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DE2061294A1 - Schaltungsanordnung und Verfahren zur Ladung von Batterien - Google Patents

Schaltungsanordnung und Verfahren zur Ladung von Batterien

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Publication number
DE2061294A1
DE2061294A1 DE19702061294 DE2061294A DE2061294A1 DE 2061294 A1 DE2061294 A1 DE 2061294A1 DE 19702061294 DE19702061294 DE 19702061294 DE 2061294 A DE2061294 A DE 2061294A DE 2061294 A1 DE2061294 A1 DE 2061294A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
battery
circuit arrangement
current
spgr
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19702061294
Other languages
English (en)
Other versions
DE2061294B2 (de
DE2061294C3 (de
Inventor
Werner Dipl.-Ing. 8520 Erlangen. P H02p3-14 Kuttner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE19702061294 priority Critical patent/DE2061294C3/de
Priority claimed from DE19702061294 external-priority patent/DE2061294C3/de
Priority to JP10056171A priority patent/JPS4712518A/ja
Publication of DE2061294A1 publication Critical patent/DE2061294A1/de
Publication of DE2061294B2 publication Critical patent/DE2061294B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2061294C3 publication Critical patent/DE2061294C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • H02J7/94
    • H02J7/96

Landscapes

  • Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung und Verfahren zur Ladung von Batterien Zur Ladung bzw. Wiederaufladung von Batterien, im besonderen Flugzeugbatterien, ist es üblich und bekannt, den erforderlichen Ladegleichstrom dem Wechsel- oder Drehstromnetz vermittels ungesteuerter Brückengleichrichter zu entnehmen. Bei der Schnelladung von Batterien, z.B. Nickelkadmiumsammlern bzw. Bleisammlern, müssen Ladestrom und Ladezeit der Batteriekapazität angepaßt werden. Bei zu hohem Ladestrom und/oder zu langer Ladezeit können oberladungen auftreten, die den Gebrauchswert der Batterie wesentlich beeinträchtigen. Von einem Ladegerät für diepohnelladung von Batterien muß überdies ein in weiten Grenzen kontinuierlich einstellbarer Ladestrombereich und ebenso ein in derselben Weise einstellbarer Gasungabereich verlangt werden, wobei weiterhin die klimatischen Bedingungen während der Ladezeit beachtet werden müssen, da die Gemperaturabhängigkeit der Gasungsspannung in Betracht gezonen und damit vermieden werden muß, daß die Batterie bei sehr hohen Temperaturen, etwa 70 00, überladen bzw. bei relativ 0 tiefen Temperaturen, z.B. minus 40 u zu wenig geladen wird.
  • Bei solchen extremen klimatischen Verhältnissen hat es sich - wie Versuche ergeben haben - als zweckmäßig erwiesen, eine diskontinuierliche Ladung und Nachladung der Batterie anzuwenden und den Ladegleichstrom in einem engeren oder weiteren Bereich zu takten.
  • Demgemäß bezieht sich die Erfindung auf eine Schaltungsanordnung und ein Verfahren zur Ladung von Batterien, insbesondere Flugzeugbatterien, aus dem Wechsel- oder Drehstromnetz vermittels ungesteuerter Brückengleichrichter, und die Erfindung besteht darin, in den Ladestromkreis die Schaltstrecke eines steuerbaren Halbleiters zu schalten, der steuerseitig in Takten sowohl von einem Stromregler als auch von einem Spannungsregler, åe mit Zweipunktverhalten und vorgebbarem Sollwert, derart beeinflußt wird, daß der steuerbare Halbleiter aufgrund einer der Stromregelung überlagerten Spannungsregelung bis zur Gasungsspannung der Batterie ausschließlich vom Stromregler mit hoher Taktfrequenz und danach außerdem vom Spannungsregler mit niederer Taktfrequenz angesteuert wird.
  • Auf weitere Merkmale der Erfindung sei bei der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels näher hingewiesen.
  • In der Fig. 1 ist eine Ladegleichrichteranordnung veranschaulicht, die sich aus dem Drehstromtransformator DT und den ungesteuerten Brückengleichrichtern G1 zusammensetzt. Die negative Ausgangsklemme des Gleichrichters ist mit 1, die positive Ausgangsklemme mit 2 bezeichnet. In üblicher Weise wäre hierbei die Ausgangsklemme 1 mit dem negativen Anschlußpol und die Ausgangsklemme 2 mit dem positiven Anschlußpol der Batterie B zu verbinden. Zur Realisierung des Erfindungsgedankens sind in die von der Klemme 2 zum Pluspol der Batterie B führende Leitung die Schalt strecke eines Transistors T und ein Fußpunktwiderstand W in Reihenschaltung einbezogen, wobei der Kollektor des Transistors T an die Klemme 2 angeschlossen und der Emitter des Transistors T über den Fußpunktwiderstand W mit dem positivem Pol der Batterie B verbunden ist. In die Leitung zwischen der Klemme 1 und dem negativen Batteriepol der Batterie 3, die geerdet h r; mit einem Messenanschlußpunkt des Flugzeuges verbunden win möge, ist eine Glättungsdrossel GD eingefügt.
