DE2000100C - Verfahren zum Anbringen eines Befestigungsmaterials, das auf zwei entgegengesetzt gerichteten Flächen eines elastischen Trägers einen druckempfindlichen Klebstoff trägt, auf einen Gegenstand - Google Patents
Verfahren zum Anbringen eines Befestigungsmaterials, das auf zwei entgegengesetzt gerichteten Flächen eines elastischen Trägers einen druckempfindlichen Klebstoff trägt, auf einen GegenstandInfo
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Description
3 4
gleich der Dicke des Schutzstreifens ist, daß die die 26, die sich um den Umfang der Befestigungsfläche
öffnung umgebenden Rippen durch das Befesti- 14 erstreckt und sich aus der Ebene der Fläche 14
gungsmaterial und den Schutzstreifen hindurchge- erhebt, um eine erhöhte Ebene zu bilden. Zweckmä-
preßt werden, um das Material und den Str ;ifen ab- ßig ragen bei einer bevorzugten Ausführung mehrere
zutrennen, und daß Material und Schutzstreifen aus 5 um den Umfang verteilte kurze Rippen 28 aus der
allen in dem Gegenstand befindlichen öffnungen ent- Rippe 26 um ein Ausmaß heraus, das gleich der Stär-
fernt werden. ke oder Dicke des Schutzbeiages oder Schutzstreifens
Wenn gewünscht, kann der Schutzstreifen entfernt 24 ist Wird das Emblem von einer öffnung 30
werden, und die frei liegende mit druckempfindlichem durchsetzt, dann begrenzt eine innere Rippe 32 die
Klebstoff überzogene Fläche des Befesiigungsmate- io Befestigungsfläche 14 und die öffnung 30. Diese
rials kann mit einer Oberfläche in Berührung ge- Rippe 32 erhebt sich aus der Ebene der Befestigungs-
bracht werden, an welcher der Gegenstand ange- fläche 14 im allgemeinen um das gleiche Ausmaß wie
bracht werden soll. die kurzen Rippen 28.
Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeich- Das Befestigungsmaterial 18 ist ein elastisches Ma-
nungen beschrieben. In den Zeichnungen ist xs terial, dessen Stärke größer ist als das Ausmaß, um
F i g. 1 eine schematisch dargestellte Ansicht der das die Rippen 16 aus der Befestigungsfläche 14 ra-
Schritte des erfindungsgemäßen Verfahrens zum An- gen, und das auf eine Stärke zusammenpreßbai ist,
bringen von Befesiigungsmitteln an einem Gegen- die gleich der Höhe ist, die die Rippen aus der Befe-
stand. stigungsfläche 14 vorstehe· Zweckdienliche Maie-
Fig. 2 ein vergrößerter Schnitt nach Linie 2-2 in so rialien sind beispielsweise bieg ame Chloropren-Po-
Fig. 1 eines nach dem neuen Verfahren hergestell- lymerisnte, Vinylharze und Polyurethan. Das Befesti-
ten Aufklebemblems und gungsmaterial 18 bedeckt vorzugsweise im wesentli-
F i g. 3 eine vergrößerte Rückansicht des Emblems chen die gesamte Befestigungsfläche 14 und ist mit
mit abgestreiftem Schutzstreifen. einer Klebfläche an die Fläche 14 angeklebt. Diese
F i g. 4 und S sind vergrößerte Ansichten, die die 35 Klebverbindung wird vorzugsweise durch die Schicht
Schritte beim Anbringen von Befestigungsmateria! an des druckempfindlichen Klebstoffs 22 gebildet, der
dem Gegenstand zeigen, und auf das Befestigungsmaterial 18 aufgebracht worden
F i g. 6 eine vergrößerte Rückansicht einer zweiten ist, ehe das Befestigungsmaterial 18 und das Emblem
Ausführung eines nach dem neuen Verfahren hege- 10 miteinander verbunden werden. Die entgegengestellten
Emblems ohne Schutzstreifen. 30 setzt gerichtete Fläche des Befestigungsmaterials 18
In der dargestellten Ausführung besteht der Auf- ist mit dem druckempfindlichen Klebstoff 20 Überklebgegenstand
aus einem Emblem 10 mit einer zogen.
