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DE20000897U1 - Absetzfilter - Google Patents

Absetzfilter

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DE20000897U1
DE20000897U1 DE20000897U DE20000897U DE20000897U1 DE 20000897 U1 DE20000897 U1 DE 20000897U1 DE 20000897 U DE20000897 U DE 20000897U DE 20000897 U DE20000897 U DE 20000897U DE 20000897 U1 DE20000897 U1 DE 20000897U1
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settling
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essentially
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    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K63/00Receptacles for live fish, e.g. aquaria; Terraria
    • A01K63/04Arrangements for treating water specially adapted to receptacles for live fish
    • A01K63/045Filters for aquaria
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description

Beschreibung
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Absetzfilter, insbesondere für Teiche, Aquarien, Fischzuchtanlagen und/oder Lüftungsanlagen, mit den im Oberbegriff des Schutzanspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
Aus dem Stand der Technik geht ein Teichfilter mit einer oberen Kammer und einer unteren Kammer hervor, wobei zwi-
IC sehen diesen beiden Kammern eine horizontale, dichte Absperrplatte vorgesehen ist, welche mehrere Aussparungen aufweist. In jede Aussparung greift ein rechteckiges Filterelement, dessen Längsachse vertikal ausgerichtet ist. Das in die obere Kammer fließende Schmutzwasser strömt durch die Filterelemente und gelangt anschließend als Reinwasser in die untere Kammer.
Derartige Teichfilter weisen zahlreiche Nachteile auf:
Einerseits geraten grobe Filterrückstände auf die horizontale und dichte Absperrplatte zwischen der oberen und der unteren. Kammer.
Diese groben Filterrückstände lagern sich auf der horizontalen und dichten Absperrplatte zwischen der oberen und unteren Kammer in einer immer höher werdenden Schicht ab, so daß die Filterelemente bereits nach kurzer Betriebsdauer durch diese Schlammschicht zumindest teilweise unter merklicher Verringerung des Durchsatzes zugesetzt sind.
Sofern die sich auf der horizontalen Absperrplatte absitzende Schlammschicht zur Verlängerung der Nutzungsdauer des Filters entfernt werden soll, muß dies zur Vermeidung von Beschädigungen der Filterelemente per Hand erfolgen.
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Dieser händische Reinigungsvorgang der horizontalen Absperrplatte von Schlammmassen ist mühsam und zeitraubend sowie unter ästhetischen Gesichtspunkten unbefriedigend.
Insbesondere die horizontale, dichte Absperrplatte zwischen der oberen Kammer und der unteren Kammer führt ferner zu dem Nachteil, daß eine Sichtkontrolle der unteren Kammer ohne zeitraubende und mühsame Demontage des Filters nicht möglich ist.
Ein besonderer Nachteil derartiger Teichfilter ist ferner in deren fehlender Erweiterbarkeit zu sehen. Denn selbst wenn mehrere Filterelemente hintereinander geschaltet vorgesehen sind, findet dort lediglich im Bereich der frontwärtigen Filterelemente eine ausgeprägte Durchströmung statt, während die rückwärtigen Filterelemente nahezu keine Durchströmung erfahren und somit weitgehend ungenutzt bleiben.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher die Bereitstellung eines Absetzfilters, welcher einen im wesentlichen zeitlich unbegrenzten und ununterbrochenen Einsatz ermöglicht, welcher keine mühsame, zeitraubende und unter ästhetischen Gesichtspunkten unbefriedigende händische Ausräumarbeit von Filterrückständen erfordert, welcher besonders schnell und einfach zu reinigen ist, eine Sichtkontrolle auch des unteren Bereichs des Filterkörpers ohne vorherige Demontage des Filters ermöglicht und über eine ausgezeichnete Erweiterbarkeit verfügt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einem gattungsgemäßen Absetzfilter durch die im kennzeichnenden Teil des Schutzanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Besonders bevorzugte Ausführungsformen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
Figur 1 eine schematisehe, perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Absetzfilters mit einem Saug- und/oder Druckrahmen in Form eines Einzelrohres und mit -aus zeichentechnischen. Gründen- lediglich zwei dargestellten Filterelementen;
Figur 2 einen schematischen Querschnitt durch ein erfindungsgemäßes Filterelement mit einem Gehäuse, welches das Stützrohr fest und starr umgibt, wobei der Zwischenraum zwischen dem Stützrohr und dem Gehäuse mit einem Filtermedium befüllt ist;
Figur 3, eine schematische, perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Absetzfilters mit einem Saug- und/oder Druckrahmen, an welchem eine Vielzahl von im wesentlichen vertikal ausgerichteten Filterelementen angebracht ist;
Figur 4 eine schematische, geschnittene Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Absetzfilters mit einer schräg zu dem Schmutzabwasserablaß geneigten Bodenfläche der Absetzkammer;
Figur 5 eine schematische Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Absetzfilter mit einem in sich geschlossenen Saug- und/oder Druckrahmen und einer Vielzahl daran angesetzter Filterelemente.
