DE2060740A1 - Verfahren zum Beeinflussen der drehenden Luftschichten im Zylinder bzw.Brennraum einer luftverdichtenden Mehrzylinder-Hubkolben-Brennkraftmaschine - Google Patents
Verfahren zum Beeinflussen der drehenden Luftschichten im Zylinder bzw.Brennraum einer luftverdichtenden Mehrzylinder-Hubkolben-BrennkraftmaschineInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B3/00—Engines characterised by air compression and subsequent fuel addition
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B2720/00—Engines with liquid fuel
- F02B2720/22—Four stroke engines
- F02B2720/226—Four stroke engines with measures for improving combustion
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- Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)
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Description
Fritz Me rl en
Paient- und Zivilingenieur
8501 Schwarzenbruck
Biückkanalsiiaße 25
- 9. Dez, 1970
Verfahren si» Beeinflussen der drehenden Luft-β chi ch ten le Zylinder tew· Brennr·*· einer luftverdichtenden
ichine
Di· Erfindung besieht «ich mat ein Yerfehren sum Beeinflussen dtr drehenden Luftschichten is XyIiAd%r tew· BrennrmuB
einer luftrerdicfetenden Mehrsylinder-Hattolben-Brennkrftft-■«•chi we sit eines In j ed em KoI ten Torgesehenen, rottttlonakörp«rför»ieen Brennrmtu und eine· je«ea Sinl
ordneten, eine Srehbewegunc der AmMuiflmft ist Xylinder erseofenden SiiilaSorf·*, tel der die doreh Zttaaaaenfuauitf
Ton eahreren, «ion während ihre· inaAUgTorgance· nicht über-•chneidenden Kinl«B«rg»nen au je weil· eine« ge»eina«jiien An-••iigrehr erreichtere Wlximaf der Ma»«aenkr»ft der jLuft
•iM(«mutet wird, u· einen hohen iuftdr»ll und einen
guten jpüllumg«fj»i der Xjlinder tei kurser XinlaJöffnung au
erreichen, wobei «·· An«»ugay»te· der«xt b«ae«aen iat, d«J
der durch 41· Mwaentrafheit der luft während de·
Ä 22 „/.
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BAD ORIGINAL
is Ansaugsystes herrechend· unterdruck bereits vor Beendigung
des Binlaflhubes die lullinle überschreitet und als Überdruck
Auf den Zylinder wirkt, und bei der die Einlaßöffnung «ret
erfolgt, wenn der Druck Im Zylinder gleich des Druck in des
jeweils sugeordneten Ansaugrohr ist«
Eine solche Brennkraftmaschine ist durch die brlt. Patentschrift 1 039 402 bereits bekannt. Qs den gewünschten Maaseneffekt su erreichen, dürfen nur die Ansaugkanale τοη
Zylinder», deren Ansaughub sick nicht überschneidet» su
eines geseinesjsen Ansaugrohr suaassengefset werden· Der
holte Luftdrall wird swaageläufig erreicht, nachdes in nunmehr kurserer Seit eine gruftere Luftsenge den Drall erzeugenden Kanal passiert. Dieser hohe Luftdrall ist bus Erreichen einer guten Verbrennung insbesondere für Motoren von
Wichtigkeit, die nach des ferfahren der Kraftetoff-Wamdauftragung arbeiten, da hierbei allein die Drehbewegung der
Luft die Ablesung des Kraftstoffes τοη der Brennrauewand
und die ansolillee«iide Aufbereitung der Kraftstoffsasckung
bewirkt· ferner ist ein hoher Luftdsall sur Slidung eines inniges Kraftstoff-Luftgesisones erforderlich, wenn die
Kraftstoffelsspritsuag durch nur einen Strahl erfolgt.
