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DE208928C - - Google Patents

Info

Publication number
DE208928C
DE208928C DE1907208928D DE208928DA DE208928C DE 208928 C DE208928 C DE 208928C DE 1907208928 D DE1907208928 D DE 1907208928D DE 208928D A DE208928D A DE 208928DA DE 208928 C DE208928 C DE 208928C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
casting
tires
flange
cast
steel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE1907208928D
Other languages
English (en)
Filing date
Publication of DE208928C publication Critical patent/DE208928C/de
Application filed filed Critical
Priority to AT42993D priority Critical patent/AT42993B/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D15/00Casting using a mould or core of which a part significant to the process is of high thermal conductivity, e.g. chill casting; Moulds or accessories specially adapted therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23PMETAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
    • B23P15/00Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass
    • B23P15/20Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass railroad requirements, e.g. buffers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bisher werden geflanschte Stahlradreifen in der Weise hergestellt, daß der Rohblock bereits in Reifen- oder Ringform gegossen und der Flansch bei der weiteren Behandlung der Luppen angewalzt wird, wobei das Walzwerk so eingerichtet ist, daß zugleich mit dem Anwalzen des Flansches die Entfernung des die Unreinheiten, Blasen usw. enthaltenen Teiles der Luppe erfolgt. Die Erfindung hat nun
ίο ein Verfahren zur Herstellung von geflanschten Stahlradreifen durch Gießen zum Gegenstande, bei dem es darauf ankommt, daß der Reifen bereits mit Flansch gegossen und einem Walzverfahren nur unterworfen wird, damit die genauen Abmessungen zustande kommen. Es liegt auf der Hand, daß ein solches Verfahren gegenüber dem bekannten mannigfache Vorteile bietet. So erfordert z. B. das Walzwerk wesentlich geringere Kraft zum Antriebe als bei dem alten Verfahren, bei dem nicht nur den Rohblöcken ein Flansch angewalzt, sondern auch noch Teile abgeschnitten werden mußten. Der geringere Kraftbedarf gibt die Möglichkeit, das Walzwerk in leichterer Bauart als bisher herzustellen. Es ergeben sich also bei Anwendung des neuen Verfahrens wesentliche Ersparnisse an Anlage- und Betriebskosten.
Auf der Zeichnung sind verschiedene Einrichtungen zur Ausführung des Gießverfahrens dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Anordnung mit drei Gußformen in einer Ebene nebeneinander, Fig. 2 eine solche mit übereinanderliegenden Gußformen, Fig. 3 eine Anordnung, bei der die Gußformen treppenartig abgestuft nebeneinander liegen. Fig. 4 stellt eine besondere Form des Gußstückes dar, bei welchem zwei Reifen in einem Stück zusammengegossen werden. ·
Das Gießen der Reifen mit Flansch erfolgt unmittelbar vom Ofen aus, und zwar kann jeder beliebige bisher benutzte Stahl, wie Martinstahl, Tiegelstahl, Chromstahl usw., Verwendung finden. Zur Erzielung eines möglichst blasenfreien Gusses kann in bekannter Weise Lunkerthermit benutzt werden. Das Gießen selbst erfolgt gemäß der Zeichnung zweckmäßig gleichzeitig in mehreren neben- oder übereinanderliegenden Formen a, b, c, die gegebenenfalls auch in schiefer Lage angeordnet sein können. Nach dem Erkalten werden die Reifen voneinander und von dem verlorenen Kopf getrennt, im Glühofen auf Glüh-. temperatur und im Walzwerk auf die genauen Abmessungen gebracht. Bei der in Fig. 4 dargestellten Gußform werden zwei Reifen in einem Stück gegossen, das später in einer zur Ebene des Reifens parallelen Symmetrieebene zerschnitten und dann, wie oben beschrieben ist, weiter behandelt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von geflanschten Stahlradreifen durch Gießen, dadurch gekennzeichnet, daß der Reifen mit Flansch gegossen wird und ihm nur die genauen Abmessungen durch Walzen gegeben werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1907208928D 1907-11-16 1907-11-16 Expired - Lifetime DE208928C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT42993D AT42993B (de) 1907-11-16 1909-03-31 Verfahren zur Herstellung von geflanschten Stahlradreifen.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE208928C true DE208928C (de)

Family

ID=470928

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1907208928D Expired - Lifetime DE208928C (de) 1907-11-16 1907-11-16

Country Status (1)

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DE (1) DE208928C (de)

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