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DE20000917U1 - Kabelband - Google Patents

Kabelband

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Publication number
DE20000917U1
DE20000917U1 DE20000917U DE20000917U DE20000917U1 DE 20000917 U1 DE20000917 U1 DE 20000917U1 DE 20000917 U DE20000917 U DE 20000917U DE 20000917 U DE20000917 U DE 20000917U DE 20000917 U1 DE20000917 U1 DE 20000917U1
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DE
Germany
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cable
rubber
chalk
coating
sio
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DE20000917U
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B7/00Insulated conductors or cables characterised by their form
    • H01B7/17Protection against damage caused by external factors, e.g. sheaths or armouring
    • H01B7/29Protection against damage caused by extremes of temperature or by flame
    • H01B7/295Protection against damage caused by extremes of temperature or by flame using material resistant to flame
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B3/00Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties
    • H01B3/02Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of inorganic substances
    • H01B3/08Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of inorganic substances quartz; glass; glass wool; slag wool; vitreous enamels
    • HELECTRICITY
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    • H01B3/00Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties
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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

Gebrauchsmusteranmeldung: ·* I Kahelßanä I . 1 H ',
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Beschreibung
Gegenstand der Erfindung ist ein Kabelband, welches die Aufrechterhaltung der Stromführung bei einem Kabelmantelbrand gewährleistet und durch seine erfindungsgemäße Beschichtung die Kabelfertigung erleichtert, ohne daß diese Beschichtung toxische Dämpfe absondern würde.
Für den Einsatz unter hohen Sicherheitsstandards werden Stromkabel benötigt, die im Falle eines Brandes eine maximale Hitzebeständigkeit auf weisen und bei übermäßiger Hitzeeinwirkung und damit unweigerlich verbundenem Schmoren der Kunststoffanteile des Kabelmaterials ein Materialkonsistenz beibehalten, die einen Kontakt der stromführenden Adern untereinander verhindert. Gleichzeitig soll jedoch auch gewährleistet sein, daß das Kabelmaterial selbst während des Verschmorens oder Brennens keine toxischen Dämpfe absondert.
Grundvoraussetzung für die Erfüllung dieser Anforderungen ist der bekannte Aufbau eines Stromkabels aus den stromführenden Adern, einem diese umgebenden und von einander abgrenzenden Füllstoff und schließlich einem Kabelband, welches den Füllstoff mitsamt der stromführenden Adern ummantelt. Dieses Kabelband ist wiederum von einem sogenannten Kabelmantel eingehüllt. In Abhängigkeit von der Kabeldicke bzw. dem Kabelumfang ist dabei auch das Kabelband in unterschiedlicher Breite vorzufertigen.
Sobald es zu einem Kabelmantelbrand kommt, verschmort zumeist auch das Kabelband derart, daß eine Fixierung der stromführenden Adern bei gleichzeitig sicherer Trennung der einzelnen Adern untereinander nicht mehr gewährleistet ist. Dieses Problem wird durch den bereits bekannten Einsatz von SiO2 -Gewebebändern zwar gelöst, jedoch stellt sich bei der