Schau- oder Ansichtsfläche 12 und einer entgegenge- Der Schutzstreifen 24 schützt den druckempfindli-
setzt gerichteten Befestigungsfläche 14, die minde- chen Klebstoff 20 und erstreckt r.ich über die Kanten
stens teilweise von vorstehenden Rippen 16 umgeben 35 des Befestigungsmaterials 18 hinaus, so daß der
ist; au? einem Befestigungsmaterial 18, dessen eine Streifen 24 leicht erfaßt und abgezogen werden kann
Fläche an der Befestigungsfläche 14 haftet und des- Der Streifen besteht aus einem Material, z. B. mit Si-
sen entgegengesetzt gerichtete Fläche mit einem likon überzogenem Papier, das an dem Klebstofi 20
drucKempfinrilichen Klebstoff 20 überzogen ist, und haftet und leicht von dem Klebstoff abgezogen wei-
aus einem Schutzstreifen 24. der die druckempfind- 40 den kann, ohne dessen Klebeigenschaften zu beein-
liehe Klebstoffschicht 20 bedeckt. trächtigen.
Der Ausdruck »Emblem« umfaßt in der vorliegen- Es ist zwar das Aufbringen eines Eefestigungsmaden
Bedeutung alle Gegenstände, die eine angenehm terials 18 auf einem Gegenstand, z. B. ein Emblem,
aussehende Oberfläche haben, wie beispielsweise die beschrieben, dessen Befestigungsflächen von Rippen
Oberfläche von Buchstaben. Das Emblem besteht 45 umgeben sind, doch ist das neue Verfahren nicht auf
vorzugsweise aus M; tall, ζ. B. Zink, und kann durch diese Verwendung begrenzt, sondern es können Befe-Gießen,
Spritzgießen oder durch beliebig andere For- stigungsmaterialien auch auf andere Gegenstände
mungsv^rfahren hergestellt werden. Das Emblem aufgebracht werden, deren Flächen mit Rippen bekann
eine Chromplatierung über dem Spritzmetall grenzt sind.
tragen, um die Aulfälligkeit des Emblems zu erhö- 50 In der bevorzugten Ausführung nach F i g. 1 wer-
hen. Andere Materialien, die einem entsprechenden den die Embleme 10 mit ihren Rippen 16 auf die mii
Preßdruck widerstehen, können ebenfalls verwendet druckempfindlichem Klebstoff 22 überzogene Fläche
werden. einer langen Bahn aus Befestigungsmaterial 18 oufge-
Die Befestigungs- oder Hinterfläche 14 des Em- setzt. Die entgegengesetzt gerichtete Fläche des Befe-
blems ist vorzugsweise eben und verläuft parallel zur 55 stigungsmaicrials 18 ist ebenfalls mit einem druck-
Ebene der Ansichtsfläche oder Vorderflaehe 12. Aus empfindlichen Klebstoff 20 überzogen, der vorzugs-
der Ebene der Fläche 14 ragen die Rippen 16 heraus, weise mit einem ablösbaren Schutzstreifen 24 be-
die eine kontinuierliche Umgrenzung oder einen deckt ist. Zweckdienliche Materialien für das Befesti-
Rahmen bilden, der die Befestigungsfläche 14 um- gungsmaterial und den ablösbaren Schutzstreifen
gibt. 60 sind bereits c/wLhnt worden.
