DE20000894U1 - Vorrichtung zum Aufspannen von Werkstücken auf einem Tisch einer Werkzeugmaschine - Google Patents
Vorrichtung zum Aufspannen von Werkstücken auf einem Tisch einer WerkzeugmaschineInfo
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Description
Vorrichtung zum Aufspannen von Werkstücken auf einem Tisch einer Werkzeugmaschine
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufspannen von Werkstücken auf einem Tisch einer Werkzeugmaschine, bestehend aus mindestens einem auf dem Tisch aufsetzbaren Grundkörper einer Werkstückspannsäule, wobei auf dem zu spannenden Werkstück und der Werkstückspannsäule ein Spanneisen aufspannbar angeordnet ist.
Aus der DE 3723631 C2 ist eine Vorrichtung zum Aufspannen von Werkstücken auf einem Tisch einer Werkzeugmaschine bekannt. Sie besteht aus mindestens einem auf dem Tisch befestigten Grundkörper einer Werkzeugspannsäule, wobei auf der Werkstückspannsäule und auf einem auf einer Auflage angeordneten Werkstück ein Spanneisen zum Arretieren des Werkstückes aufliegt. Der Grundkörper ist im wesentlichen quaderförmig. Diese Grundkörper sind aufeinander stapelbar und bilden eine Werkstückspannsäule. In Gewindebohrungen in der Kopfzeile des obersten Grundkörpers sind eine Ausgleichsschraube und eine Spannschraube für das Spanneisen ausgeführt. Ein Ende des Spanneisen stützt sich mit einer Druckschraube auf dem Werkstück ab. Die Grundkörper sind so ausgeführt, daß ohne Behinderung durch das Werkstück die Grundkörper zur Werkstückspannsäule verschraubt werden können. Nachteilig bei dieser Vorrichtung ist der hohe technische und materielle Aufwand zum Herstellen einer Werkstückspannsäule.
Bei der DE 4243370 Al ist eine Werkstückspannsäule als ein Grundkörper ausgebildet, in dem, parallel zueinander angeordnet, zwei Führungssäulen stangenartig ausgebildet, synchronbeweglich aufgenommen sind. Diese sind mit
Rasterbohrungen gleichen Abstandes ausgestattet und über Raster—Justierbolzen mit den adäquat im Grundkörper angeordneten Rasterbohrung funktionsverbunden und gestuft höheneinstellbar. In axialen Gewindeanschlüssen am oberen Ende der zwei Führungssäulen sind Spannschraube und Stützschraube um mindestens das Maß des Abstandes der Rasterbohrungen höhenverstellbar aufgenommen. Diese Werkstückspannsäule ist nur mit verhältnismäßig hohem technischen und materiellen Aufwand herstellbar.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Aufspannen von Werkstücken auf einem Tisch einer Werkzeugmaschine, bestehend aus mindestens einem auf dem Tisch aufsetzbaren Grundkörper einer Werkstückspannsäule, wobei auf dem zu spannenden Werkstück und der Werkstückspannsäule ein Spanneisen aufspannbar angeordnet ist, zu entwickeln, die sich durch verringerten technischen und materiellen Aufwand auszeichnet.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß der Grundkörper aus einem Fuß besteht, der auf dem Tisch lageorientiert zum zu spannenden Werkstück angeordnet ist, auf dem Fuß ein Stahlrohr mit einer Gewindebuchse am oberen Rohrende befestigt ist, und in der Gewindebuchse ein Gewindezapfen mit einer Auflageplatte höhenverstellbar angeordnet ist, sowie das Spanneisen eine Durchgangsbohrung aufweist, durch die eine auf dem Tisch lösbar befestigte Gewindestange geführt ist, welche eine Spannmutter zum Arretieren des Werkstückes auf dem Tisch aufnimmt. Vorteilhaft ist es, daß die Grundkörper aufeinandergesetzt die Werkstückspannsäule bilden, wobei der Fuß eines jeden Grundkörpers so zylindrisch ausgebildet ist, daß dieser auf die scheibenförmig ausgebildete Auflageplatte eines jeden unteren Grundkörpers saugend aufsetzbar ist.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung bilden die aufeinandergesetzten Grundkörper die Werkstückspannsäule, wobei der Gewindezapfen eines jeden unteren Grundkörpers herausgeschraubt ist und der zylindrisch ausgebildete Fuß eines jeden Grundkörpers auf die Gewindebuchse eines jeden, unteren Grundkörpers saugend aufsetzbar ist. . Zweckmäßig ist es, wenn der Gewindezapfen gegen Herausdrehen mittels einer Madenschraube oder eines federbelasteten Stiftes gesichert ist, die im unteren Ende des Gewindezapfens eingebracht sind. Weiterhin kann zentrisch in der Auflageplatte ein Innensechskant eingesenkt sein, über den mittels eines Innensechskantschlüssels eine Grobeinstellung der Werkstückspannsäule vorgenommen werden kann.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Die dazugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: eine schematische Darstellung einer Vorrichtung zum Aufspannen von Werkstücken auf einem Tisch einer Werkzeugmaschine,
Fig. 2: eine Werkstückspannsäule aus Grundkörpern nach Figur 1 und
Fig. 3: eine Werkstückspannsäule aus Grundkörpern mit ausgeschraubtem Gewindezapfen.
