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DE20000450U1 - Fernbdienbare Relaisvorrichtung kurzer Reichweite zum Senden von Audio- und Videosignalen - Google Patents

Fernbdienbare Relaisvorrichtung kurzer Reichweite zum Senden von Audio- und Videosignalen

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DE20000450U1
DE20000450U1 DE20000450U DE20000450U DE20000450U1 DE 20000450 U1 DE20000450 U1 DE 20000450U1 DE 20000450 U DE20000450 U DE 20000450U DE 20000450 U DE20000450 U DE 20000450U DE 20000450 U1 DE20000450 U1 DE 20000450U1
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DE
Germany
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channels
signals
relay
transmission
remote control
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DE20000450U
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HWG TELEKOMMUNIKATIONSSYSTEME
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HWG TELEKOMMUNIKATIONSSYSTEME
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    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N7/00Television systems
    • H04N7/18Closed-circuit television [CCTV] systems, i.e. systems in which the video signal is not broadcast
    • H04N7/183Closed-circuit television [CCTV] systems, i.e. systems in which the video signal is not broadcast for receiving images from a single remote source
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Description

HWG Telekommunikationssysteme GmbH l HL-1034/001 /UMB 12.1.2000
FERNBEDIENBARE RELAISVORRICHTUNG KURZER REICHWEITE ZUM
SENDEN VON AUDIO- UND VIDEOSIGNALEN
Die Erfindung betrifft eine Sende- und Relais-Vorrichtung kurzer Reichweite zum Senden von Audio- und Videosignalen, einen Empfänger zur Verwendung mit der Sende- bzw. Relais-Vorrichtung sowie eine Gerätefernbedienung.
Vorrichtungen zum Senden und Weitersenden von Audio- und Videosignalen über kurze Strecken sind bekannt. Sie senden in der Regel von einem terrestrischen Fernsehsender empfangene Fernsehsignale weiter an einen dritten Ort. Der Relaissender arbeitet dabei auf anderen Kanälen als die terrestrischen Fernsehsender. Am anderen Ort befindet sich dann ein Empfänger, der das weitergesendete Signal empfängt und in ein geeignetes Format für die Eingabe in das Gerät umwandelt, bspw. für den Antenneneingang eines Fernsehgeräts . Man kann dann so am dritten Ort den Fernsehkanal sehen. Der Relaissender besitzt zudem eine Vorrichtung für den Empfang der Funksignale einer Fernbedienung, so dass die fernsehende Person auch den Fernsehkanal, der jeweils vom Relaissender weitergesendet wird, wählen und einstellen kann.
5 Durch die Vorrichtung kann an jedem Ort und in jedem Raum einer Wohnung oder eines Hauses ein Fernsehgerät betrieben werden, ohne dass man Antennenkabel dorthin verlegen muss. Man kann sich so Installations- und Leitungskosten sparen. Zudem können Gerät und Empfänger einfach von einem Ort zum 0 anderen und von einem Zimmer ins andere transportiert
werden. Dies ist nicht nur bequem, sondern man ist auch hinsichtlich der Zimmereinrichtung viel flexibler. Leider sind die bekannten Vorrichtungen dieser Art nur beschränkt funktionell.
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Es ist Aufgabe der Erfindung, die Möglichkeiten und Funktionen von fernbedienten Sende- bzw. Relais-Vorrichtungen für Audio- und/oder Videosignale auszuweiten.
Erfindungsgemäß wird eine fernsteuerbare Sende- und Relaisvorrichtung zum Senden von Audio- und Videosignalen mit den in Anspruch 1 bestimmten Merkmalen bereitgestellt. Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Erfindungsgemäß wird zudem ein Funkempfänger bereitgestellt zur Verwendung mit einer derartigen Sende- und Relaisvorrichtung sowie eine Fernbedienung für eine derartige Vorrichtung. Schließlich wird eine Anlage bereitgestellt, umfassend eine Sende- und Relaisvorrichtung, eine Empfängervorrichtung sowie eine Gerätefernbedienung.
In einer Ausführungsform der Erfindung werden Audio- und Videosignale einer Vielzahl Quellen unter der Fernkontrolle 0 des Benutzers an dritte Orte gesendet, so dass man dort ohne Antennenanschluss einen Fernseh- oder Radiosender empfangen kann. Es ist erfindungsgemäß vorgesehen, in der Sendevorrichtung hierfür eine Mehrzahl Relaiskanäle bereitzustellen und insbesondere einen Hyperband-Kabe!tuner, so dass die Vorrichtung auch Kabel-Fernsehkanäle (CATV) senden kann.
