DE20000229U1 - Fenster oder Tür mit einem Flügelfeststeller - Google Patents
Fenster oder Tür mit einem FlügelfeststellerInfo
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Description
A200102G
Fenster oder Tür mit einem Flügelfeststeller
Gegenstand der Neuerung ist ein Fenster oder eine Tür mit einem Flügelfeststeller zum Feststellen einer Öffnungsposition des Flügels gegenüber dem Rahmen.
Flügelfeststeller dienen im allgemeinen dazu, eine Schwenkbewegung des Flügels in einer von einer Bedienperson gewünschten Öffnungsstellung zu begrenzen und sichern daher den Flügel gegen eine weitergehende Öffnungsstellung oder das Zuschlagen. Dabei kann die Öffnungsbewegung in Form einer Schwenkbewegung sowohl um eine vertikale als auch um eine horizontal verlaufende Schwenkachse erfolgen. Somit sind die Flügelfeststeller in der Regel bei sogenannten Drehfenstern, die um eine vertikale, seitlich neben dem Flügel stehende Drehachse schwenkbar aufgehängt sind, ebenso nutzbar wie bei Drehkippfenstern, die zusätzlich zu der vertikalen Schwenkachse eine am unteren Ende des Flügels liegende horizontale Schwenkachse aufweisen. Es sind bereits Flügelfeststeller aus dem Stand der Technik bekannt geworden, die auf einer zum Rahmen hin liegenden Blendrahmensichtfläche und einem der Blendrahmensichtfläche zugeordneten und diesen teilweise überdeckenden Flügelüberschlag befestigt sind. Ein derartiger Flügelfeststeller ist beispielsweise aus der EP 0 164 522 A2 bekannt geworden und besteht im wesentlichen aus zwei über ein Kniegelenk schwenkbeweglich miteinander verbundenen Armen sowie zwei Zapfengelenken, die einerseits am Rahmen und andererseits am Flügel befestigt sind. Das Kniegelenk ist mit einer Reibungsbremse und einer Einstellvorrichtung dazu ausgestattet, so daß die Beweglichkeit der beiden Arme entsprechend der Einstellung der Einstellvorrichtung gedämpft werden kann. Um den Flügel vollständig öffnen zu können ist es möglich, das flügelseitige Zapfengelenk durch eine Handhabe zu entkuppeln.
-2-
Nachteilig bei dem Flügelfeststeller nach EP O 164 522 A2 ist es, daß die Anordnung auf der Sichtfläche des Fensters oder der Tür erfolgt und daß dabei für das Drehöffnen des Flügels jeweils die Handhabe des Flügelfeststellers zum Lösen des Zapfengelenkes bedient werden muß.
Es ist auch bereits bekannt, bei Drehkippfenstern sogenannte Hilfsausstellvorrichtungen vorzusehen, die zusätzlich zu einer bereits vorhandenen Ausstellvorrichtung angeordnet werden. Beispielhaft hierfür kann auf eine Beschlagübersicht „FAVORIT line-312" Seite 3.1.4 des „Produktkatalogs Beschlagtechnik" der Firma SIEGENIA - FRANK KG verwiesen werden.
Eine derartige Hilfsaussteiivorrichtung ist u.a. auch in der EP 0 790375 A2 (Fig. 11) dargestellt und besteht im wesentlichen aus einem am Rahmen schwenkbar angeordneten Ausstellarm, an dessem freiem Ende ein Pilzkopfzapfen zum Kuppeln mit einer über einen Treibstangenbeschlag verschiebbaren Riegeltasche besteht. Beim Schwenköffnen des Fensters ist die Riegeltasche von dem Pilzkopfzapfen beabstandet, so daß eine Wechselwirkung des Ausstellarms mit der Riegeltasche unterbleibt. Beim Kippöffnen des Flügels, also der Schwenkbewegung um eine untere horizontale Achse, ist die über den Treibstangenbeschlag verschwenkbare Riegeltasche so weit verschoben, daß der Pilzkopfzapfen in die Riegeltasche eintaucht und beim Verschwenken des Flügels gleichzeitig der Ausstellarm mitgeführt wird. Bedingt durch die kurz bemessene Länge des Ausstellarms wird der maximal einstellbare Abstand des Flügels vom Rahmen im Bereich der Hilfsaussteiivorrichtung zusätzlich begrenzt, so daß ein Verwinden des ansonsten nur über die Ausstellvorrichtung mit dem Rahmen verbundenen Flügel vermieden wird.
