterbildungen der Neuerung.
Der Grundgedanke der Neuerung ist es, daß die Bedienblende ein Gehäuse aufweist, dessen Rückseite innen mit Stromschienen und außen mit einem elektri-
sehen Steckanschluß versehen ist, wobei die Stromschienen mit den einzelnen Kontakten des Steckanschlusses elektrisch verbunden sind, und daß die in dem Gehäuse gehaltene und mit miteinander verdrahteten Bedien-, Steuer-, Schalt- und/oder Anzeigeelementen für das Haushaltsgerät bestückte Leiterplatte mit den Stromschienen über Federkontakte kontaktiert ist.
Eine Ausführungsform der Neuerung wird im folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 die Bedienblende im Querschnitt,
Figur 2 die Bedienblende ohne Dekorblende in Aufsicht und
Figur 3 eine andere Ausführungsform der Bedienblende im Querschnitt.
Eine Bedienblende für einen Elektrokochherd weist ein Gehäuse 1 auf, welches zur Vorderseite 2 der Bedienblende hin offen ist. Mittels Auflagerippen 3 und Rasthaken 4 wird in dem Gehäuse 1 eine Leiterplatte 5 gehalten, welche mit Bedien-, Steuer-, Schalt- und/oder Anzeigeelementen wie Tastschaltern 6,6', Drehgebern 7, Sieben-Segment-Anzeigen 8 und Schaltern 9 bestückt ist. Die Vorderseite 2 der Bedienblende wird durch eine Dekorblende 10 abgedeckt, welche auf das Gehäuse 1 geklebt ist und Ausnehmungen aufweist, durch die die Bedien- und Anzeigeelemente 6, 7, 8 hindurchragen.
Auf der Rückseite 11 der Bedienblende ist am Gehäuse 1 außen ein Steckanschluß 12 angebracht. Die einzelnen Kontakte 12a des Steckanschlusses 12 stehen mit Stromschienen 13 elektrisch leitend in Verbindung, welche auf der Innenwand 14 der Gehäuserückseite 15 aufgebracht sind. Die Stromschienen 13 wiederum stehen in elektrisch leitendem Kontakt mit Federkontakten 16, die in Führungshülsen 17 gehalten sind. Die Federkontakte 16 wiederum stehen in elektrisch leitendem Kontakt mit Kontakten z. B. einer Leiterbahn oder einer Anschlußsteckfahne 9 a auf der Rückseite der Leiterplatte 5. Die Federkontakte 16 sind in ihrer Länge elastisch veränderbar und üben bei Verkürzung einen gewissen Druck auf die mit ihnen verbundenen Kontakte, also einerseits auf die Stromschienen 13 und andererseits auf die Kontakte auf der Leiterplatte 5, aus. Dadurch ergibt sich eine sichere Kontaktierung der Leiterplatte 5 mit den Stromschienen 13 und damit mit den Kontakten 12a des Steckanschlusses 12. Auf diese Weise erfolgt die gesamte
Kontaktierung der Leiterplatte 5, weshalb beim Einbauen der Bedienblende in einen Kochherd lediglich ein Anschluß über den Steckanschluß 12 zum Kochherd erforderlich ist.
In alternativer Ausführungsform gemäß Figur 3 ist vorgesehen, daß die Rückseite 15 des Gehäuses 1 als separates Teil ausgeführt ist, welches mit dem restlichen Gehäuse durch Kleben, Stecken o.a. verbindbar ist. Dies hat den Vorteil, daß die Rückseite 15 des Gehäuses 1 nur dort vorhanden sein muß, wo die Kontaktierung der Leiterplatte 5 erfolgt; der restliche Teil des Gehäuses 1 kann somit auch nach hinten offen bleiben.
Als Federkontakte 16 können Federkontakte verwendet werden, welche eine Hülse 16 a und einen in der Hülse 16 a axial beweglichen und federnd befestigten Stößel 16 b aufweisen, wobei Hülse 16 a und Stößel 16 b in elektrisch leitendem Kontakt stehen. Es ist jedoch auch möglich, einfachere Teile wie etwa ein spiralförmig aufgewickeltes Metallband, z. B. ein Bronzefederband, zu verwenden.
Die Befestigung der Leiterplatte 5 in dem Gehäuse 1 ist alternativ zu der beschriebenen Ausführungsform auch mittels Einhängen von aus dem Leiterplattenumriß herausragenden Fortsätzen in Nuten oder Löcher in dem Gehäuse 1 möglich.
Die Vorderseite 2 der Bedienblende kann auch bogenförmig ausgeführt sein, damit sich die Bedienblende einer gebogen ausgeführten Front des Haushaltsgerätes anpassen kann.
