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DE2065537A1 - Stuhl, beispielsweise arbeitsstuhl - Google Patents

Stuhl, beispielsweise arbeitsstuhl

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DE2065537A1
DE2065537A1 DE2065537*A DE2065537A DE2065537A1 DE 2065537 A1 DE2065537 A1 DE 2065537A1 DE 2065537 A DE2065537 A DE 2065537A DE 2065537 A1 DE2065537 A1 DE 2065537A1
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DE
Germany
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seat part
area
chair according
chair
slip resistance
Prior art date
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Pending
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DE2065537*A
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Spaeter Genannt Werden Wird
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KUNZE HELMUT 1000 BERLIN
Original Assignee
KUNZE HELMUT 1000 BERLIN
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Publication date
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Priority to DE2065536A priority patent/DE2065536C3/de
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Pending legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C3/00Chairs characterised by structural features; Chairs or stools with rotatable or vertically-adjustable seats
    • A47C3/02Rocking chairs
    • A47C3/025Rocking chairs with seat, or seat and back-rest unit elastically or pivotally mounted in a rigid base frame
    • A47C3/026Rocking chairs with seat, or seat and back-rest unit elastically or pivotally mounted in a rigid base frame with central column, e.g. rocking office chairs; Tilting chairs
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C7/00Parts, details, or accessories of chairs or stools
    • A47C7/02Seat parts
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    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A47C7/44Supports for the head or the back for the back with elastically-mounted back-rest or backrest-seat unit in the base frame
    • A47C7/446Supports for the head or the back for the back with elastically-mounted back-rest or backrest-seat unit in the base frame with fluid springs

Landscapes

  • Chairs Characterized By Structure (AREA)
  • Chair Legs, Seat Parts, And Backrests (AREA)

Description

  • Stuhl, beispielsweise Arbeitsstuhl Die Erfindung betrifft StUhle, beispielsweise Arbeitsstühle mit einem eine nach vorne geneigte Sitz stellung aufweisenden Sitzteil, der insbesondere um eine horizontale Achse aus der etwa horizontalen Normalstellung, beispielsweise in simultan-er Abhängigkeit mit einer Rückenstütze schwenkbar an einem Gestell gelagert ist, wobei der Sitzteil eine RutschhEmmung fUr die Sicherung der sitzenden Person in der vorgeneigten Sitzstellung aufweist.
  • Bei einem bekannten Stuhl, der eine nach vorne geneigte Sitzstellung aufweist, ist vorgesehen, daß ein Abrutschen von der Sitzfläche und eine die Muskulatur anstrengende Abstanzung durch Reibung verhindert werden. Ist diese Reibung im wesentlichen auf den Gesäßbereich der sitzenden Person verlagert, so wird dies wegen des haftenden Gefähles subjektiv als sehr unangenehm empfunden, wobei außerdem die Beweglichkeit der sitzenden Person stark eingeschränkt wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde einen Stuhl der eingangs beschriebenen Art so auszubilden, daß trotz einer guten Sicherung gegen Abrutschen wnd sorbit der Möglichkeit einer guten Sitzhaltung eine große Beweglichkeit auf dem Sitzteil gewährleistet ist.
  • Dies wird bei einem Stuhl der eingangs beschriebenen Art gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Rutschhemmung im vorderen Bereich des Sitzteiles im Bereich von dessen Vorderkante vorgesehen ist. Ist bei der sitzenden Person eine Lordosierung der Wirbelsäule, also eine vorteilhafte Sitzhaltung erreicht, so würde dieser, beispielsweise reflexartig, entgegengewirkt, wenn die sitzende Person das subjektive Empfinden hätte bei vorgeneigter Sitzteilstellung vom Sitzteil abzurutschen. Durch die Rutschhemmung wird ein sicherer Halt des Gesäßes auf dem Sitzteil gewährleistet, so daß die sitzende Person auch.bei nach vorne gerichteter Stützkraft der Rückenstütze nicht in unzweckmäßiger Weise gegenüber dem Sitzteil verrutschen kann, jedoch seitliche Bewegungen des Gesäßes und Bewegungen nach hinten gegenüber dem Sitzteil ohne weiteres möglich sind.