Bei des hier erwähnten Ansaugsystes wird das jeweils sehreren Zylindern geseinsase Ansaugrohr hinsichtlich seiner Länge derart besessen und ferner der Sinlai seitlich so gesteuert, dal die LuXteIuIβ is Ansaugsystes beis AnsaugTorsang
anfänglich naaesu ausschliefilich durch die Kolbenbevegung
besohleunigt bsw. bewegt wird, so dad später nur der Hassendruek der strusenden Luftsäule und keine Beflexionsdruekwellen sur Wirkung gelangt.
Das eigentliche Prineip dieser Anordnung beruht darauf, dafl
die Luftsäule is Terlauf des Amsaugsmbes des Kolbens sit *unehsesder Kslbemgesohwindigkeit entsprechend beschleunigt
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wird. Die hierfür aufzuwendende Energie wird also dem Kolben entsogen. HAt der Kolben «eine maximale geschwindigkeit
überschritten und versögert sieh, so kehrt eich der Vorgang
um und die in Bewegung gesetste Luftsäule gibt die vomher aufgenommene Energie al« Kassendruck wieder an den Kolben
ab· Gleichseitig wird durch die auf diese Velse über den
Kolben Aufgestaute Luft die beabsichtigte Liefergraderhöhung erreicht.
Sie ferner noch erwähnte Terlegung der Einlaßöffnung nach
des oberen Totpunkt* und «war wenn «wischen Zylinder und An«
saugsystem Drockamsgleich herrseht· dient sur weiteren Verhinderung Ton unerwünschten leflexiomsbewegungen- bsw.
-schwingungen.
Die beschriebene Anordnung hat, wie aus der OS 1 576 014 ersichtlich ist« bei kugelförmigen Brennräumen noch einen wesentlichen Yorteil. Durch die Kolbenbewegung wird nämlich
die Anaaugluft in eine Drehbewegung versetst, welche trots
der unterschiedlichen Brennraumdurchmesser in den einseinen Luftschichten nahesu die gleiche Winkelgeschwindigkeit ergibt, wodurch eine weitere Ysrbedingung für einen geordneten Yerbrennungsablauf gegeben ist.
lach dem Torbeeohriebenen Prlnsip arbeitende Brennkraftmaschinen haben sieh inzwischen in der Praxis gut bewährt.
Diese Tateach· bringt es selbstTerständlicherwelse mit sich,
da£ nunmehr versucht wird» eine weitere Leistungssteigerung bsw. Vervollständigung su erreichen und etwa noch bestehende
lachteile su vermeiden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, die für eine gute und geordnete Verbrennung in den Zylindern erforderliche Luftdrehung dahingehend su beeinflussen, daJ diese insbesondere gegen Snde des Ansaughubes nicht wie bisher laag-
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BAD ORIGINAL
ίϋπΐί runlMui't, fiomiern bei Teil- υ η ei Vollastbetrieb des Motors
«och «jjiff.al zusätzlich erhallt wird, urn den Luftilrall
ir« 7, >in<](-v XXMU damit in allen Schichten des Bremiraufflös
nuEUh<ibnn, wobei die durch die Kolbenbewegung, insbesondere
bin kugelförmig» η Brennraumen, hervorgerufene, in al] en
flchiohton (loo Brunnrauane herrschende, nahezu gleiche V/inifoj/yeBuhwirtdl^kei
t der angesaugten Luft keine Störung erfuhren soll. Bei Leerlauf des Motor» hingegen soll aoglichat
,judc» i<uitdrf!.]juii(s und ein LuftüberochuJi iiü y^liiider vuriBleden
wcfraeij« Ij« 1-<Jji HPj bstverfltiindlieh mit in dae gestalte
iaiiiinbiinboiei :ht etwa vorhandene, bisher unvenieidl>iiie Stör-
»■«tcllen dcff Luftrtrnlle nach Möglichkeit zu beseitigen, üa
di.on rur Anh^bun/· d^« Luftdralle erforderlich wird.
