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DE206318C - - Google Patents

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Publication number
DE206318C
DE206318C DENDAT206318D DE206318DA DE206318C DE 206318 C DE206318 C DE 206318C DE NDAT206318 D DENDAT206318 D DE NDAT206318D DE 206318D A DE206318D A DE 206318DA DE 206318 C DE206318 C DE 206318C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shuttle
thread
hook
bed
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT206318D
Other languages
English (en)
Publication of DE206318C publication Critical patent/DE206318C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C11/00Devices for guiding, feeding, handling, or treating the threads in embroidering machines; Machine needles; Operating or control mechanisms therefor
    • D05C11/18Shuttles ; Shuttle holders; Shuttle driving arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 206318 KLASSE 52b. GRUPPE
in RORSCHACH, Schweiz.
in der Schiffchenwandung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Mai 1908 ab.
Es sind bereits selbsttätige Vorrichtungen bekannt, um Stickmaschinenschiffchen, welche ein Fadenloch in der Schiffchenwandung besitzen, einzufädeln. Diese Vorrichtungen besitzen ein zur Aufnahme des einzufädelnden Schiffchens dienendes hin und her bewegliches Schiffchenbett, sowie einen hin und her beweglichen Fadenausziehhaken, welcher beim Vorbringen des Schiffchens mit dem Fadenloch in die Bahn des Fadenausziehhakens, in das Loch der Schiffchenwandung eintreten, das Fadenende ergreifen und durch das Loch der Schiffchenwandung hindurch nach außen ziehen kann.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun eine selbsttätige Einfädelvorrichtung dieser Art, bei welcher der Fadenausziehhaken nicht, während des Stillstandes des Schiffchenbettes, sondern während sich dieses gleichzeitig mit dem Fadenausziehhaken bewegt, durch die Schiffchenwandung eintritt und den Faden auszieht.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt und zeigt:
Fig. ι denselben in Seitenansicht,
Fig. 2 einen Schnitt nach A-B der Fig. 1 in Stirnansicht,
Fig. 3 eine Draufsicht und
Fig. 4 den Effindungsgegenstand in Seitenansicht in einer anderen Stellung.
Mit ι sind fest angeordnete Führungsteile bezeichnet, in welchen ein Schlitten 2 verschiebbar gelagert ist, der von einer nicht dargestellten Hubscheibe aus durch Hebelwerk, wozu auch der Arm 9 gehört, eine Hin- - und Herbewegung erhält. Auf dem Schlitten 2 ist das Schiffchenbett 10 befestigt. Ferner ist ein Winkel 11 auf dem Schlitten 2 angeordnet; an dem freien Schenkel dieses Winkels 11 ist eine Achse 12 gelagert, welche einerseits eine Kurbel 13 trägt und andererseits einen Arm 14. Die Kurbel 13 ist mit einer Gleitrolle 13" versehen. Der Arm 14, und mit diesem auch die Kurbel 13, steht unter der Wirkung einer Torsionsfeder 15. Das freie Ende des Armes 14 ist mit einer Klemmvorrichtung 16 versehen zur Befestigung eines Fadenausziehhakens 17. Mit den Führungsteilen 1 ist ein Support 18 starr verbunden, dessen freies Ende eine zu der horizontalen Ebene des Schlittens 2 parallel gelagerte Schiene 19 trägt. Diese Schiene 19 ist mit einer Aussparung y versehen, welche eine Kurvenbahn bildet. An der Schiene 19 ist ein kleiner Support 20 befestigt, welcher an seinem freien Ende eine schwingbare Weiche 21 trägt. Letztere ist auf einem Bolzen 22 gelagert und steht unter der Wirkung einer Torsionsfeder 23.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: . .
Bei Beginn eines Arbeitsvorganges befinden sich sämtliche Arbeitsorgane in der in Fig. ι dargestellten Lage. Ist nun durch nicht dargestellte Organe ein Schiffchen in

