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DE20001503U1 - Vorrichtung zum Anschluß einer Rohrleitung an einen Hohlkörper - Google Patents

Vorrichtung zum Anschluß einer Rohrleitung an einen Hohlkörper

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DE20001503U1
DE20001503U1 DE20001503U DE20001503U DE20001503U1 DE 20001503 U1 DE20001503 U1 DE 20001503U1 DE 20001503 U DE20001503 U DE 20001503U DE 20001503 U DE20001503 U DE 20001503U DE 20001503 U1 DE20001503 U1 DE 20001503U1
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pipeline
feedthrough
bore
sealing element
hollow body
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DE20001503U
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English (en)
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Stadur Produktions & Co K GmbH
Original Assignee
Stadur Produktions & Co K GmbH
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Publication date
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Publication of DE20001503U1 publication Critical patent/DE20001503U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L41/00Branching pipes; Joining pipes to walls
    • F16L41/08Joining pipes to walls or pipes, the joined pipe axis being perpendicular to the plane of a wall or to the axis of another pipe
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L47/00Connecting arrangements or other fittings specially adapted to be made of plastics or to be used with pipes made of plastics
    • F16L47/26Connecting arrangements or other fittings specially adapted to be made of plastics or to be used with pipes made of plastics for branching pipes; for joining pipes to walls; Adaptors therefor
    • F16L47/28Joining pipes to walls or to other pipes, the axis of the joined pipe being perpendicular to the wall or to the axis of the other pipe

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pipe Accessories (AREA)

Description

PA Jochen Hansen 0567.20
BESCHREIBUNG
Vorrichtung zum Anschluß einer Rohrleitung an einen Hohlkörper
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anschluß eines freien Endes einer Rohrleitung an einen mit einer Bohrung versehenen Hohlkörper.
Derartige Vorrichtungen dienen insbesondere zum nachträglichen Anschluß einer neuen Rohrleitung an eine vorhandene, durchgehende Rohrleitung. Ausgangspunkt sind bekannte Abwassersysteme, bei denen die einzelnen Formteile für unterschiedliche Anforderungen, z. B. Bögen, Verzweigungen, etc. im Steckverfahren miteinander verbunden werden. Die Rohrleitungen werden beim Aufbau des Abwassersystems an der Baustelle auf Länge gebracht und mit den benötigten Formteilen versehen.
Für das Zusammenstecken der Rohrleitungen und Formteile ist auf einer Seite der Teile eine Muffe mit einem Dichtring zur Aufnahme des freien Endes des nächsten Bauteiles vorgesehen.
Wenn ein derartiges Abwassersystem aufgebaut und in Decken und Wänden eingebunden ist, ist eine Änderung des Aufbaus kaum möglich, da die Elemente ohne Beschädigungen nicht gelöst werden können. Soll aufgrund einer baulichen Anforderung ein weiteres Abflußrohr an das Abwassersystem in einem Bereich, an dem keine Formteile vorhanden sind, angeschlossen werden, ist dies nicht ohne erheblichen Aufwand durchführbar. Häufig müssen dafür Decken und/oder Wände aufgestemmt und das betreffende Rohrstück aufgetrennt werden.
• -
Ein Zusammenfügen der bestehenden Abwasserleitung nach Einbau einer neuen Abzweigung ist nur mit speziellen Überschiebemuffen möglich. Bei diesen Arbeiten ist es jedoch erforderlich, wenigstens ein Ende des aufgetrennten Rohres soweit aus der kolinearen Flucht herauszuschwenken, daß die Überschiebemuffen aufgesetzt werden können. Es ist also ein entsprechender Freiraum neben der Abwasserleitung erforderlich, was bei engem Einbau zu großflächigen Beschädigungen an umliegenden Bauteilen führt.
Eine bekannte Lösung dieses Problems ist die sogenannte "Anhauschelle". Dabei wird das vorhandene, durchgehende Rohr an der gewünschten nachträglichen Anschlußstelle angebohrt und eine schellenartige Vorrichtung an dieser Stelle um das durchgehende Rohr gelegt und mit dem anzuschließenden zweiten Rohr verspannt. Eine dazwischen angeordnete Dichtung dichtet den nachträglichen Anschluß ab. Nachteilig bei dieser Vorrichtung ist, daß zur Montage des schellenartigen Bauteils das Abwasserrohr im Bereich des neuen Anschlusses über die gesamte Umfangsfläche einen für die Montage ausreichenden Freiraum aufweisen muß. Da nachträgliche Abwasseranschlüsse häufig in Wandecken und/oder im Bereich der Deckendurchführung angeordnet sind, bedeutet dies ebenfalls einen erheblichen Eingriff in die bestehende Bausubstanz.
