DE20608C - Kreisbögen - Hobelmaschine - Google Patents
Kreisbögen - HobelmaschineInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D3/00—Planing or slotting machines cutting by relative movement of the tool and workpiece in a vertical or inclined straight line
- B23D3/04—Planing or slotting machines cutting by relative movement of the tool and workpiece in a vertical or inclined straight line in which the tool or workpiece is fed otherwise than in a straight line
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
JULIUS FINKE in KIEL. Kreisbögen-Hobelmaschine.
Man unterscheidet an dieser Maschine den gufseisernen Schlitten A1 welcher sich auf dem
verticalen Bette B leicht führen läfst und in dessen Mitte sich eine kurze, konische Stahlwelle c
befindet, die in diesem Schlitten A drehbar ist und durch Muttern daran befestigt wird. An
dieser konischen Welle c ist wiederum eine Führung D an dem mit Gewinde versehenen
Zapfen E -befestigt, worauf sich der gufseiserne Tisch F in horizontaler Richtung hin- und herbewegen
läfst, was durch die am Getriebe befindliche Kurbelscheibe G mit der daran befestigten
schmiedeisernen Pleuelstange H bewirkt wird.
An den beiden Enden dieses gufseisernen Tisches F sind nun ferner die schmiedeisernen
Arme K und K1 angebracht, die mit den metallenen Führungsböcken J/'und M1 scharnierartig
verbunden sind und ebenfalls mit dem gufseisernen Tisch F durch die Kurbelscheibe G in
gleicher Richtung bewegt werden. Die metallenen Führungsböcke M und M1 haben ihren Sitz nun
in den sogenannten Spindelkästen R, worin sich die beiden mit Gewinde versehenen schmiedeisernen
Spindeln O und O1 befinden, die durch
die ebenfalls in ihrer Mitte mit Gewinde versehenen metallenen Führungsböcke hindurchgeschraubt
sind und so durch die beiden Stirnräder P und F1 und durch eine an dem Vierkant
angesetzten Zapfen der einen Spindel O aufgesteckte Kurbel diese beiden Führungsböcke M und M1 mit den daran befindlichen
Armen .STund K1 in entgegengesetzten Richtungen
bewegt werden können.
Je weiter man nun die Führungsböcke aus einander schraubt, desto gröfser wird dann auch
der Kreisbogen; wenn nun die Führungsböcke an dem äufsersten Ende des Spindelkastens R
angelangt sind, so wird kein Kreisbogen mehr erzeugt, sondern es entsteht alsdann eine gerade
Linie; also ist man auch im Stande, gerade Gegenstände darauf zu hobeln.
Vor dieser Kreisbögen - Hobelmaschine befindet sich aufserdem noch ein gufseiserner
Bock S mit einem verticalen Bette, worauf sieh der Support durch die Spindel Vauf- und niederbewegen
läfst, je nachdem der in den Support fest eingespannte Stahl an das auf dem Tisch F
befestigte Werkstück angreifen soll. Der Support hat dieselbe Construction wie alle anderen, an
horizontalen oder verticalen Hobelmaschinen angebrachten Supports. Um nun ein gleichmäfsiges
Anspannen des feststehenden Stahles in horizontaler oder verticaler Richtung nach
jedem Hube des Tisches F in der Richtung des Pfeiles, wie auf der Zeichnung ersichtlich,
bewirken zu können, ist eine Knarre Z aufgesteckt, entweder, wenn der Stahl in horizontaler
Richtung sich bewegen soll, auf den vierkantigen Zapfen Q, oder, wenn in verticaler Richtung,
auf der jetzigen Welle T, wie aus der Zeichnung ersichtlich. Die Knarre ist mit einer Kette
versehen, welche nach der an der Welle U angebrachten Vorrichtung führt und nach jeder
Claims (1)
- einmaligen Umdrehung dieser Welle die Knarre Z anspannt.Patenτ-Anspruch:Die dargestellte Kreisbögen-Hobelmaschine, welche besonders gekennzeichnet ist durch die zur Aufnahme des Arbeitsstückes bestimmte Tischplatte F, die auf der Führung D schiebbar und am Schlitten A durch die Welle c befestigt und drehbar ist; ferner durch die zwei Arme K und Κγ, welche an dem Tisch F befestigt und durch die Pleuelstange H mit demselben hin- und herbewegt werden; weiter durch den Spindelkasten R nebst den Führungsböcken M'und M1, die zur Aufnahme der beiden Arme dienen und mit diesen durch eine Kurbel in entgegengesetzten Richtungen gestellt werden können.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20608C true DE20608C (de) |
Family
ID=297346
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT20608D Active DE20608C (de) | Kreisbögen - Hobelmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20608C (de) |
-
0
- DE DENDAT20608D patent/DE20608C/de active Active
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