DE2063464A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Beleimen von Zigarren- oder Zigarilloenden - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Beleimen von Zigarren- oder ZigarilloendenInfo
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Description
WERKE KÖRBER 4 CO. KG. HAMBURG
Bergedorf, den 21. Dezember 1970
Patent !Fi/Öch
Verfahren und Vorrichtung zum Beleimen von Zigarren- oder
Zigarilloenden
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Auftragen eines Klebstoffes auf die Enden von kontinuierlich geförderten stabförmigen
Artikeln der tabakverarbeitenden Industrie, z.B. Zigarren oder Zigarillos, um diese anschließend mit einem
Mundstück zu verbinden.
Die Erfindung betrifft außerdem eine Vorrichtung zum Auftra- _
gen eines Klebstoffes auf die Enden von kontinuierlich ge- ™
förderten stabförmigen Artikeln der tabakverarbeitenden
Industrie, z.B. Zigarren oder Zigarillos, um diese anschliessend
mit einem Mundstück zu verbinden.
Im folgenden wird nur noch von Zigarren gesprochen, wobei sinngemäß das Gesagte auch für Zigarillos und andere stabförmige
Artikel der tabakverarbeitenden Industrie gelten soll.
Zigarren, die mit Mundstücken versehen werden, sollten möglichst eine unlösbare Verbindung aufweisen. Der Raucher hält
meistens die Zigarre am Mundstück, und wenn er beispielsweise die Asche abklopft, darf sich die Verbindung Mundstück-Zigarre
nicht lösen. Auch sollte die Verbindung allseitig dicht φ sein, damit keine ITebenluft zwischen Mundstück und Zigarre
in den Rauch gelangen kann.
Zum Verbinden von Zigarren mit Mundstücken ist ein Verfahren
bekannt, bei dem die Zigarren an ihrem einen Ende mit einem Tupfer Klebstoff versehen werden, worauf die Mundstücke
unter gleichzeitiger relativer Drehbewegung auf die Zigarren
aufgeschoben werden.
Bei diesem Verfahren ist nicht sichergestellt, daß der Klebstoff um das ganze Zigarrenende verteilt wird. Es besteht
die Gefahr einer einseitigen und damit unsicheren und undichten Verklebung.
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Stw.: ZG-Mundstuck-aufsetzen-tieleimen-ringformig - A 1136 ,,"
Bergedorf, den 21. Dezember 1970
Da die Zigarrenköpfe in ihrer Form nicht einheitlich und v
gleichmäßig ausfallen, ist durch die Drehbewegung des Mundstückes beim Aufschieben auf die Zigarre ein Verletzen der- "
selben möglich. ITm die Mundstücke während ihrer !Förderung '
in axialer Richtung gleichzeitig radial zu drehen, ist eine Vorrichtung mit erheblichem konstruktiven Aufwand erforderlich. Diese bekannte Vorrichtung arbeitet außerdem intermittierend
und hat somit naturgemäß eine relativ geringe Leistung.
Aufgabe der Erfindung ist, kontinuierlich geförderte Zigarren
an ihren Enden derart mit Klebstoff zu versehen, daß diese
anschließend schonend und mit einfachen Mitteln mit Mundstücken fest verbunden werden können.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch ein Verfahren gelöst,
bei dem die stabförmigen Artikel an einer Auftragvorrichtung vorbeigefördert werden, die stabförmigen Artikel
während dieser Förderung um ihre Längsachse gedreht werden und der Klebstoff während dieser Drehung auf die" Enden der
stabförmigen Artikel aufgetragen wird.
Um die Zigarren während ihrer kontinuierlichen Förderung um ihre Längsachse zu drehen und dabei die Enden der Zigarren
mittels einer stationären Auftragvorrichtung mit Klebstoff zu versehen, werden gemäß einer weiteren Ausgestaltung der
Erfindung die stabförmigen Artikel durch Reibung an mindestens zwei Flächen, die sich relativ zueinander bewegen, um ihre
Längsaobse gedreht. Eine Synchronisation von Drehen der stabförmigen
Artikel und Auftragen von Klebstoff auf deren Enden
wird gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung dadurch erzielt, daß die stabförmigen Artikel während des .Auftragens
des Klebstoffes von der Auftragvorrichtung um ihre Längsachse gedreht werden. Die Zigarren fallen, auch wenn sie im Strangverfahren
hergestellt werden, in ihrer Form etwas unterschiedlich aus. So sind sie z.B. häufig um ihre Längsachse gebogen.