Nach dor „<m hmu! t; wird die Aufgabe dadurch gelöst, dali no oh
vor licöijdiiiU])^ don Anaeu^hubes durch den im Ineauge^etea er-
«ougtciij Jb'.-2'(irui:J: und nai. durch nittiprcdiende Auubil dun^
den AuelRlHi, ntuiiir. i,.,i»(;hüii dem Anaeu(;~ unu Auslaiikoiiai <dne
c-j'hUhto Di ucl'ui Ji f-rcne nufgebnut wird, und daß dan /.Wülaßvcntil
idIt dew j-ütatehen dieser Druokdifferena wäiir«iid des
uooh cinme3. geöffns 1 und eret zueanaen mit dem
J gesohloeaen wird. Durch die Erfindung wird also
din wirkung der HnBeenkraft bei einer Ventllüberschneiduiiii
an JJnde d«<? Anaaughubee ausgenutzt.
t wird erreicht, daö die Anpaaeung der in Brenurauui
rotierenden Luft an die gewählte Brennrauaform aufrechterhalten bleibt, die Drehgeschwindigkeit« der Luft bei iSinlaOende jedoch nicht lang*am auelauft, sondern entsprechemi
der abgeschnittenen Kugelfore d«e Brennrauee· bei hohen
Drallwerten plötzlich abgestoppt wird. Der Haupt«weck der
Erfindung liegt jedoch darin, daß an Ende des Einlaßhubee,
während βοwohl das Ein-, ala auch dae AualauTtntll geöffnet
iat, ein Spülvorgang erfolgt, der flieh wesentlich auf den Luftdrall auswirkt, indsa die mit hoher Drehgeschwindigkeit
in den Zylinder eintretende Luft die Hotation der bereits
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la Zylinder vorhandenen Luft noch einmal kräftig anvrirft
und ohne Abstoppung Über den Auslaukanal wieder abgeführt
wird. Auf diese Welse wird eine bessere Luftausnützung und
infolge der Abkühlung, die der zusätzliche Luftdurcheatz mit sich bringt, ferner eine Erhöhung des Füllgewichte erreicht. Die sich ergebende Abkühlung wirkt sich außerdem
günstig auf die thermisch hoch beanspruchten Hotorteile aus.
Die Druckdifferenz «wischen Ein- und Auelaßkanal am Ende
des Ansaughttbes kann dadurch noch vergößert werden, daß auch
jeweils mehrere Auslaßkanäle, und swar von sich gegenseitig beeinflussenden Zylindern in an sich bekannter Weise zu eines
gemeinsamen Ansaugrohr Mit einem an·chilefiendan Ausgleichbehälter ausam»engefaßt werden. Die gegenseitige Beeinflussung der Z.ylinder wird dabei durch eine im Auslaüsystem erfolgende Ejektorwirkung erzielt» Zweekmäßigerweise werden
die Aualaßkanäle τοη jeweils drei, einen Zündabstand von
240° Kurbelwinkel aufweisenden Zylindern zusammengefaßt,
wobei das gemeinsame Auslaflrohr jeweils derart; su bemessen
ist, daß während der Zeit, in der ein Auslaßventil mit einem
sum gleichen Zylinder gehörenden Einlaßventil, geöffnet 1st,
im Aualaustetem ein negativer Druck erzeugt wird und während
dieser Zelt keine Reflexion oder Gasdruckschwlngungen eines
anderen Zylinders diesen negativen Druck beeinflussen.
Eine solche zusätzliche Einrichtung bewirkt «las größere
Druckdifferenz zwischen Einlaß- und Auslaßsystem, am Aua-IaS entsteht eine Druoksenke, wodruch während der Ventil-,
Überschneidung ein besonders hoher Luftdurchsatz erreicht
wird. Ka ist noch zu bemerken, daß eine Ausnutzung der MaasenwirkUB?j der Abgast durch Zusammenfassung /on
Auelaükaaülen su einem Aus i aß rohr durch dia riaterr»
schritt '/'■· '.'.)? ha .!ich bereits bikimit ist» jeduch hui Anweadung Anderer 3fcau*rielteu und anderer
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v/ircl er find unga gemäß vorgeschlagen» dieses so au bemessen,
daß die gesamte beschleunigte Luftmasse auch bai maximaler
Drehzahl »um Zeitpunkt der Wiedereröffnung des AuslaSventils
in positiven Druck übergeht. Hierdurch ergibt aieh ein ¥erhältnis
von Durchmesser zur Länge de» Anaaugrohres von ca.
