DE20001812U1 - Heizelement mit lokal differenzierter Heizleistung - Google Patents
Heizelement mit lokal differenzierter HeizleistungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Heizelement mit einem flächigen Widerstandselement, welches einen zumindest teilweise elektrisch leitfähigen Standardbereich besitzt, welches einen zumindest teilweise ebenfalls elektrisch leitfähigen Variationsbereich besitzt, dessen elektrischer Strömungsquerschnitt vom Strömungsquerschnitt des Standardbereiches zumindest lokal verschieden ist, welches einen zumindest teilweise elektrisch leitfähigen Übergang zwischen dem Standardbereich und dem Variationsbereich besitzt, und bei welchem im Heizbetrieb Strom von einem Bereich in den anderen Bereich fließt.
Bekannt sind Heizelemente mit flächigen Widerstandselementen, welche z.B. in Fahrzeugsitze oder Lenkräder integriert sind, um deren Oberfläche zu erwärmen. Hierbei stellt sich jedoch das Problem, daß bekannte Heizelemente insbesondere mit unregelmäßig begrenzten Außenkonturen sich ungleichmäßig erwärmen. Auch ist eine lokal differenzierte Temperierung sehr schwierig.
Erfindungsgemäß ist deshalb vorgesehen, daß zumindest an Teilen des Übergangs zwischen den beiden Bereichen mindestens ein Leiterelement vorgesehen ist, das eine höhere elektrische Leitfähigkeit als das Material des Standardbereiches besitzt.
Unter Übergang wird der Bereich des Widerstandselementes verstanden, bei dem die Teile "Standardbereich" und "Variationsbereich" aneinander grenzen und elektrisch leitfähig miteinander verbunden sind. Besteht zwischen Standardbereich und Variationsbereich ein Überstand wegen unterschiedlicher Breiten oder wegen eines Versatzes der beiden Bereiche, so kann sich der Übergang im hier verwendeten Sinne bis an den äußeren Rand des Überstands erstrecken.
Durch eine erfindungsgemäße Anordnung läßt sich durch eine Stromverteilung quer zur wesentlichen Stromrichtung am Übergang eine über die Breite des Widerstandselementes gleichmäßigere Stromübertragung zwischen Standardbereich und Variationsbereich erzielen.
Es ist zweckmäßig, wenn der Standardbereich seitliche Kanten besitzt, und wenn der Variationsbereich seitliche Kanten besitzt, deren Verlauf von der gedachten Verlängerung der Kanten des Standardbereichs zumindest am Übergang verschieden ist. Dadurch läßt sich die Strom-Überleitung zwischen den beiden Bereichen auch bei unterschiedlichen Außenkonturen und stufenartigen Übergängen ohne unerwünschte lokale Stromkonzentrationen, sogenannte "hot spots", bewirken.
Es ist zweckmäßig, wenn der Standardbereich eine im wesentlichen homogene elektrische Leitfähigkeit aufweist.
Es ist zweckmäßig, wenn der Variationsbereich mindestens eine Normalzone und mindestens eine Sonderzone mit von der Normalzone verschiedener elektrischer Leitfähigkeit besitzt. Dadurch läßt sich der Widerstand des Variationsbereiches und somit seine Heizleistung gezielt einstellen, ohne seine Außenabmessungen zu verändern.
Es ist zweckmäßig, wenn das Leiterelement länglich ist und im wesentlichen längs des Überganges zwischen Standardbereich und Variationsbereich verläuft. Diese Anordnung ermöglicht eine optimale Verteilung des Stroms bei gleichzeitigem geringem Materialaufwand für das Leiterelement.
Es ist zweckmäßig, wenn über die Breite des Variationsbereichs verteilt mindestens zwei beabstandet zueinander angeordnete Sonderzonen vorgesehen sind. Dadurch läßt sich die Stromverteilung und somit die Temperatur quer zur Breite des Variationsbereiches gleichmäßiger verteilen.
W WW mm »- -
Es ist zweckmäßig, wenn die Leitfähigkeit der beiden Sonderzonen zumindest lokal gleich ist. Dies ermöglicht einen fertigungstechnisch einfachen Aufbau.
Es ist zweckmäßig, wenn die Leitfähigkeit der beiden Sonderzonen zumindest lokal voneinander verschieden ist. Dies ermöglicht eine lokal differenzierte Einstellung der Heizleistung.
