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DE20632C - Verfahren und Einrichtung zur Sicherung des Schlusses des Ablafsventils vor Beginn der Füllung des betreffenden Gefäfses - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Sicherung des Schlusses des Ablafsventils vor Beginn der Füllung des betreffenden Gefäfses

Info

Publication number
DE20632C
DE20632C DENDAT20632D DE20632DA DE20632C DE 20632 C DE20632 C DE 20632C DE NDAT20632 D DENDAT20632 D DE NDAT20632D DE 20632D A DE20632D A DE 20632DA DE 20632 C DE20632 C DE 20632C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
vessel
handwheel
filling
drain valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT20632D
Other languages
English (en)
Original Assignee
FR. RASSMUS in Magdeburg
Publication of DE20632C publication Critical patent/DE20632C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K35/00Means to prevent accidental or unauthorised actuation
    • F16K35/14Means to prevent accidental or unauthorised actuation interlocking two or more valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47:/ Maschinenelemente.
FR. RASSMUS in MAGDEBURG.
Füllung des betreffenden Gefäßes.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. März 188a ab.
Den Gegenstand des Patentes bildet ein Verfahren und Einrichtungen, um beim Entleeren von Gefäfsen ein unvollständiges Schliefsen der Ventile und damit verbundene Verluste an der neu einzufüllenden Flüssigkeit zu vermeiden.
Sind mehrere durch Röhren mit einander verbundene Gefäfse irgend welcher Art der Reihe nach mit irgend einer chemisch oder mechanisch zu behandelnden Flüssigkeit zu füllen und ist hiernach aus irgend einem der Gefäfse dieser Reihe die betreffende Flüssigkeit zu entfernen und in ein anderes Gefäfs überzuführen, so können bei der wiederholten Füllung und Entleerung dadurch Verluste entstehen, dafs das Ablafsventil des letzteren Gefäfses bei wiederbeginnender Füllung noch offen steht. Auf diese Art entstehende Verluste kommen z. B. bei den Diffusions- und Filterbatterien in den Zuckerfabriken durch Unaufmerksamkeit des Batterieführers häufig vor und verursachen nicht geringen Schaden.
Um diesen Uebelstand zu beseitigen, bedient sich der Erfinder der gezeichneten Einrichtungen, worin A eines der Gefäfse, B das untere Verbindungsrohr mit dem nächsten Gefäfse der Reihe und C das Ablafsventil ist. Letzteres kann nur zum Ablassen von Flüssigkeiten dienen, während etwaige feste Bestandteile durch ein am Gefäfs angebrachtes Mannloch entfernt werden können.
Die Ventilstange D des Ablafsventils C wird meist nach oben hin verlängert, um die Einstellung desselben zugleich mit etwaigen höher gelegenen Ventilen bewirken zu können. An ihrem oberen Ende trägt diese Ventilstange einen Ansatz E, auf welchen ein Handrad F pafst, welches zum Einstellen sowohl dieses Ventiles als sämmtlicher übrigen Ventile der betreffenden Reihe dient, so dafs dieses Handrad nur einmal vorhanden ist. Der Querschnitt des Ansatzes E sämmtlicher Ventilstangen mufs deshalb ein Aufsetzen dieses Handrades gestatten. Die Längen der Ansätze werden der Nabenlänge des Handrades F entsprechend gewählt.
Zur Lagerung des oberen Theiles der Ventilstangen D eines jeden Gefäfses ist eine rahmenartige Führung G angebracht, welche eine zum Sitz der Ventile C unverrückbare Befestigung erhalten mufs. Man kann zu diesem Zwecke den Rahmen mit einem festliegenden Rohre, wie dargestellt, mit einer feststehenden Säule oder auch durch Aufschrauben auf einen Boden in unverrückbare Verbindung bringen. Der Rahmen G ümschliefst das obere Ende der Ventilstange derart, dafs bei geschlossenem Ventile der Abstand H der Oberkante des Ansatzes E von der Unterkante des Auges a am oberen Rahmentheile, welcher Abstand in diesem Falle genau der Länge der Nabe des Handrades entspricht, für alle übrigen Ventile gleich ist. Dieser Zwischenraum H mufs mindestens der Hubhöhe des Ventils gleich sein.
Wenn nun im Laufe des Betriebes eines der Gefäfse zur Entleerung gelangt, so kann das Ventil C des folgenden Gefäfses der Reihe nicht eher geöffnet werden, als bis das Ventil des' ersteren Gefäfses auf seinen Sitz vollständig
niedergeschraubt worden ist, da nur in diesem Falle eine Herunternähme des Handrades von dem Ansatz E der Ventilstange dieses Ventils möglich ist.
Bedingung bei dieser Einrichtung ist, dafs die Längen der Ansätze E, die Abstände H und die Ventilhübe für sämmtliche Gefäfse gleich sind. Hierbei kann die Länge der Nabe des Handrades gröfser als der Ventilhub gewählt werden, falls besondere Umstände dies erforderlich machen. Auch kann man die unter 1 sich stets gleich zu erhaltenden Abstände H unveränderlich oder veränderlich einrichten, um die einzelnen Ventile bis zu einer bestimmten unveränderlichen oder veränderlichen Weite öffnen zu können.

Claims (1)

  1. Pate nt-An Sprüche:
    i. Das Verfahren, bei mehreren unter einander in Verbindung stehenden Gefäfsen, von welchen aus dem einen Flüssigkeit in das andere überzuführen ist, den dichten Abschlufs des Ablafsventils des letzteren vor dieser Ueberführung dadurch zur Nothwendigkeit:"! zu machen, dafs man oberhalb der Ventilstangen der Gefäfse eine feste Begrenzung für den Ventilhub anbringt, welche die Oeffnung des Ventils des abzulassenden Gefäfses mittelst eines für sämmtliche Ventile dienenden Handrades etc. nur dann gestattet, wenn das Ventil des durch den Gebrauch dieses Handrades entleerten und wieder zu füllenden Gefäfses zuvor zum vollkommen dichten Abschlufs gebracht worden ist.
    Eine Einrichtung zur Sicherung des dichten Abschlusses des Ablafsventils eines Gefäfses, welches mit anderen wechselweise zu füllenden und zu entleerenden Gefäfsen in Verbindung steht, vor der jedesmaligen Füllung, bestehend in der Zusammenstellung des Rahmens G mit der Stange D des Ventils C, wodurch ein Herunternehmen des Handrades H von der Ventilstange nur dann ermöglicht wird, wenn zuvor das Ventil C vollständig geschlossen worden ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT20632D Verfahren und Einrichtung zur Sicherung des Schlusses des Ablafsventils vor Beginn der Füllung des betreffenden Gefäfses Active DE20632C (de)

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DE20632C true DE20632C (de)

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DENDAT20632D Active DE20632C (de) Verfahren und Einrichtung zur Sicherung des Schlusses des Ablafsventils vor Beginn der Füllung des betreffenden Gefäfses

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Country Link
DE (1) DE20632C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1044543B (de) * 1952-05-19 1958-11-20 Karl Eduard Hannemann Speicheranlage fuer Fluessigkeiten mit mehreren abwechselnd einschaltbaren Vorratsbehaeltern

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