Hierdurch können beim Aufschieben der Mundstücke Schwierigkeiten auftreten, weil dann die Zigarrenenden nicht genau
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Stw.: Zf^-Mundstück-a^fsetzen-beleimen-ringförmig ~A 1136
Bergedorf, den 21. Dezember 1970
mit den Mundstücken fluchten und die Kanten der Mundstücke
laeim Aufschieben die Stirnfläche der Zigarren treffen. Dies
wird durch ein weiteres Merkmal der Erfindung verhindert, indem die Enden der stabförmigen Artikel vor dem Auftragen
des Klebstoffes verformt werden. Bei einer konischen Verformung der Zigarrenenden zentrieren sich die Mundstücke von
selbst beim Aufschieben.
Die vorgenannte Vorrichtung, die zum Ausüben des Verfahrens dient, ist dadurch gekennzeichnet, daß einem kontinuierlich
angetriebenen Förderer für stabförmige Artikel mit Aufnahmen für diese Artikel eine Auftragvorrichtung zum Auftragen des
Klebstoffes auf die Enden der stabförmigen Artikel zugeordnet ist, und daß Mittel vorgesehen sind, die die stabförmigen
Artikel während des Auftragens des Klebstoffes um ihre Längsachse drehen. Zum Drehen der stabförmigen Artikel um
ihre Längsachse während ihrer gleichzeitigen kontinuierlichen Förderung ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die
Torrichtung derart ausgebildet, daß der kontinuierlich angetriebene
Förderer eine Fläche zum Mitnehmen der stabförmigen Artikel aufweist, daß dem Förderer eine weitere Fläche zugeordnet
ist, daß sich die genannten Flächen relativ zueinander bewegen und so angeordnet sind, daß die stabförmigen Artikel
durch Reibung zwischen den Flächen und den stabförmigen Artikeln um ihre Längsachse gedreht werden.
Weiterhin sieht die Erfindung vor, daß eine der beiden Flächen
mit aufzutragendem Klebstoff versehen ist. Zu diesem Zweck ist diese Fläche als endloser Förderer ausgebildet, der
auch zum Heranfördern des Klebstoffes dient. Zum sicheren Aufschieben der Mundstücke auf die stabförmigen Artikel ist
der Auftragvorrichtung nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung eine Einrichtung zum verformen der Enden der stabförmigen
Artikel vorgeordnet. Um die an ihren Enden mit Klebstoff verstionen stabförmigen Artikel mit Mundstücken zu verbinden, ist der Auftragvorrichtung eine kontinuierlich arbeitende
Anordnung mit Aufnahmen für die stabförmigen Artikel
2 (J 9 8 2 7 / (J 3 9 1
Stw.j ZG-Mundstück-aufsetzen-beleimen-ringförmig - A 1136
Bergedorf, den 21. Dezember 1970
und für Mundstücke sowie mit Mitteln zum Aufeinanderzubewegen
der stäbförmigen Artikel und Mundstücken nachgeordnet. Konstruktiv
wenig aufwendige und von einem einfachen Antrieb zu bewegende Mittel zum Aufeinanderzubewegen von stabförmigen
Artikeln und Mundstücken sind naclr einem weiteren Kennzeichen der Erfindung Stößel, die zweckmäßigerweise alle
von einer gemeinsamen Steueranordnung angetrieben werden. Um Mundstücke und stabförmige Artikel, die in den Aufnahmen
zueinander ausgerichtet sind, geführt zusammenbringen zu können, sind nach einem letzten Merkmal der Erfindung koaxial
angeordnete separate Aufnahmen für stabförmige Artikel und Mundstücke vorgesehen, und die Aufnahmen werden von den Stößeln
aufeinander zu bewegt.
