DE2061054C2 - Verfahren zur Steuerung der einer Lampe und einem Erhitzer zugeführten elektrischen Leistung für ein Kopiergerät - Google Patents
Verfahren zur Steuerung der einer Lampe und einem Erhitzer zugeführten elektrischen Leistung für ein KopiergerätInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung der einer Lampe und einem Erhitzer zugeführten
elektrischen Leistung für ein Kopiergerät, das einen Erhitzer zum Fixieren oder Trocknen der Kopie und
eine Lampe, die mit der Kopierbetätigung des Kopiergerätes zusammenwirkend bei einer jeweiligen
Kopierbetätigung während einer bestimmten Zeitspanne leuchtet, enthält, wobei der Erhitzer und die Lampe
von einer Wechselstromquelle gespeist werden, deren abgebbare Leistung beschränkt ist und einen vorbe-
stimmten Wert nicht überschreitet
Ein Kopiergerät besitzt im allgemeinen eine Lampe als Lichtquelle für die Belichtung, einen Erhitzer für die
Trockenfixierung sowie eine Motorantriebsquelle und ist ferner mit einem elektrische Energie verbrauchenden
Teil versehen, der aus dem die Lampe, den Erhitzer und die Motorantriebsquelle steuernden Stromkreis besteht
Die elektrische Energie wird größtenteils für die Lampe und den Erhitzer verbraucht Bei einem Kopiergerät bei
dem als Lichtquelle eine Glühlampe oder eine ι ο
HalogepJampe benutzt wird, wird diese, um Schleierbildung auf dem lichtempfindlichen Papier zu vermeiden,
elektrische Energie zu sparen, die Lebensdauer der Lampe zu erhöhen und um die durch das Leuchten der
Lampe bedingte Temperaturerhöhung zu vermeiden, nur bei der Belichtung gezündet Andererseits wird der
Erhitzer immer gespeist um ihn in konstant erhitztem Zustand zu halten (US-PS 31 48 610). Infolgedessen
summieren sich bei der Belichtung die Verbrauchsleistung der Lampe und des Erhitzers sowlj der anderen in
Betrieb genommenen Teile und bringen die Verbrauchsleitung auf Höchstwert, was zu einer Stromspitze führt
und sich letztlich in einem hohen Energieverbrauch auswirkt
Ferner werden, je schneller das Kopiergerät arbeitet,
die Verbrauchsleistung der Lampe und des Erhitzers merklich desto größen Falls die übliche Betriebsstromquelle
als Stromquelle benutzt wird, erreicht der höchste Verbrauchsstrom schließlich den Grenzwert des entnehmbaren
Speisestroms, und infolgedessen kann das Kopiergerät nicht mehr schneller arbeiten. Der
Arbeitsgeschwindigkeit des Kopiergerätes ist also durch die der Wechselstromquelle maximal entnehmbare
Leistung eine Grenze gesetzt weil mit steigender Arbeitsgeschwindigkeit auch die erforderliche elektrisehe
Leistung ansteigt.
Um diesen Nachteil zu beheben, wurde bereits vorgeschlagen, den Erhitzer während der Leuchtdauer
der Lampe kurzzuschließen und nicht elektrisch zu speisen und ihn nur zu speisen, wenn die Lampe nicht -to
leuchtet, so daß der Spitzenwert des Verbrauchsstroms absinkt Es wird damit möglich, bei der Anwendung der
üblichen Stromquelle die Wattzahl der Lampe sowie des Erhitzers gegenüber der Speisegrenze der elektrischen
Leitung, des Zuleitungskabels oder der Steckdose in dem betreffenden Raum zu erhöhen. Hierbei tritt aber
der Nachteil ein, daß Lampe und Erhitzer nicht gleichzeitig betrieben werden können. Während der
Trockenfixiei ung kann also nicht bereits die nächste
Belichtung vorgenommen werden. Die Leistung des jo Kopiergerätes sinkt infolgedessen ab. Ferner kühlt sich
der Erhitzer, der während der Belichtung abgestellt wird, unterdessen ab, und es braucht wieder Zeit, bis der
Erhitzer den konstant erhitzten Zustand erreicht. Es zeigt sich also die Schwierigkeit, die Zeit des
Durchgangs des schon belichteten und entwickelten lichtempfindlichen Papiers in der Trocken- und
Fixierstation und der elektrischen Speisung des Erhitzers zu regulieren.
Gemäß der US-PS 32 88 047 werden während eines Kopierzyklus nacheinander die Beli^htungslampe und
erst nach deren Erlöschen der Erhitzer über Schalter an die Stromquelle angeschlossen. Da bei jedem Kopiervorgang
erst nach dem Erlöschen der Lampe der Stromkreis für den Erhitzer geschlossen wird, benötigt b5
er jedesmal eine entsprechend lange Zeit, um die erforderliche Temperatur zu erreichen, und auch in
diesem Fall kann die nächste Belichtung erst erfolgen, wenn der Trocken- und Fixiervorgang des vorausgehenden
Kopierzyklus abgeschlossen ist Beide Umstände setzen der Kopiergeschwindigkeit enge Grenzen.