In einer anderen Ausführungsform werden die Audio- und/oder Videosignale kontrolliert und selektiv gesendet, d.h. zu 0 bestimmten Zeiten und auf ausgewählten Frequenzen und TV/-CATV-Kanälen. Dadurch kann der Bediener bspw. zu vorgegebenen Zeiten automatisch einen bestimmten Sendekanal empfangen oder ein bestimmtes Radioprogramm hören. Dies ist dann wichtig, wenn der Empfänger mit einem Aufzeichnungs-5 gerät verbunden ist, bspw. mit einem Videorecorder oder einem Tonbandgerät. Der Bediener kann die Relaisstation dann so programmieren, dass sie zu bestimmten Zeiten
automatisch von einem Kanal oder einer bestimmter Signalquelle, die gerade benutzt wird, auf einen anderen programmierten Sendekanal bspw. einen Nachrichtenkanal umschaltet. Der Benutzer kann auch die Relaisvorrichtung so programmieren, dass sie alle Kanäle und Signalquellen durchläuft oder zu bestimmten Zeiten einen vom Benutzer vorgegebenen Bereich an Kanälen oder Quellen durchläuft. Diese Programmierung ist vor allem für ein System von Überwachungskameras interessant.
In einer anderen Ausführungsform sind somit eine oder mehrere Videokameras mit der Sende- und Relaisvorrichtung verbunden. Dies können Überwachungskameras sein zum Schutz des Hauses und des Eigentums. Der Benutzer kann auch die Relaisstation so programmieren, dass die Signale einer oder mehrerer verschiedenen Kameras anstelle eines gerade angeschauten Fernsehkanals eingespielt werden, beispielsweise in kurzen Intervallen. Bevorzugt ist eine Tür- oder Torkamera in die Anlage integriert. In diesem Fall kann der Benutzer das Fernsehgerät auf die Türkamera umschalten, sobald die Türglocke geht. Das Umschalten auf die Tür- bzw. Torkamera kann auch automatisch erfolgen, bspw. bei einer Betätigung der Türglocke, oder wenn ein Näherungsmelder, bspw. ein Infrarot-Detektor, die Gegenwart einer Person meldet.
In einer anderen Ausführungsform sendet die Relaisstation die Signale der Quellen auf verschiedenen Kanälen. In der Regel sollten vier bis acht Kanäle ausreichen. In diesem Fall werden die Signale der Überwachungs- und der Türkameras ständig gesendet und nebenher zu den Signalen der anderen belegten Sendekanäle. Die Empfängervorrichtung ist dann so programmiert, dass sie in einem vorgegebenen Schema zwischen den verschiedenen Sendekanälen springt. Bleiben 5 einige Sendekanäle unbelegt, so kann ein Kanal dazu verwendet werden, dass auf diesem Signale abhängig von der Signalqualität oder den Störungen gesendet werden. Es
können auch Vorkehrungen getroffen werden für eine automatische Wahl und Belegung der Sendekanäle, so dass zu allen Zeiten jeweils beste Empfangsbedingungen herrschen.
In einer anderen Ausführungsform beinhaltet die Relaisstation die Funktionen eines Satelliten-Fernsehempfängers und Decoders, so dass man für die Handhabung von Satelliten-Fernseh- und Radiosignalen keine weiteren Satelliten-Empfänger und Decoder braucht.
In einer weiteren Ausführungsform sendet die Relaisstation die Satelliten-Fernsehsignale in einer Form weiter, dass sie vom Empfänger bzw. Decoder des entfernten Orts verarbeitet werden können. Durch die Erfindung können so Audio- und Videosignale einer Vielzahl Quellen gehandhabt werden.
In einer Modifikation kann die Relaisstation ausgelegt sein für einen Zugang zum Internet oder World-Wide-Web über Telefon, Kabel, Satellit oder andere geeignete Mittel und für ein Weitersenden von Internet-Signalen an ein entsprechend ausgestattetes Fernsehgerät oder an einen PC oder dergleichen.
In einer weiteren Ausführungsform sendet die Relaisstation Signale an eine Vielzahl Empfangsvorrichtungen, welche auf verschiedene Sendekanäle der Relaisstation eingestellt sind. Diese kann dann vorteilhafterweise eine Vielzahl unterschiedlicher Fernsteuersignale verarbeiten, so dass gleichzeitig mehrere Benutzer an verschiedenen Orten im Haus mit verschiedenen Empfängern unterschiedliche Fernseh- und Radiokanäle hören und schauen können, im Internet surfen können und auch die Überwachungskameras sehen und bedienen können.