Die Rippen 16 sind vorzugsweise rechteckig, kön- Auf die entgegengesetzt gerichteten Flächen des
nen jedoch jede Form haben, die das Befestigungs- Emblems 10 und des Befestigungsmaterials 18 wird
material 18 auf die Gestalt oder das Profil der Befe- dann ein so hoher Druck zur Einwirkung gebracht,
stigungsfläche 14 durchschneidet, wenn ein genügend daß die Umfangsrippc 26 zwar das Befestigungsmagroßer
Druck auf die entgegengesetzt gerichteten Flä- 6s terial 18, nicht aber den Schutzstreifen 24 durcheilen
des Emblems und des Befcstigungsmatcrials 18 trennt, und daß die Klebstoffschicht 22 fest an der
ausgeübt wird. Befestigungsfläche 14 anliegt. Damit die Sicherheit I'
Die Rippen 16 bestehen aus einer Umfangsrippc besteht, daß die Rippe 26 nicht durch den Schul/-
streifen 24 hindurchdringt, selbst wenn ein übcrmä- stigungsmatcrial 18 wird bei Bewegung des Schulz-
ßig starker Druck zur Einwirkung gebracht wird, Streifens 24 längs einer waagerechten Bahn von dem
sind die Embleme 10 vorzugsweise mit mehreren der Streifen 24 abgestreift, und zwar beispielsweise durch
bereits beschriebenen kurzen Rippen 28 versehen. Aufwickeln auf eine aus der Ebene des Schutzslrci-
Wenn der Druck beispielsweise mittels der hydrauli- 5 fens verlagerte Haspel. Die Klebstoffschichten 20
sehen Presse 34 zur Einwirkung gebracht wird, dann und 22 auf dem Bcfcsügungsmalcrial, das auf das
drücken die kurzen Rippen 28 den Schutzstreifen 24 Profil der Befcstigungsflächcn 14 geschnitten worden
gegen den Amboß 36 der Presse 34 und legen sich an ist, hallen die Embleme 10 während dieser Abstreif-
dcn Amboß 36 an, so daß die Rippe 26 den Schutz- stufe auf dem Schutzstreifen 24.
streifen 24 nicht durchschneiden kann. Weist das :o Das Material 18 und der Streifen 14 werden dann
Emblem cmc durchgehende öffnung 30 auf, so als allen öffnungen herausgedrückt, beispielsweise
schneidet die diese öffnung 30 umgebende Rippe 32 dadurch, daß der Streifen an einem der Düse 40 ent-
das Befestigungsmaterial 18 und den Schutzstreifen strömenden Luftstrahl hoher Geschwindigkeit vor-
24 dann durch, wenn die kurzen Rippen 28 den beigeführt wird. Die abgetrennten Abschnitte des Bc-
Schutzstreifcn 24 schneiden, um auf diese Weise den 15 festigungsmatcrials. des Schutzstreifens und der
Schutzstreifen 24 an der öffnung oder an den öff- Klcbstoffschichtcn werden auf diese Weise von den
nungcn 30 vollständig durchzutrennen. Emblemen getrennt. Dann wird der Schutzstreifen
Die Fläche eines Stempels 38 (F i g. 4 und 5), der und die daran haftenden Embleme auf eine Haspel
sich an die Ansichtsflache 12 des Emblems 10 anlegt, zum Versand aufgewickelt.
