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DE20000552U1 - Profilschienensystem - Google Patents

Profilschienensystem

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DE20000552U1
DE20000552U1 DE20000552U DE20000552U DE20000552U1 DE 20000552 U1 DE20000552 U1 DE 20000552U1 DE 20000552 U DE20000552 U DE 20000552U DE 20000552 U DE20000552 U DE 20000552U DE 20000552 U1 DE20000552 U1 DE 20000552U1
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DE
Germany
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spacer
rail system
rail
profile rail
cover
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20000552U
Other languages
English (en)
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Herm Friedr Kuenne GmbH and Co
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE20000552U priority Critical patent/DE20000552U1/de
Publication of DE20000552U1 publication Critical patent/DE20000552U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F19/00Other details of constructional parts for finishing work on buildings
    • E04F19/02Borders; Finishing strips, e.g. beadings; Light coves
    • E04F19/06Borders; Finishing strips, e.g. beadings; Light coves specially designed for securing panels or masking the edges of wall- or floor-covering elements
    • E04F19/065Finishing profiles with a T-shaped cross-section or the like
    • E04F19/066Finishing profiles with a T-shaped cross-section or the like fixed onto a base profile by means of a separate connector
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
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    • E04F19/02Borders; Finishing strips, e.g. beadings; Light coves
    • E04F19/06Borders; Finishing strips, e.g. beadings; Light coves specially designed for securing panels or masking the edges of wall- or floor-covering elements
    • E04F19/062Borders; Finishing strips, e.g. beadings; Light coves specially designed for securing panels or masking the edges of wall- or floor-covering elements used between similar elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Reinforcement Elements For Buildings (AREA)

Description

Anmelder: Helmut Seiß, Kellerhalsstr. 8,
85080 Gaimersheim
Profilschienensystem
Die Neuerung betrifft ein Profilschienensystem zur Überbrückung von Bodenbelagsfugen, zum Abschluß von Bodenbelagsrändern oder zum Abschluß von Treppenstufen gemäß dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1.
Aus der DE 296 11 649.1 Ul ist eine Vorrichtung zum Festlegen einer Abdeckschiene für eine Treppenstufe bekannt. Diese Vorrichtung dient zum Sanieren alter Treppenstufen und wird unmittelbar an dieser befestigt. Diese Vorrichtung weist eine nach oben gerichtete Blockleiste mit einem eingeformten Treibkanal zur Aufnahme einer Schraube auf, die zur Festlegung einer Abdeckschiene dient. Diese Abdeckschiene weist eine einseitig überstehende Leiste auf, die eine auf der alten Treppenstufe aufgelegte Trittstufe übergreift. Zur Erzielung eines Höhenausgleichs der Abdeckschiene ist auf die Blockleiste ein Distanzstück aufsetzbar, das von der Schraube durchsetzt wird. Dadurch ist eine flächige Abstützung der Abdeck-
schiene gewährleistet, wodurch ein Verkippen der Abdeckschiene zuverlässig verhindert wird. Obwohl sich diese bekannte Vorrichtung in der Praxis gut bewährt hat, gibt sie Anlaß zu weiteren Verbesserungen. Insbesondere hat sich herausgestellt, daß die Montage des Distanzstücks relativ schwierig und damit zeitaufwendig ist.
Der Neuerung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Profilschienensystem der eingangs genannten Art zu schaffen, das eine sichere Abstützung der Deckschiene ermöglicht, wobei das Profilschienensystem einfach montierbar sein soll.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß mit den Merkmalen des Schutzanspruchs 1 gelöst.