Aufgabe der Erfindung ist es daher eine Vorrichtung zum Anschluß eines freien Endes einer Rohrleitung an einen mit einer Bohrung versehenen Hohlkörper anzugeben, mit der mit geringem Aufwand ein haltbarer und dichter Anschluß einer Rohrleitung möglich ist, ohne dabei die Umgebung des vorhandenen Hohlkörpers zu beein-
•: :
trächtigen.
Gelöst wird diese Aufgabe mit der in Anspruch 1 wiedergegebenen Vorrichtung.
5
Die Vorrichtung besteht aus einem bevorzugt ringförmig ausgebildeten Durchführungselement, einem elastischen Dichtelement und einem bevorzugt als Überwurfring ausgebildeten Druckelement. Dabei erfolgt die Montage der erfindungsgemäßen Vorrichtung in den Schritten:
- Anbohren des vorhandenen Hohlkörpers bzw. der vorhandenen Rohrleitung mit einem vorbestimmten Durchmesser
- Einsetzen des Durchführungselementes in die Bohrung, wobei das Durchführungselement die Wandung des Hohlkörpers hintergreift,
- Einsetzen des Dichtelementes, insbesondere in den Zwischenraum zwischen Durchführungsring und Bohrung swandung,
- Einstecken des freien Endes der anzuschließenden Rohrleitung in den dafür vorgesehenen Durchführungsring und
- Anpressen des Dichtelementes sowie Verklemmen des Anschlusses durch Verspannen eines Druckelementes mit dem Durchführungselement.
Bei der Montage der Anschlußvorrichtung ist somit lediglich der Bereich, in dem der Anschluß der neuen Rohrleitung erfolgen soll, freizulegen. Der vorhandene Hohlkörper/Rohrleitung muß weder aufgetrennt noch im Bereich des Anschlusses über seinen gesamten Umfang freigelegt werden.
Dadurch, daß das Durchführungselement zum Hintergreifen der Hohlkörperwandung am in die Bohrung einzusteckenden Ende im wesentlichen in Radialrichtung zur Rohrleitung bewegliche Spreizelemente aufweist, wird eine sichere Befestigung der anzuschließenden Rohrleitung am vorhandenen Hohlkörper erreicht, wobei etwaige auf die anzuschließende Rohrleitung wirkende Zugkräfte am Anschluß aufgenommen werden.
Dadurch, daß nach Einstecken des freien Endes der Rohrleitung die radiale Beweglichkeit der Spreizelemente blockiert ist, wird ein versehentliches Lösen der Rastverbindung am vorhandenen Hohlkörper/Rohrleitung verhindert. Die neu angeschlossene Rohrleitung widersteht auch am Anschluß wirkende Knickmomente. Mit Einstecken der Rohrleitung verhindert die an den Spreizelementen anliegende Außenwand des Rohres ein Öffnen der Verrastung.
Wenn die Spreizelemente einstückig mit dem Durchführungselement und in Radialrichtung zur Rohrleitung elastisch federnd ausgebildet sind, ist das Durchführungselement einfach herstellbar. Bevorzugt besteht das Durchführungselement aus einem Rohrabschnitt, dessen Einführende mehrfach in koaxialer Richtung geschlitzt ist und somit Spreizelemente bilden. Bevorzugt ist das Durchführungselement aus einem federnd elastischem Kunststoff hergestellt.
Alternativ kann das Hintergreifen auch durch radial vorspringendes verformbares Material erwirkt werden.
Dadurch, daß wenigstens ein dem Spreizelement radial zur Rohrleitung nach außen vorstehender Rastnocken mit
einer geneigten Auflauffläche zum leichteren Einführen des Durchführungselementes in die Bohrung vorgesehen ist, wird das Einführen des Durchführungselementes in die Bohrung erleichtert. Die Spreizelemente federn beim Auflaufen der Auflaufläche an der Bohrungswandung ein und rasten selbsttätig bei genügend tiefem Einstecken des Durchführungselementes in die Bohrung selbsttätig die Wandung des Hohlraumes hintergreifend ein. Die Rastnocken sind bevorzugt einstückig mit dem Durchführungselement auf der Außenseite der Spreizelemente ausgebildet.
