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DE2065144A1 - Konverterbodenduese mit doppelt konzentrischer leitungsfuehrung - Google Patents

Konverterbodenduese mit doppelt konzentrischer leitungsfuehrung

Info

Publication number
DE2065144A1
DE2065144A1 DE19702065144 DE2065144A DE2065144A1 DE 2065144 A1 DE2065144 A1 DE 2065144A1 DE 19702065144 DE19702065144 DE 19702065144 DE 2065144 A DE2065144 A DE 2065144A DE 2065144 A1 DE2065144 A1 DE 2065144A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
converter
oxygen
nozzle holder
extension
gas
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702065144
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Emile Nilles
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Centre de Recherches Metallurgiques CRM ASBL
Original Assignee
Centre de Recherches Metallurgiques CRM ASBL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Centre de Recherches Metallurgiques CRM ASBL filed Critical Centre de Recherches Metallurgiques CRM ASBL
Priority to DE19702065144 priority Critical patent/DE2065144A1/de
Publication of DE2065144A1 publication Critical patent/DE2065144A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C5/00Manufacture of carbon-steel, e.g. plain mild steel, medium carbon steel or cast steel or stainless steel
    • C21C5/28Manufacture of steel in the converter
    • C21C5/42Constructional features of converters
    • C21C5/46Details or accessories
    • C21C5/48Bottoms or tuyéres of converters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Carbon Steel Or Casting Steel Manufacturing (AREA)

