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DE2062626A1 - Doppel-Gelenkkran - Google Patents

Doppel-Gelenkkran

Info

Publication number
DE2062626A1
DE2062626A1 DE19702062626 DE2062626A DE2062626A1 DE 2062626 A1 DE2062626 A1 DE 2062626A1 DE 19702062626 DE19702062626 DE 19702062626 DE 2062626 A DE2062626 A DE 2062626A DE 2062626 A1 DE2062626 A1 DE 2062626A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boom
winches
column
booms
lowering
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702062626
Other languages
English (en)
Inventor
Masao; Kijima Noriaki; Shimonoseki Yamaguchi Oda (Japan). P
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsubishi Heavy Industries Ltd
Original Assignee
Mitsubishi Heavy Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mitsubishi Heavy Industries Ltd filed Critical Mitsubishi Heavy Industries Ltd
Publication of DE2062626A1 publication Critical patent/DE2062626A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • B66C23/18Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes
    • B66C23/36Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes mounted on road or rail vehicles; Manually-movable jib-cranes for use in workshops; Floating cranes
    • B66C23/52Floating cranes
    • B66C23/525Double slewing cranes on ships

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

^trifft: Doppel-Gelenkkran ' |
Die Erfindung betrifft einen Doppel-Gelenkkran für Lade- und Löschvorgänge, welcher sowohl leichte als auch schwere Lasten zu handhaben vermag und sich insbesondere zur Verwendung auf Mehrzweck-Schiffen eignet, die in erster Linie für Sammelgüter, Nutzholz, Frachtbehälter (Container) und dgl. ausgelegt sind.
Es ist bekannt, zwei Einzelkräne auf einem gemeinsamen Drehunterteil zu lagern, so daß beide Kräne je nach dem Gewicht der zu handhabenden Ladung einzeln oder gemeinsam benutzt werden können. Derartige Kräne sind als Doppel-Gelenkkräne bekannt. Wenn die Einzelkräne als Doppelkran eingesetzt I
werden sollen, werden ihre Ausleger in parallele Lage zueinander gebracht und gemeinsam betätigt, wobei die doppelte Kraft eines Einzelkrans zur Beförderung einer schweren Last herangezogen werden kann. Da jeder Einzelkran mit einer Hubwinde zum Aufspulen eines Hubseils? einer Hebewinde zum Aufspulen eines Ausleger-Hebeseils und einer Schwenkwinde versehen ist, wird die Seilführung oder die hydraulische Verrohrung kompliziert, so daß auch Wartung und Inspektion bei den bekannten Doppel-Gelenkkränen unbequem sind. Außerdem
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POSTZENTRALE: 8 München 90, Eduard-Schmld-Str. 2
ist bei den bekannten Kränen dieser Art kein Mechanismus zur Aufrechterhaltung eines Synchronismus zwischen den Einzelkränen vorgesehen, vielmehr ist lediglich eine Einrichtung zur Alarmgabe oder zur Unterbrechung des Betriebs des Krans vorgesehen, wenn ein Einzelkran außer Gleichlauf mit dem anderen gerät. Die gleichzeitige Betätigung der Einzelkräne ist schwierig, wodurch der Betriebswirkungsgrad der bekannten Doppel-Gelenkkräne herabgesetzt wird.
