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DE2063464A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Beleimen von Zigarren- oder Zigarilloenden - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Beleimen von Zigarren- oder Zigarilloenden

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Publication number
DE2063464A1
DE2063464A1 DE19702063464 DE2063464A DE2063464A1 DE 2063464 A1 DE2063464 A1 DE 2063464A1 DE 19702063464 DE19702063464 DE 19702063464 DE 2063464 A DE2063464 A DE 2063464A DE 2063464 A1 DE2063464 A1 DE 2063464A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rod
shaped
adhesive
shaped articles
articles
Prior art date
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Pending
Application number
DE19702063464
Other languages
English (en)
Inventor
Wilfried 2000 Hamburg Oeser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koerber AG
Original Assignee
Hauni Werke Koerber and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hauni Werke Koerber and Co KG filed Critical Hauni Werke Koerber and Co KG
Priority to DE19702063464 priority Critical patent/DE2063464A1/de
Priority to NL7112659A priority patent/NL7112659A/xx
Priority to FR7141884A priority patent/FR2119335A5/fr
Publication of DE2063464A1 publication Critical patent/DE2063464A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C1/00Elements of cigar manufacture
    • A24C1/26Applying the wrapper
    • A24C1/34Adhesive-applying means

Landscapes

  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)

Description

WERKE KÖRBER 4 CO. KG. HAMBURG
Bergedorf, den 21. Dezember 1970 Patent !Fi/Öch
Stichwort: ZG-Mundstüok-aufsetzep-beleimen-ringförmig - A 1136
Verfahren und Vorrichtung zum Beleimen von Zigarren- oder Zigarilloenden
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Auftragen eines Klebstoffes auf die Enden von kontinuierlich geförderten stabförmigen Artikeln der tabakverarbeitenden Industrie, z.B. Zigarren oder Zigarillos, um diese anschließend mit einem Mundstück zu verbinden.
Die Erfindung betrifft außerdem eine Vorrichtung zum Auftra- _
gen eines Klebstoffes auf die Enden von kontinuierlich ge- ™
förderten stabförmigen Artikeln der tabakverarbeitenden Industrie, z.B. Zigarren oder Zigarillos, um diese anschliessend mit einem Mundstück zu verbinden.
Im folgenden wird nur noch von Zigarren gesprochen, wobei sinngemäß das Gesagte auch für Zigarillos und andere stabförmige Artikel der tabakverarbeitenden Industrie gelten soll.
Zigarren, die mit Mundstücken versehen werden, sollten möglichst eine unlösbare Verbindung aufweisen. Der Raucher hält meistens die Zigarre am Mundstück, und wenn er beispielsweise die Asche abklopft, darf sich die Verbindung Mundstück-Zigarre nicht lösen. Auch sollte die Verbindung allseitig dicht φ sein, damit keine ITebenluft zwischen Mundstück und Zigarre in den Rauch gelangen kann.
Zum Verbinden von Zigarren mit Mundstücken ist ein Verfahren bekannt, bei dem die Zigarren an ihrem einen Ende mit einem Tupfer Klebstoff versehen werden, worauf die Mundstücke unter gleichzeitiger relativer Drehbewegung auf die Zigarren aufgeschoben werden.
Bei diesem Verfahren ist nicht sichergestellt, daß der Klebstoff um das ganze Zigarrenende verteilt wird. Es besteht die Gefahr einer einseitigen und damit unsicheren und undichten Verklebung.
- 2 209827/0391
Stw.: ZG-Mundstuck-aufsetzen-tieleimen-ringformig - A 1136 ,," Bergedorf, den 21. Dezember 1970
Da die Zigarrenköpfe in ihrer Form nicht einheitlich und v gleichmäßig ausfallen, ist durch die Drehbewegung des Mundstückes beim Aufschieben auf die Zigarre ein Verletzen der- " selben möglich. ITm die Mundstücke während ihrer !Förderung ' in axialer Richtung gleichzeitig radial zu drehen, ist eine Vorrichtung mit erheblichem konstruktiven Aufwand erforderlich. Diese bekannte Vorrichtung arbeitet außerdem intermittierend und hat somit naturgemäß eine relativ geringe Leistung.