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispieles unter
Bezugnahme auf die Zeichnung erlärtert. Es zeigen: „
Figur 1 sohematisch eine Anlage zum Behandeln der En
den von stäbförmigen Artikeln und zum Aufsetzen
von Mundstücken auf diese Enden,
Figur 2 in vergrößertem Maßstab eine Auftragvorrichtung
aus Figur 1 zum Auftragen von Klebstoff auf die Enden von stabförmige» Artikeln,
Figur 3 einen Schnitt nach Linie III-III der Anord
nung aus Figur 1 zum Aufsetzen von Mundstücken auf die Enden von stabförmigen Artikeln.
Die Anlage der Figur 1 zum Behandeln der Enden von stabförmigen
Artikeln und zum Aufsetzen von Mundstücken auf diese Enden besteht aus einer kontinuierlich arbeitenden Einrichtung
zum Verformen der Enden von stabförmigen Artikeln, z.B. einem Kopfformer 1 vom Typ Variomat-S der Hauni-Werke, Hamburg-Bergedorf,
einem kontinuierlich angetriebenen Förderer 2 zum Abfördern der stabförmigen Artikel vom Kopfformer 1 und zum
Zufördern zu einer ebenfalls kontinuierlich arbeitenden Mundstückaufsetzanordnung 3 sowie einer dem Förderer
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Stw.: ZG-Mundstück-aufsetzen-beleimen-ringförinig - A 1156
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zugeordneten Auftragvorrichtung 4 zum Auftragen von Klebstoff
29 auf die Enden der stabförmigeη Artikel 7. Der Kopf former 1 weist einen Förderer 6 zum tieranf ordern
von doppellangen Zigarren 7, z.B. von einer Strangmaschine, auf. Eine Bohrtrommel 8 mit Bohrköpfen 9 dient zum Aufbohren
der Enden (Köpfe) der Zigarren 7. Zwischen Förderer und Bohrtrommel 8 sind eine Übergabetrommel 11 und eine
Ausrichttrommel 12 zum Ausrichten der doppellangen Zigarren
vor dem Übergeben auf die Bohrtrommel 8 angeordnet. Eine weitere Übergabetrommel 13 stellt eine Verbindung her zwischen
der Bohrtrommel 8 und einem Kopfformrevolver 14 mit steuerbaren Formzangen 16 zum Verformen der aufgebohrten Enden (Köpfe)
der doppellangen Zigarren 7. Eine Übergabetrommel 17 verbindet den Kopfformrevolver 14 mit dem Förderer 2. Dieser
Förderer 2 besteht (siehe auch Figur 2) aus zwei Ketten 18, mit Aufnahmen 21, die von Stegen 20, 22 mit Flächen 23, 25
begrenzt werden. Die Ketten 18, 19 sind um Rollenpaare 24»
26 umgelenkt, von denen das Rollenpaar 24 von dem nicht sichtbaren Antrieb des Kopfformers 1 angetrieben wird. Dem Förderer
2 zugeordnet ist eine Auftragvorrichtung 4 zum Auftragen von
Klebstoff auf die verformten Enden der doppellangen Zigarren Die Auftragvorrichtung 4 weist ;je eine Klebst off behälter 27,
28 an den Außenseiten der Ketten 18, 19 (siehe Figur 2) auf mit Klebstoff 29. AIa Klebstoff kann z.B. ein StärkeIeim
oder aber auch öin Heißschmelzkleber vorwendet werden, wozu
dann allerdings die Auftragvorrichtung 4 beheizt sein müßte.
Jeder Klebstoffbehälter 27, 28 beinhaltet einen endlosen
Förderer 31, 32 in Form von FÖrderbändorn 33, 34, woIohe
über Rollen 36, 37 bzw, 38, 39 geführt sind mid in dem Klöbstoff
29 eintauchen. Bio RoILe 37 das ffürdorors- 31 und die
Rolle 39 des Förderers 32 sind auf einer gemeinsamen Welle 41 befestigt, die von einem an den Klebstoffbehälter 27
geflanschten Elektromotor 42 derart angetrieben wird, daß sich die Förderbänder 33, 34 in Richtung der Pfeile 43 bewegen.