  • Die Rutschhemmung kann durch einen entsprechenden Belag, zum Beispiel eine Schicht mit hohem spezifischen Reihwiderstand, durch schalenartige Ausbildung des Sitzteiles oder ähnliches erreicht werden. Zweckmäßig ist die Rutschhemmung etwa parallel zur vorderen Sitzteilkante vorgesehen, so daß sie annähernd über dessen ganze Breite wirksam ist und die sitzende Person trotz der Rutschhemmung seitliche und nach hinten gerichtete Relativbewegung gegenüber dem Sitzteil ausführen, beispielsweise auch die Beine spreiz?n oder des C-säß auf dem Sitzteil verschieben kann.
  • Diese Relativbewegungen sind insbesondere dann ohne Beinträchtigung der rutschhemmanden Winkung möglich, wenn die die Rutschhemmung bildende Zons etwa konstante Breite aufweist und vorzugsweise im Bereich ihrer an den Saiten vorgesehenen Endteil zum hinteren Bereich des Sitzteilen eist und/oder verjüngt ist.
  • Um auf einfache Weise zu vermeiden, daß die Rutschhemmung schmerzende Druckzonen bildet, ist sie zur Vorderkante des Sitzteiles konvex gekrümmt. Dadurch wird die spezifische llächenbelastung, welche die Rutschhemmung auf die entsprechenden Körperzonen der sitzenden Person ausübt, wesentlich reduziert.
  • Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Rutschneminung durch eine Wulst und/oder eine Zone mit gegenüber der Umgebung größerer Polsterfederkraft gebildet ist, so daß innerhalb eines vorbestimmten, der 3ewegungsfreiheit der Person dienenden Toleranzbereiches eine Fixierung der sitzenden Person gegenüber dem Sitzteil erfolgt.
  • Zweckmäßig nimmt die, die Rutschhemmung bildende Zone in Richtung zur Vorderkante des Sitzteiles in der Höhe zu, wodurch ihre Wirkung nach vorne stetig ansteigt.
  • Die erfindungsgemäße Ausbildung des Sitzteiles ist insbesonderte für solche Stühle zweckmäßig, bei elchen im unteren Bereich der Rückenstütze ein im Bereich der vertikalen Mittelebene des Bitzteiles liegendes Lordosis-Druckorgan vorgesehen ist, das bei nach von reneitr Sitzteilstellung hö- her über dem Sitzteil und#geringerem horizontalem Abstand von der vorderen Kante bzw. der Rutechhemmung als bei der Normalstellung liegt und/oder bei welchem die Rückenstütze etwa in Höhe des 6. bis 8. Brustwirbels der sitzenden Person ein Roflex-Druckorgan aufeist. Bei einem derartigen Stuhl wandert durch die simultan wirkende, zwangsgesteuerte Verbindung des Sitzteiles und der Rückenstütze das jeweilige Druckorgan beim Vorneigen des Sitzteiles gegenüber diesem simultan nach oben und vorne. Dadurch ist dem Umstand Rechnung getragen, daß beim Vorneigen der sitzenden Person aus der etwa horizontalen Normalstellung Wirbelsäulenbewegungen statt finden, durch die einzelne Wirbelbereiche einen größeren Höheabstand von der Sitzebene erreichen, wobei durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Stuhles das Druckorgan den Bewegungen der zu unterstützenden Wirbelsäulenbereichfolgt und somit im wesentlichen bei jeder Sitzteilneigung dieselben Wirbel unterstützt werden. Dies ist insbesondere vorteil haft, wenn das Lordosis-Druckorgan in Höhe der Bendenwirbel der sitzenden Person vorgesehen ist und damit auf einfache Weise die beschriebene Lordosierung der Wirbelsäule erreicht wird, der wegen der Rutschhemmung nicht entgegengewirkt wird.
  • Das jeweilige Druckorgan kann durch eine Wulst undioder eine Zone mit gegenüber der Umgebung größerer Polsterfederkraft gebildet sein, so daß es sich verschiedenen Rücken-Ausbildungen -in seiner Wirkung anpassen kann, das heißt1 daß mit ein und demselben Druckorgan das Spektrum anthropometrischer Werte weitestgehend erfasst wird. Sind zwei Druckorgane überei.nander vorgesehen, so ergibt sich eine Zwei-Stellen-Abstützv.ng der Wirbelsäule, wobei das obere Druckorgån bei der sitzenden Person einen Reflex ausübt, der zu der, für eine physiologisch richtige Sitzhaltung notwendigen Lordosierung führt.