Das Profilschienensystem gemäß Anspruch 1 dient zur Überbrückung von Bodenbelagsfugen, wie sie bei Übergängen zwischen unterschiedlichen Belägen entstehen oder als Dehnungsfugen in großflächige Bodenbeläge eingebaut werden. Das Profilschienensystem kann auch zum Abschluß von Bodenbelagsrändern beispielsweise an einer Wand dienen. Alternativ kann das Profilschienensystem auch zum Abschluß von Treppenstufen dienen, wobei insbesondere an den treppenkantensextigen Abschluß der Treppenstufe gedacht ist. Das Profilschienensystem besteht aus einer Basisschiene und einer Deckschiene, wobei die Basisschiene vorzugsweise mittels Haltemittel am Untergrund festlegbar ist. Die Basisschiene weist einen Treibkanal auf, in dem mindestens ein Haltemittel, vorzugsweise eine Schraube zur Festlegung der Deckschiene eingreift. Zwischen der
Deckschiene und der Basisschiene ist eine Distanzleiste vorgesehen, so daß die Höhe der Deckschiene gegenüber der Basisschiene in weiten Grenzen einstellbar ist. Die Distanzleiste sorgt auch bei dicken Bodenbelägen für eine flächige und damit sichere Auflage der Deckschiene, so daß ein Verkippen der Deckschiene zuverlässig verhindert wird. Das in den Treibkanal der Basisschiene greifende Haltemittel kann dabei unmittelbar die Deckschiene festlegen. Alternativ ist es auch vorstellbar, daß das Haltemittel nur die Distanzleiste an der Basisschiene festlegt, wobei die Deckschiene mittelbar über die Distanzleiste an der Basisschiene gehalten ist. Zur Erleichterung der Montage dieses Profilschienensystems weist die Distanzleiste einen in den Treibkanal der Basisschiene greifenden Fortsatz auf, der an den Treibkanal angepaßt ist. Nach dem Aufsetzen der Distanzleiste auf die Basisschiene ist folglich die Distanzleiste in Querrichtung zum Treibkanal ausreichend arretiert, wodurch sich die Montage der Distanzleiste entsprechend vereinfacht.
Um mit wenigen verschiedenen Distanzleisten unterschiedlichste Bodenbelagsdicken einsetzen zu können, ist es gemäß Anspruch 2 günstig, die Distanzleisten derart auszubilden, daß sie flächig aufeinander aufliegend stapelbar sind. Damit kann eine Höhenanpassung an besonders dicke Bodenbeläge durch eine Anzahl von Distanzleisten erfolgen, wobei trotzdem eine flächige und damit sichere Auflage der Deckschiene gegeben ist. Hierzu ist vorgesehen, daß die Distanzleiste an der dem Fortsatz gegenüberliegenden Seite mindestens eine Nut aufweist, in die der Fortsatz einer darüber angeordneten Distanzleiste ein-
greifen kann. Diese Nut ist vorzugsweise passend zum Fortsatz ausgebildet, so daß eine ausreichend sichere Arretierung aller Distanzleisten gegeben ist.
Grundsätzlich könnte die Deckschiene mit mindestens einem Haltemittel, insbesondere einer Schraube festgelegt sein, die unmittelbar in den Treibkanal der Basisschiene eingreift. In diesem Fall erfüllen die Distanzleisten lediglich die Funktion einer flächigen Auflage der Deckschiene zur Verhinderung des Abkippens. Sollen sehr unterschiedlich dicke Bodenbeläge verarbeitet werden, so müßten in diesem Fall entsprechend unterschiedlich lange Haltemittel vorgesehen werden, die genau auf die jeweilige Bodenbelagsdicke abgestimmt sind. Alternativ ist es gemäß Anspruch 3 vorteilhaft, wenn die Distanzleiste von einer Bohrung durchsetzt ist, in die ein in den Treibkanal der Basisschiene greifendes Haltemittel, vorzugsweise eine Schraube durchsteckbar ist. Alternativ könnte das Haltemittel auch in einer Öffnung einer darunterliegenden Distanzleiste greifen. Damit ist die Distanzleiste sicher an der Basisleiste festgelegt, so daß das Haltemittel zur Festlegung der Deckleiste gegebenenfalls auch ausschließlich in die Distanzleiste greifen könnte. Von der Deckleiste ausgeübte Zugkräfte werden in diesem Fall vom Haltemittel zwischen der Distanzleiste und der Basisschiene aufgenommen.
Zur Erleichterung der Montage der Distanzleiste ist es gemäß Anspruch 4 vorteilhaft, wenn die Bohrung den Fortsatz durchsetzt. Damit wird die Distanzleiste im Bereich der Bohrung auf die darunterliegende Basisschiene bzw.
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die darunterliegende Distanzleiste zentriert, so daß sich Fertigungstoleranzen zwischen dem Fortsatz und der Distanzleiste und dem Treibkanal der Basisschiene praktisch nicht auf die Montage der Distanzleiste auswirken.