Nachteilig ist es dabei, daß die Hilfsaussteiivorrichtung lediglich eine Endstellung der Öffnungsweite des Flügels begrenzen können und nicht in der Lage sind, Zwischenstellungen in einer gewünschten Art und Weise festzulegen.
Der Neuerung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Fenster oder eine Tür anzugeben, bei dem die Öffnungsstellung des Flügels in der Kippöffnungsstellung des Treibstangenbeschlages nach Wunsch der Bedienperson eingestellt werden kann.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Dadurch wird einerseits eine verborgene Anordnung des Öffnungsbegrenzers möglich, die das Wirksamwerden über die Bedienung des Treibstangenbeschlages zuläßt und andererseits eine stufenlose Einstellung der Öffnungsweite möglich ist.
Eine Weiterbildung der Neuerung sieht vor, daß das flügelseitige Zapfenlager aus einem mit einer Treibstange des Verriegelungsbeschlages in Antriebsverbindung stehenden Zapfen besteht. Dadurch wird das flügelseitige Zapfenlager und damit auch die daran angelenkten Arme über den Treibstangenbeschlag insgesamt bewegt, so daß am Rahmen ausschließlich die seitlich offene Riegeltasche montiert werden muß. Dadurch entsteht ein kompaktes flügelrahmenseitiges Beschlagteil, welches sich in einfacher Art und Weise ggf. auch nachträglich montieren läßt.
Eine optimale Wirkung des Flügelfeststellers bei einem erfindungsgemäßen Fenster oder einer Tür stellt sich ein, wenn die Arme an einem Eckumlenkungsbeschlag angelenkt sind, welcher dem oberen Ende des den Scharnieren gegenüberliegenden Rügelholms zugeordnet ist. Dann ist bedingt durch die Lage des Öffnungsbegrenzers eine günstige Kraftanordnung gegeben, da die Gewichtskraft des Flügels einen geringen Hebelarm bezüglich der Drehachse des Flügels aufweist, als der Flügelfeststeller. Dementsprechend kann durch die Arme auch bei nur geringer Wirkung der Reibungsbremse ein vergleichsweise großes Haltevermögen des Öffnungsbegrenzers erzielt werden.
Eine platzsparende Ausgestaltung, die den Freiraum zwischen Flügel und Rahmen in nur geringem Maße einengt ist gegeben, wenn der eine Arm eine zum Rahmen gerichtete U-förmige Abkröpfung aufweist und der zweite Arm eine zum Rahmen gerichtet S-förmige Abkröpfung besitzt, wobei die Arme im Rahmen des Kniegelenks voneinander beabstandet sind. Dadurch ergibt sich zum einen eine eng an die Kontur des Treibstangenbeschlages angepaßte Form der Arme und andererseits wird zur Aufnahme der zwischen den Armen wirkenden Reibungsbremse ein ausreichender Einbaurahmen bereitgestellt.
Weitere Vorteile der Neuerung ergeben sich aus den Zeichnungen zu einem Ausführungsbeispiel.
Es zeigen
Fig. 1 in räumlicher Ansichtsdarstellung ein Drehflügelfenster mit relativ zum ortsfesten Rahmen in Öffnungsstellung befindlichen Flügel,
Fig. 2 ein Drehkippfenster mit einem in Drehkippstellung befindlichen Flügel,
Fig. 3 ein Eckumlenkungsbeschlag mit einem daran angeordneten Flügelfeststeller und dem rahmenseitigen Lagerbock,
Fig. 4 ein Flügelfeststeller nach Fig. 3 in ausgeschwenkter Stellung mit einem angedeuteten Flügel und Rahmen und
Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie V-V in Fig. 2.
