DE20000358U1 - Höhenverstellbarer Sockelfuss für Möbel - Google Patents
Höhenverstellbarer Sockelfuss für MöbelInfo
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Description
Paul Henke GmbH & Co. KG · · · · · ·&EEgr;&Bgr;&Ngr;*&Rgr;12»/99 10.1.2000
Die Erfindung betrifft einen höhenverstellbaren Sockelfuj3 für Möbel, mit einem unter dem Möbelboden zu befestigenden Kopfstück und einer in das Kopfstück einschraubbaren Fußsäule.
Herkömmliche Sockelfüße dieser Art weisen ein kastenförmiges Kopfstück auf, in das die Fußsäule stabil einschraubbar ist und das vor dem Einschrauben der Fußsäule, während des Transports oder der Lagerung des Möbelteils als Gleiter dienen kann. Diese Sockelfüße sind insbesondere für Anwendungen geeignet, bei denen die Sockelfüße nach dem Aufstellen des Möbelteils unsichtbar hinter einer Sockelblende liegen.
Wenn jedoch der Sockel nicht verblendet werden soll, wirkt bei den frei sichtbaren Sockelfüßen das kastenförmige Kopfstück störend.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, einen höhenverstellbaren Sockelfuß zu schaffen, der ein ansprechendes Erscheinungsbild bietet und dennoch eine hohe Stabilität aufweist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäj3 dadurch gelöst, daß das Kopfstück eine Grundplatte mit einem rohrförmigen Stutzen und einem in dem Stutzen angeordneten Gewindezapfen aufweist und daß ein mit dem Gewindezapfen in Gewindeeingriff stehendes Adapterstück zusammen mit dem Stutzen eine Steckaufnahme für die rohrförmige Fußsäule bildet.
Die unmittelbar unter dem Möbelboden befestigte, verhältnismäßig flache Grundplatte ist den Blicken des Betrachters entzogen, so daj3 von dem Kopfstück allenfalls der verhältnismäj3ig zierlich wirkende rohrförmige Stutzen sichtbar ist. Zugleich wird durch diesen Stutzen in Verbindung mit dem Gewindezapfen und der durch das Adapterstück gebildeten Steckaufnahme ein stabiler formschlüssiger Eingriff zwischen der Fußsäule und dem Kopfstück geschaffen, so daJ3 der Sockelfuß trotz seiner zierlichen Gestaltung auch dann nicht ausbricht, wenn das Möbelstück während des Aufstellens gekippt wird und entsprechend hohe Querkräfte auf die Sockelfüße wirken. Durch die sowohl vom Kopfstück als auch vom Fußrohr getrennte Ausbildung des Adapterstücks wird zu-
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dem die Herstellung des Sockelfußes erleichtert.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform wird das Fußrohr durch ein Extrusionsprofil aus Kunststoff gebildet, das mit seinem oberen Ende in die Steckaufnahme eingesteckt wird und ggf. am unteren Ende eine eingesteckte oder aufgesteckte Fußkappe aufweist. Das Fußrohr kann somit in der jeweils gewünschten Länge vom Endlosstrang abgeschnitten werden, so dajS eine grobe Voreinstellung der gewünschten Höhe ermöglicht wird. Mit Hilfe des Gewindes zwischen Adapterstück und Kopfstück braucht dann nur noch eine Feineinstellung, beispielsweise zum Ausgleich von Bodenunebenheiten, vorgenommen zu werden, so dajS der Höhenverstellbereich und damit auch die Höhe des Stutzens verhältnismäßig klein gehalten werden kann.
Der Gewindezapfen weist bevorzugt ein Außengewinde auf und ist in einem Stück mit dem Kopfstück als Kunststoff-Spritzteü hergestellt. Dies ist möglich, weil zwischen dem Außengewinde und dem umgebenden Stutzen ein relativ gro-J3er radialer Abstand besteht, der erst durch das Adapterstück auf die Wanddikke der Fuß säule reduziert wird.
Das Adapterstück ist bevorzugt als Innengewindehülse ausgebildet, die mit einer radial vorspringenden Anschlagplatte für das obere Ende der Fußsäule versehen ist und auf ihrem äußeren Umfang mehrere radiale Rippen aufweist, die kraftschlüssig an der Innenfläche der Fußsäule anliegen. Durch an die Innenfläche der Fußsäule angeformte axiale Rippen, die zwischen die Rippen des Adapterstückes greifen, wird erreicht, daß sich das Adapterstück mitdreht, wenn die in die Steckaufnahme eingesteckte Fußsäule gedreht wird. Auf diese Weise ist eine Höhenverstellung auch noch nach Einstecken der Fußsäule in die Steckaufnahme möglich.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert.
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Die einzige Zeichnungsfigur ist eine perspektivische Explosionsdarstellung des
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Paul Henke GmbH & Co. KG .·, .·, * ·..· J4 * JjfflN*Pl#£/99 10.1.2000
Sockelfußes in einer Ansicht schräg von unten.
Der Sockelfuß wird im gezeigten Beispiel durch vier getrennt hergestellte Teile aus Kunststoff gebildet, nämlich ein Kopfstück 10, ein Adapterstück 12, eine Fußsäule 14 und eine Fußkappe 16. Die Fußsäule 14 wird durch ein rohrförmiges Extrusionsprofil mit zylindrischer Außenfläche gebildet, während die drei übrigen Teile als Kunststoff-Spritzteile ausgebildet sind.