Aufgabe der Erfindung ist in erster Linie die Schaffung eines Doppel-Gelenkkrans, welcher zumindest einige der genannten Mangel der bekannten Kräne dieser Art ausschaltet, bei welchem der synchronisierte Betrieb der Einzelkräne und die Aufrechterhaltung des Synchronismus bzw. des Gleichlaufs ohne weiteres gewährleistet werden kann und welcher sowohl leichte als auch schwere Lasten mit hohem Wirkungsgrad zu laden und zu löschen vermag.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen auf einem Sockel montierbaren Doppel-Gelenkkran gelöst, der dadurch gekennzeichnet ist, daß auf dem Sockel ein Drehgestell montiert ist, das zwei Säulen trägt, um welche jeweils ein Ausleger in einer lotrechten Ebene um einen an oder nahe dem Punkt, an welchem er an der Säule gelagert ist, befindliehen Punkt verschwenkbar ist, daß eine Einrichtung zum unabhängigen oder synchronen Heben und Senken der beiden Ausleger, eine Einrichtung zum getrennten Verdrehen jedes Auslegers um seine Säule oder zum Arretieren der beiden Ausleger in paralleler Lage zueinander B während das Drehgestell um den Sockel herum verdreht wird, sowie eine Einrichtung zum Heben und Ablassen von Lasten vorgesehen sind, die zwei am Drehgestell angeordnete Vfinden, eine mit den Winden verbindbare Kupplung, mit deren Hilfedle Winden im Gleichlauf miteinander betrieben werden können. Je eine am oberen Ende jeder Säule vorgesehene Seilscheibe, die
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um die betreffende Säule herum verdrehbar ist, je eine am Ende jedes Auslegers vorgesehene Seilscheibe sowie Hebeseile aufweist, welche von den Winden über die an den Oberseiten der Säulen vorgesehenen Seilscheiben sowie über die Seilscheiben an den Enden der Ausleger verlaufen.
In spezieller Ausgestaltung der Erfindung, bei welcher die Einrichtung zum Heben und Senken jedes Auslegers bzw, Baums ein durch eine Winde betätigtes Drahtseil ist, sind die Winden am Drehgestell angeordnet und ist außerdem eine Kupplung vorgesehen, die mit den Winden verbindbar ist, so daß die zum Heben und Senken der Ausleger dienenden Winden im Gleichlauf miteinander betätigt werden können.
Da die zum Heben und Ablassen der Lasten und in einer speziellen Ausführungsform der Erfindung auch die zum Heben und Senken der Ausleger dienenden Winden am Drehunterteil montiert sind, sind sie ohne weiteres für Inspektions- und Wartungszwecke zugänglich.
Im folgenden sind spezielle Ausführungsformen der Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansieht eines Doppel-Gelenkkrans zur Darstellung der Arbeitsweise der Einzelkräne,
Fig. 2 eine Aufsieht auf die Kräne gemäß Fig. 1,
Fig. 5 eine Aufsicht auf den als Doppelkran arbeitenden Doppel-Gelenkkran,
Fig. 4 einen in stark vergrößertem Maßstab gehaltenen Schnitt zur Veransehaulichung der Einzelheiten eines Lagers für eine Säule,
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Fig. 5 eine Seitenansicht eines Doppel-Gelenkkrans, dessen Säulen an ihren Oberteilen miteinander verbunden sind,
Fig. 6 eine Vorderansicht eines Doppel-Gelenkkrans, dessen Säulen an ihren Unterteilen miteinander verbunden sind, und
Fig. 7 ein hydraulisches Schaltbild für den Kran gemäß Fig. 6.