Es ist zweckmäßig, wenn die Breite mindestens einer Sonderzone zumindest lokal von der Breite einer weiteren Sonderzone verschieden ist und / oder wenn die Breite mindestens einer Normalzone zumindest lokal von der Breite einer weiteren Normalzone verschieden ist. Dies ermöglicht eine lokal differenzierte Einstellung der Heizleistung.
Es ist zweckmäßig, wenn mindestens eine der Sonderzonen eine höhere Leitfähigkeit als eine der Normalzonen aufweist und / oder wenn mindestens eine der Sonderzonen eine niedrigere Leitfähigkeit als eine der Normalzonen aufweist. Dies gestattet eine Absenkung bzw. eine Erhöhung der lokalen Heizleistung.
Es ist zweckmäßig, wenn mindestens eine Sonderzone eine sich längs des Widerstandselementes ändernde Breite und/oder sich ändernden Widerstand aufweist. Längs des Widerstandselementes bedeutet insbesondere "längs der wesentlichen Stromrichtung". Dadurch läßt sich die Temperatur im Variationsbereich auch über dessen Längsverlauf hinweg lokal einstellen.
Es ist zweckmäßig, wenn mindestens eine Sonderzone eine längs des Widerstandselementes gleichbleibende Breite und/oder gleichbleibenden Widerstand aufweist. Dies vereinfacht das Design des Heizelementes.
Es ist zweckmäßig, wenn mindestens eine Normalzone eine sich längs des Widerstandselementes ändernde Breite und/oder sich ändernden Widerstand aufweist. Dies ermöglicht eine Variation des Temeraturverlaufes.
Es ist zweckmäßig, wenn mindestens eine Normalzone eine längs des Widerstandselementes gleichbleibende Breite und/oder gleichbleibenden Widerstand aufweist. Dies hält die Heizleistung über den Längsverlauf des Variationsbereichs konstant.
Es ist zweckmäßig, wenn das Widerstandselement mindestens einen weiteren Standardbereich und / oder ein weiteres Leiterelement aufweist, welche auf der dem ersten Standardbereich gegenüberliegenden Seite des Variationsbereichs angeordnet sind. Dadurch können auch Heizelemente mit vielen Änderungen ihrer Außenkontur hergestellt werden.
Es ist zweckmäßig, wenn der Variationsbereich zumindest teilweise aus dem gleichen Material wie der Standardbereich gefertigt ist. Dadurch läßt sich das gesamte Widerstandselement aus einem Stück fertigen.
Es ist zweckmäßig, wenn das Widerstandselement aus elektrisch leitfähigem Textilmaterial, insbesondere metallisiertem Gewirke aus synthetischen Fasern, gefertigt ist. Dieses Material ist flexibel einsetzbar und paßt sich gegebenen Einbau-Geometrien faltenfrei an.
Es ist zweckmäßig, eine Lenkeinrichtung für Fahrzeuge, insbesondere Lenkräder mit einem erfindungsgemäßen Heizelement zu versehen. Gerade bei Lenkrädern weisen zu beheizende Bereiche unregelmäßige Konturen und unterschiedlichen Breiten auf. Ein solches Heizelement kann auch, z.B. zur Nachrüstung, zusammen mit einem Bezug nachträglich an der LenkEinrichtung angebracht werden.
Figuren
Die nachfolgende Beschreibung behandelt Möglichkeiten zur Ausgestaltung der Erfindung. Diese Ausführungen sind nur beispielhaft zu verstehen und erfolgen unter Bezug auf:
Fig. 1 Draufsicht auf ein Widerstandselement mit einem breiten
Variationsbereich
Fig. 2 Draufsicht auf ein Widerstandselement mit einem schmalen
Fig. 2 Draufsicht auf ein Widerstandselement mit einem schmalen
Variationsbereich
Fig. 3 Draufsicht auf ein Widerstandselement mit sich verbreiterndem Variationsbereich
Fig. 3 Draufsicht auf ein Widerstandselement mit sich verbreiterndem Variationsbereich
Fig. 4 Draufsicht auf ein Widerstandselement in kreisförmiger Anordnung
Fig. 5 Draufsicht auf ein Widerstandselement mit zwei Variationsbereichen
Fig. 6 Draufsicht auf ein Widerstandselement mit schräg zur Stromflußrichtung verlaufendem Übergang zwischen Standardbereich und Variationsbereich.
