DE2060609A1 - Mit einem fluidisierten Brennstoffbett betriebener Dampfkessel - Google Patents
Mit einem fluidisierten Brennstoffbett betriebener DampfkesselInfo
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Description
> Walter Meissner DipK-ing. Herbert Tischer
8 München 2, den
Ia!71 oe«o«, 9. Dezember 197ο
Poster Wheeler John Brown Boilers Limited
London/Großbritannien
iviit einem fluidisierten Brennstoffbett betriebener Dampfkessel
Die Urfindung betrifft einen mit einem fluidisierten
brennstoffbett betriebenen Jampfkessel.
fluidisiertes Brennstoffbett besteht aus einer lockeren ^ohicht von Brennstoffteilchen, von denen die meisten
.ascheteilchen und ein geringer 'ieil Kohleteilchen sind. Die
leuchen werden vom otrom der Verbrennungsluft getragen, die
durch das Brennstoffbett mit ausreichender Geschwindigkeit strömt, um die Teilchen schwebend zu halten. Bekanntlich verhält
sich ein solches fluidisiertes Brennstoffbett aus festen teilchen ähnlich v/ie eine kochende, turbulente flüssigkeit,
wie Kohleteilchen verbrennen in eier Luft, und zur .aufrechterhaltunp;
der Verbrennung v/erden laufend frische Kohleteilchen zugeführt, und durch einen bberlauf werden laufend 'l'eilchen
(hauptsachlich Ascheteilchen) abgezogen, wobei die ßronnstoffbetthohe
im wesentlichen konstant gehalten wird,,
1 0 fJ fi p fi / 1- 0 B. S
BAD
Die im Brennstoffbett erzeugte ^ärme kann in verschiedener
weise zu Dampferzeugung ausgenutzt v/erden» Vorzugsweise
werden öiederohre so angeordnet, daß sie sich im -brennstoffbett
befinden, so daß sehr hohe wärmeübertragungswerte erreicht werden können und eine befriedigende Kühlung des brennstoff
betts erhalten wird, wodurch innerhalb des ürennstoffbetts die ochmelztemperatur der ^sche nicht erreicht wird0
Die .aufgäbe der Erfindung liegt darin, die Betriebsweise
eines mit einem fluidisierten .Brennstoffbett betriebenen Dampfkessels durch eine besondere .anordnung der itohre
des Kessels zu verbessern
Der mit einem fluidisierten brennstoffbett betriebene
Dampfkessel gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß eine Jxeihe von aus im wesentlichen senkrechten itohren
bestehenden Rohrbündeln in das Brennstoffbett eingetaucht ist, die sich zwischen einem oberen und einem unteren Jammelrohr
erstrecken und innerhalb des Brennstoffbetts so nebeneinander
angeordnet sind, daß die liohre der j-iohrbündel im wesentlichen
gleichmäßig über die ^uerschnittsfläche des Brennstoffbetts
verteilt sind.
Ein bedeutender Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß infolge der senkrechten anordnung der iiohre eine absatzweise
stattfindende abtrennung des Dampfes in den liohren, wenn
sie als oiederohre dienen, nicht vorkommt» ^ies vermindert die
Gefahr von itohrverbrennungen, die bei waagerechter .anordnung
der Rohre besteht.
wie bereits ausgeführt, können die itohre, weil sie senkrecht
angeordnet sind, im wesentlichen gleichmäßig über die 1(iuerschnittsf lache des Brennst of f be fcts verteilt v/erden, was
für eine gleichmäßige x'emperaturverteilung über das f;anze
brenns fcof f bet t hinweg günstig ist.
