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DE208477C - - Google Patents

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Publication number
DE208477C
DE208477C DENDAT208477D DE208477DA DE208477C DE 208477 C DE208477 C DE 208477C DE NDAT208477 D DENDAT208477 D DE NDAT208477D DE 208477D A DE208477D A DE 208477DA DE 208477 C DE208477 C DE 208477C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fruits
fruit
space
insulating material
tendril
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT208477D
Other languages
English (en)
Publication of DE208477C publication Critical patent/DE208477C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B7/00Preservation of fruit or vegetables; Chemical ripening of fruit or vegetables
    • A23B7/14Preserving or ripening with chemicals not covered by group A23B7/08 or A23B7/10
    • A23B7/153Preserving or ripening with chemicals not covered by group A23B7/08 or A23B7/10 in the form of liquids or solids
    • A23B7/154Organic compounds; Microorganisms; Enzymes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B7/00Preservation of fruit or vegetables; Chemical ripening of fruit or vegetables
    • A23B7/14Preserving or ripening with chemicals not covered by group A23B7/08 or A23B7/10
    • A23B7/144Preserving or ripening with chemicals not covered by group A23B7/08 or A23B7/10 in the form of gases, e.g. fumigation; Compositions or apparatus therefor
    • A23B7/148Preserving or ripening with chemicals not covered by group A23B7/08 or A23B7/10 in the form of gases, e.g. fumigation; Compositions or apparatus therefor in a controlled atmosphere, e.g. partial vacuum, comprising only CO2, N2, O2 or H2O