besteht aus einem elastischen Material 39, z. B. aus ao Zur Verwendung wird ein Emblem mit der einen
Schwammstoff aus sehr dichtem Polyurethan, wo- Hand leicht erfaßt, während der Schutzstreifen 24
durch der Druck auf die Oberfläche des Emblems 10 mit der anderen Hand ergriffen und von der Klcbvcrtcilt
und eine Beschädigung der Ansichtsfläche 12 Stoffschicht 20 abgezogen wird. Das Emblem wird
vermieden wird. Der Amboß 36 hat vorzugsweise dann aui seine gewünschte Stellung gebracht und
vertiefte Flächen 37, die die gleiche Form haben, wie 35 durch Aufdrücken der freiliegenden Ktebstoffschicht
die Bcfcstigungsflächc 14 des Emblems 10. die je- 20 an der vorgesehenen Fläche befestigt,
doch etwas kleiner sind als die Befestigungsfläche 14. Bei der in F i g. 6 dargestellten Abänderung hat Schneiden die Rippen 16 bei Einwirkung von Druck das Emblem 10 zwei auf Abstand stehende Flächen, das Befestigungsmaterial 18. dann verlagert sich, wie die die Befcstigungsflächcn 44 des Emblems bilden. F i g. 5 zeigt, ein Teil des Befestigungsmaterials 18, 30 Den Rippen 26 ähnliche Rippen 42 sind am Rand der nicht abgeschnitten worden ist, in die vertieften des Emblems geformt, stehen jedoch nur auf einem Flächen 37. Ein Amboß 36 mit ebener Arbeitsfläche Abschnitt des Randes der beiden Befestigungsflächen kann ebenfalls verwendet werden. Da jedoch das Bc- heraus. Bei Verwendung eines derartigen Emblems fcstigungsmatcrial 18 dann zwischen der Bcfcsti- wird das Emblem mit seinen Rippen 42 auf die frcigungsflächc 14 und der Amboßfläche zusammengc- 35 liegenden Klebstoffschichten von zwei auf Absland preßt werden muß. ist ein größerer Druck zum Zu- stehenden schmalen Streifen aus Befesligungsmatcschnciden des Bcfcstigungsmaterials 18 erforderlich. rial 50 so aufgelegt, daß sich die Rippen 42 quer Als Beispiel sei folgende Ausführung erwähnt: Der über die Streifen erstrecken. Die Streifen 50 sind so Buchstabe /) war annähernd 2.54 cm lang und breit, daß sie jeweils eine Befestigungsfläche bcdek-1.27 cm breit mit einer Rippe 26 von 0,038 cm Breite 40 ken und daß eine Rippe 42 oder beide Rippen 42 das und einer Höhe von 0.020 cm, gemessen von der Be- Befestigungsmaterial auf eine Länge schneiden, die fcstigungsfläche 14 aus. während die Rippen 28 und die Befesligungsfläche bedeckt. Wie bereits bei der 32 eine Breite von 0.038 cm und eine Höht· von bevorzugten Ausführung erwähnt, wird das Befcsti-0.030 cm. gemessen von der Befestigungsfläche 14 aus. gungsmatcrial durch Einwirkung von Druck zerhatten. Das Befestigungsmaterial war ein 0.076 cm 45 schnitten, der die Rippen 42 durch das Befestioungsdickes Chloropren-Polymerisat, und der Sch'Uzstrei- material hindurchdrückt und den an der einen Fläche fen war ein 0,010 cm dickes mit Silikon bestrichenes vorhandenen Klebstoff an die Befestigungsflächc anPapier. Wurde ein Amboß 36 mit vertieften Flächen legt, ohne daß der Schutzstreifen 48 durchschnitten 37 verwendet, so drückte ein Druck von 871,1 kg im wird. Nach diesem Schritt wird das überschüssige Stößel der Presse die Rippen 26. 28 und 32 durch so Befestigungsmaterial von dem Schutzstreifen 48 abdas Bcfesiigungsmatcrial 18 sowie die Rippen 28 und gestreift, so daß das an Teilen des Schutzstreifens 48 32 durch den Schutzstreifen 24 hindurch und dnickte haftende Emblem zurückbleibt. Der Schutzstreifen den Klebstoff 22 an die Befestigungsflächc 14. Bei wird dann von dem Befestigungsmaterial abgestreift. Verwendung eines mit einer ebenen Arbeitsfläche um die andere Klebstoffschicht 46 freizulegen, und versehenen Amboß waT ein Druck von 2722 kg im ss dann wird das Emblem auf die gewünschte Fläche, Stößel der Presse 34 erforderlich. z. B. auf die Fläche eines Kraftfahrzeuges oder eines