Wenn das Durchführungselement eine passgenaue Aufnahme für das freie Ende der anzuschließenden Rohrleitung hat und in der Aufnahme ein zweites Dichtelement vorgesehen ist, kann die anzuschließende Rohrleitung wie in eine entsprechende Rohrleitungsmuffe eingesteckt werden. Das zweite Dichtelement, das bevorzugt aus einem in einer ringförmigen Nut angeordneten O-Ring besteht, dichten den Zwischenraum zwischen Durchführungselement und Rohrleitung, wie bei üblichen Rohrsteckverbindungen, ab.
Wenn die Aufnahme des Durchführungselementes einen Anschlag aufweist, kann das freie Ende der Rohrleitung nur bis zum Anschlag eingesteckt werden. Der Anschlag kann als nach innen ragender Kragen ausgebildet sein. Druckkräfte auf die angeschlossene Rohrleitung werden somit auch auf den vorhandenen Hohlkörper/Rohrleitung übertragen. Insbesondere wird vermieden, daß die angeschlossene Rohrleitung zu weit in den vorhandenen Hohlkörper/Rohrleitung hineinragt und somit den Durchfluß in der vorhandenen Rohrleitung behindert.
Eine gute Dichtwirkung am nachträglichen Anschluß wird dadurch erreicht, daß das erste Dichtelement eine elastische Dichtung ist mit wenigstens einer im wesentlichen koaxial zur Rohrleitung ausgerichteten Dichtlippe, die in den Zwischenraum zwischen Durchführungselement und Bohrung einpressbar ist.
Als zweite Dichtung für den Außenraum weist das erste Dichtelement eine äußere Dichtlippe auf, die schräg radial zur Rohrleitung nach außen zeigend auf die Außenseite der Hohlkörperwandung aufpressbar ist.
Wenn das Druckelement als Überwurfring ausgebildet ist und ein Innengewinde oder Bajonett aufweist, das mit einem Außengewinde oder einem entsprechenden Bajonett des Durchführungselementes zum Spannen des Dichtelementes zusammenwirkt, kann das erste Dichtelement im wesentlichen gleichmäßig in den Dichtraum gedrängt werden. Durch den Überwurfring wird das Durchführungselement fest an die Wandung des Hohlkörpers im Bereich der Bohrung mit Hilfe der auf der Innenseite hintergreifenden Spreizelemente klemmend fixiert.
Bevorzugt ist die Anwendung der Vorrichtung zum An-Schluß einer Rohrleitung an eine vorhandene, durchgehende Rohrleitung, die einen größeren Durchmesser als die anzuschließende Rohrleitung aufweist.
Da insbesondere dann die Verschneidungslinie der Bohrung mit der vorhandenen Rohrleitung ein dreidimensionales Gebilde ist, ist bevorzugt das erste Dichtelement ein an die Verschneidungslinie der Bohrung im Hohlkörper (vorhandene Rohrleitung) angepaßtes Formteil.
Um weiterhin einen im wesentlichen gleichmäßigen Druck auf das Dichtelement mit dem Druckelement ausüben zu können, ist bevorzugt zwischen erstem Dichtelement und Druckelement ein Formring auf das Durchführungselement aufgesteckt, wobei die zum ersten Dichtelement zeigende Kreisringfläche der Form des ersten Dichtelements, also der Verschneidungslinie angepaßt ist und die zum Druckelement gewandte Seite eine ebene Kreisringfläche ist.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand zweier Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen detailliert beschrieben. 15
Darin zeigt:
Fig. 1 eine schematisierte dreidimensionale Ansicht einer montierten Anschlußvorrichtung und Fig. 2 im Ausschnitt einen Teilschnitt durch einen weiteren montierten Anschluß.
In Fig. 1 ist eine durchgehende Rohrleitung 1, beispielsweise ein Abflußfallrohr dargestellt. In der Mitte der Zeichnung ist ein nachträglicher Rohrleitungsanschluß realisiert. Eine anzuschließende Rohrleitung 2 führt von rechts in das Abwasserfallrohr 1 hinein. Die Rohrleitung 2 weist einen kleineren Durchmesser als die vorhandene Rohrleitung 1 auf. Beispielsweise hat die Rohrleitung 1 die Dimension DN 100 (Nenndurchmesser 100 mm) und die anzuschließende Rohrleitung die Dimension DN 5 0 (Nenndurchmesser 50 mm).