  • Um zu erreichen,daß beim Schwenken des Sitzteiles dessen vordere Kante bzw. die Rutschhemmung keine zu hohen vertikalen Bewegungen ausführt1 liegt die Schwenkachse des Sitzteiles in dessen vordersten Bereich, yorzugsweise unmittelbar hinter der Vorderkante des Sitzteiles, also im Bereich der Rutschhemmung, wobei die Rückenstütze um eine etwa in gleicher Höhe und parallel dazu liegende Achse schwenkbar an dem Sitzteil gelagert sein kann, so daß auf einfache Weise die beschriebene Relativbewegung erreicht wird.
  • Damit das Vorneigen des Sitzteiles ohne besondere Eraftanstrengung erfolgen kann, ist-an dem Sitzteil eine Gewichtsausgleichsfeder angelenkt.
  • Zur weiteren Anpassung des Stuhles an unterschiedliche anthropometrische Werte der den Stuhl benutzenden Person ist der Sitzteil höhenveränderbar, vorzugsweise gegen die Kraft einer Gewichtsausgleichsfeder gelagert.
  • Die Erfindung wird im folgenden mit weiteren Einzelheiten näher erläutert; die Zeichnungen geben ein Ausführungsbeispiel mit den für die Erfindung wesentlichen Teilen. annähernd maßstabgerecht wieder. Diese Teile werden, soweit sie den Zeichnungen nicht ohne weiteres zu entnehmen sind, anhand der Zeichnungen erläutert.
  • Es sind dargestellt in Fig. 1 ein erfindungegemäßer Stuhl, teilweise im Vertikal schnitt; Fig. 2 ein weiteres Ausführungsbeispiel in einer Darstellung entsprechend Fig. 1; Fig. 3 der Sitzteil und die Rückenstütze des erfindungsgemaßen Stuhles im Vertikalschnitt; Fig. 4 eine Draufsicht auf den Sitzteil gemaß Fig. 3; Fig. 5 5 der Sitzteil gemäß ig. 4 in Ansicht von links bzw.
  • in Vorderansicht; Fig. 6 die Rückenstütze gemäß Fig. 3 in Frontalansicht; Fig. 7 die Rückenstütze gemäß Fig. 6 in Draufsicht, jedoch um 1800 verdreht dargestellt.
  • Wie Fig. 1 zeigt, weist ein erfindungsgemßer Stuhl ein Stuhlgestell 1, einen Sitzteil 2 und eine Rückenstütze 3 auf. Das Fußgestell ist mit einer Ein-Säulen-Teleskopstütze versehen, deren unteres Ende an einem Fußkreuz 5 befestigt ist, welches auf Lenkrollen 6 fahrbar ist. In dem am Fußkreu. 5 befestigten Außenrohr 7 der Teleskopsäule 4 ist eine Gasfeder 8 nlit ihrem unteren Ende befestigt, wobei daß obere Ende dor Gasfeder 8 am Innenrohr 9 der Teleskopsäule befestigt ist. Außerdem ist zur Federung des Sitzteiles 2 am Außenrohr 7 eine Schrauben-Druckfeder 1o angeordnet, die sich einerseits am Außenrohr 7,ande@erseits am Innenrohr 9 abstützt.
  • Am oberen Ende des Innenrohres 9 ist ein durch ein nach oben offenes, aus Blech gebogenes Kastenprofil gebildeter Träger 11 befestigt, an welchem der Sitzteil 2 gelagert ist.
  • An dom Träger 11 ist ferner sin Außenmantel 12 befestigt, der das Außenrchr 7 der Teleskopsäulo 4 mit Abstand umgibt und in deren Achse liegt.
