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DE20002512U1 - Radbremse mit konischen Bremselementen für Fahrräder und andere Fahrzeuge - Google Patents

Radbremse mit konischen Bremselementen für Fahrräder und andere Fahrzeuge

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DE20002512U1
DE20002512U1 DE20002512U DE20002512U DE20002512U1 DE 20002512 U1 DE20002512 U1 DE 20002512U1 DE 20002512 U DE20002512 U DE 20002512U DE 20002512 U DE20002512 U DE 20002512U DE 20002512 U1 DE20002512 U1 DE 20002512U1
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brake
wheel
conical
cone
hub
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DE20002512U
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62LBRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
    • B62L1/00Brakes; Arrangements thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

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-2-
Radbremse mit konischen Bremselementen für Fahrräder und
andere Fahrzeuge
(Konusbremse)
1. Beschreibung der Erfindung:
- Alle Elemente der Konusbremse befinden sich auf einer zentralen Radachse (Abb. 1, Nr. 1). auf die Radachse wird der Aumahmemantel (Abb. 1, Nr. 2) gesteckt. Dieser wiederum nimmt ein Schulterlager (Abb. 1, Nr. 3) und ein Kugellager (Abb. 1, Nr. 4) auf. Die beiden Lager dienen zur Lagerung der Radnabe (Abb. 1, Nr. 5). Ein rotierendes Konussegment aus Metall (Stahl, Grauguss, Alu o. ä.) (Abb. 1, Nr. 6) wird in die Radnabe eingeklebt oder festgenietet.
Auf dem rechten Ende des Aufhahmemantels (Abb. 1, Nr. 2) befindet sich der Aumahmeteller (Abb. 1, Nr. 7). Beide Teile sind so gearbeitet, dass sie ein Gleitlager bilden, welches dem Aumahmeteller (Abb. 1, Nr. 7) eine Bewegung in axialer Ebene ermöglicht. Auf dem äußeren, konisch geformten Umfang des Aumahmetellers wird der konische Bremsbelag (Abb. 1, Nr. 8) festgeklebt, genietet, verschraubt (Abb. 1, Nr. 8b) oder durch einen Klemmring (Abb. 5, Nr. 8a) austauschbar befestigt. Dahinter sitzt, ebenfalls auf dem Aufhahmemantel, das ringförmige Antriebselement (Abb. 1, Nr. 9). Es hat die Fähigkeit, über mehrere Nocken (Abb. 1, Nr. 10; Abb. 2, Nr. 10) durch Verdehen den Aumahmeteller (Abb. 1, Nr. 7) mit dem Bremsbelag (Abb. 1, Nr. 8) und den Gegennocken (Abb. 1, Nr. 10a; Abb. 2, Nr. 10a) in axialer Ebene zu verschieben und dadurch auf das Bremselement (Abb. 1, Nr. 6) aufzudrücken. Angetrieben wird es von einem Seilzug (Abb. 3, Nr. 20), der mit einem Bremshebel verbunden ist.
