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DE2062564C3 - Verfahren zur Herstellung einer Unterfahrung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Unterfahrung

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Publication number
DE2062564C3
DE2062564C3 DE19702062564 DE2062564A DE2062564C3 DE 2062564 C3 DE2062564 C3 DE 2062564C3 DE 19702062564 DE19702062564 DE 19702062564 DE 2062564 A DE2062564 A DE 2062564A DE 2062564 C3 DE2062564 C3 DE 2062564C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
concrete
ceiling
foundations
underpass
concrete ceiling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19702062564
Other languages
English (en)
Other versions
DE2062564B2 (de
DE2062564A1 (de
Inventor
Herbert Dipl.-Ing.; Frank Anton Dipl.-Ing.; 8000 München Schmidbauer
Original Assignee
Held & Francke, Bauaktiengesellschaft, 8000 München
Filing date
Publication date
Application filed by Held & Francke, Bauaktiengesellschaft, 8000 München filed Critical Held & Francke, Bauaktiengesellschaft, 8000 München
Priority to DE19702062564 priority Critical patent/DE2062564C3/de
Priority to AT1047971A priority patent/AT312664B/de
Priority to GB5783571A priority patent/GB1363685A/en
Priority to CA130,214A priority patent/CA954315A/en
Priority to NL7117175A priority patent/NL7117175A/xx
Priority to FR7145431A priority patent/FR2118746A5/fr
Priority to IT5481571A priority patent/IT945500B/it
Publication of DE2062564A1 publication Critical patent/DE2062564A1/de
Publication of DE2062564B2 publication Critical patent/DE2062564B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2062564C3 publication Critical patent/DE2062564C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Her- rungswänden aufgelagert werden. Eine Spannbetonstellung einer Unterfahrung, die aus im Abstand an- 40 decke trägt wegen ihrer verhältnismäßig kleinen geordneten Unterfahrungswänden und einer bewehr- Durchbiegung zur Verringerung der Setzungen bei, ten Betondecke besteht, die sich auf den Unterfah- während die Kunststofflager eine zwängungsfreie Verrungswänden abstützt und die abzufangenden Fun- formung der Spannbetondecke zulassen,
damente trägt, bei dem zunächst Preßbetonbohrpfähle In der Zeichnung ist die Durchführung des Verlängs der Ränder der Fundamente gebohrt werden, 45 fahrens in den aufeinanderfolgenden Verfahrensstudanach auf den Pfahlköpfen gelagerte und die fen dargestellt. Es zeigt
Fundamente schubsicher fassende Streichbalken aus F i g. 1 die schematische Darstellung eines Grund-Stahlbeton hergestellt werden, danach unter den ab- risses, der die Fundamente des zu unterfahrenden zufangenden Fundamenten zwischen dem oberen Teil Gebäudes und den Verlauf der Unterfahrungswände der Preßbetonbohrpfähle der Aushub des Erdreiches 50 erkennen läßt,
für die herzustellende bewehrte Betondecke erfolgt. F i g. 2 die Abfangung eines Streifenfundaments
Bei diesem bekannten Verfahren besteht die Beton- im Schnitt,
decke aus einzelnen vorgespannten Abfangträgern, Fig.3 die Abfangung eines Streifenfundaments in
und die Preßbetonbohrpfähle sind gruppenweise in der Seitenansicht und
den Zwischenräumen zwischen den Abfangträgern 55 Fig.4 einen Schnitt durch die fertiggestellte Unangeordnet. Nach dem Freilegen der vorgespannten terfahrung nach der Linie IV-IV in der Fig. 1.