Aufgabe der Erfindung ist, kontinuierlich geförderte Zigarren an ihren Enden derart mit Klebstoff zu versehen, daß diese anschließend schonend und mit einfachen Mitteln mit Mundstücken fest verbunden werden können.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch ein Verfahren gelöst, bei dem die stabförmigen Artikel an einer Auftragvorrichtung vorbeigefördert werden, die stabförmigen Artikel während dieser Förderung um ihre Längsachse gedreht werden und der Klebstoff während dieser Drehung auf die" Enden der stabförmigen Artikel aufgetragen wird.
Um die Zigarren während ihrer kontinuierlichen Förderung um ihre Längsachse zu drehen und dabei die Enden der Zigarren mittels einer stationären Auftragvorrichtung mit Klebstoff zu versehen, werden gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung die stabförmigen Artikel durch Reibung an mindestens zwei Flächen, die sich relativ zueinander bewegen, um ihre Längsaobse gedreht. Eine Synchronisation von Drehen der stabförmigen Artikel und Auftragen von Klebstoff auf deren Enden wird gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung dadurch erzielt, daß die stabförmigen Artikel während des .Auftragens des Klebstoffes von der Auftragvorrichtung um ihre Längsachse gedreht werden. Die Zigarren fallen, auch wenn sie im Strangverfahren hergestellt werden, in ihrer Form etwas unterschiedlich aus. So sind sie z.B. häufig um ihre Längsachse gebogen. Hierdurch können beim Aufschieben der Mundstücke Schwierigkeiten auftreten, weil dann die Zigarrenenden nicht genau
- 3 2098 27 /0391
Stw.: Zf^-Mundstück-a^fsetzen-beleimen-ringförmig ~A 1136 Bergedorf, den 21. Dezember 1970
mit den Mundstücken fluchten und die Kanten der Mundstücke laeim Aufschieben die Stirnfläche der Zigarren treffen. Dies wird durch ein weiteres Merkmal der Erfindung verhindert, indem die Enden der stabförmigen Artikel vor dem Auftragen des Klebstoffes verformt werden. Bei einer konischen Verformung der Zigarrenenden zentrieren sich die Mundstücke von selbst beim Aufschieben.
Die vorgenannte Vorrichtung, die zum Ausüben des Verfahrens dient, ist dadurch gekennzeichnet, daß einem kontinuierlich angetriebenen Förderer für stabförmige Artikel mit Aufnahmen für diese Artikel eine Auftragvorrichtung zum Auftragen des Klebstoffes auf die Enden der stabförmigen Artikel zugeordnet ist, und daß Mittel vorgesehen sind, die die stabförmigen Artikel während des Auftragens des Klebstoffes um ihre Längsachse drehen. Zum Drehen der stabförmigen Artikel um ihre Längsachse während ihrer gleichzeitigen kontinuierlichen Förderung ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Torrichtung derart ausgebildet, daß der kontinuierlich angetriebene Förderer eine Fläche zum Mitnehmen der stabförmigen Artikel aufweist, daß dem Förderer eine weitere Fläche zugeordnet ist, daß sich die genannten Flächen relativ zueinander bewegen und so angeordnet sind, daß die stabförmigen Artikel durch Reibung zwischen den Flächen und den stabförmigen Artikeln um ihre Längsachse gedreht werden. Weiterhin sieht die Erfindung vor, daß eine der beiden Flächen mit aufzutragendem Klebstoff versehen ist. Zu diesem Zweck ist diese Fläche als endloser Förderer ausgebildet, der auch zum Heranfördern des Klebstoffes dient. Zum sicheren Aufschieben der Mundstücke auf die stabförmigen Artikel ist der Auftragvorrichtung nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung eine Einrichtung zum verformen der Enden der stabförmigen Artikel vorgeordnet. Um die an ihren Enden mit Klebstoff verstionen stabförmigen Artikel mit Mundstücken zu verbinden, ist der Auftragvorrichtung eine kontinuierlich arbeitende Anordnung mit Aufnahmen für die stabförmigen Artikel
2 (J 9 8 2 7 / (J 3 9 1
Stw.j ZG-Mundstück-aufsetzen-beleimen-ringförmig - A 1136 Bergedorf, den 21. Dezember 1970
und für Mundstücke sowie mit Mitteln zum Aufeinanderzubewegen der stäbförmigen Artikel und Mundstücken nachgeordnet. Konstruktiv wenig aufwendige und von einem einfachen Antrieb zu bewegende Mittel zum Aufeinanderzubewegen von stabförmigen Artikeln und Mundstücken sind naclr einem weiteren Kennzeichen der Erfindung Stößel, die zweckmäßigerweise alle von einer gemeinsamen Steueranordnung angetrieben werden. Um Mundstücke und stabförmige Artikel, die in den Aufnahmen zueinander ausgerichtet sind, geführt zusammenbringen zu können, sind nach einem letzten Merkmal der Erfindung koaxial angeordnete separate Aufnahmen für stabförmige Artikel und Mundstücke vorgesehen, und die Aufnahmen werden von den Stößeln aufeinander zu bewegt.