Wie bereits aus Figur 1 hervorgeht, umfaßt ein erfindungsgemäßer Absetzfilter, insbesondere für Teiche, Aquarien und Fischzuchtanlagen und/oder Lüftungsanlagen, zumindest einen oder mehrere im wesentlichen vertikal ausgerichtete Filterelemente.
In der Regel stehen diese Filterelemente (1) über einen gegenüber dem noch zu filternden Medium im übrigen geschlossenen Saug- und/oder Druckrahmen (2) miteinander in Verbindung, wobei das Reinwasser aus dem Saug- und/oder Druckrahmen (2) entnommen wird.
Aufgrund dieses Aufbaus des erfindungsgemäßen Absetzfilters ist eine zwangsweise Führung des zu filternden Mediums durch die Filterelemente (1) und nachfolgend durch den Saug- und/oder Druckrahmen (2) gegeben.
Ein wesentliches Merkmal der erfindungsgemäßen Absetzkammer ist darin zu sehen, daß eine oder mehrere ein- oder mehrteilige Absetzkammern (3) unterhalb des einen oder der mehreren Filterelemente (1) und zumindest teilweise unterhalb des Saug- und/oder Druckrahmens (2) liegen.
In der Regel ist das Gehäuse (17) des gesamten erfindungsgemäßen Absetzfilters im wesentlichen einstückig ausgebildet, so daß es sowohl den unteren Absetzbereich (3) als auch die die Filterelemente (1) zumindest etwas nach oben überragenden Seitenwände umfaßt.
Das Vorsehen einer Absetzkammer (3) unterhalb der Filterelemente (1) und/oder des Saug- und/oder Druckrahmens
(2) führt zu dem Vorteil, daß auf oder an den Filterelementen (1) und/oder auf dem Saug- und/oder Druckrahmen (2) abgesetzte Filterrückstände und/oder Schmutzpartikel der Schwerkraft gehorchend unter Bewirkung eines Selbstreinigungseffektes in die Absetzkammer (3) abfallen und von
dort über eine oder mehrere Entnahmeöffnungen (15) leicht entfernbar sind.
Wie insbesondere aus Figur 2 hervorgeht, umfaßt jedes FiI-terelement (1) vorzugsweise ein im wesentlichen senkrecht oder schräg ausgerichtetes, mit Aussparungen versehenes Stützrohr (4). In der Regel umschließt ein Filtermedium (5) mit einer großen spezifischen Oberfläche die Außenseite und/oder die vertikal nach oben weisende Öffnung des Stützrohres (4) im wesentlichen vollständig.
Das Stützrohr (4) kann beispielsweise in Form eines Gitterrohres, eines gelochten oder geschlitzten Rohres oder eines Netzrohres aus Kunststoff, Metall oder Keramik oder aus Kombinationen hiervon mit im wesentlichen runder, rechteckiger oder quadratischer Querschnittsfläche ausgebildet sein.