Zur einfachen Festlegung der Deckschiene an der Distanzleiste ist es gemäß Anspruch 5 vorteilhaft, in der Distanzleiste eine mit dem Treibkanal der Basisschiene fluchtende Langlochbohrung vorzusehen, die die Distanzleiste durchsetzt. Diese Langlochbohrung bildet für das Haltemittel zur Befestigung der Deckschiene einen Treibkanal, so daß diese Haltemittel nicht unbedingt in den Treibkanal der Basisschiene greifen muß. Damit müssen die Längen der Haltemittel nicht genau an die jeweilige Bodenbelagsdicke angepaßt werden.
Insbesondere bei langen Distanzleisten kann es vorkommen, daß die Wandungen der Langlochbohrung beispielsweise beim Eindrehen einer Schraube auseinandergetrieben werden, wodurch sich die· Festigkeit der Schraubverbindung entsprechend verringert. In diesem Fall ist es gemäß Anspruch 6 günstig, die Langlochbohrung von mindestens einem Abstandshalter zu überbrücken. Dieser Abstandshalter wird beim Eindrehen der Schraube lediglich auf Zug belastet und kann dementsprechend schwach ausgebildet sein. Der Abstandshalter sorgt für die Wahrung einer erforderlichen Formstabilität der Distanzleiste, so daß die Schraube in der Langlochbohrung einen ausreichend sicheren Halt findet.
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Die Deckschiene ist üblicherweise mit Durchbohrungen versehen,durch die Schrauben zu ihrer Befestigung gesteckt werden können. Damit ist die Lage dieser Schrauben durch die Position der Durchbohrungen der Deckschiene vorgegeben. Ist die Langlochbohrung der Distanzleiste mit Abstandshaltern überbrückt, so kann es grundsätzlich vorkommen, daß diese Abstandshalter mit der Durchbohrung der Deckleiste zur Deckung kommt, so daß die Befestigungsschraube exakt auf den Abstandshalter stoßen würde. Um ein aufwendiges Lösen, Versetzen und wieder neu befestigen der Distanzleiste in diesem Fall zu vermeiden, wird gemäß Anspruch 7 vorgeschlagen, die Abstandshalter der Distanzleiste ausbrechbar auszubilden. Damit kann der störende Abstandshalter beispielsweise mit einem Schraubendreher herausgebrochen werden, so daß dieser das Eindrehen der Schraube nicht länger behindert. Durch Vorsehen einer entsprechend großen Anzahl von Abstandshaltern wird sichergestellt, daß das Herausbrechen eines einzelnen Abstandshalters die Formstabilität der Distanzleiste praktisch nicht beeinträchtigt, so daß die Schraube zur Festlegung der Abdeckschiene ausreichend sicher in der Langlochbohrung der Distanzleiste festlegbar ist. Trifft die Schraube nur teilweise auf den Abstandshalter, so kann dieser durch das Eindrehen der Schraube sehr leicht weggebrochen werden, so daß ein Ausbrechen des Abstandshalters vor Montage der Deckschiene nicht unbedingt erforderlich ist. Insbesondere bei der Erstellung der Distanzleiste aus Kunststoff hat sich eine Wandstärke der Abstandshalter im Bereich zwischen 0,2 mm und 0,5 mm, vorzugsweise um 0,3 mm bewährt, da hierdurch eine ausrei-
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chend sichere Zugbelastbarkeit bei einfacher Ausbrechbarkeit der Abstandshalter gewährleistet ist.
Um die Haltemittel zur Festlegung der Deckschiene leicht in die Langlochbohrung der Distanzleiste einführen zu können, weisen die Langlochbohrung bzw. die Abstandshalter gemäß Anspruch 8 oberseitig Einführschrägen auf. Diese Einführschrägen schließen mit der horizontalen Deckfläche der Distanzleiste einen Winkel zwischen 30° und 60°, vorzugsweise um 45° ein. Für die Breite dieser Schrägflächen ist ein Wert zwischen 0,2 mm und 0,5 mm ausreichend, wobei jederzeit auch breitere Schrägflächen vorgesehen werden können.