Die Auftragvorrichtung 4 ist gegenüber dem Förderer 2
7 O ') ->
■ 7 / O Ί .'J I
Stw.: ZG-Mundstück-aufsetzen-beleimen-ringförmig - A 1136 "
liergedorf, den 21. Dezember 1970
derart angeordnet, daß Flächen 44, 46 der Förderbänder 33,
34 etwas höher liegen als die Ketten 18, 19, aui denen die
Zigarren 7 in Richtung von Pfeil 47 gefördert werden» Die
Flächen 44, 46 bewegen sich folglich relativ zu den Flächen 23, 25. Die Flächen 44, 46 bilden mit den Flächen 23, 25 der
Stege 20, 22 des Förderers 2 ein Mittel zum Drehen der stabföi?-
migen Artikel 7, denn die stabförmigen Artikel 7 werden, wenn
sie mit ihren verformten Enden im Bereich der Rollen 24, 26 auf die Flächen 44, 46 der angetriebenen leimfördernden Förderbänder
33, 34 auflaufen, von den Ketten 18, 19 abgehoben. Mittels der Stege 20, 22 des Förderers 2 werden Zigarren 7
an den Flächen 23, 25 weiter in Richtung von Pfeil 47 bewegt, wobei sie gleichzeitig durch die relative Bewegung der Flächen
44, 46 zu den Flächen 23, 25 durch Reibung zwischen diesen Flächen um ihre Längsachse in Richtung von Pfeil 48 gedreht
werden. Bei diesem Drehen wird von den Förderbändern 33, 34 auf die Enden der stabförmigen Artikel7 ein Klebstoffring
49 aufgetragen.
Eine Übergabetrommel 5 1 verbindet den Förderer 2 mit einer
Verbindungstrommel 52 der Mundstückaufsetzanordnung 3. Die Verbindungstrommel 52 wird ebenfalls von dem nicht sichtbaren
Antrieb des Kopfformers 1 angetrieben. Die Verbindungstrommel 52 hat Aufnahmen 53 (Figur 3) für die Zigarren 7, denen koaxial
an den Seiten Aufnahmen 54 für Mundstücke 56 zugeordnet
sind. Die Aufnahmen 54 für die Mundstücke 56 haben Mittel in
Form von Stößeln 57 aim Bewegen der Aufnahmen 54 in. Richtung von
Pfeilen 60 auf die AufBahnisn 53 für die Zigarren 7 zu.
Mit dieser Bewegung worden die in den Aufnahmen 54 liegenden Mundstüßkö 56 auf diü mit einem Klebstoffring 49 versehenen
Enden der Zigarren 7 aufgeschoben. Zum Steuern der Stößel 57 dienen Steueranordnungen 58 in Form von stationären Kurven
59, auf denen die Stößel 57 mittels Rollen 61 abrollen. Druckfedern 70 der Stößel 57 pressen die Rollen 61 an die Kurven
59. Die Mundstücke 56 Bind aiii) ninom Vorrat 62 über awei
Rutschen 63, 65 zwo i Übüfgabobroimuuln 64, 66 (vordeokt)
(J .j j, -., 7 / ,j -j <j ) BAD
Stw.ί ZG-Mundstüok-aufsetzen-beleimen-ringförmig - A 1136
Bergedorf, den 21. Dezember 1970
zuführbar, die zum Ablegen der Mundstücke 56 in die Aufnahmen
54 der Verbindungstrommel 52 dienen. Eine Schneideinrichtung 67 mit einem angetriebenen Kreismesser 68 ist im Bereich des
Umfanges der Verbindungstrommel 52 angeordnet zum Trennen der mit Mundstücken 56 versehenen doppfcllangen Zigarren 7
in einfach lange Zigarren. Die Aufnahmen 53 für die doppellangen Zigarren weisen deshalb in ihrer Mitte Ausnehmungen
für das Kreismesser 68 auf. Eine Abgabetrommel 71 ist vorgesehen zum Abnehmen fier Einzelmundstückzigarren 73 von der
Verbindungstrommel 52 und zum Abgeben an einen Abförderer
Wirkungsweise der Anlage gemäß den Figuren 1 bis 3:
Die doppellangen Zigarren werden von dem Förderer 6 an die Übergabetrommel 11 abgegeben. Von dieser werden sie mittels
der Ausrichttrommel 12 übernommen und während ihrer Förderung
zu der Bohrtrommel 8 in ihrer Längsrichtung zur Trommelmitte