In bevorzugten Ausführungsformen weist das Filtermedium (5) im wesentlichen die Form eines Quaders oder eines Zylinders auf, welcher mindestens eine sich entlang der Längsachse des Filterelements (1) erstreckende Öffnung (6) zur im wesentlichen formschlüssigen Aufnahme des Stützrohres (4) besitzt.
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Die Öffnung des im wesentlichen quader- oder zylinderförmigen Filtermediums (5) zur im wesentlichen formschlüssigen Aufnahme des Stützrohres (4) ist im wesentlichen mittig in dem Quader oder Zylinder ausgebildet. In der Regel ist das Filtermedium (5) aus einem offenporigen Kunststoffschaum hergestellt.
Alternativ hierzu kann das zentrale, im wesentlichen vertikal ausgerichtete Stützrohr (4) innerhalb eines im wesentlichen vertikal ausgerichteten und im wesentlichen zy-
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linderförmigen oder quaderförmigen, starren Gehäuse (8) mit größerem Durchmesser vorgesehen sein.
Insbesondere Figur 2 zeigt, daß die Wandungen des Gehäuses (8) beispielsweise eine oder mehrere Aussparungen (9) zum Eintritt des zu filternden Mediums aufweisen können.
Der Zwischenraum (10) zwischen dem Stützrohr (4) und dem Gehäuse (8) ist vorzugsweise zumindest teilweise mit einem organischen oder anorganischem Filtermedium (5) oder mit Kombinationen hiervon ausgefüllt.
In der Regel ist der Saug- und/oder Druckrahmen (2) im wesentlichen in Form eines in sich geschlossenen kreisförmigen, gabelförmigen, quadratischen, geraden oder rechteckigen Rohrsystems oder in Form eines geraden oder gekrümmten Einzelrohres ausgebildet.
Vorzugsweise ist der Saug- und/oder Druckrahmen (2) in Form eines Rohrsystems oder eines Einzelrohres im wesentlichen horizontal ausgerichtet.
In besonders bevorzugten Ausführungsformen weist der Saug- und/oder Druckrahmen in Form eines Rohrsystems oder Einzelrohres nach oben hin eine abgerundete Form oder eine Querschnittsfläche auf, welche im wesentlichen einem auf dem Kopfe stehenden Buchstaben U oder V entspricht.
Eine derartige Ausgestaltung des Saug- und/oder Druckrahmens führt zu dem Vorteil, daß auf diesem ablagernde Filterrückstände oder Schmutzpartikel selbstreinigend nach unten in die Absetzkammer (3) abrutschen.
Die Filterelemente (1) stehen in der Regel mit diesem Saug- und/oder Druckrahmen in Form eines Rohrsystems oder eines Einzelrohres mittelbar oder unmittelbar sowie im wesentlichen rechtwinklig oder schräg in Verbindung.
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Wie insbesondere aus den Figuren 2 und 4 hervorgeht, können die Filterelemente (1) beispielsweise über einen Rohrwinkel (11) oder über einen Rohrflansch mit dem Saug- und /oder Druckrahmen (2) steckbar, einrastbar, schraubbar, klebbar oder verschweißbar in Verbindung stehen.
Figur 4 zeigt, daß im Falle einer gegenüberliegenden Anbringung von zwei Rohrwinkeln (11) an dem Saug- und/oder Druckrahmen (2) beispielsweise ein Verbindungsrohr (12) durch beide gegenüberliegenden Rohrwinkelanschlußöffnungen (19) des Saug- und/oder Druckrahmens (2) hindurchragt und gegebenenfalls zumindest etwas die Außenwandung des Saug- und/oder Druckrahmens nach außen hin zum Aufsetzen der Rohrwinkel (11) oder der Rohrflansche überragt.
Vorzugsweise weist das Verbindungsrohr (12) innerhalb des Saug- und/oder Druckrahmens (2) ein oder mehrere Aussparungen (13) zum Eintritt des zu filternden Mediums in den Saug- und/oder Druckrahmen (2) auf.