In die Abwasserleitung 1 ist an der vorgesehenen
Anschlußstelle eine Bohrung 11 eingebracht. Die Bohrung 11 weist einen zur Aufnahme der Anschlußvorrichtung 3, 4, 5 und Rohrleitung 2 ausreichenden Kreisdurchmesser auf.
5
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Rohrleitungsanschluß im wesentlichen radial (90°) zur vorhandenen Rohrleitung 1 ausgebildet. Selbstverständlich kann der Rohranschluß an das vorhandene Rohr 1 auch geneigt in einer Radialebene zur Rohrleitung l, beispielsweise mit den üblichen Winkeln 30°, 45°, 60° und 87° ausgeführt werden.
Entsprechend der geometrischen Anordnung erzeugt die in die Rohrleitung 1 eingebrachte Kreisbohrung eine dreidimensionale Verschneidungslinie 11. In Fig. 1 ist die Verschneidungslinie als Bohrung 11 dargestellt. In diese Bohrung 11 ist ein Durchführungselement 3 eingesteckt. Dies ist auch in der Detailansicht der Fig. dargestellt.
In Fig. 2 ist ein zur Rohrleitung 2 radial ausgeführter Schnitt der einen Verbindungsseite wiedergegeben. Der Hohlkörper 1 weist eine im wesentlichen ebene Wandung 12 auf. Einander sich entsprechender Bauteile haben in beiden Ausführungsbeispielen gleiche Bezugszeichen. Die weitere Erläuterung wird auf beide Fig. bezogen, soweit kein anderslautender Hinweis gegeben wird.
Das Durchführungselement 3 weist im wesentlichen die Form eines Rohrabschnittes auf, wobei an der in die Bohrung 11 einzusteckenden Seite eine Vielzahl von axialen Schlitzen rückfedernd elastisch verformbare
Spreizelemente 32 bilden, an denen radial zur Rohrabschnitt sachse des Durchführungselementes 3 herausragende Rastnocken 33 ausgebildet sind. Zum leichteren Einstecken des Durchführungselementes 3 in die Bohrung 11 weisen die Rastnocken 33 eine geneigte Auflauffläche 34 auf. Bevorzugt ist dabei der Rastnocken als radial nach außen vorstehender Flansch im Verlauf der Verschneidungslinie der Bohrung 11 an den Spreizelementen 32 ausgebildet.
Beim Einstecken des Durchführungselementes 3 in die Bohrung 11 federn die Spreizelemente 32 bei Berührung der geneigten Auflauffläche 34 an der Bohrungswand elastisch nach innen und schnellen bei genügender Einstecktiefe vor, so daß die Rastnocken 33 der Spreizelemente 3 2 die Rohrwandung 12 der Rohrleitung im Bereich der Bohrung 11 hintergreifen.
Auf der Innenseite des rohrabschnittsförmigen Durchführungselementes 3 ist im wesentlichen gegenüber von den Rastnocken 33 ein Anschlag 35 für die einzusteckende Rohrleitung 2 angeordnet. Der Anschlag 35 ist bevorzugt als innenseitig angeordneter Flansch oder Kragen ausgebildet.
25
Der Innendurchmesser des rohrabschnittsförmigen Durchführungselementes 3 entspricht dem üblichen Muffeninnendurchmesser, so daß die anzuschließende Rohrleitung 2 in das Durchführungselement 3 einsteckbar ist. Das Durchführungselement 3 bildet somit eine Aufnahme 37 für das freie Ende 21 der anzuschließenden Rohrleitung 2. Durch den Anschlag 35 kann die Rohrleitung 2 nur bis zur gewünschten Einstecktiefe eingeschoben werden.
Um die in das Durchführungselement 3 eingesteckte Rohrleitung 2 abzudichten, ist im Bereich der Aufnahme 3 7 eine O-Ring-oder Lippen-Dichtung 3 6 in üblicher Weise angeordnet.
Durch Einstecken des freien Endes 21 der anzuschließenden Rohrleitung 2 in die Aufnahme 3 7 werden die Spreizelemente 32 in ihrer Beweglichkeit blockiert, so daß sie nicht mehr radial zur Rohrleitung 2 nach innen bewegt werden können und somit eine dauerhafte RastVerbindung bilden.