Figur 1 zeigt eine Vorrichtung zum Aufspannen von Werkstücken 13 auf einem Tisch 11 einer Werkzeugmaschine. Die Vorrichtung besteht aus einer Werkstückspannsäule 14 und einem Spanneisen 10, das sich waagerecht auf die Werkstückspannsäule 14 und einem auf einem Tisch 11 einer Werkzeugmaschine zu spannenden Werkstück 13 auflegt.
Das Spanneisen 10 weist eine Durchgangsbohrung auf, durch welche eine Gewindestange 8 geführt ist, die in einer T-Nut 12 des Tisches 11 lösbar befestigt ist und mittels einer Spannmutter 9 das Spanneisen 10 fest mit dem Werkstück 13 und der Werkstückspannsäule 14 verbindet und das Werkstück auf dem Tisch 11 arretiert. Die Werkstückspannsäule 14 wird aus mindestens einem Grundkörper gebildet. Der Grundkörper in der Figur besteht aus einem Fuß 2 auf dem ein Stahlrohr aufgeschweißt ist, das an seinem oberen Ende eine Gewindebuchse 3 trägt. In der Gewindebuchse 3 ist ein Gewindezapfen 4 mit einer Auflageplatte 5 für das Spanneisen 10 höhenverstellbar angeordnet. Am gegenüberliegenden Ende des Gewindezapfens 4 ist dieser beispielsweise mit einer Madenschraube 6 gegen Herausschrauben gesichert. Als Herausdrehsicherung kann auch im unteren Ende des Gewindezapfens 4 ein angebrachter federbelasteter Stift dienen. Dieser Grundkörper wird über den Fuß 2 mittels einer Spannschraube 7, die in der T-Nut 12 des Tisches verankert ist, auf den Tisch 11 aufgespannt. Der Grundkörper kann auch losestehend auf dem Tisch aufgesetzt sein, um gemeinsam über das Spanneisen 10 mit dem Werkstück 13 verspannt zu werden.
Figur 2 zeigt eine Werkstückspannsäule 14, die aus zwei Grundkörpern gebildet wird. Die Grundkörper sind aufeinandergesetzt. Um einen sicheren Halt der übereinandergesetzten Grundkörper zu erhalten, ist der Fuß 2 hohlzylindrisch ausgeführt und paßt saugend auf die bis zum Anschlag mit der Gewindebuchse 3 zurückgeschraubte Auflageplatte 5 auf dem Gewindezapfen 4. Der Gewindezapfen 4 des oberen Grundkörpers wird soweit nach oben herausgeschraubt, bis die Auflageplatte 5 plan an dem Spanneisen 10, das auf
• ·
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dem Werkstück 13 aufliegt, anliegt. Nicht in der Figur dargestellt, besteht die Möglichkeit, daß zentrisch in der Auflageplatte 5 ein Innensechskant eingesetzt ist, über den mittels eines Innensechskantschlüssels eine
Grobeinstellung der Werkstückspannsäule 14 vorgenommen werden kann. Der untere Grundkörper ist in Figur 2 mit seinem Fuß 2 mittels der Spannschraube 7, die in der T-Nut 12 des Tisches 11 verankert ist, auf den Tisch 11
aufgespannt.
Grobeinstellung der Werkstückspannsäule 14 vorgenommen werden kann. Der untere Grundkörper ist in Figur 2 mit seinem Fuß 2 mittels der Spannschraube 7, die in der T-Nut 12 des Tisches 11 verankert ist, auf den Tisch 11
aufgespannt.
Figur 3 zeigt eine weitere Möglichkeit, aus den
Grundkörpern eine Werkstückspannsäule 14 herzustellen. Dazu werden bis auf den oberen Grundkörper die
Gewindezapfen 4 aus den Gewindebuchsen 3
herausgeschraubt. Die Füße 2 sind hohlzylindrisch so
ausgebildet und die Gewindebuchse 3 außen so bearbeitet, daß die Füße 2 saugend auf die Gewindebuchsen 3
aufsetzbar sind und die Werkstückspannsäule 14 bilden. In ihrer weiteren technischen Ausbildung unterscheiden sich die beiden Werkstückspannsäulen in den Figuren 2 und 3 nicht.