In Fig. 1 der Zeichnung ist ein Fenster dargestellt, das einen feststehenden Rahmen 2 und einen Flügel 3 aufweist. Der Flügel 3 ist dabei am feststehenden Rahmen 2 mittels Scharnierbeschlägen 4 um eine seitliche, lotrechte Achse 5-5 beweglich, also als Drehflügel aufgehängt. Selbstverständlich ist es auch möglich, die Scharnierbeschläge 4 zwischen Flügel 3 und feststehendem Rahmen 2 des Fensters 1 so einzubauen, daß der Flügel um eine untere, waagerechte Achse als Kippflügel oder um eine obere waagerechte Achse als Klappflügel relativ zum feststehenden Rahmen 2 bewegt werden kann.
Mindestens zwei Scharnierbeschläge 4 sind dabei zwischen dem feststehenden Rahmen 2 und dem Flügel 3 angeordnet, obwohl in Fig. 1 der Zeichnung nur ein solcher Scharnierbeschlag 4, nämlich der obere Scharnierbeschlag 4 zu sehen ist. Wie anhand der Fig. 1 auch noch deutlich wird, ist an dem Flügel 3 ein Treibstangenbeschlag 8 vorgesehen, der längsverschieblich geführte Riegelglieder 9 aufweist, die mit am feststehenden Rahmen 2 angeordneten festen Riegeleingriffen 10 zusammenwirken. Der Treibstangenbeschlag 8 wird über ein Kantengetriebe 11 bewegt und gesteuert, welcher am Flügel 3 befestigt ist. Dem Kantengetriebe 11 ist ein Bedienungshandhebel 12 zugeordnet, der an der Flügelrahmensichtfläche 13 (Fig. 2) des der Achse 5-5 gegenüberliegenden Flügelholm 14 angebracht ist. Wenngleich bei dem in Fig. 1 dargestellen Fenster Riegelglieder 9 und Riegeleingriffe 10 lediglich auf dem der Achse 5-5 gegenüberliegenden Rahmenholm 15 bzw. Flügelholm 14 vorgesehen sind, können ggf. weitere Riegelglieder 9 und Riegeleingriffe 10 an den anderen Flügel- bzw. Rahmenholmen vorgesehen werden.
Auch in Fig. 2 der Zeichnung ist ein Fenster 1 dargestellt, daß einen feststehenden Rahmen 2 und einen Flügelrahmen 3 aufweist. Dabei ist der Flügel 3 wahlweise um eine
seitliche, lotrechte Achse 5-5 oder um eine untere, waagerechte Achse 6-6 also als Drehkippflügel 3, relativ zum feststehenden Rahmen 2 beweglich gelagert. Beim Drehkippfenster nach Rg. 2 ist ein Scharnierbeschlag 4 zumindest zwischen der der Gelenkachse 5-5 benachbarten oberen Ecke des Flügels 3 und des feststehenden Rahmens 2 vorgesehen und zwar ist er dort mit einer Drehkippausstellvorrichtung 7 verbunden.
Auch an der dem Schnittpunkt zwischen den beiden Gelenkachsen 5-5 und 6-6 benachbarten Ecke zwischen Flügel 3 und Rahmen 2 kann aber ein solcher Scharnierbeschlag 4 vorgesehen werden und zwar in Wirkverbindung mit einem sogenannten Drehkipp-Ecklager.
In den Fig. 1 und 2 ist ferner ein Flügelfeststeller 20 dargestellt, der im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 eine deaktivierte Stellung einnimmt und bei dem in Fig. dargestellten Fenster die Öffnungsweite des Flügels 3 gegenüber dem Rahmen 2 begrenzt. Der Aufbau des Flügelfeststellers 20 ist in den Fig. 3 und 4 detailliert wiedergegeben.