Durch die US-PS 34 24 526 ist es bekannt bei einem Kopiergerät mit dem Einschalten des Gerätes zunächst
den Erhitzers an die Stromquelle anzuschließen, ihn aoer, sobald die Belichtungslampen eingeschaltet
werden, völlig auszuschalten. Das Ausschalten des Erhitzers und das Einschalten der Lampe geschieht
dabei über ein und den selben Schaltkontakt Auch hier muß sich also während der Leuchtdauer der Lampen der
Erhitzer um etliche Grade abkühlen, so daß er, wenn er
mit dem Löschen der Lampen wieder eingeschaltet wird, eine entsprechende Zeit benötigt um die
erforderliche Temperatur wieder zu erreichen, wodurch sich die Durchlaufzeit für eine Kopier verlängert Ein
weiterer Nachteil dieses Kopiergerätes ist daß bei eingeschaltetem Gerät und nicht leuchtenden Lampen,
also auch wenn das Kopiergerät z. B. nur in Bereitschaft gehalten wird, dem Erhitzer immer die volle Leistung
zugeführt wird, was einen unnötig hohen Energieverbrauch bedeutet Besonders bei Halogenlampen wirkt
es sich nachteilig aus, wenn während des Betriebs des Erhitzers die Lampen immer völlig von der Stromquelle
getrennt sind; denn mit jedem Löschen der Halogenlampen wird der Halogenzyklus unterbrochen, und die
Lichtausbeute und auch die Lebensdauer der Lampe werden somit gemindert.
Aufgabe der Erfindung ist es, für ein Kopiergerät in dem eine Lampe und eine Erhitzer so angeordnet sind,
daß sie von einer Wechselstromquelle gespeist werden, deren abgebbare Leistung beschränkt ist und einen
vorbestimmten Wert nicht überschreitet ein Verfahren zur Steuerung der der Lampe und dem Erhitzer
zuzuführenden elektrischen Leistung zu liefern, durch das auch bei leuchtender Lampe der Erhitzer laufend
weiter gespeist wird, ohne daß die von der Lampe und dem Erhitzer gleichzeitig aufgenommene Leistung den
beschränkten Wert der von der Wechselstromquelle abgebbaren Leistung überschreitet Ein Absinken der
Temperatur des Erhitzers während des Leuchtens der Lampe soll damit verhindert und somit eine hohe
Arbeitsgeschwindigkeitskeit des Kopiergerätes erreicht werden, ohne daß ein Übermaß an elektrischer Leistung
nötig wird.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß ein Schalter zur Steuerung der Speisung der Lampe und ein
Schalter zur Steuerung der Speisung des Erhitzers so gemeinsam betätigbar sind, daß durch ihre Betätigung
der Lampe eine zum Leuchten ausreichende Leistung zugeführt und währenddessen der Erhitzer mit einer
geringeren Leistung als bei nicht leuchtender Lampe versorgt wird und daß die gleichzeitig durch die Lampe
und den Erhitzer verbrauchte Gesamtleistung so gesteuert wird, daß sie den beschränkten Wert nicht
überschreitet.
Dazu können im Stromkreis die beiden Reihenschaltungen aus Lampe und Thyristor sowie aus Erhitzer und
Thyristor zueinander und an die Wechselstromquelle parallel angeschlossen sein, wobei die beiden Thyristoren
antiparallel gerichtet sind; den beiden Thyristoren ist jeweils ein Steuerstromkreis aus Widerstand und
Kondensator parallel geschaltet, und jeweils ein den CR-Anschlußpunkt dieser Steuerstromkreis an das Tor
ües betreffenden Thyristors anschließender Schalter ist
vorgesehen. Dabei werden die Thyristoren in den unterschiedlichen Phasen der Stromquellenspannung
abwechselnd leitend und zünden Lampe bzw. Erhitzer,
die mit ihnen in Reihe liegen.
Vorzugsweise sind die Schalter so angeordnet, daß durch sie auch die der Lampe zugeführte Wechselspannung
steuerbar ist und daß an der Lampe oder an dem Erhitzer zu ihrer Vorerwärmung eine Spannung ansteht, r>
die niedriger als ihre Betriebsspannung ist, wenn durch die Schalter an der Lampe und dem Erhitzer keine
höhere Spannung als ihre Betriebsspannung ansteht, das heißt, wenn das Schaltmittel nichtleitend ist.
Es können im Stromkreis aber auch eine Parallel- in schaltung aus Lampe und Thyristor sowie eine
Parallelschaltung aus Erhitzer und Thyristor zueinander in Reihe und an eine Wechselstromquelle, deren
Spannung höher ist als die Betriebsspannung von Lampe und Erhitzer, angeschlossen sein, wobei die
Tnyristoren gegeneinander gerichtet sind; jedem Thyristor ist dann außerdem je ein Steuerstromkreis aus
Widerstand und Kondensator parallel geschaltet, und es sind zwei zusammenwirkende, abwechselnd das Tor des
einen Thyristors an den CR-Anschlußpunkt seines Steuerstromkreises und das Tor des anderen Thyristors
an den CR-Anschlußpunkt seines Steuerstromkreises anschließende Umschalter vorgesehen. Wenn dabei das
Tor eines Thyristors am CR-Anschlußpunkt seines Steuerstromkreises liegt, wird dieser Thyristor während
einer Halbwelle der Stromquellenspannung leitend, und entsprechend ist die Lampe oder der Erhitzer
kurzgeschlossen und die gesamte Halbwelle der Stromquellenspannung liegt dann an dem jeweils
anderen Teil, also Erhitzer oder Lampe, und zündet diese, und wenn beide Thyristoren während jeder
Halbwelle der Stromquellenspannung nichtleitend bleiben, werden Lampe und Erhitzer in Reihe an der
Stromquelle liegen und vorgewärmt.
Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens können auch eine Parallelschaltung aus Lampe und
Triac sowie eine Parallelschaltung aus Erhitzer und Triac zueinander in Reihe und gemeinsam an die
Wechselstromquelle, deren Spannung höher ist, als die Betriebsspannung von Lampe und Erhitzer, angeschlos- ■«
sen; die beiden Triacs sind dabei gegeneinander gerichtet Zu den beiden Triacs ist jeweils ein
Steuerstromkreis aus einem Widerstand und einem Kondensator parallel geschaltet, wobei jeweils ein den
CR-Anschlußpunkt dieser Steuerstromkreise an das Tor ■» des jeweiligen Triacs anschließender Schalter und ein
die beiden Steuerstromkreise wechselweise parallel an den jeweiligen Triac und an die Wechselstromquelle
anschließender Umschalter vorgesehen sind. Wenn dabei der Steuerstromkreis an den betreffenden Triac so
angeschlossen ist, wird dieser Triac jeweils während einer Halbzelle der Wechselstroincjiisüe leitend und
schließt die parallel liegende Lampe bzw. den parallel liegenden Erhitzer kurz; es steht dann die gesamte
Halbwelle am jeweils anderen Teil, also an dem Erhitzer bzw. an der Lampe, an und zündet diese(n). Wenn beide
Triacs während der Halbwelle nichtleitend bleiben, liegen Lampe und Erhitzer gemeinsam in Reihe an der
Stromquelle und werden vorgewärmt
Vorzugsweise ist der Widerstand des Steuerstrom- «>
kreises ein veränderlicher Widerstand, und durch Änderung des Widerstandswertes ist der Durchschaltzeitpunkt
des mit diesem Widerstand verbundenen Triacs, dessen leitender oder nichtleitender Znstand
vom Steuerstromkreis steuerbar ist, variierbar, damit ist
auch die effektive Spannung, mit der Lampe oder Erhitzer gezündet werden, variierbar.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren setzt mit dem Einschalten des Kopiergerätes zunächst eine
Vorwärmung sowohl der Lampe als auch des Erhitzers mit gegenüber beider Nennleistung geringerer Leistung
ein. Bei Betätigung des Gerätes werden mit Hilfe von Halbleiterelementen, die durch Schalter in den Wechselstromkreis
der Lampe und des Erhitzers eingeschaltet bzw. angesteuert werden können unter Ausnutzung der
positiven und negativen Halbwellen der Wechselspannung, die Lampe mit ihrer zum Leuchten notwendigen
Leistung versorgt und der Erhitzer mit reduzierter Leistung auf Vorwärme gehalten. Wenn nach dem
Löschen der Lampe der Fixier- oder Trockenvorgang einsetzen soll, werden umgekehrt der Erhitzer mit
höherer Leistung versorgt und der Lampe eine reduzierte Leistung zugeführt, so daß sie zwar nicht
leuchtet, aber warm gehalten wird.
Bei der Verwendung einer Halogenlampe hat dies den besonderen Vorteil, daß der Halogenkreislauf nicht
unterbrochen wird, so daß ihre Leuchtkraft erhalten bleibt und ihre Lebensdauer verlängert wird.
Allgemein bringt das erfindungsgemäße Verfahren den Vorteil einer beachtlichen Energieersparnis; denn
indem sowohl Belichtungslampe als auch Erhitzer im Laufe eines Kopierzyklus nur während des Vorgangs, zu
dem sie tatsächlich gebraucht werden, also Belichtungsvorgang und Trocken- und Fixiervorgang, mit ihrer
vollen Leistung versorgt werden, wird der Gesamtenergieverbrauch gegenüber einem Gerät, bei dem der
erhitzer ständig mit seiner vollen Leistung versorgt wird, herabgesetzt Es addieren sich zu keinem
Zeitpunkt die vollen Verbrauchsleistungen der Lampe und des Erhitzers zu einem Spitzenwert; Leistungsausnahme
und Energieverbrauch werden also vermindert
Indem eine Vorwärmung von Belichtungslampe und
Erhitzer vorgenommen wird, kann das eingeschaltete Kopiergerät bei verminderter Leistungsaufnahme in
Bereitschaft gehalten werden. Im Vergleich zu Geräten, bei denen Belichtungslampe und Erhitzer abwechselnd
vollkommen von der Energiequelle getrennt und nur für den jeweiligen Abschnitt eines jeden Kopierzyklus mit
ihr verbunden werden, kühlt der Erhitzer bei dem erfindungsgemäßen Verfahren nach einem Trocken-
und Fixiervorgang weniger ab, und es wird weniger Zeit und weniger Energie verbraucht, um ihn für den
nächsten Trocken- und Fixiervorgang wieder auf die erforderliche Temperatur zu bringen. Damit vermindert
sich einerseits ebenfalls der Energieverbrauch, und andererseits kann die Durchlaufgeschwindigkeit der
Kopien erhöht werden, so daß mehrere Kopien pro Zeiteinheit hergestellt werden können.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
anhand der anhängenden Zeichnung.