  • Eine zum Schutz der Schaltstrecke des Transistors T vorgesehne sogenannte Preilaufdiode FD soll bei Verwendung eines npn-Transistors T anodenseitig mit dem Sternpunkt der Brückengleichrichteranordnung und kathodenseitig mit dem Emitter des Schalttransistors T verbunden sein.
  • Die Steuerelektrode (Basis) des Transistors T, welcher auch aus einem Thyristor bzw. aus einer Gruppe von Transistoren bzw. Thyristoren bestehen kann, ist an den Ausgang eines Verstärkers V angeschlossen, welcher eingangsseitig direkt vom Ausgang sowohl eines Stromreglers StR als auch mittelbar von dem Ausgang eines Spannungsreglers SpgR beeinflußt wird. Der Stromsollwert Isoll für den Stromregler StR und der Spannungssollwert U5011 für den Spannungsregler SpgR können den Reglern über die mit Pfeilen gekennzeichneten Eingänge eingegeben werden.
  • Der Stromistwert Iist für den Stromregler StR wird zweckmäßig dem batterieseitigen Ende des Fußpunktwiderstandes W entnommen, während der Spannungsistwert Uist für den Spannungsregler SpgR vom masseseitigen Ende der Glättungsdrossel GD abgeleitet wird. Zur Berücksichtigung der Temperaturabhängigkeit der Gasungsspannung der Batterie B wird dem Spannungsregler SpgR ein zusätzlicher Sollwert zugeführt, der einem an der Batterie 5 angebrachten Temperaturfühler TF, z.B. einem Heißleiter, entnommen ist, weil die Kennlinie eines Heißleiters ungefähr der Abhängigkeit der Gasungsspannung einer NiCd-Batterie von der Temperatur entspricht. Die Stromversorgung des Verstärkers V, des Stromreglers StR und des Spannungsreglers SpgR erfolgt zentral vermittels des Speisegerätes SpG.
  • Der taktgesteuerte Transistor T schaltet die gleichgerichtete Batterieladespannung zu und b. Sperrt der Transistor, so klingt der Ladestrom infolge der in der Glättungsdrossel GD gespeicherten Energie über die eine Gleichrichterbrückenhälfte, die Sekundärwicklungen des Transformators DT und die Freilaufdiode FD in Abhängigkeit von der Zeitkonstante in diesem Stromkreis ab.
  • Die Ladung der Batterie B erfolgt pulsartig mit im Mittelwert konstantem Strom solange, bis die Gasungsspannung der Batterie erreicht ist, wie dies in der Fig. 2 veranschaulicht ist. Der linke Teil der Fig. 2 veranschaulicht den Anstieg der Zellenspannung U innerhalb der Ladezeitdauer t1, wobei angenommen ist, daß die Gasungsspannung bei einer Spannung von 29 V auftreten möge. Sobald der Gasungsspannungswert erreicht ist, wird der Transistor T, Fig. 1, gesperrt, bis die Batteriespannung auf einen bestimmten, einstellbaren Wert abgesunken ist. Diese Hysterese ist vermittels der (nicht dargestellten) Mitkopplung des Regelverstärkers V einstellbar. Im rechten Teil der Fig. 2 ist der Verlauf der auf die Volladung, links, folgenden Erhaltungsladung veranschaulicht, wonach periodisch in Abhängigkeit von der Zellenspannung der Batterie die Nachladung mit niedriger Taktfrequenz erfolgt, wobei die bei der Vonadune angewendete Strompulsung (1 kHz) erhalten bleibt.
  • Hierbei pendelt die Spannung der Batterie wie dergestellt in der Zeit t2.
  • In der Fig. 3 ist der dazugehörige LadestromçTerlauf innerhalb der Zeit tl während der Volladung und rechts daneben die zeitliche Strompulsung während der Erhsltungsladezeit t2 veranschaulicht. Der Strom während der Volladezeit beträc,t im Mittel 15 A. Den wirklichen Verlauf des Ladestroms veranschaulicht die Fig. 4, und man erkennt, daß der rhythmisch variierte Strom sowohl während der VoZladezeit tl als auch während der Erhaltungsladezeit t2 Werte zwischen 14 und 16 A, im Mittel also 15 A erreicht; die Pulsperiode dauert eine Millisekunde, d.h. die Pulsfrequenz beträgt 1 kHz.
  • In Fig. 5 ist der Verlauf der Gasungsspannung GU in Abhängigkeit von der Temperatur bei einer NiOd-Batterie -dargestellt.
  • Sowohl der Stromregler StR als auch der Spannungsregler SpgR in Fig. 1 sind als Zweipunktverstärker ausgebildet und führen durch ihre beiden Ausgangsschaltzustände zum Sperren bzw.
  • Durchsteuern des Transistors T. An den Eingängen der Verstärker StR und SpgR werden Sollwert/lstwertvergleiche für Strom und Spannung vorgenommen, die maßgebend für den Schaltzustand am Ausgang der Verstärker sind. Die Stromregelung ist der Spannungsregelung unterlagert, d.h. bis zum Erreichen der Gasungsspannung der Batterie B ist nur der Stromregler StR im Eingriff, danach, während der Erhaltungsladung, auch der Spannungsregler SpgR.
  • 6 Patentansprüche 4 Figuren