Fig. 3 zeigt einen Eckumlenkungsbeschlag 21 der zwei orthogonal zueinander verlaufende Treibstangen 22 aufweist, die durch biegsame Verbindungsstreifen 23 bewegungsverkoppelt sind, wobei die Verbindungsstreifen 23 in einem Führungskanal zur Umlenkung der Bewegung geführt sind. An einem oberen horizontalen Schenkel des Eckumlenkungsbeschlages 21 sind Riegelglieder 9 vorgesehen, die mit entsprechenden Riegeleingriffen am Rahmen 2 in der Verriegelungsstellung zusammenwirken. Die Treibstangen 22 weisen ferner Kupplungsglieder 26 auf, mit denen angrenzende Beschlagbauteile, wie z.B. das Kantengetriebe 11 oder die Drehkipp-Ausstellvorrichtung 7, bewegungsverkoppelt werden können. In der Fig. 3 ist dazu zumindest eine Stulpschiene 27 des dem Flügelholm 14 zugeordneten Kantengetriebes 11 dargestellt, die in einer Ebene mit dem Schenkel 28 des Deckwinkels 29 des Eckumlenkungsbeschlages 21 liegt. Die Verbindungsstelle 30 wird dabei von einer Arretierplatte 31 nach der Montage abgedeckt. Eine eben solche Arretierplatte 31 findet sich auch an dem Schenkel 25.
An der dem Schenkel 28 parallel geführten Treibstange 22 ist ein Zapfengelenk 33 vorgesehen, welches zur schwenkbaren Lagerung eines ersten Armes 34 dient. Über ein Kniegelenk 35 ist dem ersten Arm 34 ein zweiter Arm 36 schwenkbeweglich zugeordnet,
dessen freies Ende 37 einen Zapfen 38 aufweist, der die Form eines Pilzkopfes besitzt. Der Zapfen 38 bildet dabei ebenfalls ein Zapfengelenk 39 zusammen mit einem rahmenseitigen Lagerbock 40. Die Zapfengelenke 33 und 39 verlaufen dabei parallel zu dem Kniegelenk 35. Das Kniegelenk 35 ist zusätzlich mit einer Reibungsbremse 41 versehen, welches im dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem zwischen den Armen 34, 36 angeordneten Reibkörper besteht, der von einem Zapfen in einer Bohrung durchgriffen wird.
Die Ankopplung des ersten Armes 34 über das Zapfengelenk 33 an die Treibstange 22 bewirkt, daß der Arm 34 zusammen mit dem Kniegelenk 35 und dem zweiten Arm 36 bei einer Bewegung der Treibstange 22 mitgeführt wird. Dazu durchgreift das Zapfengelenk 33 den Schenkel 28 in einem Langloch 42. Dadurch ergibt sich, abhängig von der Schaltstellung des Treibstangenbeschlages 8 bzw. der Lage der Treibstange 22 die in der Fig. 3 zusätzlich angedeutete Lage des Zapfengelenks 39 bzw. des pilzkopfförmigen Zapfen 38 im Verhältnis zu dem Lagerbock 40.
In einer ersten Schaltstellung A sind die Riegelglieder 9 im Eingriff mit den Riegeleingriffen 10 und der Flügel 3 ist gegenüber dem Rahmen 2 festgelegt.
In einer zweiten Schaltstellung B, die gleichzeitig eine erste Öffnungsstellung des Flügels 3 darstellt, ist der Zapfen 38 ebenfalls noch senkrecht zu seiner Verschieberichtung bewegbar, so daß der Flügel 3 in dieser Position entsprechend der in Fig. 1 dargestellten Öffnungsweise um die aufrechte Achse 5-5 verschwenkt werden kann.
Bei einem weiteren Verfahren des Treibstangenbeschlages 8 wird der Zapfen 38 in eine seitlich offene Riegeltasche 43 des Lagerbocks 40 verschoben, so daß dieser senkrecht zu seiner Verschieberichtung nicht mit verlagerbar ist.