Description

  • Bodenblasender Konverter zum Sauerstoffrischen von Roheisen Die Erfindung bezieht sich auf einen bodenblasenden Konverter zum Sauerstoffrischen von Roheisen mit im Boden vorgesehener, doppelter, konzentrischer Leitungsführung für die Zufuhr von Sauerstoff und einem Mantelgas.
  • Die Konverterboden sind bekanntlich aus feuerfesten Werkstoffen von poröser Struktur. Dies hat zur Folge, daß verhältnismäßig große Mengen des Mantelgases von den feuerfesten Werkstoffen, insbesondere von Dolomit, aufgenommen werden. Bei den zur Verwendung gelangenden Mantelgasen handelt es sich in der Regel um sogenannte endotherme Gase, wie zum Beispiel Propan. Ein derartiges Gas kann vor allem in den Zwischenraum zwischen dem feuerfesten Material und dem äußeren Leitungsrohr gelangen, weil der Kontakt in diesem Bereich nicht dicht ausführbar ist. Dies hat zur Folge, daß sich die genannf 14 4 filtration schließlich solange fortsetzt, bis Propangas aus dem Boden entweicht und in Berührung mit der Außenluft verbrennt, was insbesondere im Bereich der Zuführung des Sauerstoffs und des Mantelgases sehr gefährlich ist.
  • Für das Einbringen von Gasen in metallurgische Reaktionsgefäße sind nach der britischen Patentschrift 1 152 330 horizontal an der Wandung angeordnete Düsen bekannt, die mittels einschraubbarer Gewinde im dichtenden Eingriff mit der Wandung gehalten werden. Der Dichtung dienen dabei in einer entsprechenden Öffnung befindliche Dichtungspackungen, die mittels Büchsen zusammengepreßt werden, welche ihrerseits durch die einschraubbaren Gewinde beaufschlagbar sind. Die Verwendung derartiger Anordnungen würde die beschriebenen Probleme bei einem bodenblasenden Konverter jedoch nicht lösen.
  • Um bei derartigen Konvertern eine gefahrlose Versorgung Sowohl mit Sauerstoff als auch mit einem Mantelgas vornehmen zu können, besteht der Vorschlag der Erfindung darin, daß für den Anschluß der Leitungen an der Bodenplatte des Konverters je ein Düsenhalter mit konischer Sitzfläche zur dichtenden Aufnahme eines Kegelsitzes der entsprechenden Leitung vorgesehen ist, wobei die Lage des Düsenhalters möglichst genau der jeweiligen Einblasstelle entspricht, und wobei der Düsenhalter mit einer Verriegelung für die Leitung zusammenwirkt. Ein derartiger Kegelsitz setzt für eine wirkungsvolle Abdichtung stets einen sich in axialer Richtung erstreckenden Raum voraus, in den der entsprechende, vordere Abschnitt des Kegelsitzes mehr oder weniger eindringt. Auf diese Weise gewinnt die speziell vorgeschlagene Art des Anschlusses der Leitungen nicht nur die Bedeutung eines zuverlässigen Leitungsanschlusses, sondern sie verhindert darüberhinaus weitgehend den unbeabsichtigten Austritt des Mantelgases im Bereich seiner Zuführung und der Sauerstoffzuführung. Entlang der Außenwand der äußeren Leitung sickert dabei nämlich vom Konverter boden her Mantelgas ein, welches gleichfalls den Spalt zwischen der äußeren Leitung und der Bodenplatte sowie des Düsenhalters durchdringt. Sodann wird es aber in dem innerhalb des Düsenhalters befindlichen und iußen durch den Kegelsitz völlig abgedichteten Raum abgefangen, in welchem Raum es während des Betriebes zu einer beträchtlichen Aufnahme des Mantelgases kommen kann. Dies liegt daran, daß sich während des Blasens über den genannten Verbindungsweg im erwähnten Raum ein Druck aufbaut, der dem Druck in der Zuleitung des Mantelgases schließlich gleich wird. Wenn das Frischen beendet und der Konverter entleert ist, kann das in dem genannten Raum gestaute Gas über den gleichen Weg infolge des dann bestehenden Druckgefälles in den offenen Konverter zurückgelangen, wo ein Verbrennen des genannten Gases keine schädlichen Folgen haben kann. Die vorgeschlagene Art des Leitungsanschlusses schafft also in entsprechender Anzahl bestehende, individuelle Gassammelräume, aus denen das während des jeweils kurzzeitigen Betriebes eingedrungene Gas nur in Richtung auf das Innere des Konverters entweichen kann.
  • Nach einer vorteilhaften abgewandelten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist der an einem Stück mit dem Ende der Außenfläche der äußeren Leitung ausgebildete Kegelsitz an der dem Konverterboden gegenüberliegenden Seite mit einer Verlängerung versehen, welche das innere Rohr umschließt, und mit einem Organ ausgestattet, das den Raum zwischen dem Ende dieser Verlängerung und der Außenfläche dieses Rohres absolut dicht abichließt.
  • och vorteilhafter ist es, dieses Organ einerseits mit einer weitgehendst zylindrischen Büchse auszubilden, die auf das Innenrohr aufgezogen wird, welches mit einem Absatz versehen ist, auf den sich die Büchse abstützt, wobei die Büchse außerdem auf der Außenfläche ihres konverterseitigen Endes ein zum Innenrohr konzentrisches kegeliges Auf lager zur Abstützung auf einem in der Innenwandung der Verlängerung ausgebildeten korrespondierenden kegeligen Auflager aufweist, und andererseits mit einer Vorrichtung zur Verriegelung der Büchse auf der Verlängerung, beispielsweise einem Gewindering, zu versehen.
  • Zur Veranschaulichung der Erfindung wird auf die sich auf ein Ausführungsbeispiel beziehende Zeichnung Bezug genommen.
  • Man erkennt zunächst die innere Leitung 1 zur Einblasung von technisch reinem Sauerstoff oder eines sauerstoffreichen Oxydationsgases und die dazu konzentrische, äußere Leitung 2 zum Einblasen eines endothermen Gases. Für die letztgenannte Leitung ist ein Kegelsitz 3 vorgesehen, der in die entsprechend konisch ausgebildete Sitzfläche 5 des Düsenhalters 4 eingreift. Der Düsenhalter 4 ist in die Bodenplatte 9 des Konverters eingeschweißt und befindet sich jeweils an einer Stelle, die der Düsenmündung in den Konverter entspricht.
  • Entlang der Außenwand 7 der in den Konverterboden 8 eingeführten äußeren Leitung 2 kann in der bereits beschriebenen Weise zum Bespiel Propan strömen, das dann auch den Spalt zwischen der Außenwand 7 und dem Konverterboden 9 sowie dem Düsenhalter 4 durchdringt und schließlich in den Raum 10 gelangt.
  • Entsprechend der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform ist der Kegelsitz 3 mit einer bei 12 aufgeschraubten und bei 13 auf die Außenfläche des Rohres 2 aufgeschweißten zylindrischen Verlängerung 11 versehen. Diese Verlängerung li besitzt eine kegelstumpfförmige innere Auflagefläche 14 und eine mit Gewinde versehene äußere Auflagefläche 15. Die zylindrische Büchse 16 ist auf das Rohr 1 aufgezogen und bei 17 an ihrem Ende g:achweißt, Sie stützt sich auf einen in der Rohrwanddicke herausgearbeiteten Ansatz 18 und ist außerdem mit einer kegelstumpfförmigen äußeren Auflagefläche 19 zur absolut dichten Anlage an der Auflagefläche 14 versehen.
  • Ein Gewindering 20 ist bei 21 auf das Gewinde 15 aufgeschraubt und preßt mit seinem Rand 22 die Büchse 16 gegen die Auflagefläche 14 und gegen den einen Bestandteil der Büchse 16 bildenden Ansatz 23.
  • Dank dieser Anordnung kann das endotherme Hilfsgas in den Konverter eingeblasen werden, ohne daß ein Entweichen im Bereich der Sauerstoffleitung und der Verlängerung des den Düsenhalter verschließenden Kegel sitzes befürchtet werden muß.