Vor Einstecken der Rohrleitung 2 in das Durchführungselement 3 sind wenigstens ein erstes Dichtelement 4 und ein Druckelement 5 locker auf dem Durchführungselement 3 anzubringen.
Das erste Dichtelement 4, das bevorzugt ein an die Verschneidungslinie der Bohrung 11 angepaßtes Formteil ist, ist ringförmig um das Durchführungelement 3 angeordnet und weist eine innere Dichtlippe 41 auf, die sich im wesentlichen koaxial zur Rohrleitung 2 in den Zwischenraum zwischen Bohrung 11 und Durchführungselement 3 erstreckt. Ferner besitzt das Dichtelement-Formteil 4 eine äußere Dichtlippe 42, die als zweite Dichtung einen sauberen äußeren Anschluß an die Rohrwandung 12 der Rohrleitung 1 gewährleistet.
Zum Festlegen (Festklemmen) des Durchführungselementes 3 an der Rohrwandung 12 der vorhandenen Rohrleitung l und dem dichtenden Zusammenpressen des ersten Dichtelementes 4 ist ferner ein Druckelement 5 in Art eines Überwurfringes vorgesehen. Das Druckelement weist
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ein Innengewinde 51 auf und ist auf ein Außengewinde des Durchführungselementes 3 aufschraubbar.
Um das entsprechend der Verschneidungslinie der Bohrung 11 geformte erste Dichtelement 4 bei einem Anschluß an eine gewölbte Fläche, z. B. vorhandene Rohrleitung 1 gemäß Fig. 1 gleichmäßig belasten zu können, ist zwischen Dichtelement 4 und Druckelement 5 ein Formring 52 lose auf das Durchführungselement 3 aufgeschoben. Die zum Dichtelement 4 gerichtete Radialfläche ist der dreidimensionalen Form der Verschneidungslinie an der Bohrung 11 angepaßt, wohingegen die zum Druckelement 5 zeigende Radialkreisringfläche eben ausgebildet ist.
Beim Anziehen des als Überwurfring ausgebildeten Druckelementes 5 wird ggf. über den Formring 52 das Dichtelement 4 im wesentlichen gleichmäßig belastet, wobei die innere Dichtlippe 41 dichtend in den Zwischenraum zwischen Rohrwandung 12 und Durchführungselement 3 eingepreßt wird. Die äußere Dichtlippe schmiegt sich an die äußere (Rohr)wandung 12 der Rohrleitung/Hohlkörper 1 an. Gleichzeitig wird das Durchführungselement 3 die Wandung 12 im Bereich der Bohrung 11 umgreifend festgeklemmt. Somit ist die im wesentlichen aus Durchführungselement 3, Dichtelement und Druckelement 5 bestehende Anschlußvorrichtung an der vorhandenen Rohrleitung/Hohlkörper 1 fixiert. Die neu angeschlossene Rohrleitung 2 ist somit haltbar und dichtend angeschlossen.
Bevorzugt ist bei einem Anschluß gemäß Fig. l das freie Ende 21 der Rohrleitung 2, das in die Aufnahme 37 des Durchführungselementes 3 eingesteckt wird an die Form
der Verschneidungslinie der Bohrung 11 angepaßt, um
eine Arretierung der Spreizelemente 32 über den
gesamten Umfang sicherzustellen. Weiter bevorzugt kann dann der Anschlag 35 ebenfalls die Form der Verschneidungslinie aufweisen. Damit ist gewährleistet, daß die Rohrleitung 2 in richtiger Orientierung im Durchführungselement
3 eingesteckt ist und somit eine optimale Arretierung des Anschlusses gewährleistet.
Bei einem im wesentlichen ebenen Hohlkörper 1, an den
eine Rohrleitung anzuschließen ist, kann auf den Formring 52 verzichtet werden, da die Verschneidungslinie
der Bohrung dann im wesentlichen einen zweidimensionalen
Kreis darstellt.