Der in Fig. 1 dargestellte Doppel-Gelenkkran weist ein den beiden Einzelkränen gemeinsames Drehgestell 1 auf, das drehbar auf einem Montage-Sockel 3 eines Schiffs gelagert ist und zwei Säulen 2 und 21 trägt. Die Anbaustellen der Säulen 2, 2T liegen symmetrisch zum Mittelpunkt des Sockels 3. Ausleger'4, 41 sind um die Säulen 2 bzw. 2! herum verdrehbar mit diesen verbunden. Am gemeinsamen Drehgestell 1 sind zwei Hebewinden 5* 51 zum Anheben der Ausleger 4 bzw. 4', zwei Einzelkran-Drehmechanismen 6, 65 zum Verschwenken der Ausleger 4 bzw» 41 sowie zwei Hubwinden 8, 8' zum Anheben und Ablassen von Lasten 1J bzw. 71 angeordnet. Der Sockel J5 ist zwischen zwei Ladeluken 9* 91 fest am Rumpf des Schiffs montiert und trägt ein Drehgestell-Lager 10. Die aus dem Drehgestell 1 und den darüber befindlichen Teilen bestehende Konstruktion ist als Ganzes drehbar, wobei in das Drehgestell 1 ein Schwenkmechanismus 11 für den Doppelbetrieb der beiden Kräne eingebaut ist. Zwischen den Säulen 2, 2' und dem gemeinsamen Drehgestell 1 sind Lager 12 bzw» 12* vorgesehen, auf denen die Ausleger 4 bzw» 41 im Einzelbetrieb des Krans um die Säulen 2S 21 herum verdrehbar sind. Gemäß Fig. 4 ist der Innen-Laufring*13 des Lagers 12 an der Säule 2 befestigt, während der Außen»Laufring 14 einstückig mit einem großen Zahnrad 15 ausgebildet ist, das mit einem Ritzel 16 des Dreh-
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mechanismus 6 kämmt. Am Außen-Laufring 14 ist ein Ausleger-Lagergehäuse 25 befestigt, so daß sich der Außen-Laufring 14 und der Ausleger 4 gemeinsam verdrehen. Bei dieser Anordnung wird jegliches Kippmoment vollständig von den Säulen 2 und 2' aufgenommen.
Die Anordnung der einzelnen Winden ist in Figo 2 dargestellt, Die beiden Hubwinden 8, 81 und die beiden Ausleger-Hebewinden 5, 51 sind in der Weise zwischen den Säulen 2, 21 angeordnet, daß ihre Trommeln in einer geraden Linie miteinander fluchten. | Zwischen den Winden sind Kupplungen 17* 17* vorgesehen, so daß die beiden Trommeln zusammenkuppelbar sind.
Die Seile der Hubwinden 8, 8' verlaufen über Seilscheiben 18, 18' an mittleren Punkten der Höhe der Säulen 2, 21, über Seilscheiben 19* I91 innerhalb der betreffenden Säulen und über an den oberen Enden der Säulen 2, 2' vorgesehene Seilscheiben 20, 20' zu an den Enden der Ausleger 4, 4r angeordneten Seilscheiben 21, 21', so daß die Lasten 1J, 7'anheb- und ablassbar sind. An den oberen Enden der Säulen 2, 21 sind jeweils mehrere Seilscheiben 20 bzw. 20' und an den Enden der Ausleger sind jeweils mehrere Seilscheiben 21, 21* vorgesehen, so daß die Lasten 7, 71 waagerecht unabhängig von der lotrechten f
Bewegung der Ausleger 4, 4f verfahrbar sind, d.h. daß die Kräne die Last zu nivellieren bzw. waagerecht zu verschwenken vermögen.
