DE2061349B2 - Auflager für die Platten eines über einer Abdichtungsschicht von Bau werken angeordneten Plattenbelags - Google Patents
Auflager für die Platten eines über einer Abdichtungsschicht von Bau werken angeordneten PlattenbelagsInfo
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Description
den Plattenbelag von der Abdichtungsschicht tren- einem Auflager mit Ausgleichsplatten zum Höhennen.
Das ist notwendig, weil die Struktur- und Mate- 55 ausgleichen die Abstandsrippen von der Auflagerrialbeschaffenheit
des Plattenbelags mit der der Ab- mitte ausgehend, in einem Abstand von den Seitendichtungsschicht
nicht übereinstimmt. Ohne Platten- kanten der Auflagerplatte enden, wobei die Ausbelag
kann es zu unterschiedlichen, temperatur- gleichsplatten auf der Auflagerplatte aufsetzbar sind
bedingten Längenveränderungen der einzelnen und zum Durchtritt der Abstandsrippen entSchichten
kommen, welche zu Schaden am Bauwerk 60 sprechend geformte Schlitze aufweisen. Die Ausoder
an einer der Schichten führen können. gleichsplatten können aus dem gleichen Werkstoff
Ein Auflager der eingangs beschriebenen Gattung wie der der Auflager bestehen, und ferner unterist
aus der Fachzeitschrift »Detail«, 5/70, Seite 1214, schiedliche Dicken haben. Die Schlitze in den Ausbekannt.
Bei der Auflagerplatte dieses bekannten gleichsplatten stellen sicher, daß die Ausgleichs-Auflagers
besteht besonders bei Abdichtungsschich- 65 platten stets kantengleich zu den Auflagerplatten anten
aus plastisch verformbarem Werkstoff die Gefahr, geordnet sind und sich nicht verschieben können,
daß bei großer Belastung dieser Werkstoff seitlich Es empfiehlt sich ferner eine Ausbildung, bei der
daß bei großer Belastung dieser Werkstoff seitlich Es empfiehlt sich ferner eine Ausbildung, bei der
ausgequetscht wird, Die unterseitigen Nuten der dort die zwischen den Nuten verbleibenden Stollen an
ihrer Lagerseite je eine Aussparung aufweisen. Damit wird eine Saugwirkung erzielt, welche die Auflagerplatte
fest auf der Isolierschicht hält. Vorteilhaft in fertigungstechnischer, aber auch in festjgkeitsmäßiger
Hinsicht ist eine Ausführungsform, bei der die Nuten s im Querschnitt keilförmig ausgebildet sind. Schließlich
können die Abstandsrippen an ihren Ansatzstellen an der Auflagerplatte und an den weiteren
Rippen malteserkreuzartig geschwächt sein, so daß sie im Bedarfsfall leicht entfernt werden können.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand der lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung ausführlicher erläutert; es zeigt
F i g. 1 eine Auflagerplatte in einer Seitenansicht, teilweise geschnitten,
F i g. 2 die Aufsicht auf den Gegenstand nach Fig. 1,
F i g. 3 die Aufsicht auf einen Plajtenbelag, der von Auflagerplatten gestützt ist, und
F i g. 4 eine andere Ausführungsform des Gegenstands nach Fig. 3.
Das in den F i g. 1 und 2 gezeichnete Auflager 1 besitzt eine in Draufsicht viereckige Auflagerplatte 2.
deren Oberseite mit 3 bezeichnet ist. Die Auflagerplatte 2 ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
quadratisch und besitzt eine Kantenlänge von beispielsweise 90 mm. Die Kanten sind mit L 1 und L 2
bezeichnet.
Die Unterseite 4 der Auflagerplatte 2 wird durch fünf parallele Längsnuten 6 und fünf parallele Quernuten
7 unterbrochen. Die Nuten 6 und 7 sind untereinander gleich ausgebildet.
Wie F i g. 1 erkennen läßt, hat jede der Nuten 6 und 7 im Querschnitt Keilform, wobei die Keilspitze 8 der Oberseite 3 zugekehrt ist. Durch diese
Ausbildung der Nuten 6 bzw. 7 ergeben sich Stollen 9 in Pyramidenstumpfform. Die Lagerseite 10
dieser Stollen 9 kann mit einer Ausnehmung versehen werden, welche die Saugwirkung der Stollen 9
auf einer nicht dargestellten Abdichtungsschicht erhöhen.
Auf der Oberseite 3 der Auflagerplatte 2 befindet sich ein aus sich kreuzenden Abstandsrippen 12
und 13 bestehendes Fugenkreuz. Diese Abstandsrippen 12 und 13 sind an ihrer Durchdringungsstelle
14 nach Art eines Malteserkreuzes ausgebildet und somit dort geschwächt. Infolgedessen können störende
Abstandsrippen leicht ei.i'ernt werden. Außerdem
ist die Oberseite 16 der Abstandsrippen 12 und 13 mit einer im Querschnitt kreisabschnittförmigen
Vertiefung 15 versehen. In diese Vertiefungen läßt sich die Richtschnur einlegen, die gewöhnlich beim
Verlegen von Plattenbelägen verwendet wird.