Um eine Vielzahl unterschiedlicher Bodenbelagsdicken abzudecken, ist es gemäß Anspruch 9 günstig, die Distanzleisten mit unterschiedlicher Höhe vorzusehen, die wahlweise übereinander stapelbar sind. Damit können durch Kombination gleich bzw. verschieden hoher Distanzleisten Anpassungen der Deckschiene an sehr viele unterschiedliche Bodenbelagsdicken realisiert werden.
Vorzugsweise sind die Distanzleisten gemäß Anspruch 10 5 mm bzw. 7 mm hoch. In diesem Fall kann die Deckschiene an sämtliche in der Praxis vorkommenden Bodenbelagsdicken angepaßt werden, obwohl nur zwei unterschiedliche Distanzleisten einzusetzen sind.
Schließlich ist es gemäß Anspruch 11 vorteilhaft, die Distanzleiste aus einem Verbundwerkstoff, insbesondere einem faserverstärkten Kunststoff herzustellen. In der Pra-
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xis hat sich die Verwendung eines mit Glasfasern verstärkten Polyamids bewährt, da sich dieses durch besondere Härte und Formstabilität auszeichnet.
Der Neuerungsgegenstand wird beispielhaft anhand der Zeichnung beschrieben, ohne den Schutzumfang zu beschränken.
Es zeigt:
Figur 1 eine Schnittdarstellung eines Profilschienensystems mit einer Distanzleiste,
Figur 2 ein Profilschienensystem gemäß Figur 1 mit zwei Distanzleisten,
Figur 3 eine zugeordnete Schnittdarstellung der Distanzleiste gemäß Figur 1 entlang der Schnittlinie III-III und
Figur 4 eine Ansicht der Distanzleiste gemäß Figur 3 von oben.
Figur 1 zeigt ein Profilschienensystem 1 zur Überbrückung einer Fuge 2 eines Bodenbelags 3. Das Profilschienensystem 1 weist eine Basisschiene 4 auf, die von einem horizontalen Schenkel 5 und einer Blockleiste 6 gebildet ist. Im horizontalen Schenkel 5 ist eine Durchbohrung 7 vorgesehen, die von einer nicht dargestellten Schraube zur Befestigung der Basisschiene 4 am Untergrund durchdrungen werden kann. Alternativ könnte die Basisschiene 4 auch mit dem Untergrund verklebt werden. In der Blockleiste 6 der Basisschiene 4 ist ein Treibkanal 8 eingeformt, in den ein Haltemittel 9 in Form einer Schraube greift.
* · · · · &bgr; I 11 I
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Zur Überbrückung der Fuge 2 weist das Profilschienensystem 1 eine Deckschiene 10 auf, an der zwei Abdeckleisten 11 gehalten sind. Diese Abdeckleisten 11 sind über Stauchnuten 12 mit der Deckschiene 10 verbunden, um eine Winkelanpassung der Abdeckleisten beispielsweise an unterschiedliche Bodenbelagshöhen zu ermöglichen. Die Deckschiene 10 weist außerdem zwei Führungsstege 13 auf, die die Blockleiste 6 beidseitig übergreifen. Mit Hilfe dieser Führungsstege 13 ist die Abdeckschiene 10 an der Blockleiste 6 geführt, wodurch ein Verkippen der Deckschiene 10 während der Montage vermieden wird.
In der Praxis kommen Bodenbeläge 3 mit sehr unterschiedlichen Dicken d vor, so daß die Höhe der Deckschiene 10 entsprechend diesen Bodenbelagsdicken d angepaßt werden muß. Grundsätzlich könnte zwar diese Anpassung durch einen entsprechend vertikalen Abstand der Deckschiene 10 von der Oberkante der Basisschiene 4 realisiert werden. Dies hätte jedoch zur Folge, daß insbesondere bei höheren Trittbelastungen ein Verkippen der Deckschiene 10 nicht auszuschließen wäre. Deshalb ist zur Anpassung der Höhe der Deckschiene 10 an die Bodenbelagsdicke d zwischen der Basisschiene 4 und der Deckschiene 10 eine Distanzleiste 14 vorgesehen, die eine flächige Auflage der Deckschiene 10 sicherstellt. Damit wird ein Verkippen der Deckschiene 10 zuverlässig ausgeschlossen.
