DE2063168A1 - Tank, insbesondere Korntank fur Mähdrescher od dgl - Google Patents
Tank, insbesondere Korntank fur Mähdrescher od dglInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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- A01D41/12—Details of combines
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Description
PATENTANWÄLTE
DR.-ING. VON KREISLER DR.-ING. SCHÖNWALD 2063168
DR.-ING. TH. MEYER DR. FUES DIPL-CHEM. ALEK VON KREISLER DIPL.-CHEM. CAROLA KELLER DR.-ING. KLDPSCH
KÖLN 1, DEJCHMANNHAUS
21. Dez. 1970 Sch-DB/ls
Massey-Ferguson GmbH
35 Kassel, Ständeplatz 23
Tank, insbesondere Korntank für Mähdrescher oder dgl.
DLe Erfindung betrifft Tanks, insbesondere Korntanks für Mähdrescher.
Zur Anpassung an die heutigen Firfordernisse wLrd das
Fassungsvermögen von entwickelten und hergestellten
nähdrosohern vergrößert, was eine entsprechende Zunahme
der Ί(.αηιηΙ''ύΜ<::>Γ>\ιηγ,(!ΐι dar Mähdrescher zur· Folge hat,
1Hn sich innbenoridero für den fJtriiüentrnrusport nachte
LILg auswirkt. KIn BostandteLL eines Mähdreschers,
Innren AufuiitU dLo ArbeL tskapazi tat der M-ii;r;hLne und ilire
TrnrifiportfUhLgiiOLt muni \A.u.Lb-ir· biM.-lnflullt, ist der Korn-
Ι-Ίΐάί, ;k;Lbr.t.vf;r'{;tändI ir:h i;olli-f; sifjI.η Fai'.rningsver'riKigen ;κ>
gr^ß wio inf.gl.Lfih iifiln, Je(Ir1IiI1 {*o£3fc?i 1 ten «Ich bei fi
10 9 8 2 7/1017
größeren Tank sowohl der Straßentransport als auch die vollständige und wirksame Ausbringung des Korns aus dem
Tank schwieriger.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Korntank für einen
Mähdrescher zu schaffen, der die genannten Nachteile vermeidet bzw, mindert.
Diese Aufgabe wird bei einem Tank, insbesondere einem für einen Mähdrescher bestimmten Korntank, bestehend aus
einem Boden sowie gegenüberliegenden Seiten- und gegenüberliegenden Endwänden dadurch gelöst, daß wenigstens
eine der Wände zur Veränderung des Fassungsvermögens des Tankes verstellbar ist.
Vorzugsweise sind die gegenüberliegenden Seitenwände zur Veränderung des Fassungsvermögens und der äußeren
Tankbreite relativ aufeinanderzu- bzw. voneinanderwegbewegbar.
In dem Boden kann ein Körnerauslaß vorgesehen sein, der wenigstens einen gelenkigen Bodenteil aufweisen und in
eine Stellung verschwenkbar sein kann, in der die innere Peripherie des Tankes in Richtung des Auslasses nach
unten konvergiert.
Die verstellbaren Wände können von Hand bewegbar und
mit Befestigungsrnitteln sicherbar sein oder sie können mit Hilfe von Hydraulikkolben verstellt werden. Außerdem
kann der Auslaß mit einer als Kornförderer dienenden Schnecke ausgestattet sein, die zwischen den Endwänden
paraLlei zu diesen verläuft. Im übrigen können zwei
schwenkbare Bodenteiie vorhanden nein, die jeweils an
einen in der Nahe des Auslasses befindlichen Punkt angelenkt sind und sich vom Aiu;lai3 zu einer Endwand erstrecken.
0 9 8 2 7/ ί 0: ί ?
ÖAO ORIQfNAL
Ausführungsformen der Erfindung werden anhand in der Zeichnung schematisch dargestellter Beispiele näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht des erfindungsgemäßen
Korntank.es eines Mähdreschers,
Fig. la und Ib Einzelheiten der Fig. 1,
Fig. 2 eine Frontansicht eines Mähdreschers mit in Straßentransportstellung Mündlichem Korntank gemäß
Fig. 1,
Fig. J) eine Ansicht gemäß Fig. 2 mit in 3etriebsstellung
befindlichem vergrößertem Tank,
Fig. 4 eine auseinandergezogene schaubildliche Ansicht eines erfindungsgemäßen Tankes ähnlich demjenigen nach
Fig. 1 bis >,
Fig. 5 eine Teilseitenansicht eines weiteren Merkmales
eines unbelasteten erfindungsgemäßen Korntankes und
Fig. 6 dne Fig. 5 entsprechende Ansicht eines belasteten
Tankes.