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispieles unter Bezugnahme auf die Zeichnung erlärtert. Es zeigen: „
Figur 1 sohematisch eine Anlage zum Behandeln der En
den von stäbförmigen Artikeln und zum Aufsetzen von Mundstücken auf diese Enden,
Figur 2 in vergrößertem Maßstab eine Auftragvorrichtung
aus Figur 1 zum Auftragen von Klebstoff auf die Enden von stabförmige» Artikeln,
Figur 3 einen Schnitt nach Linie III-III der Anord
nung aus Figur 1 zum Aufsetzen von Mundstücken auf die Enden von stabförmigen Artikeln.
Die Anlage der Figur 1 zum Behandeln der Enden von stabförmigen Artikeln und zum Aufsetzen von Mundstücken auf diese Enden besteht aus einer kontinuierlich arbeitenden Einrichtung zum Verformen der Enden von stabförmigen Artikeln, z.B. einem Kopfformer 1 vom Typ Variomat-S der Hauni-Werke, Hamburg-Bergedorf, einem kontinuierlich angetriebenen Förderer 2 zum Abfördern der stabförmigen Artikel vom Kopfformer 1 und zum Zufördern zu einer ebenfalls kontinuierlich arbeitenden Mundstückaufsetzanordnung 3 sowie einer dem Förderer
209 i3 27/0391
Stw.: ZG-Mundstück-aufsetzen-beleimen-ringförinig - A 1156 Bergedorf, den 21. Dezember 1970
zugeordneten Auftragvorrichtung 4 zum Auftragen von Klebstoff 29 auf die Enden der stabförmigeη Artikel 7. Der Kopf former 1 weist einen Förderer 6 zum tieranf ordern von doppellangen Zigarren 7, z.B. von einer Strangmaschine, auf. Eine Bohrtrommel 8 mit Bohrköpfen 9 dient zum Aufbohren der Enden (Köpfe) der Zigarren 7. Zwischen Förderer und Bohrtrommel 8 sind eine Übergabetrommel 11 und eine Ausrichttrommel 12 zum Ausrichten der doppellangen Zigarren vor dem Übergeben auf die Bohrtrommel 8 angeordnet. Eine weitere Übergabetrommel 13 stellt eine Verbindung her zwischen der Bohrtrommel 8 und einem Kopfformrevolver 14 mit steuerbaren Formzangen 16 zum Verformen der aufgebohrten Enden (Köpfe) der doppellangen Zigarren 7. Eine Übergabetrommel 17 verbindet den Kopfformrevolver 14 mit dem Förderer 2. Dieser Förderer 2 besteht (siehe auch Figur 2) aus zwei Ketten 18, mit Aufnahmen 21, die von Stegen 20, 22 mit Flächen 23, 25 begrenzt werden. Die Ketten 18, 19 sind um Rollenpaare 24» 26 umgelenkt, von denen das Rollenpaar 24 von dem nicht sichtbaren Antrieb des Kopfformers 1 angetrieben wird. Dem Förderer 2 zugeordnet ist eine Auftragvorrichtung 4 zum Auftragen von Klebstoff auf die verformten Enden der doppellangen Zigarren Die Auftragvorrichtung 4 weist ;je eine Klebst off behälter 27, 28 an den Außenseiten der Ketten 18, 19 (siehe Figur 2) auf mit Klebstoff 29. AIa Klebstoff kann z.B. ein StärkeIeim oder aber auch öin Heißschmelzkleber vorwendet werden, wozu dann allerdings die Auftragvorrichtung 4 beheizt sein müßte. Jeder Klebstoffbehälter 27, 28 beinhaltet einen endlosen Förderer 31, 32 in Form von FÖrderbändorn 33, 34, woIohe über Rollen 36, 37 bzw, 38, 39 geführt sind mid in dem Klöbstoff 29 eintauchen. Bio RoILe 37 das ffürdorors- 31 und die Rolle 39 des Förderers 32 sind auf einer gemeinsamen Welle 41 befestigt, die von einem an den Klebstoffbehälter 27 geflanschten Elektromotor 42 derart angetrieben wird, daß sich die Förderbänder 33, 34 in Richtung der Pfeile 43 bewegen. Die Auftragvorrichtung 4 ist gegenüber dem Förderer 2