Abfangträger werden die Preßbetonbohrpfähle in Das zu unterfahrende Gebäude weist mehrere Einbestimmter, auf eine allmähliche und restlose Kraft- zelfundamente und streifenförmige Fundamente 5 umlagerung abzielender Reihenfolge abgebrochen, auf, deren zugehörige Gebäudelasten abgefangen worauf der Aushub der Baugrube bis zur Sohle der 60 werden sollen. Ferner ist die Grundrißanordnung der Unterfahrung erfolgt. Dieses bekannte Verfahren Preßbetonbohrpfähle 4 und Stahlbeton-Streichbalweist den Nachteil auf, daß die Lage der Bohrpfähle ken 7 für die Abfangung der Fundamente 5 dargenicht frei wählbar ist, wodurch bei der erzwungenen stellt.
Anordnung von Bohrpfählen an ungünstigen Stellen F i g. 2 und 3 zeigen im Schnitt und in der Seiten-Schwierigkeiten entstehen. 65 ansicht die Abfangung eines Fundamentes 5 durch
Die Erfindung geht von der Aufgabe aus, insbe- beidseitig angeordnete Preßbetonbohrpfahle 4 und sondere bei schwerbelasteten Fundamenten, die unter- nach Herstellung dieser Preßbetonbohrpfähle herfahren werden sollen, Setzungen zu vermeiden bzw. gestellte Stahlbeton-Streichbalken 7. Die Wandla-
sten werden über Abfangträger 6 und Stahlbeton- der Betondecke erreicht wird. Die Betondecke 8 ist Streichbalken? in die Preßbetonbohrpfähle4 einge- bewehrt, vorzugsweise mit einer vorgespannten Beleitet. Die Zeichnung zeigt überdies in Fig.2 die wehruDg.
seitliche Abschrägung der Fundamente 5. Die Ab- Fig.4 zeigt die fertiggestellte Unterfahrung nach fangträger 6 werden durch in der Wand hergestellte 5 dem Aushub für den Tunnelquerschnitt 17 und nach Öffnungen durchgezogen und übertragen somit einen dem Wegschneiden der Preßbetonbohrpfähle. Auf Anteil der Wandlasten unmittelbar auf die StreicLbal- der Innenseite der Pfahlwand 10 ist eine Stahlbeken7. Waagrecht durchgezogene Anker tragen zur ton-Gurtung 14 vorgesehen. Die Pfahlwand 10 ist Schubsicheruüg zwischen den Fundamenten 5 und durch Injektionszuganker 11 im Erdreich verankert, den Streichbalken 7 bei. Nach der Herstellung der 10 Die Köpfe der Preßbetonbohrpfähle 12 münden in Preßbetonbohrpfähle 4 wird unterhalb der Funda- einen Stahlbetonträger 13 ein, der als Auflagerbalken mente5 und der Streichbalken 7 der Raum für eine für die Betondecke 8 dient. Die Betondecke 8 ruht Betondecke 8 freigelegt, die später die Übertragung auf der einen Seite auf dem Stahlbetonträger 13 der der Fundamentauflasten auf die Unterfahrungswände Pffihlwand 10 und auf der anderen Seite auf der übernimmt. Eine Unterfahrungswand ist als Schlitz- *5 Schlitzwand 9 auf, wobei die Last durch Kunststoffwand 9 und die andere Unterfahrungswand ist als lager 15, 16 übertragen wird. Die Betondecke 8 ist Pfahlwand 10 aus Preßbetonbohrpfählea 12 ausge- im Bereich des dargestellten Schnittes durch ein Einbildet. Auch läßt die Darstellung in Fi g. 2 und 3 die zelfundament mit einer Gebäudestütze und durch das pilzkopfförmige Verbreiterung der Preßbetonbohr- streifenförmige Fundaments belastet. Die Unterfanpfähle 4 erkennen, durch die eine zusätzliche Schub- a° gung der Einzelfundamente ist nicht Gegenstand der sicherung zwischen den Preßbetonbohrpf ählen 4 und Erfindung und deshalb nicht näher erläutert.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