hin ausgerichtet. Auf der Bohrtrommel 8 werden die Enden der doppellangen Zigarren 7 von den Bohrköpfen 9 ausgebohrt,
worauf sie von der Übergabetrommel 13 von der Bohrtrommel 8
abgenommen werden und dem Kopfformrevolver 14 zugefördert werden. Hier werden die Zigarren 7 von den gesteuerten Formzangen
16 des Kopfformrevolvers 14 erfaßt, und indem sich die Formzangen schließen, werden die Enden der Zigarren 7
verformt. Diese Verformung wird erleichtert durch das vorherige Ausbohren der Zigarrenenden. Nach knapp einer Umdrehung
des Kopfformrevolvers 14 werden die an ihren Enden verformten
Zigarren 7 von der Übergabetrommel 17 aus den sich öffnenden Formzangen 16 entnommen und in die Aufnahmen 21 des
Förderers 2 abgelegt. Von diesem Förderer 2 werden die Zigarren 7 zu der Auftragvorrichtung 4 gefördert, wo sie auf
die bereits beschriebene Weise zwischen den Flächen 23, 25
der Stege 20, 22 des Förderers 2 und den Flächen 44, 46 der Förderbänder 33, 34 durch die Relativbewegung dieser
Flächen zueinander (Pfeil 43 und 47) um ihre Längsachse gedreht werden, wobei gleichzeitig die Klebstoff 29 aus den
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Ütw. ; ZG-HmKlstüok-aufSGtzGn-bGleimen-ringföriaig - Λ 1156
orf, don 21. Dezember 1970
lilebstoffbehältern 27, 28 fördernden Förderbänder 33, 34 die. verformten Enden der Zigarren 7 mit einem Klebstoffring 49
versehen. Die Übergabetrommel 51 nimmt die so behandelten Zigarren 7 von dem Förderer 2 ab und legt sie in Aufnahmen
53 der Verbindungstrommel 52. Im Laufe der Förderung auf der
Verbindungstrommel 52 werden in die den Aufnahmen 53 koaxial zugeordneten gelegt, die diesen über die Rutschen 63, 65
aus dem Vorrat 62 zugeführt werden. Im Verlauf der weiteren Förderung der Doppelzigarren 7 und der Mundstücke 56 auf der
Verbindungstrommel 52 werden die Aufnahmen 54 über die Stössel 57. mittels der Kurven 59 in Richtung der Pfeile 60 auf
die Aufnahmen 53 zu bewegt. Mit dieser .Bewegung werden die
Mundstücke 56 auf die Doppelzigarren 7 aufgeschoben, wobei sie mittens der Klebstoffringe 49 fest miteinander verbunden
werden. Im weiteren Verlauf der Förderung der nunmehr mit Mundstücken 56 versehenen doppellangen Zigarren 7 werden
diese von der Schneideinrichtung 67 mittels ihres Kreismessers
68 in einzelne Mundstückzigarren 73 geschnitten. Diese werden von der Verbindungstrommel 52 an die Abgabetrommel 71
abgegeben und von dieser auf den Abförderer 72 gelegt, der sie beispielsweise zu einer Wendeeinrichtung zum Wenden der
einen Reihe der.Mundstückzigarren 73 und zum Legen dieser in die Lücken der anderen Reihe fördert, so daß die Artikel
in einheitlicher Ausrichtung anschließenden Verpackungsoperationen
unterworfen werden können.
Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß mit geringem konstruktiven Aufwand die Enden von stabförmigen Artikeln
der tabakverarbeitenden Industrie, auf die Mundstücke aufgesetzt
werden sollen, um ihren gesamten Umfang herum mit Klebstoff versehen werden können, wodurch die Mundstücke
durch einfaches Aufschieben mit den Artikeln sicher und luftdicht verbunden werden können. Zudem arbeitet die Vorrichtung
gemäß der Erfindung kontinuierlich, so daß eine hohe Leistungsausbeute mit dieser Vorrichtung erzielt werden kann.