1098 2 6/1055
BAD ORlGiNAL
BAD ORlGiNAL
Vorzugsvieise verlaufen die ilinlaß- und üuslaßsammelrohre
in bezug auf den querschnitt des Brennstoffbetts in
radialer j-ticiitung, d.h. sie gehen in der ^uersclinittsfläche
geoelien von einem mittleren i.unkt des ürennstoffbetts aus
nach außen. Zweckmäßig befindet sich das brennstoffbett in
einem zylindrischen uehause, so daß der querschnitt des brennst
offbettü eine Areisflache ist, wobei die Kinlaß- und Auslaß
sainme Ir öhre in radialer lüchtung vom Mittelpunkt des querschnitts
aes Brennstoffbetts bzw. von der .üChse des -zylindrischen
Gehäuses aus nach außen verlaufene
±>ei einer bevorzugten ^usführungsforiu der Erfindung ist
der ^querschnitt der .u-ohrbündel, gesehen in waagerechter Ebene
etwa sektorformig, wobei axe Sektorfläche innen und außen
abgestumpft ist. -üie rohrbündel sind so im brennstoffbett
vorgesehen, daß sie im wesentlichen gleichmäßig über die ^uerschnittsflache des Brennstoffbetts verteilt sind.
üie !Rohrbündel können sämtlich aus Siederohren bestehen
und zwar einerseits, wenn kein überhitzer bzw. Zwischenüberhitzer erforderlich ist oder ein überhitzer bzw. Zwischenüberhitzer
außerhalb des Brennstoffbetts vorgesehen und durch die aus dem Brennstoffbett abströmenden heißen Verbrennungsgase beheizt ist. Andererseits können ein oder mehrere hohrbündel
innerhalb des .Brennstoffbetts aus überhitzerrohren und
die übrigen aus oiederohren bestehen.
Die Kohre der itohrbündel verlaufen im wesentlichen senkrecht,
jedoch können die ^nden der xiohre zum Einschluß an die
üinlaß- und .auslaßsamme 1 rohre gebogen sein»
Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung
befindet sich das Brennstoffbett in einem zylindrischen Innengehüuse,
aas von einem zylindrischen ^ußengehause umgeben ist.
Zwischen den beiden Gehäusen ist ein Hingkanal vorhanden, der ■
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BAD ORIGINÄR, ν
BAD ORIGINÄR, ν
von der iTuidisierungsluft in Richtung nach unten durchströmt
wird, bevor diese durch das Brennstoffbett strömt. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß das Innengehäuse,
das den hohen Temperaturen des Brennstoffbetts ausgesetzt
ist, bei unter überdruck gegenüber dem atmosphärischen Druck zugeführter Fluidisierungsluft nur dem Druckabfall
beim strömen der Fluidisierungsluft durch das Brennstoffbett
unterworfen ist, während das Außengehäuse, das keine
hohen Temperaturen auszuhalten hat, leicht so ausgebildet
v/erden kann, daß es den inneren Überdruck aushält.
./ie bereits bemerkt, v/erden mittels eines uberlaufs
Teilchen des Brennstoffbetts abgezogen, um die Brennstoffbetthöhe im wesentlichen konstant zu halten. Beim iiufbau
des Dampfkessels gemäß der Erfindung, wobei also die im Brennstoffbett liegenden Rohre senkrecht verlaufen, kann der
überlauf für die Teilchen durch ein oben offenes Rohr od. dgl. gebildet werden, das in der kitte zwischen allen Rohrbündeln
vorgesehen ist und durch das Brennstoffbett hindurch nach
unten geführt ist. Diese mittlere Unordnung für den Ascheabzug unterstützt das Aufrechterhalten eines gleichmäßigen
Brennstoffbetts mit waagerechtem Niveau.
Gegebenenfalls können die unteren üammelrohre unterhalb
einer liuftverteilerplatte angeordnet werden, die einen Boden für das Brennstoffbett bildet, wobei die senkrechten Rohre
durch die Luftverteilerplatte hindurchgehen. Bei dieser ausführungrsform
enthält die Luftverteilerplatte eine untere Platte mit kreisförmigen üffnung-en für den Durchgang der Rohre
und zwischen den Rohren und den Öffnungen sind ringförmige Durchgänge für die Pluidisierungsluft vorgesehen, die durch
umgekehrte, an den xtohren befestigte Schalen od. dgl. abgedeckt
sind, um die Pluidisierungsluft zu verteilen und zu verhindern, daß Ascheteilchen in die ringförmigen Durchgänge
fallen, wenn die Zufuhr der Pluidisierungsluft abgestellt wird.