F i g. 1 zeigt einen Zündstromkreis nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
F i g. 2 zeigt die Wellenform der Speisespannung nach der Ausführung gemäß Fig. 1, wobei in (a) die
Wellenform der der Lampe zugeführten Spannung und in (b) die Wellenform der dem Erhitzer zugeführten
Spannung dargestellt sind.
Fig.3 zeigt einen Zündstromkreis nach einem
zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung.
F i g. 4 zeigt die Wellenform der der Lampe und dem
Erhitzer zugeführten Spannung nach der zweiten Ausführungsform, wobei in (a), (b) und (c) jeweils die
WeUenformen der Spannung, bei der jeweils der
Phasenwinkel des leitenden Zustands geändert ist, dargestellt sind.
F i g. 5 zeigt einen Zündstromkreis nach einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Fig.6 zeigt einen Zündstromkreis nach einem vierten Ausführungsbeispiel der Erfindung.
F i g. 7 zeigt die Wellenform der Spannung in dem Falle, daß die Lampe vorgewärmt und der Erhitzer
erhitzt ist, gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel, wobei in (a) die Wellenform der der Lampe zugeführten
Spannung und in (b) die Wellenform der dem Erhitzer zugeführten Spannung dargestellt sind.
Fig.8 zeigt die Wellenform der Spannung in dem
Falle, daß die Lampe mit hoher Helligkeit gezündet und der Erhitzer vorgewärmt ist, gemäß dem vierten
Ausführungsbeispiel, wobei in (a) die Wellenform der der Lampe zugeführten Spannung und in (b) die
Wellenform der dem Erhitzer zugeführten Spannung
dargestellt sind.
F i g. 1 zeigt das erste Ausführungsbeispiel der Erfindung. An die Stromquelle 1 sind über den
Stromquellenschalter 2 die Lampe 3 und der Erhitzer 4 in Reihe angeschlossen, wobei die Spannung E der
Stromquelle 1 höher als die Nennspannung E1 der Lampe 3 und die Nennspannung E 2 des Erhitzers 4 ist.
Zur Lampe 3 ist der Thyristor 5i für den Kurzschluß dieser Lampe 3 parallel geschaltet, und parallel zum
Erhitzer 4 ist der Thyristor 52 für den Kurzschluß dieses
Erhitzers 4 mit dem Thyristor 5i in Reihe, aber in Gegenrichtung angeschlossen. Parallel zu diesen beiden
Thyristoren 5i und 52 ist der die Leitung und
Nichtleitung dieser beiden Thyristoren steuernde CR-Stromkreis vorgesehen. An den Thyristor 5i ist
nämlich ein Stromkreis mit dem Widerstand 8i und dem
Kondensator 9i parallel angeschlossen, und an den Thyristor 52 ist ein Stromkreis mit dem Kondensator 92
und dem Widerstand 82 parallel angeschlossen. Die CR-Anschlußpunkte m und π der beiden CR-Stromkreise
sind jeweils an die Umschaltkontakte 7a bzw. Tb des Umschalters 7 angeschlossen. Dieser Umschalter 7 ist
an den Umschalter 6 angeschlossen. Der eine Umschaltkontakt 6a des Umschalters 6 ist an das Gitter des
Thyristors 5i und der andere Umschaltkontakt 6b an das
Gitter des Thyristors 52 angeschlossen. Wenn der
Umschalter 7 an den Umschaltkontakt 7a angelegt wird, wird durch das Verbindungsglied 10 der Umschalter 6
an den Umschaltkontakt 6a angelegt, und wenn der Umschalter 7 an den Umschaltkontakt Tb angelegt wird,
wird der Umschalter 6 an den Umschaltkontakt 6b angelegt
Wenn der Umschalter 7 weder an den Umschaltkontakt 7a, noch an den Umschaltkontakt Tb angelegt ist,
werden die beiden Thyristoren 5i und 52 nichtleitend.
Der Lampe 3 und dem Erhitzer 4 wird die durch ihre beiden eigenen Widerstandswerte geteilte Spannung
der Stromquelle 1 zugeführt, wobei, wenn die beiden Widerstandswerte gleich sind und
E0 > E, (= E2)
> A
ist, die Spannung ——, wie im Abschnitt d in F i g. 2 (a)
und (b) dargestellt, der Lampe 3 und dem Erhitzer 4 zugeführt wird. Da diese Spannung im Vergleich zu den
Nennspannungen E1 und Ei der Lampe 3 und des
Erhitzers 4 erheblich niedriger ist, werden die Lampen 3 und der Erhitzer 4 dabei nur vorgewärmt
Wird der Umschalter 7 dann auf den Kontakt 7a umgeschaltet, so wird der Umschalter 6 durch das
Verbindungsglied 10 an den Kontakt 6a angelegt Das Potential am Punkt m wird dem Tor des Thyristors 5|
zugeführt. Wenn die m-Seite des Kondensators 9| positiv geladen wird, wird der Thyristor 5i leitend, und
wenn die m-Seite des Kondensators 9| in der umgekehrten Phase negativ geladen wird, wird der
Thyristor 5i nichtleitend. Wenn der Thyristor 5i leitend
wird, wird die Lampe 3 kurzgeschlossen und die Stromquellenspannung Eo dem Erhitzer 4 zugeführt, und
wenn der Thyristor 52 in der umgekehrten Phase nichtleitend ist, wird die Stromquellenspannung Eo der
Lampe 3 und dem Erhitzer 4, die zueinander in Reihe geschaltet sind, zugeführt, wobei die Lampe 3 mit der
Spannung, wie im Abschnitt g in F i g. 2 (a) dargestellt, vorgewärmt und der Erhitzer 4 mit der Spannung, wie
im Abschnitt gin F i g. 2 (b) dargestellt, gespeist wird.