ItO bis ti 10.
Als weitere» Mittel, die Drehbewegung der Luft im Zylinder
nicht KU atoren, wird nach der Erfindung dar Abschluß dee
Auslaßventils bereits vor OT bzw« vor den SpUltötpunkt vorgelegt,
ao daß im OT alle Tentile geschlossen und die drallmindernden
Yentiltaschen nicht mehr erforderlich sind·
Der diufüh die vorstehend genannten ilberlegungsn erzeugbare
hohe Luftdrall, der sudem ohne großen Kostenaufwand, sondern
im wesentlichen duroh eins gute durchdachte Steuerung der
Ventile erreichbar ist und bei Teil- und Tollastbetrieb eines Motor» einen wesentlichen technischen Fortschritt
bringts wirkt aioh im Leerlaufbereich dea Motors, wie all-
^amein bekannt ist, jedoch sehr nachteilig aus. Es ist daher
durchaus keine tmheifclichkeifc darin su sehen, wenn aich
die Erfindung auch auf entsprechende Vorkehrungen bezieht, die ein günstiges Arbeiten der erfindungagemäßen Maschine
bei Leerlauf ermöglichen.
Bei Leerlauf des Motors muß nur etwa 1/10 des Kraftstoffes
verbrannt werden, wozu ein guter Mlachvorgang nicht erforderlich
ist. Wesentlich ist jedoch, daS die Z7linder bzw.
die Kolben durch große Luftaengen und höh© Drailgeschwindigkcittn
nicht au stark abkühlen, wodurch die bekannte Blaurauchbildung
gefördert wird.
2ur Lösung dieses Frobieae wird sohlIbOLiuh noch yorgeachia-&'8u,
in an sich bekannter Weise la ,Ui'saugii., üti.vi ein DrossoL-organ
vorzusehen, welches bei Leerlauf des Motors nur die
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Verbrennung notwendige Frischluft unter gleichzeitiger
teilvveiser Sei'Rtorung des Dralls in den 2 ν lind er einströmen
laßt, wobei im übrigen während der Ventilüberechneidung am
Ende des Ansstighubes ein. drall fr ei er liüdcfluß von Abgasen
in άen 2,. linder exfhlgt.
Nachfolgend soll die Erfindung anhand einer und einiger graphischer !Darstellungen näher erläutert wer
den. Es seigen.s
Fig. 1 eine schematisclie 3Jarste3Iuii& eines
Motora sit einer iiin- tind Äuslaiiöxnung nach der
Erfindung t
Fig. 2 den Praekvfirlauf während des Ansaugvorganges im
'al,linder und im Ansaugsystem entspreohend der Erfindung,
pig. Z- den !Jruclrverlauf im Ansaug~ und AualaßsjfStem wäli
renn dttü Anäaughubes,
!■ig. 4 einen Hocken zur Steuerung de« Auslaßventiles entsprechend
dem erfindungsgeffifißün üteuervorgang,
Fig. 5 ein. Steuerdiagraroin für eine Tiertakt-Bremikraf t->
maschine nach dor Erfindung.
In Pig. 1 sino mit 1, 2, 3, 4f 5 una 6 die Zylinder' einer
Viertakt-Hubicolben-Bremikraftmaschine bezeichnet. An jedmn
der genannten Zylinder ist ein eine Drehbewegung der Luft
erzeugender Drallkanal 7 mit einem entsprechenden Ansaugkanal 8 und einem Auslaßkanal 9 vorgesahen. Je drei Ansaugkanäle
8, deren Zylinder einen Zündabstand von 240° Kurbelwinkel
aufweisen, sind schließlich einem geneinsamen Ansaugrohr 10 angeschlossen, dessen Verhältnis Durchmesser zur
etwa zwischen 1s8 und 1:10 liegt. Die Ansaugrohre 10
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enden in einem Druckausgleichbehälter 11, der in vorliegendem
Falle für alle Ansaugrohre 10 gemeinsam gilt. Vom Druckausgleichsbehälter
11 führt eine Leitung 12 en einem nicht dargestellten Luftfilter.