  • Der Träger 11 kragt im wesentlichen frei von der Säule 4 nach vorne aus und trägt einen seine Seitenschenkel 12 verbindenden Lagerbolzen 13 aa dem eine beispielsweise aus Formholz bestehende Schale 15 des Sitzteiles 2 mit einem Lagerbock 14 befestigt ist. Der in Vorderansicht u-förmige Lagerbock 14, dor von unten an die Sitzschale 15 geschraubt ist, ragt mit seinen nach unten gerichteten Schenkolu zwischen die nach oben gerichteten Schenkel 12 des Trägers 11, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß die durch deu Bolzen 13 gebildete Schwenkachse des Sitzteiles 2 in unmittelbarer @ähe von dessen Vorderkante 16 Liegt.
  • Im hinteren Drittel des Sitzteiles 2, nämlich unmittelbar hinter der Säule 4, ist an der Unterseite des Sitzteiles 2 ein weiterer u-förmiger Lagerbock 17 befestigt, dessen nach unten gerichtete Schenkel einen zum Sohwenkbolzen 13 parallelen Schwenkbolzen 18 tragen, mit dem ein zwisohen die Schenkel des Lagerbockes 17 eingreifender zweiarmiger Hebel bzw. Tragarm 19 schwenkbar an dem Sitzteil 2 gelagert ist. Der nach vorne weisende Arm 20 des Tragarmes 19 ragt bei der in Fig. 1 mit ausgezogenen Linien dargestellten Normalstellung des Sitzteiles 2 von der Schwenkachse 18 horizontal nach vorne in den Träger 11, dessen Seitenschenkel 12 annähernd in der Mitte zwischen den Schwenkachsen 13-18 liegende, miteinander fluchtende Langlöcher 21 aufweisen. In diese Langlöcher 21 greift der zwischen den Schenkeln 12 liegende Arm 20 mit einem Bolzen 22 ein, welcher an einer mit einer Schraube befestigten Haltelariche 23 angeordnet ist. Der andere, von der Lagerstelle 18 nach hinten weisende, als Blattfeder ausgebildete Arm 24 des Tragarmes 19 ist von der Lagerstelle 18 schräg naoh unten und dann gekrümmrt nach oben verlaufend ausgebildet und trägt an selnem oberen, sum Sitzteil 2 annähernd rechtwinklig liegenden Ende 25 die Rückenstütze 3.
  • Zur Befestigung der Rückenstütze 3 am Tragarm 19 ist an der rUckwärtigen Schale 26 der Rückenstütze 3 ein blockförmiges gummielastisohes Zwischenglied 27 befestigt, das seinerseits am Tragarm 24 befestigt ist, ao daß die Rückenstütze in allen Richtungen Schwenkbewegungen gegenüber dem Tragarm 19 ausführen kann und in entlastetem Zustand in ihre in Fig. 1 dargestellte Normalstellung zurückkehrt.
  • An dem Gelenkbolzen 18 ist ferner das obere Ende einer Gasfeder 28 angelenkt, die mit ihrem unteren Ende an einer Schelle 29 angelenkt ist, welche im Bereich des unteren Endes an dem Außenmantel 12 befestigt ist.
  • Beim Schwenken des Sitzteiles 2 um die Schwenkachse 13 in die in Fig. 1 strichliert angedeutete vorgeneigte Stellung bewegt sich durch die beschriebene Mechanik die Rückenstüt ze 3 relativ gegenüber dem Sitzteil 2 in noch zu erläuternder Weise.
  • Wie die Figuren 1 und 3 bis 7 ferner zeigen, weist sowohl der Sitzteil 2 als auch die Rtlckenstütze 3 ein an der zugehörigen Schale 15 bzw. 26 angeordnetes Polster 30 bzw. 31 auf, wobei die Polster 30 bzw. 31 an der daugehörigen Schale beispielsweise aufgaknöpft bzw. aufgeschoben oder aufgesteckt sind. Jedes Polster bildet in sich einen integrierten, vom Stuhl ldsbaren Bauteil, der beispielsweise bereits mit einem Stoff od.dgl. bezogen sein kann und zweckmäßig einen Schaumstoffkern aufweist.