109826/105^
BAD ORIGINAL
Die Zeichnung veranschaulicht zwei iiusführungsbeispiele
der Erfindung, üis zeigen:
U1Ig. 1 ein bchema des Auf b aus des Dampfkessels
gemäß der Erfindung;
x;iig. 2 einen senkrechten ochnitt durch den
Hauptteil des Dampfkessels;
i1ig. 3 einen Schnitt "bzwo eine Draufsicht längs
der Linie 3-3 in I1Ig. 2;
Fig. 4 einen senkrechten Schnitt durch eine zweite Ausführungsform;
S1Ig. 5 einen 'l'eilschnitt durch die Luftverteilerplatte
nach Fig. 4 in größerem Maßstab.
Der in Fig. 1 bis 3 der Zeichnung dargestellte Dampfkessel
1o hat eine mit einem fluidisierten Brennstoffbett arbeitende Feuerung 11. Das fluidisierte Brennstoffbett 14
befindet sich in einem zylindrischen Innengehäuse 12. Das obere uiveau des Brennstoffbetts 14 ist bei 15 angedeutet.
Das Innengehäuse 12 ist unten durch eine perforierte Luftverteile rplatte 16 abgeschlossen, durch die die Fluidisierungsluft
gleichmäßig über das Brennstoffbett 14 verteilt wird. Das Innengehäuse 12 ist von einem zylindrischen üußengehäuse 18
umgeben und zwischen den beiden Gehäusen 12 und 18 ist ein Ringkanal 2o vorhanden«, Durch diesen üingkanal 2o strömt
Fluidisierungsluft nach unten zur Luftverteilerplatte 16.
wenn die Fluidisierungsluft einen Druck oberhalb des atmosphärischen
Drucks hat, muß das Außengehäuse 18 so ausgebildet 3ein, daß es den überdruck aushält, während das Innengehäuse
12 nur dem geringen Druckabfall unterworfen ist, der beim ütromen der Luft durch die Luftverteilerplatte 16 und das
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BAD
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Brennstoffbett 14 entsteht. Jas Innengehäuse 12 ist Jedoch der hohen temperatur des Brennstoffbetts 14 ausgesetzt,
während das Außengehäuse 18 dieser hohen iemperatur nicht unterliegt.
Innerhalb des Brennstoffbetts 14 befindet sich eine
große anzahl von im wesentlichen senkrecht angeordneten Rohren 22, die sich zwischen unteren -clinlaßsammelrohren 24· und
oberen ^uslaßsaminelrohren 26 erstrecken. Alle oaminelrohre
24,26 verlaufen in bezug auf den kreisförmigen querschnitt
des Brennstoffbetts 14 in radialer Richtung, wobei jedes
Auslaßsammeirohr 26 über einem niinlaßsammelrohj? 24 liegt.
Die Rohre 22 sind ferner gruppenweise angeordnet, wobei Jede Gruppe zwischen einem jiinlaßsammelrohr 24 und dem zugehörigen
darüberliegenden .auslaßsammelrohr 26 vorgesehen ist, so daß
eine .anzahl von Rohrbündeln 28 gebildet wird. ..ie am besten
aus JJ1Ig. 3 erkennen läßt, ist der querschnitt der rohrbündel
28 etv/a sektorförmig, wobei die Liektorflache außen und innen
abgestumpft ist. Die Rohrbündel 28 sind ferner so nebeneinander
angeordnet, daf^sie den ganzen Bereich des Brennstoffbetts
14 ausfüllen, und die einzelnen Rohre 22 sind im wesentlichen gleichmäßig über die ^uerschnittsfläche des Brennstoffbetts
14 verteilt.