Ebenso wie das beschriebene Ansaugsystem ist das Aualaßsystem
aufgebaut· Je drei Auelaßkanäle 9 aind zu einem gemeinsamen
Auelaßrohr 13 vereinigt. Alle Auflaßrohre 13 der Maschine
enden in einem gemeinsamen Druckauegleichbehälter 14» von
wo aus die &ase ins Freie oder «ur weiteren Verwertung in
entsprechende Anlagen gelangen. Ee sei hier ausdrücklich
erwähnt, daß auch die AuslaBrohre 13 je einen eigenen Druckausgleichbehälter
14 aufweisen können.
In einen Diagram* nach Fig. 2 ißt die Hullinie zwischen Unterund
Überdruck »it 15 bezeichnet. Die Linie des Druck-Verlaufes
im Ansaugsystem während des Ansmughubts ist mit
16 und der Druokverlauf in eines der Zylinder 1 bis 6 während
des gleichen Zeitraumes alt 17 beceichnet· Mit OT ist der
obere und mit üf der untere Kolbentotpunkt benannt. Hach
Fig. 2 schneiden sich kurs nach OT die beiden Brueklinien
16 und 17 im Punkt 18 auf der EuIlinie 15, was Druckausgleich
zwischen Ansaugsystem und Zylinder bedeutet. Bei Punkt 18,
der in der späteren Beschreibung gleichbedeutend mit Bö
(Einlaßöffnung) ist, öffnet das Einlaßventil sum Ansaugvorgang.
Durch die Kolbenbewegung entsteht im Zylinder ein Yakuum,
welches die im Ansaugrohr 10 befindliche Luftiaasse
beschleunigt. Die im Ansaugsystem auftretende, mit 19 bezeichnete
Druckschwingung rührt daher, daß durch den Kolben sunäohst nur die Ib? Ansaugkanal 3 befindliche Luftsäule beschleunigt
wird, weil die Luftsäule im gemeinsamen Anaaugrohr 10 noch vom vorhergegangenen Ansaugvorgang eines anderen
Zilindere in Bewegung 1st.
Durch die beschleunigten Luftmassen im Ansaugsystem 8, 10
wird bereits weit vor Uf bei 20 die Hullinie 15 überaohrit-
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ten, so dad ein Druckgefälle entsteht« Der Überdruck is Anaaugsystes erseugt bereits Tor Hf auch einen Überdruck im
jeweiligen Zylinder, wodurch die Füllung bis sua Schließen
des Binlaases bei BS erheblich erhöht wird.
Aus Fig. 3 ist der Druckverlauf Is Bin- and Auslafisystes
während der erfindungegeaäßen Tsntilttbersohneldung as Ende
des Ansaughubes, aus des deutlich die gewünschte Wirkung hervorgeht, erkennbar· Der Druckverlauf 16 is Ansaugsystes
entspricht des aus Flg. 2, die Linie 21 leigt den Bruckverlauf is AuslaSsystes. Is vorliegenden Beispiel sei angenonsen, daß jede· gsselnsaae Auslaßrohr 13 so besessen 1st,
dafi keine leflexien oder Oaedruckechwingung eines anderen
Zylinders während der Seit, in Aar der Kaasendrttok is Ansaugsystes eines sugehurlgen Zylinders positIt wird, bis
£inlsJ*nie Aas Unterdruokfeld in Auslafisystes beeinflußt.