Wird der Umschalter 7 andererseits auf den Kontakt 7b umgeschaltet, womit gleichzeitig auch der Umschalter
6 an seinen Kontakt 6b umgelegt wird, so wird die Spannung am Punkt η dem Tor des Thyristors 52
zugeführt. Wenn die n-Seite des Kondensators 92 das
positive Potential trägt, so wird der Thyristor 52 leitend
und der Erhitzer 4 wird kurzgeschlossen. Wenn die η-Seite des Kondensators 92 das negative Potential
trägt, so wird der Thyristor S2 nichtleitend und die
Stromquellenspannung wird der Lampe 3 und dem Erhitzer 4, die zueinander in Reihe geschaltet sind,
zugeführt. Die Spannungen, wie im Abschnitt /in F i g. 2 (a) und (b) dargestellt, speisen jeweils die Lampe 3 und
den Erhitzer 4. Die Lampe 3 wird dabei mit hoher Helligkeit gezündet, und der Erhitzer 4 wird vorgewärmt.
Wie oben beschrieben, werden die Lampe 3 und der Erhitzer 4 stets mit der beide vorwärmenden Spannung
versorgt, so daß der Erhitzer 4 bei der Erhitzung den konstant heizenden Zustand schnell erreicht und bei
Anwendung einer Halogenlampe der Halogenzyklus durch die Vorwärmung aufrecht erhalten bleibt und die
Lebensdauer des Glühfadens der Lampe somit verlängert werden kann.
Bei dem oben beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel muß, wenn Lampe 3 und Erhitzer 4 gleichzeitig
gezündet werden sollen, der Umschalter 7 gemäß der Frequenz der Stromquelle auf den Kontakt 7a und den
Kontakt Tb oszillierend umgeschaltet werden. In diesem Fall verbraucht das gesamte Kopiergerät nicht zu viel
Strom.
Bei dem in F i g. 3 gezeigten zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung wird die Spannung der Stromquelle
1 mittels des Transformators 11 auf ungefähr den doppelten Wert der Spannung der Anwendung
findenden Lampe 3 und des Erhitzers 4 verstärkt In dem Sekundärstromkreis dieses Transformators ! 1 sind eine
Reihenschaltung aus der Lampe 3 und dem Thyristor 5i sowie eine Reihenschaltung aus dem Erhitzer 4 und dem
Thyristor 52 zueinander parallel geschaltet, wobei die
beiden Thyristoren 5i und 52 zueinander antiparallel
geschaltet sind.
An den Thyristor 5i ist, zu diesem parallel, der aus
dem veränderlichen Widerstand 8]' und dem Kondensator
9i bestehende Pfaasensteuerstromkreis angeschlossen.
Der CR-Anschhißpunkt m ist über den Schalter 12]
an das Tor des Thyristors 5i angeschlossen. Ebenso ist
der CR-Pimkt η des zum Thyristor 52 parallel
geschalteten, aus dem veränderlichen Widerstand 82'
und dem Kondensator 92 bestehenden Phasensteuerstromkreis
über den Schalter I22 an das Tor des Thyristors 52 angeschlossen.
Die Lampe 3 und der Erhitzer 4 werden also, wie in
F i g. 4 gezeigt, durch die Halbwelle, welche jeweils eine Phasendifferenz von einer halben Periode zur Wechselstromquelle
1 besitzt, elektrisch leitend gemacht, wobei diese Elektrifizierung durch den Steuerstromkreis
phasengesteuert wird. Durch die genaue Steuerung der veränderlichen Widerstände 8i' und 82' kann, wie in
Fig.4 (a), (b) und (c) gezeigt, der Phasenwinkel des
leitenden Zustands geändert werden. Gemäß F i g. 4 (a) werden die Lampe 3 und der Erhitzer 4 unter etwa 1/4
Phasenwinkel gespeist, wobei die Effektivspannung merklich absinkt und Lampe 3 sowie Erhitzer 4
vorgewärmt werden. Gemäß F i g. 4 (b) werden Lampe 3 und Erhitzer 4 mit Überspannung gespeist. Gemäß
F i g. 4 (c) wird die Lampe 3 wenig und der Erhitzer 4 mit Überspannung gespeist.