Das Kopfstück 10 weist eine verhältnismäßig flache Grundplatte 18 auf, an die ein rohrförmiger, zylindrischer Stutzen 20 angeformt ist, dessen axiale Länge deutlich kleiner ist als die axiale Länge der Fußsäule 14. Ein Gewindezapfen 22 mit einem Außengewinde 24 ist mittig in dem Stutzen 20 angeordnet und einstückig mit der Grundplatte 18 verbunden.
Das Adapterstück 12 wird durch eine rohrförmige Hülse 26 mit einem Innengewinde 28 gebildet, die auf den Gewindezapfen 22 aufschraubbar ist. Am oberen Ende der Hülse 26 ist eine ringförmige Anschlagplatte 30 angeordnet, die radial über die Hülse übersteht und deren Außendurchmesser an den Innendurchmesser des Stutzens 20 angepaßt ist. Auf der Außenfläche der Hülse 26 sind mehrere axiale Rippen 32 angeordnet, die sich an die Anschlagplatte 30 anschließen und deren axiale Länge etwas kleiner ist als die der Hülse 26.
Der Außendurchmesser der Fußsäule 14 ist an den Innendurchmesser des Stutzens 20 angepaßt. An die Innenfläche der rohrförmigen Fußsäule sind axiale Rippen 34 angeformt.
Der Umkreis der Rippen 32 des Adapterstücks ist um die Wanddicke der Fußsäule 14 kleiner als der Innendurchmesser des Stutzens 20. Wenn das Adapterstück 12 auf den Gewindezapfen 22 aufgeschraubt ist, wird somit durch die Rippen 32 und die Wand des Stutzens 20 eine Steckaufnahme gebildet, in die die Fußsäule 14 kraftschlüssig einsteckbar ist, bis sie mit ihrem oberen Ende an der Anschlagplatte 30 anschlägt. Die Rippen 34 der Fußsäule 14 greifen dabei zwischen die Rippen 32 des Adapterstückes und begrenzen die Verdrehung der Fußsäule 14 relativ zum Adapterstück 12 auf einen Winkel von etwas weniger als 60°. Wenn die eingesteckte Fußsäule 14 um einen größeren Winkel gedreht wird, wird daher das Adapterstück 12 bei der Drehung mitgenommen, so daß durch den Gewindeeingriff des Höhe des Adapterstückes innerhalb des Stutzens
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20 und damit die effektive Länge des Sockelfußes verstellt wird.
Die Fußkappe 16 ist im gezeigten Beispiel kegelstumpfförmig ausgebildet und schließt sich mit ihrem kleineren Durchmesser am oberen Ende bündig an die 5 Außenfläche der Fußsäule 14 an. Von der Fußkappe 16 aufragende Zungen greifen kraftschlüssig in das untere Ende der Fußsäule 14 ein und liegen dabei jeweils zwischen den Rippen 34 dieser Fußsäule.
Claims (7)
1. Höhenverstellbarer Sockelfuß für Möbel, mit einem unter dem Möbelboden zu befestigenden Kopfstück (10) und einer in das Kopfstück einschraubbaren Fußsäule (14), dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfstück (10) eine Grundplatte (18) mit einem rohrförmigen Stutzen (20) und einem in dem Stutzen angeordneten Gewindezapfen (22) aufweist und daß ein mit dem Gewindezapfen (22) in Eingriff stehendes Adapterstück (12) zusammen mit dem Stutzen (20) eine Steckaufnahme für die rohrförmige Fußsäule (14) bildet.
2. Sockelfuß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußsäule (14) durch ein Extrusionsprofil gebildet wird.
3. Sockelfuß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (22) ein Außengewinde (24) aufweist und das Adapterstück (12) eine auf den Gewindezapfen aufschraubbare Hülse (26) aufweist.
4. Sockelfuß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Adapterstück (12) eine am oberen Ende der Hülse (26) angeordnete Anschlagplatte (30) für das obere Ende der Fußsäule (14) aufweist.
5. Sockelfuß nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (26) des Adapterstückes mehrere gleichmäßig auf ihrem Umfang verteilte axiale Rippen (32) aufweist, die kraftschlüssig in das obere Ende der Fußsäule (14) eingreifen.
6. Sockelfuß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußsäule (14) auf ihrer Innenfläche mehrere axiale Rippen (34) aufweist, die zwischen die Rippen (32) des Adapterstücks greifen.
7. Sockelfuß nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußsäule (14) einen kreisförmigen Außenquerschnitt aufweist, der an den gleichfalls kreisförmigen Innenquerschnitt des Stutzens (20) angepaßt ist.
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20000358U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1329176A1 (de) * | 2002-01-18 | 2003-07-23 | Ceka-Büromöbelwerke C. Krause und Sohn GmbH u. Co. KG | Tisch mit höhenverstellbarem Tischbein |
| DE202011051681U1 (de) * | 2011-10-19 | 2013-01-21 | Horst Meier | Befestigungvorrichtung für Möbelfüße |
| EP3242043A1 (de) * | 2016-05-06 | 2017-11-08 | Artweger GmbH & Co. KG | Abstandselement mit verstellbarer länge |
| EP3055603B1 (de) | 2013-10-11 | 2020-09-16 | Designerscope Limited | Schrankplanierungsvorrichtung |
-
2000
- 2000-01-11 DE DE20000358U patent/DE20000358U1/de not_active Expired - Lifetime
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