Beim Reibungskontakt der beiden Bremsbeläge bestimmt die Stärke der Zugkraft am Seilzug die Stärke der erreichten Reib- bzw. Bremsleistung. Beim Nachlassen der Zugkraft am Seilzug drückt eine Rückstellfeder (Abb. 1, Nr. 11) den Aumahmeteller (Abb. 1, Nr. 7) wieder in seine Ausgangsposition zurück. Ebenso gewährleistet die Drehfeder (Abb. 1, Nr. 12) ein korrektes Rückstellen des ringförmigen Antriebselementes (Abb. 1, Nr. 9) Durch Bohrungen in der Kontermutter (Abb. 1, Nr. Ib) kann Luft in den Bremsinnenraum (Abb. 1, Nr. 14a) eintreten und zum ringförmigen Luftspalt (Abb. 1, Nr. 14b) wieder austreten. Der Innenraum beherbergt einige radial angeordnete Lamellen (Abb. 1, Nr. 14b), welche mit der Nabe rotieren und so eine in Richtung Luftspalt (Abb. 1, Nr. 14b) gerichtete Luftströmung erzwingen und
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-3-
gleichzeitig Hitze abstrahlen. Durch diese erzwungene Luftzirkulation werden: a) Die Bremselemente (Abb. 1, Nr. 6 + Nr. 8) gekühlt, was Fading (Bremskraftverlust) verhindert und b) eine Seltstreinigung der Bremse von Staub, Dreck und Wasser erzwungen. Der Nockenmechanismus (Abb. 1, Nr. 10 + 10a) wird von einem Faltenbalg (Abb. 1, Nr. 15) geschützt, der Eindringen von Schmutz, Wasser und Verlust von Schmiermittel verhindert. Damit der Aufhahmeteller (Abb. 1, Nr. 7) sich beim Bremsvorgang nicht mitdfeht, besitzt er zwei Abstützungselemente (Abb. 1, Nr. 17), die über einen Anschlag (Abb. 6, Nr. 5 + Abb. 7, Nr. 5) eine Rotation Desselben verhindern und gleichzeitig die Bewegung auf axialer Ebene ermöglichen. Dieser Anschlag ist Element der Radgabel oder Aufhängung, in dem das Laufrad mit der Bremsnabe festgeschraubt ist.
Um den Kühlungseffekt der Bremse noch zu steigern ist es möglich, einen Windfang (Abb. 3B) am Aufnahmeteller (Abb. 1, Nr. 7) oder vor der Kontermutter (Abb. 1, Nr. Ib) zu befestigen.
• · ♦ ·
3. Darstellung des Bekannten
(Anmerkung: Es ist dem Autor trotz Recherche im Patentinformationszentrum Darmstadt keine Erfindung bekannt geworden, die der hier dargestellten gleicht)
1. Trommelbremsen
In der Radnabe ist eine rotierende, zylindrische Bremstrommel integriert. Die Bremsleistung wird durch 2 Bremsbacken erbracht, die von einem oder zwei mechanisch oder hydraulisch betätigten Nocken auseinandergepresst werden.
Nachteile:
-Bremsleistung nur mittelmäßig, da ein wandernder Auflagepunkt existiert und dadurch die Bremsbacken nie zu 100 % gleichmäßig aufgedrückt werden (auflaufende und ablaufende Bremsbacken).
- Probleme mit Überhitzung /Fading durch einen Hitzestau im relativ geschlossenen Brems-Innenraum und durch mangelnde Luft-Durchstöhmung.
2. Rollenbremsen (nur Fahrräder)
Bremstrommel wie bei Trommelbremse. Jedoch existieren drei od. Mehrere Bremsbacken aus Metall, die über zentrifugal variable Rollen bewegt werden, welche von einem radial angeordneten Nockenelement betätigt werden.
Nachteile:
- Bremse relativ schwer.
- Noch größere Hitzeprobleme als Trommelbremse.
- „Schwammiger" Druckpunkt am Bremshebel.
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3. Scheibenbremsen (hydraulisch + mechanisch)
Ein scheibenförmiges Metallelement rotiert mit der Bremsnabe. Es werden unter Zuhilfenahme einer Bremszange links und rechts von dieser Scheibe je ein Bremsbelag angebracht. Diese werden durch einen hydraulischen oder mechanischen Mechanismus betätigt.
Nachteile:
- Hohe Produktionskosten u. hohe Einkaufskosten (besonders in hydraulischer Variante), da sehr exakte Fertigung notwendig ist.
- Zusätzliche Kosten entstehen durch spezielle Aumahmenabe für die Bremsscheibe.
- Im Gelände (Mountainbikes) anfallig gegen Steinschlag und bei Stürzen.