Ist in dem Zustand gemäß F i g. 4 (b) die Sekundärspannung des Transformators 11 doppelt so hoch wie
die Nennspannung Eo der Lampe 3 und des Erhitzers 4, so werden Wechselstromhalbwellen mit der Spannung
2£b zugeführt. Wenn der Widerstand der Lampe 3 den Wert R\' und der Widerstand des Erhitzers 4 den Wert
R2 aufweist, sind die elektrische Verbrauchsleistung der Lampe 3
2El
25
R\
und die elektrische Verbrauchsleistung des Erhitzers 4
30
Wie die Formeln zeigen, werden die beiden Verbrauchsleistungen größer als die Verbrauchsleistungen
PL und PH bei der Zündung beider mit der Nennspannung. Werden aber die obigen Widerstandswerte
Rt' und R2 im Vergleich mit den Widerstandswerten
R\ und R2 höher, so wird die Verbrauchsleistung
im Vergleich zu dem Fall, daß Lampe und Erhitzer gleichzeitig mit den Nennspannungen gezündet werden,
wie folgt vermindert:
PL + PH> PL'
PL + PH> PH'.
Andererseits wird der Helligkeitswert der Lampe von
45
50
größer, so daß -Mn merklich großer Lichtfluß und eine ebenso große Wärmeausstrahlung erzeugt werden
können. Bei Versuchen konnten die Lichtmenge und das Vier- bis Fünffache und die Wärmeausstrahlung auf das
Doppelte vergrößert werden.
Ferner kann bei dem zweiten Ausführungsbeispiel die Phase durch die veränderlichen Widerstände 81' und 82'
reguliert werden, so daß das Ansteigen der Temperatur des Erhitzers zu Beginn des Gebrauchs beschleunigt und
die Trockenwirknng im Verhältnis zur umgebenden Temperatur und Feuchtigkeit reguliert werden kann.
Bei dem in F i g. 5 gezeigten dritten Ausführungsbei- es spiel ist die Triac 14 in den Sekundärstromkreis, in dem
die Spannung der Stromquelle 1 durch den Transformator 11 verstärkt ist, eingeschaltet In Reihe mit diesem
Triac 14 sind der Stromkreis mit dem Schalter 13i, der Lampe 3 und dem Gleichrichter 5i' und der Stromkreis
mit dem Schalter 132, dem Erhitzer 4 und dem
Gleichrichter 52' zueinander parallel geschaltet, wobei die Gleichrichter 5i' und 52' zueinander antiparallel
geschaltet sind. Durch den Auslösetransformator 15 kann der Triac 14 gesteuert werden.
An Stelle der Gleichrichter 5i' und 52' kann der beim
zweiten Ausführungsbeispiel gezeigte Phasensteuer-Stromkreis angewendet werden.
Bei dem in F i g. 6 gezeigten vierten Ausführungsbeispiel sind die Lampe 3 und der Triac 14, sowie der
Erhitzer 4 und Triac 142 jeweils parallel geschaltet,
wobei diese beiden Parallelschaltungen an die Stromquelle 1 und den Stromquellenschalter 2 in Reihe
angeschlossen sind. Dem Triac 14| liegt der aus dem Widerstand 8, und dem Kondensator 9i bestehende
Auslösestromkreis parallel, und dem Triac 142 liegt der
aus dem veränderlichen Widerstand 82' und dem Kondensator 92 bestehende, die Auslösezeit ändernde
Auslösestromkreis parallel. Durch den Schalter 16 am Anschlußpunkt zwischen den beiden Parallelschaltungen
werden die beiden Auslösestromkreise über die Kontakte 16a und 166 wechselweise angeschlossen und
mit Strom beschickt.
Wenn der Schalter 16 an die Kontakte 16a bzw. 166
der Auslösestromkreis angeschlossen wird, werden der Triac 14i bzw. der Triac 142 durch die Entladung des
Kondensators 9i bzw. 92 des Auslösestromkreises
leitend. Durch den Auslösestromkreis des Triacs 142
kann die Entladezeit des Kondensators 92 verändert
werden, indem der veränderliche Widerstand 82' betätigt wird.
Als Schalter 16 wird ein Zeitschalter verwendet. Zum Beispiel, wenn der Stromquellenschalter 2 geschlossen
wird, wird der Schalter 16 an den Kontakt 16a angeschlossen und, wenn die Vorlage in die Belichtungsstation gefördert wird, an den Kontakt 166 umgeschaltet
und, nachdem die Vorlage eine bestimmte Zeit lang belichtet wurde, wieder an den Kontakt 16a zurückgeschaltet
Gleich nach dem Schließen des Stromquellenschalters 2 sind dabei nicht nur der Triac 142, für den der
Schalter 16 geöffnet ist, sondern auch der Triac 14i, für
den der Schalter 16 geöffnet ist sondern auch der Triac 14i, für den der Schalter 16 geschlossen ist nichtleitend,
so daß für die in F i g. 7 (a) und (b) gezeigte Zeit" 11 die
Lampe 3 und der Erhitzer 4 mit niedriger Spannung vorgewärmt werden. Nach Ablauf der Zeit i 1 wird der
Kondensator 9i entladen. Das Tor des Triacs 14i wird
durchgeschaltet und der Triac 14i wird leitend. Die Lampe 3 wird kurzgeschlossen, und die gesamte
Stromquellenspannung wird dem Erhitzer 4 zugeführt Der Erhitzer 4 wird hierauf erhitzt Nach Ablauf der
halben Periode der Spannungswelle der Stromquelle wird dieser Triac 14i wieder nichtleitend, und die Lampe
3 und der Erhitzer 4 werden mit niedriger Spannung vorgewärmt Wenn der Kondensator 9i nach erneutem
Ablauf der Zeit ti wieder entladen wird, wird die
Lampe 3 kurzgeschlossen. Die gesamte Spannung wird also dem Erhitzer zugeführt, und der Erhitzer wird
erhitzt Die Lampe 3 wird mit der in F i g. 7 (a) gezeigten Spannung vorgewärmt, und der Erhitzer 4 wird mit der
in F i g. 7 (b) gezeigten Spannung erhitzt
Wird dann der Schalter 16 infolge der Förderung der Vorlage auf den Kontakt 16f>
umgeschaltet, so behält der Triac 14i stets den nichtleitenden Zustand und der
andere Triac 142 wird jedes Mal bei Entladung des Kondensators 92 nach Ablauf der Zeit
h
leitend. Dies
wird bei jeder Halbwelle der Stromquelle wiederholt, so daß die Lampe 3 mit der in F i g. 8 (a) gezeigten
Spannung gezündet und der Erhitzer 4 mit der in F i g. 8 (b) dargestellten niedrigen Spannung vorgewärmt wird.
