DE2062564C3 - Verfahren zur Herstellung einer Unterfahrung - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer UnterfahrungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Her- rungswänden aufgelagert werden. Eine Spannbetonstellung
einer Unterfahrung, die aus im Abstand an- 40 decke trägt wegen ihrer verhältnismäßig kleinen
geordneten Unterfahrungswänden und einer bewehr- Durchbiegung zur Verringerung der Setzungen bei,
ten Betondecke besteht, die sich auf den Unterfah- während die Kunststofflager eine zwängungsfreie Verrungswänden
abstützt und die abzufangenden Fun- formung der Spannbetondecke zulassen,
damente trägt, bei dem zunächst Preßbetonbohrpfähle In der Zeichnung ist die Durchführung des Verlängs der Ränder der Fundamente gebohrt werden, 45 fahrens in den aufeinanderfolgenden Verfahrensstudanach auf den Pfahlköpfen gelagerte und die fen dargestellt. Es zeigt
damente trägt, bei dem zunächst Preßbetonbohrpfähle In der Zeichnung ist die Durchführung des Verlängs der Ränder der Fundamente gebohrt werden, 45 fahrens in den aufeinanderfolgenden Verfahrensstudanach auf den Pfahlköpfen gelagerte und die fen dargestellt. Es zeigt
Fundamente schubsicher fassende Streichbalken aus F i g. 1 die schematische Darstellung eines Grund-Stahlbeton
hergestellt werden, danach unter den ab- risses, der die Fundamente des zu unterfahrenden
zufangenden Fundamenten zwischen dem oberen Teil Gebäudes und den Verlauf der Unterfahrungswände
der Preßbetonbohrpfähle der Aushub des Erdreiches 50 erkennen läßt,
für die herzustellende bewehrte Betondecke erfolgt. F i g. 2 die Abfangung eines Streifenfundaments
für die herzustellende bewehrte Betondecke erfolgt. F i g. 2 die Abfangung eines Streifenfundaments
Bei diesem bekannten Verfahren besteht die Beton- im Schnitt,
decke aus einzelnen vorgespannten Abfangträgern, Fig.3 die Abfangung eines Streifenfundaments in
und die Preßbetonbohrpfähle sind gruppenweise in der Seitenansicht und
den Zwischenräumen zwischen den Abfangträgern 55 Fig.4 einen Schnitt durch die fertiggestellte Unangeordnet.
Nach dem Freilegen der vorgespannten terfahrung nach der Linie IV-IV in der Fig. 1.
Abfangträger werden die Preßbetonbohrpfähle in Das zu unterfahrende Gebäude weist mehrere Einbestimmter, auf eine allmähliche und restlose Kraft- zelfundamente und streifenförmige Fundamente 5 umlagerung abzielender Reihenfolge abgebrochen, auf, deren zugehörige Gebäudelasten abgefangen worauf der Aushub der Baugrube bis zur Sohle der 60 werden sollen. Ferner ist die Grundrißanordnung der Unterfahrung erfolgt. Dieses bekannte Verfahren Preßbetonbohrpfähle 4 und Stahlbeton-Streichbalweist den Nachteil auf, daß die Lage der Bohrpfähle ken 7 für die Abfangung der Fundamente 5 dargenicht frei wählbar ist, wodurch bei der erzwungenen stellt.
Abfangträger werden die Preßbetonbohrpfähle in Das zu unterfahrende Gebäude weist mehrere Einbestimmter, auf eine allmähliche und restlose Kraft- zelfundamente und streifenförmige Fundamente 5 umlagerung abzielender Reihenfolge abgebrochen, auf, deren zugehörige Gebäudelasten abgefangen worauf der Aushub der Baugrube bis zur Sohle der 60 werden sollen. Ferner ist die Grundrißanordnung der Unterfahrung erfolgt. Dieses bekannte Verfahren Preßbetonbohrpfähle 4 und Stahlbeton-Streichbalweist den Nachteil auf, daß die Lage der Bohrpfähle ken 7 für die Abfangung der Fundamente 5 dargenicht frei wählbar ist, wodurch bei der erzwungenen stellt.