Claims (6)

  1. Patentanw rüche fl (1.) Schältungsanordnung und Verfahren zur Ladung von Batterien, insbesondere Flugzeugbatterien, aus dem Wechsel- oder Drehstromnetz vermittels ungesteuerter Brückengleichrichter, dadurch gekennzeichnet, daß in den Ladestromkreis die Schaltstrecke eines steuerbaren Halbleiters (T) geschaltet ist, der steuerseitig in Takten sowohl von einem Stromregler (StR) als auch von einem Spannungsregler (SpgR), je mit Zweipunktverhalten und vorgebbarem Sollwert, derart beeinflußt wird, daß der steuerbare Halbleiter (T) aufgrund einer der Stromregelung überlagerten Spannungsregelung bis zur Gasungsspannung der Batterie (B) ausschließlich vom Stromregler (StR) mit hoher Taktfrequenz und danach außerdem vom Spannungsregler (SpgR) mit niederer Taktfrequenz angesteuert wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromistwert für den Stromregler (StR) einem im Ladekreis vorgesehenen Fußpunktwiaerstand (W) des steuerbaren Halbleiters (T) entnommen ist.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannungsistwert (Uist) für den Spannungsregler (SpgR) von der Batterieklemmenspannung abgeleitet ist.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Spannungsregler (SpgR) zur Berücksichtigung der Temperaturabhängigkeit der Gasungsspannung (UG) der Batterie (B) ein :iätzlicher Sollwert zuführbar ist, der einem an der Btterie (B) angebrachten Temperaturfühler (TF), vorzugsweise einem Heißleiter, entnommen ist.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine zum Schutz der Schaltstrecke des steuerbaren Halbleiters (Transistors T) vorgesehene Freilaufdiode (PD) mit ihrer Anode (A) am Sternpunkt (St) der Brückengleichrichter (Gl) und mit ihrer Kathode (K) am Verbindungspunkt zwischen Pußpunktwiderstand (W) und Halbleiterelektrode (Emitter des Transistors T) angeschlossen ist.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Ladekreis der Batterie (B) eine Drossel (GD) vorgesehen ist, die einerseits an den Brückengleichrichterausgang (1) und andererseits an die negative Batterieklemme angeschlossen ist.
DE19702061294 1970-12-12 1970-12-12 Schaltungsanordnung zur Ladung einer Batterie Expired DE2061294C3 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702061294 DE2061294C3 (de) 1970-12-12 Schaltungsanordnung zur Ladung einer Batterie
JP10056171A JPS4712518A (de) 1970-12-12 1971-12-13

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702061294 DE2061294C3 (de) 1970-12-12 Schaltungsanordnung zur Ladung einer Batterie

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2061294A1 true DE2061294A1 (de) 1972-06-22
DE2061294B2 DE2061294B2 (de) 1975-06-19
DE2061294C3 DE2061294C3 (de) 1976-01-29

Family

ID=

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0068523A1 (de) * 1981-06-17 1983-01-05 Gebrüder Zehnder AG Schaltungsanordnung zum Laden einer Akkumulatorbatterie mit pulsierendem Gleichstrom
US4382222A (en) * 1980-05-20 1983-05-03 Robert Bosch Gmbh Series regulated rectifier circuit for a battery charging system
EP0316648A1 (de) * 1987-11-13 1989-05-24 Siemens Aktiengesellschaft Ladeverfahren zum Aufladen einer Batterie

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DE2061294B2 (de) 1975-06-19
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