Gemäß Fig. 1 bis 4 weist ein mit 1 bezeichneter Mähdrescher einen von Bodenrädern J getragenen Korntank 2
auf. Der Tank 2 ist oben offen und besteht aus einem Boden 4, zwei gegenüberliegenden Seitenwänden 5 und zwei
gegenüberliegenden Endwänden 6. Die Seitenwände sind mit End- und Basisteilen (flanges) 5A, 5B ausgestattet,
die die Endwände 6 und den Boden 4 verschiebbar oder in
anderer Weise überlappen. Die Teile 5A, 5B auf der rechten Wand 5 (Fig. 4) überdecken die Innenseite des
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Tanke's, während die Teile 5A, 5B' auf der linken Seite der
Wand 5 (Fig· 4) die Außenseite des Tankes übergreifen.
Im Boden 4 ist ein Kornauslaß 7 vorgesehen, in dem sich
eine Schnecke 8 befindet, die das Korn durch den Auslaß einem gestrichelt dargestellten Entleerungsrohr 9 zuführt.
Die gegenüberliegenden Seitenwände sind zwischen einer Straßentransportstellung (Fig. 2) und einer Betriebsstellung (Fig." 3) einstellbar. In der Straßentransportstellung
stehen die Seitenwände 5 nicht über die Räder des Mähdreschers vor, wodurch die Fahrt durch enge Straßen
und schmale Durchlässe sowie der Transport mittels Schienen- oder Straßenfahrzeugen erleichtert wird. Während der
Benutzung läßt sich durch Auseinanderschieben der Seitenwände 5 die Kapazität des Tankes 2 vergrößern. Eine solche
Verschiebebewegung kann von Hand durchgeführt werden, wobei die Wände mittels Bolzen in Stellung gehalten sind
oder man kann Hydraulikkolben 10 (Fig. 1 bis 4) verwenden, die die Verschiebung der Seitenwände .übernehmen.
Zur Verbesserung des Flusses des Korns aus den Seiten
des Tankes 2 zum Auslaß 7 ist mindestens eine geneigte ■ Zwischenwand 11 vorgesehen und der Boden kann gemäß Fig.
nach unten konvergieren. Die Schnecke 8 ist von einem
Rohr 12 (Fig. 2 und 3) oder vom Boden 4 (Fig. 1 und 4)
umgeben und das Entleerungsrohr 9 ist mittels einer Gelenkverbindung
Ij5 an den Tank angeschlossen. Das Entleerungsrohr 9 enthält eine nicht gezeichnete Endleerungsschnecke,
die über ein Kegelradgetriebe 14 von der
Schnecke 8 angetrieben wird. Das Rohr 12 und die Gelenkverbindung IjJ sind an nur eine Seitenwand 5 angeschlossen
und bewegen sich mit dieser. Der Antrieb der Schnecke 8 wird über eine an einem Ende einer Antriebswelle 15 befestigte
Scheibe 8a .vom Mähdrescherantrieb abgeleitet. Die Schraubengänge 16 der'Schnecke 8 sind auf dem einge-
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zogenen (female) Teil der Welle 15 vorgesehen, die während
des Antriebes eine Bewegung der Schnecke 8 relativ zur Scheibe 14 zuläßt.
Beim Betrieb wird das Korn von einer unteren Kornschnecke
22, einem Elevator 23 und einer Kornzuführungsschnecke
aus dem Kornsammler des Mähdreschers in den Tank gefördert, in dem es von einer Verteilerschnecke 25 gleichmäßig
ausgebreitet wird.
Zur Erleichterung der Verschiebung der End- und Basisteile 5A, 5B über die feststehenden Seiten- und Basiswände 4,
sind lineare Lager 26 vorgesehen, die als Rollenlager (Fig. la) oder Gleitkissen 28 (Pig. Ib) ausgebildet sein
können.
Fig. 5 und 6 zeigen Abwandlungen des erfindungsgemäßen
Korntankes, wobei ähnliche Teile mit gleichen Bezugsziffern
bezeichnet sind und der Boden aus zwei in der Nähe des Auslasses 7 bei 17 gelenkig miteinander verbundenen
Teilen 16 besteht. Jeder Teil 16 verläuft im wesentlichen von dem Auslaß 7 zu einer Wand 6 des Tankes
und ist an seinem freien Ende mit einer segmentartigen Wandung 18 ausgestattet. Gegen diese Wandungen 18 liegen
mit den Endwanden 6 verbundene elastische Abdiehtstreifen
19 an, die das Rindringen von Körnern zwischen die Wandungen
18 und die Wände 6 verhindern. Die Teile 16 können von Hand oder - wie dargestelLt - mittels hydraulischer
Kolben 20 bewegt werden, die in Trägern 21 bfiweglich gelagert
sind. Wenn der Tank mit Korn gefülLt ist, nehmen
die Toi Ie 16 die in Fig. 6 dargestellte Lage ein, die
das größte Fanrjungß'/errnögen den Tankes bedingt. Während
der Tankentleeruriß werdon die Teile 16 In die i3 te.I lung
n-ach Fig. 5 angehoben, wodurch tier Boden 4 eine nach
unten konvergierende Go:;taIt. nnnimrnt, so daß der Körner -
10 9 8 2 7/1017 " "
rest zum Auslaß 7 strömt und der Tank vollständig geter t
wird.
