DE207071C - - Google Patents
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- DE207071C DE207071C DENDAT207071D DE207071DA DE207071C DE 207071 C DE207071 C DE 207071C DE NDAT207071 D DENDAT207071 D DE NDAT207071D DE 207071D A DE207071D A DE 207071DA DE 207071 C DE207071 C DE 207071C
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- Germany
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- nut
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- 240000007817 Olea europaea Species 0.000 description 1
- 230000001404 mediated effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B15/00—Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices
- E05B15/0013—Followers; Bearings therefor
Landscapes
- Toilet Supplies (AREA)
- Pivots And Pivotal Connections (AREA)
- Clamps And Clips (AREA)
Description
| Sl | Cf)CTl | iwi öet> | |
| 3ία | jt 6 c« | 3a i'ciil'ttMilb. | |
| (Sl-ViC | pfiu | ||
| fur-' | 3JC | ||
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 207071 KLASSE 68«. GRUPPE
ISIDOR KERTESZ in SZEGED, Ung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. April 1908 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Schloß mit einer aus zwei aufeinander
drehbaren Teilen bestehenden Drückernuß. Es sind bereits Nußausbildungen bekannt,
bei denen der eine Teil mit einem auf die Falle wirkenden Arm versehen ist,
während der andere, der mit einer Feder versehen ist, nach einem gewissen Leergang
den auf die Falle wirkenden Teil mitnimmt.
ίο Der Erfindungsgegenstand unterscheidet sich
von der erwähnten Nußausbildung im wesentlichen dadurch, daß die Mitnahme des auf die
Falle wirkenden Nußteiles durch den anderen Teil unmittelbar durch einen Anschlag des
letzteren bewirkt wird, während bei der genannten Nußausbildung der Drückerstift die
Übertragung der Bewegung des einen Nußteiles auf den anderen vermittelt. Bei der
vorliegenden Erfindung ist der Drückerstift hingegen derartig in die Nußteile eingelassen,
daß er nur den mit dem Anschlag versehenen Teil mitnimmt, dagegen in dem auf die Falle einwirkenden Teile frei beweglich
ist. Hierdurch wird die Abnutzung der Schloßnuß durch den Drückerstift eine geringere,
und das Schlotterigwerden des Drückers wird vermieden.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht an Hand eines eingelassenen Türschlosses eine
beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
Fig. ι ist eine Vorderansicht des Türschlosses mit abgehobener Schloßplatte.
Fig. 2 zeigt die zweiteilige Drückernuß mit zum Teil niedergedrücktem Drücker.
Fig. 3 zeigt die Lage der Nuß bei vollständig niedergedrücktem Drücker.
Fig. 4 ist eine Seitenansicht der Nuß,
Fig. 5 eine Vorderansicht.
Fig. 6 und 7 sind Einzelteile.
Fig. 8 zeigt die gegeneinander versetzten Durchbrechungen.
Aus Fig. I, in der das Schloß nach Abnahme der Deckplatte dargestellt ist, geht
hervor, daß die Nuß aus zwei gegeneinander versetzten und aufeinander drehbaren Teilen c
und d besteht, deren einer, d, in bekannter Weise einerseits an dem Vorsprung I des zwischen den in den Schloßboden eingelassenen
Dornen e und f geführten Fallenschwanzes b, andererseits an dem Dorn e anliegt, so daß
er in dieser Stellung festliegt. Der zweite Nußteil c wird durch die Schloßfeder g in
seiner äußeren Lage festgehalten. Die beiden Nußteüe c und d sind durch Bohrungen k
und i durchbrochen. Es sei bemerkt, daß die Bohrung des unteren Teiles nur dazu
dient, den nach innen sich verjüngenden Drückerstift durch die Olive ganz durchführen
zu können, so daß das zugespitzte Ende des Drückerstiftes in der quadratischen Bohrung
des unteren Nußteiles d frei beweglich ist. Demzufolge wird zu Beginn des Niederdrückens
des Drückers nur der obere Nußteil c gedreht, und er läuft so lange leer, bis
ein Anschlag desselben auf den Teil d auf-
trifft (Fig. 2) und ihn mit sich nimmt. Bei weiterem Niederdrücken des Drückers wird
auch der Teil d gedreht, und da seine Bewegung auf den Fallenschwanz übertragen wird,
wird dieser zurückgeschoben und das Schloß geöffnet.
Diese gemeinschaftliche Bewegung dauert bis zu der in Fig. 3 dargestellten und durch
die Führung / begrenzten Lage fort.
Die Fig. 4 bis 7 sind Einzelheiten der Schloßnuß.
Wie aus diesen Figuren hervorgeht, ist die Nabe des Nußteiles c mit einer zur Aufnahme
des Teiles d geeigneten Aussparung versehen, so daß die beiden ineinander eingelassen werden
können und auf der durch den Ansatz des Teiles c und den Anschlag I1 begrenzten
Bahn (Fig. 5 und 7) aufeinander verdreht werden können.
Fig. 8 zeigt die gegeneinander verstellten quadratischen Durchbrechungen in größerem
Maßstabe.
Die Nuß nach vorliegender Erfindung kann natürlich bei beliebigen Schlössern Verwendung
finden und in ihren Einzelheiten vielfach abgeändert werden, ohne daß das Wesen der
Erfindung hierdurch eine Änderung erleiden würde.
Claims (2)
1. Schloß mit zweiteiliger Drückernuß, deren einer Teil nach einem gewissen Leergang
den auf die Falle wirkenden Teil mitnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß der auf die Falle wirkende Nußteil von
dem anderen Teile unmittelbar durch einen Anschlag mitgenommen wird, während der
Drückerstift derartig in die Nußteile eingelassen ist, daß er nur den mit dem Anschlag
versehenen Teil mitnimmt, dagegen in dem auf die Falle einwirkenden Teil frei beweglich ist.
2. Eine Ausführungsform des Schlosses nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Nuß aus zwei mit ineinander versenkten Naben versehenen Teilen besteht, deren einer nach dem Niederdrücken der
Klinke auf dem anderen in einer gewissen, durch einen Anschlag begrenzten Bahn drehbar ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE207071C true DE207071C (de) |
Family
ID=469201
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT207071D Active DE207071C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE207071C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1038942B (de) * | 1955-12-28 | 1958-09-11 | Niederhoff & Sieper G M B H | Drueckernuss fuer ein Tuerschloss |
| DE1052854B (de) * | 1956-04-23 | 1959-03-12 | Tiefenthal Geb | Schloss mit Falle, Riegel und Wechsel |
| FR2900678A1 (fr) * | 2006-05-05 | 2007-11-09 | Tirard Soc Par Actions Simplif | Serrure de porte gondee |
| DE202009001921U1 (de) | 2009-02-27 | 2010-07-22 | Schulte-Schlagbaum Aktiengesellschaft | Zimmertürschloss |
-
0
- DE DENDAT207071D patent/DE207071C/de active Active
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1038942B (de) * | 1955-12-28 | 1958-09-11 | Niederhoff & Sieper G M B H | Drueckernuss fuer ein Tuerschloss |
| DE1052854B (de) * | 1956-04-23 | 1959-03-12 | Tiefenthal Geb | Schloss mit Falle, Riegel und Wechsel |
| FR2900678A1 (fr) * | 2006-05-05 | 2007-11-09 | Tirard Soc Par Actions Simplif | Serrure de porte gondee |
| DE202009001921U1 (de) | 2009-02-27 | 2010-07-22 | Schulte-Schlagbaum Aktiengesellschaft | Zimmertürschloss |
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