Die Drahtseile der Ausleger-Hebewinden 5* 5* sind über die Seilscheiben 18, 18* und 19, I91 in das Innere der Säulen 2 bzw. 2' geführt und verlaufen zu den Seilscheiben 20, 20!, um die Ausleger 4, 41 aufwärts und abwärts zu schwenken. Die an den oberen Enden der Säulen 2, 2* vorgesehenen Seilscheiben 20, 20f verschwenken sich bei der Bewegung der Ausleger 4, 41 um die Säulen 2, 2! herum. - 6 -
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Wenn die Einzelkräne unabhängig voneinander betrieben werden, bleibt der Doppelbetrieb-Schwenkmechanismus 11 unbetätigt und sind die Kupplungen 17, 17* für die Hubwinden 8, 81 und die Ausleger-Hebewinden 5, 5' ausgerückt, so daß die Winden unabhängig voneinander arbeiten. Das Heben und Ablassen der Lasten 7, 71 erfolgt über Drahtseile, die über die an den Enden der Ausleger vorgesehenen Seilscheiben 21, 21', die an den oberen Enden der Säulen angebrachten Seilscheiben 20, 201, die innerhalb der Säulen angeordneten Seilscheiben 19, 19* und die Seilscheiben 18, 18' zu.den Hubwinden 8 bzw. 8*"geführt sind. Das Heben und Senken der Ausleger 4, 41 erfolgt über Drahtseile, die über die an den oberen Enden der Säulen vorgesehenen Seilscheiben 20, 20' die in den Säulen vorgesehenen Seilscheiben 19* 19' und die Seilscheiben 18j, 18' zu den Aus leger »Hebewind en 5 bzw. 5' geführt sind» Gemäß'Fig«, 2 sind die Ausleger 4, 4' um die Säulen 2 bzw» 21 herum verschwenkbar, um die Fracht an den beiden Ladeluken 9* 9J laden und löschen zu können„
Wenn der Kran als Doppelkran betrieben werden soll, werden die Ausleger 4, 4" in die parallel zueinander liegende Lage gemäß Figo 5 gebrächt, wobei sich ihre oberen Enden in derselben HöherLage befinden, und werden die Kupplungen 17* 17* eingerückt. Infolgedessen arbeiten die Hubwinden B# 8S und' die Ausleger-Hebewinden 5, 51 iw Gleichlauf miteinander. Das Heben und Ablassen der Lasten 7i 7" sowie das Heben und Senken der Ausleger k$ 4! erfolgt auf dieselbe Weise wie beim Einzelbetrieb, doch"sind die Einzelbetrieb-Drehmechanismen 6, 6' durch eine Bremse festgelegt und wird die gesamte Konstruktion oberhalb des gemeinsamen Drehgestells 1 mittels des Doppelbetrieb-Schwenkmechanismus 11 um den Sockel j5 herum verdreht. Da die Hubwinden 8, 88, die Ausleger-Hebewinden 5, 5* und die Drehmechanismen" 6,. 6' sämtlich auf einem gemeinsamen Drehgestell 1 montiert sind, ist die Konstruktion einfach gehalten und können Wartungsarbeiten leicht durchgeführt werden. Darüber hinaus kann
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die für den Doppelbetrieb äußerst wichtige synchronisierte Betätigung ohne weiteres und zwangsläufig durch Einrücken der Kupplungen I7, 171 der beiden Hubwinden 8, 8! und der beiden Ausleger-Hebewinden 5, 5' erreicht werden" so daß keine Korrigier- bzw. Kompensiereinrichtung für den Synchronbetrieb erforderlich ist, Da sich außerdem die Seilscheiben 20, 20» an den oberen Enden der Säulen 2, 2» um letztere herum verdrehen, lassen sich die von den Winden 8; 8« und 5, 5' abgehenden Drahtseile ruckfrei handhaben. Da weiterhin der Innen-Laufring 13 des Einzelbetrieb-Schwenklagers 12 an der Säule befestigt ist, wird das Kippmoment über die an der Oberseite der Säule vorgesehene Seilscheibe 20 aufgenommen, so daß das Lager 12 selbst klein dimensioniert sein kann.