Claims (4)

PATENTANSPROCHE:
1. Bodenblasender Konverter zum Sauerstoffrischen von Roheisen mit im Boden vorgesehener, doppelter, konzentrischer Leitungsführung für die Zufuhr von Sauerstoff und einem Flåntelgas, dadurch gekennzeichnet, daß für den Anschluß der Leitungen (2) an der Bodenplatte (9) des Konverters je ein Düsenhalter (4) mit konischer Sitzfläche (5) zur dichtenden Aufnahme eines Kegelsitzes (3) der entsprechenden Leitung (2) vorgesehen ist, wobei die Lage des Düsenhalters (4) möglichst genau der jeweiligen Einblasstelle entspricht, und wobei der Düsenhalter (4) mit einer Verriegelung für die Leitung (2) zusammenwirkt.
2. Bodenblasender Konverter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Verriegelung der Düse auf dem Düsenhalter (4) ein Gewindering (6) ist.
3. Bodenblasender Konverter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenezeichnet, daß der an einem Stück mit dem Ende der Außenfläche der äußeren Leitung (2) ausgebildete Kegelsitz (3) an der dem Konverterboden (8) gegenüberliegenden Seite mit einer Verlängerung (11) versehen ist, welche das innere Rohr (1) umschließt, und ein Organ besitzt, das den Raum zwischen dem Ende dieser Verlängerung (11) und der Außenfläche dieses Rohres (1) absolut dicht abschließt.
4. Bodenblasender Konverter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Organ einseitig als eine weitgehend zylindrische Büchse (6) ausgebildet ist, die dauerhaft auf das innere Rohr (1) aufgezogen ist, welches mit einem Ansatz (18) versehen ist, auf den sich die Büchse (5 ) abstützt, wobei die Büchse (16) außerdem auf der Außenfläche ihres konverterseitigen Endes eine zum Innenrohr (1) konzentrisches kegelige Auflagefläche (19) zur Abstützung auf einer in der Innenwandung der Verlängerung (11) ausgebildeten korrespondierenden kegeligen Auflagefläche (14) aufweist, und andererseits mit einer Vorrichtung zur Verriegelung der Büchse (16) auf der Verlängerung (11), beispielsweise einem Gewindering (20), versehen ist. Leerseite
DE19702065144 1970-04-14 1970-04-14 Konverterbodenduese mit doppelt konzentrischer leitungsfuehrung Pending DE2065144A1 (de)

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DE2065144A1 true DE2065144A1 (de) 1973-02-01

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