Wird der Widerstandswert des veränderlichen Widerstands 82' geändert, so ändert sich die Entladezeit ti des
Kondensators 92. Der effektive Wert der der Lampe 3
zugeführten Spannung wird also geändert, damit die Helligkeit der Lampe 3 geändert werden kann.
Alsdann wird der Zeitschalter 16 nach Ablauf einer bestimmten Zeit wieder auf den Kontakt 16a umgeschaltet.
Bei der Erfindung wird, wie aus den oben beschriebenen
Ausführungsbeispielen ersichtlich, vermieden, daß die Lampe und der Erhitzer gleichzeitig elektrisch
gespeist werden und der Verbrauchsstrom den Spitzenwert erreicht. Ferner wird, da Lampe und Erhitzer stets
vorgewärmt sind, das v/egen der plötzlichen Elektrifizierung verursachte Durchbrennen des Glühfadens
vermieden. Wenn als Lampe eine Halogenlampe benutzt wird, bleibt der Halogenzyklus mit der
Vorwärmung erhalten und die Lebensdauer der Lampe wird damit verlängert. Der Erhitzer kann außerdem
schnell den konstant erhitzten Zustand erreichen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Verfahren zur Steuerung der einer Lampe und einem Erhitzer zugeführten elektrischen Leistung
für ein Kopiergerät, das einen Erhitzer zum Fixieren oder Trocknen der Kopie und eine Lampe, die mit
der Kopierbetätigung des Kopiergerätes zusammenwirkend bei einer jeweiligen Kopierbetätigung
während einer bestimmten Zeitspanne leuchtet, enthält, wobei der Erhitzer und die Lampe von einer
Wechselstromquelle gespeist werden, deren abgebbare Leistung beschränkt ist und einen vorbestimmten
Wert nicht überschreitet, dadurchgekennzeichnet,
daß ein Schalter (6, 7, 121f 13lf 16) zur
Steuerung der Speisung der Lampe (3) und ein Schalter (6, 7, 12* 13a 16) zur Steuerung der
Speisung des Erhitzers (4) so gemeinsam betätigbar sind, daß durch ihre Betätigung der Lampe (3) eine
zum Leuchten ausreichende Leistung zugeführt und währenddessen der Erhitzer (4) mit einer geringeren
Leistung als bei nicht leuchtender Lampe (3) versorgt wird und daß die gleichzeitig durch die
Lampe (3) und den Erhitzer (4) verbrauchte Gesamtleistung so gesteuert wird, daß sie den
beschränkten Wert nicht überschreitet
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Stromkreis die beiden Reihenschaltungen
aus Lampe (3) und Thyristor (5|) sowie aus Erhitzer (4) und Thyristor (52) zueinander und an die
Wechselstromquelle (1) parallel angeschlossen sind, wobei die beiden Thyristoren (5ι, 52) antiparallel
gerichtet sind, daß den beiden Thyristoren (5|, 52) jeweils ein Steuerstromkreis aus Widerstand (81', 82')
und Kondensator (9|, 92) parallel geschaltet ist und daß jeweils ein den CR-Anschlußpunkt (m, n) dieser
Steuerstromkreise an das Tor des betreffenden Thyristors (5i, S2) anschließender Schalter (12i, 122)
vorgesehen ist, und wobei die Thyristoren (5i, 52) in
den unterschiedlichen Phasen der Stromquellenspannung abwechselnd leitend werden und Lampe
(3) bzw. Erhitzer (4), die mit ihnen in Reihe liegen, zünden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltmittel so angeordnet ist, daß
durch es auch die der Lampe (3) zugeführte Wechselspannung steuerbar ist und daß an der
Lampe (3) oder an dem Erhitzer (4) zu ihrer Vorerwärmung eine Spannung ansteht, die niedriger
als ihre Betriebsspannung ist, wenn durch das Schaltmittel an der Lampe (3) und dem Erhitzer (4)
keine höhere Spannung als ihre Betriebsspannung ansteht, das heißt, wenn das Schaltmittel nichtleitend
ist.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Stromkreis eine Parallelschaltung
aus Lampe (3) und Thyristor (5i) sowie eine Parallelschaltung aus Erhitzer (4) und Thyristor (52)
zueinander in Reihe und an eine Wechselstromquelle (1), deren Spannung höher ist als die Betriebsspan- to
nung von Lampe (3) und Erhitzer (4), angeschlossen sind, wobei die Thyristoren (5i, 52) gegeneinander
gerichtet sind, daß jedem Thyristor (5), 52) außerdem
je ein Steuerstromkreis aus Widerstand (81, 82) und
Kondensator (9), 92) parallel geschaltet ist und daß t>5
zwei zusammenwirkende, abwechselnd das Tor des einen Thyristors (5|) an den CR-Anschlußpunkt (m)