doch etwas kleiner sind als die Befestigungsfläche 14. Bei der in F i g. 6 dargestellten Abänderung hat Schneiden die Rippen 16 bei Einwirkung von Druck das Emblem 10 zwei auf Abstand stehende Flächen, das Befestigungsmaterial 18. dann verlagert sich, wie die die Befcstigungsflächcn 44 des Emblems bilden. F i g. 5 zeigt, ein Teil des Befestigungsmaterials 18, 30 Den Rippen 26 ähnliche Rippen 42 sind am Rand der nicht abgeschnitten worden ist, in die vertieften des Emblems geformt, stehen jedoch nur auf einem Flächen 37. Ein Amboß 36 mit ebener Arbeitsfläche Abschnitt des Randes der beiden Befestigungsflächen kann ebenfalls verwendet werden. Da jedoch das Bc- heraus. Bei Verwendung eines derartigen Emblems fcstigungsmatcrial 18 dann zwischen der Bcfcsti- wird das Emblem mit seinen Rippen 42 auf die frcigungsflächc 14 und der Amboßfläche zusammengc- 35 liegenden Klebstoffschichten von zwei auf Absland preßt werden muß. ist ein größerer Druck zum Zu- stehenden schmalen Streifen aus Befesligungsmatcschnciden des Bcfcstigungsmaterials 18 erforderlich. rial 50 so aufgelegt, daß sich die Rippen 42 quer Als Beispiel sei folgende Ausführung erwähnt: Der über die Streifen erstrecken. Die Streifen 50 sind so Buchstabe /) war annähernd 2.54 cm lang und breit, daß sie jeweils eine Befestigungsfläche bcdek-1.27 cm breit mit einer Rippe 26 von 0,038 cm Breite 40 ken und daß eine Rippe 42 oder beide Rippen 42 das und einer Höhe von 0.020 cm, gemessen von der Be- Befestigungsmaterial auf eine Länge schneiden, die fcstigungsfläche 14 aus. während die Rippen 28 und die Befesligungsfläche bedeckt. Wie bereits bei der 32 eine Breite von 0.038 cm und eine Höht· von bevorzugten Ausführung erwähnt, wird das Befcsti-0.030 cm. gemessen von der Befestigungsfläche 14 aus. gungsmatcrial durch Einwirkung von Druck zerhatten. Das Befestigungsmaterial war ein 0.076 cm 45 schnitten, der die Rippen 42 durch das Befestioungsdickes Chloropren-Polymerisat, und der Sch'Uzstrei- material hindurchdrückt und den an der einen Fläche fen war ein 0,010 cm dickes mit Silikon bestrichenes vorhandenen Klebstoff an die Befestigungsflächc anPapier. Wurde ein Amboß 36 mit vertieften Flächen legt, ohne daß der Schutzstreifen 48 durchschnitten 37 verwendet, so drückte ein Druck von 871,1 kg im wird. Nach diesem Schritt wird das überschüssige Stößel der Presse die Rippen 26. 28 und 32 durch so Befestigungsmaterial von dem Schutzstreifen 48 abdas Bcfesiigungsmatcrial 18 sowie die Rippen 28 und gestreift, so daß das an Teilen des Schutzstreifens 48 32 durch den Schutzstreifen 24 hindurch und dnickte haftende Emblem zurückbleibt. Der Schutzstreifen den Klebstoff 22 an die Befestigungsflächc 14. Bei wird dann von dem Befestigungsmaterial abgestreift. Verwendung eines mit einer ebenen Arbeitsfläche um die andere Klebstoffschicht 46 freizulegen, und versehenen Amboß waT ein Druck von 2722 kg im ss dann wird das Emblem auf die gewünschte Fläche, Stößel der Presse 34 erforderlich. z. B. auf die Fläche eines Kraftfahrzeuges oder eines