Die Rohrbündel 28 haben gemäß .ii'ig. 3 einen solchen querschnitt,
daß oegmente 3o verbleiben, die keine Rohre enthalten,
jedoch können diese Segmente j>o gegebenenfalls auch
mit Rohren 22 ausgefüllt sein. Als Abänderung können die Segmente 3o gegenüber dem Brennstoffbett 14 durch wände abgetrennt
sein, so daß sie statt des Ringkanals 2o als Kanal für die iluidisierungsluft benutzt werden können.
Bei dem dargestellten -msführungsbeispiel sind sechs
rohrbündel 28 vorhanden, ils können jedoch auch mehr oder weniger
Rohrbündel vorgesehen werden. Die genaue Anzahl und Form
ίπί'ί;/ 1Π55
BAD ORIGINAL
11 ' :"VJ ""■'■"■'· ·■■- nil»!1; at; ;ΐ!!ηΐ(|ΐ !|n
sowie anordnung derselben hän^t von der iorm und der allgemeinen
.ausbildung des Brennstoffbetts 14 ab.
Um das Brennstoffbett 14 auf einem konstanten Niveau zu halten, ist ein oben offenes, mittleres Hohr 32 vorgesehen,
das einen überlauf bzw. .tiuslaß darstellt. Dieses
jctohr 32 geht durch die ljuftvertexlerp latte 16 und durch den
Boden des .außengehäuses 18 hindurch und ist an einem .aschebehälter
(nicht dargestellt) angeschlossen, i^in konstanter
ütrom von aischeteilchen geht über den itand des Rohrs 32 hinweg
nach unten, so daß das Brennstoffbett 14 auf konstanter Hohe gehalten wird, wenn frischer kohlenstaub durch die
überkappten .^inlJLsse 33 zugeführt wird.
Die heiiSe Fluidisierungsluft bzw. die Verbrennungsgase
aus dem Brennstoffbett 14 werden normalerweise in staubabscheider
36 geleitet, um mitgerissene Teilchen abzutrennen. iJie abgetrennten Teilchen können einfach über ein .«.uslaßrohr
34 in das Rohr 32 eingespeist werden, .«enn gedoch die mitgerissenen
Teilchen noch einen bedeutenden ^.nteil an Kohlenstaub
enthalten, können sie in den unteren 'Heil des Brennstoffbetts
14 zurückgeleitet werden.
Jedes itohrbündel 28 kann aus oiederohren bestehen. In
diesem Fall kann der Dampfkessel ohne überhitzer ausgebildet äk
sein oder es kann ein mit ivonvektion arbeitender überhitzer in dem das Brennstoffbett verlassenden Luftstrom bzw. Abgasstrom,
beispielsweise oberhalb des Brennstoffbetts, angeordnet v/erden, .andererseits können einige Rohrbündel 28 aus uberhitzerrohren
bestehen. Beispielsweise können zwei diametral gegenüberliegende Kohrbündel 28 aus bberhitzerrohren gebildet
sein, während die verbleibenden vier Rohrbündel aus Siederohren bestehen. In diesem Fall können zusätzliche Überhitzer-
und/oder oiede- und/oder jSkonomiserrohre oberhalb des Brennstoffbetts
angeordnet werden. Die ausbildung des Dampfkessels gemäß der Erfindung ermöglicht also eine sehr unterschiedliche
Benutzung der Rohre 22.
BAD ORIGINAL
An der inneren Äand des Innengehäuses 12 können gegebenenfalls
Wasserrohre vorgesehen werden, die zusätzliche oiederohre bildeno Zusätzlich kann ein Ekonomiser 38 stromabwärts
vom Brennstoffbett 14 vorgesehen v/erden und die dem Brennstoffbett 14 zugeführte Fluidisierungsluft kann durch
die abziehenden Verbrennungsgase vorgewärmt werden. Alle diese Maßnahmen bilden keinen Teil der Erfindung, so daß sie
im einzelnen nicht beschrieben zu werden brauchen.
aus Fig. 1 geht hervor, daß die Zuführung der Fluidisierungsluft
mittels einer Turbinenanordnung 39 erfolgen kann. Die Luft wird mittels einer Turbine unter Druck gesetzt, die
von einer Abgasturbine angetrieben wird. Die Abgase werden durch diese Abgasturbine geleitet, bevor sie in einen Kamin
(nicht dargestellt) gelangen.