7 O ') -> ■ 7 / O Ί .'J I
Stw.: ZG-Mundstück-aufsetzen-beleimen-ringförmig - A 1136 " liergedorf, den 21. Dezember 1970
derart angeordnet, daß Flächen 44, 46 der Förderbänder 33, 34 etwas höher liegen als die Ketten 18, 19, aui denen die Zigarren 7 in Richtung von Pfeil 47 gefördert werden» Die Flächen 44, 46 bewegen sich folglich relativ zu den Flächen 23, 25. Die Flächen 44, 46 bilden mit den Flächen 23, 25 der Stege 20, 22 des Förderers 2 ein Mittel zum Drehen der stabföi?- migen Artikel 7, denn die stabförmigen Artikel 7 werden, wenn sie mit ihren verformten Enden im Bereich der Rollen 24, 26 auf die Flächen 44, 46 der angetriebenen leimfördernden Förderbänder 33, 34 auflaufen, von den Ketten 18, 19 abgehoben. Mittels der Stege 20, 22 des Förderers 2 werden Zigarren 7 an den Flächen 23, 25 weiter in Richtung von Pfeil 47 bewegt, wobei sie gleichzeitig durch die relative Bewegung der Flächen 44, 46 zu den Flächen 23, 25 durch Reibung zwischen diesen Flächen um ihre Längsachse in Richtung von Pfeil 48 gedreht werden. Bei diesem Drehen wird von den Förderbändern 33, 34 auf die Enden der stabförmigen Artikel7 ein Klebstoffring 49 aufgetragen.
Eine Übergabetrommel 5 1 verbindet den Förderer 2 mit einer Verbindungstrommel 52 der Mundstückaufsetzanordnung 3. Die Verbindungstrommel 52 wird ebenfalls von dem nicht sichtbaren Antrieb des Kopfformers 1 angetrieben. Die Verbindungstrommel 52 hat Aufnahmen 53 (Figur 3) für die Zigarren 7, denen koaxial an den Seiten Aufnahmen 54 für Mundstücke 56 zugeordnet sind. Die Aufnahmen 54 für die Mundstücke 56 haben Mittel in Form von Stößeln 57 aim Bewegen der Aufnahmen 54 in. Richtung von Pfeilen 60 auf die AufBahnisn 53 für die Zigarren 7 zu. Mit dieser Bewegung worden die in den Aufnahmen 54 liegenden Mundstüßkö 56 auf diü mit einem Klebstoffring 49 versehenen Enden der Zigarren 7 aufgeschoben. Zum Steuern der Stößel 57 dienen Steueranordnungen 58 in Form von stationären Kurven 59, auf denen die Stößel 57 mittels Rollen 61 abrollen. Druckfedern 70 der Stößel 57 pressen die Rollen 61 an die Kurven 59. Die Mundstücke 56 Bind aiii) ninom Vorrat 62 über awei Rutschen 63, 65 zwo i Übüfgabobroimuuln 64, 66 (vordeokt)
(J .j j, -., 7 / ,j -j <j ) BAD
Stw.ί ZG-Mundstüok-aufsetzen-beleimen-ringförmig - A 1136 Bergedorf, den 21. Dezember 1970
zuführbar, die zum Ablegen der Mundstücke 56 in die Aufnahmen 54 der Verbindungstrommel 52 dienen. Eine Schneideinrichtung 67 mit einem angetriebenen Kreismesser 68 ist im Bereich des Umfanges der Verbindungstrommel 52 angeordnet zum Trennen der mit Mundstücken 56 versehenen doppfcllangen Zigarren 7 in einfach lange Zigarren. Die Aufnahmen 53 für die doppellangen Zigarren weisen deshalb in ihrer Mitte Ausnehmungen für das Kreismesser 68 auf. Eine Abgabetrommel 71 ist vorgesehen zum Abnehmen fier Einzelmundstückzigarren 73 von der Verbindungstrommel 52 und zum Abgeben an einen Abförderer