■Zur Durchführung einer besonders einfachen und schnellen sowie bequemen und sauberen Reinigung der Filtermedien (5) kann eine beispielsweise rohrförmige Vorrichtung (14) zur Einführung eines auf das Filterelement (1) wirkenden Rückspülmediums am Saug- und/oder Druckrahmen (2) angeschlossen oder daran anschließbar sein (siehe Figur 1).
Die Figuren 1 und 3 bis 5 zeigen, daß die Absetzkammer (3) beispielsweise im wesentlichen trichterförmig ausgestaltet ist und einen oder mehrere Schmutzwasserablässe (15) aufweist.
Vorzugsweise sind die Schmutzwasserablässe (15) im wesentlichen an der tiefliegendsten Stelle der Absetzkammer (3) vorgesehen, so daß durch ein einfaches Öffnen der Schmutzwasserablässe (15) eine bequeme, schnelle und hygienische
Entsorgung von Filterrückständen aus dem erfindungsgemäßen Absetzfilter möglich ist. Die Schmutzwasserablässe (15) können beispielsweise in Form von großdimensionierten Hähnen, Schiebern oder Klappen ausgebildet sein. 5
Um die Strömungsgeschwindigkeit innerhalb des erfindungsgemäßen Absetzfilters möglichst gering zu halten und die Verweildauer des zu filternden Mediums in dem Filterelement möglichst lange zu gestalten sowie zur Erhöhung der Effektivität der Filterelemente (1) kann der erfindungsgemäße Absetzfilter mehrere Zuleitungen (16) des zu filternden Mediums aufweisen.
Vorzugsweise sind diese Zuleitungen (16) des zu filternden Mediums dezentral und über die Abmessungen des Absetzfilterkörpers (17) verteilt vorgesehen (siehe insbesondere Figur 5).
Wie bereits ausgeführt, befindet sich innerhalb des Druck- und/oder Saugrahmens (2) das Reinwasser.
Die Figuren 1 und 3 zeigen, daß die Reinwasserentnahme aus dem Saug- und/oder Druckrahmen (2) beispielsweise mittels einer oder mehrerer Pumpen (18) erfolgen kann, welche das Reinwasser über einen oder mehrere Reinwasserablässe (21) einer weiteren Verwendung zuführen.
In der Regel liegt der Füllstand (20) des zu filternden Mediums in dem Absatzfilter-Körper (17) zumindest etwas höher als das obere Ende der Filterelemente (1) . Durch diese vollständige Bedeckung des Filterelementes (1) steht eine besonders große nutzbare Filteroberfläche zu Filterzwecken zur Verfügung. Die Strömungsgeschwindigkeit innerhalb des Filterelementes ist daher sehr niedrig und gestattet aufgrund der langen Verweildauer des zu filternden Mediums in dem Filterelement (1) einen besonders effektiven biologischen Abbau von Schadstoffen.
·♦·
Wie insbesondere aus den Figuren 3 und 5 hervorgeht, liegt ein besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Absetzfilters darin, daß er im wesentlichen beliebig erweiterbar ist und jede Erweiterungseinheit in vollem Umfange und strömungstechnisch uneingeschränkt zur Verbesserung des Filter-Ergebnisses unmittelbar beiträgt.
Insbesondere ist der erfindungsgemäße Absetzfilter durch einfaches Anstecken, Einrasten, Aufschrauben oder Ankleben weiterer Saug- und/oder Druckrahmen-Bestandteiie (2) -jeweils in Verbindung mit Stützrohren (4) und Filterelementen (I)- zu beliebiger Größe und Form schnell und einfach erweiterbar.
Zusammenfassend ist festzustellen, daß dank der im wesentlichen vertikalen Ausrichtung der Filterelemente (1) sich an den Wandungen der Filterelemente (1) zunächst absetzende Filterrückstände unter Herbeiführung einer Selbstreinigung der Filterelemente nach unten in die eigentliche Absetzkammer (3) abfallen.
Auf diese Art und Weise steht stets die gesamte Oberfläche des Filterelements (1) im wesentlichen ohne zeitliche Beschränkung für Filterzwecke zur Verfügung. Aufgrund eines Selbstreinigungseffektes ist eine händische Reinigung der Filterelemente (1) im wesentlichen nicht erforderlich.