zu verringern, (die Durchbiegungen der tragenden Patentansprüche: Stahlbetonplatte auf ein möglichst geringes Maß zu F beschränken und Schwierigkeiten bei der Anordnung
1. Verfahren zur Herstellung einer Unterfah- der Preßbetonbohrpfähle zu vermeiden.
rung, die aus im Abstand angeordneten Unter- 5 Das Verfahren nach der Erfindung beseitigt diese fahrungswänden und einer bewehrten Betondecke Nachteile und besteht darm, daß die bewehrte Betonbesteht, die sich auf den Unterfahrungswänden decke unter Einschluß des obersten Teils jedes Preßabstützt und die abzufangenden Fundamente betonbohrpfahls hergestellt wird und die Preßbetonträgt, bei dem zunächst Preßbetonbohrpfähle bohrpfähle danach unter der Betondecke;abgeschnitlängs der Ränder der Fundamente gebohrt wer- 10 ten werden und schließlich in an sich bekannter den, danach auf den Pfahlköpfen gelagerte und Weise der Aushub der Baugrube bis zur^ Sohle der die Fundamente schubsicher fassende Streich- Unterfahrung erfolgt Der Vorteil dieses Verfahrens balken aus Stahlbeton hergestellt werden, danach besteht darin, daß bei der Unterfahrung die Bohrunter den abzufangenden Fundamenten und zwi- pfähle ohne Rücksicht auf die Betondecke entspreschen dem oberen Teil der Preßbetonbohrpfähle 15 chend der Lage der Fundamente verteilt werden der Aushub des Erdreiches für die herzustellende können uad daß zum Umsetzen der Last von der bewehrte Betondecke erfolgt, dadurch ge- Unterfahrungskonstruktion auf die Betondecke keine kennzeichnet, daß die bewehrte Betondecke weiteren Schritte erforderlich sind, wodurch eine (8) unter Einschluß des obersten Teils jedes Quelle für Setzungen ausgeschaltet ist. Schließlich ist Preßbetonbohrpfahls (4) hergestellt wird und die ao bei Anwendung des Verfahrens nach der Erfindung Preßbetonbohrpfähle (4) danach unter der Beton- in einer monolithisch herstellbaren Betondecke im decke (8) abgeschnitten werden und schließlich Gegensatz zu einer aus einzelnen Trägern mit Zwiin an sich bekannter Weise der Aushub der Bau- schenräumen hergestellten Betondecke die Queryergrube bis zur Sohle der Unterfahrung erfolgt. teilung der abzufangenden Lasten besser. Bei einer
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- 95 bevorzugten Ausführungsform der fZrfindung erhalkennzeichnet, daß die Preßbetonbohrpfähle (4) ten die Preßbetonbohrpfähle im Bereich der Betonim Bereich der Betondecke (8) eine pilzkopfar- decke eine pilzkopfartige Verbreiterung. Hierdurch tige Verbreiterung erhalten. wird eine absolut sichere Abstützung der schwer
3. Verfahrennach Anspruch 1 oder 2, dadurch belasteten Fundamente im Bauzustand auf den gekennzeichnet, daß die Bewehrung der Beton- 30 Bohrpfählen erreicht. Wenn nach der Herstellung decke (8) vorgespannt wird und die Betondecke der Betondecke die Pfähle abgeschnitten werden, (8) mittels Kunststofflager (IS, 16) auf den Un- ist eine absolut sichere Abstützung der Fundamente terfahrungswänden aufgelagert wird. über die in der Betondecke verbleibenden Pfahlabschnitte gewährleistet. Nach der Erfindung kann
35 ferner die Bewehrung der Betondecke, wenn nach
der Herstellung der Betondecke die Pfähle abgeschnitten werden, vorgespannt werden und die Betondecke mittels Kunststofflager auf den Unterfah-
DE19702062564 1970-12-18 1970-12-18 Verfahren zur Herstellung einer Unterfahrung Expired DE2062564C3 (de)

Priority Applications (7)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702062564 DE2062564C3 (de) 1970-12-18 Verfahren zur Herstellung einer Unterfahrung
AT1047971A AT312664B (de) 1970-12-18 1971-12-06 Verfahren zur Herstellung einer Unterfahrung
GB5783571A GB1363685A (en) 1970-12-18 1971-12-13 Method for producing undercuttings under buildings
NL7117175A NL7117175A (de) 1970-12-18 1971-12-15
CA130,214A CA954315A (en) 1970-12-18 1971-12-15 Method for producing undercuttings
FR7145431A FR2118746A5 (de) 1970-12-18 1971-12-17
IT5481571A IT945500B (it) 1970-12-18 1971-12-17 Procedimento per la costruzione di una sottofondazione

Applications Claiming Priority (1)

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DE19702062564 DE2062564C3 (de) 1970-12-18 Verfahren zur Herstellung einer Unterfahrung

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2062564A1 DE2062564A1 (de) 1972-07-06
DE2062564B2 DE2062564B2 (de) 1974-02-28
DE2062564C3 true DE2062564C3 (de) 1976-07-15

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