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DE206008C - - Google Patents

Info

Publication number
DE206008C
DE206008C DENDAT206008D DE206008DA DE206008C DE 206008 C DE206008 C DE 206008C DE NDAT206008 D DENDAT206008 D DE NDAT206008D DE 206008D A DE206008D A DE 206008DA DE 206008 C DE206008 C DE 206008C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel
roller
pawl
needle cloth
ratchet wheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT206008D
Other languages
English (en)
Publication of DE206008C publication Critical patent/DE206008C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G23/00Feeding fibres to machines; Conveying fibres between machines
    • D01G23/02Hoppers; Delivery shoots
    • D01G23/04Hoppers; Delivery shoots with means for controlling the feed
    • D01G23/045Hoppers; Delivery shoots with means for controlling the feed by successive weighing; Weighing hoppers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Me 206008 ~ KLASSE 76 h. GRUPPE
und andere Textilmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. März 1908 ab.
Bei den bekannten Selbstauflegern für Krempeln und andere Textilmaschinen wird das auf dem Zuführtisch T (s. Fig. ι der Zeichnung) aufzulegende und vorzuwiegende Fasergut von einem Nadeltuch N aus dem Vorratskasten entnommen und die mitgenommenen Faserflocken von einer Abstreichwalze D in die Schale O einer Wage befördert. Ist in der Schale ein bestimmtes Gewicht erreicht,
ίο so wird durch den entsprechenden Aufschlag des Wagebalkens W mittels der Hebelverbindung i eine Falle h ausgelöst, so daß die von derselben bis dahin gehaltene Klinke K in ein auf der Antriebsachse A für das Nadeltuch steckendes Sperrad S einfallen kann. Die Bewegung des Nadeltuches N wird also unterbrochen, und die Weiterbeförderung von Wolle in die Wagschale hört auf. Ist nun unterdessen das Zuführtuch der Krempel um eine bestimmte Weglänge vorgeschritten, so wird von einer Kurvenscheibe E aus die Wagschale geöffnet, das abgewogene Fasergut fällt auf den Zuführtisch, worauf sich die Wagschale wieder schließt. Bei Weiterdrehung des Rades E wird dann von dem Hebel H mit der Stange I die Klinke K wieder aus dem Sperrad S gezogen, und die Fasergutbeförderung beginnt von neuem. Beim Niederziehen der Klinke K fällt dann die Falle h wieder ein. Das Nadeltuch N erhält seine Bewegung in der angedeuteten Pfeilrichtung durch das auf der Triebwalze A lose laufende Rad Z mittels des Wechselrades w. Dieses Rad Z ist nun, da der Antrieb des Wechsels w nicht unterbrochen werden kann, für die Dauer des Stillstandes des Nadeltuches N bei gefüllter-Wage von der Walze A zu entkuppeln. Bisher erfolgte allgemein diese Entkuppelung in der Weise, daß das Sperrad 5 fest auf dem Zapfen der Nadeltuchwalze saß und das Rad Z durch einen federnden Mitnehmer mit dem' Sperrade verbunden wurde, welcher beim Festhalten des Sperrades S ausschnappte. Es war im weiteren noch eine Bremse notwendig, mittels welcher eine nachgiebige Kupplung des Rades Z mit der Nadeltuchwalze A stattfand, weil der federnde Mitnehmer nicht an jeder beliebigen Stelle des Umfanges des Sperrrades 5 wirken konnte. Diese bekannte Einrichtung bietet durch den federnden Mitnehmer und die Bremse schwerwiegende Nachteile, einesteils durch die außerordentliche Kraftäußerung, welche für das Niederdrücken des federnden Mitnehmers erforderlich ist, weil ja die Federkraft allein die Mitnahme der . Nadeltuch walze besorgt, andernteils in der Überwindung der Bremswirkung. Diese große Kraftäußerung, die den Betrieb des Speisers überhaupt zu einem unsicheren machte und dadurch die Regelmäßigkeit seiner Wirkung beeinflußte, führte zu einem starken Verbrauch und Verschleiß des federnden Mitnehmers und des Bremsbandes.
Bei der den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Einrichtung, die im besonderen in Fig. 2 und 3 in Auf- und Grundriß dargestellt ist, ist dieser federnde Mitnehmer und die Bremse' vollständig beseitigt,
und es soll dadurch das ohne das Hervorrufen und die Überwindung größerer Widerstände ermöglichte gleichmäßige Wirken des absatzweisen Antriebes der Nadeltuchwalze gesichert werden. Benutzt ist ein Umlaufrad U, das an dem Antriebsrad Z für die Nadeltuchwalze drehbar angeordnet ist- und bei dem Stillstand der Nadeltuchwalze ohne1 jede Widerstandsüberwindung sich abrollt.
ίο Das Antriebsrad Z sitzt lose auf dem Zapfen der Nadeltuchwalze, fest dagegen das kleine Zahnrad z, in welches das am Rade Z auf dem Bolzen b sitzende Umlaufrad U eingreift. Durch den Drehbolzen b ist das Umlaufrad U mit einem Sperrad s verbunden, in welches die an einem gleichfalls an einem Rade Z sitzenden Bolzen α drehbare Klinke k einfallen kann. Das Einfallen bewirkt die Feder /. Die Klinke ist über ihrem Drehpunkt hinaus hebelartig verlängert und trägt am Ende eine Rolle c, die in eine Aushöhlung des Sperrrades 5 zu liegen kommt. Das Sperrad 5 sitzt lose auf einem Zapfen der Nadeltuchwalze, ist aber mit dieser durch eine Feder f verbunden. Wenn nun das Sperrad S frei ist, dann drückt die Feder / die Klinke k in das Sperrad s und das Umlaufrad U wird somit gegen eine Abwälzung auf dem kleinen Rade ζ festgehalten. Da sich das Umlaufrad nicht mehr drehen kann, wirkt es nun einfach als Mitnehmer für das Rad ζ und somit für die Drehung der Nadeltuchwalze. Die Rolle c der Klinke k schleppt dabei einfach als Mitnehmer das Sperrad 5 -mit. Fällt nun, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, die Klinke K in die Zähne des Sperrades S, so wird dasselbe gegen eine weitere Drehung in der Pfeilrichtung festgehalten. Da das Rad Z weiter läuft, so wird die Rolle c der an demselben sitzenden Klinke k durch die Form der Aussparung am festgehaltenen Rade 5 niedergedrückt und dadurch unter Zusammendrücken der Feder / die Klinke k aus dem Sperrad s gehoben. Das Umlaufrad wird nun frei und kann sich dann einfach auf dem Rade c abrollen, da letzteres ja dann auch festgehalten ist. Die Feder / vermittelt eine gewisse Nachgiebigkeit, die erforderlich ist für das Abrollen der Rolle c in der Aussparung des festgehaltenen Sperrades S. Wird nun die Klinke K des Sperrades S wieder abgelöst, dann kann die Rolle c in die Aussparung wieder einfallen, so daß die Klinke k das Sperrrad s wieder festhält, wobei das nun wieder frei gewordene Rad S mitgeschleppt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Kupplung für den Antrieb der Nadeltuchwalze von Selbstauflegern für Krempein und andere Textilmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsrad [Z) ein Umlaufrad (U) trägt, daß, durch eine Klinke (k) festgehalten, als Mitnehmer für ein auf der Welle der Nadeltuchwalze sitzendes Zahnrad (z) dient.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT206008D Active DE206008C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE206008C true DE206008C (de)

Family

ID=468221

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT206008D Active DE206008C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE206008C (de)

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