Auch auf dem Saug- und/oder Druckrahmen (2) befindliche Filterrückstände und/oder Schmutzpartikel rutschen unter Herbeiführung einer Selbstreinigung des Saug- und/oder Druckrahmens (2) von diesem nach unten in die eigentliche Absetzkammer (3) ab, so daß auch eine händische Reinigung der Oberseite des Saug- und/oder Druckrahmens (2) nicht erforderlich ist.
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Der erfindungsgemäße Absetzfilter verzichtet bewußt auf die aus dem Stand der Technik bekannte Absperrplatte zwischen einer oberen Kammer und einer unteren Kammer. Hierdurch wird ein Zusetzen des Filters durch auf der Ab-Sperrplatte sich auftürmende Schlammpartikel und Filterrückstände vermieden.
Der erfindungsgemäße Absetzfilter bietet ferner die Vorteile einer stets mühelos durchführbaren optischen Kontrolle und einer uneingeschränkten Zugänglichkeit der Absetzkammer (3) .
Ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen Absetzfilters ist ferner in dessen vorzüglicher Erweiterbarkeit zu sehen.
Die besonders geringe Strömungsgeschwindigkeit innerhalb der Filterelemente (1) und damit die ausgesprochen lange Verweilzeit des zu filternden Mediums in dem Filterelement (1) erlauben einen nahezu vollständigen Abbau von in dem zu filternden Medium enthaltenen Schadstoffen durch die in dem Filterelement (1) gegebenenfalls befindlichen Mikroorganismen.

Claims (15)

1. Absetzfilter, insbesondere für Teiche, Aquarien und Fischzuchtanlagen und/oder Lüftungsanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß er einen oder mehrere im wesentlichen vertikal ausgerichtete Filterelemente (1) aufweist, welche über einen gegenüber dem noch zu filternden Medium im übrigen geschlossenen Saug- und/oder Druckrahmen (2) miteinander in Verbindung stehen, wobei eine zwangsweise Führung des zu filternden Mediums durch die Filterelemente (1) und nachfolgend durch den Saug- und/oder Druckrahmen (2) gegeben ist und wobei eine oder mehrere ein- oder mehrteilige Absetzkammern (3) unterhalb des einen oder der mehreren Filterelemente (1) und zumindest teilweise unterhalb des Saug- und/oder Druckrahmens (2) liegen, so daß auf oder an den Filterelementen (1) und/oder auf dem Saug- und/oder Druckrahmen (2) absitzende Schmutzpartikel und/oder Filterrückstände der Schwerkraft gehorchend unter Bewirkung eines Selbstreinigungseffektes in die Absetzkammer (3) absinken und Ton dort über eine oder mehrere Entnahmeöffnungen (15) entfernbar sind.
2. Absetzfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Filterelement (1) ein im wesentlichen senkrecht ausgerichtetes, mit Aussparungen versehenes Stützrohr (4) umfaßt, wobei ein Filtermedium (5) mit einer großen spezifischen Oberfläche die Außenseite und/oder die vertikal nach oben weisende Öffnung des Stützrohres (4) im wesentlichen vollständig umschließt.
3. Absetzfilter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützrohr (4) ein Gitterrohr, ein gelochtes oder geschlitztes Rohr oder ein Netzrohr aus Kunststoff, Metall oder Keramik oder aus Kombinationen hiervon mit im wesentlichen runder, rechteckiger oder quadratischer Querschnittsfläche ist.
4. Absetzfilter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Filtermedium (5) auf oder an dem Stützrohr (4) im wesentlichen die Form eines Quaders oder eines Zylinders aufweist, welcher mindestens eine sich entlang der Längsachse (7) des Filterelements (1) erstreckende Öffnung (6) zur im wesentlichen formschlüssigen Aufnahme des Stützrohres (4) besitzt.