Die Erfindung und deren Vorteile werden nun näher anhand von Ausführungsforraen und mit Bezug auf die anliegenden Zeichnungen beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer fernsteuerbaren Sende- und Relaisvorrichtung gemäß der Erfindung sowie Beispiele für Signalquellen;
Fig. 2 eine schematische Darstellung des Bedienfeldes der Sende- und Relaisvorrichtung nach Figur 1;
und
Figur 3 eine zeichnerische Darstellung der Empfangsvorrichtung zum Empfang der Signale von der Sende- und Relaisvorrichtung nach Figur 1.
Figur 1 zeigt eine fernsteuerbare Sende- und Relaisvorrichtung T und Beispiele für Signalquellen. Die Vorrichtung T besitzt eine Relaisantenne 1 zum Senden der Audio- und Videosignale. Diese gelangen zur Station T (a) über eine herkömmliche Antennenbuchse 2 für terrestrisches TV- oder Kabel-(CATV)-Fernsehen bzw. Radio oder (b) über Video- und Audio-Eingangsbuchsen 3 wie beispielsweise für Signale von einem DVD(Digital Versatile Disk)- oder einem CompactDisk (CD)-Spieler 3a oder einem Videoband-Gerät bzw. -Recorder 3b oder einer oder mehreren Videokameras 3c (es ist nur eine schematisch dargestellt) oder (c) über Buchsen oder Anschlüsse (nicht gezeigt) für andere Signalquellen. Die Buchsen und Anschlussformate müssen die in Figur 1 gezeigten sein. Es können beispielsweise SCART-Anschlüsse bzw. Buchsen anstelle der RCA-Buchsen verwandt werden.
In die Vorrichtung ist ein Hyperband-Kabeltuner integriert, so dass Kabelfernseh- und Kabelradiosignale gehandhabt und gesendet werden können. Die Station T besitzt zudem Video-/Audio-Ausgangs-Buchsen 4, so dass beispielsweise ein Fern-
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seher 4a direkt mit der Relaisstation T verbunden werden kann und dort, wo die Station T steht, benutzt werden kann. Die Station T besitzt einen Stromanschluss 5, beispielsweise einen Niedervolt(9V)-Gleichstromanschluss, der von einem Netzadapter 5a gespeist wird. Es kann auch Batterieoder Akku-Unterstützung vorgesehen sein, so dass die programmierten bzw. gewählten Einstellungen des Geräts auch bei Netzausfall erhalten bleiben.
Die Station T umfasst eine Tunerschaltung, beinhaltend einen Hyperband-Kabeltuner, wie oben erwähnt, so dass verschiedene terrestrische Programme und auch Kabelfernsehen und Kabelradio gesendet werden können. In einer anderen Ausführungsform stellt die Vorrichtung eine Frequenz-Integration bereit zum Empfang von Satellitenfernsehen und -radio.
Die Vorrichtung T sendet die Signale über eine Antenne 1 auf einer Vielzahl Kanäle weiter, beispielsweise auf Frequenzen im 2,4-GHz-Bereich, vorteilhafterweise auf dem Band von 2,4000 GHz bis 2,4835 GHz. In einer Ausführungsform werden folgende 4 Sendekanäle verwandt: TXA: 2414 MHz, TXB: 2432 MHz, TXC: 2450 MHz, TXD: 2468 MHz.
Der verwendete Weitersendestandard braucht nicht der zu sein, der von den zu versendenden Fernseh- bzw. Radiosignalquellen verwandt wird. Beispielsweise können die Quellen im PAL-Modus oder Standard arbeiten, die weitergesendeten Signale aber den M-NTSC-Modus oder Standard 0 besitzen. Verwenden die Quellen den NTSC-Modus oder -Standard, so kann die Anlage STD, HRC, IRC beinhalten und so völlig den CCIR601-Kriterien entsprechen. Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann auch Einrichtungen für einen Vielkanalsound bereitstellen. Die Antenne 1 kann eine externe Antenne sein, wie gezeigt, oder in die Station T eingebaut werden, beispielsweise in Form einer Patch-Antenne.