4. Felgenbremse (mechanisch)
Zwei Bremsgummis werden von je einem Hebelarm unter Zuhilfenahme eines Mechanismus (Mittelzug +Seilzug) auf die Radfelge aufgedrückt (bei MTB-Rädern: Cantilever, U- bzw. V-brakes)
Nachteile:
-Verschlissene Bremsbeläge können in die Felge kippen (=Blockade)
- Bremsgummis verschleißen schnell.
- Schlechtes Naßbremsverhalten.
- Bremsgummis schwierig zu justieren.
- Schleif- /Pfeifgeräusche beim Bremsen.
- Felgenbruch durch Verschleiß (Durchbremsen) möglich.
5. Felgenbremse (hydraulisch)
Zwei Bremsgummis werden von je einem Hydraulikzylinder auf die Radfelge gedrückt.
Nachteile:
-Teuer in Herstellung und Einkauf.
- Relativ großer Verschleiß der Bremsgummis.
- Umständlicher Radausbau (Demontage eines Druckzylinders od. Ablassen d. Luft).
- Nur mäßiges Naßbremsverhalten.
- Schleif- u. Pfeifgeräusche bei Verschmutzung möglich.
- Felgenbruch durch Verschleiß (Durchbremsen) möglich.
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6. Rücktrittbremse
In der Rücktrittnabe sitzt auf der Achse ein konischer Dom. Belastet der Fahrer die Tretkurbeln rückwärts, wird dieser Dom über ein Schneckengewinde axial auf drei Metallbeläge gedrückt. In der Folge wandern diese zentrifugal nach außen, drücken auf eine umlaufende Bremstrommel und erzeugen Reibung. Die genannten Elemente arbeiten in einem Öl /Fettbad.
Nachteile:
- Geringe Bremsleistung (kleiner Trommeldurchmesser).
- Stark überhitzungsgefahrdet (völlig geschlossen).
- Schlecht zu dosieren.
- Relativ schwer (alle Teile aus Eisen /Stahl).
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-8-
4. Erzielbarer technischer Fortschritt durch die Konusbremse
Die Konusbremse stellt eine Synthese der meisten Vorteile der genannte Bremssysteme dar, ohne dabei deren Nachteile zu besitzen. Sie ist einfach und günstig zu produzieren, erzielt sehr gute Bremsleistungen, ist wartungsfrei und robust.
4.1 Allgemeine Vorteile:
- Geringe Produktions- /Kaufkosten:
Es existieren wenig Teile. Die vorhandenen Teile sind alle radial angeordnet und daher als günstige Dreh- od. Gußteile herzustellen. Durch diese radiale Anodnung der Teile ist auch eine einfache und schnelle vollautomatische Produktion realisierbar.
- Hohe Bremskraft erzielbar:
Durch die Ausfuhrung der Bremsbacken und Bremstrommel als Konische Elemente ist eine hundertprozentige Passung der Reibflächen zueinander erreichbar. Dies ermöglicht eine hohe Reibleistung.
- Geringe Bremsgröße:
Durch die große mögliche Bremsfläche des Bremskonus kann der Bremsdurchmesser gering gehalten werden, was Materialkosten und Gewicht einspart.
- Naßbremssicher:
Durch die entstehenden Zentrifogalkräfte und die hervorragende Passung der Bremselemente kann sich auf Diesen kein störender Wasserfilm aufbauen.
- Überhitzungssicher:
Die integrierte Zwangsbelüftung, der offene Innenraum und die integrierten Kühllamellen sorgen für eine hervorragende Wärmeabfuhr und verhindern damit Bremskraftverlust bei starker Beanspruchung (Fading).
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- Bruchsicher bei Sturz:
Da die Bremsmechanik sich in der Radnabe befindet, kann sie bei einem Sturz nicht beschädigt werden.
- Günstiges Bremsgewicht erzielbar:
Da es wenig Teile gibt und diese aufgrund der konischen Form sehr stabil sind, kann wenig, dünnes und leichtes Material verwendet werden.