Grundkörpern eine Werkstückspannsäule 14 herzustellen. Dazu werden bis auf den oberen Grundkörper die
Gewindezapfen 4 aus den Gewindebuchsen 3
herausgeschraubt. Die Füße 2 sind hohlzylindrisch so
ausgebildet und die Gewindebuchse 3 außen so bearbeitet, daß die Füße 2 saugend auf die Gewindebuchsen 3
aufsetzbar sind und die Werkstückspannsäule 14 bilden. In ihrer weiteren technischen Ausbildung unterscheiden sich die beiden Werkstückspannsäulen in den Figuren 2 und 3 nicht.
1 Stahlrohr
2 Fuß
3 Gewindebuchse
4 Gewindezapfen
5 Auflageplatte
6 Madenschraube
7 Spannschraube
8 Gewindestange
9 Spannmutter
Tisch
T-Nut
Werkstück
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Aufspannen von Werkstücken auf einem Tisch einer Werkzeugmaschine, bestehend aus mindestens einem auf dem Tisch aufsetzbaren Grundkörper einer Werkstückspannsäule, wobei auf dem zu spannendem Werkstück und der Werkstückspannsäule ein Spanneisen aufspannbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper aus einem Fuß (2) besteht, der auf dem Tisch (11) lageorientiert zum zu spannenden Werkstück (13) angeordnet ist, auf dem Fuß (2) ein Stahlrohr (1) mit einer Gewindebuchse (3) am oberen Rohrende befestigt ist, und in der Gewindebuchse (3) ein Gewindezapfen (4) mit einer Auflageplatte (5) für das Spanneisen (10) höhenverstellbar angeordnet ist, sowie das Spanneisen (10) eine Durchgangsbohrung aufweist, durch die eine auf dem Tisch (11) lösbar befestigte Gewindestange (8) geführt ist, welche eine Spannmutter (9) zum Arretieren des Werkstückes (13) auf dem Tisch (11) aufnimmt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundkörper aufeinandergesetzt die Werkstückspannsäule (14) bilden, wobei der Fuß (2) eines jeden Grundkörpers so zylindrisch ausgebildet ist, daß dieser auf die scheibenförmig ausgebildete Auflageplatte (5) eines jeden unteren Grundkörpers saugend aufsetzbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundkörper aufeinandergesetzt die Werkstückspannsäule (14) bilden, wobei der Gewindezapfen (4) eines jeden unteren Grundkörpers herausgeschraubt ist und der zylindrisch ausgebildete Fuß (2) eines jeden Grundkörpers auf die Gewindebuchse (3) eines jeden unteren Grundkörpers saugend aufsetzbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gewindezapfen (4) gegen Herausdrehen mittels einer Madenschraube (6), die im unteren Ende des Gewindezapfens (4) waagerecht anschraubbar ist, gesichert ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gewindezapfen (4) gegen Herausdrehen mittels eines federbelasteten Stiftes, der im unteren Ende des Gewindezapfens (4) eingebracht ist, gesichert ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zentrisch in der Auflageplatte (5) ein Innensechskant eingesenkt ist, über den mittels eines Innensechskantschlüssels eine Grobeinstellung der Werkstückspannsäule vorgenommen werden kann.
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| DE20000894U DE20000894U1 (de) | 2000-01-20 | 2000-01-20 | Vorrichtung zum Aufspannen von Werkstücken auf einem Tisch einer Werkzeugmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN102029534A (zh) * | 2010-11-15 | 2011-04-27 | 吴江市菀坪镙丝厂 | 套筒件夹具 |
| CN106078266A (zh) * | 2016-06-30 | 2016-11-09 | 青岛海西重工有限责任公司 | 一种镗床加工零件用压紧支撑装置 |
| CN108620909A (zh) * | 2018-04-16 | 2018-10-09 | 平南县五金制品厂 | 一种钢管切割工装台 |
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2000
- 2000-01-20 DE DE20000894U patent/DE20000894U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| CN102029534A (zh) * | 2010-11-15 | 2011-04-27 | 吴江市菀坪镙丝厂 | 套筒件夹具 |
| CN106078266A (zh) * | 2016-06-30 | 2016-11-09 | 青岛海西重工有限责任公司 | 一种镗床加工零件用压紧支撑装置 |
| CN106078266B (zh) * | 2016-06-30 | 2019-01-18 | 青岛海西重工有限责任公司 | 一种镗床加工零件用压紧支撑装置 |
| CN108620909A (zh) * | 2018-04-16 | 2018-10-09 | 平南县五金制品厂 | 一种钢管切割工装台 |
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