Die Distanzleiste 14 weist einen nach unten gerichteten Fortsatz 15 auf, der in seinem Querschnitt an den Treibkanal 8 angepaßt ist. Damit ist die Distanzleiste 14 mit dem Aufsetzen auf die Basisschiene 4 ausreichend gesi-
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'cher t, so daß sie einfach montiert werden kann. Insbesondere verhindert der Fortsatz 15 ein Verschieben der Distanzleiste 14 quer zur Längserstreckung des Treibkanals 8, was die Montage der Deckschiene 10 erheblich erschweren würde.
Die Distanzleiste 14 ist außerdem von einer Bohrung 16 durchsetzt, die von einem weiteren Haltemittel 17 in Form einer Schraube durchdrungen ist. Diese Schraube 17 greift in den1 Treibkanal der Basisschiene 4 ein und legt damit die Distanzleiste 14 an der Basisschiene 4 fest. Diese Verbindung ist insbesondere zugfest, so daß die Schraube 9 zur Festlegung der Deckschiene 10 gegebenenfalls ausschließlich in der Distanzleiste 14 gehalten werden könnte, ohne in den Treibkanal 8 der Basisschiene 4 einzugreifen.
Soll das Profilschienensystem 1 zur Überbrückung der Fuge 2 eines Bodenbelags 3 mit geringerer Dicke d eingesetzt werden, so wird die Deckschiene 10 ohne dazwischengesteckte Distanzschiene 4 unmittelbar mit der Basisschiene 4 verschraubt. Ist dagegen die Dicke d' des Bodenbelags 3 noch größer als in Figur 1 dargestellt, so werden gemäß Figur 2 zwei Distanzleisten 14, 14' zwischen der Basisschiene 4 und der Deckschiene 10 vorgesehen. In diesem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 2 sind die beiden Distanzleisten 14, 14' mit unterschiedlicher Höhe von einerseits 5 mm und andererseits 7 mm ausgebildet. Je nach zu erreichender Profilschienenhöhe können auch gleich hohe bzw. mehr als zwei Distanzleisten 14, 14' eingesetzt werden. Damit können alle gängigen Bodenbeläge mit Dicken
• ·
d, d' von 12 mm, 17 mm, 22 mm, 24 mm bzw. 31 mm überbrückt werden, wobei jeweils eine flächige Auflage der Deckschiene 10 gegeben ist.
Der Aufbau der Distanzleiste 14 wird genauer anhand der Figuren 3 und 4 erläutert, wobei gleiche Bezugszeichen gleiche Teile benennen. Die Distanzleiste 14 besteht aus einem im wesentlichen blockartigen Körper, der an beiden Enden von den Bohrungen 16 durchsetzt ist. Diese Bohrungen 16 sind in dem oberen Bereich zur Anpassung an Senkkopfschrauben 17 konisch erweitert. Im Bereich um die Durchbohrungen 16 weist die Distanzleiste 14 nach unten gerichtete Fortsätze 15 auf, die im Querschnitt an den Treibkanal 8 der Basisschiene 4 angepaßt sind. Diese Fortsätze 15 sind von der Bohrung 16 durchsetzt, so daß diese jeweils zweigeteilt ausgebildet sind. Die Distanzleiste 14 weist oberseitig den Fortsätzen 15 gegenüberliegend Nuten 18 auf, die an die Fortsätze 15 angepaßt sind. Damit lassen sich mehrere Distanzleisten 14 übereinander stecken, wobei die Fortsätze 15 in die Nuten 18 : der jeweils darunterliegenden Distanzleiste 14 eindringen. Auf diese Weise sind sämtliche Distanzleisten 14 eines derartigen Stapels ausreichend sicher arretiert, was die Montage des Profilschienensystems 1 erleichtert. Zur Festlegung der Distanzleisten 14 an der Basisleiste 4 wird die Schraube 17 durch die Bohrung 16 der Distanzleiste 14 durchgesteckt und im Teibkanal 8 der Basisschiene 4 festgelegt.