In den Pig. 6 und 7 ist eine abgewandelte Ausführungsform der Erfindung dargestellt, bei welcher das Heben und Senken der Ausleger 4, 4' mit Hilfe von Hydraulik-Zylindern 22 bzw. 22' anstelle von Drahtseilen und Ausleger-Hebewinden erfolgt. " Bei dieser Ausführungsform wird der Synchronismus der Ausleger-Hebeeinrichtung durch Umschalten der Hydraulikkreise von Reihenauf Parallelschaltung oder umgekehrt erreicht. Zwei durch einen Elektromotor 24 angetriebene, nebeneinander angeordnete Hydraulik Pumpen 25, 25' sind jeweils über getrennte Leitungen und Regelventile 26, 26' einzeln mit den Zylindern 22, 22» verbunden, wobei in die betreffenden Leitungen Umsehaltventile 27, 27» (Fig. 7) eingeschaltet sind. Fig. 7 veranschaulicht den Zusfend, wenn die Einzelkräne unabhängig voneinander benutzt werden. Wenn die Einzelkräne für Doppelbetrieb eingesetzt werden sollen, werden die Umschaltventile 27, 271 umgeschaltet, wobei von der * Pumpe 25 geliefertes DruckfluidunT über das Regelventil 26, den Zylinder 22 und das Umschaltventil 27 in den Zylinder 22» eintrittunddann über das Umschaltventil ?7f
zum Regelventil 26 strömt, von wo aus es zur
, wo aus es zur Pumpe 25 zurückgeführt wird. Die Hydraulik-Zylinder 22 und 22'
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führen folglich jeweils gleich große Hübe durch. Das von der Pumpe 25* gelieferte Druckfluidum strömt dagegen über das Regelventil 26f unmittelbar zur Pumpe 251 zurück» Die bei dieser AusfUhrüngsform vorgesehenen hydraulischen Teile sind mit Ausnahme der Zylinder 22, 22! sämtlich im gemeinsamen Drehgestell 1 angeordnet.
Wenn die Einzelkräne unabhängig voneinander benutzt werden, bleibt der Doppelbetrieb-Schwenkmechanismus 11 unwirksam, wird die Kupplung 171 eier Hubwinden 8, 8f ausgerückt und werden die Umschaltventile 27, 27* in die in Fig. 7 mit I bezeichnete Stellung umgelegt, so"daß jeder Einzelkran getrennt betätigt werden kann. Das Heben und Ablassen der Lasten 7/7' erfolgt mithin durch die Drahtseile, welche über die Seilscheiben 21, 21 * an den oberen Enden der Ausleger, die Seilscheiben 20, 20* an den oberen Enden der Säulen, die in den Säulen angeordneten Seilscheiben 19* 19* und die Seiischeiben 18, 18* an Zwischenpunkten der Säulen zu den Hubwinden 8, 8' verlaufen. Das Heben und.Senken der Ausleger 4, 4' geschieht durch die Hydraulik-Zylinder 22, 22'„ Die waagerechte Bewegung der Ausleger 4, 41 kann durch Verdrehen derselben um die Säulen 2, 2' herum erfolgen.
Wenn der Kran als Doppelkran eingesetzt werden soll, werden die beiden Ausleger 4, 4' parallel zueinander angeordnet, wobei sich ihre oberen Enden in derselben Höhenlage befinden. Die Kupplung 17* wird eingerückt und die Umschaltventile 27, 27f werden umgeschaltet, so daß die Hubwinden 8, 8' und die Auslegerhebe-Zylinder 22, 22' im Gleichlauf miteinander betätigt werden können. Zum Verdrehen des Krans sind in diesem Fall die Drehmechanismen 6, 6' durch eine Bremse blockiert, während die über dem gemeinsamen Drehgestell 1 befindliche Konstruktion mit Hilfe des Schwenkmechanismus 11 um den am Schiffsrumpf montierten Sockel j5 herum verdreht wird. Bei
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dieser Ausführungsform, bei welcher der Synchronismus der Ausleger-Hebeeinriehtung durch Umschalten der Hydraulikkreise von Reihen- auf Parallelschaltung oder umgekehrt gewährleistet wird, kann der synchronisierte Betrieb einfach und zwangsläufig durch Einrücken der Kupplung 17* zwischen den beiden Hubwinden 8, 81 und Umschalten der Umschaltventile 27, 27! für die die Ausleger hebenden und senkenden'Zylinder 22, 22! erreicht werden, wobei keine Synchronbetrieb-Kompensierein-' richtung erforderlieh ist. Da außerdem die Hubwinden 8, 81 und die Einzelbetrieb-Drehmechanismen 6, 61" auf dem gemeinsamen Drehgestell 1 montiert sind und der Doppelbetrieb-Schwenk- ä mechanismus nebst der Auslegerhebe-Antriebseinrichtung, nämlich Elektromotor 24, Pumpen 25, 25', Regelventile 26, 26f und Umschaltventile 27, 27!, in das gemeinsame Drehgestell 1" eingebaut ist, ist die Konstruktion einfach und lassen sich Wartungsarbeiten einfach durchführen. Da Weiterhin zum Heben der Ausleger-Hydraulik-Zylinder 22, 22* verwendet werden, besteht keine Gefahr für ein Herabfallen der Ausleger 4-, 41 infolge eines Seilbruchs und kann außerdem ein Zusammenklappen vermieden werden. Dieses Zusammenklappen kann bei einem Kran mit Ausleger-Hebewinde und Drahtseilen an Bord eines Krängung aufweisenden Schiffs auftreten, wenn der Ausleger "springt", obgleich die Hebewinde nicht in Betrieb steht» Bei Verwendung der hydraulischen Ausleger-Hebeeinriehtung der vorstehend beschriebenen Art tritt kein derartiges Zusammenklappen auf, da der Ausleger durch die Kolbenstange arretiert ist.