Fig. 5 Draufsicht auf ein Widerstandselement mit zwei Variationsbereichen
Fig. 6 Draufsicht auf ein Widerstandselement mit schräg zur Stromflußrichtung verlaufendem Übergang zwischen Standardbereich und Variationsbereich.
Fig. 1 zeigt ein flächiges Widerstandselement 1. Das Widerstandselement 1 besitzt einen Standardbereich 2. Dieser wird gebildet aus einem bandförmigen, homogen elektrisch leitfähigen Material. Vorzugsweise handelt es sich dabei um ein Gewirke aus synthetischen Fasern, welche mit einer leitfähigen Beschichtung versehen sind.
Der Standardbereich 2 ist an seinem einen Ende zur Strom-Einleitung in das Widerstandselement an einer nicht dargestellten Stromquelle angeschlossen. An seinem anderen Ende grenzt er an einen Variationsbereich 3. Seitlich wird er von Seitenkanten 4 und 41 begrenzt.
Der Variationsbereich 3 ist vorzugsweise aus dem gleichen Material wie der Standardbereich 2 gefertigt. Er weist eine im wesentlichen rechteckige Außenkontur auf. Er ist breiter als der Standardbereich 2. Seine Seitenkanten 5 und 5' ragen deshalb zu beiden Seiten des Widerstandselementes 1 über die Seitenkanten 4 und 4' des Standardbereiches 2 hinaus. Der Übergang 13 zwischen Standardbereich 2 und Variationsbereich 3 ist also stufenförmig.
5*.
• · a
Am Übergang 13 ist ein Leiterelement 6 vorgesehen. Dieses ist aus einem Material gefertigt, welches eine höhere Leitfähigkeit als das Material des Standardbereiches 2 besitzt. Das Leiterelement 6 ist elektrisch leitend mit dem Übergang 13 und somit mit dem Standardbereich 2 einerseits und dem Variationsbereich 3 andererseits verbunden. Es ist durch gängige Befestigungsmethoden, beispielsweise durch Aufnähen oder Kleben angebracht. Es erstreckt sich im Ausführungsbeispiel über die volle Breite des Variationsbereiches 3. Es verläuft längs des Übergangs 13, hier also senkrecht zur Längsrichtung des Widerstandselementes 1.
Der Variationsbereich 3 weist leitfähige Normalzonen 7 auf, welche sich längs der Längsrichtung des Variationsbereichs 3 und des Widerstandselementes 1 erstrecken. Er besitzt weiterhin nicht leitfähige Sonderzonen 8, die im vorliegenden Fall durch rechteckige Ausnehmungen gebildet. Sie verlaufen vom Leiterelement 6 ausgehend zu einem weiteren Leiterelement 61 parallel zu den Normalzonen 7. Das Leiterelement 6' verläuft längs eines zweiten Übergangs 13'. Es begrenzt den Variationsbereich 3 auf der dem Standardbereich 2 gegenüberliegende Seite. An das zweite Leiterelement 6 schließt sich ein zweiter Standardbereich 21 an. Das zweite Leiterelement 6' und der zweite Standardbereich 2' entsprechen in ihrem Aufbau dem Leiterelement 6 bzw. dem Standardbereich 2. Das dem Variationsbereich 3 abgewandte Ende des Standardbereichs 2' ist ebenfalls mit der nicht dargestellten Stromquelle verbunden.
Im Betrieb fließt Strom von der Stromquelle entlang einer wesentlichen Stromflußrichtung S durch den Standardbereich 2, welcher sich entsprechend seiner spezifischen Flächenheizleistung erwärmt.
Vom Standardbereich 2 gelangt der Strom über das Leiterelement 6 in den Variationsbereich 3. Im Variationsbereich 3 weist das Widerstandselement 1 über seine Breite hinweg wegen einer wechselweisen Anordnung von leitfähigen Normalzonen 7 und nicht leitfähigen Sonderzonen 8 eine
• · · i
ungleichmäßige Stromverteilung auf. Aufgrund der hohen Leitfähigkeit des Leiterelementes 6 verteilt sich der Strom jedoch gleichmäßig auf die Normalzonen 7 des Variationsbereiches. Stromkonzentrationen an den Ecken der Sonderzonen 8 werden dadurch vermieden. Auch gelangt der Strom in die über die Kanten 4, 4' des Standardbereichs 2 überstehenden Gebiete des Variationsbereiches 3, die normalerweise nicht durchflossen würden.