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Bezugszeichenliste
1 Hohlkörper, vorhandene Rohrleitung 11 Bohrung, Verschneidungslinie
12 Hohlkörper- oder Rohrleitungswandung
2 Rohrleitung 21 freies Ende
3 Durchführungselement
31 Außengewinde, Bajonett
32 Spreizelemente
33 Rastnocken
34 Auflauffläche
35 Anschlag
36 zweites Dichtelement, O-Ring
37 Aufnahme
4 erstes Dichtelement
41 innere Dichtlippe
42 äußere Dichtlippe
5 Druckelement
51 Innengewinde, Bajonett
52 Formring

Claims (14)

1. Vorrichtung zum Anschluß eines freien Endes (21) einer Rohrleitung (2) an einen mit einer Bohrung (11) versehenen Hohlkörper (1) bestehend aus einem Durchführungselement (3), einem Dichtelement (4) und einem Druckelement (5), wobei das Durchführungselement (3) in die Bohrung (11) und hinter Wandung (12) des Hohlkörpers (1) eingreift, das freie Ende (21) der anzuschließenden Rohrleitung (2) in das Durchführungselement (3) eingesteckt ist, das Dichtelement (4) zwischen Bohrung (11) und Rohrleitung (2) angeordnet ist und das Druckelement (5) mit dem Durchführungselement (3) zum dichtenden Pressen des Dichtelements (4) verspannt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Durchführungselement (3) zum Hintergreifen der Hohlkörperwandung (12) am in die Bohrung (11) einzusteckenden Ende im wesentlichen in Radialrichtung zur Rohrleitung (2) bewegliche Spreizelemente (32) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach Einstecken des freien Endes (21) der Rohrleitung (2) die radiale Beweglichkeit der Spreizelemente (32) blockiert ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizelemente (32) einstückig mit dem Durchführungselement (3) und in Radialrichtung zur Rohrleitung (2) elastisch federnd ausgebildet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein dem Spreizelement (32) radial zur Rohrleitung (2) nach außen vorstehender Rastnocken (33) mit einer geneigten Auflauffläche (34) zum leichteren Einführen des Durchführungselementes (3) in die Bohrung (11) vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Durchführungselement (3) eine passgenaue Aufnahme (37) für das freie Ende (21) der anzuschließenden Rohrleitung (2) hat und in der Aufnahme (37) ein zweites Dichtelement (36) vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Dichtelement (36) ein O- Ring ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (37) des Durchführungselementes (3) einen Anschlag (35) aufweist, wobei das freie Ende (21) der Rohrleitung (2) bis zum Anschlag (35) einsteckbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Dichtelement (4) eine elastische Dichtung ist mit wenigstens einer im wesentlichen koaxial zur Rohrleitung (2) ausgerichteten Dichtlippe (41), die in den Zwischenraum zwischen Durchführungselement (3) und Bohrung (11) einpressbar ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Dichtelement (4) eine äußere Dichtlippe (42) aufweist, die schräg radial zur Rohrleitung (2) nach außen zeigend auf die Außenseite der Hohlkörperwandung (12) aufpressbar ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckelement (5) als Überwurfring ausgebildet ist und ein Innengewinde oder Bajonett (51) aufweist, das mit einem Außengewinde oder einem entsprechenden Bajonett (31) des Durchführungselementes (3) zum Spannen des Dichtelementes (4) zusammenwirkt.
12. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper (1) eine vorhandene Rohrleitung ist, die einen größeren Durchmesser als die anzuschließende Rohrleitung (2) aufweist.
13. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche und insbesondere Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Dichtelement (4) ein an die Verschneidungslinie der Bohrung (11) im Hohlkörper (vorhandene Rohrleitung) (1) angepaßtes Formteil ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen erstem Dichtelement (4) und Druckelement (5) ein Formring (52) auf das Durchführungselement (3) aufgesteckt ist, wobei die zum ersten Dichtelement (4) zeigende Kreisringfläche der Form des ersten Dichtelements (4), also der Verschneidungslinie angepaßt ist und die zum Druckelement (5) gewandte Seite eine ebene Kreisringfläche ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2007080251A1 (fr) * 2006-01-13 2007-07-19 Dosatron International Machine hydraulique, en particulier moteur hydraulique, a mouvement alternatif, et piston differentiel pour une telle machine

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FR2896280A1 (fr) * 2006-01-13 2007-07-20 Dosatron International Machine hydraulique, en particulier moteur hydraulique, a mouvement alternatif, et piston differentiel pour une telle machine.
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Effective date: 20060208

R158 Lapse of ip right after 8 years

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