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Microbiology (AREA)
  • Storage Of Fruits Or Vegetables (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 208477 KLASSE 53 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. September 1907 ab.
Es ist bekannt, Weintrauben in der Art zu konservieren, daß man das mit der Traube besetzte Rankenstück in einem Gefäß mit Wasser umgibt, um den Beeren das ihnen durch Verdunstung entzogene Wasser andauernd zu ersetzen oder die Trauben und Früchte in Korkmehl, Korkschrot, Sägespäne u. dgl. einzubetten. Das erstgenannte Verfahren hat seiner Umständlichkeit und der
ίο damit verbundenen Kosten halber nur ganz beschränkt Eingang gefunden; es bedarf besonders hergerichteter Räume, die von Zeit zu Zeit auszuschwefeln sind; auch müssen die Trauben, die jede für sich zum Schütze gegen die Luft in ein Säckchen eingehüllt werden, nachdem sie bereits zu Anfang sorgfältig von schlechten Beeren gereinigt wurden, von Zeit zu Zeit aufs neue untersucht und von verdorbenen Beeren befreit werden. Das zweit- genannte Verfahren hat den Nachteil, daß es nur für Traubensorten mit dickschaligen Beeren geeignet ist; feinschalige Beeren werden in kurzer Zeit infolge Eintrocknens des Traubenkammes runzlig. Dagegen hat es den Vorteil, daß bei sorgfältiger Einbettung jede Beere von den benachbarten isoliert und dadurch die Ansteckung durch faulende Beeren verhütet werden kann; ein Nachlesen der einmal eingebetten Trauben braucht daher, nicht vorgenommen zu werden. Beide Verfahren sind auch für andere Früchte anwendbar.
Gemäß vorliegender Erfindung werden nun diese beiden bekannten Verfahren miteinander kombiniert, wodurch es gelingt, namentlich das erstgenannte, bei weitem wertvollere Verfahren so auszubilden, daß seine Vorteile ohne 40
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die frühere große Mühewaltung ausgenutzt werden können.
Die zur Ausführung dieses Verfahrens benutzte Vorrichtung ist so eingerichtet, daß das Einbringen und Herausnehmen von Früchten sowie die Erneuerung der Flüssigkeit leicht vorgenommen und dabei eine möglichst große Anzahl von Früchten in einem gegebenen Raum untergebracht werden kann.
Die Früchte, selbst Trauben, die ohne besondere Vorsichtsmaßregeln in der freien Luft gewachsen sind, können gemäß vorliegender Erfindung auf sehr billige Weise für eine lange Zeit in völlig frischem Zustande, d. h.' so erhalten werden, daß selbst ihre Schale glatt bleibt und ihnen, die volle Saftigkeit bewahrt wird.
Es ist wesentlich, daß die Frucht der Einwirkung von äußerer Feuchtigkeit entzogen ist, daher muß der obere Teil des die Ranke aufnehmenden Wasserbehälters mit einer Wand geschlossen werden, welche' den Fruchtzweig bzw. den die Traube tragenden Rankenteil hindurchtreten läßt, ohne daß Wasserdämpfe entweichen können. Anderseits muß der Fruchtzweig bzw. die Ranke hinreichend, z. B. die Ranke etwa 10 bis. 12 cm tief in das Wasser tauchen und der Wasserbehälter, beständig fast völlig gefüllt sein.
Selbstverständlich muß die Aufbewahrung in einem Räume von mäßiger und dabei möglichst konstanter Temperatur stattfinden; künstliche Kühlung ist nicht erforderlich, jedoch muß die Luft möglichst trocken sein und ihr gegebenenfalls der Feuchtigkeitsgehalt mittels Chlorcalciums entzogen werden.
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Eine zur Ausführung des Verfahrens dienende Vorrichtung ist in der Zeichnung in Fig. ι in einem Querschnitt und in Fig. 2 in einer Ansicht (z. T. im Schnitt) dargestellt. Diese Vorrichtung ist zur. Frischhaltung von Weintrauben bestimmt und soll an die Wand des Aufbewahrungsraumes gestellt werden.
Die Vorrichtung besteht aus einer Anzahl von übereinander angeordneten Stegen a, a1, a2, deren Abstand je nach Art der frischzuhaltenden Frucht verschieden zu bemessen ist. Zweckmäßig werden die Stege längs einer Holzwand b angeordnet, da diese eine gewisse Isolierung gegen äußere Einflüsse bietet. Jeder Steg α trägt ein aus Blech oder anderem geeigneten Metall hergestelltes Gefäß c, c1, c2, welches mit Wasser oder einer anderen geeigneten Flüssigkeit gefüllt ist (Wasser gibt ausgezeichnete Resultate). Die Wassergefäße c sind von gleicher Länge wie die Stege α und können senkrecht gestellt werden, erhalten jedoch zweckmäßiger, wie auch in der Zeichnung angenommen, eine geneigte Lage. Dieses ist namentlich bei der Konservierung von Weintrauben der Fall, da hierdurch der Frucht die naturgemäße Lage eher erteilt und zugleich das Eindringen der Flüssigkeit in die Beeren erleichtert wird. Bei geneigter Lage der Gefäße stützen sich diese mit der Vorderwand gegen eine unter entsprechendem Winkel geneigte Brustwand d, dl, d2 . . . Eine gegen die Stege α stoßende senkrechte Wand e schließt den die Früchte aufnehmenden Raum/ gegen die Wassergefäße c ab. Die Wassergefäße durchdringen mit ihrem vorderen oberen Teil die Wand e in der Art, daß oben ein schmaler Zwischenraum bestehen bleibt, den man durch Einlegen von Flanell- oder Tuchstreifen k dicht schließt; diese werden einerseits an der Wand e, anderseits an den Brustwänden d, dx,d2 befestigt.
Zweckmäßig wird eine der Seitenwände g, g mit öffnungen versehen; auch erhalten die Gefäße c eine solche Länge, daß sie durch diese
Öffnungen nach außen ragen, man also ihre Wasserfüllung überwachen und im Bedarfsfalle mit Leichtigkeit ergänzen kann. Am besten schließt man sämtliche Gefäße c, cx,c2... an eine gemeinsame Wasserleitung an, so daß ihre Füllung gleichzeitig bewirkt werden kann. In jedes Gefäß c, c\ c2 . . . gibt man Holzkohle, Kochsalz oder einen anderen geeigneten fäulnishindernden Stoff.
Der Raum f wird auf der Vorderseite und Oberseite durch Klappen h geschlossen, die durch Scharniere miteinander verbunden sind, so daß man sie zusammenfalten kann. Die unterste Klappe ist durch Scharniere am Boden i befestigt. Die Höhe jeder Klappe entspricht dem Abstande zwischen zwei Stegen α, so daß man den Raum/ nach erfolgtem Ein
bringen der Trauben zum Einfüllen des Isolierstoffes abteilungsweise von unten nach oben fortschreitend schließen kann. Die Klappen werden mit Hilfe von an den Seitenwänden g 65 befestigten Riegeln j in der Schlußlage gehalten.
Das Einbringen der Trauben wird, indem .' man mit dem untersten Gefäß c beginnt, in der Art bewirkt, daß man die Dichtungslage k mit dem Fruchtzweig bzw. der Ranke durchbohrt und diese bis zu genügender Tiefe in das Gefäß c schiebt; indem sich der Dichtungsstoff dicht um die Ranke (Fruchtzweig) schließt, verhindert er das Eindringen von Wässerdämpfen in den Raum f. In dieser Weise wird der Behälter c in seiner ganzen Länge besetzt, wobei man indes Sorge tragen muß, daß die Früchte nicht miteinander in Berührung kommen. Hiernach schließt man die unterste Klappe h und füllt den soweit abgeschlossenen Teil des Raumes/ mit Isolierstoff, bis die Frucht vollständig eingebettet ist. Nunmehr besetzt man das zweite Ge- ; faß c1; schließt die zweite Klappe h und füllt wieder mit Isolierstoff aus. In gleicher Weise wird mit jeder folgenden Abteilung verfahren. Zum Schluß schließt man den Raum / auf der Oberseite mittels der letzten Klappe k.
Zum Einbetten der Früchte kann man Stoffe verschiedener Art benutzen: gekörnten Kork oder Korkpulver, Holzmehl bzw. Sägespäne, Diatomeenerde (Kieseiguhr), Papier- und Asbeststaub, Kreide, Kalk, Gips, Kleie u. dgl. Sehr zweckmäßig benutzt man feines Korkpulver in Verbindung mit einem gröberen Stoff, wie Sägespäne, gekörnter Kork u. dgl. in der Weise, daß man mit dem feinen Korkpulver die unmittelbare Umhüllung bewirkt, wobei dieses die Früchte ohne Belassung des geringsten Zwischenraumes umgibt und sodann mit dem gröberen Material den übrigen Raum ausfüllt.