  • Die Schale 15 des Sitzteiles 2 ist etwa im vorderen Viertel eben und geht dahintsr im seitlichen Bereich in hochgezogene Randzonen 52 Uber, die mit geringfügig abnehmender Höhe um die hintere Kante 33 der Schale 15 gezogen sind, so daß also der obere Teil der Schale 15 schalenartig ausgebildet ist, während der vordere, kurvenartig geschwungen verlaufende Bereich 34 der Sitzschale eben ausläuft. Das Polster 30 ist im Bereich seiner Voerderkante 16 mit einer Rutschhemmung 35 versehen, die durch verschiedene Profilausbildungen gebildet sein kann. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Rutschhemmung 35 durch eine Wulst gebildet, die sich in Draufsicht gemäß Fig. 4 etwa eiförmig darstellt, wobei die Eispitze zur hinteren Kante 33 des Sitzteiles 2 weist, während das Ende ihrer Eiform mit größerem Krümmungsradiua die Begrenzung der Vorderkante 16 des Polsters 30 bildet.
  • In Seitenansicht gemäß Fig. 3 ist die Oberkante 36 der Wulst 35 konvex. gekrümmt, wobei sie nach hinten hinter der Mitte des Sitzteiles 2 geschwungen in die Sitzfläohe 37 übergeht. Im vorderen Bereich geht die Oberkante 36 gekrümmt in die Unterseite des Polsters 30 über. In Vorderansicht gemäß Fig. 5 ist die obere Fläche 36 der Rutschwulst 35 ebenfalls konvex gekrümmt, wobei sie in ihren beiden seitlichen Bereichen geschwungen in die Sitzfläche 37 übergeht. Die Breite sowie die Tiefe der Rutschhemmung 35 sind so gewählt, daß sie zwischen den Beinen der sitzenden Person liegt und diese daran hindert, bei nach vorne geneigtem Sitzteil 2 absurutschcne Statt der Ausbildung der Wulat 35 in der besohriebenen Weise kann auch eine in Fig. 4 strichpunktiert angedeutete Wulst 35' vorgesehen sein, die sich parallel zur Vorderkante 38 des Sitzteiles 2 erstreckt, wobei diese Vorderkante 38 dann zweckmäßig in der in Fig. 4 strichpunktierten angedeuteten Weise verläuft. Die seitlichen Enden dieser Wulst sind zweckmäßig im seitlichen Bereich des Sitzteiles 2 nach hinten gekrümmt und in der Breite verjüngt, so daß sie stetig bzw. allmählich in die Sitzteilseitenkanten übergehen.
  • Durch die Wulst 35t ist eine besonders große Bewegungsfreiheit der Beine der sitzenden Person gewährleistet. Ferner ist es denkbar, die Wul@te 35 und 35' beispielsweise wie in Fig. 4 bei 35" angedeutet zu kombinieren, derart daß die eiförmige Wulst 35 über eine zum hinteren Bereich des Sitz-.
  • teiles 2 konkav gekrümmte Verbindungszone 35" in die querstreifenförmige Wulst 35' übergeht, so daß die querstreifenförmige Wulst 35' im mittleren Bereich des Sitzteiles 2 einen nach hinten ragenden Ansatz aufweist. Das Polster 30 ist ähnlich wie die Schale 15 im hinteren Bereich schalenförmig ausgebildet.
  • Die Rückenstütze gemäß den figuren 3, 6 und 7 ist ebenfalls in Draufsicht gemäß Fig. 7 schalenförmig, Jedoch in Ansicht Pig. 6 etwa birnenförmig mit nach oben gerichteter Spitze, derart, daß im oberen Bereich, nämlich im Bereich der Schultorblätter der sitzenden Person Ausschnitte 40 fUr diese Schulterblütter gebildet sind. Zwischen diesen Ausschnitten 40 ist eine streifemartige Wirbelsäulonstütze 41 vorgesehen während unterhalb der Ausschnitte 40 der schalenförmige Teil der Rückenstütze 3 vorgesehen ist, deren Unterkante konvex gekrümmt ist. In der lotreohten Mittelebene der Rückenstütze 3, in welcher der Schnitt gemäß Fig. 3 hegt, ist die Form des Polsters 31 im oberen Bereich 42 und im unteren Bereich 43 konvex gekrümmt, während im dazwischenliegenden Bereich 44 die Ausbildung konkav ist. Dadurch ist das Polster 31 in seiner Form der Wirbelsäulenkrümmung angepaßt.