Is Punkt 20, wo der Druck Is Anaaugsyetes positIt wird, satsteht Is Auslasayates ein unterdruck. Me« 1st der Zeitpunkt,
wo das Auslaßventil stts Spülvsrgang geöffnet i4.rd. Die dadurch swischen Mn- und Auslaß entstehende,bis su eines gewissen GraA ansteigende,Druckdifferen* erseugt eins weitere Geschwindigkeit»- und danlt Drallerhöhung, dar Ansaugluft ,wie sie erfindungegenäß gewünscht wird. Das Einlaiventil wirA schlleSllch nach Vf snsassen slt Ass Auslaßventil geschlossen, wenn das Druckgefälle «wischen BIn-
und Auslafisystes kleiner wird, Aber noch kein Druckausgleich
herrscht· Es »ei noch srwännt, AaS der anateigende Druok Is
KlnlnesystsB und 4er fallende Is Aualaßsyaten sich nicht
unbedingt Is Funkt 20 auf 4er lullinie 15 »ohneiden stisssn.
Dieser Schnittpunkt kann auch unterhalb Aar Linie 15 liegen, wobei das Auelafventil in dieses Funkt geöffnet wird«
Flg. 4 selgt einen locken 22 smr Steuerung As· Auslaßventile,
Br untereobeidet sieh von Ass bekannten lecken ver alias
Auroh Aas ToxsanAsnssls eines »weiten, as BnAs Ass Ansaugvergangee eine TentilUbersohnelAung herverrafenAen Isekens
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BAD
23» wobei su berücksichtigen ist, daß die Nockenwelle während sweler Qsdrehungen der Kurbelwelle la Beispiel nur
eine Qsdrehung ausfuhrt·
Flg. 5 soll deutlich das Schließen und öffnen der Sin- und
Auslaßventil* darstellen, wie es erfindungsgesäS festgelegt ist. Bsi Bö, ca. 20° Kurbelwinkel nach Oi1 öffnet das
Einlaßventil sub Ansaughub· Bei 20 herrscht Druckausgleich
swlsches BinlaJsysteu und AuslaSsystes, der Auslad wird susätslich geöffnet und swar bei Aö. Stwa 20 - 40° Xurbelwinkel nach ÖT, naoh des wie bereits erwähnt, sich das Druckgefälle «wischen Sin- und Auslassest«* abbaut, werden £ls-
und Auslad SS, AS gleichseitig geschlossen. Danach erfolgt bis sub funkt 24 «ie verdichtung und anschließend bis 25
der Arbeltshsb. Bei 25 erfolgt die Eröffnung des Auslag-Tentlls Aö sub Aussohieben der rerbraaaten Case. Sie endet ca* 20 - 30° Kvrbelwinkel Tor OT bei AS ( AuslaSechluS ),
so daS Is Of bald* Tentile geschlossen sind.
Sie Is Beispiel angegossen Grade für den Kurbelwinkel, bei
denen die einzelnen Tsrginge beginnen b*w. enden, sind in
keiner Welse bindend, sie können sich je naoh den Tsrhaltslssen ändern. Issbesondere kann sich die Tentilüberschneidung ta iss HS amder» bsw. Torrerlegen.
Bssüglloli 4er Yig. 1 1st sehllseiieh ssoh su erwähnen, da»
jeweils as lade ei&ee Assamgrssrss 10 sin automatisch odsr
TSS Kam* betitigbaree Drosselorgan 26 sar Mlnderttag der Luftsmfmmr mud «asit der Drallsimderung für dl* Zylinder 1-6
sei äeerlanf Tsrgesehes ssis kamm. Bas Brosselergam 26 kasn
auch jeweils mmsittelbar ver iss Brsllksssl 7 eimes j«i*n
lyliaders 1-6 amgeerdmet sein. Mess Tonriostusg wird nmr
is Leerlamfbereioa des list·?· wirksas.