Claims (4)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Verfahren zum Konservieren von Weintrauben und anderen Früchten, dadurch gekennzeichnet, daß man den unteren Teil des mit der Traube besetzten Ranken-Stückes oder des mit Früchten besetzten Zweiges mit Wasser oder einer anderen geeigneten Flüssigkeit umgibt und dann die Frucht samt den übrigen Ranken bzw. Zweigteilen durch Einbetten in einen isolierenden Stoff (Korkpulver, Holzmehl u. dgl.) gegen den Zutritt von äußerer Feuchtigkeit, Luft und Wärme abschließt.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend aus zwei gegeneinander abgeschlossenen senkrechten Abteilungen, von denen die eine die die un-
    teren Rankenenden aufnehmenden Flüssigkeitsbehälter (c, c1, C2J, die andere, (f), die Früchte und das diese umgebende isolierende Material enthält, die Flüssigkeitsbehälter aber mit den oberen abgedeckten Enden in diese Abteilung (f) hineinragen.
  3. 3. Ausführungsform der Vorrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung der oberen Enden der Flüssigkeitsbehälter (c, c1, c*) durch Streifen (k) aus einem Material, wie Flanell, Tuch o. dgl., bewirkt wird, welches sich dicht um den hindurchgesteckten Rankenoder Zweigteil zusammenzieht und ein Austreten von Wasserdampf in den die Früchte enthaltenden Raum (f) verhindert.
  4. 4. Ausführungsform der Vorrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß zum Abschluß des die Früchte enthaltenden Raumes (f) Klappdeckel (h) derartig angeordnet sind, daß dieser Raum je nach seiner Besetzung mit Früchten abteilungsweise geschlossen und mit dem isolierenden Material gefüllt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT208477D Active DE208477C (de)

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DE (1) DE208477C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4828622A (en) * 1984-11-06 1989-05-09 Hoechst Aktiengesellschaft Process for preparing highly concentrated aqueous press cakes of solids
US5532344A (en) * 1992-04-02 1996-07-02 Dystar Japan Ltd. Process for producing a monoazodye by diazo-coupling of a p-nitroanaline derivative with a N,N-substituted analine derivative

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4828622A (en) * 1984-11-06 1989-05-09 Hoechst Aktiengesellschaft Process for preparing highly concentrated aqueous press cakes of solids
US5532344A (en) * 1992-04-02 1996-07-02 Dystar Japan Ltd. Process for producing a monoazodye by diazo-coupling of a p-nitroanaline derivative with a N,N-substituted analine derivative

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