Die senkrechte Anordnung der Rohre 22 verhindert eine absatzweise Abtrennung von Dampf und wasser in den .Rohren, die
als üiederohre dienen, wodurch die Gefahr des Ausfallens von röhren verhindert wird.
Ein weiteres Merkmal des Dampfkessels 1o ist das als Überlauf dienende mittlere Rohr 32, das eine gleichmäßige Abführung
der überschüssigen Ascheteilchen bewirkt und infolgedessen dazu beiträgt, daß eine gleichmäßige Brennstoffverteilung
und gleichmäßige Temperatur des Brennstoffbetts aufrecht erhalten werden.
Der in Fig. 4 und 5 dargestellte Dampfkessel gleicht im
wesentlichen dem Dampfkessel 1o nach Fig. 1 bis 3 mit der Ausnahme,
daß die Luftverteilerplatte 42 anders ausgebildet ist.
Abgesehen von der Luftverteilerplatte 42 entsprechen die anderen
Teile des Dampfkessels den entsprechenden Teilen des Dampfkessels Ιο. eie sind daher mit gleichen Bezugszeichen versehen
und werden im einzelnen nicht nochmals beschrieben.
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BAD ORIGINAL
Bei dem Dampfkessel 4o liegt die Luftverteilerplatte 42 oberhalb der Einlaßsammeirohre 24 und die senkrechten
Rohre 22 gehen durch die Luftverteilerplatte 42 hindurch, wie sich im einzelnen aus Fig. 5 ergibt.
Die Luftverteilerplatte 42 enthält eine untere Platte 44 mit kreisförmigen öffnungen 46, durch die die Rohre 22
durchgehen. Die öffnungen 46 haben einen größeren Durchmesser als der Außendurchmesser der Rohre 22, so daß zwischen
ihnen und der Platte 44 ringförmige Durchgänge 48 vorhanden sind. Die Platte 44 hat ferner auf ihrer oberen Fläche ringförmige
Nuten 5o, die die öffnungen 46 umgeben« In diese
Nuten 5o ragen die Flansche 52 von umgekehrten Schalen 54- *
hinein, die ihrerseits an den Rohren 22 befestigt sind und Teile der Luftverteilerplatte 42 bilden. Die Anordnung ist so
getroffen, daß die durch das Innere der Schalen 5^ gebildeten
Durchgänge 56 einerseits mit den Durchgängen 48 und andererseits
mit den Nuten 5o in Verbindung stehen. Die Fluidisierungsluft
kann also durch die Durchgänge 48 und 56 und die
Nuten 5o nach oben strömen, um das Brennstoffbett zu fluidisieren.
Zu bemerken ist, daß die Schalen 54 an den Rohren 22
befestigt sind, während die Platte 44 nicht mit den Rohren
verbunden ist. Die Folgen verschiedener Ausdehnung der Rohre gjj
22 und der Platte 44, die sich bei fester Verbindung ergeben "würdenι sind damit vermieden.
Zum Einführen von Kohlenstaub in das Brennstoffbett sind überkappte Einlasse 58 vorgesehen (Fig. 4).
Die zusätzlichen Vorteile des Dampfkessels 4o gegenüber denen des Dampfkessels 1o liegen darin, daß die unteren üammelrohre
24 mit ihrer verhältnismäßig großen Lie tal Linas se
außerhalb des Brennetoffbetts liegen, so daß sie den sehr
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- 1ο -
hohen Temperaturen innerhalb des Brennstoffbetts nicht ausgesetzt sind. Auch die Bögen an den unteren Enden der itohre
22, wo diese nicht senkrecht verlaufen, befinden sich außerhalb des Brennstoffbetts und können sich mithin infolge
lokaler Unzulänglichkeiten der wasserkühlung nicht überhitzen. Ferner ist mit der Bauart der Luftverteilerplatte
42 vermieden, daß aus dem Brennstoffbett ausfallende Asche
die Durchgänge 48 und 56 der Luftverteilerplatte 42 verstopft,
wenn die Zufuhr der I1IuId is ie rungs luft abgestellt
wird, denn die meisten Ascheteilchen lagern sich auf den oberen Flächen der Schalen ^A- ab„
Obwohl in der vorstehenden Beschreibung die .ausdrücke
"Wasser" und "Dampf" benutzt sind, sollen diese ausdrücke
andere Flüssigkeiten und Dämpfe Je nach den Erfordernissen einschließen.