Zur Festlegung der Abdeckschiene 10 des Profilschienensystems 1 weist die Distanzleiste 14 eine Langlochbohrung
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19 auf, die von einer Reihe von Abstandshaltern 20 überbrückt ist. Diese Abstandshalter 20 weisen eine geringe Wandstärke von ca. 0,3 mm auf, so daß sie einfach mit einem Schraubendreher herausbrechbar sind. Die Abstandshalter 20 werden beim Eindrehen einer Schraube 9 zur Festlegung der Deckschiene 10 in der Distanzleiste 14 auf Zug belastet und sorgen für die erforderliche Formstabilität. Damit ist ein sicherer Halt der Schraube 9 in der Langlochbohrung 19 der Distanzleiste 14 gewährleistet, so daß die Schraube 9 nicht unbedingt in den Treibkanal 8 der Basisschiene 4 eingreifen muß. Zur Erleichterung des Eindringens der Schraube 9 in die Langlochbohrung 19 weist diese Einführschrägen 21 auf, die mit einer Deckfläche 22 der Distanzleiste 14 einen Winkel von etwa 45° einschließen.
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Bezugs&zgr;eichenliste
1 Profllschienensystem
2 Fuge
3 Bodenbelag
4 Basisschiene
5 horizontaler Schenkel
6 Blockleiste
7 Durchbohrung
8 Treibkanal
9 Haltemittel
10 Deckschiene
11 Abdeckleiste
12 :Stauchnut
13 Führungssteg
14, 14' Distanzleiste
15 Fortsatz
16 Bohrung
17 Haltemittel
18 Nut
19 Langlochbohrung
20 Abstandshalter
21 Einführschräge
22 Deckfläche
d, d' Bodenbelagsdicke

Claims (11)

1. Profilschienensystem zur Überbrückung von Bodenbelagsfugen (2), zum Abschluß von Bodenbelagsrändern oder zum Abschluß von Treppenstufen, wobei das Profilschienensystem (1) eine Basisschiene (4) mit einem Treibkanal (8) aufweist, in den mindestens ein Haltemittel (9, 17) zur Festlegung einer Deckschiene (10) an der Basisschiene (4) eingreift, wobei zwischen beiden mindestens eine Distanzleiste (14, 14') zur Höhenanpassung der Deckschiene (10) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzleiste (14, 14') mindestens einen in den Treibkanal (8) der Basisschiene (4) greifenden und an diesen angepaßten Fortsatz (15) aufweist.
2. Profilschienensystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzleiste (14, 14') dem Fortsatz (15) gegenüberliegend mindestens eine den Fortsatz (15) einer weiteren Distanzleiste (14, 14') aufnehmende Nut (18) aufweist, wobei die Distanzleiste (14, 14') flächig aufeinander aufliegend stapelbar sind.
3. Profilschienensystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzleiste (14, 14') von mindestens einer Bohrung (16) durchsetzt ist, in die ein Haltemittel (17) durchsteckbar ist, die in den Treibkanal (8) der Basisschiene (4) und/oder in eine Öffnung (16, 19) einer darunterliegenden Distanzleiste (14, 14') greift und darin festlegbar ist.
4. Profilschienensystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (16) der Distanzleiste (14, 14') den Fortsatz (15) durchsetzt.
5. Profilschienensystem nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzleiste (14, 14') von mindestens einer mit dem Treibkanal (8) der Basisschiene (4) fluchtenden Langlochbohrung (19) durchsetzt ist.
6. Profilschienensystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Langlochbohrung (19) von mindestens einem Abstandshalter (20) überbrückt ist.
7. Profilschienensystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandshalter (20) ausbrechbar an der Distanzleiste (14, 14') gehalten ist.
8. Profilschienensystem nach mindestens einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Langlochbohrung (19) und/oder die Abstandshalter (20) oberseitig mit Einführschrägen (21) für ein Haltemittel (9, 17) zur Festlegung der Deckschiene (10) versehen sind.
9. Profilschienensystem nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Distanzleisten (14, 14') unterschiedlicher Höhe vorgesehen sind, die wahlweise übereinander stapelbar sind.
10. Profilschienensystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Distanzleiste (14, 14') ohne Berücksichtigung des Fortsatzes (15) einerseits 5 mm und andererseits 7 mm beträgt.
11. Profilschienensystem nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzleiste (14, 14') aus einem Verbundwerkstoff, insbesondere mit Glasfasern verstärktem Polyamid besteht.
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Date Code Title Description
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Effective date: 20000608

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: HERMANN FRIEDRICH KUENNE GMBH & CO., DE

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