- Esthetische Formschönheit:
Die ganze Bremse ist „radialsymmetrisch" (= ein Naturprinzip; wird als schön empfunden; Bsp.: indische Mandalas) und baut optisch sehr schlank.
- Geringe Verschleißkosten:
Nur ein Bremsbelag ist notwendig und dieser kann so ausgeführt werden, dass er separat austauschbar ist.
- Gutes Druckpunktgefühl am Bremshebel auch bei Verwendung eines Seilzuges (mechanische Ausführung):
Aufgrund der besonderen Geometrie der Konusbremse muss ein Seilzug nur um 90° gebogen werden und es existieren keine Teile (Hebel), die sich mechanisch stark verformen könnten.
- Einfacher Wechsel des Bremskonusses:
Nur ein Bremsbelag /schnell wechselbar.
- Einfache Wartung /nachstellbar:
Selbstreinigend; bei Verschleiß nachstellbar über eine Kontermutter.
-10-4.2 Vorteile im Vergleich:
Konusbremse gegenüber Trommelbremse:
- Keine Probleme durch Überhitzung (Zwangsbelüftung).
- Bessere Bremsleistung (genaue Passung; 100% Andruck d. Bremsflächen).
- Besseres Druckpunktgefuhl am Bremshebel u. bessere Dosierbarkeit.
- Geringeres Gewicht erzielbar (weniger u. dünneres Material verwendbar).
Konusbremse gegenüber Rollenbremse:
- Keine Probleme durch Überhitzung (Zwangsbelüftung)
- Geringeres Gewicht erzielbar (weniger u. dünneres Material verwendbar)
- Höhere Bremsleistung erzielbar (größerer Trommeldurchmesser; Materialpaarung, Passung besser).
- Besseres Druckpunktgefuhl /Dosierbarkeit (keine Rollen, die sich „federnd" verformen)
Konusbremse gegenüber Scheibenbremse:
- Geringere Produktions- u. Anschaffungskosten (weniger Teile; Teile günstiger u. einfacher zu produzieren; schnelle ,unkomplizierte Montage durch radial Anordnung).
- Keine zusätzlichen Kosten durch spezielle Aufnahmenabe notwendig (Bremse ist in Radnabe integriert).
- Nicht anfällig gegen Sturzschäden [MTB /Gelände] (Mechanik in Nabe integriert).
- Geringere Wartungskosten; schnellere Wartung (Nur 1 Bremsbelag notwendig).
Konusbremse gegenüber Felgenbremse:
- Geringere Verschleißkosten (Belag hält viel länger; nur ein Belag notwendig).
- Besseres Naßbremsverhalten (Materialpaarung; Passung; Wasserverdrängung).
- Keine Probleme mit Bremsbelagjustierung.
- Keine Schleif- u. Pfeifgeräusehe
- Kein Verschleiß der Felge aufgrund von, ,Durchbremsen"
- Kein Kippen von verschlissenen Bremsbelägen in die Felge möglich.
-11-
Konusbremse gegenüber Rücktrittbremse:
- Wesentlich höhere Bremsleistung erzielbar (Größerer Durchmesser; bessere Hitzeableitung; bessere Materialpaarung möglich).
- Keine Überhitzungsgefahr (Zwangsbelüftung; offene Architektur).
- Bessere Dösierbarkeit.
- Geringeres Gewicht erzielbar (dünnere und leichtere Materialien verwendbar).
Konusbremse gegenüber hydraulischer Felgenbremse:
- Geringere Produktions- u. Anschafiungskosten (weniger Teile; einfachere u. günstigere Produktion möglich; schnellere Montage).
- Geringerer Verschleiß des Bremsbelags.
- Radausbau einfacher (Schnellspanner möglich)
- Besseres Naßbremsverhalten (Beläge optimierbarer; höhere Passgenauigkeit d. Beläge; kein Aufbau eines WasserfUms auf den Belägen).
- Keine Schleif- u. Pfeifgeräusche.
