DE2064464A1 - Verfahren zum Herstellen eines Forder gurts mit seitlich steifen Verstarkungsein lagen - Google Patents
Verfahren zum Herstellen eines Forder gurts mit seitlich steifen Verstarkungsein lagenInfo
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Description
Verfahren zum Herstellen eines Fördergurts mit seitlich steifen Vers tärkungs einlagen.
Die Erfindung betriffb ein Verfahren zum Herstellen eines
Fördergurts mit seitlich steifen Verstärkungseinlagen.
Fördergurte mit eingebetteten, sich in Querrichtung erstreckenden
Verstärkungseinlagen sind bekannte Solche Gurte
werden bei Fördervorrichtungen verwendet, in denen der Fördergurt im Bereich seiner Kanten unterstützt und durch Seile oder
Kabel angetrieben wird. Die Gurte wurden bisher mit einem Kern ausgebildet, der im Abstand zueinander angeordnete, nachgiebige
Verstärkungseinlagen umfaßt, die sich quer zum Gurt erstrekken,
wobei die Zwischenräume zwischen den Verstärkungseinlagen
mit Füllstreifen aus Elastomermaterial gefüllt wurden, die eine
der Dicke der Verstärkungseinlagen entsprechende Gesamtdicke aufweisen} dann wurden dünne Lagen aus Elastomermaterial oberhalb
und unterhalb des Kerns, ein Gewebematerial oberhalb und unterhalb der Lagen und eine Deckschicht au3 Elastomermaterial
oberhalb und unterhalb des Gewebematerials angeordnet, worauf die gesamte Anordnung unter Anwendung von Wärme und Druck miteinander
verbunden wurde. Eine derartige Gurtausbildung ist in
der GB-PS 888 618 beschrieben.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen querversteiften
Fördergurt vorzusehen, der sich wirtschaftlicher als der vorgenannte Fördergurt mit Füllstreifen herstellen läßt.
Erfindungsgemäß ist das Verfahren zum Herstellen eines Fördergurts
mit seitlich steifen Verstärkungseinlagen, die über
die Fördergurtlänge vorgesehen sind, dadurch gkennzeichnet, daß
die Verstärkungseinlagen in Deckschichten eingebettet werden,
" die eine Gesamtdicke aufweisen, die wenigstens so groß wie die Gesamttiefe der Verstärkungseinlagen und im wesentlichen größer
als die Querschnittsdicke der Verstärkungseinlagen ist.
Nach einer speziellen Lösung ist zur Herstellung des verstärkten Fördergurts vorgesehen, daß Kernschichten aus Elastomermaterial
oberhalb und unterhalb seitlich steifer Verstärkungseinlagen vorgesehen werden, wobei die Kernschicht/eine Gesamtdicke
aufweisen, die wenigstens so groß wie die Gesamt tiefe der Verstärkungseinlagen und im wesentlichen größer als die Querschnittsdicke
der Verstärkungseinlagen ist, daß ein Textilmaterial
oberhalb und unterhalb der Kernschichten und eine Deck-} schicht aus Elastomermaterial oberhalb und unterhalb des Textilmaterials
angeordnet wird und daß die gesamte Anordnung unter Anwendung von Wärme und Druck miteinander verbunden wird, so daß
die Verstärkungseinlagen in die Kernschichten eingebettet werden«,
Nach einer besonderen Ausführungsform ist zur Herstellung
eines Fördergurts mit seitlich steifen Verstärkungseinlagen vorgesehen, daß die Deckschicht/auf die Verstärkungseinlagen
gegossen oder geformt werden.
Die Verstärkungseinlagen können von einem durchlaufenden Verstärkungsteil gebildet sein, sie können jedoch auch eine Reihe
von^iegenseitigern Abstand zueinander angeordneten und sich
quer zum Gurt erstreckenden Verstärkungs teilen gebildet seino /-,
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Ί U 6 A A ΰ
Vorzugsweise besitzt jede der Kernschichten eine Dicke, die im wesentlichen größer als die Quersehnittsdicke der Verstärkungseinlagen
ist.
Die Verstärkungseinlagen sind möglichst dünn ausgeführt wobei sie jedoch noch die notwendige Festigkeit und Auslenkeigenschaften
aufweisen. Dementsprechend kann die Verstärkung im Längsschnitt gewellt oder rippenförmig sein, um bei dünner
Ausführung eine hohe Festigkeit zu erhalten.
Vorzugsweise umfaßt jede Kernschicht ein kontinuierliches bzw. zusammenhängendes Flachmaterial. Dieses Flachmaterial
ist vorzugsweise mit dem Textilmaterial vorkalandert bzw. unter Druckeinwirkung verbunden.