Zur Überwindung der durch die Reibungsbremse 41 bewirkten Kräfte der Arme kann nun der Flügel 3 entsprechend der Fig. 2 um die untere waagerechte Achse 6-6 verschwenkt werden. Dabei bildet der Zapfen 38 zusammen mit dem Lagerbock 40 das Zapfenlager 39. Dadurch ist das freie Ende 37 des zweiten Arms 36 verschwenkbar gelagert, der Flügel 3 jedoch, bedingt durch die maximalen Längenabmessungen der Arme 34, 36 nur noch begrenzt öffnenbar oder, sofern die Arme 34, 36 entsprechend lang gewählt werden, entsprechend den Abmessungen der Drehkippausstellvorrichtung 7 begrenzt öffnenbar
Der Flügel ist immer bis in Kippendstellung offenbar. Die Arme sind entsprechend lang ausgelegt damit dies möglich ist.
In Fig. 4 ist in einer Seitenansicht der Flügel 3 bezüglich dem Rahmen 2 in einer Ausschwenkstellung dargestellt. In dieser zweiten Öffnungsstellung des Flügels, der Kippstellung, ist der Flügel 3 entlang der Achse 6-6 durch eine Kippverriegelung oder ähnlichem sowie das eingangs erwähnte Drehkipp-Ecklager am unteren Ende gehalten und kann nun je nach Wunsch der Bedienperson am oberen Ende unter Überwindung der durch die Reibungsbremse 41 auf die Arme 34 bzw. 36 aufgebrachte Hemmung aufgezogen werden.
Die Anordnung des Flügelfeststellers 20 an dem Eckumlenungsbeschlag 21, welcher wie aus den Fig. 2, 3 und 4 hervorgeht, dem oberen Ende des den Schamierbeschlägen 4 und damit der Achse 5-5 gegenüberliegenden Flügelholm 14 erfolgt, bewirkt dabei eine bezüglich der Schwenkachsen 5-5 bis 6-6 größtmögliche Entfernung. Dadurch wird die Wirkungsweise des Flügelfeststellers 20 dahingehend günstig beeinflußt, daß die über die Reibungsbremse 41 aufzubringenden Kräfte relativ groß sein müssen, da die Arme 34, 36 einen vergleichsweise großen Hebelarm bezüglich der Achsen 5-5 bzw. 6-6 bedingt durch den großen Abstand von diesen Achsen haben. Hinzu kommt, daß der Flügel bedingt durch die etwa mittig in der Flügelfläche angreifende Gewichtskraft bei einer nur geringen Ausstellweite nur ein geringes Ausstellmoment in Richtung maximaler Öffnungsweite aufzubringen vermag, mit zunehmender, durch die Bedienperson eingestellter Öffnungsweise wird der Abstand des Angriffspunktes der Gewichtskraft jedoch von der Achse 6-6 verlagert, so daß höhere Kräfte aufzubringen sind.
Wie ferner insbesondere aus der Fig. 3 hervorgeht, ist der Arm 34 mit einer zum Rahmen gerichteten U-förmigen Abkröpfung 45 versehen. Dadurch wird im wesentlichen erreicht, daß der Arm 34 nur mit einem Abschnitt 46 an dem dem Zapfengelenk 33 zugewandten Ende und mit einem zweiten Abschnitt 47 an dem der Reibbremse 41 zugewandten Ende des Armes 34 der Stulpschiene 27 bzw. dem Deckwinkel 29 angenähert ist. Im Bereich der Abkröpfung 45 ist der Arm 34 deutlich von der Stulpschiene 27 bzw. dem Deckwinkel 29 beabstandet, so daß Funktionsteile des Treibstangenbeschlages 8, wie z.B. die Arretierplatte 31 - die zur Befestigung des Treibstangenbeschlages 8 notwendig sind weiterhin vorgesehen werden können. Dadurch wird ein Kollidieren des Armes 34 beim Einschwenken, also beim Schließen des Flügels 3 mit vorstehenden Befestigungsteilen od. dgl. vermieden.