  • Im Bereich der Krümmung 42 nimmt jedoch die Polsterdicke zu, wobei die Schale 26 in diesem oberen Bereich im Schnitt gemäß Fig. 3 gradlinig verläuft. Im unteren Bereich ist die Schale 26 nach hinten abgekrämmt, wobei des Polster in konstanter Stärke an diese Krümmung angepaßt ist.
  • Die erffindungsgemäße Form der Rückenstütze 3 bes itzt in deren unteren Bereich ein.Lordosis-Druckorgan 46, welches im Bereich der Bendenwirbel der sitzenden Person liegt.
  • In oberen Bereich der Rückenstütze 3, nämlich im Bereich der streifenförmigen Wirbelsäulenstütze 41 bildet die Rükkenstütze 3 ein bei 47 angedeutetes Reflex-Druckorgan, das im Bereich des 6. bis 8. Brustwirbels der sitzenden Person liegt und das durch die Wulst 45 einen verstärkten Druck auf diesen Bereich der Wirbelsäule der sitzenden Person ausübt.
  • Wird der Sitzteil 2 aus der in Fig. 1 mit durchgehenden Linien dargestellten Normalstallung in Richtung zu der strichliert angedeuteten vorgeneigten Sitz stellung geschwenkt, so wird der Tragarm 19 durch seine Lagerung 18 mit dem Sitzteil 2 mitgenommen, wobei jedoch der bei 22 ar dem Träger 11 in der horizontalen Führung 21 gefesselte tragarm 19 gegenüber Sitzteil 2 derart verschwenkt wird, daß die Rückenstütze 3 gegenüber dem Sitzteil 2 eine nach oben und vorne gerichtete Relativbeswegung ausführt. Wesentlich ist hierbei insbesondere, daß'die beiden Druckpunkte bzw. Druckorgane 46 und 47 der Rückenstütze t die in Fig. 1 an den Stellen angedeutet sind, die sie bei durch die sitzende Person eingedrücktem Polster einnehmen, diese beschrie bene Bewegung ausführen, daß also das Lordosis-Druckorgan 46 gegenüber dem Sitzteil 2 bei.n nach vorn Schwenken ansteigt und nach vorne wandert. In gleicher Weise wandert deß Roflex-Druckorgan 47, wobei es jedoch dez. beider Bewegungskomponenten und infolge der, für dieses Reflex-Druckorgan geltenden anderen Hebelverhältnisse größere Strecke wandert.
  • Die durch das gummielastische Zwiechenglied 27 gebildete Befestigungsatelle der Rückenstütze 3 liegt zwischen den beiden Druckorganen 46 und 47, jedoch naher beim unteren Druckorgan 46, so daß bei Schwenkbewegungen der Rückenstütze 3 gegenüber dem Tragarm 19 das Lordosis-Druckorgan 46 kleinere Schwenkwege zurücklegt als das Reflex-Druckorgan 47.
  • Die Ausführung gemäß Fig. 2 unterscheidet sich im wesentlichen nur in der Mechanik gegentiber der Ausführungsform ge.-mäß Fig. 1. Die Fig. 2 zeigt, daß der Träger 11a ebenfalls an der Teleskopstütze 4a befestigt ist und als Eastenprofil ausgebildet wird, wobei Jedoch die Gasfeder 28a unmittelbar vor dor Säule 4a liegt. Am oberen Ende der ,Gasfeder 28a ist ein Lagerstück 48 gelenkig gelagert, das mit einem entsprechenden Gewinde auf einer Gewindespindel 49 geführt ist, welche horizontal und rechtwinklig zu den Schwenkachsen 13, 18a und 22a verläuft und in dem Träger 11a gelagert ist.