Die Erfindung erstreckt sich auoh auf die Fördergurte, die
nach den erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt sind.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen an drei Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Figo 1 ist eine auseinandergezogene Darstellung im Schnitt durch die Längsmittellinie einer Anordnung aus Teilen zum Herstellen
eines Fördergurts;
Fig. 2 ist ein Längsschnitt durch einen Fördergurt, der dem Gurt nach Fig. 1 ähnlich ist;
Fig. 3 ist ein Längsschnitt durch eine andere Ausführungsform
eines Fördergurts.
In Fig. 1 ist ein Fördergurt mit nachgiebigen Verstärkungsteilen 10 dargestellt, die mit einem Abstand von etwa 75 - 100
mm in Längsrichtung des Fördergurts angeordnet sind. Die Verstärkung
teil ο 10 erstrocken sich quer zum Fördergurt, und
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jedes Verstärkungsteil besteht aus einem dünnen Flachmaterialstreifen
aus beispielsweise rostfreiem Stahl, der einen gewellten Querschnitt sowie die notwendige Festigkeit und die erforderlichen
Auslenkeigenschaften aufweist. Oberhalb und unterhalb der Verstärkungsteile 10 sind Kernschichten 11 angeordnet, die
aus zusammenhängenden Lagen aus Elastomermaterial, z.B. Gummi, bestehen0 Die gesamte oder zusammengefaßte Dicke der Kernschichten
ist wenigstens so groß wie die Gesamttiefe eines jeden Verstärkungsteils 10. Die Dicke einer jeden Kernschicht ist wesentlich
größer als die Querschnittsdicke der Verstärkungsteile 10.
Textilgewebelagen 12 sind oberhalb und unterhalb der Kernschichten
11 vorgesehen. Das Textilgewebematerial 12 ist durch Kalanderwirkung
mit den Kernschichten 11 verbunden. Deckschichten 13
aus Elastomermaterial, z.B. Gummi, sind oberhalb und unterhalb der oberen bzwo unteren Textilgewebelage vorgesehen. Die gesamte
Anordnung wird unter Anwendung von Wärme und Druck miteinander verbunden. Dabei werden die Verstärkungsteile 10 in das
Elastomermaterial eingebettet, das den Kern des Fördergurts bildet, und dieser Kern wird vom Textilgewebe und dem Elastomermaterial
umhüllt, das verschleißfest ist und auch S.toßbeanspruchungen widersteht,. Infolge der geringen Dicke der Verstärkungsteile
10 wird an den verschiedenen Stellen oberhalb und unterhalb eines jeden Verstärkungsteils 10 nur eine geringe Menge
Elastomermaterial verlagert, wenn Wärme und Druck aufgebracht wird, und da die Breite eines jeden Verstärkungsteils 10 im Vergleich
zu seiner Dicke groß ist, wird das Elastomermaterial über eine größere Fläche verlagert.
Die Komponenten eines Gummifördergurts können wie folgt zu einem Gurt zusammengebaut werden, der in den Gurt eingeformte
obere und untere stranggepreßte Schuhe oder Formteile zur Aufnahme von Stütz- und Antriebsseilen oder Kabeln aufweist.
An einem Ende einer Gurtpresse ist ein Aufbautisch angeordnet, an dem der Zusammenbau des Gurtes stattfindet, während
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die Presse auf einen benachbarten Gurtabschnitt einwirkt· Der
Gurt wird mit einer Oberseite nach unten aufgebaut, wozu ein oberer Strangpreßschuh an jeder Seite aufgelegt und die Deckschicht
sowie die obere Kernschicht, die mit dem Textilgewebematerial in Form von gummiertem Gewebe vorkalandert wurde, werden
von einer am Ende des Tisches angeordneten Rolle abgezogen und in die vorgesehene Lage gebracht« Dann werden die Verstärkungsteile
oben auf die Kernschicht mit dem gewünschten Abstand aufgelegt· Beispielsweise können die Verstärkungsteile in Form
von Rollen bereitgestellt werden, wobei sie mit dem gewünschten Abstand auf einem Band angeordnet sind und in gleicher Weise
wie die Deckschicht auf den Tisch gezogen werden. Dann werden die unteren Teile des Gurtes, nämlich die Bodenschicht und eine
Kernschicht, die mit gummiertem Gewebe vorkalandert wurde, in ihre vorgesehene Lage gebracht. Die untere Deckschicht weist
eine geringere Breite als das benachbarte Gewebe und die Kernschicht auf. Dann werden die obere Deckschicht und das Gewebe,
die breiter als die obere Kernschicht sind, auf die Oberseite der Bodenkernschicht in Anlage an die Bodendeckschicht umgelegt,
wodurch eine Gewebeumhüllung um die Verstärkungsteile geschaffen
wird· Dann wird der untere Strangpreßschuh oberhalb der auf diese Weise gebildeten Verbindungsstelle an den richtigen Punkten
angeordnet, und der vollständige Gurt ist fertig zum Verbringen in die Presse. In der Presse wird der Gurt der Presswirkung ausgesetzt
und gehärtet. Darin wird der Gurt auf einen Prüf tisch bewegt
und dann auf eine Gurttrommel an der Ausgangsseite der Presse aufgewickelt. Ist die erforderliche Gurtlänge hergestellt,
wird der Gurt abgeschnitten und entfernt.