Die nicht leitfähigen Sonderzonen 8 reduzieren den verfügbaren Leitungsquerschnitt im Variationsbereich 3. Obwohl das Material des Variationsbereiches 3 im Ausführungsbeispiel dem Material des Standardbereiches 2 entspricht, entsteht auf diese Weise ein individuell anpaßbarer Heizwiderstand. Diese Anpassung ist sowohl lokal als auch bezüglich der Gesamtfläche des Variationsbereichs 3 möglich.
Nach Durchfließen des Variationsbereiches 3 wird der Strom durch das zweite Leiterelement 6' wieder gleichmäßig über die gesamte Breite des zweiten Standardbereiches 2' in den Standardbereich 2' eingespeist. Von dort fließt der Strom zurück zur Stromquelle.
Besonders vorteilhaft ist, wenn die Leiterelemente 6, 61 etwa senkrecht zur wesentlichen Stromfluß-Richtung S im Widerstandselement 1 verlaufen.
Die Ausführungsform von Fig. 2 entspricht im wesentlichen der Ausführungsform von Fig. 1. Allerdings weist sie einen gegenüber den Standardbereichen 2 und 2' verengten Variationsbereich 3 auf. Außerdem weisen die Sonderzonen 8 eine gegenüber den Normalzonen 7 des Variationsbereichs 3 erhöhte Leitfähigkeit auf. Im Ausführungsbeispiel geschieht dies durch Aufkleben zusätzlicher Streifen des Materials des Standard-Bereiches. Dadurch wird der Widerstand und somit die Heizleistung lokal gesenkt. Dadurch wird eine Überhitzung des verengten Variationsbereiches 3 vermieden.
• ·
• ·
Würde die Leitfähigkeit der Sonderzonen 8 nicht erhöht sondern vermindert, so ließe sich die Heizleistung durch die lokale Verengung am Variationsbereich 3 dort noch zusätzlich erhöhen.
Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform, bei der der erste Standardbereich 2 und der zweite Standardbereich 2' eine gleichbleibende, jedoch voneinander verschiedene Breite aufweisen. Der Übergang 13 zwischen Standardbereich 2 und Variationsbereich 3 ist mit einem Leiterelement 6 versehen, dessen Länge der Breite des Standardbereiches 2 entspricht. Der Übergang 13' zwischen dem Variationsbereich 3 und dem Standardbereich 2' ist mit einem weiteren Leiterelement 6' versehen, dessen Länge der Breite des Standardbereiches 2' entspricht. Der Variationsbereich 3 verbreitert sich im vorliegenden Ausführungsbeispiel kontinuierlich von der Breite des Standardbereiches 2 auf die Breite des Standardbereiches 2'. Der Verlauf der leitfähigen Normalzonen 7 richtet sich nach dem gewünschten Temperaturverlauf im Variationsbereich 3. Im vorliegenden Fall verengen sich die Normalzonen 7 von einer Anfangsbreite 9 auf eine Endbreite 10 am Standardbereich 2'. Auf diese Weise ergibt sich ein ansteigender Widerstand längs des Variationsbereiches 3 und somit eine Temperaturerhöhung im dem Standardbereich 2' naheliegenden Gebiet.
Fig. 4 stellt ein kreisförmiges Widerstandselement 1 dar. In seinem Zentrum ist eine kreisförmige Kontaktelektrode 100 vorgesehen, welche mit einer nicht dargestellten Stromquelle in Verbindung steht. Die Kontaktelektrode 100 ist elektrisch leitend verbunden mit einem ringförmigen Standardbereich 2. Dieser wiederum ist ringförmig von einem ringförmigen Leiterelement 6 umgeben. Vom Leiterelement 6 gehen speichenförmig leitfähige Normalzonen 7 aus. Das zweite Ende der Normalzonen 7 ist jeweils mit einem konzentrisch zur Kontaktelektrode 100 angeordneten weiteren ringförmigen Leiterelement 61 verbunden. Dieses ist ebenfalls an der Stromquelle angeschlossen.