Wie die Fig. 3und 4 zeigen, werden die Auflaser
1 im gegenseitigen Abstand aus einer Abdichtungsschichf,
die beispielsweise aus Bitumen oder aus einer Bitumen und Kunststoff enthaltenden Fol.e
bestehen kann, nach einem Muster verlegt das vorgegeben
ist und durch die Größe und Anordnung von Kunststeinplatten bestimmt wird. Bei dem Ausfuhrungsbeispiel
nach F i g. 4 unterstützt ein Auflager 1 jeweils vier Kunststeinplatten 21 bis 24 Dieses; Prinzip
wird nur an den vier Kanten des Belags durchbrochen. Beim Ausführungsbeispiel nach F 1 g. 3
werden neben den Auflagern 1 auch Auflager 27 verwendet, die nur drei Kunststeinplatten 20, 28 und 29
unterstützen und bei denen zu diesem Zweck die Abstandsrippen 13 zum Teil entfernt worden sind.
Die Abstandsrippen 12 bzw. 13 erstrecken sich nur zum TeiJ in die allgemein mit 30 bezeichneten offenen
Fugen zwischen den Kunstsleinplatten. Dadurch bleiben diese offenen Fugen 30 offen. Infolgedessen kann
durch die offenen Fugen 30 auch die Feuchtigkeit au die Oberseite 3 der Auflagerplatte 2 der Autlager 1
gelangen. Da die Kanten L 1 und L 2 benachbarter Auflager 1 nicht unmittelbar aneinander anschließen,
befinden sich auch hier offene Fugen so daß die Feuchtigkeit bis auf den nicht dargestellten Isolierbelag
gelangt. Oberflächenwasser kann entsprechend der Neigung des Isolierbelags auch durch die von den
Nuten 6 bzw. 7 gebildeten Kanäle abgeführt werden. Da die Auflager 1 insbesondere bei ihrer eingangs
angegebenen Zusammensetzung elastisch und anpassungsfähig sind, übertragen sie die statischen Belastungen
einwandfrei auf die Unterkonstruktionen, auf der der beschriebene Belag angeb.—it ist.
Zum Ausgleich von Höhenunterschieden ist in der
Fig 1 in gestrichelter Darstellung eine Ausgleichsplatte
40 wiedergegeben. Die Dicke 41 dieser Ausgleichsplatte 40 kann verschieden sein, wodurch sich
verschiedene Höhenunterschiede ausgleichen lassen. In der Mitte der Ausgleichsplatte 40 befinden sich
Schlitze 44 für das aus den beiden Abstandsnppen 12 und 13 bestehende Fugenkreuz.
Das Fugenkreuz kann auf der Auflagerplatte 2 befestigt sein und insbesondere mit diesem aus einem
Stück bestehen. Das Fugenkreuz kann aber auch getrennt von den Auflagerplatten 2 bzw. den Ausgleichsplatten
40 vorhanden sein. Dann sind in der Regel Vor- und Einsprünge vorhanden, welche eine
Festlegung des Fugenkreuzes auf die Auflagerplatten 2 ermöglichen, was jedoch nicht dargestellt ist.
Hierzu I Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Auflager für die Platten eines über einer quetschen der plastisch verformbaren Abdichtung».
Abdichtungsschicht von Bauwerken angeordneten 5 schicht beidseits der ringförmigenι Auflagerplatte zu
Plattenbelags mit einer Auflagerolatte aus elasti- verhindern. Sie sind ihrer Art und Anordnung nach
schem Werkstoff, die auf ihrei Oberseite recht- lediglich als Sollbruchstellen geeignet und auch nur
winklig zueinander angeordnete Abstandsrippen hierfür bestimmt Auf Grund dieser Wirkungen kann
für die Platten und auf ihrer Unterseite recht- das Auflager auch schwimmen, also seine Lage verwinklig
zueinander angeordnete Nuten aufweist, xo ändern. Auch bei einer relativ großen Auflagerflache
d a d u r c h g e k e η η ζ e i c h η e t, daß die Auf- ist die Gefahr des Ausquetschens nicht in jedem FaU
lagerplatte (1) im Grundriß rechteckig ist, daß vermeidbar, da die notwendige Elastizität des Aufin
jeder Richtung mehrere Nuten (6, 7) vorge- lagerwerkstoffs ein Weiterleiten eines punktrormtgen
sehen und diese Nuten (6, 7) tief ausgebildet so- Lastdrucks an der betreffenden Stelle nahezu ohne
wie sich kreuzend parallel zu den Längsseiten der 15 Widerstand zuläßt.