Die Tastschalter 6,6' sind vorzugsweise als elastische Schaltmatten ausgeführt, an die der Betätigungsstößel gleich angeformt ist. Wahlweise kann an die Schaltmatte ein Zapfen als Betätigungsstößel angeformt sein, auf den ein Tastendekorteil aufgesteckt werden kann.
In den Seitenwänden des Gehäuses 1 können Durchbrüche vorgesehen sein, welche der Durchlüftung der Bedienblende dienen.
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Die Stromschienen 13 können als Stanzgitter ausgebildet sein, die in die Rückwand 15 des Gehäuses 1 eingelegt und fixiert sind. Weiterhin können die Stromschienen auch mittels Umspritzen in die Rückwand 15 integriert werden. Ist die Rückwand 15 bzw. das Gehäuse 1 als MID-Teil gestaltet, können die Stromschienen 13 auch nach bekannten Verfahren der MID-Technik eingebracht sein.
Die Führungshülsen 17 sind auf die Rückwand 15 des Gehäuses 1 aufgesetzt oder - wenn für die Stromschienen 13 die Umspritztechnik verwendet wird - spritztechnisch eingebracht.
Die Neuerung schafft eine Bedienblende für ein elektrisches Haushaltsgerät, die in ihrer gesamten Funktion bereits vor dem Einbau in das Haushaltsgerät getestet und zudem mit sehr geringem Aufwand in das Haushaltsgerät eingebaut werden kann. Dieser Einbau kann durch Schrauben, Stecken oder mittels Schnapptechnik erfolgen.
Der Aufbau der Bedienblende ist sehr flexibel. So kann die Leiterplatte 5 an verschiedenen Stellen in das Gehäuse 1 gesteckt werden. Dabei folgt die Arretierung der Leiterplatte gegen seitliches Verrutschen durch Eingreifen von Führungsrippen 18 in entsprechende Aussparungen in der Leiterplatte 5. Somit kann das optische Erscheinungsbild der Bedienblende einfach geändert werden. Eine weitere Differenzierung ist möglich, indem die Anordnung der Bedien- und Anzeigeelemente auf der Leiterplatte 5 örtlich verändert wird oder auch andere Bauformen oder Anzeigetechniken zum Einsatz kommen. Hierzu ist lediglich ein neues Layout der Leiterplatte erforderlich.
Claims (5)
1. Bedienblende für ein elektrisches Haushaltsgerät, vorzugsweise einen Elektroherd, welche ein zumindest auf einer Seite offenes Gehäuse (1) aufweist, in dem eine mit miteinander verdrahteten Bedien-, Steuer-, Schalt- und/oder Anzeigeelementen (6, 7, 8, 9) für das Haushaltsgerät bestückte Leiterplatte (5) gehalten ist und das an seiner Vorderseite mit einer Dekorblende (10) abgedeckt ist, wobei die Bedienelemente (6, 7, 8) durch Aussparungen in der Dekorblende (10) hindurchragen, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückseite (15) des Gehäuses (1) innen mit Stromschienen (13) und außen mit einem elektrischen Steckanschluß (12) versehen ist, daß die Stromschienen (13) mit den einzelnen Kontakten (12a) des Steckanschlusses (12) elektrisch verbunden sind und daß die Kontaktierung der Leiterplatte (5) mit den Stromschienen (13) über Federkontakte (16) erfolgt.
2. Bedienblende nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückseite (15) des Gehäuses (1) als separates Teil ausgeführt ist, welches mit dem restlichen Gehäuse verbindbar ist.
3. Bedienblende nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderseite des Gehäuses (1) und die Dekorblende (10) bogenförmig ausgebildet sind.
4. Bedienblende nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Federkontakte (16) aus gewickeltem Metallfederband bestehen.
5. Bedienblende nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Federkontakte (16) als Teleskopelemente mit Hülse (16a) und darin federnd axial beweglichem Stößel (16b) ausgeführt sind.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE20002946U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10200317A1 (de) * | 2002-01-07 | 2003-07-24 | Bsh Bosch Siemens Hausgeraete | Bedien- und Elektronikmodul eines elektrischen Haushaltsgeräts |
| DE102004002066B3 (de) * | 2004-01-15 | 2005-09-01 | Diehl Ako Stiftung & Co. Kg | Schaltuhr für Haushaltsberäte |
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2000
- 2000-02-21 DE DE20002946U patent/DE20002946U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
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| DE10200317A1 (de) * | 2002-01-07 | 2003-07-24 | Bsh Bosch Siemens Hausgeraete | Bedien- und Elektronikmodul eines elektrischen Haushaltsgeräts |
| DE10200317B4 (de) * | 2002-01-07 | 2005-01-27 | BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH | Bedien- und Elektronikmodul eines elektrischen Haushaltsgeräts |
| DE102004002066B3 (de) * | 2004-01-15 | 2005-09-01 | Diehl Ako Stiftung & Co. Kg | Schaltuhr für Haushaltsberäte |
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