seines Steuerstromkreises (81,9i) an und das Tor des
anderen Thyristors (52) an den CR-Anschlußpunkt (n) seines Steuerstromkreises (82, 92) anschließende
Umschalter (6, 7) vorgesehen sind, wobei, wenn das Tor eines Thyristors (5i, 52) am CR-Anschlußpunkt
(m, n) seines Steuerstromkreises (81, 9i, 82, 92) liegt,
dieser Thyristor während einer Halbwelle der Stromquellenspannung leitend wird und entsprechend
Lampe (3) oder Erhitzer (4) kurzgeschlossen ist und die gesamte Halbwelle der Stromquellenspannung
an Erhitzer (4) oder Lampe (3) liegt und diese zündet, und wobei, wenn beide Thyristoren (5i,
52) während jeder Halbwelle der Stromquellenspannung
nichtleitend bleiben, Lampe (3) und Erhitzer (4) in Reihe an der Stromquelle liegen und vorgewärmt
werden.
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Parallelschaltung aus Lampe (3)
und Triac (14i) sowie eine Parallelschaltung aus Erhitzer (4) und Triac (142) zueinander in Reihe und
gemeinsam an die Wechselstromquelle (1), deren Spannung höher ist als die Betriebsspannung von
Lampe (3) und Erhitzer (4), angeschlossen sind und die beiden Triacs (14i, 14J gegeneinander gerichtet
sind sowie daß zu den beidenTriacs (14i, 142) jeweils
ein Steuerstromkreis aus einem Widerstand (81, 82') und einem Kondensator (9i, 92) parallel geschaltet
ist, wobei jeweils ein den CR-Anschlußpunkt dieser Steuerstromkreise an das Tor des jeweiligen Triacs
anschließender Schalter und ein die beiden Steuerstromkreise (81, 9i; 82', 92) wechselweise parallel an
den jeweiligen Triac (14i, 142) und an die
Wechselstromquelle (1) anschließender Umschalter (16) vorgesehen sind, wobei, wenn der Steuerstromkreis
(81, 9i; 82\ 92) an den betreffenden Triac (M1,
142) angeschlossen ist, dieser Triac jeweils während einer Halbwelle der Wechselstromquelle (1) leitend
wird und die parallel liegende Lampe (3) bzw. den parallel liegenden Erhitzer (4) kurzschließt sowie die
gesamte Halbwelle am Erhitzer (4) bzw. an der Lampe (3) ansteht und diese zündet und wobei, wenn
beide Triacs (14i, 142) während der Halbwelle
nichtleitend bleiben, Lampe (3) und Erhitzer (4) gemeinsam in Reihe an der Stromquelle (1) liegen
und vorgewärmt werden.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand des Steuerstrdmkreises
ein veränderlicher Widerstand (S2') ist und durch
Änderung des Widerstandswertes der Durchschaltzeitpunkt des mit diesem Widerstand (82') verbundenen
Triacs (142), dessen leitender oder nichtleitender Zustand vom Steuerstromkreis (82', 92) steuerbar ist,
variierbar und damit auch die effektive Spannung, mit der Lampe (3) oder Erhitzer (4) gezündet
werden, variierbar ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP44099402A JPS511970B1 (de) | 1969-12-12 | 1969-12-12 | |
| JP45011039A JPS519531B1 (de) | 1970-02-07 | 1970-02-07 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2061054A1 DE2061054A1 (de) | 1971-07-08 |
| DE2061054C2 true DE2061054C2 (de) | 1982-05-27 |
Family
ID=26346413
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702061054 Expired DE2061054C2 (de) | 1969-12-12 | 1970-12-11 | Verfahren zur Steuerung der einer Lampe und einem Erhitzer zugeführten elektrischen Leistung für ein Kopiergerät |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2061054C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4551009A (en) * | 1981-12-21 | 1985-11-05 | Mita Industrial Co., Ltd. | Electrostatic copying apparatus |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3331945A (en) * | 1964-02-19 | 1967-07-18 | Minolta Camera Kk | Electric circuits for positive picture copiers |
| US3288047A (en) * | 1965-03-29 | 1966-11-29 | Lumonrint Zindler K G | Apparatus for exposing and developing sensitive sheets |
| US3424526A (en) * | 1965-09-15 | 1969-01-28 | American Photocopy Equip Co | Photocopy machine having moving carrier for original |
-
1970
- 1970-12-11 DE DE19702061054 patent/DE2061054C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2061054A1 (de) | 1971-07-08 |
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