Die Verstärkungsteile können sich bis an die Außenkanten
des Gurts erstrecken, um es gegebenenfalls eingeschlossener Luft zu ermöglichen, zwischen den Schichten längs der Verstärkungsteile
und damit aus den Seiten der Presse zu entweichen.
Der Fördergurt nach Mg· 2, der in zusammengebautem Zustand
dargestellt ist, entspricht dem in Pig. 1 gezeigten Gurt mit der
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Ausnahme, daß ein einziges, kontinuierliches Verstärkungsteil
von gewellter Form anstelle einer Reihe von einzelnen Verstärkungsteilen vorgesehen isto
Bei der Anordnung nach Fig. 3 umfaßt der Fördergurt ein kontinuierliches Verstärkungsteil 10 von gewellter Form, das in
Deckschichten 13 aus Kunststoff bzw» Kunstharz eingebettet ist. Die Deckschichten können über das Verstärkungsteil 10 gegossen
werden, um eine glatte Oberseite und Unterseite zu erhalten.
Die Werkstoffe des Verstärkungsteils 10 und der Schichten 13 " müssen miteinander kompatibel sein, so daß eine feste Bindung
zwischen ihnen erhalten wird. Das Verstärkungsteil 10 ist vorzugsweise
aus einem Kunststoff hergestellt. Beispielsweise können die Deckschichten aus flexiblem Polyvenylchlorid und das
Verstärkungsteil 10 aus steifem Polyvenylchlorid bestehen. Auf
diese Weise wird ein ganz aus Kunststoff bestehender Gurt erhalten, ohne daß es nötig ist, ein Textilmaterial einzubringen.
Die vorbeschriebenen Verfahren zur Herstellung von Fördergurten sind wirtschaftlicher als die Verfahren unter Verwendung
von geschnittenen Füllblöcken oder Füllstreifen mit Verstärkungsstangen
von tiefem Querschnitt, wie es bisher üblich h war.
Obwohl die Erfindung insbesondere bei Fördergurten mit einer Unterstützung im bekannten Bereich und einem Antrieb
mittels Seilen oder Kabeln anwendbar ist, kann sie auch bei an deren Fördergurten angewendet werden.
Ansprüche
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Claims (1)
- ANSPRÜCHEVerfahren zum Herstellen eines Fördergurts mit seitlichsteifen Verstärkungseinlagen, die über die Fördergurtlänge vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet , daß die Verstärkungseinlagen in Deckschichten eingebettet werden, die eine Gesamtdicke aufweisen, die wenigstens so groß wie die Gesamttiefe der Verstärkungseinlagen und im wesentlichen größer als die Querschnittsdicke der Verstärkungseinlagen ist.2. Verfahren zum Herstellen eines Fördergurts mit seitlich steifen Verstärkungseinlagen, die über die Fördergurtlänge vorgesehen sind, dadurch -gekennze ichnet , daß Kernschichten aus Elastomermaterial oberhalb und unterhalb der seitlich steifen Vers tärkungs einlagen vorgesehen werden, wobei die Kernschichten eine Gesamtdicke aufweisen, die wenigstens so groß wie die Gesamttiefe der Verstärkungseinlagen und im wesentlichen größer als die Querschnittsdicke der Verstärkungseinlagen ist, daß ein Textilmaterial oberhalb und unterhalb der Kernschicht und eine Deckschicht aus Elastomermaterial oberhalb und unterhalb des Textilmaterial angeordnet wird und daß die gesamte Anordnung unter Anwendung von Druck und Wärme miteinander verbunden wird, so daß die Verstärkungseinlagen in die Kernschichten eingebettet werden.3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Kernschichten eine Dicke aufweist, die im wesentlichen größer als die Querschnittsdicke der Verstärkungseinlagen ist.Verfahren nach Anspruch 2 oder 3 , dadurch g e k e n n -10 9 8 7 3/135 7206U64zeichnet , daß jede Kernschicht aus einem kontinuierlichen Flachmaterial besteht,5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4» dadurch gekennzeichnet, daß die Kernschichten vor dem Aufbringen mittels Kalander mit dem Textilmaterial verbunden wurden·6· Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzei ch-n e t , daß die Deckschichten auf die Verstärkungseinlagen gegossen oder geformt werden.7· Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6 , dadurchgekennze ichne t , daß Verstärkungseinlagen verwendet werden, die im Längsschnitt gerippt oder gewellt sind,8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7 t dadurch gekennzeichnet, daß eine Reihe von einzelnen Verstärkungsteilen vorgesehen sind, die sich seitlich des Gurts erstrecken.9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet , daß ein in Gurtlängsrichtung fortlaufendes Verstärkungsteil verwendet wird.109828/13B7
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