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Claims (1)
- PatentansprücheVerfahren zum Beeinflussen der drehenden Luftschichten im Zj linaer bzw. Brennraum einer luftverdichtenden Mehr* jlinder-Kubkolben-Brennkraftmaschine mit einem in jedem Kolben vorgesehenen, rotationakörperföraigen Brennraum und einem jedem Einlaßventil zugeordneten, eine Drehbewegung der Ansaugluft im Zylinder erzeugenden Einlaßorgan, bei der die durch Zusammenfassung von »ehr er en, eich während ihres Ansaugvorgangea nicht überschneidenden EinlaBorganen su jeweils einem gemeinsamen Ansaugrohr erreichbare Wirkung der Massenkraft der Ansaugluft ausgenutzt wird, um einen hohen Luftdrall und einen mögliehst guten Füllunggrad der Zylinder bei kurzer Einlaßöffnung su erreichen, wobei da· Ansaugsystem derart bemessen ist, daß der durch die Massenträgheit der Luft während des Ansaughubes im Ansaugsystem herrschende Unterdruck bereits vor Beendigung des Einlaßhubea die HuIllinie überschreitet und als Überdruck auf den Zylinder wirkt und bei der die Einlaßöffnung erst erfolgt, wenn der Druck im Zylinder gleich dem Druck in dem jeweils zugeordneten Ansaugrohr ist, dadurch gekennzeichnet, daß noch vor Beendigung des Ansaughubes durch den im Ansaugsystem erzeugten Überdruck und ggf. durch entsprechende Ausbildung des Auslaß-Systems zwischen dem Ansaug- und Auslaßkanal eine erhöhte2 0 9826/0281 ·/·BAD OB.IQINALDruckdifferenz aufgebaut wird, und daß das Auslaßventil mit dein Entstehen dieser Druckdifferenz während des Anaaughubes noch einmal geöffnet und eret zusammen mit dem Einlaßventil geschlossen wird.2« Verfahren zum Beeinflussen der drehenden Luftschichten im Zylinder hew. Brennraum nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckdifferenz zwischen Ein- und Auslaskanal dadurch vergrößerbar ist, daß die Auslaßkanäle von •ich gegenseitig beeinflussenden Zylindern in an sich bekannter V/eise zu einem gemeinsamen Auslaßrohr mit einem anschließenden Ausgleichsbehälter zusammengefaßt sind.3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenseitige Beeinflussung von Zylindern durch im Auslaßsyetem erfolgende Ejektorwirkung erzielt wird.4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaökanäle von jeweils 5, einen Zündabstand von 240° Kurbelwinkel aufweisenden Zylindern zu einem gemeinsamen AusIaSrohr zusammengefaßt sind.5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4» daduroh gekennzeichnet, daß das für jeweils drei Zylinder gemeinsame Auslaßrohr derart bemessen ist, daß während der Zeit, in der einW Auslaßventil mit einem zum gleichen Zylinder gehörenden Einlaßventil geöffnet ist, im Auslaßsjetem ein negativer Druck erzeugt wird, und daß während dieser Zeit keine Reflexion oder Gasdruckschwingungen eines anderen Z1, lindere diesen negativen Druck beeinflussen.6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge eines jeweils für mindestens drei Zylinder gemeinsamen Ansaugrohres derart bemessen iet, daß die gesamte beschleunigte Luftmasse auch bei maximaler Drehzahl zum Zeitpunkt der Wiedereröffnung des Auslaßventils in positiven Druck übergeht.209826/0281 ·/·BAD ORIGINAL7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis des Durchmessers zur Länge des gemeinsamen Ansaugrohres »wischen 1iö und· I1IO liegt·8· Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Totpunkt bzw. im Spültotpunkt des Kolbens sowohl das Einlaßventil als auch das Auslaßventil geschlossen sind.9. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein- und Auslaßventile keine die Drehgeschwindigkeit der Luft beeinflussenden Ventiltauchen aufweisen.10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise durch ein im Ansaugsystem vorgesehenes, bei Leerlauf des Motors wirksam werdendes Drosselorgan ein hoher Luftdrall und Luftüberschuß im Zylinder vermieden und ein drallfreier Rückfluß der Abgase in den Zylinder während der Überschneidung von Ein- und Auslaßventil am Ende des Ansaughubea ermöglicht wird.2 09826/0281BAD ORIGIN,
Priority Applications (6)
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|---|---|---|---|
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