Wie aus der Rg. 3 ferner hervorgeht, ist auch der Arm 36 mit einer im wesentlichen S-förmigen Abkröpfung 48 versehen, wobei das Ende 37 des Armes 36 in Richtung des ersten Armes 34 weggekröpft ist, so daß hier ein maximaler Abstand zwischen dem Arm 36 mit dem Zapfengelenk 33 entsteht. Dies ist insbesondere notwendig, um eine ggf. über die Scharnierbeschläge 4 mögliche Justierung des Flügels 3 relativ zum Rahmen 2 auch in ausreichendem Maße ohne Kollision des Armes 36 mit dem Lagerbock 40 vornehmen zu können. Dabei ist ggf. die Länge der Abkröpfung 48 an den Verschiebeweg des Armes 36 angepaßt. Der Arm 36 ist an dem der Reibungsbremse 41 zugeordneten Ende eben ausgebildet, so daß zwischen den Armen 34, 36 ein Freiraum 49 entsteht, in der ein ringförmiges Kunststoffelement 50 zur Bildung der Reibungsbremse 41 aufgenommen ist.
In Fig. 3 ist ferner die Draufsicht des rahmenseitigen Lagerbocks 40 mit den zugehörigen Positionen des Zapfens 38 in der Verschlußstellung A, der Drehöffnungsstellung B und der Kippöffnungsstellung C angedeutet. Der rahmenseitige Lagerbock 40 ist in der Draufsicht im wesentlichen L-förmig, die im wesentlichen durch einen Befestigungsschenkel 51 und einem davon durch die Riegeltasche 43 getrennten Schenkel 52 besteht.
Die Riegeltasche 43 ist mit einer Einführschräge 53 versehen, so daß der Zapfen 38 bei einer Verlagerung durch den Treibstangenbeschlag 8 bzw. die Treibstange 22 in einen annähernd kreisbogenförmig konturierten Abschnitt 54 gelangt, in dem der Zapfen 38 in der Kippöffnungsstellung C des Flügels 3 einsitzt.
Ferner ist, wie in Fig. 5 dargestellt, der Schenkel 52 mit einer Auflaufschräge 55 versehen, so daß die Arme 34, 36 beim Einlaufen des Flügels 3 in den Rahmen 2 in Richtung des Flügels 3 geführt werden.
In dieser Ansicht ist auch gut zu erkennen, daß der Zapfen 38 als Pilzkopfzapfen und die Riegeltasche 43 als hinterschnittene Nut ausgebildet ist.
Abschließend soll noch erwähnt werden, daß durch den Einsatz des Flügelfeststellers selbstverständlich auch die Montage einer Hilfsausstellvorrichtung entfallen kann, dabei geeignete Auslegung der Länge der Arme 34, 36 diese in geeigneter Weise die maximale Ausstellweite des Flügels 3 zu begrenzen in der Lage sind.
&iacgr; * * ♦
| 5 | Bezugszeichenliste: | Fenster |
| 1 | Rahmen | |
| 2 | Flügel | |
| 3 | Scharnierbeschläge | |
| IO | 4 | Achse |
| 5 | Achse | |
| 6 | Drehkipp-Ausstellvorrichutng | |
| 7 | Treibstangenbeschlag | |
| 8 | Riegelglieder | |
| 15 | 9 | Riegeleingriff |
| 10 | Kantengetriebe | |
| 11 | Bedienungshandhebel | |
| 12 | Flügelrahmensichtfläche | |
| 13 | Flügelholm | |
| 20 | 14 | Rahmenholm |
| 15 | Flügelfeststeller | |
| 20 | Eckumlenkungsbeschlag | |
| 21 | Treibstangen | |
| 22 | Verbindungsstreifen | |
| 25 | 23 | Führungskanal |
| 24 | Schenkel | |
| 25 | Kupplungsglieder | |
| 26 | Stulpschiene | |
| 27 | Schenkel | |
| 30 | 28 | Deckwinkel |
| 29 | Verbindungsstelle | |
| 30 | Arretierplatte | |
| 31 | ||
| 32 | ||
| 35 | ||
■♦■ WV ·* * ** «*■
| 33 | Zapfengelenk |
| 34 | Arm |
| 35 | Kniegelenk |
| 36 | Arm |
| 5 37 | Ende |
| 38 | Zapfen |
| 39 | Zapfenlager |
| 40 | Lagerbock |
| 41 | Reibungsbremse |
| &iacgr;&ogr; 42 | Langloch |
| 43 | Riegeltasche |
| 44 | |
| 45 | U-förmige Abkropfung |
| 46 | Abschnitt |
| 15 47 | Abschnitt |
| 48 | S-förmige Abkropfung |
| 49 | Freiraum |
| 50 | Ringförmiges Kunststoffelemente |
| 51 | Befestigungsschenkel |
| 20 52 | Schenkel |
| 53 | Einführschräge |
| 54 | Abschnitt |
Claims (4)