- Kein Felgenbruch möglich.
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-12-
• · · « (1 1:1) Radachse Abb.2 Gegennocken Radachse • · · ···
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5. Bezugszeichenliste Konusbremse mit Radialnockenmechanik Einstellmutter links (Radial-) Nocken (in Antriebselement) Einstellmutter rechts
(Querschnitt) Einstellmutter rechts Radialnocken- Wirkungsweise Radachse Radnabe
Abb.l Kontermutter links Aumahmeteller /axialflexibler Konus
1. Aumahmemantel 1. Kühl- u. Verstärkungsrippen
La Schulterlager
Kugellager
Radachse
2. Ringförmiges Antriebselement
Lb Konisches Bremselement
(Bremskonus)
3. (1.1)
Konusbremese mit Radialnocken- Mechanik
(Draufsicht)
(Hebel)
Lc Aumahmemantel /axialflexibler 1. Lufteintritts- Bohrung
2. Konus Abb.3 Lb Ringförmiger Luftspalt (Luftaustritt)
3.
4.
5.
Verstärkungs- u. Kühlrippen (&Lgr; A\ 5. Abstützung
6. Konischer Bremsbelag 7. Speichenloch
7. (Bremsbacke /austauschbar) 7.a Seilzug
Bremsbelag- Trägerblech 9. Nippel /Bolzen (aushängbar)
7.a Bremsbelag- Verschraubung
8. Ringförmiges Antriebselement 13. Abb. 3a(O.75:l)
(Hebel) 14.
8,a (Radial-)Nocken 17.
8.b Gegennocken 18. Ringförmiger Luftspalt (Luftaustritt) ,&ldquor; ,.
■ Windfang (optional)
Faltenbalg
- Steigerung der Luftzufuhr
Nutring für Seilzug
9. Rückstellfeder 20. Brems-Abstützung
Drehfeder 21. Speichenloch
10. Lufteintritts- Bohrung &bull; *··· #· · a
10a Durchströhmungsraum
11.
12.
14.
14.a
14.b
15.
16.
17.
18.
Abb. 4 (0,8:1)
Konusbremse mit Hebelmechanik (andere Anordnung möglich)
Abb. 5 (0.8:1) Konüsbremse mit Hydraulik (hier: 2 Druckzylinder)
1. Radachse 1. Radachse
l.a Einstellmutter links La Einstellmutter links
Lb Einstellmutter rechts Lb Kontermutter links
Lc Kontermutter links 2. Aufnahmemantel
2. Aumahmemantel 3. Schulterlager
3. Schulterlager 4. Kugellager
4. Kugellager 5. Radnabe
5. Radnabe 6. Konisches Bremselement
6. Konisches Bremselement (Bremskonus)
(Bremskonus) 7. Aufnahmeteller /axialflexibler Konus
7. Aufnahmeteller (axialflexibler Konus) 7.a Verstärkungs- /Kühlrippe
7.a Vef stärkungs- /Kühlrippe 8. Konischer Bremsbelag
8. Konischer Bremsbelag (Bremsnabe) 8.a Bremsbelag- Arretierung
9. Andruckrolle 9. Bremskolben
10. Umlenkhebel 10. Bremszylinder
11. Rückstellfeder 11. Rückstellfeder
12. Haltevorrichtung 12. Bremssattel (abnehmbar)
12.a Zugstange 14. Lufteintrittsbohrung
13. Lufteintrittsbohrung 14.b Ringförmiger Luftspalt (Luftaustritt)
14. Radiallamelle (Gebläse- u. Kühlrippe) 15. Bremssattel- Fixierung (abnehmbar)
14.a Durchströhungsraum 16. Kontermutter rechts
14.b Ringförmiger Luftspalt (Luftaustritt) 17. Bremsabstützung
15. Seilzug- Abstützung 18. Speichenloch
16. Seilzugbolzen Lager (aushängbar) 19. Hydraulikschlauch