  • Durch den nach vorne über den Träher 11a vorstehenden Spindelteil 49 kann der wirksame Hebelarm der Gasfeder 28a, be zogen auf die Schwenkachse 13a des Sitzteiles 2a verändert und dadurch dem Gewicht der jeweiligen Person angepaßt werden. In Fig. 2 sind die Teile, die Fig. 1 entsprechen mit den gleichen Bezugszeichen, jedoch mit dem Index "a" versehen. Sowohl bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 als auch bei der Ausführungßform gemäß Fig. 2 sind am hinteren Ende des Trägers 11 bzw. 11a Befestigungsglieder zur Befestigung von Armstützon vorgesehen, wobei der Träger 11 bzw. 11a in seinen seitlichen Schenkeln miteinander fluchtende Ausschnitto 50 bzw. 50a aufweist, durch welche die Tragarme für die Armstützen in den Innenraum des Trägers 11 bzw. 11a eingeführt sind un innerhalb von diesem, beispielsweise mit Schrauben befestigt sein können.

Claims (11)

N SPRÜCHE
1. Stuhl, beispielsweise Arbeitsstuhl, mit einem eine nach vorne geneigte Sitz stellung aufweisenden Sitzteil-, der insbesondere um eine horizontale Achse aus der etwa horizontalen Normalstellung in simultaner Abhängigkeit mit einer Rückenstütze schwenkbar an einem Gestell gelagert ist, wobei der Sitzteil eine Rutschhemmung für die Sicherung der sitzenden Person in der vorgeneigten @itzstellung aufweist, dadurch g e k e n n z e i c h n e t daß die Rutschhemmung (35 bzw. 35') im vorderen Bereich des Sitzteiles (2) im Bereich von dessen Vorderkante (16) vorgesehen ist.
2. Stuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rutschhemmung (35') etwa parallel zur Vorderkante (16) des Sitzteiles (2) vorgesehen ist.
3, Stuhl nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Rutschhemmung (35') bildende Zone etwa konstante Breite aufweist und vorzugsweise im Bereich ihrer an den Seiten des Sitzteiles (2) vorgesehenen Lnden (39) zus hinteren Bereich des Sitzteiles (2) eist und/cdcr verjü@gt ist.
4. Stuhl nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die die @utschhemmung (35 bzw. 35') bildende Zone in Richtung zur Vorderkante (16) des Sitzteiles (2) konvex gekrümmt ist.
5. Stuhl nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rutschhemmung (35 bzw. 35') durch eine Wulst und/oder eine Zone mit gegenüber der Umgebung größerer Polsterfederkraft gebildet ist.
6. Stuhl nach einem der vorhergeheuden Ansprüche, dadurch gekeunzeichnet, daß die die Rutschhemmung (35 bzw. 35') bildende Zone in Richtung zur Vorderkante (16) des Sitzteils (2) In der Höhe zunimmt.
7. Stuhl nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im unteren Boreich der kückenstütze (3) ein im Bereich der vertikalen Mittelebene des Sitzteiles (2) bzw. der Rutschhemmung (35 bzw. 35') liegendes Lordosis-locuckorgan und/oder darüber etwa in der Höhe des 6. bis 8. Brustwirbels der sitzenden Person ein Reflex-Druckorgen (47) vorgeschen ist und daß vorzugsweise das jeweilige Druckorgan (46 bzw. 47) bei nach vorn geneigter Stitzteilstellung höher über dem Sitzteil (2) bzw. der Rutschhemmung (35 bzw. 35') und mit geringerem horizoptalem Abstand von der Vorderkante (16) des Sitzteiles (2) ds bei der Normalstellung liegt.
8. Stuhl nach Apspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckorgan (46 bzw. 47) durch eine Wulst und/oder eine Zone mit gegenüber der Umgebung gräßerer Polsterfederkraft gebildet ist.
9. Stuhl nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (13) des Sitzteiles (2) in dessen vordersten Bereich, vorzugsweise unmittelbar hinter der Vorderkante (16) des Sitzteiles (2) liegt und/oder daß die Rückenstütze (3) um eine dazu parallele und etwa in gleicher Höhe Legende Achse (18) schwenkbar an dem Sitzteil (2) gelagert ist.
10. Stuhl nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Sitzteil (2) eine Gewichtsausgleichsfeder (28) angelenkt ist.
11. Stuhl nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitzteil, vorzugsweise entgegen der Kraft einer Gewichtsausgleichsfeder (8) höhenveränderbar, insbesondere mit einer Teleskopsäule (4) gel.lgert ist.
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