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Konfektionierung der notwendigen Kabelbandbreiten das Problem, daß SiO2-Gewebebänder bei einfachem Ausschneiden aus einem breiteren Gewebeband extrem ausfasern und dabei gesundheitsschädliche Mikrostäube freisetzen. Umgeht man diese Konfektionierung mittels Schneidens dadurch, daß die Kabelbänder in der jeweils benötigten Breite gewebt werden, so verbleiben kleine Webkanten entlang der Bänder, die sich bei der nachfolgenden Kabelfertigung nachteilig bemerkbar machen. Unabhängig von einer Webkante setzt das SiCVRohgewebe auch bei der Kabelverarbeitung selbst Mikrostäube frei. Darüberhinaus sind bisher verwendete SiO2-Gewebebänder so glatt, daß sie bei der Kabelfertigung leicht verrutschen. Diese Probleme im Rahmen der Kabelfertigung gilt es also zu umgehen. Dabei soll jedoch kein Material in das Kabelband eingebracht werden, welches seinerseits toxische Dämpfe bei übermäßiger Hitzeeinwirkung verursacht.
Aufgabe ist es somit, eine geeignete Konsistenz der SiO2-Gewebebänder und eine geeignete Beschichtung für diese bereitzustellen, die es erlaubt, die Kabelbänder zunächst in einem breiten Format zu weben und erst nachträglich zu konfektionieren, ohne daß dabei gesundheitsschädliche Mikrostäube freigesetzt würden. Damit soll eine erhebliche Aufwandsminimierung und damit auch eine deutliche Kostenersparnis einhergehen. Gleichzeitig sollte die Beschichtung so beschaffen sein, daß eine minimale Haftung bewirkt wird, die ein Verrutschen des Kabelbandes bei der Kabelherstellung verhindert und damit ebenfalls den Aufwand verringert.
Hinsichtlicher der Eigenschaften unter Hitzeeinwirkung ist ein Material notwendig, welches unter Umständen zwar verschmort, jedoch jederzeit gewährleistet, daß während des Schmorens keine toxischen Dämpfe abgesondert werden. Ebenfalls darf durch ein eventuelles Verschmoren
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der Beschichtung das Kabelband insgesamt nicht an fixierender Wirkung verlieren.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die Beschichtung eines Kabelbandes, das aus glasfasergebundenen SiO2 -Gewebe mit einem SiO2 -Anteil des Rohgewebes von größer als 94% und einem AI2Ü3 -Anteil von größer als 3 % besteht und damit eine Temperaturbeständigkeit von 1100 Grad C bei einem Schrumpf von max 3% gewährleistet. Die erfindungsgemäße Beschichtung besteht dabei aus einer Mischung aus Kreide und Kautschuk. Das Mischungsverhältnis beträgt optimalerweise 92,6 % Kreide und 7,4 % Kautschuk, kann jedoch auch auf einen Kautschukanteil von bis zu 15 % verändert werden. Idealerweise wird als Kreide Naturkreide und als Kautschuk Naturkautschuk verwendet.
Bevorzugt wird ein Gewicht pro m2 des glasfasergebundenen Silikat-Rohgewebes von 180g, wobei eine Fadendichte pro cm von 10x10 verwendet wird. Das erfindungsgemäße Kabelband mitsamt der Beschichtung wird bevorzugt so ausgeführt, daß das Gewicht pro im2 des beschichteten Gewebes bei 250g +/- 10% liegt. Die Dicke des Materials beträgt dann ungefähr 0,34mm.
Fig.1 zeigt den Querschnitt durch ein Kabel mit stromführenden Adern 2, diese umgebendem Füllstoff 3 und einem Kabelband 1, welches die stromführenden Adern und den Füllstoff einhüllt. Das Kabelband wiederum ist von einem Kabelmantel 4 umhüllt.

Claims (6)

1. Kabelband, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem Silikatgewebe mit einem SiO2-Anteil und einem Al2O3-Anteil besteht, wobei der SiO2-Anteil größer als 94% ist und der Al2O3- Anteil größer als 3% ist, und das Silikatgewebe mit einer Mischung aus Kreide und Kautschuk beschichtet ist.
2. Kabelband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtung aus einer Mischung von 92,6% Kreide und 7,4% Kautschuk besteht.
3. Kabelband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtung aus einer Mischung von 85% Kreide und 15% Kautschuk besteht.
4. Kabelband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mischungsverhältnis aus Kreide und Kautschuk für die Beschichtung zwischen 93 : 7 und 85 : 15 beträgt.
5. Kabelband nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Kreide Naturkreide verwendet wird.
6. Kabelband nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Kautschuk Naturkautschuk verwendet wird.
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