Wirkungsweise der Anlage gemäß den Figuren 1 bis 3: Die doppellangen Zigarren werden von dem Förderer 6 an die Übergabetrommel 11 abgegeben. Von dieser werden sie mittels der Ausrichttrommel 12 übernommen und während ihrer Förderung zu der Bohrtrommel 8 in ihrer Längsrichtung zur Trommelmitte hin ausgerichtet. Auf der Bohrtrommel 8 werden die Enden der doppellangen Zigarren 7 von den Bohrköpfen 9 ausgebohrt, worauf sie von der Übergabetrommel 13 von der Bohrtrommel 8 abgenommen werden und dem Kopfformrevolver 14 zugefördert werden. Hier werden die Zigarren 7 von den gesteuerten Formzangen 16 des Kopfformrevolvers 14 erfaßt, und indem sich die Formzangen schließen, werden die Enden der Zigarren 7 verformt. Diese Verformung wird erleichtert durch das vorherige Ausbohren der Zigarrenenden. Nach knapp einer Umdrehung des Kopfformrevolvers 14 werden die an ihren Enden verformten Zigarren 7 von der Übergabetrommel 17 aus den sich öffnenden Formzangen 16 entnommen und in die Aufnahmen 21 des Förderers 2 abgelegt. Von diesem Förderer 2 werden die Zigarren 7 zu der Auftragvorrichtung 4 gefördert, wo sie auf die bereits beschriebene Weise zwischen den Flächen 23, 25 der Stege 20, 22 des Förderers 2 und den Flächen 44, 46 der Förderbänder 33, 34 durch die Relativbewegung dieser Flächen zueinander (Pfeil 43 und 47) um ihre Längsachse gedreht werden, wobei gleichzeitig die Klebstoff 29 aus den
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Ütw. ; ZG-HmKlstüok-aufSGtzGn-bGleimen-ringföriaig - Λ 1156 orf, don 21. Dezember 1970
lilebstoffbehältern 27, 28 fördernden Förderbänder 33, 34 die. verformten Enden der Zigarren 7 mit einem Klebstoffring 49 versehen. Die Übergabetrommel 51 nimmt die so behandelten Zigarren 7 von dem Förderer 2 ab und legt sie in Aufnahmen 53 der Verbindungstrommel 52. Im Laufe der Förderung auf der Verbindungstrommel 52 werden in die den Aufnahmen 53 koaxial zugeordneten gelegt, die diesen über die Rutschen 63, 65 aus dem Vorrat 62 zugeführt werden. Im Verlauf der weiteren Förderung der Doppelzigarren 7 und der Mundstücke 56 auf der Verbindungstrommel 52 werden die Aufnahmen 54 über die Stössel 57. mittels der Kurven 59 in Richtung der Pfeile 60 auf die Aufnahmen 53 zu bewegt. Mit dieser .Bewegung werden die Mundstücke 56 auf die Doppelzigarren 7 aufgeschoben, wobei sie mittens der Klebstoffringe 49 fest miteinander verbunden werden. Im weiteren Verlauf der Förderung der nunmehr mit Mundstücken 56 versehenen doppellangen Zigarren 7 werden diese von der Schneideinrichtung 67 mittels ihres Kreismessers 68 in einzelne Mundstückzigarren 73 geschnitten. Diese werden von der Verbindungstrommel 52 an die Abgabetrommel 71 abgegeben und von dieser auf den Abförderer 72 gelegt, der sie beispielsweise zu einer Wendeeinrichtung zum Wenden der einen Reihe der.Mundstückzigarren 73 und zum Legen dieser in die Lücken der anderen Reihe fördert, so daß die Artikel in einheitlicher Ausrichtung anschließenden Verpackungsoperationen unterworfen werden können.
Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß mit geringem konstruktiven Aufwand die Enden von stabförmigen Artikeln der tabakverarbeitenden Industrie, auf die Mundstücke aufgesetzt werden sollen, um ihren gesamten Umfang herum mit Klebstoff versehen werden können, wodurch die Mundstücke durch einfaches Aufschieben mit den Artikeln sicher und luftdicht verbunden werden können. Zudem arbeitet die Vorrichtung gemäß der Erfindung kontinuierlich, so daß eine hohe Leistungsausbeute mit dieser Vorrichtung erzielt werden kann.