Das die Embleme umgebende überschüssige Befe- Gerätes aufgeklebt
Claims (3)
1. Verfahren zum Anbringen eines Befesti- fes auf dem Material wird erhöht, wenn die an der
gungsmaterials, das auf zwei entgegengesetzt ge- 5 Befestigungsfläche des Gegenstandes anhaftende und
richteten Flächen eines elastischen Trägers einen von dem Befestigungsmaterial bedeckte Fläche verdruckempfindlichen
Klebstoff trägt, auf einen größert wird. Es ist also erwünscht, daß das Befesti-Gegenstand,
der eine Befestigungsfläche und die- gungsmaterial an einem Abschnitt der Befestigungsse
begrenzende seitlich heruntergezogene Rippen fläche anliegt, die genügend groß ist, um den Gegenaufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß io stand sicher festzuhalten. Wenn die größte Haltekraft
der Gegenstand mit den als Schneidkanten verse- für einen bestimmten Streifen an einem Embleai gehenen
Rippen so stark auf das Befestigungsmate- wünscht wird, muß die Befestigungsfläche möglichst
rial gedrückt wird, daß die Rippen das Befesti- groß sein.
gungsmaterial durchtrennen und der abgetrennte Ein bekanntes Verfahren zur Herstellung eines
Abschnitt mit seiner oberen Klebefläche an der 15 Gegenstandes mit einem Befestigungsmaterial, das an
Befestigungsfläche des Gegenstandes haftet. einer möglichst großen Befestigungsfläche haftet, be-
2. Verfahr :n nach Anspruch 1, dadurch ge- steht darin, das Befestigungsmaterial auf die Form
kennzeichnet, daß ein Befestigungsmaterial ver- der Befestigungsflüche zu schneiden, dann das Befewendet
wird, das auf der dem Gegenstand abge- stigungsmaierial und die Befestigungsfläche auszuwandten
Seite einen breiten Schutzstreifen trägt, äo richten und aufeinanderzulegen. Da sich die Größe
und der Druck auf den Gegenstand nur so stark der Gegenstände bei der Herstellung ändern kann
ausgeübt wird, daß der Schutzstreifen nicht und da es leichter ist, ein größeres Emblem auf ein
durchgetrennt wird. kleineres Stück Befestigungsmaterial zu legen, wird
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, gekenn- das Befestigungsmaterial kleiner geschnitten als die
zeichnet durch die Verwendung eines Gegen- 25 Befestigungsfläche, um ein schiechtes unerwünschtes
Standes mit Rippen, die die Befestigungsfläche Aussehen zu verhüten, das entsteht, wenn das Befedurchdringenc
η öffnungen begrenzen und sich stigungsmateriai über den Umfang einiger Gegenvon
der Befestigungsfläche aus über die Ebene stände hinausragt. Bei kompliziert geformten Gegender
die Befesligungsfläche begrenzenden Rippe ständen ist es außerdem schwierig und zeitraubend,
um ein Ausmaß erheben, das gleich der Dicke 30 das geschnittene Befestigungsmaterial und die Befedes
Schutzstreifens ist, und daLs man die die öff- stigungsfläche des Gegenstandes vor dem Aneinannung
umgebenden Rippen durch das Befestigungs- derlegen der Flächen auszurichten.
material und den Schutzstreifen hindurchpreßt, Bei dem erwähnten bekannten Verfahren wird der
um das Material und den Streifen abzutrennen, Schutzstreifen auf die gleiche Form geschnitten wie
und daß man das Material und den Schutzstreifen 35 das Befestigungsmaterial. De^ Schutzstreifen ragt
aus allen in dem Gegenstand befindlichen öff- also nicht über die Kante des Befestigungsmaterials