Im Betrieb fließt der Strom von der Kontaktelektrode 100 radial entlang der Stromflußrichtung S durch den Normalbereich 2 zum ringförmigen
Leiterelement 6. Da der Widerstand im Normalbereich 2 zum Leiterelement 6 hin abnimmt, nimmt die Temperatur des Heizelementes mit zunehmender Entfernung zur Kontaktelektrode 100 ebenfalls ab. Vom Leiterelement 6 ausgehend verteilt sich der Strom am Übergang 13 dann unter Umgehung der nicht leitfähigen Sonderzonen 8 gleichmäßig auf die Normalzonen 7. Über diese strömt er zum zweiten, äußeren Leiterelement 61 und von hier aus zurück zur Stromquelle. Die Einspeisung des Stromes in die Normalzonen 7 bewirkt dort eine höhere Stromdichte, einen höheren Widerstand und somit eine erhöhte Temperatur.
Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform entsprechend Fig. 1. Allerdings ist der zweite Standardbereich 2' wie Variationsbereich 3 gestaltet. Der Standardbereich 2' weist längs des Widerstandselementes 1 parallel zueinander verlaufende Normalzonen T und Sonderzonen 8' auf. Er leitet den Strom vom Leiterelement 6' zu einem Leiterelement 6" durch den Standardbereich 2'. Diese Ausführungsform zeigt, daß Standardbereiche und Variationsbereiche in beliebiger Reihenfolge hintereinander angeordnet werden können.
Fig. 6 zeigt ein Heizelement mit einem Übergang 13' zwischen dem Standardbereich 2' und dem Variationsbereich 3, der nicht senkrecht sondern schräg zur Stromflußrichtung S verläuft. Der Variationsbereich 3 erhält dadurch eine trapezförmige Gestalt. Dementsprechend verläuft auch das Leiterelement 6' geneigt zur wesentlichen Stromflußrichtung S der angrenzenden Gebiete des Widerstandselementes 1. Die Normalzonen 7 des Variationsbereiches 3 weisen in Längsrichtung des Widerstandselementes 1 eine gleichbleibende Breite auf. Allerdings sind die aufgrund der Schräge des Variationsbereiches 3 längeren Normalzonen 7 breiter als die kürzeren Normalzonen 7. Auf diese Weise kann der gegenüber den kürzeren Normalzonen 7 höhere Widerstand der längeren Normalzonen 7 ausgeglichen werden.
Weiterhin sind parallel zu den Normalzonen 7 Sonderzonen 8 vorgesehen. Sie sind als nicht elektrisch leitfähige Ausnehmungen gestaltet. Die kürzeren
Sonderzonen 8 sind sind hierbei breiter als die längeren Sonderzonen 8. Heiße Normalzonen 7 sind also weiter voneinander entfernt, als weniger heiße Normalzonen 7. Auch hierdurch läßt sich eine gleichmäßigere Temperaturverteilung erzielen.
Alternativ zu den beschriebenen Ausführungsformen kann eine höhere elektrischer Leitfähigkeit der Sonderzonen 8 auch durch leitfähigen Klebstoff und/oder Materialverdickungen und/oder Beschichtungen und/oder Überbrückungsstege erreicht werden.
Eine niedrigere Leitfähigkeit der Sonderzonen 8 kann alternativ auch durch Materialdicken-Reduktion oder Materialveränderung wie Oxidieren, Abbrennen oder Bestrahlen erreicht werden.
Die beschriebene Heizeinrichtung kann sowohl mit Gleichstrom als auch mit Wechselstrom betrieben werden.
Claims (19)
1. Heizelement mit einem flächigen Widerstandselement (1), welches einen zumindest teilweise elektrisch leitfähigen Standardbereich (2) besitzt, welches einen zumindest teilweise ebenfalls elektrisch leitfähigen Variationsbereich (3) besitzt, dessen elektrischer Strömungsquerschnitt vom Strömungsquerschnitt des Standardbereiches (2) zumindest lokal verschieden ist, welches einen zumindest teilweise elektrisch leitfähigen Übergang (13) zwischen dem Standardbereich (2) und dem Variationsbereich (3) besitzt, und bei welchem im Heizbetrieb Strom von einem Bereich (2, 3) in den anderen Bereich (2, 3) fließt, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest an Teilen des Übergangs (13) zwischen den beiden Bereichen (2, 3) mindestens ein Leiterelement (6) vorgesehen ist, das eine höhere elektrische Leitfähigkeit als das Material des Standardbereiches (2) besitzt.
2. Heizelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Standardbereich (2) seitliche Kanten (4, 4') besitzt, und daß der Variationsbereich (3) seitliche Kanten (5, 5') besitzt, deren Verlauf von der gedachten Verlängerung der Kanten (4, 4') des Standardbereichs (2) zumindest am Übergang (13) verschieden ist.
3. Heizelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Standardbereich (2) eine im wesentlichen homogene elektrische Leitfähigkeit aufweist.
4. Heizelement nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Variationsbereich (3) mindestens eine Normalzone (7) und mindestens eine Sonderzone (8) mit von der Normalzone (7) verschiedener elektrischer Leitfähigkeit besitzt.
5. Heizelement nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Leiterelement (6) länglich ist und im wesentlichen längs des Überganges (13) zwischen Standardbereich (2) und Variationsbereich (3) verläuft.
6. Heizelement nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß über die Breite des Variationsbereichs (3) verteilt mindestens zwei beabstandet zueinander angeordnete Sonderzonen (8) vorgesehen sind.
7. Heizelement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitfähigkeit der beiden Sonderzonen (8) zumindest lokal gleich ist.
8. Heizelement nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitfähigkeit der beiden Sonderzonen (8) zumindest lokal voneinander verschieden ist.
9. Heizelement nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite mindestens einer Sonderzone (8) zumindest lokal von der Breite einer weiteren Sonderzone (8) verschieden ist und/oder daß die Breite mindestens einer Normalzone (7) zumindest lokal von der Breite einer weiteren Normalzone (7) verschieden ist.
10. Heizelement nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Sonderzonen (8) eine höhere Leitfähigkeit als eine der Normalzonen (7) aufweist und/oder daß mindestens eine der Sonderzonen (8) eine niedrigere Leitfähigkeit als eine der Normalzonen (7) aufweist.
11. Heizelement nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Sonderzone (8) eine sich längs des Widerstandselementes (1) ändernde Breite und/oder sich ändernden Widerstand aufweist.
12. Heizelement nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Sonderzone (8) eine längs des Widerstandselementes (1) gleichbleibende Breite und/oder gleichbleibenden Widerstand aufweist.
13. Heizelement nach einem der Ansprüche 4 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Normalzone (7) eine sich längs des Widerstandselementes (1) ändernde Breite und/oder sich ändernden Widerstand aufweist.
14. Heizelement nach einem der Ansprüche 4 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Normalzone (7) eine längs des Widerstandselementes (1) gleichbleibende Breite und/oder gleichbleibenden Widerstand aufweist.
15. Heizelement nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerstandselement (1) mindestens einen weiteren Standardbereich (2') und/oder ein weiteres Leiterelement (6') aufweist, welche auf der dem ersten Standardbereich (2) gegenüberliegenden Seite des Variationsbereichs (3) angeordnet sind.
16. Heizelement nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Variationsbereich (3) zumindest teilweise aus dem gleichen Material wie der Standardbereich (2) gefertigt ist.
17. Heizelement nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerstandselement (1) aus elektrisch leitfähigem Textilmaterial, insbesondere metallisiertem Gewirke aus synthetischen Fasern, gefertigt ist.
18. Lenkeinrichtung für Fahrzeuge, insbesondere Lenkräder, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkeinrichtung mit einem Heizelement nach einem der voranstehenden Ansprüche versehen ist.
19. Bezug für eine Fahrzeug-Lenkeinrichtung, insbesondere Lenkräder, dadurch gekennzeichnet, daß der Bezug mit einem Heizelement nach einem der voranstehenden Ansprüche versehen ist.
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE102004053634A1 (de) * | 2004-11-02 | 2006-05-04 | Takata-Petri Ag | Beheizbares Lenkrad für ein Kraftfahrzeug |
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2000
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Legal Events
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| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20010719 |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20030305 |
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| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20060901 |