Die Vorrichtung T besitzt zudem eine Antenne 10 zum Empfang der Fernbedienungssignale für die gewünschten Betriebszustände. Der verwendete Kanal für die Fernbedienung kann im :
433 MHz-Bereich liegen. Die Vorrichtung T kann auch oder ' alternativ mit einer Infrarot-Fernbedienungsfunktion ver- ]
sehen sein. Alle Funktionen der Vorrichtung T können über !j
eine HF- oder Infrarot-Fernsteuerung bedient werden. Bei- ■ spielsweise kann die Fernbedienung eine 181-Kanal-Steuerung ! sein oder (für Europa) eine Fernbedienung der Kanäle CH2 bis 105 (CCIR B/G) und CH2 bis 89 (CCIR I) beinhalten. Die i einzelnen Fernseh- oder Radiokanäle und die jeweiligen Audio- bzw. Videoeingangsquellen oder -vorrichtungen können dann alle mit der Fernbedienung angesteuert werden. Die Fernbedienung kann auch beinhalten Mittel zum Einrichten oder Wechseln eines ID-Codes mit der Vorrichtung T, so dass | diese nur von einer bestimmten Fernbedienung betrieben | werden kann bzw. nur durch ausgewiesene und registrierte J
■j Fernbedienungen. Die Fernbedienung kann auch unter anderem .j für eine oder mehrere der nachstehenden Funktionen
ausgelegt sein: (a) Ein- und Ausschalten (Schlafmodus) der ] Relaisvorrichtung T; (b) eine TV-Kanal-Suchlauffunktion zum Durchlaufen der TV-/CATV-Kanäle; (c) direkte Codeeingaben für TV-Kanalnummern; (d) eine TV-Kanal-(up/down)Durchlauftaste; (e) einen Befehl für die Statusanzeige des zurzeit 5 gewählten TV-/CATV-Kanals oder einer anderen Quelle;
(f) eine Kanal-Rückkehrfunktion zum zuletzt gewählten TV-/CATV-Kanal bzw. zur letzten Signalquelle; (g) eine TV-Kanal-Speicher- und Löschfunktion zum Speichern und Löschen von TV-/CATV-Kanälen oder Quellen; (h) Betriebsarten-0 Wählfunktionen zum Wählen zwischen den TV-/CATV- und TV-
/Video-Betriebsarten; (i) Relaiskanäle-Wählfunktion, bspw. für die eingerichteten Kanäle TXA, TXB, TXC, TXD; (j) Tonstummschaltefunktion; (k) MTS-Funktionen zum Wählen der Stereo/MTS/SAP/MONO-Betriebsarten.
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Die HF-Fernbedienung und die Vorrichtung T können auch eine Infrarot-Fernbedienungsfunktion aufweisen, beispielsweise
für einen DVD-Spieler oder das am Ort der Vorrichtung T eingerichtete Videobandgerät und, sofern richtig programmiert, die ursprünglichen Infrarot-Fernbedienung dieser Quellen nachbilden.
5
Siehe Figur 2. Die Funktionen des Geräts T können auch mit Hilfe von Knöpfen auf einem Bedienfeld eingestellt werden, beispielsweise: (A) Ein- und Ausschalter, Schalter 13 für das Dioden-Display 12; (B) Betriebsartenwähler TV-/CATV-/Videoschalter 14; (C) (Ein-)Kanal-Aufwärts-/Abwärtsschalter 15; (D) Wahlschalter 16 für den Sendekanal. Besonders bevorzugt wird wegen der Vielzahl der Funktionen aber eine benutzergeführte Programmierung über einen Bildschirm bzw. ein LCD-Display sein.
Figur 3 zeigt eine Empfängervorrichtung 20 zum Empfang der Signale, welche von der Relaisstation T gesandt werden. Die Empfangsvorrichtung besitzt eine Antenne 21 zum Empfang der Signale der Relaisstation T. Dies kann eine externe Antenne sein, wie gezeigt, oder eine interne, beispielsweise eine Patch-Antenne. Der Sendekanal bzw. die Kanäle (TXA, TXB, TXC, TXD), welche von der Empfangsvorrichtung empfangen werden können, werden mit Hilfe eines oder mehrerer Schalter (nicht gezeigt) oder am Display ausgewählt. Die Empfangsvorrichtung besitzt einen Niedervolt(9V)-Eingang 23, gespeist von einem Netzadapter 22a. Es kann eine Batterie oder ein Akkumulator vorhanden sein, so dass die programmierte bzw. gewählte Einstellung der Vorrichtung im Fall eines Netzausfalls erhalten bleibt. Die Empfangs-Vorrichtung besitzt Buchsen bzw. Anschlüsse 23 für eine Verbindung 23a mit dem Fernsehgerät 24 oder einer anderen vorhandenen Vorrichtung. Die Buchsen bzw. Anschlussformate können anders sein als in Figur 3 gezeigt. So können anstelle der RCA- beispielsweise SCART-Anschlüsse und 5 Buchsen verwandt werden. Die Empfangsvorrichtung empfängt die von der Relaisstation T gesendeten Signale und wandelt
diese um in ein geeignetes Signal für das TV-Gerät oder die andere Vorrichtung 24.