1. Fenster oder Tür mit eine Flügelfeststeller (20) zum Feststellen einer Öffnungsposition des Flügels (3) gegenüber dem Rahmen (2), wobei der Flügelfeststeller (20) aus zwei durch ein Kniegelenk (35) schwenkbeweglich miteinander verbundenen Armen (34, 36) gebildet ist, von denen der eine durch ein zum Kniegelenk (35) paralleles Zapfengelenk (38) am feststehenden Rahmen (2) in einen Lagerbock (40) aufgehängt ist, während der andere (34) an einem flügelseitigen Lager (33) über ein ebenfalls parallel zum Kniegelenk (35) gerichtetes Zapfengelenk (33) angreift, wobei das Kniegelenk (35) mit einer Reibungsbremse (41) ausgestattet ist, wobei der rahmenseitige Lagerbock (40) von einer seitlich offenen Riegeltasche (43) gebildet ist, in die das über einen Treibstangenbeschlag (8) des Flügels (3) verschiebbare Zapfengelenk (33) in einer Öffnungsstellung des Treibstangenbeschlages (8) einrückbar ist und wobei die Arme (34, 36) und die Zapfengelenke (33, 39) im Falzraum zwischen Flügel (2) und Rahmen (3) untergebracht sind.
2. Fenster oder Tür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das flügelseitige Zapfengelenk (33) aus einem mit einer Treibstange (22) des Treibstangenbeschlages (8) in Antriebsverbindung stehenden Zapfen besteht.
3. Fenster oder Tür nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (34, 36) an einem Eckumlenkungsbeschlag (21) angelenkt sind, welcher dem oberen Ende des den Scharnierbeschlägen (4) gegenüberliegenden Flügelholms (14) zugeordnet ist.
4. Fenster oder Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Arm (34) eine zum Rahmen (2) gerichtete U-förmige Abkröpfung (45) aufweist und der zweite Arm (36) eine zum Rahmen (2) gerichtete S-förmige Abkröpfung (48) besitzt, wobei die Arme (34, 36) im Bereich des Kniegelenkes (35) voneinander beabstandet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20000229U DE20000229U1 (de) | 2000-01-10 | 2000-01-10 | Fenster oder Tür mit einem Flügelfeststeller |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE20000229U DE20000229U1 (de) | 2000-01-10 | 2000-01-10 | Fenster oder Tür mit einem Flügelfeststeller |
Publications (1)
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|---|---|
| DE20000229U1 true DE20000229U1 (de) | 2000-04-13 |
Family
ID=7935644
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20000229U Expired - Lifetime DE20000229U1 (de) | 2000-01-10 | 2000-01-10 | Fenster oder Tür mit einem Flügelfeststeller |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20000229U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2013045875A1 (en) * | 2011-09-27 | 2013-04-04 | Mighton Products Limited | Window restrictor |
| EP4119755A1 (de) * | 2021-07-13 | 2023-01-18 | Aug. Winkhaus GmbH & Co. KG | Kipp-vor-dreh treibstangenbeschlag für einen gegen einen rahmen schwenkbaren flügel |
-
2000
- 2000-01-10 DE DE20000229U patent/DE20000229U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2013045875A1 (en) * | 2011-09-27 | 2013-04-04 | Mighton Products Limited | Window restrictor |
| EP4119755A1 (de) * | 2021-07-13 | 2023-01-18 | Aug. Winkhaus GmbH & Co. KG | Kipp-vor-dreh treibstangenbeschlag für einen gegen einen rahmen schwenkbaren flügel |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20000518 |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20030203 |
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| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20060202 |
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| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20080218 |
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| R071 | Expiry of right |