Anordnung von Bohrpfählen an ungünstigen Stellen F i g. 2 und 3 zeigen im Schnitt und in der Seiten-Schwierigkeiten
entstehen. 65 ansicht die Abfangung eines Fundamentes 5 durch
Die Erfindung geht von der Aufgabe aus, insbe- beidseitig angeordnete Preßbetonbohrpfahle 4 und
sondere bei schwerbelasteten Fundamenten, die unter- nach Herstellung dieser Preßbetonbohrpfähle herfahren
werden sollen, Setzungen zu vermeiden bzw. gestellte Stahlbeton-Streichbalken 7. Die Wandla-
sten werden über Abfangträger 6 und Stahlbeton- der Betondecke erreicht wird. Die Betondecke 8 ist
Streichbalken? in die Preßbetonbohrpfähle4 einge- bewehrt, vorzugsweise mit einer vorgespannten Beleitet.
Die Zeichnung zeigt überdies in Fig.2 die wehruDg.
seitliche Abschrägung der Fundamente 5. Die Ab- Fig.4 zeigt die fertiggestellte Unterfahrung nach
fangträger 6 werden durch in der Wand hergestellte 5 dem Aushub für den Tunnelquerschnitt 17 und nach
Öffnungen durchgezogen und übertragen somit einen dem Wegschneiden der Preßbetonbohrpfähle. Auf
Anteil der Wandlasten unmittelbar auf die StreicLbal- der Innenseite der Pfahlwand 10 ist eine Stahlbeken7.
Waagrecht durchgezogene Anker tragen zur ton-Gurtung 14 vorgesehen. Die Pfahlwand 10 ist
Schubsicheruüg zwischen den Fundamenten 5 und durch Injektionszuganker 11 im Erdreich verankert,
den Streichbalken 7 bei. Nach der Herstellung der 10 Die Köpfe der Preßbetonbohrpfähle 12 münden in
Preßbetonbohrpfähle 4 wird unterhalb der Funda- einen Stahlbetonträger 13 ein, der als Auflagerbalken
mente5 und der Streichbalken 7 der Raum für eine für die Betondecke 8 dient. Die Betondecke 8 ruht
Betondecke 8 freigelegt, die später die Übertragung auf der einen Seite auf dem Stahlbetonträger 13 der
der Fundamentauflasten auf die Unterfahrungswände Pffihlwand 10 und auf der anderen Seite auf der
übernimmt. Eine Unterfahrungswand ist als Schlitz- *5 Schlitzwand 9 auf, wobei die Last durch Kunststoffwand
9 und die andere Unterfahrungswand ist als lager 15, 16 übertragen wird. Die Betondecke 8 ist
Pfahlwand 10 aus Preßbetonbohrpfählea 12 ausge- im Bereich des dargestellten Schnittes durch ein Einbildet.
Auch läßt die Darstellung in Fi g. 2 und 3 die zelfundament mit einer Gebäudestütze und durch das
pilzkopfförmige Verbreiterung der Preßbetonbohr- streifenförmige Fundaments belastet. Die Unterfanpfähle
4 erkennen, durch die eine zusätzliche Schub- a° gung der Einzelfundamente ist nicht Gegenstand der
sicherung zwischen den Preßbetonbohrpf ählen 4 und Erfindung und deshalb nicht näher erläutert.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung einer Unterfah- der Preßbetonbohrpfähle zu vermeiden.