Neben den Signalen der TV- bzw. Radiokanäle, der Überwachungskameras oder anderer Audio- und Videoquellen kann das TV-Gerät 24 auch Signale empfangen, so dass Daten über den Status, die Einstellungen und die Funktionen auf dem Bildschirm dargestellt werden können, beispielsweise wenn der Benutzer mit Hilfe der Fernbedienung die Einstellungen verändert hat. Die Fernbedienung kann so ausgelegt sein, dass sie auch die ursprünglichen HF- oder IR-Fernbedienungssignale für verschiedene Geräte sendet, beispielsweise für ein DVD- oder ein Videobandgerät, das mit der Relaisvorrichtung T verbunden ist. Die Befehle, welche durch Drücken der Knöpfe auf den ursprünglichen Fernbedienungen generiert werden, werden hierzu erfasst und dann auf dem Rücksteuerungs-HF-Kanal als Signal zu der betreffenden Vorrichtung gesandt, beispielsweise von der Fernbedienung oder von der Relaisvorrichtung T. Sie gelangen dann so als HF-0 oder Infrarotsignale an die Steuerung der Signalquelle, bspw. an das DVD- oder das Videobandgerät.
Durch das Vorsehen eines Hyperband-Kabeltuners und einer Vielzahl wählbarer Weitersendekanale werden somit die Funktionalität und die Möglichkeiten der erfindungsgemäßen Vorrichtung erheblich verbessert.
Tabelle 1 unten zeigt die elektrischen Kenndaten einer erfindungsgemäßen Relaissende-Vorrichtung.
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Tabelle 2 zeigt die TV- und CATV-Kanäle, welche von dem Sende- und Relaissystems verarbeitet werden können.
Durch weitere Kanäle wird die Funktionalität des Relais-5 systems weiter verbessert. So können nicht nur Audio- und/oder Videosignale selektiv in einer geregelten Folge gesendet werden, sondern der Benutzer kann das System so
auslegen, dass zu den gewünschten Zeiten die Relaisvorrichtung automatisch von einer zu einer anderen Signalquelle wechselt bzw. zwischen den Kanälen oder alle oder eine Reihe ausgewählter Kanäle durchläuft. Werden eine oder mehrere Überwachungskameras an die Relaissendervorrichtung angeschlossen, so kann der Benutzer diese so programmieren, dass die Signale von der bzw. den Videokameras anstelle bspw. eines Fernsehkanals gesandt werden. Der Benutzer kann so auf die Tür- oder Torkamera wechseln, wenn er die Türglocke hört. Das Schalten auf die Tür- oder Torkamera kann auch automatisch erfolgen, beispielsweise wenn ein Näherungsmelder die Gegenwart einer Person anzeigt.
Die Relaissendevorrichtung kann zudem die Funktionen eines Satelliten-Fernsehempfängers und Decoders beinhalten. Die Relaissendevorrichtung kann auch Funktionen aufweisen für einen Internet- oder World-Wide-Web-Zugang über Telefon, Kabel, Satellit und die Weitergabe von Internet-bezogenen Signalen zu einem entsprechend ausgestatteten Gerät wie einem Personalcomputer.