Obwohl die Erfindung im Zusammenhang mit dem Korntank
eines Mähdreschers beschrieben worden ist, kann sie auch im Zusammenhang mit anderen Tanks für diskrete Materialien
verwendet werden. Außerdem kann ein Korntank erstellt werden, der sowohl zwei bewegliche Seitenwände als auch
einen beweglichen Boden aufweist. Darüberhinaus ist es möglich, nur eine Seitenwand beweglich zu gestalten und
nur einen oder mehr als zwei Bodenteile 16 auf dem Boden vorzusehen.
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Claims (10)
- AnsprücheTank, insbesondere für einen Mähdrescher bestimmter Korntank, bestehend aus einem Boden sowie gegenüber-, liegenden Seiten- und gegenüberliegenden Endwänden, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Wände (4, 5* 6) zur Veränderung des Passungsvermögens des Tankes (2) verstellbar ist,
- 2. Tank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die gegenüberliegenden Seitenwände (5) zur Veränderung des Passungsvermögens und der äußeren Breite des Tankes (2) relativ zueinander aufeinanderzu- bzw. voneinanderwegbewegbar sind. ™
- j5. Tank nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Auslaß (7) vorhanden ist, und daß der Boden (4) wenigstens zwei Teile aufweist, die so angeordnet sind, daß sie nach unten zum Auslaß (7) hin konvergieren.
- 4. Tank nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Seitenwände (5) Endteile (5A) und Bodenteile (5B) aufweisen, die die Endwände (6) bzw. den Boden (4) verschiebbarüberlappen. m
- 5. Tank nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzei chnet , daß zur Förderung der Rrner aus dem Tank (2) durch den Auslaß (7) zu einem Entleerungsrohr (9) eine Schnecke (8) vorgesehen ist.
- 6. Tank nach Anspruch 5» dadurch gekennzei chnet , daß die Schnecke (8) mit der verstellbaren Wand (4, 5 oder 6) verbunden und über eine10 9 8 2 7/1017 "8 "Antriebswelle (15) so antreibbar ist, daß sie Bewegungen der Schnecke (8) mit der Wand zuläßt.
- 7· Tank nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die verstellbare Wand bzw. die verstellbaren Wände (4, 5, 6) von einem oder mehreren Hydraulikkolben (10) bewegbar 1st bzw. sind.
- 8. Tank nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet , daß wenigstens eine geneigte Zwischenwand (11) vorgesehen ist, die die Körner aus den Tankseiten dem Auslaß (7) zuführt.
- 9. Tank nach Anspruch 1 oder 2,dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (4) wenigstens einen verstellbaren Teil (16) aufväst, der um einen dem Auslaß (7) des Tankes (2) nahegelegenen Punkt (17) gelenkig in eine Stellung schwenkbar ist, in der die innere Peripherie des Tankes (2) in Richtung des Auslasses (7) nach unten konvergiert.
- 10. Tank nach Anspruch S, dadurch g e k e η η ζ ei c h η e t , daß der Teil (l6) mittels eines Hydraulikkolbens (20) verstellbar ist.11. Tank nach Anspruch 9 oder 10,- dadurch- ge kenn ζ ei chnet , daß jeder verstellbare Teil (16) mit einer segmentartigen Wandung (l8) aus-. gestattet ist.12. Tank nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß an der Endwand (6) elastische Abdichtstreifen (I9) befestigt sind, die gegen jede Wandung (l8) anliegen und das Eindringen von Körnern zwischen die Wandung (19) und die Endwand (6) verhindern.109 827/1017 - 9 .13. Tank nach den Ansprüchen 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet , dai3 eine Schnecke (8) vorgesehen ist, die die Körner aus dem Tank (2) durch den Auslaß (7) zu einem Entleerungsrohr (9) fördert.14. Tank nach den Ansprüchen 1 bis 13* dadurch gekennzeichnet , daß in seinem oberen Bereich eine Verteilerschnecke (25) vorgesehen ist.10 9 8 2 7/101 7ι * ·♦Leerseite
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Also Published As
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