- Patentansprüche -
209827/0391
Claims (2)
- WERKE KÖRBER & CO. KG. HAMBURG 206 3^* 6 ABergedorf, den 2 1. Dezember 1970 Patent fli/SohStw.; ZG-Muadstüokaufsetzen-beleimen-ringförinig - A 1156 Patentansprüche\J Verfahren zum Auftragen eines Klebstoffes auf die Enden von kontinuierlich geförderten stabförmigen Artikeln der tabakverarbeitenden Industrie, z.B. Zigarren oder Zigarillos, um diese anschließend mit einem Mundstück zu verbinden, dadurch gekennzeichnet, daß die stabförmigen Artikel (7) an einer Auftragvorrichtung (4) vorbeigefördert werden, daß die stabförmigen Artikel (7) während dieser Förderung um ihre Längsachse gedreht werden und daß der Klebstoff (29) während dieser Drehung auf die Enden der stabförmigen Artikel (7) aufgetragen wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die stabförmigen Artikel (7) durch Reibung an mindestens zwei Flächen (23, 25, 44, 46), die sich relativ zueinander bewegen, um ihre Längsachse gedreht werden.5. Verfahren nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die stabförmigen Artikel (7) während des Auftragens des Klebstoffes (29) von der Auftragvorrichtung (4) um ihre Längsachse gedreht werden.4. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der stabförmigen Artikel (7) vor dem Auftragen des Klebstoffes (29) verformt werden.5. Vorrichtung zum Auftragen eines Klebstoffes auf die Enden von kontinuierlich geförderten stabförmigen Artikeln der tabakverarbeitenden Industrie, z.B. Zigarren oder Zigarillos, um diese anschließend mit einem Mundstück zu verbinden, insbesondere zum Ausüben des Verfahrens nach einem oder mehreren2ü 9 82 7/0391Stw,: ZG-Mundstück-aufsetzen-beleimen-ringförmig - A 1136 Bergedorf, den 21. Dezember 1970 , :der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß einem kontinuierlich angetriebenen Förderer (2) für stabförmige Artikel (7) mit Aufnahmen (21) für diese Artikel eine Auftragvorrichtung (,4J zum Auftragen des Klebstoffs (29) auf die Enden der stabförmigen Artikel (7) zugeordnet ist, und daß Mittel (23, 25, 44, 46) vorgesehen sind, die die stabförmigen Artikel (7) während des Auftragens des Klebstoffes (29) um ihre Längsachse drehen.6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der kontinuierlich angetriebene Förderer (2) eine Fläche (23) zum Mitnehmen der stabförmigen Artikel (7) aufweist, daß dem Förderer (2) eine weitere Fläche (44} 46) zugeordnet ist, daß sich, die genannten Flächen relativ zueinander bewegen und so angeordnet sind, daß die stabförmigen Artikel (7) durch Reibung zwischen den Flächen (23, 25, 44, 46) und den stabförmigen Artikeln (7) um ihre Längsachse gedreht werden.7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Fläche (44, 46) mit aufzutragendem Klebstoff (29) versehen ist.8. Vorrichtung nach Anspruch 6 und/oder 7» dadurch gekennzeichnet, daß die mit Klebstoff (29) versehene Fläche (44746; ein endloser Förderer (-31$ 32) ist«,9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Auftragvorrichtung (4) eine Einrichtung (1) zum Verformen der Enden der stabförmigen Artikel (7) vorgeordnet ist.10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Auftragvorrichtung.(4) eine kontinuierlich arbeitende Anordnung (3) mit Aufnahmen (53, 54) für die stabförmigen Artikel (7) und für Mundstücke (56) sowie mit Mitteln (57) zum Aufeinanderzubewegen von stabförmige^, Artikeln (7) und Mundstücken (56) nachgeordnet ist.209827/0391* 2063AGAί-Hw. : ZG-"Hnndf3iüoli-auJ'B(3izei]~l)Gleimei]-rii]{irörmig - Λ 1136 Borgedorf, don 21. Dezember 197011. "Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet., daß die Mitte] κ um Aufe inander aubewe gen -von ütabförmigen Artikeln (7) und Mund η tüo Ir G ti (56; Stöi3el (37) sind, die von einer geraeinsamen Steueranordnung (58) angetrieben werden.12. Vorrichtung nach Anspruch 10 und/oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß für £3tal)förmige Artikel ^7) und Hundstücke (5G; koaxial angeordnet ο ποparate Aufnahmen (55, 54) vorgesehen sind, und diese Aufnahmen von den Stößeln (57) aufeinander· zu "bewegt werden.ORIGINAL2 0 9827/0 3 91Lee rs e i t e
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