5. Absetzfilter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (6) des im wesentlichen quader- oder zylinderförmigen Filtermediums (5) zur im wesentlichen formschlüssigen Aufnahme des Stützrohres (4) im wesentlichen mittig in dem Quader oder Zylinder ausgebildet ist und daß das Filtermedium (5) im wesentlichen aus einem offenporigen Kunststoffschaum hergestellt ist.
6. Absetzfilter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedes zentrale, im wesentlichen vertikal ausgerichtete Stützrohr (4) innerhalb eines im wesentlichen vertikal ausgerichteten und im wesentlichen zylinderförmigen oder quaderförmigen, starren Gehäuses (8) mit größerem Durchmesser vorgesehen ist, wobei die Wandungen des Gehäuses (8) eine oder mehrere Aussparungen (9) zum Eintritt des zu filternden Mediums aufweisen und der Zwischenraum (10) zwischen dem Stützrohr (4) und dem Gehäuse (8) zumindest teilweise mit einem organischem oder anorganischen Filtermedium (5) oder mit Kombinationen hiervon ausgefüllt ist.
7. Absetzfilter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Saug- und/oder Druckrahmen (2) im wesentlichen in Form eines in sich geschlossenen kreisförmigen, gabelförmigen, quadratischen oder rechteckigen Rohrsystems oder eines geraden oder gekrümmten Einzelrohres ausgebildet ist, welche im wesentlichen horizontal ausgerichtet sind und im wesentlichen eine nach oben hin runde oder eine einem auf dem Kopfe stehenden Buchstaben U oder V entsprechende Querschnittsfläche aufweisen, wobei die Filterelemente (1) mit diesem Saug- und/oder Druckrahmen (2) mittelbar oder unmittelbar im wesentlichen rechtwinklig oder schräg in Verbindung stehen.
8. Absetzfilter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Filterelemente (1) über einen Rohrwinkel (11) oder über einen Rohrflansch mit dem Saug- und/oder Druckrahmen (2) steckbar, einrastbar, schraubbar, klebbar oder verschweißbar in Verbindung stehen.
9. Absetzfilter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Falle einer gegenüberliegenden Anordnung von zwei Rohrwinkeln (11) mindestens ein Verbindungsrohr (12) durch beide gegenüberliegenden Rohrwinkel-Anschlußöffnungen (19) des Saug- und/oder Druckrahmens (2) hindurchragt und zumindest etwas nach außen hin zum Aufsetzen der Rohrwinkel (11) oder der Rohrflansche hervorragt, wobei das Verbindungsrohr (12) innerhalb des Saug- und/oder Druckrahmens (2) ein oder mehrere Aussparungen (13) zum Eintritt des zu filternden Mediums in den Saug- und/oder Druckrahmen (2) aufweist.
10. Absetzfilter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung (14) zur Einführung eines auf das Filterelement (1) wirkenden Rückspülmediums am Saug- und/oder Druckrahmen (2) anschließbar ist.
11. Absetzfilter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Absetzkammer (3) im wesentlichen trichterförmig ausgestaltet und einen oder mehrere Schmutzwasserablässe (15) aufweist.
12. Absetzfilter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere dezentrale Zuleitungen (16) des zu filternden Mediums über die Abmessungen des Absetzfilterkörpers (17) verteilt vorgesehen sind, um die Strömungsgeschwindigkeit innerhalb des Absetzfilters möglichst gering zu halten.
13. Absetzfilter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinwasserentnahme aus dem Saug- und/oder Druckrahmen (2) mittels einer oder mehrerer Pumpen (18) erfolgt.
14. Absetzfilter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllstand (20) des zu filternden Mediums in dem Absetzfilter-Körper (17) zumindest etwas höher liegt als das obere Ende der Filterelemente (1).
15. Absetzfilter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er durch einfaches Anstecken, Einrasten, Aufschrauben oder Ankleben weiterer Saug- und/oder Druckrahmen-Bestandteile (2), jeweils in Verbindung mit Stützrohren (4) und Filterelementen (1), zu beliebiger Größe und Form schnell und einfach erweiterbar ist.
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