nungen entfernt. hinaus. Beim Aufbringen des Emblems ist es daher
oft schwierig, eine Kante des Schutzstreifens zwecks
Abziehens anzuheben. Es treten daher Verluste an
40 Befestigungszeit, Herstellungszeit und auch Beschädigungen einiger Gegenstände ein.
Es sind auch bereits Embleme mit einer nach un-
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum ten vorstehenden Umfangsrippe bekannt, in die zur
Aufkleben eines Befestigungsmaterials auf einen Ge- Befestigung des Emblemes doppelseitig klebbare Begensiand,
der Rippen aufweist, die aus der Hinterflä- 45 festigungsmaterialien eingepaßt werden können,
ehe des Gegenstanden herausragen und die Befesti- Die Erfindung geht einen neuen Weg, der in einem
ehe des Gegenstanden herausragen und die Befesti- Die Erfindung geht einen neuen Weg, der in einem
gungsfläche oder die Befestigungsflächen begrenzen. Verfahren besteht, welches zum Anbringen eines Be-Scit
langem werden Befestigungsmaterialien, deren festigungsmatciials, das auf zwei entgegengesetzt geentgegengesetzt
gerichtete Flächen mit einem bei richteten Flächen eines elastischen Trägers einen
Druck klebend werdenden oder druckempfindlichen 50 druckempfindlichen Klebstoff trägt, auf einen Gegen-Klebstoff
überzogen sind, zum Befestigen von Gegen- stand dient, der eine Befestigungsfläche und diese beständen
auf ebenen Flächen verwendet. grenzende seitlich heruntergezogene Rippen aufweist,
Das Befestigungsmaterial wird aus Bahnen oder wobei erfindungsgemäß der Gegenstand mit den als
Bogen hergestellt, die einen abziehbaien Schutzbelag Schneidkanten versehenen Rippen so stark auf das
oder einen abziehbaren Schutzstreifen haben, der die 55 Befestigungsmaterial gedrückt wird, daß die Rippen
eine mit Klebstoff überzogene Fläche bedeckt. Zum das Befestigungsmaterial durchtrennen und der abge-Befi.'sticen
eines Gegenstandes wird die frei liegende trennte Abschnitt mit seiner oberen Klebefläche an
Klebfläche des Befestigungsmatcrials an die Hinter- der Befestigungsfläche des Gegenstandes haftet,
scite des Gegenstandes angelegt. Der Schutzstreifen Es kann ein Befestigungsmaterial verwendet werwird dann abgezogen, der Gegenstand erfaßt und die Go den, das auf der dem Gegenstand abgewandten Seite nun Irei liegende Klebfläche gegen die Oberfläche ge- einen breiten Schutzstreifen trägt und der Druck auf drückt, auf der der Gegenstand aufgeklebt werden den Gegenstand nur so stark ausgeübt wird, daß der soll. Schutzstreifen nicht durchgetrennt wird.
scite des Gegenstandes angelegt. Der Schutzstreifen Es kann ein Befestigungsmaterial verwendet werwird dann abgezogen, der Gegenstand erfaßt und die Go den, das auf der dem Gegenstand abgewandten Seite nun Irei liegende Klebfläche gegen die Oberfläche ge- einen breiten Schutzstreifen trägt und der Druck auf drückt, auf der der Gegenstand aufgeklebt werden den Gegenstand nur so stark ausgeübt wird, daß der soll. Schutzstreifen nicht durchgetrennt wird.
Beim Anbringen von Emblemen, beispielsweise Der Gegenstand kann Rippen haben, die alle die
auf Kraftfahrzeugen, ist es erwünschter, einen Gc- 65 Befestigungsfläche durchdringenden öffnungen begcnstand
auf die Fläche, auf der er befestigt werden grenzen, dnß diese Rippen sich von der Befestigungs-M)ii,
iiifzukleben als die üblichen Federn, Niete oder fläche aus über die Ebene der die Befestigungsfläche
Schraubenbolzen /u verwenden. Hierdurch wird die begrenzenden Rippe um ein Ausmaß erheben, das
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