rung, die aus im Abstand angeordneten Unter- 5 Das Verfahren nach der Erfindung beseitigt diese
fahrungswänden und einer bewehrten Betondecke Nachteile und besteht darm, daß die bewehrte Betonbesteht,
die sich auf den Unterfahrungswänden decke unter Einschluß des obersten Teils jedes Preßabstützt
und die abzufangenden Fundamente betonbohrpfahls hergestellt wird und die Preßbetonträgt,
bei dem zunächst Preßbetonbohrpfähle bohrpfähle danach unter der Betondecke;abgeschnitlängs
der Ränder der Fundamente gebohrt wer- 10 ten werden und schließlich in an sich bekannter
den, danach auf den Pfahlköpfen gelagerte und Weise der Aushub der Baugrube bis zur^ Sohle der
die Fundamente schubsicher fassende Streich- Unterfahrung erfolgt Der Vorteil dieses Verfahrens
balken aus Stahlbeton hergestellt werden, danach besteht darin, daß bei der Unterfahrung die Bohrunter
den abzufangenden Fundamenten und zwi- pfähle ohne Rücksicht auf die Betondecke entspreschen
dem oberen Teil der Preßbetonbohrpfähle 15 chend der Lage der Fundamente verteilt werden
der Aushub des Erdreiches für die herzustellende können uad daß zum Umsetzen der Last von der
bewehrte Betondecke erfolgt, dadurch ge- Unterfahrungskonstruktion auf die Betondecke keine
kennzeichnet, daß die bewehrte Betondecke weiteren Schritte erforderlich sind, wodurch eine
(8) unter Einschluß des obersten Teils jedes Quelle für Setzungen ausgeschaltet ist. Schließlich ist
Preßbetonbohrpfahls (4) hergestellt wird und die ao bei Anwendung des Verfahrens nach der Erfindung
Preßbetonbohrpfähle (4) danach unter der Beton- in einer monolithisch herstellbaren Betondecke im
decke (8) abgeschnitten werden und schließlich Gegensatz zu einer aus einzelnen Trägern mit Zwiin
an sich bekannter Weise der Aushub der Bau- schenräumen hergestellten Betondecke die Queryergrube
bis zur Sohle der Unterfahrung erfolgt. teilung der abzufangenden Lasten besser. Bei einer
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- 95 bevorzugten Ausführungsform der fZrfindung erhalkennzeichnet,
daß die Preßbetonbohrpfähle (4) ten die Preßbetonbohrpfähle im Bereich der Betonim
Bereich der Betondecke (8) eine pilzkopfar- decke eine pilzkopfartige Verbreiterung. Hierdurch
tige Verbreiterung erhalten. wird eine absolut sichere Abstützung der schwer
3. Verfahrennach Anspruch 1 oder 2, dadurch belasteten Fundamente im Bauzustand auf den
gekennzeichnet, daß die Bewehrung der Beton- 30 Bohrpfählen erreicht. Wenn nach der Herstellung
decke (8) vorgespannt wird und die Betondecke der Betondecke die Pfähle abgeschnitten werden,
(8) mittels Kunststofflager (IS, 16) auf den Un- ist eine absolut sichere Abstützung der Fundamente
terfahrungswänden aufgelagert wird. über die in der Betondecke verbleibenden Pfahlabschnitte
gewährleistet. Nach der Erfindung kann
35 ferner die Bewehrung der Betondecke, wenn nach
der Herstellung der Betondecke die Pfähle abgeschnitten werden, vorgespannt werden und die Betondecke
mittels Kunststofflager auf den Unterfah-
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702062564 DE2062564C3 (de) | 1970-12-18 | Verfahren zur Herstellung einer Unterfahrung | |
| AT1047971A AT312664B (de) | 1970-12-18 | 1971-12-06 | Verfahren zur Herstellung einer Unterfahrung |
| GB5783571A GB1363685A (en) | 1970-12-18 | 1971-12-13 | Method for producing undercuttings under buildings |
| NL7117175A NL7117175A (de) | 1970-12-18 | 1971-12-15 | |
| CA130,214A CA954315A (en) | 1970-12-18 | 1971-12-15 | Method for producing undercuttings |
| FR7145431A FR2118746A5 (de) | 1970-12-18 | 1971-12-17 | |
| IT5481571A IT945500B (it) | 1970-12-18 | 1971-12-17 | Procedimento per la costruzione di una sottofondazione |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702062564 DE2062564C3 (de) | 1970-12-18 | Verfahren zur Herstellung einer Unterfahrung |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2062564A1 DE2062564A1 (de) | 1972-07-06 |
| DE2062564B2 DE2062564B2 (de) | 1974-02-28 |
| DE2062564C3 true DE2062564C3 (de) | 1976-07-15 |
Family
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