1 0 ?: ι i ; κ / ι η ς
Claims (9)
- l-atentansprüchekit einem fluidisierten Brennstoffbett betriebener dampfkessel, dadurch. gekennzeichnet, daß eine Reihe von aus im wesentlichen senkrechten Rohren bestehenden Rohrbündeln (28) in das Brennstoffbett (14) eingetaucht ist, die sich zwischen einem oberen und einem unteren uammelrohr (24,26) erstrecken und innerhalb des Brennstoff betts (14) so nebeneinander angeordnet sind, daß die xvohre (22) der Rohrbündel (28) im wesentlichen gleichmäßig über die ^uerschnittsflache des Brennstoffbetts (14) verteilt sind. W
- 2. Dampfkessel nach Anspruch 1, dadurch ge kenn ze ichnet, daß die j£inlaß- und ^uslaßsammelrohre (24,26) in bezug auf die ^uerschnittsfläche des Brennstoff betts (14) in radialer dichtung verlaufen.
- 3. Dampfkessel nach Anspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, daß sich das Brennstoffbett (14) in einem zylindrischen Gehäuse (12) befindet.
- 4e Dampfkessel nach einem der vorhergehenden Einsprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der ^uerschnitt der .Rohrbündel (28) etwa sektorförmig ist, wobei die üektorflache innen und außen abgestumpft ist.
- 5. Dampfkessel nach einem der vorhergehenden .Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß alle Rohrbündel (28) aus biederohren bestehen.
- 6. Dampfkessel nach einem der .anspräche 1 bis 4, da durch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Rohrbündel (28) aus überhitzer- bzw, Zwischenüberhitzerrohren und die übrigen aus Giederohren bestehen.20R06Q9
- 7· Dampfkessel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich das .brennstoffbett in einem zylindrischen Innengehäuse (12) befindet, das von einem zylindrischen Außengehäuse (18) umgeben ist, wobei der zwischen beiden Gehäusen vorhandene Hingkanal (2o) von der Fluidisierungsluft durchströmt wird.
- 8. Dampfkessel nach einem der vorhergehenden iuisprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Rohrbündeln (28) ein oben offenes, mittleres Rohr (;)2) vorgesehen ist, das durch das Brennstoffbett (14·) hindurch nach unten geführt ist und als überlauf zum abziehen von Teilchen des Brennstoffbetts dient, um ein konstantes l'Jiveau des Brennstoffbetts aufrechtzuerhalten«
- 9. Dampfkessel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren oammelrohre (24) unterhalb einer Luftverteilerplatte (42) angeordnet sind, die einen Boden für das Brennstoffbett bildet, wobei die senkrechten Rohre (22) durch die Luftverteilerplatte (42) hindurchgehenο1o. Dampfkessel nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß die Luftverteilerplatte (42) eine untere Platte (44-) mit kreisförmigen öffnungen (46) für den Durchgang der Rohre (42) enthält, und daß zwischen den Rohren (22) und den öffnungen (46) ringförmige Durchgänge (48) für die Fluidisierungsluft vorgesehen sind, die durch umgekehrte, an den Rohren (22) befestigte Schalen (54) od. dgl. abgedeckt sind, um die Fluidisierungsluft zu verteilen und zu verhindern, daß Ascheteilchen in die ringförmigen Durchgänge (48) fallen, wenn die Zufuhr der Fluidisierungsluft abgestellt wird.109826/105S
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