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Claims (4)

  1. Patentanspr ü c h e
    Auf einem Sockel montierbarer Doppel-Gelenkkran, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Sockel ein
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    Drehgestell'montiert ist, das zwei Säulen'trägt, um welche jeweils ein Ausleger in einer lotrechten Ebene um einen an oder nahe dem Punkt, an welchem er an der Säule gelagert ist( befindlichen Punkt, verschwenkbar ist, daß eine Einrichtung zum unabhängigen oder synchronen Heben und Senken der beiden Ausleger, eine Einrichtung zum getrennten Verdrehen jedes Auslegers um seine Säule oder zum Arretieren der beiden Ausleger in paralleler Lage zueinander, während das Drehgestell um den Sockel herum verdreht wird, sowie eine Einrichtung zum Heben und Ablassen von Lasten vorgesehen sind, die zwei am Drehgestell angeordnete Winden, eine mit den Winden verbindbare Kupplung, mit deren Hilfe die Winden im Gleichlauf miteinander betrieben werden können, je eine am oberen Ende jeder Säule'vorgesehene Seilscheibe, die um die betreffende Säule herum verdrehbar ist, je eine am Ende jedes Auslegers vorgesehene Seilscheibe sowie Hebeseile aufweist, welche von den Wjtiden über die an den Oberseiten der Säulen vorgesehenen Seilscheiben sowie über die Seilscheiben an den Enden der Ausleger verlaufen*
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  2. 2. Kran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Heben und Senken der Ausleger zwei am Drehgestell angeordnete Winden, eine mit den Winden verbindbare Kupplung, mit deren Hilfe die Winden zur Erzielung eines Gleichlaufs gekoppelt werden können, und zw"ei Drahtseile aufweist, die jeweils von einer Winde in das Innere der betreffenden Säule und über einen Teil ihrer Länge hinweg
    und über die am oberen Ende der Säule vorgesehene ä
    Seilscheibe zum oberen Ende des Auslegers verlaufen.
  3. 3. Kran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Heben und Senken der Ausleger zwei Hydraulik-Zylinder und einen Hydraulikkreis aufweist, mit dessen Hilfe die Zylinder auf Reihen- oder Parallelbetrieb geschaltet werden können, so daß die Ausleger unabhängig voneinander angehoben und gesenkt werden können, wenn die Zylinder parallel arbeiten und die Ausleger im Gleichlauf miteinander anheb- und senkbar sind, wenn die Zylinder in Reihe arbeiten, oder umgekehrt.
  4. 4. Kran nach einem der Ansprüche 1 bis j5» dadurch gekennzeichnet, daß die Hebeseile von den Winden über einen Teil der Länge der Säulen durch deren Inneres, über die an den Oberseiten der Säulen angeordneten Seilscheiben und über die an den Enden der Ausleger vorgesehenen Seiischeiben verlaufen.
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