- Patentansprüche -
209827/0391

Claims (2)

  1. WERKE KÖRBER & CO. KG. HAMBURG 206 3^* 6 A
    Bergedorf, den 2 1. Dezember 1970 Patent fli/Soh
    Stw.; ZG-Muadstüokaufsetzen-beleimen-ringförinig - A 1156 Patentansprüche
    \J Verfahren zum Auftragen eines Klebstoffes auf die Enden von kontinuierlich geförderten stabförmigen Artikeln der tabakverarbeitenden Industrie, z.B. Zigarren oder Zigarillos, um diese anschließend mit einem Mundstück zu verbinden, dadurch gekennzeichnet, daß die stabförmigen Artikel (7) an einer Auftragvorrichtung (4) vorbeigefördert werden, daß die stabförmigen Artikel (7) während dieser Förderung um ihre Längsachse gedreht werden und daß der Klebstoff (29) während dieser Drehung auf die Enden der stabförmigen Artikel (7) aufgetragen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die stabförmigen Artikel (7) durch Reibung an mindestens zwei Flächen (23, 25, 44, 46), die sich relativ zueinander bewegen, um ihre Längsachse gedreht werden.
    5. Verfahren nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die stabförmigen Artikel (7) während des Auftragens des Klebstoffes (29) von der Auftragvorrichtung (4) um ihre Längsachse gedreht werden.
    4. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der stabförmigen Artikel (7) vor dem Auftragen des Klebstoffes (29) verformt werden.
    5. Vorrichtung zum Auftragen eines Klebstoffes auf die Enden von kontinuierlich geförderten stabförmigen Artikeln der tabakverarbeitenden Industrie, z.B. Zigarren oder Zigarillos, um diese anschließend mit einem Mundstück zu verbinden, insbesondere zum Ausüben des Verfahrens nach einem oder mehreren
    2ü 9 82 7/0391
    Stw,: ZG-Mundstück-aufsetzen-beleimen-ringförmig - A 1136 Bergedorf, den 21. Dezember 1970 , :
    der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß einem kontinuierlich angetriebenen Förderer (2) für stabförmige Artikel (7) mit Aufnahmen (21) für diese Artikel eine Auftragvorrichtung (,4J zum Auftragen des Klebstoffs (29) auf die Enden der stabförmigen Artikel (7) zugeordnet ist, und daß Mittel (23, 25, 44, 46) vorgesehen sind, die die stabförmigen Artikel (7) während des Auftragens des Klebstoffes (29) um ihre Längsachse drehen.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der kontinuierlich angetriebene Förderer (2) eine Fläche (23) zum Mitnehmen der stabförmigen Artikel (7) aufweist, daß dem Förderer (2) eine weitere Fläche (44} 46) zugeordnet ist, daß sich, die genannten Flächen relativ zueinander bewegen und so angeordnet sind, daß die stabförmigen Artikel (7) durch Reibung zwischen den Flächen (23, 25, 44, 46) und den stabförmigen Artikeln (7) um ihre Längsachse gedreht werden.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Fläche (44, 46) mit aufzutragendem Klebstoff (29) versehen ist.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 6 und/oder 7» dadurch gekennzeichnet, daß die mit Klebstoff (29) versehene Fläche (44746; ein endloser Förderer (-31$ 32) ist«,
    9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Auftragvorrichtung (4) eine Einrichtung (1) zum Verformen der Enden der stabförmigen Artikel (7) vorgeordnet ist.
    10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Auftragvorrichtung.(4) eine kontinuierlich arbeitende Anordnung (3) mit Aufnahmen (53, 54) für die stabförmigen Artikel (7) und für Mundstücke (56) sowie mit Mitteln (57) zum Aufeinanderzubewegen von stabförmige^, Artikeln (7) und Mundstücken (56) nachgeordnet ist.
    209827/0391
    * 2063AGA
    ί-Hw. : ZG-"Hnndf3iüoli-auJ'B(3izei]~l)Gleimei]-rii]{irörmig - Λ 1136 Borgedorf, don 21. Dezember 1970
    11. "Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet., daß die Mitte] κ um Aufe inander aubewe gen -von ütabförmigen Artikeln (7) und Mund η tüo Ir G ti (56; Stöi3el (37) sind, die von einer geraeinsamen Steueranordnung (58) angetrieben werden.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 10 und/oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß für £3tal)förmige Artikel ^7) und Hundstücke (5G; koaxial angeordnet ο ποparate Aufnahmen (55, 54) vorgesehen sind, und diese Aufnahmen von den Stößeln (57) aufeinander· zu "bewegt werden.
    ORIGINAL
    2 0 9827/0 3 91
    Lee rs e i t e
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