Claims (2)

das Schiffchenbett ίο eingeschoben worden, so bewegt sich der Schlitten 2 mit dem Schiffchenbett 10, Winkel 11 usw. in der Pfeilrichtung. Bei dieser Bewegung gleitet die Rolle 13", welche auf der oberen Kante der Schiene ig ruht, über die Weiche 21. Hat sich der Schlitten 2 in der vorhin angegebenen Richtung so weit fortbewegt, daß die Rolle 13" über dem Drehpunkt der Weiche 21 angelegt ist, so führt letztere eine Drehung entgegengesetzt der Uhrzeigerrichtung aus. Infolge Weitergleitens der Rolle 13awird die Aussparung y der Schiene 19 durch die Weiche 21 geschlossen. Ist nun der Schlitten 2 am Ende seiner Bewegung angelangt, so nimmt die Kurbel 13 mit ihrer Rolle 13'' ihre Stellung ungefähr bei χ ein. Da nun die Weiche 21 wieder frei geworden ist, so hat sich diese infolge der Wirkung der Torsionsfeder 23 in ihre frühere bzw. Grundstellung zurückbegeben, so daß die Aussparung y wieder frei liegt. . Bei diesem Arbeitsgang ist das Schiffchen durch bekannte, nicht gezeichnete und nicht den Gegenstand der Erfindung bildende Mechanismen in dem Schiffchenbett so weit vorbereitet worden, daß nur noch der Fädelhaken 17 seine Operation auszuführen hat. Diese erfolgt dadurch, daß der Schlitten 2 seine Bewegung entgegengesetzt der Pfeilrichtung antritt. In derselben Richtung bewegt sich auch der Winkel 11 mit seinem Arm 14 sowie die Rolle 13'7, welche nun wieder auf der Schiene 19 entlanggleitet. Da nun der Arm 14 sowie die Kurbel 13 unter der Wirkung der Torsionsfeder 15 stehen, so legt sich die Rolle 13J bei weiterer Rückwärtsbewegung des Schlittens 2 an die Kurve der freigelegten Aussparung y der Schiene 19 an, infolgedessen wird der Arm 14 mit seinem Fädelhaken 17 eine in der Pfeilrichtung schwin-1 gende Bewegung ausführen. Das in dem Schiffchenbett 10 befindliche, mit Spulen 24 versehene Schiffchen 25 steht mit seinem Loch dem im Begriffe einzutretenden Fädelhaken genau gegenüber, so daß letzterer durch das Loch durchgreifen kann, um das Fadenende '26, welches bereit liegt, durch das Fadenloch herauszuziehen (Fig. 4). Dadurch, daß das Schiffchenbett und der Fadenausziehhaken auf einem einzigen Schiitten montiert sind, ist es nicht nötig, daß, wie dies bei den bisherigen Vorrichtungen der Fall ist, das Schiffchenbett während der Zeit, in welcher der Fadenausziehhaken durch die Schiffchenwandung zum Durchziehen des Fadenendes eintritt, in Ruhe verharrt. Der Fadenausziehhaken kann auch eintreten während der Bewegung des Schiffchenbettes. Ρλ τ f. ν τ - A χ s ρ R ü c 11 ε :
1. Vorrichtung zum selbssttätigen Einfädeln von Stickmaschinenschiffchen mit Fadenloch in der Schiffchenwandung, einem zur Aufnahme eines einzufädelnden Schiffchens dienendem Schiffchenbett und einem hin und her schwingenden Faden au sziehhaken, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadenausziehhaken durch die Schiffchenwandung eintritt und den Faden herauszieht, während sich Schiffchenbett und Fadenausziehhaken gleichzeitig bewegen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Schiffchenbett (10) und Fadenausziehhaken (17) auf einem gemeinsamen Schlitten (2) angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DENDAT206318D Active DE206318C (de)

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