17. Abstützung
18. Speichenloch
19. Seilzughülle
20. Seilzug
-14-
Abb.6 (0,9: &eegr; Radialarretierung der Konusbremse (angegossener Anschlag)
1. Gabelstandrohr
2. Radnabe (=Abb. 1, Nr. 5)
3. Seilzug (=Abb. 3,Nr. 20)
4. Seilzug- Aufnahme
5. Anschlag (angegossen)
6. Abstützung (=Abb. l_Nr. 17)
7. Ringförmiges Antriebselement (=Abb.l_Nr.9)
Abb.7 (0,9:n Radialaarretierung der Konusbremse (angeschraubter Anschlag)
1. Gabelstandrohr
2. Radnabe (=Abb.l, Nr. 5)
3. Seilzug (=Abb. 3, Nr. 20)
4. Seilzug- Aufnahme
5. Anschlag- Adapter
(an Scheibenbrems- Adapter angeschraubt)
6. Abstützung (=Abb. 1, Nr. 17)
7. Ringförmiges Antriebselement (=Abb. 1,Nr. 9)

Claims (3)

1. Neuartige Radbremse für Fahrräder und Kraftfahrzeuge, wobei:
- Die rotierende Reibefläche (Abb. 1, Nr. 6) [Bremskonus] aus einem konisch geformten Ringsegment von variabler Steigung besteht, dass in der Radnabe integriert ist und sich mit dem Rad dreht;
- im Inneren der Radnabe radial angeordnete Lamellen (Abb. 1. Nr. 14) angebracht sind, die erstens der Wärmeabfuhr (Kühlrippen)dienen und zweitens einen Radiallüfter bilden, der zwangsweise mit der Felge umläuft, dabei durch die Nabenmitte Luft ansaugt und diese über die Bremsbälge kühlend nach außen bläst.
- die ebenfalls konisch geformte Reibfläche (Abb. 1, Nr. 8)[konischer Bremsbelag] durch ein feststehendes, tellerförmiges Aufnahmeelement (Abb. 1, Nr. 7)[Aufnahmemantel], auf axialer Ebene verschoben werden kann;
- das axial gelagerte Aufnahmeelement (Abb. 1, Nr. 7)[Aufnahmemantel] durch eine Abstützung (Abb. 1, Nr. 17) [Brems-Abstützung] am Rotieren gehindert wird (Anschlag f. d. Abstützung ist Teil der Radgabel bzw. des Fahrzeugrahmens (Abb. 6));
- eine Spiralfeder (Abb. 1, Nr. 11) [Rückstellfeder] die Rückstellung des axial gelagerten Aufnahmeelementes (Abb. 1, Nr. 7) [Aufnahmemantel] ermöglicht;
- ein axial gelagerter, kreisförmiger Antrieb/Hebelarm (Abb. 1, Nr. 9) [ringförmiges Antriebselement] über mehrere Nocken (Abb. 1, Nr. 10) [Radial-Nocken] durch Verdrehen ein Anpressen der beiden oben beschriebenen Reibflächen ermöglicht und dadurch eine Reibleistung (= bremsen) verursacht;
- der ringförmige Antrieb (Abb. 1, Nr. 9) [ringförmiges Antriebselement] durch einen Seilzug (Abb. 3, Nr. 20) betätigt wird.
2. Radbremse nach Anspruch Nr. 1, wobei:
- Der ringförmige Antrieb (Abb. 1, Nr. 9)[ringförmiges Antriebselement] das Aufnahmeelement (Abb. 1, Nr. 7) [Aufnahmemantel] durch ein Spiralgewinde in axialer Ebene verschieben kann.
3. Radbremse nach Anspruch Nr. 1, wobei:
- Die axiale Verschiebung des nicht rotierenden Reibelementes (Abb. 1, Nr. 8)[konischer Bremsbelag] über einen Hebelmechanismus (Abb. 4) erreicht wird;
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