Auflagerolatte (1) angeordnet sind, so da3 Stollen Ausgehend von diesem Stand der Technik, liegt
(9) gebildet sind. der Erfindung die Aufgabe zugrunde, das Auflager
2. Auflager nach Anspruch 1 mit Ausgleichs- der eingangs beschriebenen Gattung mit dem Ziel
platten zum Höhenausgleichen, dadurch gekenn- weiter auszubilden, ohne Verminderung der statizeichnet,
daß die Abstandsrippen (12, 13) von ao sehen Belastbarkeit des Plattenbelags eine wender
Auflagermitte ausgehend in einem Abstand gehende Sicherung der Lage jedes Auflagers zu erv.>
n den Scitcnkanten der Auflageplatte (1) en- rächen und ein Ausquetschen des Werkstoffs der
den und daß die Ausgleichsplatten (40) auf der Abdichtungsschicht zumindest in einem unschad-Auflagerplatte
(1) aufsetzbar sind und zum liehen Rahmen zu halten.
Durchtritt der Abstandsrippen (12, 13) ent- »5 Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß die
sprechend geformte Schlitze (44) aufweisen. Auflagerplatte im Grundriß rechteckig ist, in jeder
3. Auflager nach Anspruch 1 oder 2, dadurch Richtung mehrere Nuten vorgesehen und tief ausgekennzeichnet,
daß die zwischen den Nuten gebildet sowie sich kreuzend parallel zu den Längs-(6.
7) verbleibenden Stollen (9) an ihrer Lager- seilen der Auflagerplatte angeordnet sind, so daß
seite (10) je eine Aussparung aufweisen. 30 Stollen gebildet sind. Mit dem Auflager gemäß der
4. Auflager nach einem der Ansprüche 1 bis 3, Erfindung werden die eingangs beschriebenen Nachdadurch
gekennzeichnet, daß die Nuten (6, 7) im teile vermieden, es wird darüber hinaus noch der
Querschnitt keilförmig ausgebildet sind. Vorteil erzielt, daß ein weniger elastischer Werkstoff
5. Auflager nach einem der Ansprüche 1 bis 4, für die Auflagerplatte verwendet werden kann, ohne
dadurch gekennzeichnet, daß jede Abstandsrippe 35 daß die elastische Anpaßbarkeit zu sehr beeinträch-(12,
13) an ihren Ansatzstellen an der Auflager- tigt wird, da die geringe Dicke der Auflagerplatte im
platte (1) und an den weiteren Rippen malteser- Bereich der Nuten die Elastizität an diesen Stellen
kreuzartig geschwächt ist.. erhöht. Ein solcher Werkstoff ermöglicht beim Verlegen
ein Abbrechen von Teilen entlang der Nuten,
40 so daß auch die Größe der Auflagerflache beliebig
variierbar ist. Hinzu kommt, daß das zwischen den Fugen des Plattenbelags auf die Oberfläche der Ab-
Die Erfindung betrifft ein Auflager für die Platten dichtungsschicht gedrungene Wasser auch zum Teil
eines über einer Abdichtungsschicht von Bauwerken durch die längs- und querverlaufenden Nuten abangecrdneten
Plattenbelags mit einer Auflagerplatte 45 laufen kann und somit auch rascher abgeführt wird,
aus elastischem Werkstoff, die auf ihrer Oberseite Verstopfungen dieser Nuten durch Fremdkörper sind
rechtwinklig zueinander angeordnete Abstandsrippen nicht zu befürchten, weil Verunreinigungen durch
für die Platten und auf ihrer Unterseite rechtwinklig den Spüleffekt abgeführt werden,
zueinander angeordnete Nuten aufweist. Die Belastbarkeit der Platten des Belags ist wegen
zueinander angeordnete Nuten aufweist. Die Belastbarkeit der Platten des Belags ist wegen
Bei der Verwendung von aus Natur- oder Kunst- 50 der großen Überdeckung, welche viereckige Aufsteinplatten
bestehenden Belägen an oder auf Bau- lagerplatten bei ebenfalls viereckigen Platten bieten,
werken, z. B. auf Terrassen, Loggien, Baikonen, außerordentlich hoch.
Flachdächern usw. sind Auflager erforderlich, welche In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können bei
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2061349A DE2061349C3 (de) | 1970-12-12 | 1970-12-12 | Auflager für die Platten eines über einer Abdichtungsschicht von Bauwerken angeordneten Plattenbelags |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2061349A DE2061349C3 (de) | 1970-12-12 | 1970-12-12 | Auflager für die Platten eines über einer Abdichtungsschicht von Bauwerken angeordneten Plattenbelags |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2061349A1 DE2061349A1 (de) | 1972-07-06 |
| DE2061349B2 true DE2061349B2 (de) | 1973-12-06 |
| DE2061349C3 DE2061349C3 (de) | 1974-07-04 |
Family
ID=5790849
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2061349A Expired DE2061349C3 (de) | 1970-12-12 | 1970-12-12 | Auflager für die Platten eines über einer Abdichtungsschicht von Bauwerken angeordneten Plattenbelags |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2061349C3 (de) |
-
1970
- 1970-12-12 DE DE2061349A patent/DE2061349C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2061349C3 (de) | 1974-07-04 |
| DE2061349A1 (de) | 1972-07-06 |
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