TABELLE 1 Elektrische Eigenschaften
Sender
1. Anwendung: Übertragungssystem: M-NTSC 2 . Eingangsimpedanz: 75 Ohm (unsymmetrisch)
3. Empfangskanal:
VHF Low: chB - ch2 VHF High: chW + 11 - chC UHF: ch6 9 - chW +
4. Eingangsspannung: Gleichspannung 9 Volt
5. Stromverbrauch: maximal 350 mA
6. HF-Fernbedienungsfrequenz: 433 MHz
7. 2.4 GHz-Ubertragungsfrequenzen: TXA: 2414 MHz
TXB: 24 3 2 MHz TXC: 24 50 MHz TXD: 24 6 8 MHz
8. Ausgangs-Belastungsbedingungen
0 Video-Ausgang: 75 Ohm-belastet
Audio-Ausgang: hochohmig
9. Video-Ausgangsspannung: 0,7 - 1,3 Volt
Empfänger
1. Frequenz: 2,4000 GHz - 2,4835 GHz
2. Kanal: vier wählbare Kanäle
3. Ausgangsanschlüsse: A/V jack - RCA bis RCA line jacks
- RCA bis SCART line jacks (optional) 30
4. Antennen:
a. Patch-Antenne
b. eingebaute 2,4 GHz-Antenne und externe 43 3 GHz-Dipol -Antenne
5. Stromversorgung: Gleichstrom 9 Volt, Netzadapter

Claims (10)

1. Fernbedienbare Sender- und Relaissendervorrichtung kurzer Reichweite für den Empfang und das Senden von Audio- und Videosignalen, wobei die Sender- und Relaisvorrichtung beinhaltet:
Einrichtungen zum Empfang von Audio- und Videosignalen einer Vielzahl Quellen wie von einer Antenne für terrestrische Fernseh- und Radiosignale, eines Kabels für Kabelfernsehen und Radio, eines Satellitenempfängers und Decoders, eines Videobandgeräts oder Recorders, eines DVD- oder Laserdisk-Geräts oder einer Videokamera und dergleichen,
Signalverarbeitungsvorrichtungen, beinhaltend einen Hyperband-Tuner zum Handhaben von Fernseh- und Radiosignalen,
Wählvorrichtungen, geeignet zum Empfang von Fernbedienungssignalen und betreibbar in Abhängigkeit von den empfangenen Fernbedienungssignalen;
Einrichtungen zum Übertragen von mindestens einem Kanal aus einer Anzahl Sendekanäle, welcher mit Hilfe der Wählvorrichtung für die Audio- und Videosignale gewählt werden kann, wobei die Übertragungseinrichtung über eine Anzahl Kanäle unterschiedlicher Frequenz verfügt, so dass verschiedene Sendekanäle für die Übertragung von Audio- und Videosignalen gewählt werden können.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wählvorrichtung eine vorgegebene oder programmierte Folge von Kanäle oder Quellen für die Übertragung in ausgewählten Zeitabschnitten oder Intervallen auf einem oder mehreren gewählten Weitersendekanälen vorsieht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wählvorrichtung mit Hilfe verschiedener Sendekanäle unterschiedliche Kanäle und Quellen für die Übertragung auswählen kann.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Quelle eine Videokamera ist, die Audio- und/oder Videosignale zu bestimmten Zeiten auf einem Sendekanal überträgt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Senden von der Überwachungskamera automatisch ausgelöst wird, sobald ein Sensor die Anwesenheit einer Person erfasst.
6. Fernbedienung zur Verwendung mit einer Sende- und Relaisvorrichtung nach irgendeinem vorhergehenden Anspruch, geeignet zum Senden von Steuersignalen an die Wählvorrichtung, wobei die Fernbedienung Steuersignale auf einem Rückkanal mit einer Frequenz verschieden von den Sendekanälen sendet und Senden der Steuersignale als Infrarot-Signale.
7. Fernbedienung nach Anspruch 6, geeignet zum Senden von Steuersignalen, welche eine oder mehrere weitere Funktionen der fernbedienbaren Sende- und Relaisvorrichtung aufrufen kann.
8. Empfangsvorrichtung zur Verwendung mit der Sende- und Relaisvorrichtung nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine Schaltung für den Empfang eines oder mehrerer Relaissenderkanäle und für die Umwandlung der Signale, welche von dem oder den Relaissenderkanälen empfangen werden, in geeignete Signale für die Fernseh- und Audioanlage, welche mit der Empfangsvorrichtung verbunden ist.
9. Empfangsvorrichtung nach Anspruch 8 zum Empfang von einem oder mehreren Relaissendekanälen und zur Umwandlung der von der Relaissendervorrichtung gesendeten Signale, welche sich auf den Status der Vorrichtung beziehen, in eine Darstellung auf einem Fernsehschirm oder einem Display, so dass die Daten hinsichtlich der gewählten Fernsehsender- und Radiokanäle, der Signalquellen bzw. der gewählten Relaissenderkanäle dargestellt werden, gegebenenfalls in Verbindung mit einer Menüinformation für ein leichtere Programmierung der Anlage durch den Benutzer.
10. Anlage, beinhaltend eine fernbedienbare Sende- und Relaissendevorrichtung nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 5, eine Fernbedienung nach Anspruch 6 oder 7, sowie eine Empfangsvorrichtung nach Anspruch 8 oder 9.
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