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DE206302C - - Google Patents

Info

Publication number
DE206302C
DE206302C DENDAT206302D DE206302DA DE206302C DE 206302 C DE206302 C DE 206302C DE NDAT206302 D DENDAT206302 D DE NDAT206302D DE 206302D A DE206302D A DE 206302DA DE 206302 C DE206302 C DE 206302C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stop
pawl
disc
pin
route stop
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT206302D
Other languages
English (en)
Publication of DE206302C publication Critical patent/DE206302C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L3/00Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
    • B61L3/02Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
    • B61L3/04Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling mechanically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

fik. Ii υ
Ψίι?
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVI 206302 KLASSE 201 GRUPPE
REINHOLD HEINRICH in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. November 1907 ab.
Die Erfindung betrifft einen nach zwei Richtungen umlegbaren Streckenanschlag, der in der einen Endlage durch ein Gesperre festgehalten wird, aus der anderen Endlage dagegen frei zurückschwingen kann, um einen Zugverkehr in beiden Richtungen zu ermöglichen.
Die Neuerung des in dieser Weise arbeitenden Streckenanschlages besteht im wesentliehen darin, daß eine Sperrklinke eine mit dem Streckenanschlagarm fest verbundene Scheibe so lange festhält, bis sie durch einen von dem Drahtzug des zugehörigen Streckensignals bewegten Sperrhaken zurückgezogen wird, sowie darin, daß. die Bewegung des Signaldrahtzuges auf den Streckenanschlag unter Zurückziehen des genannten Sperrarmes durch eine segmentartig ausgeschnittene, um die Achse des Streckenanschlages frei schwingbare Trommel übertragen wird, die gegen einen Stift der genannten Scheibe faßt und diese sowie den Streckenanschlagarm mitnimmt.
Auf den Zeichnungen ist der Streckenanschlag in einer Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι eine Oberansicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Anschlages teilweise im Schnitt.
Das mit dem Streckenanschlage verbundene Signal wird in bekannter Weise durch Kettenzug oder Drahtzug von einem Stellwerk bewegt. Derselbe Draht- oder Kettenzug c führt gleichzeitig über Leitrollen zu einer Stufenscheibe e des Anschlages. Von dieser Stufenscheibe läuft eine Kette 0 über eine 45
zweite Stufenscheibe f, auf deren Achse ein Arm g, h sitzt. Die Stufenscheibe f ■ ist an ihrem Umfange mit einem Zahnsegment k versehen, in dessen Zahnlücken der Sperrstift I einer Klinke m unter der Wirkung einer Feder η eingreift. Hierdurch wird der Arm g stets in der einen Endlage festgehalten. Die Sperrzähne k besitzen eine solche Gestalt, daß der Stift I aus den Zahnlücken herausfedern und über die Zahnreihen hinweggleiten kann.
Damit nun infolge des Umlegens des Armes g nicht die Kettenzüge mitbewegt werden, wodurch sie reißen könnten und so die ganze Vorrichtung zerstört werden würde, wirkt die zwischen den Stufenscheiben e und/ angeordnete Kette 0 nicht unmittelbar auf die Scheibe/, sondern auf eine freie, um dieselbe Achse drehbare Scheibe p (Fig. 2). Diese Scheibe ist mit einem segmentförmigen, in Fig. ι punktiert angedeuteten Ausschnitt q versehen, der in der in Fig. 1 dargestellten Ruhelage des Hebels g derart steht, daß seine Enden gleichmäßig von dem in der Mittelebene des Hebels g an der Scheibe / sitzenden Stift r entfernt sind.
Infolge dieser Einrichtung kann der Anschlag g so weit nach rechts oder links schwingen, ohne den Kettenzug 0 oder c zu bewegen, bis ein Ende des segmentförmigen Ausschnittes q mit dem Stift r in Berührung kommt. Der Anschlag g kann dann unter Einfluß einer Feder s in die Anfangslage zurückschnellen, vorausgesetzt, daß die Klinke m mit ihrem Sperrstift / ihn nicht daran hindert. Schwingt er in der einen Richtung
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beim Vorüberfahren einer Lokomotive aus, so wird er, wie schon erwähnt, dadurch in dieser Stellung festgehalten, daß der Sperrstift I in
: das mit der Achse des Anschlages g verbundene Rad / eingreift. Damit nun der Streckenanschlag wieder in die Anfangslage zurückkehrt, wird die Klinke m mit dem Stift I durch den Haken t, der bei einer kleinen, entsprechenden Bewegung des Stellwerkes
ίο hinter einen Stift u der Sperrklinke m faßt, aus der Verzahnung h zurückgezogen. Der Arm g ist nun nicht mehr gesperrt und wird durch die Feder s in die Ruhelage zurückgebracht.
Wird der Arm g nach der anderen Seite (in Fig. ι nach links) durch einen rückwärts fahrenden Zug herumgelegt," so wird die Scheibe / mit ihrem nicht gezahnten Teil auf den Sperrstift schleifen, so daß nach Aufhören des Widerstandes die Feder s den Arm wieder in die Anfangslage schwingen kann, da der Sperrstift nur auf dem zylindrischen Teil der Scheibe / entlangschleift.
Wird das Signal auf Fahrt gezogen, dann dreht sich die Scheibe e und damit durch Kettenzug die Scheibe ft. Durch die Scheibe β wird zugleich der Haken t bewegt, der den Sperrstift I der Klinke m aus dem Sperrad f herauszieht, so daß bei Weiterdrehung der Scheibe ft durch den Kettenzug 0 das in Fig. ι rechte Ende des Ausschnittes q gegen den Stift r stößt und dadurch die Scheibe f und der Arm g, h in der Fahrrichtung des Zuges umgelegt werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Nach zwei Richtungen umlegbarer Streckenanschlag, der in der einen Endlage durch ein Gesperre festgehalten wird, aus der anderen Endlage dagegen frei zurückschwingen kann, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sperrklinke (I, m) eine mit dem Anschlaghebel (g, h) fest verbundene Scheibe (f) so lange festhält, bis sie durch einen von dem Drahtzug des zugehörigen Streckensignales bewegten Sperrhaken (t) zurückgezogen wird.
2. Streckenanschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Signaldrahtzuges auf den Streckenanschlag unter Zurückziehen der Sperrklinke (I, m) durch eine segmentartig ausgeschnittene, um die Achse des Streckenanschlages frei drehbare Trommel (ft) über- 5ä tragen wird, die gegen einen Stift (r) der Scheibe (f) faßt und diese dadurch mitnimmt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT206302D Active DE206302C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE206302C true DE206302C (de)

Family

ID=468479

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT206302D Active DE206302C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE206302C (de)

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